Donnerstag, 18. April 2024
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Geschlossene Kirchen, geöffnete Geschäfte: Abgesang auf Weihnachten

Geschlossene Kirchen, geöffnete Geschäfte: Abgesang auf Weihnachten

Sinnbildlich: Aus “Sicherheitsgründen” geschlossener Dom zu Köln (hier das Südportal) (Foto:Imago)

Wer die Webseite des Kölner Doms aufsucht, findet dort aktuell die folgende aufschlussreiche Ankündigung: “Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage öffnet der Dom bis auf Weiteres nur zum Gottesdienst.” Es ist eine weitere Kapitulation vor dem importierten Islamterror. Während Kinder schulklassenweise zu Moscheebesuchen gekarrt werden, wird der Besuch der Religionsstätten des eigenen Kulturkreises zum Sicherheitsrisiko. Die Stadt Köln dürfte es nicht weiter stören – hat sie den Dom ja längst aus dem Stadtlogo verbannt. Pech eben für die Touristen, die aber bald ebenso gut nach Istanbul reisen können, dort kommen die gleichlautenden Muezzinrufe wenigstens authentischer rüber.

Diese Kölsche Randnotiz deckt sich nahtlos mit dem grassierenden Bedeutungsverlust von Weihnachten im öffentlichen Raum, die keineswegs etwas mit dem schwindenden Bekenntnis zum Christentum zu tun hat (die Abkehr von den beiden großen Kirchen, nachzuvollziehen in Rekord-Austrittszahlen, bedeutet nicht, dass christliche Traditionen unter den einheimischen Deutschen keine Rolle mehr spielen) – sondern natürlich vor allem dem devoten Wunsch der politmedial-kulturell tonangebenden “Eliten”, bloß keine Muslime zu diskriminieren oder “auszugrenzen“.

Schwindende Pietät

Und so sah es denn auch dieses Jahr zur Weihnachtszeit in den Städten aus: Pietät, Festlichkeit und die unverwechselbare Atmosphäre schwinden zusehends; einzig die – gleichwohl kommerzgetriebenen – Schausteller und Weihnachtsmarktbeschicker retten noch einen Abglanz der einstigen Erhabenheit in die triste Gegenwart hinüber.

Anderswo ist man schon einen Schritt weiter:  In den Niederlanden macht sich die schleichende Abschaffung von Weihnachten – wohlgemerkt gegen den Volkswillen – von Jahr zur Jahr mehr bemerkbar. Wo einst (wie derzeit zumindest formal noch in Deutschland) “stille Feiertage” die allgemeine Weihnachtsruhe unterstrichen, hatte gestern – am ersten Weihnachtstag – schon rund die Hälfte der Läden wieder geöffnet. Während im Osten des Landes noch mehr “weihnachtstreu” sind und geschlossen lassen, geben insbesondere im Westen des Landes immer mehr Gemeinden den Weihnachtstag frei.

In den Niederlanden ist man schon weiter

Ansage!-Autorenkollege Adam von Syburg berichtet:  “Vor wenigen Jahren war das noch undenkbar. Heute am zweiten Weihnachtstag muss man geschlossene Läden in den Niederlanden fast schon suchen. 90 Prozent der “Winkels” (Läden) sind geöffnet. Jedes Jahr werden es (an beiden Feiertagen) mehr. Lediglich im Bibelgürtel – Gemeinden mit einer reformierten Bevölkerung – ist an beiden Weihnachtstagen Ruhe. Dort gibt es auch keine Sonntagsöffnung, die im Rest der Niederlande inzwischen gesetzlich normal geworden ist. (Auch das war vor 20 Jahren anders.)

Dabei zeigen Umfragen, dass ein Großteil der Niederländer offenbar mit dieser faktischen Abschaffung der ruhigen Feiertage alles andere als einverstanden ist. Insbesondere für den ersten Feiertag sagen 90 Prozent, dass sie diese Ausnahme nicht möchten. Nur acht von 100 möchten auch am Weihnachtstag Kommerz statt Ruhe. Die Politik wird dies allerdings ebenso ignorieren, wie sie ansonsten auf die Bedürfnisse der einheimischen Bevölkerung eingeht. Im Zweifel wird dann eben die vermeintliche “Privilegierung” des Christentums angeprangert, um säkulare “Gleichbehandlung” zu schaffen – und aus Weihnachten drei beliebige Tage des Kalenders zu machen.

10 Antworten

  1. die Entwicklung wird in Deutschland auch noch kommen. Es würde mich Wundern, wenn es hier in 10 jahren so etwas wie Weihnachten und Ostern noch gibt. Hat aber auch Vorteile, dann kann das Bruttosozialprodukt durch diese eingesparten Feiertagen ja stark erhöht werden. Stellt sich bis dahin aber die Frage, in welchen kaputten Firmen dann noch gearbeitet werden soll.

