100 Jahre „Lied der Deutschen” als Hymne: Linke Zeitgeist-Hyänen fordern Textänderung

Dorn im Auge der Hyperprogressiven: Die dritte Strophe des Liedes der Deutschen als deutsche Nationahymne (Foto:Pixabay)

Dass dieses Datum nicht oder wenn, dann eher misslaunig und kritisch gewürdigt wurde, verwundert in diesem Deutschland auch nicht mehr weiter: Am vergangenen Mittwoch wurde die deutsche Nationalhymne 100 Jahre alt. Text und Melodie freilich sind älter und von wechselhafter Geschichte, doch am 10. August 1922 war es, dass der erste deutsche Reichspräsident Friedrich Ebert das „Lied der Deutschen“ zur deutschen Nationalhymne erklärte – wenngleich Ebert selbst auch vor dieser Bezeichnung zurückschreckte. Angesichts der schweren innenpolitischen Unruhen, denen knapp zwei Monate zuvor der von Rechtsradikalen ermordete Außenminister Walther Rathenau zum Opfer gefallen war, schien es mehr denn je nötig, dem gespaltenen Volk in der um ihr Überleben kämpfenden Weimarer Republik ein überparteiliches und identitätsstiftendes Symbol zu geben.

Von Anfang an gab es Bedenken gegen die erste Strophe, die mit „Deutschland, Deutschland über alles“ beginnt und die damals schon anachronistisch gewordene „großdeutsche Lösung“ in ihren Dimensionen „von der Maas bis an die Memel, von der Etsch bis an den Belt“ zu fordern scheint. Als der Text 1841 von Hoffmann von Fallersleben gedichtet wurde, war Deutschland jedoch noch kein Nationalstaat, sondern in einem kaum noch überschaubaren Wust von Zwergterritorien zerrissen, weshalb sich der Liedtext zum einen auf den deutschen Sprach- und Kulturraum bezog und zum anderen den Wunsch ausdrückte, die Einigung Deutschlands zum Nationalstaat zu vollziehen, die Länder wie Großbritannien und Frankreich längst hinter sich hatten. Es geht in der Hymne also nicht um Nationalismus und Chauvinismus, wie immer wieder unterstellt wurde und bis heute wird (beides wurde erst später durch die NS-Pervertierung in den Text interpretiert), sondern um den sehnlichen Wunsch, die deutsche Kleinstaaterei zu überwinden.

Von Selbsthass zerfressen

Nachdem der Text vor allem der ersten Strophe von den Nationalsozialisten für ihren rassenpolitischen und kriegerischen Wahnsinn missbraucht worden war, galt das „Lied der Deutschen” nach dem Zweiten Weltkrieg als endgültig diskreditiert. Dennoch setzte Konrad Adenauer als erster Kanzler der Bundesrepublik, nach zähem Ringen mit Bundespräsident Theodor Heuss, letztlich die Beibehaltung des Liedes als Nationalhymne durch, wenn auch nur in der dritten Strophe (die zweite Strophe – „Deutsche Frauen, deutsche Treue,
deutscher Wein und deutscher Sang / Sollen in der Welt behalten ihren alten schönen Klang” – wäre ohnehin nicht geeignet gewesen, und falls damals doch, dann wäre sie heute längst wegen sexistischer, patriarchaler und alkoholverherrlichender Inhalte untersagt worden).

