Freitag, 21. Juni 2024
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Russland: Was ist da los und weshalb?

Russland: Was ist da los und weshalb?

Wladimir Putin: Die nächsten 24 Stunden werden entscheidend (Foto:Imago)

In Kiew dürften die Sektkorken knallen und sämtliche Popcorn-Tüten geöffnet worden sein. Die kampfbewährte und überaus verdienstvolle Söldnerarmee von Jewgeni Prigoschin, die berüchtigte “Wagner-Gruppe”, hat sich aus der Befehlskette der russischen Militärführung ausgeklinkt und marschiert zur Stunde noch aus dem Raum Rostow am Don kommend in Richtung Moskau. Man fragt sich, ob Prigoschin den Verstand verloren hat. Unterstellt, daß er ihn nicht verloren hat – was dann? Elon Musk postet diesen kurzen, sehr treffenden Tweet: “Vertraue niemandem, nicht einmal dir selbst.

(Screenshot:Twitter)

Während man im Kreml von einem Putsch redet, von einer Ausgeburt an Landesverrat, die unter allen Umständen niedergeschlagen werden wird, spricht Prigoschin selbst von einem patriotischen “Marsch für Gerechtigkeit” und beteuert, nie und nimmer richte sich sein Putsch gegen Russland, sondern gegen eine – seiner Ansicht nach – unfähige Militärführung, namentlich gegen Verteidigungsminister Shoigu und den Chef der Streitkräfte, Gerassimow. Der Zwist zwischen Prigoschin und der russischen Militärführung schwelt schon länger und Wladimir Putin ließ ihn schwelen, offensichtlich deswegen, weil er es sich mit keiner der beiden Seiten verderben wollte – und weil Prigoschin mit seiner Söldnerarmee unbestreitbar Erfolge vorzuweisen hatte.

Auch bei der offiziellen russischen Armee stehen Prigoschin und seine Söldner inzwischen in einem legendären Ruf. Die Wagner-Gruppe treffe bei ihrem Marsch Richtung Moskau auf keinerlei militärischen Widerstand der russischen Armee, heißt es in Verlautbarungen der “Wagner-Gruppe”. Vielmehr schlössen sich Einheiten der russischen Armee ihrem Marsch an. Die Frage ist also, mit wieviel Unterstützung aus der russischen Staatstruppe der Chef der Söldnerarmee tatsächlich rechnen kann. Wenn es wenig ist, hat er heute bereits verloren und sein persönliches Schicksal ist besiegelt. Seinem 25.000-Mann-Privatheer steht eine russische Militärstreitmacht von inzwischen 1,5 Millionen Mann gegenüber. Das ist im Moment die Frage: Wie groß ist die Unterstützung, die Prigoschin tatsächlich in der regulären russischen Armee hat? Jedenfalls hatte Prigoschin am heutigen Tag noch die Eier, ein Gespräch mit Verteidigungsminister Shoigu einzufordern, ganz so, als sei er der Ansicht, er habe noch etwas zu fordern, das berücksichtigt zu werden hat. Vor wenigen Tagen bezeichnete Prigoschin Wladimir Putin selbst als “vollendete Arschgeige”. Es fragt sich also, ob Putin so genau wusste, daß er den Putsch würde niederschlagen können, als er heute behauptete, genau das werde ganz ohne Zweifel geschehen. Risiko: Gelingt es ihm nicht, dann war es das mit seiner Präsidentschaft und Gott weiß, wer ihn beerben würde und was das dann in Sachen Ukrainekrieg und russischer Staatlichkeit bedeutet.

Der Streit an der Oberfläche

Jewgeni Prigoschin war wütend in den vergangenen Tagen. Er fühlte sich selbst und seine Söldner als von der russischen Militärführung verraten. Es werde ihm nicht genügend Munition geliefert, monierte er. Seine Söldner stürben mangels Munition einen unnötigen Tod – und die siegreichen Wagner-Kämpfer hätten ihre Gefallenen nicht deswegen für die russische Sache hingegeben, um ihre hart erkämpften Siege durch die Zögerlichkeit einer russischen Militärführung entwürdigen zu lassen, die dem Kriegsgegner Gelegenheit gibt, sich zu erholen, zu regruppieren, sich aufzumunitionieren, und nur, um den Kampf um bereits verlorene Gebiete wieder aufzunehmen. Prigoschin vertritt die Ansicht, daß der Druck auf die ukrainischen Streitkräfte mindestens aufrechterhalten, besser aber sogar massiv erhöht werden müsste.

