Freitag, 21. Juni 2024
Suche
Close this search box.

Der mörderische Selbstbetrug der “Zweistaatenlösung”

Der mörderische Selbstbetrug der “Zweistaatenlösung”

Arafat-Mural im Westjordanland (Symbolbild:Imago)

Nicht einmal ein Dreivierteljahr nach ihrem Massaker in Israel, hat die Hamas es geschafft, dass nicht nur die ganze westliche Welt in einem Taumel aus Judenhass versinkt, sondern dass auch die ersten europäischen Länder einen Staat des palästinensischen Phantasievolkes anerkennen wollen. Norwegen und die EU-Länder Irland und Spanien kündigten gestern beschämenderweise entsprechende Schritte für den 28. Mai an. Der irische Ministerpräsident Simon Harris sprach bei der Ankündigung in Dublin von einem „historischen und wichtigen Tag für Irland und für Palästina“. Mit dem Schritt solle die Option einer Zweistaatenlösung am Leben gehalten werden, hatte ein irischer Regierungssprecher im Vorfeld erklärt. „Die Palästinenser haben ein grundlegendes, unabhängiges Recht auf einen eigenen Staat. Sowohl Israelis als auch Palästinenser haben das Recht, in Frieden in getrennten Staaten zu leben. Es kann keinen Frieden im Nahen Osten ohne eine Zweistaatenlösung geben“, ließ die norwegische Regierung verlauten. Der sozialistische spanische Premierminister Pedro Sanchez tingelt seit Monaten durch Europa und den Nahen Osten, um für die Anerkennung eines palästinensischen Staates zu werben. Diese sei richtig, weil sie angeblich „im geopolitischen Interesse Europas liegt und weil die internationale Gemeinschaft dem palästinensischen Staat nicht helfen kann, wenn sie ihn nicht anerkennt”, so Sanchez.

In Gaza spiele sich eine der beklagenswertesten humanitären Katastrophen dieses Jahrhunderts ab, behauptete er – ohne zu erwähnen, dass diese Klage vor allem von der Hamas vorgebracht wird, die alle Opfer des Krieges einschließlich Kämpfer und Terroristen in ihren Reihen ausnahmslos zu “Zivilisten” deklariert und die Zahlen zudem maßlos aufbauscht; ganz abgesehen davon, dass das eigentliche Kriegsverbrechen hier bei der Hamas liegt, die in menschenverachtender Achtlosigkeit die eigene Zivilbevölkerung zu menschlichen Zielen und Schutzschilden macht, während umgekehrt Israel vor jedem seiner Luftangriffe die Zielkoordinaten mitteilt und die Bevölkerung vor dem bevorstehenden Luftschlag warnt – woraufhin die Hamas-Schergen nicht selten ihre eigenen Leute unter Gewaltandrohung zum Verbleiben an Ort und Stelle zwingen; dafür gibt es einen Grund: Sie braucht neue Opfer, Märtyrer und Horrorbilder (alles kann selbst “Pallywood” nicht mit Fake-Inszenierungen leisten) für ihre Propaganda.

Verquere und hochselektive Sichtweise

Nicht nur für den Anlass dieser aktuellen militärischen Eskalation, auch für deren unschuldige Opfer trägt somit nicht Israel, sondern allein die Mörderbande der Hamas die Verantwortung. Diese Wahrheit allerdings können linke wie rechte “Israelkritiker”, “Antizionisten” und Judenhasser aller Couleur nicht ertragen. Aus ihrer verqueren, hochselektiven Sichtweise heraus ist das generationenübergreifende Opfervolk der “Palästinenser” automatisch immer gequälter Leidtragender äußerer, finsterer Umstände. Und aus dieser voreingenommenen, hochgradig limitierten Wahrnehmung wird dann auch eine “Zweistaatenlösung” zum Thema – obwohl diese unter keinen Umständen realistisch ist, wenn die arabische Seite nur eine Einstaatenlösung anstrebt – nämlich ein judenfreies Palästina “from the river to the sea“.