Doch selbst an der unverfänglichen und „modern“ wirkenden dritten Strophe, dem aktuellen Hymnentext, nehmen manche Anstoß – und in jüngster Zeit zunehmend mehr. Die Begründung: Sie „schließe” zu viele Menschen „aus”, sei nicht integrativ genug und müsse daher vom Text dringend geändert werden. Und spätestens hier ist man dann im von Selbsthass zerfressenen, verstiegenen Deutschland des Jahres 2022 angelangt. Während das hundertjährige Jubiläum der Landeshymne in jedem anderen Land ein Grund zum Feiern wäre und in allen Medien, Schulen und staatlichen Einrichtungen besondere Aufmerksam erfahren würde, herrscht in Deutschland entweder gähnende Gleichgültigkeit – oder es erklingt lauthals die Forderung nach einer neuen Hymne. So erklärte etwa in der Zeitung „Der Westen“ der Autor Marcel Görmann, Deutschland brauche eine „modernere“ Hymne, denn Fallerslebens Text wirke „heutzutage zu abweisend.“ Denn: Formulierungen wie „Brüderlich mit Herz und Hand“ und „blühe deutsches Vaterland“ passten nicht mehr ins Jahr 2022.

Desinteressiert und geschichtsvergessen

Die in Kolumnenform gegossene Cancel-Culture treibt Görmann allen Ernstes zu folgenden Fragen: „Was ist denn mit den Schwestern? Was ist mit den Müttern? Was ist mit Menschen mit deutschen Pässen, deren Väter (oder Mütter) nicht aus Deutschland stammen, die sich hier aber heimisch fühlen?”. Doch damit nicht genug des unsinnigen Geschwurbels: Görmann fordert pathetisch stattdessen „einen Text, der als Klammer für unsere heutige Gesellschaft dient.“ „Vaterland” müsse durch „Heimatland“, „brüderlich” durch „geschwisterlich“ ersetzt werden. Dies würde nämlich trotzdem zu der von Joseph Haydn komponierten Melodie (die einst die Kaiserhymne untermalte) passen. Eine derartige Vergewaltigung des Originaltextes würde, nach Görmanns Ansicht, dazu beitragen, dass „mehr Menschen den Text mitsingen und auswendig lernen.“ Denn laut einer Umfrage würden ihn derzeit nur noch 47 Prozent kennen. Dies sei vielleicht auch damit zu erklären, „dass viele mit dem alten Text fremdeln“, mutmaßt er. Wie man mit etwas fremdeln soll, was man gar nicht kennt, hat dieser oberschlaue Zeitgeistschreiberling wohl nicht bedacht. Der tatsächliche Grund für diese Unkenntnis dürfte wohl eher ein allgemeines Desinteresse an allen nationalen Symbolen und Traditionen in diesem Land sein (bei einer zunehmenden „Einwanderungsgesellschaft” kein Wunder!), von einer zunehmenden Bildungsferne und Geschichtsvergessenheit ganz zu schweigen.

Denn es sind genau Figuren wie Görmann & Konsorten, die seit Jahren dazu beitragen, dass alles Nationale und Patriotische verteufelt und nach Kräften unterdrückt wird. Diesen „Säurebademeistern“ der Herkunfts- und Überlieferungsgemeinschaft ist es zu verdanken, dass die 2006 noch einmal beim Sommermärchen aufscheinende fröhliche, unverkrampfte und selbstbewusste Identifikation der Deutschen mit ihrem Land anschließend, in den Merkel-Jahren, einer politisch gewollten Identitätslosigkeit und nationalen Selbstverleugnung wich, die mit der millionenfachen Masseneinwanderung seit 2015 dann vollends verpönt wurde.

Verächtlichmachung nationaler Symbole als wahres Integrationshindernis

Tatsächlich trugen jedoch das verschämte Vermeiden identitätsstiftender Symbole , die für ein demokratisches und freiheitliches Deutschland stehen, wie auch die Vernachlässigung und Kompromittierung von Hymne, Bundesflagge und Heimatgefühl massiv dazu bei, dass es ausländischen Zuwanderern schwer fiel, sich in Deutschland und seiner Kultur zu integrieren, für die ja auch die Hymne steht. Wenn nicht einmal die Einheimischen zu ihren Traditionen stehen, wieso sollten es dann Neubürger tun? Merkels Gezittere just beim Hymnenabspielen – aus welchen tatsächlichen vorgeschobenen Gründen auch immer – trug hier noch zur weiteren Entfremdung bei.