Unbestreitbar ist es so, daß Prigoschin bei seinen Männern ist. An der Front war Prigoschin die ganze Zeit mit dabei. Shoigu und Gerassimow hingegen sind klassische Militärstrategen, die weit weg von der Truppe ihre Pläne schmieden. Es handelt sich um einen unüberbrückbaren Mentalitätsunterschied, der zwischen der Söldnerarmee Prigoschins und der regulären russischen Armee liegt. Seit Jahren wird berichtet, daß der einzelne Soldat in der regulären russischen Armee wenig gilt und hauptsächlich eine statistische Größe darstellt, sowie, daß er seine individuellen Rechte als Soldat nur ziemlich theoretisch hat, praktisch aber nie. Ein ganz anderes, fast familiäres Klima, herrscht hingegen bei der “Wagner-Gruppe”. Dort befinden sich viele, die ihre Verpflichtung in Prigoschins Armee als letzte Bewährungschance erhalten hatten. Sie wurden teils aus russischen Gefängnissen heraus rekrutiert mit dem Versprechen, daß sie sich rehabilitieren könnten.

Eigener Mythos nicht auslebbar

Auch wenn sie fallen, gelten sie als rehabilitiert insofern, als daß ihre Familien, über die sie vorher Schande und Herzeleid gebracht hatten, von Prigoschin versorgt werden. Nach allem, was man dazu lesen konnte, beruhte der militärische Erfolg der “Wagner-Gruppe” nicht zuletzt auf der unbedingten Bereitschaft, sich gegenseitig am Leben zu erhalten. Es soll sich um so etwas wie eine verschworene Gemeinschaft handeln, in der sich der eine unbedingt auf den anderen verlassen kann, wo auch der Einzelne vor den Anderen seinen Mut unter Beweis stellen möchte – und wo es im Gegensatz zur regulären russischen Armee so etwas wie menschliche Wärme und ein “Nest” gibt, eine Art “Familie”, vom je persönlichen Schicksal der Einzelnen zusammengeschweißt. Das führt zu folgender Vermutung: Wenn dieser Mythos, von dem die “Wagner-Gruppe” – und damit Prigoschin als Chef – lebt, deswegen lädiert wird, weil die Söldnerarmee mangels Unterstützung nicht das sein kann, was sie in ihrer Eigenwahrnehmung gerne wäre, sprich: wenn sie ihren eigenen Mythos nicht leben kann, weil die eigene Großartigkeit nicht aus sich heraus eine ist, sondern an der Unterstützung genau derjenigen russischen Militärführung hängt, deren Truppen gegenüber man sich eigentlich überlegen fühlt, dann ist das im wahrsten Sinn des Wortes “geschäftsschädigend” für Prigoschin. Das könnte seine veröffentlichten Wutreden erklären. Er nimmt es persönlich. Für Prigoschin zahlt sich das Image der “Wagner-Gruppe” aus. Die Folge wäre außerdem, daß die Motivation innerhalb der “Wagner-Gruppe” sinkt, was es in Zukunft erschwert, auf dem alten Niveau weiterzumachen.

Shoigu und Gerassimow hingegen dürfte der Elitenmythos, der sich um die “Wagner-Gruppe” herum gebildet hat, durchaus sauer aufgestoßen sein – führte er ihnen doch die Unzulänglichkeiten desjenigen Systems, in dem sie selbst maßgebliche Zahnräder sind, ein ums andere Mal vor Augen. Wenn Prigoschin also “Sabotage” schreit und wütend mit den Füßen aufstampft, dann wäre das durchaus nachvollziehbar. In dem Fall hätte es Putin mit konkurrierenden Primadonnen innerhalb des russischen Gesamtmilitärs zu tun, mit einem militärischen Zickenkrieg sozusagen. Daß er sich der erhaltungswürdigen Staatlichkeit Russlands wegen in einem solchen Zickenkrieg auf die Seite Shoigus und Germassimows stellen muß, ist klar -auch wenn er das auf einer persönlichen Ebene vielleicht sogar bedauert.

