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Warum selbst Sudel-Ede bald wieder Respekt verdient

Warum selbst Sudel-Ede bald wieder Respekt verdient

Ätzpropagandisten damals und heute, wenn auch mit immensem Niveaugefälle: Schnitzer und Böhmermann (Fotos:Imago)

Karl-Eduard von Schnitz-klick“, wie er in erlauchten Kreisen in der damaligen “DDR“ hinter vorgehaltener Hand genannt wurde, weil man sofort abschaltete, wenn der Chefgeiferer des real existierenden Sozialismus auf Sendung ging, war in meiner Jugend das Sinnbild für einen ekelhaften und widerwärtigen Agitator. So wie ich ihn und seinen “Schwarzen Kanal“ erlebt habe, wird sich wohl mein Großvater bei den Hetztiraden von Joseph Goebbels, des “Klumpfußes aus Rheydt”, bis vor 80 Jahren gefühlt haben. Wie habe ich gefeixt, als die Gattin von Sudel-Ede am 30. Juni 1983 im Bilka-Kaufhaus im güldenen Westen beim Klauen erwischt wurde. Gescheitert beim einfachen Klassenkampf… muhahaha!

Und genau wie der Kotzbrocken aus Rheydt war “Ede von Sudel“ eigentlich ein helles Köpfchen, gebildet und sehr belesen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man mit ihm wunderbar über völlig unpolitische Dinge diskutieren konnte. Obwohl er sich eher für die Streitaxt bei der politischen Agitation entschieden hatte, beherrschte er, wo auch immer, die feinen Töne. Manchmal konnten – selbst beim “Schwarzen Kanal“ – seine Moderationen filigran sein, und dann trug er seine Angriffe eher mit dem Florett vor. Ja, ob man ihn mochte oder nicht: Er beherrschte sein Metier und war ein Meister der Sprache – trotz aller Hasstiraden! Und auch der Klumpfuß aus Rheydt konnte nicht nur brüllen, was ihn umso gefährlicher machte. Goebbels und von Schnitzler, beides extreme Linke, beherrschten sowohl ihre Sprache als auch die gesamte Klaviatur der Manipulation und Agitation.

Wegbereiter des WDR

Einen Gegner oder sogar einen Feind kann man respektieren, selbst wenn er in seiner Fehlentwicklung gefährlich für die Zeitgenossen wird. An derartigen Gegnern und Feinden kann man wachsen, denn man kann ihnen zumindest eine fachliche Meisterlichkeit zubilligen. Und hier kommen wir zum Wendepunkt in meiner Einschätzung zu “Sudel-Ede”, dessen ideologische Verbohrtheit und sozialistische Impertinenz mir immer auf den Zeiger ging; als Sprachmeister aber ist er mir nicht auf den Zeiger gegangen. Plumpheit war nur selten sein Metier. Meistens dann, wenn er sich politisch auf die Füße getreten fühlte. Was viele nicht wissen ist, dass “von Schnitz-klick“ maßgeblich am Aufbau des NWDR in Köln – des heutigen “Westdeutschen Rundfunks” (WDR) – beteiligt war. Als späte Ernte seiner Saat ist heute der sozialistische Rotfunk eine feste Größe in der politischen Verschmutzung des Äthers und der Glasfaserkabel.

Der damalige britische Chiefcontroller des NWDR, Hugh Carlton Green, urteilte später über ihn: „Schnitzler wurde versuchsweise von Köln nach Hamburg versetzt, wo er weiter politische Kommentare lieferte; er war ein guter Rundfunkpublizist und ein gescheiter Kopf, den ich nicht unbedingt verlieren wollte. Da er in seine Kommentare indes fortgesetzt kommunistische Propaganda einfließen ließ, kam ich zu dem Schluß, daß er gehen müsse.“ Zum 31. Dezember 1947 erhielt er seine Kündigung und siedelte in die sowjetische Besatzungszone um. So sehr ich den Klumpfuß bis heute verachte und bei “Sudel-Edes” Moderationen bis heute – selbst aus der Rückschau – einen Brechanfall nach dem anderen bekomme, so akzeptierte ich dennoch ihre jeweilige sprachliche Kompetenz, ihre Wortgewalt und ihre agitatorische Brillanz. Man muss seinen Feind kennen, um ihn erfolgreich bekämpfen zu können.

