Donnerstag, 20. Juni 2024
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Narrative: Alles gelogen

Narrative: Alles gelogen

Skulptur des Lügenbaron von Münchhausen im Schlosspark (Foto:Imago)

In der Ukraine tobt “Putins unprovozierter Angriffskrieg” – gelogen. Die Ukrainer gewinnen den Krieg – gelogen. In der Ukraine werden Freiheit, Demokratie und westliche Werte für ganz Europa verteidigt – gelogen. Die mRNA-Impfstoffe schützen Sie und Ihre Umgebung – gelogen. Der Mensch macht den Klimawandel – gelogen. E-Autos sind umweltfreundlicher als moderne Diesel – gelogen. Windräder sind ökologisch wertvoll – gelogen. CO2 ist ein “Klimakiller” – gelogen. Die NATO ist ein rein defensives Verteidigungsbündnis und Lloyd Austin ein US-“Verteidigungsminister” – gelogen. Es gibt mehr als zwei Geschlechter – gelogen. Braunlinksextremisten sind Rechtsextremisten – gelogen. Auf der Regierungsbank sitzen Volksvertreter – gelogen.

Stundenlang könnte man so weitermachen in jener “Diktatur der Narrative”, die nichts anderes mehr ist als die “Diktatur der Lüge”.

Das Narrative

Das “Narrativ” als feststehender Begriff ist noch ziemlich neu, in der öffentlichen Debatte aber bereits eine feste Größe. Er entstammt den sogenannten Sozialwissenschaften. Politisches Gewicht hat das “Narrativ” als feststehender Begriff erst vor etwas mehr als dreißig Jahren erlangt. Die Folgen sind katastrophal. Beim Narrativ handelt es sich um eine darstellende Erzählung. Der zentrale Satz zu dem, was ein Narrativ in Wahrheit ist, findet sich ausgerechnet bei Wikipedia, einer Online-Enzyklopädie, die ihrerseits als Ganzes exemplarisch für den fließenden Übergang von Wahrheit zur Darstellung von Wahrheit steht: Dort ist der folgende Hammersatz zu lesen: “Bestimmendes Element hinter einem Narrativ ist weniger der Wahrheitsgehalt, sondern ein gemeinsam geteiltes Bild mit starker Strahlkraft.” – Chapeau, Wikipedia!

Bevor das Narrativ seinen Siegeszug als Nuklearwaffe zur Zerstörung der Realität angetreten hat, galt jahrhundertelang die Gewißheit, daß nicht an der “starken Strahlkraft” kein Weg vorbeiführt, sondern daß an der Wahrheit keiner vorbeiführt. “Wahrheit” und “Wirklichkeit” wiederum sind nichts anderes als Synonyme für “Realität“. Realität: Die Dinge sind, wie sie sind. Narrativ überflüssig.

Das Axiom

Das Axiom ist der “Grundsatz einer Theorie, einer Wissenschaft oder eines axiomatischen Systems, der innerhalb dieses Systems weder begründet noch deduktiv abgeleitet, sondern als Grundlage willentlich akzeptiert oder gesetzt wird” (Definition wiederum laut Wikipedia). Das erste Axiom der Sozialpsychologie wiederum lautet: Jeder Mensch konstruiert sich seine eigene Realität.

Wenn “Wahrheit” und “Wirklichkeit” ein Synonym für “Realität” sind, dann existiert also wegen des ersten Axioms der Sozialpsychologie eine Vielzahl von “Wahrheiten” und “Wirklichkeiten”. Das heißt, Wahrheit und Wirklichkeit seien etwas Subjektives, gebunden an denjenigen, der eben seine je “eigene Wahrheit” hat. Merkwürdigerweise gilt das aber nicht für diejenigen, die “ihre Sozialpsychologie” als “Wissenschaft” auf die Grundlage des ersten Axioms derselben gestellt haben. Diese “linken Schlaumeier” beanspruchen für sich, mit dem ersten Axiom der Sozialpsychologie eine objektiv wahre Behauptung aufgestellt zu haben. Sie selbst hätten sich also nicht eine eigene Realität konstruiert. In Wahrheit haben sie einen Herrschaftsanspruch formuliert.