Prigoschins Patriotismus

Nun ist es trotz aller Beteuerungen Prigoschins, was seinen russischen Patriotismus betrifft, dennoch so, daß er eine Privatarmee unterhält, eine Söldnerarmee – und daß Söldner im allgemeinen nicht für irgendwelche Überzeugungen oder politische Ziele kämpfen, sondern für möglichst viel Geld. Ist Prigoschin etwa gekauft worden? Von wem? Und was müsste ihm erzählt worden sein,damit er an den Erfolg seines Putsches glaubt? Auffällig sind ein paar Äußerungen Prigoschins aus den vergangenen Tagen. So hatte er unter anderem behauptet, die ganze SMO ab dem 24. Februar 2022 sei im Grunde eine Schnapsidee gewesen, eine Überreaktion, durch nichts gerechtfertigt, weil zu keiner Zeit die Gefahr eines ukrainischen Angriffs auf Russland bestanden habe. Das ist richtig, wenn man die Betonung auf “ukrainischer Angriff” legt. Ersetzt man die Phrase aber durch “amerikanischer Angriff vermittels der ukrainischen Armee“, dann ist die Behauptung, es habe kein Angriff auf Russland bevorgestanden, eine ziemlich dreiste Lüge.

Im kollektiven Westen – hier in den USA – wurde ein Angriff auf Russland in einer Menge von Strategieentwürfen bereits seit der Mitte der Neunziger Jahre ins Auge gefasst, beschrieben z.B. in “The Grand Chessboard” von Zbigniew Brzezinski, der Sicherheitsberater mehrerer US-Präsidenten gewesen ist. Die Zerschlagung Russlands in einzelne, voneinander unabhängige Republiken ist in den USA ein Thema, an dem seit dreißig Jahren getüftelt wurde. Daß das konkrete Formen annimmt, wurde vor den Augen der ganzen Welt ab dem Maidan-Putsch zur Jahreswende 2013/2014 sichtbar, als eine gewählte Regierung mit Hilfe der USA und der EU weggeputscht wurde, um sie durch eine amerikahörige Marionettenregierung zu ersetzen. Ab da ging dann auch der Krieg gegen die ethnischen Russen in der Ukraine los, gepaart mit einer beispiellosen Aufrüstung der ukrainischen Armee durch die NATO, ihre de facto-Einbindung in die NATO-Kommandostruktur, die Entsendung einer Vielzahl “militärischer Berater” in die Ukraine, die Übernahme wichtiger Staatsämter durch westliche Ausländer, und so weiter, und so fort.

Jewgeni Prigoschin (62), Chef der “Wagner-Gruppe” (Screenshot: YouTube/”Bild”)

Prigoschins Behauptung, es habe kein ukrainischer Angriff auf Russland bevorgestanden, spekuliert offensichtlich mit der Naivität seiner Adressaten. Der Kreml kann also als Adressat nicht gemeint gewesen sein. Dort hat sich niemand Illusionen darüber gemacht, was die USA und ihr hinterherdackelnder “Wertewesten” im Schilde führen. Aber zurück zum Wesen des Söldners in einer Privatarmee.

Westliche Werte in der Ukraine

Daß sich die USA und die NATO angesichts der militärischen Aussichtslosigkeit auf einen Sieg gern aus dem Ukrainekrieg verabschieden würden, ist kein Geheimnis mehr. Nur weiß niemand, wie er es hindrehen soll, ohne hernach dazustehen wie ein Depp. Und vor allem will hinterher niemand dastehen als derjenige, der schuld daran ist, daß westliche Vermögenswerte in der Ukraine in unvorstellbarem Ausmaß verloren gegangen sind, weil die Russen gewonnen haben. Dieser Tage wurden Zahlen bekannt. Die ach-so-souveräne und unabhängige Nation Ukraine gehört physisch praktisch westlichen Größtkonzernen. Die Vermögenswerte inklusive der Bodenschätze, die gerade im Donbass lagern und auf ihre Erschließung warten, belaufen sich auf sagenhafte 2.500 Milliarden US-Dollar. 17 Millionen Hektar der weltbesten Ackerböden befinden sich bereits im Besitz von Cargill, DuPont und Monsanto – und damit indirekt auch im Besitz von BlackRock und den zehn größten Banken an der Wall Street in New York. Man müsste sich also nicht wundern, wenn sich in den USA jemand Gedanken darüber gemacht hätte, wie man das alles wenigstens zum größten Teil retten könnte, obwohl man es militärisch nicht hinbekommen wird. Es erscheint also folgende Spekulation aus “wertewestlicher” Sicht nicht ganz unlogisch:

  1. Feststellung: Das Problem ist eigentlich nicht Russland, sondern Putin. Der blockiert einfach alles, was uns gefallen würde. Was war doch der Jelzin für ein angenehmer Zeitgenosse.

Wahre Freunde?