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    1. ” Hat aber auch Vorteile, dann kann das Bruttosozialprodukt durch diese eingesparten Feiertagen ja stark erhöht werden. ”

      Und Sie sind wirklich der Meinung, dass mit der Abschaffung der Weihnachtsfeiertage das Bruttosozialprodukt stark erhöht werden kann?
      Wissen Sie eigentlich, wie wichtig das Weihnachtsgeschäft für viele Einzelhändler und Firmen ist? Für den Einzelhandel oft sogar überlebenswichtig. Sonst hätte hier längst eine Insolvenzwelle eingesetzt. Die Fake Corona-Pandemie hat ja schon der Wirtschaft einen sehr großen Schaden zugefügt, falls Sie es nicht gewusst haben sollten. Das Weihnachtsgeschäft während der Coronazeit war für den Einzelhandel bereits eine Katastrophe. Ihre Idee mit der Abschaffung von Weihnachtsfeiertagten klingt meiner Ansicht nach nicht sehr gut durchdacht zu sein.

      1. sowas wie Ironie oder Sarkasmus scheinen Sie nicht erkennen zu können. Habe eigentlich gedacht, das es erkennbar war. Zu ihrer Information, ich lebe in der Nähe von Trier ( Rheinland/ Pfalz). Am 15 August gibt es einen Tag, der als Maria Himmelfahrt bezeichnet wird. Dieser ist im Saarland und im angrenzendem Luxemburg ein Feiertag. Dieser Tag ist für die Händler in Trier ( in Trier zählt er nicht als Feiertag), der umsatzstärkste im ganzen Jahr. Trier ist dann voll mit Saarländern und Luxemburgern. Mir ist also schon deutlich klar, was es bedeutet, wenn Feiertage wegfallen würden.

  2. “Ihr Araber kommet”… Messermörder statt Engel… Hammer und Sichel statt Bethlehemstern… Yussuf und Ayse statt Maria und Josef… Mohammed statt Jesus… Lkws statt Nächstenliebe… Anschläge statt Harmonie und Frieden… Immerhin gab es Weihnachten in diesem Jahr noch…

  3. soweit ich weiss hat Christus nicht den auftrag gegeben ,weltweit in seinem Namen Kirchen und Dome zu errichten.
    er prophezeite damals auch die Zerstörung des jerusalemer Tempels.

  4. https://www.politikversagen.net
    26.12.23

    „Experten warnen vor islamistischen Drohnen-Terror in Stadien und Innenstädten
    Die größte Gefahr kommt aus der Luft! Sie sind günstig, präzise und absolut tödlich: Killer-Drohnen. Staatsschützer, Sprengstoffexperten und Antiterror-Fahnder schlagen Alarm. Es drohen in Europa Terroranschläge mit Sprengstoff-Drohnen! Ein Ziel könnten unsere Fußballstadien bei der nächsten EM sein. Weiterlesen auf journalistenwatch.com“

    Jetzt müssen wir Bürger auch aufischauen, ob nicht irgendwelches Drecks-Tötungs-Fleugzeugs über unseren Köpfen schwirrt !

  5. Wir diskutieren schon längere Jahre über dieses Problem und warten jedes Jahr darauf, das doch an Weihnachten über alle 3 Tage Fußball, Tatort, Sport, Indoktrinationssendungen kommen. Da wir kein Fernsehen schauen sind wir über den aktuellen Stand nicht informiert. Geirrt haben wir uns über Weihnachten in der Öffentlichkeit. Diese Änderung kommt doch früher als gedacht. Wir sind alt und werden Weihnachten so begehen wie wir es gewohnt sind. Und es gibt ja auch noch seltene, außerhalb der Islamstädte liegende, Möglichkeiten für stimmungsvolle Weihnachtsmärkte und entsprechenden Gelegenheiten. Früher sind wir für Weihnachtskonzerte nach Berlin gefahren. Lohnt sich heute nicht mehr, weil spätestens bei der Ankunft am Heimatbahnhof nach einem Konzert die Stimmung dahin ist. Traurig für den Teil der jüngeren Generation die das auch erleben wollte wie Weihnachten in den Städten gelebt wurde. Man bedenke das dies über mehrere Jahrhunderte so ging, man denke nur an die nostalgischen Bilder. Bücher und deutsche Dichter beschreiben dies.

    Dem woken Teil der Gesellschaft möge ihre Transformation für sich gelingen. Sie werden noch ihren Spaß daran haben. Und da bin ich nicht neidisch. Nein, ich will auch nichts haben davon. Ich gönne denen dann meinen Teil.

  6. Liebe KirchInnende: Bitte gestaltet Euren Klimawandel und Eure über 60 GeschlechtenInnen alleine, bitte auch Eure Schlepper*Innenden-Aktionen im Mittelmeer.
    Entweder wird es kälter oder wärmer unterm Talar. Zwinkersmiley

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  7. Schreit Ihr schon wieder nach Verboten? Läden zu, wenn Ihr Besinnlichkeit anordnet?
    Warum soll jemandem verboten werden, seinen Laden Sonntags oder Feiertags offen zu halten?
    Was hat das mit Weihnachten oder nicht Weihnachten zu tun?
    Warum geht es nicht einfach mal mit Freiheit für Alle?
    Die krampfhafte Verleugnung aller Sachen, die irgendwie herbeiphantasiert irgendwen beleidigen könnten, ist ebenso irrsinnig, wie ein verordneter Besinnlichkeitsterror!
    Wer mir etwas verbietet, für sein eigenes Gusto, nimmt mir etwas, schadet mir bewußt. Wer einfach sein Ding macht und mich meins machen läßt, nicht!
    Aber ich sehe schon: Wenn man den Teich austrocknen will, fragt man nicht die Frösche, will man Freiheit machen, nicht die Deutschen!