“Meinungen sind wie Arschlöcher…”

Es gibt keinen Plural von Wahrheit und Wirklichkeit oder Realität. Es gibt auch keinen Plural von Gerechtigkeit (Gerechtigkeiten) oder von Freiheit (Freiheiten). Und “Lügen” gibt es ebenfalls nicht. “Lügen” sind beliebig viele, behauptete Sachverhalte, die entlang der einen Lüge gelogen sind. Die Lüge ist die willentliche Verbreitung von Unwahrheit. Der Irrtum ist etwas anderes. “Freiheiten” – und damit die “Meinungsfreiheit” als eine Art “Unterfreiheit” in der Gesamtheit aller “Freiheiten” – sind mit ihrer Vielzahl von oft irrelevanten Meinungen das exakte Gegenteil von Freiheit, weil es jemanden geben muß, der diese Freiheiten gewährt. Freiheiten sind Erlaubnisse, Zugeständnisse, Gestattungen, Konzessionen oder Genehmigungen. Es gibt eine Vielzahl von Meinungen aufgrund einer Vielzahl selbst konstruierter “Realitäten”. Clint Eastwood in seiner legendären Filmrolle als “Dirty Harry“: “Meinungen sind wie Arschlöcher. Jeder hat eines.

Demzufolge ist die “Meinungsfreiheit” die Erlaubnis, die Unterscheidung zwischen wahr und unwahr zu ersetzen durch “Meinung”. In der Masse dann durch “Meinungen”. Mit Freiheit hat das nichts zu tun. “Meinungsfreiheit” an der Realität vorbei hat keinerlei Relevanz. Die Dinge sind, wie sie sind. Die relevante Frage lautet also: “Wie sind sie?” – nicht, “wie kommen sie mir vor?”. Eine wahre Antwort auf die Frage “Wie ist es?” kann sein: “Ich weiß es nicht.” Bezeichnenderweise sind es aber gerade diese vier Worte, die einem immer seltener zu Ohren kommen. Stattdessen wird einem heutzutage eine Meinung präsentiert. Jeder “weiß” etwas entlang seiner je “eigenkonstruierten Realität“. “Für mich sieht es so aus“, ein “sage ich jetzt mal so, irgendwie” bekommt man zu hören – oder “es kommt darauf an, welchen Standpunkt man einnimmt“. “Alles eine Frage der Perspektive” und dergleichen mehr.

Der Kompromiss ist immer Notlösung

Hinsichtlich der Frage, wie etwas ist, bleibt aber irrelevant, wie es einer x-beliebigen Person vorkommt. Zur Kenntnis nehmen kann man das zwar, aber der einzige Erkenntnisgewinn daraus ist, daß man hinterher weiß, was jemand gemeint hat. Es kommt auch bei der Frage “Wie ist es?” nicht darauf an, worauf man sich recht demokratisch einigen kann. Die Dinge sind sogar dann so, wie sie sind, wenn niemand erkennt, wie sie sind. Der Kompromiss ist nie die Lösung, sondern immer eine Notlösung. Er wird nie der Sache gerecht, um die es geht, sondern immer nur denjenigen, die in der Sache eine Lösung zu finden gezwungen sind. Und das auch nur eine Zeitlang.

Es ist realiter zum Beispiel irrelevant, daß Robert Habeck ein bekannter Minister ist. Ein weithin unbekannter Wirtschaftswissenschaftler versteht von der Materie dennoch mehr als der bekannte Minister. Habeck hat eine Meinung, der Wirtschaftswissenschaftler das Wissen.

Die Mehrheit

Mehrheit ist keine Funktion von Wahrheit. Wenn eine Mehrheit der Meinung wäre, daß Habeck als Wirtschaftsminister “in Ordnung geht“, weil “wir” ja schließlich eine Demokratie als Regierungsform in jener Republik hätten, in welcher Habeck recht demokratisch zu Amt und Würdelosigkeit gekommen sei, dann würde das an seiner fehlenden Wirtschaftskompetenz gar nichts ändern. Wahr bleibt auch in einer demokratischen Republik mit ihrer Vielzahl an je “eigenkonstruierten Realitäten”, daß ein Wirtschaftsminister mit Wirtschaftskompetenz nützlicher ist als einer ohne. Das gilt analog für sämtliche Ministerien.