  1. Feststellung: Da wir nicht so einfach gegen Russland in den Krieg ziehen können, – wie wäre es dann damit, dem russischen “Freiheitskämpfer” Prigoschin dabei zu helfen, seinen “patriotischen Kreuzzug” gegen den bösen Diktator Putin zu gewinnen? Dann könnten wir den Russen sogar erzählen, wir täten es zum Zwecke ihrer Befreiung. Der Chodorkowski und der Nawalny helfen uns  ganz bestimmt bei der Verbreitung des Schnacks. Das würde ganz formidabel zu unserem bestens eingeführten Geschwätz von der Demokratie, der Freiheit und den sagenhaften “westlichen Werten” passen. Und wir könnten hinterher behaupten, wir seien seit jeher Russlands wahre Freunde gewesen. – Möchte vielleicht mal jemand mit dem Herrn Prigoschin telefonieren? Es geht um 2.500 Milliarden allein in der Ukraine. Vielleicht gibt er sich mit 50 zufrieden plus der Aussicht, weiter zu profitieren, wenn erst einmal Putin weg vom Fenster ist. Der kann sich doch bestimmt auch etwas schöneres vorstellen, als auf seine alten Tage noch ewig Chef einer Söldnerarmee bleiben zu müssen. Wer von euch kann am besten Süßholz raspeln und das Blaue vom Himmel herunter versprechen? Du da, Märchenonkel, los, geh’ telefonieren. Hier hast du Prigoschins Nummer.

Zwar würde ich lieber nicht glauben, daß sich Prigoschin vom Feind hat kaufen lassen, aber ausschließen kann ich es deswegen nicht. Wen muß schon interessieren, was ich lieber nicht glauben würde? Unstrittig ist jedenfalls , daß Prigoschins “Marsch der Gerechtigkeit” auf Moskau eine schwere Schwächung Russlands in sehr ernsthaften Zeiten darstellt – und daß alleine deswegen schon Zweifel am behaupteten Patriotismus Prigoschins erlaubt sein müssen. Es ist schwer vorstellbar, daß es für ihn partout keinen anderen Weg gegeben haben soll, mit seinen Bedenken und seinem Unmut angemessen Gehör zu finden. Es ist schlicht nicht denkbar, daß Wladimir Putin nicht gewusst haben könnte, wo Prigoschin der Schuh drückt. Es ist auch nicht denkbar, daß im Kreml die Verdienste der “Wagner-Gruppe” geringgeschätzt worden sein könnten. Ob es einem daher gefällt oder nicht: Es bleibt kaum etwas anderes übrig, als von schwerstem Verrat zu reden. Es wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als die Wagner-Gruppe in die reguläre Armee zu überführen und so dem Kommando von Shoigu und Gerassimow zu unterstellen. Das war dort übrigens schon länger gefordert worden. Wenn Prigoschin keinen extrem ausgefuchsten Plan für seine persönliche Sicherheit hat, dann dürfte es in den kommenden Tagen um ihn geschehen sein. Der Marsch auf Moskau läuft noch in diesen Minuten. Was will man machen, außer abwarten und Tee trinken.? Die nächsten 48 Stunden dürften die entscheidenden sein. Es ist eine Tragödie, die sich da gerade zuträgt.

Update 20:26 Uhr: Prigoschin soll den Marsch auf Moskau vor einer halben Stunde abgebrochen und zur Umkehr aufgerufen haben, während die ersten Wagner-Konvoys die Vororte Moskaus bereits erreicht haben, u.a. mit dem S 300 -System im Gepäck. Prigoschins Sinneswandel soll auf eine Intervention von Weißrusslands Lukaschenko zurückzuführen sein. Es bleibt trotzdem spannend.

55 Responses

  1. Was gedenkt V.Putin mit seiner “Spezialoperation” noch zu erreichen?
    Der Angriff auf die Ukraine hat neutrale Staaten zum Umdenken gebracht und andere zu entschlosseneren Gegnern.
    Skandinavien in der Nato oder kurz davor. Polen.am Aufrüsten, wie das Baltikum. Grossbritannien und die USA Vorreiter die Ukraine zu unterstützen. Sogar die Schweiz ist nachdenklich geworden was die Neutralität betrifft. Spanien und Portugal auch Unterstützer Kiews. Japan und Südkorea überlegen wie sie die Ukraine bestmöglich unterstützen können. Kanada, Australien und Benelux ebenso.
    Also, was soll das Ganze noch?