Schenkelklopfer auf Klamaukniveau

Und das ist der eigentliche Anlass für diesen Artikel: Wenn ich kompetente Widerlinge und fanatisierte Ideologen wie die erwähnten Propagandaschleudern Goebbels & Schnitzler memoriere, wird mir doch fast wehmütig ums Herz, vergleicht man diese finsteren, subtilen, aber hochintelligenten Meister ihres Fachs mit dem agitatorischen Bodensatz heutiger Propagandaschleudern des “Staazifunks”. Ich meine hier vor allem Jan Böhmermann. Bereits dessen vulgäres Erdogan-“Ziegenfickergedicht” hatte gezeigt, dass er weder über einen filigranen Wortwitz noch über brachiale Wortgewalt verfügt. Sein Feld ist offensichtlich die beständige Koprolalie, das ausschließliche Benutzen der Gossensprache. Ebenso limitiert wie seine Sprache ist auch das, was er – wie jede geistlose Propagandaschleuder – für “Humor” hält, was in Wahrheit aber überhaupt nicht witzig ist: Schenkelklopfer auf Klamaukniveau und Flachwitze im Zotenbereich, vorgetragen mit dem Charme eines pubertierenden Steuerfahnders.

In seinem letzten Sendebeitrag hat er sich eine Meisterin des schwarzen Humors und einen echten Komiker vorgenommen (denn von Komiker-“Kollegen” mag ich bei Jan-Peinlich nicht sprechen wollen). Eine uralte Schallplatte, die ich zu Hause stehen habe, heißt: “Volksgesänge aus Böhmen und Mähren“. Eingedenk dieser Memorabilie halte ich es für ein(e) Mä(h)r(e), dass der “Mann aus Böhmen” ein Komiker sein soll. Also, Lisa Eckhardt und Dieter Nuhr haben es ihm angetan.

Sehnsucht nach dem Brechmittel

Wahrscheinlich hat er neidvoll erkannt, dass diese beiden Komiker, Kabarettisten und Comedians im Gegensatz zu seiner vulgärklamaukesken Kreisklasse in der kabarettistischen Champions League spielen. Und frei nach einem anderen großen Komödianten, nämlich Hape Kerkeling, möchte man fassungslos konstatieren: “Plumpheit bei Böhmermann kennt keine Grenzen! Plumpheit bei Böhmermann kennt kein Pardon!

Es gibt nicht nur in der Qualität, sondern auch im grundsätzlichen Ansatz einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Klumpfuß aus Rheydt und “Schnitz-klick” auf der einen und dem Böhmer-”Mann” auf der anderen Seite: Die beiden ersten nahmen ihr Publikum zumindest insofern ernst, als sie – mit gleichwohl unlauteren Mitteln, aber voller Verve – von ihren entweder ultranationalen oder internationalen sozialistischen Phantastereien überzeugen wollten. Der Ziegenfickergedichtverfasser hingegen verachtet sein Publikum und hält es in seiner maßlosen Selbstüberschätzung nicht nur für tumb, bescheuert und selten dämlich, sondern offenbar auch für latente Rassisten, ABC-Phobe (wobei ABC für jeden erdenklichen Gehirnfurz steht) und Antisemiten. Oh, wie sehne ich mich nach “Sudel-Ede”, der zwar Brechanfälle auslöste – aber wenigstens nicht so stupid-plump agierte wie heute dieser Zotenreißer des Establishments! Zumindest das ist eine Sache, die die beiden verbindet: Beide sprechen die Sprache der Herrschenden. Der eine aus Überzeugung, der andere aus reinem Opportunismus.

29 Antworten

  1. Zu Böhmermann kann ich nur schreiben, daß ich mir seine Zoten noch nie angesehen habe. Der existiert für mich einfach nicht in diesem Sektor.