Dr. Markus Krall hat kürzlich eine feinsinnige Feststellung getroffen: Für den Inkompetenten an der Macht gibt es nichts Gefährlicheres als den Kompetenten. Wo viele Inkompetente in ein- und derselben Regierung viele verschiedene Machtpositionen besetzen, kommt es zur Bildung einer “Wagenburg der Inkompetenten“, deren gemeinsames Interesse darin besteht, sich die Kompetenten vom Hals zu halten.

Die Wurstpelle als Metzger

Dr. Kralls Beobachtung läßt sich ausbauen. Es hat sich sozusagen die Wursthaut selbst zum Metzger ernannt. Die Inkompetenten müssen sich nämlich nicht nur diejenigen Kompetenten vom Hals halten, die direkt auf ihre Machtpositionen zielen, um sie von dort zu vertreiben und diese Machtpositionen selbst zu besetzen, sondern sie müssen auch dafür sorgen, daß die Mehrheit ihre Inkompetenz möglichst nicht erkennt. Schließlich wird in der Demokratie gewählt. Die Inkompetenten haben also nicht nur ein Interesse daran, sich die vergleichsweise wenigen Kompetenten vom Hals zu halten, die realiter als sinnvoller Ersatz ihrer selbst für das Amt in Frage kämen, sondern sie müssen sich auch die Massen vom Halse halten, die möglicherweise ihre Inkompetenz identifizieren – und in der Folge “falsch wählen” könnten.

Womit man wieder beim “Narrativ” landet. Das Narrativ ist, wie oben schon geschrieben, eine darstellende Erzählung, und zwar eine zur Verschleierung der Inkompetenz derjenigen, die an der Realität scheitern. Transportiert wird das Narrativ über die Medien. Das Ganze läuft unter “Meinungsbildung” in jener angeblichen “Meinungsfreiheit”, in der realiter genau jene Meinungen unterdrückt werden müssen, die dem nützlichen Narrativ zum Machterhalt zuwiderlaufen. Es gibt nämlich auch innerhalb der im Ganzen eher unbedrohlichen “Meinungsvielfalt” objektiv wissensfundierte Einzelmeinungen, die der Macht der Inkompetenten gefährlich werden könnten, wenn sie von immer mehr “Demokraten” als deren je “eigenkonstruierte Realität” (Meinung) übernommen wird.

Olaf Scholz vor der leeren Vollversammlung der UN (Screenshot:Facebook)

Dieser ganze Komplex, den ich hier in einem doch vergleichsweise kurzen “Meinungsbeitrag” zur Sprache bringen wollte, ist einer, der hauptsächlich den ach-so-demokratischen “Wertewesten” betrifft. Wohin das Ganze führt, konnte man jüngst in der Vollversammlung der Vereinten Nationen beobachten. Als der Bundeskanzler der ach-so-demokratischen Bundesrepublik Deutschland ans Mikrofon trat, war der Saal so gut wie leer. Das spricht für die geistige Gesundheit derjenigen, die auf seine Rede verzichtet haben. Sogar einer der leergebliebenen Stühle im Saal stellte sich tot (im obigen Bild rot markiert). Es gibt Sinnvolleres, als sich die Narrative eines inkompetenten Vasallen anzuhören, der sich aus der Realität verabschiedet hat. Und “ideologisch verpeilter Wertewesten” ist schließlich nicht überall. “Peinlich, peinlich” korrespondierte hier trefflich mit “schamlos, schamlos“. Die Bundesregierung war mit einem halbvollen Regierungsflieger nach New York gejettet. Als sie dort eine Pressekonferenz auf Englisch geben wollte, fanden sich sieben Journalisten ein, allesamt Deutsche – und allesamt “Presstituierte des Narrativs“.