Dass sich die genannten EU-Staaten trotz dieser glasklaren Hintergründe solchen kurzsichtigen Forderungen anschließen, ist schlimm genug; dass sich aber auch deutsche Politiker diesem fahrlässigen und realitätsblinden Postulat anschließen, ist die historische Unverzeihlichkeit. So kamen etwa aus der SPD wieder umgehend Stimmen, die die “Anerkennung eines Staates Palästina forderten. Sowohl der altlinke Hetzer Ralf Stegner als auch die Bundestagsabgeordnete Isabel Cademartori sprachen sich, mit ähnlich verqueren Argumenten, für diesen aus.

Die Palästinenser sind unfähig und unwillig zur Koexistenz

Israel zog umgehend seine Botschafter aus Irland und Norwegen zu sofortigen Beratungen zurück. „Ich sende eine klare und unmissverständliche Botschaft an Irland und Norwegen: Israel wird angesichts derjenigen, die seine Souveränität untergraben und seine Sicherheit gefährden, nicht schweigen“, schrieb Außenminister Israel Katz auf der Plattform X. „Die heutige Entscheidung sendet eine Botschaft an die Palästinenser und die Welt: Terrorismus zahlt sich aus“, kritisierte er. Wenig überraschend begrüßte hingegen  das Büro von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas das Vorgehen Irlands, Norwegens und Spaniens: Das “Recht der Völker auf Selbstbestimmung” sei ein im Völkerrecht anerkanntes Recht, „und der Staat Palästina erneuert seinen ständigen Aufruf an die Länder, die den Staat Palästina noch nicht anerkannt haben, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und das Recht der Palästinenser anzuerkennen“, hieß es in einer Stellungnahme. Dass im Zuge eben dieses Selbstbestimmungsrechts die Palästinenser 1988 ihr Autonomiestatut erhielten und dies nicht etwa als Chance zur Weiterentwicklung ihres Territoriums zu einem eigenständigen friedfertigen Mitglied der Staatengemeinschaft nutzten, sondern um pausenlose Terror- und Raketenangriffe auf Israel durchzuführen, blendete er natürlich aus.

Tatsächlich waren es bisher immer die Palästinenser gewesen, die jegliche echte zweistaatliche Lösungen abgelehnt haben; im Jahr 2000 verweigerte sich ihr damaliger Führer Yasser Arafat in Camp David den bisher weitgehendsten Zugeständnissen des israelischen Premierministers Ehud Barak, der den Palästinensern etwa 95 Prozent der Westbank und des Gazastreifens, die Teilung Jerusalems und eine Lösung des Flüchtlingsproblems durch einen internationalen Fonds mit einem begrenzten Rückkehrrecht angeboten hatte. Einen ähnlich großzügigen Plan bot der israelische Premierminister Ehud Olmert 2008 an; diesmal war es Abbas, der mit der Begründung ablehnte, er könne „vier Millionen Palästinensern nicht sagen, dass sie kein Recht auf Rückkehr haben“. Die völlig absurde und unannehmbare Forderung, Millionen sogenannter palästinensischer Flüchtlinge – bei denen es sich seit Generation nicht mehr um Flüchtlinge per definitionem, sondern um deren Nachfahren handelt – ein volles “Rückkehrrecht” einzuräumen, erwies sich damals schon als wirksame Methode, um jeden Kompromiss abzulehnen und den Extremstandpunkt einer Radikalverweigerung anzunehmen.

Es gibt keinen Ausgleich

Rein objektiv betrachtet geht es den sogenannten Palästinensern eben nicht um einen eigenen Staat in friedlicher Koexistenz mit Israel, sondern als Ziel um die Auslöschung des jüdischen Staates. In diesem mörderischen eingebildeten Irredentismus haben sie bisher auch jeden Versuch unterlassen, die von ihnen verwalteten Gebiete auch nur ansatzweise in einen funktionierenden Staat umzuwandeln. Stattdessen wählten sie entweder die radikalislamische Hamas oder die bis ins Mark korrupte Autonomiebehörde unter Abbas, der jedoch seit acht Jahren ohne jedes Mandat regiert.