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    1. Armer Troll, was hat es gebracht, wo lebt den des “gscheite” Peterle eigentlich?
      -Eine erneute Spaltung der Welt in zwei Blöcke…
      -Eine Allianz zwischen Russland, China, Indien, Brasilien, Südafrika mit vielen neuen Beitrittskanditaten…
      -Viel, richtig viel Geld für Russland…
      -Eine zügige Abschwächung des Dollars und des Euros…
      -Eine zügige Abschaffung des Monopols des Dollars als Weltwährung…
      -Ein desolates Deutschland das für jeden Geld übrig hat und sich um jeden sorgt, nur für die eigene Bevölkerung nicht…
      -Eine völlig absurde westliche Welt die symbolisch von einem senilen Vollidioten geführt wird, der meint das seine USA ein Teil des British Empire sei, sein eigenes Land regelmäßig mit anderen Ländern verwechselt, der eine Railroad durch sein Land bauen will die es schon seit 200 Jahren gibt und dessen Sohn wie eben auch der Vater ein perverser Krimineller ist…
      Da gibt es noch viel mehr was der Lüdin einfach nicht sehen will und auch bis zum Erbrechen ignoriert wie seine Vorbilder die ihn täglich mit bunten Geschichten vom “demokratischen Wunderland” füttern, aber es sind halt nur Märchen für große Kinder…

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    2. @und andere zu entschlosseneren Gegnern.
      die haben zwar neutral gespielt, waren aber nie neutral, sondern immer wertewestlich. In einem Konflikt hätten sie an günstiger Stelle ihre “Neutralität” aufgegeben und wären Russland in den Rücken gefallen !
      Typisch amerikanischer Stil und nicht neu !

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    3. Uuund ganz Afrika, und der ganze Mittlere Osten, die Südamerikaner und China und Indonesien – alle, alle, alle sind sie am Umdenken wie verrückt. Vor allem Liechtenstein und die Marsmännchen. Das hat er jetzt von seiner SMO, der dumme Putin. Die BRICS-Staaten werden auch alle noch umdenken – und nur, damit der Lüdin rechtbehält. Wenn nicht, dann hat er sich eben getäuscht. Hoffentlich tut er sich nichts an.

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    4. Und wir sind so doof und haben uns zweimal von der Ami Brut zerstören lassen und zahlen heute noch dafür! Die ganzen Flüchtlingsströme der Welt, hat der Ami durch seine Kriege zu verantworten! Denn seine ganze Politik ist auf Überfallen, Ausrauben und Knechtschaft aufgebaut!

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    5. Autoren und Leser hier zu 90% bei Putin. Das heißt dann aber (laut FDP-MdB Karsten Kuhle): Wer bei Putin steht, der steht nicht bei der Demokratie nach GG-FdGO! Daraufhin bekam Russenknecht Gauland einen Tobsuchtsanfall!

  2. ja, das große zittern hatt eingesetzt – könnte alles nukleare in noch schlimmere hände fallen – geschichte ist nicht planbar.

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  3. Die Frage aller Fragen !

    1.)Hat der Westen die “Wagner-Truppen” für ihren Marsch finanziert?

    2.)Warum hat diese “Truppe” vor dem weiteren Zumarsch nach Moskau
    jetzt halt gemacht?

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    1. Boris – sinnlose Fragen !!!
      Warten sie es ab. Und übrigens auf anderen Blogs können sie auch was anderes lesen, was sie
      vielleicht zum Überlegen anregt, und solche Fragen sich auch bei ihnen erledigen. MfG

  4. verhören Sie doch mal den Schwab vom WEF, der weiß wahrscheinlich die wahren Gründe. Mir scheint das Putin militärisch die Überhand bekommen hat und siehe da, man hilft mal mit einem wirksamen “Gegenmittel” nach: doppelte Menge goldener Scheißhausdeckel für gewisse Leute und schon kann man richtig Stunk machen. Denn ein Ziel hat der Westen und damit die grünen Globalisten erklärter Massen: diesen Krieg so weit wie möglich zu verlängern – wie meinte eine BlackRock Figur dieser Tage – rentiert sich ja richtig! ah ja Verschwörungstheorie, doch was ist wenn sich das wieder einmal bewahrheitet? Folge noch mehr wirtschaftliches Chaos und damit mehr grünen transhumanen Kommunismus, so sieht das aus! Denn der Erdverschiebungs-Klima-Stuß zieht immer weniger, also mal wieder Krieg bis das dann von Plandemie zum x-ten Mal abgewechselt wird. Bitte verschlucken Sie sich nicht am Tüten-Poppcorn!