Es ist nicht nur höchste Zeit, diese Regierung loszuwerden. Die ist nur Symptom eines allgemeineren Problems. Das allgemeinere Problem ist, daß sich die Deutschen via “Narrativ” aus der Realität verabschiedet hatten und großteils noch haben. Das ist international als wahr erkannt worden. Für uns Deutsche bedeutet das, sämtliche, über die vergangenen Jahrzehnte herangezüchteten “Gewißheiten” über behauptete “Konstrukte” von Realität, Geschlecht, Gut & Böse – kurz: die Narrative – einer Revision zu unterziehen. Wir hätten als freie Bürger in einer demokratischen Bundesrepublik Deutschland zu leben, in einem Land, in dem Vernunft und Wirklichkeit das Maß aller politischen Dinge sind. Kein Deutscher muß sich per “Narrativ” durch eine macht- und geldgeile Herrscherkaste von Inkompetenten als angelogener, bevormundeter Steuer- und Abgabensklave an der Realität vorbei malträtieren, verachten und ausplündern lassen. Muß er nicht, braucht er nicht. Das ist die Wahrheit.

20 Antworten

  1. Ist nicht ganz richtig. Ein Austausch der Regierung ? Mit wem denn ? Das wird vorerst nichts. Die Bevölkerung steht klar hinter der Einheitspartei. Selbst wenn diese uns weiterhin in den Abgrund treibt ist es für die meisten ein besserer Anker als die bösen Nazis von der Schwefelpartei. Bis da ein Zustand erreicht ist der eine Änderung ermöglicht wird es noch lange dauern. Und es muß auch nicht die Schwefelpartei sein. Jede andere Gruppierung, selbst wenn sie vernünftige Vorschläge macht, hat keine Chancen ohne zuerst den finanziellen und wirtschaftlichen Zusammenbruch abzuarbeiten. Und wer aus der Bevölkerung sieht das auch so und würde mitmachen die Zukunft besser zu gestalten ? Kaum jemand, da ist die aktuelle Fassade sicherer.

    Eine Wende dürfte also schief gehen, weil die Bevölkerung ganz schnell nicht mehr mitmachen würden und lieber in den alten Zstand, also in den aktuellen Zustand zurück wollte. Um da zu einer Neuorientierung zu kommen muß erst alles zusammenbrechen mit allen Folgen. Wenn kein Helfer mehr da ist und keiner der mir finanzielle Unterstützung verspricht wird sich vielleicht etwas ändern.

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    1. Warten wir es ab, was und wer nach dem Zusammenbruch übrig bleibt. Eine große Bedeutung wird die Reaktion des hier eingeströmten Migrantenpacks haben. Wenn die merkeln, das hier auch kein Militär mehr exestiert, wird es zum Äussersten kommen. Versprochen.
      Ob dann das Ausland den pleite gegangenen Restdeutschen zur Hilfe kommen wird, oder Biodeutsche Flüchtlinge aufnehmen wird, ist mehr als fraglich. In fast allen Ländern dieser Erde hat sich dieser arrogante Dummenstaat mittlerweile unbeliebt gemacht.

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  2. In selbstentfaltenden Gesellschaften (vormals: Wildbeutergesellschaften, ja-ja lang ist’s her) folgt aus dem Erreichen von Autonomie und Souveränität eine unverhüt­bare Langeweile, wofür abwechs­lungs­reiche Zerstreuung gesucht wird: Zeit­vertreib (Entertainment! mit/durch/über Narrative!).
    Wer die Zerstreuung nutzt und abgucken [äh, Bildung] zulässt (oder das Abguc­ken seitens e.g. KPCh nicht verhindern kann), der kultiviert das Wohlergehen, auch langfristig, also: intergenera­tional (Familien als die stärksten Wurzeln der Zukunft).
    Leider stößt dieser Drang nach Zerstreuung (Entertainment! Narrative!) unausweichlich irgendwann auf eine Kuspe (cusp, apex, pike), die sich inner­halb der Grenzen unseres Planeten nicht weiter entwickeln lässt (z.B. dieser Öko-Kasper-Wahn der mehr zerstört als simultan erneuert werden kann).
    Sobald dann die Langeweile eine unüberschaubare Gestalt annimmt (z.B. der gegenwärtige Konsens-Voodoo in vormals “Wissen”­schaften), kann sich konsensfordernde Religion als Zeitvertreib (die Biebeln aus Narrativen! gemacht) verbreiten — währenddessen die Schnittmenge [kultiviertes Wohlergehen] aus nunmehr Linksextremis­mus und implodierender Produktivität asymptotisch zu Null konvergiert: eine neue Spätantike breitet sich aus.