  2. Über Karl Eduard von Schnitzlers Inhalte kann man streiten, nicht aber über seine Überzeugungen und seinen Glauben. Man kann diesen ablehnen oder befürworten. Aber wer andersdenkende verunglimpft schafft selbst Feindbilder. Das sollten wir doch mindestens mit Corona schon verstanden haben, oder etwa nicht? Und wer solche Feindbilder brauch der brauch sie wahrscheinlich weil er selbst ein Realitätsverweigerer ist und diese Feindbilder brauch wenn er gegen so einen Mann keine anderen Argumente mehr hat. Fakt ist Schnitzlers geschichtliche wie damals aktuelle Betrachtung des Westens, ist genau das was wir heute erleben. Man muss Schnitzler deshalb nicht gleich vergöttern. Man sollte einfach nur fair sein und es zur Kenntnis nehmen. Aber die Kommunisten sind ja alle Feinde der Demokratie also sind sie auch unsere Feinde, vor allem im Westen. Denn dort wurde die Demokratie mit Löffeln gefressen. In der DDR gab es ja eine astreine Diktatur der Partei die es in der Diktatur des Kapitals so niemals gab, oder doch? Es ist einfach so, wenn man alles und jeden über einen Kamm schert dann kommen einfach zu viele Haare in die Suppe. Das Sie Schnitzler für nicht dumm hielten zeugt von einem gewissen Verstand, aber das sie in den Chor vieler einfallen und ihn beleidigen ( Es ist so leicht Tote zu beleidigen), um seine Gefährlichkeit zu beweisen, anstatt sich sachlich mit den Inhalten dieses Mannes auseinanderzusetzen zeigt das sie ihn nie wirklich verstanden haben. denn er hat trotz seiner Propaganda aufgezeigt wo eure Schwächen von ganz links bis ganz rechts liegen. Und heute werden diese immer deutlicher. Nur das die Mehrheit unfähig ist aus ihren eigenen fehlerhaften Denkstrukturen zu lernen. Das ist übrigens auch ein weiterer Grund der unglaublichen “Wehrhaftigkeit” der Bürger in diesem Land. Aber das bringt ihr Gehirn nicht dazu mal zu fragen warum der Mann sie damals als “Feind” überraschte, obwohl sie und Millionen BRD Bürger nicht seine Feinde waren und warum dieser ” Feind” sie heute immer mehr verunsichert. Sehen sie mich auch als Feind?????????????????

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  3. Böhmermann ist spitze.

    Nein. Böhmetmann hält SEIN Publikum NICHT für Rassisten.

    AfD-Wähler sind nämlich nicht Böhmis Publikum.
    Böhmus Publikum sind doch die woken linksgrünen Gutmenschen wie ich.

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  4. Dumm nur, daß er in allem Recht hatte. Das ärgert die Verfechter des totalen Kapitalismus ja am meisten. Ätsch.

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    1. Sehen kannst du das an den negativ Likern. Keine Argumente mehr! Sie brauchen uns aber nicht zu zeigen wer ihre Feinde sind, denn wir wissen es.. Nur sie wissen nicht warum!

  5. Ach ja Böhmermann…… ein echter Held der Kloake der es immer wieder versucht den Geruch den er selbst unentwegt an sich kleben hat auf andere zu übertragen. Ein medialer, und wie er es sicher nicht besser ausdrücken könnte, ein verbales Stück gefüllten Enddarnmes dessen monströse Endprodukt veröffentlichungen durch eine medial verkommene “Elite”genutzt wird um von deren üblem Eigengeruch abzulenken.
    Nun Böhmermann das ist einer von denen, der wahrscheinlich händeringend nach einem Enddarm sucht in den er wieder kriechen kann wenn hier der Darmverschluss zur Endlösung ansteht.
    Wir die diesen Widerling auch noch zwangsweise bezahlen mussten haben uns schon mit hämischer Vorfreude und nicht sehr sterilen OP Bestecken bewaffnet um Böhmermann das zu offenbaren was er so sehnsüchtig für sich beansprucht denn bei derat stark ausgeprägter medialer Kloake muss es ihn förmlich als Heimstatt anziehen.

  6. Ja, der Fachkräftemangel ist auch beim Staatsfunk angekommen, meiner Meinung nach aber schon unter Merkel.
    Das Niveau wurde immer weiter abgesenkt, passend zum Pisa Ergebnis.
    Halt passend zur La/Lo(st)-Generation Z und Massenverdummung.

