Montag, 24. Juni 2024
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Kohle ist der günstigste Stromlieferant!

Kohle ist der günstigste Stromlieferant!

Kohletransport über den Rhein (Symbolbild:Imago)

Kohle ist der günstigste und sicherste Energieträger. Lagerstätten gibt es weltweit, die den Energiebedarf der Menschen noch für Jahrhunderte decken können. Transport und Lagerung brauchen keine Pumpen, Rohrleitungen oder spezielle Behälter. Das haben die meisten Länder der Welt verstanden – außer Deutschland. Vor mehr als 20 Jahren wurde von der Rot-Grünen Regierung unter Bundeskanzler Schröder und Umweltminister Trittin die Abschaltung der Kernkraftwerke in Deutschland beschlossen. Damals hat die Regierung noch mit Fachleuten der Energieerzeuger nach dem besten Weg gesucht, die Stromversorgung ohne Kernkraftwerke weiterhin sicher und preiswert zu gestalten.

Da zu der Zeit die Steinkohleförderung in Deutschland wegen zu hoher Kosten beendet wurde, sollte Importkohle eingesetzt werden. Die sichere Erzeugerleistung bliebe so erhalten, bei einer Erhöhung der Stromkosten um 0,5 bis 1 Cent pro Kilowattstunde. Am Tiefwasserhafen von Wilhelmshaven wurden zusätzlich zu dem vorhandenen 750 Megawatt-Kraftwerk von Uniper noch drei weitere Kraftwerke mit der gleichen Leistung geplant. Nur ein Kraftwerk ist von dieser Planung realisiert worden. Auch in Hamburg-Moorburg wurde ein neues Kohlekraftwerk mit zwei 825 Megawatt-Blöcken gebaut. Weiter sollten die mit heimischer Braunkohle betriebenen Kraftwerke modernisiert und ausgebaut werden.

Agora Energiewende steuert die deutsche Energiepolitik

Verhandlungsführer der Bundesregierung war Rainer Baake, grüner Staatssekretär im Ministerium von Jürgen Trittin. Nach Insider-Berichten stimmte er zunächst dem Bau neuer Kohlekraftwerke zu, um beim nächsten Treffen wieder Einwände zu erheben. Es seien mit ihm keine vertrauensvollen Absprachen möglich gewesen, beklagten die Betreiber später. Es war auch Baake, der dann später als Direktor der Deutschen Umwelthilfe maßgeblich an der Verteufelung der Kohlekraftwerke mitwirkte. Ebenso hat er als Direktor die Agora Energiewende aufgebaut, die lobbyistische Schlüsselorganisation für die “Energiewende”, die weitgehend von US-amerikanischen Stiftungen finanziert wird. Diese Gruppe ist hervorragend in der Politik vernetzt und bestimmt inzwischen weitgehend die deutsche Energiepolitik.

Der Ausstieg aus der Kohleverstromung beruht maßgeblich auf Empfehlungen von Agora Energiewende. Es wurde behauptet, man könne Deutschland mit den sogenannten regenerativen Energien aus Sonne, Wind und Biomasse sicher und bezahlbar mit Strom versorgen. Die von der Praxis gelieferten Ergebnisse sehen anders aus; wir müssen lernen, dass dies schlicht nicht möglich ist. Mit jeder weiteren sogenannten „Ökostromanlage“ steigt der Strompreis und sinkt die sichere Stromversorgung. Ursache sind die geringen und nicht regelbaren Leistungen der Wind- und Solaranlagen, die je nach Wetterlage nur zwischen 0 und 60 Prozent der installierten Leistung liefern. Mit solchen unzuverlässigen Leistungen kann kein Stromnetz aufgebaut werden, das jederzeit die gewünschte Leistung für den Verbraucher bereitzustellen vermag. „Ökostrom“ sollte daher als besser stets als Fakepower bezeichnet werden, um diesen Sachverhalt klar herauszustellen.

Industrievermögen wird vernichtet

Das neu gebaute Kraftwerk Moorburg gehörte zu den ersten, das nach dem Kohleausstiegsgesetz abgeschaltet wurde – obwohl es zu den saubersten und effizienten seiner Art weltweit gehörte. Es hat nur sechs Jahre lang Strom produziert. Der Gesamtumsatz lag bei 1,7 Milliarden Euro, wenn man einen Erlös von 5 Cent/Kilowattstunde ansetzt. Der Bau hat 3 Milliarden Euro gekostet. Bereits hier zeichnete sich der gigantische Verlust an Industrievermögen infolge der grünen Politik ab, die wir alle mit Steuern und höheren Strompreisen bezahlen müssen. Die Energieversorgung in Deutschland wird mit Fortführung der “Energiewende” immer teurer und unsicherer. Was ist zu tun, um wieder Anschluss an die Weltwirtschaft zu erreichen? Wir brauchen wieder sicher verfügbare und bezahlbare Energie. Nur so kann die industrielle Abwanderung gestoppt werden. Auch die Wehrkraft der Bundeswehr ist nur gegeben, wenn jederzeit genügend Energie verfügbar ist.