Und genau das ist es, was naive, auf einen unmöglichen “Ausgleich” erpichte Narren im Westen partout nicht begreifen können oder wollen: Unter keinen Umständen werden Palästinenser je einen jüdischen Staat akzeptieren – egal wie weit sich dieser einschränken würde. Aus islamisch-religiösen Gründen, zu denen auch ein kulturell zutiefst verwurzelter Antisemitismus gehört, werden sie niemals von ihren letztlich auf ethnisch-religiöse Säuberungen hinauslaufenden Phantasien abrücken. Sie werden zwischenzeitliche Zugeständnisse immer als bloße Taktik benutzen, um ihr Ziel der Zerstörung Israels fortzusetzen. Das, was den Opfern des Nova-Festivals und der umliegenden Kibbuzim am 7. Oktober widerfahren ist, haben selbst die sogenannten “gemäßigten” Palästinenser vielfach für alle nichtarabischen oder -muslimischen Einwohner des Staates vorgesehen. Und ihre linken Freunde in Europa und den USA (und damit dem Westen, den sie insgeheim verachten) dienen ihnen dabei lediglich als nützliche Idioten bei der Vollendung des Vernichtungswerks, das die Nazis 1945 unterbrechen mussten.

15 Responses

  1. Was war der Gaza-Streifen anderes als die sogenannte Zweistaatenlösung? Anstelle ein zweites Singapore daraus zu machen, haben die dort Lebenden sich auf die faule Haut gelegt, alles vergammeln lassen und Terror verbreitet. Nun wieder um die Ecke zu kommen mit der Zweistaatenlösung, die alle Probleme löst, ist nur noch albern, wie der praktische Versuch gezeigt hat. Es darf auf keinen Fall wieder einen Gaza-Streifen wie vor Oktober 2023 geben, das Experiment ist in jeder Hinsicht gründlich gescheitert.

    Israel braucht keinen “Iron Dome” mehr, Israel muss die Abschussbasen gründlich vernichten und die Terroristen dazu.

    17
    3
  2. Norwegen, Irland und Spanien sollten die diplomatischen Beziehungen zu Istael abbrechen. Ein Grund mehr nac Norwegen auszuwandern .
    Wenn die BiBi Truppe dann endlich Gaza und Westjordanland für sich kassiert haben wird…. Israelis hier zu unerwünschten Personen erklären.
    Juden ja, Israelis nein.

    2
    6
  3. Die sogenannte Zwei-Staaten-Lösung löst das eigentliche Problem nicht. Warum nicht? –

    Hier stehen sich zwei Gruppen mit Weltanschauungen gegenüber, die miteinander unvereinbar sind. Das hat religiöse Hintergründe, die zementiert und darum unveränderlich sind.

    Auch mit zwei Staaten werden sie sich gegenseitig verachten und hassen und umbringen wollen. Das geht aus ihren Köpfen nicht mehr raus, es sei denn, es geschieht ein Wunder. Aber die Wahrscheinlichkeit hierfür dürfte nahe Null sein. Da wird eher der Staat Israel aufhören zu existieren, gell? 🙄

    2
    1
    1. Falsch! Der Hass und Vernichtungswille geht nur von einer Seite aus. Wenn die Araber die Waffen niederlegen, gibt es Frieden. Wenn die Israelis das tun, gibt es kein Israel mehr. Golda Meir.

      7
      2
      1. Du vergisst leider die Zionisten.
        Für den Juden nebenan gebe ich dir recht. Aber die Zionisten lassen das nicht zu.
        Auch der Moslem nebenan will keinen Krieg. Doch die Mullahs lassen das nicht zu.
        Wo ist der Christ? Der ist bald Geschichte. In 120 Jahren endet das Zeitalter des Fisches.