  7. Goebbels als extremen Linken zu bezeichnen, ist ja echt der Knaller!
    Auch wenn es schwerfällt, sich das einzugestehen: die Nazis vertraten die Interessen des Großkapitals bei dessen Plänen, die Welt am deutschen Wesen genesen zu lassen. Da ist es egal, dass sie sich verschämt NATIONALSOZIALISTEN nannten…

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    1. Grosskapital/ Globalisten sind ueberwiegend Linke:
      Gates, Soros, Zuckerberg, Vorstaende der Dax Firmen, Banken, Blackrock, Vanguard usw.

    2. Ach ne diese Tatsache, passt wohl nicht in ihre kleine winzige Welt was? Besagter Goebbels und die gesamte NSDAP Propaganda Entourage haben grundsätzlich immer persönlich und öffentlich darauf hingewiesen, welcher politischen Ecke/ Richtung diese zugehörig sind! Ach so und naja Großkapital und so früher und heute…natürlich werden hier (geo)politisch auf allen Feldern die Interessen von Oma Müller und Opa Kurt verwirklicht deswegen hängt ja auch in Düsseldorf vor der Zentrale die US Flagge. Aber bestimmt nur um den größten Investoren zu huldigen und das hat natürlich auch nichts mit deren DAX Listing zu tun und mit dem Krieg und den dahinter stehenden Interessen natürlich auch nichts!

      1. Na klar haben sie das! Aber bestimmt nicht aus den Gründen die sie hier nennen. Sonst hätten sie heute keine Argumente mehr.

    3. Sie haben bis auf einen Punkt Recht! Sie haben sich nicht verschämt Nationalsozialisten genannt. Sie haben es völlig bewusst und vorsätzlich gemacht um das System des Kapitals auf den des Sozialismus stülpen zu können. es ist ihnen hervorragend gelungen. Und wie die Alten sungen so zwitschern auch die Jungen und wirklich kaum einer merkts. Die Übernahme der deutschen faschistischen Ideologie durch die USA zeigt sich heute in seinem Wirrwarr von kleinbürgerlichen Liberalen dumpfen Ideologie ( Neoliberale) Gesäusel durch alle Parteien im Westen.

  8. Was diese sogenannten Komiker von sich geben, ist doch nun wirklich so unwichtig wie sonst nichts.
    Bei der Lisa, die eine exzellente Sprachkünstlerin ist, hab ich allerdings stets großes Vergnügen.
    Bei dem intellektuellen Rest hilft ignorieren.
    Und das sogar sehr gut. Genauso wie bei den anderen Volksverhetzern des ÖRR.
    Eigentlich war es doch nur eine Frage der Zeit, bis die Lisa ins Visier nehmen.

  9. Das Teuflische am Schwarzen Kanal mit Sudel-Ede dämmert den meisten heutigen Fernsehzuschauern immer noch nicht. In der Gewissheit, dass er für die DDR log, wuchs jede noch so verrückte BRD-Lüge zur Wahrheit heran. Dritte, vierte und fünfte Wahrheiten werden von den betreuten Denkern abgelehnt.

    Zwar setzte das große Erwachen mit der Wende ein, doch es erwies sich weitgehend als Seifenblase, die zerplatzte, als die Treuhand das industrielle Inventar an die Heuschrecken verschleuderte. Es war gut genug, um für die da drüben zu produzieren, doch seit dem 3. Oktober 1990 war es nur noch Konkurrenz, die es auszuschalten galt. Dumm gelaufen!

  10. Sehe ich genauso.
    Sudel-Ede war ein Brechmittel, nur auszuhalten als lupenreiner Soze im Geiste, jedoch auf seine Art ein brillianter Rhetoriker.
    Bei Eckhardt kann man nix falsch machen.
    Nuhr, der ewige Merkel-Fanboy, hat aber wohl erst kürzlich Reste seines Feinsinns wieder in der dunklen Ecke einer Schublade entdeckt.
    Aber, ich bin der letzte der sich echauffiert, wenn jemand seine Denkmuster neu ordnet.