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  5. Interessante Sichtweise.
    Was vor allem befremdet an Prigoschins Reaktion, daß er sich genau diesen heiklen Zeitpunkt ausgesucht hat, an dem viele russische Einheiten gebunden sind mit der Aufgabe der Evakuierung und Hilfe der Menschen um den Kachowka-Staudamm. Ich würde sagen, daß es merkwürdig ist, daß in solch einer Situation aus glühendem Patriotismus (bei einem Sölnder?????) urplötzlich Niedertracht wird – denn anders kann man dieses Verhalten des Söldner-Chefs nicht bezeichnen!
    RUSSEN, SEID AUF DER HUT!

    Rolf

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  6. RE: ERDINGER – Schamloser, gewissenloser kann man seinen west-hassenden (aber hier die Freiheit des Westens gerne benutzend für Putin-Propaganda, während beim Kriegstreiber Putin jeder Kritiker gleich verhaftet wird) lügenhaften Putinismus nicht ausbreiten!

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    1. “Freiheit des Westens” – Julien Assange, Edward Snowden, Gonzalo Lira, Heizungsgesetz, WHO-Ermächtigung, Zensur, “unabhängige” Faktenchecker, transatlantisches Mediennetzwerk, Internierung von in der EU lebenden Russen (Präsident Tschechien), Geheimdienste in allen sozialen Medien, gekaufte Presse, gefälschte Wahlen, tätliche Angriffe auf AfD-Politiker, rausgeworfene Russen-Dirigenten, Vorverurteilungen von Lindemann, geänderte Literatur, gecancelte Konzerte, verbotene Lieder, verbotene Wörter, Aushebelung der Grundrechte per “Maßnahmen” – Virus, Hitze, Klima etc.pp. – und das alles, während sich Putin mit seinen ärgsten Kritikern aus der russischen Bloggerszene und regierungskritischen Journalisten für 3,5 Stunden an einen Tisch setzt, um zu reden … aber “Freiheit des Westens”. Wahnsinn, desinfo68, Wahnsinn … Du hast sie einfach nicht mehr alle.

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      1. Ja, wenn sich ein Volk in seiner bis heute andauernden Dummheit (wer läßt schon ohne Grund 30 Mio Fremde ins Land, davon 2/3 kaum integrierbare Muslime, läßt seine Frauen, Mädchen, Schüler, Alten, andere Hilflose abschlachten ohne jede Gegenwehr?) an einen dumpf-dummen größen-wahnsinnigen Imperialidioten wie Wilhelm II. und einen größenwahnsinnigen, in Rassendünkel und Judenhaß obsessiv geisteskranken Superverbrecher wie Hitler ausliefert, dann braucht man sich über das Ergebnis nicht zu wundern. – Man muß alle noch mal hart daran erinnern: 1945 waren wir Deutschen dank der Politik des genialen Gefreiten schutzlos der Willkür der Sieger ausgeliefert, das wußten damals noch die meisten und verhieltensich dementsprechend. – Ganz im Gegensatz zu den heutigen dummen west-hassenden Ostisten + Neutralisten, die aber hierzulande gerne die Freiheit mißbrauchen für ihre anti-freiheitlichen Positionen bis Ziele, und haben dann von der gewiß interessengeleiteten Gnade der Amis profitiert für Jahrzente. Und waren die meisten auch dankbar dafür! – Aber solchen wie Ihnen war ja die DDR/SBZ lieber!

      2. Wenn hier doch die Hölle sein soll, warum seie Ihr dann noch hier?? Weil es hier an Freiheit und Wohlstand einmalig ist in der Welt! – Desweiteren gibt es natürlich hier große Mißstände und Repressionen (+das sage ich als 15x von der BRD-Justiz Verfolgter), aber dennoch ist es hier tausend-mal freier als bei Eurem Idol Putin, zu dessen Paradies der Westfeinde man Euch schnellstens exportieren sollte, denn Ihr habt so undankbar die hiesige Freiheit verwirkt!

    2. Ich bin sicher, sie sollten sich erst einmal über Putin informieren – wenn sie schon – MSM-gemäß – aus Rußland eine Personalie zimmern!
      So, wie der Westen mit Rußland umgeht, haßt ert sich höchstens selbst!

    3. Bei 90% an Autoren (darunter sogar ein Nordkorea-Fan!??) und Lesern für den Verbrecher Putin wundert mich hier gar nichts mehr! Aber ich widerspreche Euch, die hier die westliche Freiheit benutzen für ihre anti-freiheitlichen Positionen, Ziele!