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  3. Alle o.g. Narrative sind Falsch? Stimmt!
    Aber es stimmt auch, dass hinter all diesen Narrativen eine große (!) Mehrheit steht.
    Deshalb stimmt auch nicht, was Dirty Harry sagt. Die Menschen haben keine Meinung, sondern plappern nach. Das ist ein Unterschied.

  4. “Du sollst die Stimmen wägen und nicht zählen.” (Schiller)
    Eine echte und funktionierende Demokratie würde aufgeklärte und interessierte Bürger voraussetzen. Aber das scheint eine Utopie zu sein. Die Mehrheit hat Merkel auch nach 2015 gewählt. Sogar die massenhaften Vergewaltigungen in der Sylvesternacht waren ihnen egal, Hauptsache sie bekommen “das Gewohnte.”
    Als 1832 die Studenten zum Hambacher Fest zogen, werden wohl auch die Bürger mißbilligend hinter ihren Biedermeiergardinen herausgespäht haben: “Das ist die gegen die Obrigkeit! Die sollen lieber arbeiten gehen!” Denk ich mir halt.
    Aber wie könnte man es besser machen?
    Angeblich soll ein integrer Monarch das Beste sein, was einem Volk passieren kann. Aber was, wenn sein Nachfolger nicht mehr so integer ist, wenn das ganze aus dem Ruder läuft?
    Eine vage These: Am besten lebt es sich in einem Staat, in dem sich autoritäre und liberale Kräfte die Waage halten.
    Jedenfalls muß eine Warnsystem installiert werden, das verhindert, daß Hintergrundmächte wie Soros, Black Rock, WEF, Einfluß auf das Staatswesen haben. Eine Mitgliedschaft bei diesen Organisationen muß zur politischen “Exkommunizierung” führen.

    Vielleicht wird sich erst wirklich etwas ändern, wenn alle Menschen Spiritualität als Realität, als Erfahrung statt Glaubenszwang, erleben, d. h. ein echtes Bewußtsein dafür entwickeln, daß dieses Leben nicht das einzige ist.

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  5. “Bestimmendes Element hinter einem Narrativ ist weniger der Wahrheitsgehalt, sondern ein gemeinsam geteiltes Bild mit starker Strahlkraft.”

    siehe auch: groupthink, scientology, religion, sklavenmoral, idealismus, wunschdenken, propaganda, chauvinismus (“wir sind besser als die”), “wessen brot ich ess dessen lied ich sing”, schleimer, …

    also überhaupt nichts neues, nur “alter wein in neuen schläuchen”.

    schon vor 40 jahren hat die elite gesagt:

    Wir werden wissen dass unser Desinformations-Programm komplett ist,
    wenn alles, was die Öffenltichkeit glaubt, falsch ist.

    We will know our disinformation program is complete,
    when everything the American public believes is false. — William Casey, CIA Direktor 1981-1987 (Operation Mockingbird) (Film: Out Of Shadows, 2020)

    Das erste Axiom der Sozialpsychologie wiederum lautet: Jeder Mensch konstruiert sich seine eigene Realität.

    subjektivismus, individualismus, soziologie (nicht psychologie), “die gesellschaft ist schuld”, “das individuum ist unschuldig”, …

    mein weltbild liegt genau im grenzbereich zwischen soziologie und psychologie: jedes individuelle weltbild ist nur ein symptom von persönlichkeitstyp. und persönlichkeitstyp ist teilweise angeboren und teilweise “gelernt” durch beziehungen (und mangel an beziehungen) in der kindheit.

    also es ist schon so: die menschen, die lügen glauben, die “wollen glauben”, die wollen so ein einfaches weltbild, und für die ist “das dazu gehören” wichtiger als “die wahrheit”. bei diesen menschen ist die “angst vor einsamkeit” größer als die “angst vor lügen”. also böse menschen (lügner) und dumme menschen (leichtgläubige) werden immer diese symbiose eingehen, wo ich als wahrsager staunend davor stehe und mich frage: wie kann man so blöd sein?