  11. Übrigens, der westdeutsche öffentlich-rechtliche “Klumpfuß” und somit BRD-Pendant zu Sudel-Ede, war Gerhard Löwenthal, Moderator des ZDF-Magazin.
    Für mich als Ossi aber austauschbar, das wichtigste am ZDF-Magazin waren die Berichte.
    Aber auch er war ein ebenfalls heller Kopf, klarer Formulierer und, so mein Eindruck, selbst erklärter journalistischer Todfeind gegen von Schnitzler.

  12. Hier hat gerade einer geschrieben” Das teuflische am schwarzen Kanal ist…. ” Der Rest ist egal. Denn die Realität wird euch alle einholen. Und mich sicher bald der Teufel. Wisst ihr was ich denke, möchte ich euch nicht vor enthalten. Die meisten hier haben alle richtig Ahnung sie erkennen auf Anhieb ihre Todfeinde und ihre Gegner. Nur wozu brauch der mensch Feinde? Löwenthal war ein astreiner westdeutscher Revanchist im Kleid des Journalismus.. Nur für die die das nicht erkannt haben. Und er war bereits zu Zeiten auf Sendung wo es noch kein Deutschland einig Kleingeistig Vaterland gab. Und Schnitzler war ein astreiner westdeutscher Kommunist, den es nicht ohne Grund in die DDR zog. Das er bei den Westdeutschen Medien gemieden wurde als diese seine Strategie durchschauten sagt euch nichts, gelle. Euch sagt nur sein Besitzstand was um ihn zu verurteilen. Und der westliche MSM hat euch dabei fleißig geholfen und tut es immer noch. Ihr solltet euch mal entscheiden, welcher Journalismus euch ins Gesicht geschrieben steht. Wofür steht ihr? Also ihr “Gegner” dieses politischen und Wirtschafts Systems im Westen könnt kluge Sprüche klopfen aber verändern könnt ihr nichts. Denn ihr hofiert ja genau das was euch kaputt macht. Und macht die zu Tätern die damit nichts zu tun haben. Dann redet mal alle schön in euren reaktionär verseuchten Blasen, was man so alles verändern müsste und wer an welche Laterne gehängt werden müsste. Ändern werdet ihr nichts damit. wie sagt schon K. Marx: “Vom denken allein, werde ich auch nicht satt. ” Aber der war ja auch Kommunist. Das müsst ihr ihm auch nicht glauben. Wenn es soweit ist wird euch auch diese Realität einholen ihr globalen Denker einer neuen Zeitenwende die genauso alt ist wie die Steinzeit. Da war selbst die Wende in der DDR wirklich noch revolutionär dagegen. Merkel hat Recht: “Wir schaffen das” Ihr schafft das… Euch selbst zu zerschlagen.

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  13. Sudeledes Erben

    Sah man den Sozialismus sterben,
    so muss man heute konstatieren,
    versuchen Sudeledes Erben,
    die Leiche zu reanimieren.

    Wie einst in allerschlimmsten Zeiten
    der Diktatur der Sozialisten
    scheuen sie nichts, vorzubereiten,
    Macht wieder komplett zu besitzen.

    Keine Lüge ist zu billig,
    sie oft genug zu wiederholen,
    wehe dem, der ist nicht willig,
    lässt sich von denen nicht verkohlen.

    Wer nicht glaubt den hohlen Phrasen,
    bisher sie den nur diffamieren,
    doch innerlich vor Wut sie rasen,
    würden ihn gerne arrestieren.

    Reiten auf der Verblödungswelle,
    dass mehr und mehr Gehirn entschwindet.
    Der Müll ihrer Geistesabfälle
    immer in Verleumdung mündet.

    Vernagelt bis ins tiefste Mark
    ideologischer Prämissen
    verbreiten sie rotgrünen Quark,
    statt Substanz und echtes Wissen.

    Einen Orden sollt’ man stiften,
    ihn nach Karl-Eduard benennen,
    für gegen diejenigen Giften,
    die sich nicht zu Rotgrün bekennen.