        Es ist ein Religionskrieg. Beide kämpfen im Namen eines Gottes. Da legt niemand die Waffen nieder, denn dann bekämen sie keine Belohnung im Jenseits.
        Dass Israel dort von der UNO gegründet wurde, ist volle Absicht gewesen. Da darf es keine Ruhe geben.
        Beide Seiten werden gegeneinander aufgehetzt. Von intern und extern.

        2 Staaten ändern gar nichts. Und Wunder gibt es nicht. Sowenig wie den Zufall.

        Wir leben im Jahr 2024 und der Mensch hat sich nicht weiterentwickelt. Nur die Waffen, die zur gegenseitigen Vernichtung dienen, sind tödlicher, indirekter. Sie habe Schwert und Schild abgelöst.
        Der Kampf um den Thron der Hölle wird hier auf Erden ausgefochten. So mein Denken.

  4. Chapeu Herr Löwengrub!
    Es gibt keine einzige Annahmen!
    Aus der Staatsraisan und auch aus der verfaßtheit eines jeglichen e Staats würde es bedeuten, französichen und italienischen Wein zu michen und überdies gibt es noch tiefere Gründe, da Israel Atche und Urbild eines Staates ist! Wie die amerikanische Revolution ist sie eine ebensolche.
    Herzliche Grüße wma

  5. Ich habe 3 Sätze von dem Autor gelesen, vielleicht ist er ja sehr jung und hat noch nicht soviel mitgegriegt von dem “Staat Israel”. Er sollte sich da mal informieren, so wie mir die Informationen seit über 40 Jahren zufließen. Man kann ihnen praktisch gar nicht den Zugang verweigern. Sie stehn einfach da.

    2
    2
  6. Israel ist ein eigenener Staat von Großbritaanien Gnaden, egal wie man darüber denkt.Das heißt im Klartext die arabischen Palistinenser wurden zu großen Teilen vertrieben. Selbstverständlich hat Israel dasw Recht auf einen eigenen Staat,aber auch die Araber (ich bin kein b esonderer Freund der Araber) Aber diese M enschen wohnten und lebten schon immer in dieser Gegend. Und hier kommt die Zweistaatenlösung ins Spiel die Israel bisher immer zu verhindern suchte und es bisher auch geschafft hat.Israel hat widerrechtlich ganze Siedlungen auf palästinensischen Gebiet gebaut. Wer gibt ihnen eigenlich das Recht dazu (der Talmud ?)Das kostbare Wasser in dieser Gegen hat Israel für sich requiriert obwohl der Großteil hier auf Palestinensergebiet liegt; und sie rationieren das Wasser für die Araber ??!. Aber genauso wie die Israelis ihren eigenen Staat beanspruchen haben die palestinensichen Araber Anspruch auf ihr Land und das Beste selbst in Israel gibt es eine Mehrheit für die Zweistaatenlösung.Präsident Rabin wurde ermordet weil er die Zweistaatenlösung einführen wollte.Diese Region in Nahost ist ein hochexplosives Pulverfass. Hier helfen nur diplomatische Verhandlungen an denen aber Leute wie Nethanjau nicht teilnehmen dürfen; tausende und abertausende Israelis demonstrieren gegen diesen verbrecherischen Kriegstreiber. Warum wohl?

    4
    3
    1. Der Anteil von Arababern in Isaral beträgt 20%! noch Fragen?
      Das “Palästinenserland” war früher relativ menschenleer, eine unwirtliche Gegend (Mark Twain). Es sind mit der Zeit viele verschiedene Flüchtlinge eingewandert: Armenier, sowie “Gastarbeiter, Migranten” aus den umliegenden Ländern. Einen gewissen Anteil an Juden gab es auch schon immer. Inwieweit Juden ganz früher zwangsislamisiert wurden?? Es gibt Anhaltspunke..

  7. “Das “Recht der Völker auf Selbstbestimmung” sei ein im Völkerrecht anerkanntes Recht”

    Deutsche fallen da nicht mit drunter.