    dazu passt auch:

    Religion ist: wahr für das Volk, falsch für die Weisen, nützlich für die Herrscher. — Edward Gibbon

    … weil “Religion” ist auch immer nur eine große lüge

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  6. Schön geschrieben, Herr Erdinger. Es ist immer wieder erstaunlich, daß auch scheinbar Gebildete, und auch Akademiker, immer und immer wieder solchen Narrativen folgen. Warum tun sie das obwohl sie mit allergeringstem Denkaufwand Fehler erkennen könnten? Ist es die Geborgenheit in der Herde? Angst vor dem Alleinstehen? Wenn sogar Ärzte en masse Tabuzonen des Denkens befolgen, sind sie prinzipiell nicht besser als ein Stamm Wilder, der in einem tiefen und dunklen Kral die Widersacher in einen Topf steckt wie in einem alten Tarzan-Film. Und sich dem Denken aktiv verweigert. Mein Zahnarzt hat allen Ernstes behauptet, daß wir “durch das Masketragen so gut durch die Pandemie gekommen sind”. Meinem Einwand, daß sich hier eine Korrelation als Kausalität tarnt, begegnete er mit einem unglaublichen: “Jaa, ich weiß, aber sicher ist sicher.” Der Mann ist Akademiker. Zumindest ist er das ausweislich seines Standes. Meiner unmaßgeblichen Vermutung zufolge, könnte sich hierzulande eine durch die Jahrhunderte erhaltene und übertragene innere Angst vor der Obrigkeit Geltung verschaffen. Ob sowas möglich ist, weiß ich nicht, aber woher soll´s kommen? Bitte um Vorschläge dazu.

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    1. Ein Land, dass – ohne in Gelächter zu verfallen – vom “Vater Staat” spricht (inzwischen aus Gender-Gründen nicht mehr so oft), hat einfach ein tiefsitzendes Problem: die Angst vor Allein-Verantwortung und Freiheit (würde wohl jeder Psychologe o.ä. konstatieren): genau dann braucht man einen treusorgenden “Vater Staat” als Haushalts- und Denkvorstand. Dieser Zustand macht zwar staatliche Erfolge einfach, ermöglicht allerdings mit Leichtigkeit auch Staatsexzesse in alle Richtungen. Für mich unbegreiflich, dass nach dem NS-Staat und dem DDR-Staat nicht das Wort “Staat” an sich für etwas dämonenhaftes, gefährliches, Raubtier-artiges steht und diesem daher zumindest mit Misstrauen wenn nicht gar Gegnerschaft begegnet werden muss. Jeder Russe sieht das instinktiv so. Der Deutsche scheint da unheilbar. Darum wird er jetzt wohl verschwunden, von seinem treusorgenden Vater Staat (diesmal ersetzt durch irgendwelche Muttis).

  7. Einen umfassenden Friedensvertrag, der den II. Weltkrieg tatsächlich beendet, die Abschaffung des Feindstaatenstatus bei der UN und ein echtes Lösen von unseren “transatlantischen Freunden”. Dann nach §146 eine neuer Verfassung. Das wären die Voraussetzungen für eine echte Souveränität.

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  8. Ich sage unverblümt, daß ich Demokratie für die Herrschaft des Pöbels halte und diesen für zu verblödet und verkommen, über soetwas, wie Freiheit zu entscheiden.
    Zumindest in DE ist es so, daß die tumbe Masse, vor eine Wahl gestellt, immer den Verbotswahn wählt.
    Willst Du den Teich trockenlegen, darfst Du nicht die Frösche fragen, willst Du Freiheit machen, nicht die Deutschen!
    Machen, keinerlei Rücksicht auf Mehrheit, die läuft beim Einen so mit, wie beim Anderen, nicht zuhören, wenn sie wieder nach mehr Verboten schreien.