    1. Tja den rot grünen Quark von heute, hätte Karl auch auseinander genommen. Er hatte damit nichts am Hut. Übrigens auch der andere Karl nicht. Genauso wenig wie ich. Wenn sie nicht man nicht wissen wohin die Reise geht, ist die Linke Lüge immer gut genug für die Rechten gewesen. Wenn sie es glauben zu wissen dann wird die andere Seite getötet und sei es auch nur verbal. Und solche Texte töten auch. und sei es nur den Verstand. Der Sozialismus hat mit der Sowjetunion zusammen 72 Jahre existiert auch wenn er keiner war. Wie lange existiert der Kapitalismus? Alles was er verbrochen hat wird dem Sozialismus untergeschoben. Doch die Verbrecher sind immer Menschen die ein System unmenschlich machen. Das System ist eine umgesetzte materielle Idee. Und ihr seit die ideologisierten Menschen jeden Systems, das euch vereinnahmt hat. Antikommunismus ist ein Kind deutscher faschistischer Eliten das in den USA erwachsen wurde. Gut genährt von den Eliten und Geheimdiensten der USA. Und ihr merkt es nicht einmal. Das aber macht Leute wie sie so hilflos. Sie können nicht verändern weil sie Systemtreue Vasallen sind, denen nur manches nicht gefällt. Die aber die die macht haben lässt euer Gelaber kalt.

  14. Weinche 15. April 2023 Beim 12:22
    “Übrigens, der westdeutsche öffentlich-rechtliche “Klumpfuß” und somit BRD-Pendant zu Sudel-Ede, war Gerhard Löwenthal, Moderator des ZDF-Magazin.

    Aber auch er war ein ebenfalls heller Kopf, klarer Formulierer und, so mein Eindruck, selbst erklärter journalistischer Todfeind gegen von Schnitzler.”

    Das waren noch Zeiten- zwei helle Köpfe und rhetorische Asse, die sich gegenseitig in ihren Sendungen erwähnten, oft auch direkt ansprachen.
    Beide hatten mal recht, mal nicht- aber verteidigten knallhart ihre Linie.
    Ich arbeitete in einer Firma, in der man tagsüber die Sendungen sehen konnte (Fernsehwerkstatt), und viele schauten mit. Das war richtig gute Unterhaltung.

    Beide etwa gleiches Alter, die Lebensläuf ähnlich, und beide wurden nach der Wende auf miese Art “kalt abserviert”, und ich finde, beide hatten das nicht verdient.

    Von Schnitzler sah ein, daß “seine Seite verloren hatte”, und analysierte, warum. Für ihn war die Schlacht verloren, während der Krieg (zwischen Sozialismus/ Kommunismus und Kapitalismus/ Imperialismus) immer weitergehen wird.

    Er blieb seiner Linie bis zum Tode treu, er war keiner der miesen Wendehälse, die z. B. als Stasi- IM’s begannen, und bis heute im wiedervereinigten Deutschland als bezahlte Verräter des eigenen Volks eine unglaubliche Karriere machten und einige immer noch machen, wie Gauck, Merkel, Kahane, Gysi und viele andere.

    Ja, das sind sie- nein, Merkel und andere Ex- Stasi- Vasallen haben nicht die Bundesrepublik “übernommen” und zur “DDR 2.0” gemacht- sie wurden von “West- Politikern” langsam, aber sicher an die Schaltstellen der Macht gebracht, im Interesse mächtiger Leute im Hintergrund, genau dafür suchten diese eine Sorte Menschen, die selbst die eigene Mutter an den Henker verraten würden.

    Wen sonst beauftragt man mit der irre anmutenden Masseneinwanderung steinzeitlicher, aggressiver Araber, Afghanen und Afrikaner zum Zweck der “Umvolkung”, wer sonst hat Null Skrupel bei den zahllosen Opfern an eigener Bevölkerung, welche die heutigen “Eliten” nur als “Verwerfungen des “großen gesellschaftlichen Experiments” (Yasha Mounk, Harvard- Politwissenschaftler” in der “Tagessdchau”) sehen, wer sonst äußert öffentlich, daß “nicht die Eliten, sondern die Bevölkerung das Problem” seien (Ex- “Bundespräsident” Gauck im Fernsehen), wer sonst schmeißt sogar offen eigene Menschen aus ihren Wohnungen, um die “Zuwanderer” unterzubringen, wer versorgt diese 100%ig und ohne jede Gegenleistung, und preßt der eigenen Bevölkerung alles Geld in astronomischen Beträgen ab, um es überall hin zu verschleudern, wo es der eigenen Bevölkerung nie mehr nützt…

    So ist das: “Für Verrat nutzt man Verräter, für Zerstörung nutzt man Zerstörer.”