Mit seinem ridikülen kulturmarxistischen Vorschlag steht Görmann allerdings nicht alleine: Der linke thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte bereits 2019 mit ähnlichen Pseudoargumenten einen neuen Text der Nationalhymne gefordert: „Ich singe die dritte Strophe unserer Nationalhymne mit, aber ich kann das Bild der Nazi-Aufmärsche von 1933 bis 1945 nicht ausblenden“, behauptete er. Dabei wurde bei keinem dieser Aufmärsche diese Strophe gesungen und wenn, dann jedenfalls nicht sehr lange. Eine ähnliche Forderung hatte er bereits im Jahr 2005 – damals noch als totale Außenseitermeinung – ausgesprochen. 2018 hatte übrigens die damalige Gleichstellungsbeauftragte im Bundesfamilienministerium, Kristin Rose-Möhring, erstmals eine „gendergerechte“ Änderung der Hymne gefordert. Solche Blüten treibt ein totalitärer Egalisierungswahn nur in einem Land, das sich kulturell und moralisch aufgegeben hat. Würde man die Vorschläge der Hymnen-Kritiker ernst nehmen, dann liefe es darauf hinaus, alle paar Jahre eine neue Hymne zu dichten, um irgendwelchen tatsächlichen oder angeblichen gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung zu tragen. Eine Hymne drückt jedoch gerade das Beständige, Überzeitliche eines Landes und seiner Kultur aus – und keine schnelllebigen, zeitgeistigen Moden und Gesinnungen. Nur so, als verbindendes Element mit der Vergangenheit, kann sie als Orientierungspunkt für alle Einwohner dienen. Im ahistorischen und kulturell analphabetischen Deutschland des Jahres 2022 ist dies jedoch wohl nicht mehr vermittelbar.

27 Kommentare

  1. „Deutschland, Deutschland über alles. Über alles in der Welt…..!“
    Das wäre besser als die linke Vernichtung.

  2. Wenn man ganz ehrlich ist, muss man die wirklich traurige Lage anerkennen, dass es kein Land der Deutschen mehr gibt. Das, was Deutschland war, ist ein Siedlungsgebiet von Menschen aus aller Welt geworden, vornehmlich von Kriminellen und oder Muslimen, die durch räuberische, staatliche Abpressung von Steuern, die nicht mal den Einheimischen zu Gute kommen, sich mästen lassen. Ein Land ist von Grenzen umsäumt. Das Siedlungsgebiet, vormals Deutschland, hat keine Grenzen mehr. Jeder kann nach Lust und Laune hineinlatschen und gepampert werden. Es ist der traurige Rest von etwas, was einmal das Land der Dichter und Denker war. Dichten und Denken ist längst verpönt, weil wegen der Gleichmacherei Bildung auf den Horizont derjenigen herabgesenkt worden ist, die weder dichten noch denken können. Es ist ein Siedlungsgebiet geworden, in dem die autochthone Bevölkerung in den Hintergrund gedrängt worden ist, die Kultur derer verleugnet wird und man sie als Köterrasse beleidigen darf. Lt. UN gehört das in die Schublade des Völkermordes, wenn man mit Macht einheimische Menschen durch andere ersetzt und die anderen noch bevorzugt. Ein Mischmaschland benötigt auch keine Nationalhymne mehr. Und es ist einfach falsch, zumindest für die Mehrheit, dass die Ausländer, die hier hereinmarschiert sind, sich in Deutschland wohlfühlen. Sie fühlen sich in ihrer ethnischen Community wohl, wo sie ihr Leben, gepampert durch ein linksgrünes Regime so führen können, wie sie es zu Hause in ihrem Land führen würden nur mit mehr Geld, der Staatsknete, welches sie gern mit kriminellen Handlungen aufbessern. Sie benötigen dazu nicht mal die deutsche Sprache. Wozu also noch eine Nationalhymne. Das Wort „national“ ist sowie zu „rechtsextremistisch“ umgewandelt worden. Heimat ist nicht gleich Nation. Heimat ist viel enger zu fassen. Da die 5. Kolonne der Muslime ihre Gebärmaschinen mitgebracht haben, werden wir auch zahlenmäßig in Zukunft, die für manche Städte schon Gegenwart ist, zurückgedrängt, obwohl die Gebärmaschinen Kinder ohne Zukunft in die Welt setzen werden, da für den Produktionsprozess überhaupt nicht mehr so viele Menschen benötigt werden.