      1. Es soll heute sehr heiss in Germany gewesen sein.
        So eine Hitze vertraegt nun mal nicht jeder.
        Vielleicht versuchen Sie es mal mit einer kalten Dusche 😉

  7. Klassischer Futterneid von Kommandanten, das russische Oberkommando hat offensichtlich keine großen Sympathien für Prigoschin, zum einen weil er all den militärischen “Ruhm” kassiert und zum anderen weil er einfach nicht seine Schnauze halten kann.
    Der Punkt geht an die westlichen Hetzer, sie haben Prigoschin gerne zugehört und ihm viel Aufmerksamkeit geschenkt, sowas macht aufmüpfig, das haben sie toll hingekriegt, wie üblich natürlich unehrenhaft, aber immerhin.
    Als eine Wagner-Basis getroffen wurde weil die russische Luftabwehr diese Basis angeblich nicht geschützt hatte, sind ihm wohl die Nerven durchgegangen und wollte deswegen gegen das Oberkommando vorgehen, aktuell ist zwar alles ruhig und der “Vormarsch auf Moskau” sei durch Vermittlung gestoppt worden, das wird allerdings Folgen in der Kriegsführung haben.
    Live zu sehen ist nur der stinklangweilige Moskauer Verkehr und ein paar Panzer in Rostow die eine Zentrale der russischen Streitkräfte “belagern”.
    Die Träume der westlichen Kriegstreiber werden sich deswegen zwar nicht erfüllen, aber die Konsequenzen werden deutlich sein, auch wenn man Verständnis für Prigoschins Frust haben kann, aber diese Aktion ist definitiv sein Todesurteil.
    Russland muss nun alles aufbieten was es hat und dies kann sehr gefährlich werden, damit sich dieser Aufwand auch lohnt wird es auch zum Einsatz kommen, jetzt liegen die Nerven blank und man könnte jetzt in Versuchung kommen eine Entscheidung zu erzwingen…

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    1. ☆Update
      Laut Aussage von Prigoschin sei eine Rakete von russischen Territorium aus auf eine Wagner-Basis abgefeuert worden, Russland hatte das bereits gestern (22.06.) als “absurd” dementiert, was es wohl auch ist – es darf also spekuliert werden…
      Interessanterweise gab es diesen Vorfall unmittelbar nachdem Putin äußerst brisante Dokumente vorgelegt hat.
      Prigoschin soll angeblich durch Vermittlung von Lukaschenko nach Belarus umziehen, in diesem Fall werde ihm Straffreiheit zugesagt…

      Auszug RT:
      “Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat am Samstagabend bestätigt, dass es zu einer durch den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko vermittelten Vereinbarung mit der meuternden Wagner-Gruppe gekommen ist.
      Inhalt der Vereinbarung ist unter anderem, dass der Wagner-Gründer Jewgeni Prigoschin nach Weißrussland umzieht und das gegen ihn in Russland wegen Organisation einer bewaffneten Meuterei und Landesverrats eingeleitete Strafverfahren eingestellt wird.
      Peskow sagte weiter, dass diejenigen Wagner-Söldner, die sich an der Meuterei nicht beteiligt oder ihre Beteiligung freiwillig abgebrochen haben, Verträge mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnen werden.
      Zum Schicksal der Wagner-Söldner, die sich bis zum Abbruch an der Meuterei beteiligt haben, sagte der Kreml-Sprecher, dass man sie “aus Respekt vor ihren Leistungen in der Vergangenheit” nicht strafverfolgen werde.”

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  8. @Man fragt sich, ob Prigoschin den Verstand verloren hat.
    CIA ?
    US-Dollar ?
    Das die USA immer auch versuchen, gegnerische Offiziere zu kaufen, ist ja nicht neu!
    Es wird nicht an die große Glocke gehängt, aber wer will, kann es wissen!

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  9. Wir wissen nicht ob die Armeeführung wirklich unfähig (oder schlimmer) ist, wir wissen nicht was es für Gespräche zwischen Prigoschin und Putin gab, wir wissen nicht genau was zwischen Prigoschin und der Armeeführung vorgefallen ist. Wir wissen nichts über die Motivation von Prigoschin. Ohne Insiderwissen ist es gar nicht möglich die Lage realistisch einzuschätzen.