  9. was man bei Politik und Medien wiedererkennt :
    Die Prinzipien der Kriegspropaganda
    1 Wir wollen keinen Krieg!
    2 Der Gegner ist allein für den Krieg verantwortlich!
    3 Der Führer des feindlichen Lagers wird dämonisiert
    4 Wir verteidigen ein edles Ziel und keine besonderen Interessen!
    5 Der Feind begeht wissentlich Grausamkeiten, wenn wir Fehler machen, geschieht dies unbeabsichtigt
    6 Der Feind benutzt unerlaubte Waffen
    7 Wir erleiden geringe Verluste, die Verluste des Feindes sind erheblich1.8Anerkannte Kulturträger und Wissenschaftler unterstützen unser Anliegen
    9 Unser Anliegen hat etwas Heiliges
    10 Wer unsere Propaganda in Zweifel zieht, arbeitet für den Feind und ist damit ein Verräter

    und so sehen es die Politiker :
    Die Wahrheit zu sagen, führt in sehr vielen Fällen zum politischen Tod. Ich bitte Sie.“
    https://www.gloria.tv/share/1Vrni9XBuUNt2Mk669PvgCDDj

  10. … da es sich bei der Freiheit um etwas sehr schönes handelt, empfehle ich ihr ein Ständchen zu bringen.
    “Die Freiheit” von Georg Danzer

  11. .
    Sogenannte Narrative sind,
    wie etwa der globalpolitisch bewirtschaftete Klimawahn deutlich macht, ihrem Wesenskern nach dreiste Lügengeschichten, um die Masse in eine bestimmte Richtung zu treiben und so wie eine Herde zu steuern und sind damit Voraussetzung für perfide Täuschungsmanöver und zwar von der Art, wie es seit jeher für das Geschäftsmodell von Parasiten typisch und zwingend notwendig ist.

    Damit eine Strategie,
    die auf allen Ebenen des Lebendigen anzutreffen ist und in ihrer jeweiligen Ausprägung gemeinhin als abstoßend empfunden wird, da Parasiten ihre Energie immer nur aus dem gezielten und gesteuerten Abbau großer Strukturen generieren, welche dabei systematisch abgewrackt werden.
    .

  12. All diese Narrative stehen um genau das zu verhindern was nötig wäre um eine echte “Freie Gesellschaft” zu verwirklichen.
    Warum wird alles als “rechts” oder “Nazi” bezeichnet was gegen diese Narrative ist, weil es der Weg ist diese Narrative zu egalisieren und eine Gedankenkontrolle unmöglich zu machen.
    Der Vergleich hinkt natürlich, nur hat eben ausgerechnet die NSDAP das getan was nötig ist eine Nation um 360 Grad zu drehen, sie hat die alte Form, das System und ihre Operationszentren abgeschafft und genau dies wäre wieder im schlechtesten Deutschland aller Zeiten erneut notwendig.
    Allerdings wäre es heute notwendig um eine echte Demokratie wieder herzustellen und den schleichenden Prozess von Fremdbestimmung und globaler Zentralisierung mit diktatorischen Strukturen zu beenden, das ist der Unterschied.
    Die WEF und ihr schwäbischer Großguru wollen einen “Reset”, es soll wohl suggerieren das alles wieder auf “Werkseinstellungen” zurückgesetzt werden muß, tatsächlich ist es aber ein “Great Delete” (Große Löschung) gemeint, was wir aber brauchen ist “Rooting” = das System bis auf seinen ursprünglichen Basiszustand von allen Kontrollmechanismen befreien.
    Ja, ich meine damit raus aus der EU, NATO, WHO usw. und sämtliche steuerfinazierte Einflußnahme auf Medien, Stiftungen, Instutionen, Universitäten, Vereine usw. umgehend und ersatzlos einzustellen.
    Das heißt nicht nur ein Ende der GEZ-Zwangsgebühren, es ist ein Ende der Form, ein Auflösen der Struktur und damit ein Zwang zur Neuformierung, was übrig bleibt sind die Unabhängigen, die Selbständigen, die Freien, zunächst.
    Was entsteht ist ein arbeitsloser Böhmermann, eine Chebli ohne Hate Aid und Bill Gates Finazierung, massenhaft nun perspektivlose ehemalige Systemgünstlinge mit zerstörter Reputation, denen nur noch wenige eine Chance geben werden.
    Ich will ein neutrales und pragmatisches Deutschland, eine kollektive Hochleistungsgesellschaft die sich ein Sozialsystem leistet damit so viele wie möglich ihren Träumen, Wünschen und Zielen so nahe wie möglich kommen, frei von Fremdbestimmung, frei von Zweifeln, frei von Beschränkungen die nur erschaffen wurden um so viele wie möglich klein zu halten, um jede persönliche Entwicklung zu unterbinden und uns alle für immer zu Systemsklaven degradiert hat.