    • Wenn ich durch Dresden laufe, sehe ich überall Rentner oder einfachere Deutsche in den Papierkörben nach Flaschen oder Dosen wühlen. Einen von den armen Verfolgten Migranten habe ich noch nie in den Papierkörben nach Flaschen suchen sehen, siewerden auf anderen Wegen so alimentiert, daß sie das nicht notwendig haben. Im Gegenteil, sie tragen nur moderne neue Kleidung. Einmal wurde im Fernsehen berichtet, daß unverkaufte Kleidung oder Kleidung mit kleinen Fehlern kostenlos oder zu Billigstpreisen an die Migranten abgegeben wird.Ja, das ist Deutschland der Welt schuldig wegen seiner Vergangenheit der letzten hundert Jahre. Das ist eine moralische Verpflichtung, die wir alle mit lächelndem Gesict tragen müssen. Ich habe einmal einen Witz gehört, ein Migrant hatte Besuch und saß in einem Caffe, der Besuch fragte den Migranten: „Wo sind eigentlich die Deutschen, ich sehe hier in diesem Caffe nur Miganten?“ , worauf der Migrant sagte:“ Die müssen arbeiten, damit wir hier sitzen können!“.

  3. Bevor man hier wieder Altes abreißen will, sollte man auch mal die Nationalhymnen anderer europäischer Staaten durchleuten! Dagegen klingt unser »Lied der Deutschen« noch sehr human.

  4. Haben diese total verblödeten keine anderen Sorgen als alles zu verändern. Was sind das nur für Menschen die ihr eigenes Land (oder sind sie gar Migranten?) immer wieder verändern wollen statt voll dazu zu stehen, aber klar, stolz können wir ja Dank unserer Politiker nicht mehr sein.
    Ich mag Deutschland so wie es ist und ich will keine Hymnen Änderung, keine Ampelmännchen, keine andere Schreibweise (männlich/weiblich- wobei fast alle wissen von wem sie sprechen und keine Hinweise benötigen, nur die total dämlichen) und wir ohnehin schon total amerikanisiert sind mit so vielen Ausdrücken die oft so lächerlich klingen dass man es besser lassen sollte.
    Kümmert euch endlich um die brandeiligen und wirklich wichtigen Dinge in unserem Land und schafft da eine Änderung, möglichst mit der Regierung anfangen, denn da sitzen ja die allerschlimmsten, besonders (Damen)

  5. na ja – wer selbst keinen hochkriegt, kann sich wenigstens dadurch noch wichtig machen, daß er andere kritisiert !
    Astrid Lindgren hat Pippi Langstrumpf geschrieben und damit großen Erfolg gehabt – die Minderleister, die das nicht können, haben nur noch die Möglichkeit, sich selbst wichtig zu nehmen, indem sie den Negerkönig kritisieren !

  6. Mein Vorschlag für eine „inklusive“ Strophe:

    „Deutschlands Grenzen stehen offen,
    jeder soll willkommen sein.
    Auf Asyl kann jeder hoffen,
    tritt zur Türe er herein.
    Taliban und Dschihadisten,
    Mörder, Vergewaltiger,
    jeder soll sich heimisch fühlen,
    abgeschoben wird nicht mehr.“

  7. Das Richtig muss man halt singen! Darin liegt eine deutsche Stärke.

    Zitat: „Denn: Formulierungen wie „Brüderlich mit Herz und Hand“ und „blühe deutsches Vaterland“ passten nicht mehr ins Jahr 2022.“

    Das „Brüderlich mit Herz und Hand“ ist ja auch mit zu viel Idealismus und Empathie versehen, das passt nun wirklich nicht mehr in die dieses Zeitalter der Bürgerverblödung und Equal-Deppen-Kultur. Und wegen der gängigen Vatersprache streichen wir das Mutterland.