    Das mußten Schnitzler und Löwenthal nicht mehr erleben.
    Beide waren hervorragend.
    Ich mochte sie, sie mögen in Frieden ruhen.

  15. War der Gegenpart von Herrn Schnitzler, in westdeutschen Landen, nicht Gerhard Löwenthal???
    Sein Name und seine Aufgabe werden heute nicht mehr allzu oft erwähnt. Auch nicht seine “heißen Tiraden” gegen die DDR. Warum auch, denn er und der Westen hatten und haben ja, wie die Partei in der DDR ohne haben, immer Recht. Der Schnitzler hat ja nur gehetzt – oder etwa doch nicht??? Haben etwa beide gehetzt?
    Nein keinesfalls! Oder doch?
    Weiß nicht mehr genau, aber er, der Herr Löwenthal, konnte auch mächtig vom Leder ziehen und dabei grimmig, abweisend/selbstsicher überheblich? dreinblicken. Hatte mir in der DDR angewöhnt, nicht die “Ein Schnitz” – Geschwindigkeit bis zum Abschalten der Schwarzen Kanalsendung zu nutzen, was ich eine Zeit lang tat, sondern mir beide Seiten anzuhören und zu vergleichen. Muss ehrlich sagen, auch wenn er es recht “zynisch” rüberbrachte, der Karl-Eduard überzeugt mich des Öfteren mehr als sein westlicher Gegenpart. Obwohl der auch “zynisch” agierte und dazu noch abwertend blicken konnte. Jedoch, er hatte meines Erachtens einfach nicht das Format eines Karl-Eduard von Schnitzler.
    Ich denke, wir hätten damals alle mehr vergleichen sollen, dann würden wir heute vielleicht nicht in dieser Misere stecken?!
    Aber mit dieser Meinung stehe ich sicher mehr als alleine – oder?
    Was das Sudeln betrifft? Naja – ich denke aktuell gibt es ne ganze Menge davon, die hemmungslos herumsudeln?! Und es gibt genügend Leute, die sich besudeln lassen.
    OK!
    Sudel-Ede?! Wie jeder denkt? Aber die Krönung ist aktuell der Sudel-Böhmi und das noch ohne jeden Intellekt. Einfach nur drauflos und brutal!!! Da lobe ich mir doch den Sudel Ede.
    Was das Hinkebein betrifft? Oh, Oh! Ich möchte jetzt keine Vergleiche ziehen müssen, aber … hat er nicht diverse Nachahmer? Naja sicher irre ich mich?! Oder doch nicht? Man lernt ja eben nie aus?!

    1. Wie recht du hast! Aber siehst du, ja selbst wer keine anderen Argumente mehr hat , der lässt sich an Äußerlichkeiten wie Hinkebein oder Besitz aus. Und das ist echte Sudelei, die sich nur am äußeren Erscheinungsbild eines anderen austobt. Ach und für alle die mir nicht glauben, also über dich hinaus BEKO: Der Schnitzler hat seine Propaganda gen West mit Inhalten propagandistisch ausgefüllt. Richtig! Viele in diesem Land brauchen das nicht, sie laufen einer anderen Propaganda nach einer neoliberalen aus Transatlantika und glauben nicht mal das sie es tun. Allein der Name “Sudel EDE” zeigt schon das es nicht um Inhalte geht. Oder hat im Westen jemals einer Löwenthal als Sudelthal bezeichnet.

      1. Du sprichst mir aus dem Herzen! Deshalb fühlte ich mich auch sofort von dem Beitrag, na sagen wir als Erfahrungsträger, geistig “angeschubst”!