  13. Ein perfekter Artikel, der nochmal die eigentlichen Grundlagen der heutigen “BRD” offenlegt: groteske Geschwätzwissenschaften definieren die Wirklichkeit um und SteindummeInnen beseitigen über Quoten, Diskriminierungsvorwürfe und Korpsgeist gegen Befähigte das Leistungsprinzip auf allen Ebenen.
    Der Elefant im Raum ist diesmal durch Herrn Erdinger ausgespart worden – aber woher kam das doch gleich, das mit der “emotionalen Intelligenz” und der “Gleichstellung und Teilhabe” auch für den letzten Depp
    In?
    Das Einzige, was mir hier noch als bittere Medizin einfällt und die “Narrative” ihrer Strahlkraft berauben würde, wäre eine möglichst baldige Zwangsverwaltung der “BRD” durch eine russische Militärkommandantur. Wobei – auch das würde vermutlich zur “Bereicherung” umgelogen…
    Alle anderen Optionen dauern einfach noch zu lange – bis das letzte Privatvermögen in der “BRD” gepfändet und staatlich verbrannt wurde und keine Kreditwürdigkeit mehr da ist: das zieht sich noch…

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  14. Narrativ.
    Das Wort kam urplötzlich 2017 auf. Das Ereignis waren die sogenannten Hetzjagden in Chemnitz.
    Da kam zur gleichen Zeit auch das Wort Causa auf.

    Ich spreche nicht von Narrativen, sondern von Erzählungen.
    Causa ist immer noch ein Fall.
    Und evident ein Beweis.

    Ich habe keine Ahnung, warum meine deutsche wunderschöne Sprache durch diese Begriffe ersetzt wird. Und ich verstehe auch nicht, warum der Herr Erdinger sich der Rechtschreibreform von 1996 widersetzt, als die Schriftsprache der Lautsprache angepasst wurde, aber jede folgende Reform, macht er mit. Viele englische Wörter, statt deutscher und die unsäglichen Bindestriche in zusammengesetzten Wörtern als Beispiel.
    Ich habe in der Schule schon nicht begriffen, warum Fuß und Fluß mit sz geschrieben werden, während der Selbstlaut “u” einmal lang und einmal kurz gesprochen wird.
    Folgt dem Selbstlauf ein Mitlaut, wird er lang gesprochen. Folgt dem Selbstlaut ein doppelter Mitlaut, wird er kurz gesprochen.
    Also Fuß (langes U) und Fluss (kurzes U). Wall (kurzes A) und Wal (langes A). Walnuss (langes A und kurzes U). Ass und As.

    1. Die deutsche Sprache besteht leider auch aus unzähligen Ausnahmen und Doppeldeutigkeiten. Ja, es gibt Verbesserungsvorschläge, aber die müßten eben auch von der Mehrheit der Sprechenden angenommen werden. Und da der Durchschnittsvolksgenosse leider denkfaul, träge und auch nicht besonders geistreich ist, kann man sowas gleich in die Tonne kloppen. Und, das hat auch seinen Vorteil: Also ich kenne niemanden, der gendert oder blödsinnige Formen sog. diskriminierungsfreier Sprache spricht. Keinen einzigen. Ich bin im Vertrieb und komme mit vielen Menschen zusammen: Keine Sau gendert und ich finde es prima. Nur die blöden Medien, die sich damit als selbstrefenrentielles System outen, tun es. Die Blöden….. und merken es nicht mal. Ein Bonmot zum Schluß: Man soll Bösartigkeit nicht dort vermuten, wo Dummheit als Erklärung ausreicht.