    Wichtig für Russland ist, dass es nicht zu einem offenen Konflikt kommt. Wenn Prigoschin jetzt nach Weißrussland ausreist ist die Krise abgewendet, vorausgesetzt er wird nicht getötet. Denn das würde viele Russen, die (u.U. zu Recht) Prigoschin gute Absichten unterstellen, so empören, dass sie sich gegen Putin wenden.
    Ich befürchte, dass der Westen/die Ukraine ein Attentat auf Prigoschin verüben werden. Ich hoffe dass die Russen diese Gefahr erkennen und entsprechende Schritte zum Schutz Prigoschins unternehmen.

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    1. @X1
      Ich finde diese ganze Geschichte irgendwie merkwürdig, grundsätzlich muss Prigoschin klar gewesen sein das er nicht gewinnen und das es ein schwerwiegender Hochverrat ist, der nur mit seiner Exekution oder eben seinem Tod enden kann.
      Für meinen Geschmack hat er sich gestern auffalllend schnell bereit erklärt auf Lukaschenkos Vermittlungen einzugehen, fraglich wie seine Zukunft in Minsk verlaufen wird, es ist ziemlich unwahrscheinlich das er sich ausgerechnet dort auch nur online in den Kriegsverlauf verbal einmischen kann und wird.
      So wie sich die Aussagen von Peskow lesen scheint der “Umzug” Prigoschins wohl eher ein Hausarrest zu sein und offensichtlich ist er als Chef der Wagner-Gruppe abgesetzt worden, Peskow lässt offen was “Verträge” mit einzelnen Söldnern bedeutet, das scheint sich (bis jetzt) auf diejenigen zu beziehen die sich derzeit auf russischem Territorium befinden, es kann auch heißen das sie nun offizielle Soldaten der russischen Streikräfte werden (sollen).
      Die Bezeichnung “Umzug” klingt unüblich und ist kaum interpretierbar, der “Rest” der Wagner-Sölder die sich aktuell an der Front befinden sind jetzt praktisch ohne Führung, ihnen wurde (bis jetzt) nur Straffreiheit zugesagt, an ihrer Stelle würde ich dem wenig vertrauen und ihnen muss wohl klar sein das sie vergeblich auf den nächsten Sold warten.
      Russland wird zwar kaum riskieren das sie evtl. überlaufen, aber ohne Zugeständnisse ihrerseits wird Russland kaum Zusagen geben.
      Wir werden sehen was die nächsten Tage bringen, dennoch, das alles will irgendwie nicht so richtig zusammenpassen…

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    2. Das ist leider sehr gut möglich, und wäre dann ein Pluspunkt für die Verschlagenheit der westlichen Akteure – einschließlich der der Ukraine!

  10. im westen nichts neues – wenn der krieg zur unterhaltung wird – mord und totschlag täglich in den GEZ medien – und die sich selbst erfüllende prophezeiung

  11. Info 68 der ewige Troll das es hier um sein oder nicht sein von Machtblöcken geht, scheint dieser arschkriechende Ami-Troll zu ignorieren. Es geht um unser aller Überleben in einer Welt, wo man miteinander reden sollte und nicht aufeinander schießt. Der Mensch sollte im Mittelpunkt stehen, und mein Wunsch jeder, der sich nicht daran hält und anderen Gewalt androht müsste konsequent sanktioniert werden. Leider gibt es auf dieser Welt Menschen, die lieber ein Gewehr anfassen, um andere zu töten, als einen Spaten zu nehmen um zu arbeiten. Das ist das größte Problem der Menschheit, Arbeit für alle und ein Leben in Frieden. Wie viel Ressourcen werden jeden Tag für die Herstellung von Rüstungsgütern ausgegeben und für Kriege und Manöver.

    1. Ihr steht in schlimmsten Abgründen auf der Seite des und der Bösen in der Welt und deswegen bin ich gegen Euch. Ich sehe ja durchaus Kritisches an vielem hier, aber es ist hier das Leben (und daran kommt Ihr nicht vorbei, und unter der Hand geben es ja etliche von Euch auch zu) noch x-mal besser als in den Höllen der Diktatur in Putin-Rußland, KP-China und Islam-Iran!

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  12. Eine gute Analyse!

    Könnte es sein, dass da ein Kriegs-Unternehmer auch überlegte, wie er aus der Sache “kostengünstig” herauskommt?

    Es zeigt sich so jedenfalls, dass es eben nicht einfach ein Krieg Russlands gegen die Ukraine war. Dass auch der Westen mit Söldnerarmeen kooperiert, sollte nicht ganz vergessen werden.