Doch mit der geplanten Abschaltung der Kohlekraftwerke ist Deutschland fast gänzlich auf Energieimporte angewiesen – und wird daher immer erpressbarer, weil ihm seine Lieferanten die Bedingungen diktieren können, finanziell und politisch. Wir müssen deshalb unbedingt die heimische Braunkohle weiter zur Stromerzeugung nutzen, damit eine Grundversorgung gesichert ist. Darüber hinaus muss der Zugang zu den Öl- und Gaslagern im Schiefergestein aufgeschlossen werden, um bei Bedarf kurzfristig die Förderung aufnehmen zu können. Die Lieferländer von Kohle, Erdgas und Erdöl sollten breit gestreut werden. Für flüssiges Erdgas (LNG) wird das schwierig, weil es nur wenige Lieferländer mit Verflüssigungsanlagen gibt. Das Festhalten an der Energiewende mit der Subventionierung von Fakepower hingegen verteuert die Energie deutlich durch die ideologisch bedingten Kosten. In erster Linie müssen die Abgaben auf CO2-Emissionen gesenkt werden, denn sie verteuern die Energie inzwischen künstlich um mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr. Geplant ist sogar eine Verdopplung bis Verdreifachung dieser Abgaben; das sind bis zu 1.000 Euro pro Einwohner und Jahr. Weiter müssen die Subventionen für Fakepower, die Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG), abgeschafft werden. Die Fakepower-Erzeuger sollen ihren Strom direkt vermarkten, wenn sie ihn für wirtschaftlich halten. Das würde bereits vielen die Augen öffnen.

Energievorräte sind notwendig

Die Stromerzeuger müssen zudem verpflichtet werden, Brennstoff für mehrere Wochen vorzuhalten. Für Erdöl ist das seit vielen Jahren der Fall: Der Bedarf für drei Monate wird in Salzkavernen gelagert. Erdgas lagert in Kavernen, die für den hohen Winterverbrauch gefüllt werden. Auch dies ist eine Reserve für einige Tage bis einige Wochen. Für Kohle ist hingegen keine Reserve vorgeschrieben und auch nicht vorhanden. Doch die meisten Kohlekraftwerke verfügen nur über ausreichend Kohle für wenige Tage. Für eine sichere Stromversorgung muss sich das dringend ändern; es müssen Kohlevorräte für mindestens mehrere Wochen angelegt werden. Dies ist übrigens einfach, denn Kohle kann problemlos auf Halde im Freien gelagert werden.

Wie sollte nun aber eine optimale Energieversorgung in Deutschland aussehen? Der Strom muss weitgehend mit Kohlekraftwerken erzeugt werden. Um Leistungsspitzen abzudecken, sind Gaskraftwerke am besten geeignet. Die Subventionierung und sonstige Stützung von Fakepower einschließlich der CO2-Abgaben sind sofort zu beenden. Zur Vermeidung von Stromverlusten müssen Kraftwerke in unmittelbarer Nähe von Großverbrauchern betrieben werden. Dann kann auch auf teure neue Stromtrassen quer durch das Land verzichtet werden, die viel Energie schlucken (die Leitungen erwärmen sich bei Volllast auf bis zu 60 Grad Celsius. Die Heizungen sollten vorwiegend weiter mit Erdgas betrieben werden. Wärmepumpen sind keine wirtschaftliche Alternative. Sinnvoll und kostensparend dazu wäre eine Warmwasserversorgung mit Sonnenkollektoren. Im Sommer wird dann keine weitere Wärmequelle mehr zur Warmwassererzeugung gebraucht. Mit diesen Maßnahmen ließe sich der Strompreis halbieren und der Brennstoff optimal ausnutzen, somit also der Bedarf verringern. Doch nach allen den Berichten in den öffentlichen Medien gedenkt die Ampelregierung nicht ansatzweise daran, diesen Weg der Vernunft zu beschreiten. Ihre Ideologie fordert ein Festhalten an der “Energiewende”, durch die nachweislich immer mehr erzeugte Energie vernichtet wird, bevor sie den Verbraucher erreicht. Wann wird sich das endlich ändern?

7 Responses

  1. @KOHLE IST DER GÜNSTIGSTE STROMLIEFERANT!
    und könnte – wie vor Jahren belegt – auch für Treibstoffe benutzt werden – wäre es nicht von den Besatzern verboten !

    Und wenn man die Linie verfolgt :
    Agora Energiewende steuert die deutsche Energiepolitik
    landet man am anderen Ende bei den Philanthropen der USA, die hier die Kriegsbeute verwalten und plündern – mit ihren lokalen Vasallen zur Steuerung in Medien, Justiz und Politik !

    Damit ist die erste Voraussetzung die Befreiung des Landes von den Besatzern – allerdings haben wir heute weder einen Hermann noch einen Ramses III !

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  2. Das passt aber dem Superminister und deren grüner Sippschaft nicht und daher wird nicht nach Sinn und Verstand gehandelt sondern man muss das eigene Ego hoch halten, das ist ja auch so wichtig, denn sonst verschwindet jeder von denen ganz sicher in der endgültigen Bedeutungslosigkeit

  3. Sich den Irrsinn schön saufen, nichts anderes versucht der Artikel. Der Fehler (das Verbrechen) war und bleibt der “Ausstieg” durch die Schröder-Fischer-Junta vor über 20 Jahren und dann Merkel / Scholz. Kohle war damals schon nur die teure und schlechtere Notlösung, eben weil teurer und mit totaler Abhängigkeit vom Ausland (riesige Mengen Kohle um die ganze Welt verschiffen, im Gegensatz zu winzigen Mengen Uranbrennstoff) verbunden.

    Sich an ein geisteskrankes System anzupassen = sich selber geisteskrank machen.