    Da fällt mir nur noch als Alternative ein:
    zum lauten Mitsingen aller Durchgeschlechterten und Durchgedeppten:

    Dummheit wächst auf unserm Mist,
    in den vormals deutschen Auen,
    kann man keiner Sau mehr trauen,
    Schmiergeld geht Hand zu Hand.
    Sich statt aller zu bedienen,
    ist das Höchste hier im Euro-Land,
    zu bescheißen und betrügen:
    Verschleudern wir das ganze Land!

    Falls es beim Mitsingen noch holpern sollte, zeigt das nur, dass Sie noch nicht ganz „neu-deutschen-reif“ sind!

    • Nein Justus, eine Hymne für ein Land und sein Volk muss Wege in die Zukunft aufzeigen und seine Liebe zu diesem Land ausdrücken. Sie muss frei vom blinden Hass sein und für den Frieden auf der Welt seine Stimme erheben. Sie muss aber auch jene in die Schranken weisen, die immer wieder zu den alten Herrschaftsformen streben und damit die Heimat als solche unmöglich machen.

  8. Lebten wir in dem normalen, freiheitlichen, demokratischen Land einer Kulturnation würde mich die mangelnde Reaktion des Volkes und der Medien auf diese Unverfrorenheit erschüttern.

    Die reale Reaktion der „Menschen“ in diesem Land zeigt, sie sollen doch zu Recht für die Ukraine frieren!

  9. Ich schlage vor sich den Text der Nationalhymne der DDR mal genauer anzusehen. Er beinhaltet nämlich genau das was wir bisher versäumt haben und oder nicht wahr haben wollen. Und er zeigt auch den Weg und die Bedingungen gegen jeden Krieg und Rassismus pur, Eine Verfassung für das Volk ist die Grundlage dafür. Bert Brecht gehört in jedes Liederbuch.

  10. Beliebigkeit der Sprache, Begriffe, Bedeutungen und Werte.

    Nach meiner Wahrnehmung ist einer der Auslöser des heutigen Beliebigkeits-Zeitgeistes mit dem neuen Prinzip, keine Prinzipien mehr zu haben, etwa im Fußballsport zu sehen.

    Fußballvereine benannten sich nahe liegend nach der Stadt in der sie ansässig waren und die Mannschaft von den dort ansässigen Spielern gestellt wurden.

    Der Verein, sein spielerischer Erfolg spiegelte quasi auch den wirtschaftlichen Erfolg seiner Stadt wider, die durch die Arbeitskraft ihrer Bürger finanziell in die Lage versetzt wurde, Sport zu fördern und etwa beim Bau von Stadien unter die Arme greifen zu können.

    Dem Verein wurde quasi die Ehre zuteil, den Namen seiner Stadt in den Vereinsnamen integrieren zu dürfen.
    Auch das Ansehen einer Stadt nach außen konnte durch Erfolg seiner Fußballmannschaft gesteigert werden, weil bei einem Sieg nun mal auch der Namen der Stadt damit in Verbindung gebracht wurde.

    So konnten die Stadtbewohner stolz auf ihre erfolgreiche Mannschaft sein, auch in dem Gefühl, mit persönlicher beruflicher Leistung ein Stück weit den Fußballsport gefördert zu haben. Auch eine Art Heimatverbundenheit.

    Dieses Prinzip wurde verlassen, als Vereinsmanager, wobei bei manchen ihrer Körperfülle nach zu urteilen bezweifelt werden kann, ob sie an Sport, geschweige denn Fußball, irgend ein Interesse haben, denen egal ist ob sie einen Fußballverein, eine Pharma- oder Handgranatenfabrik managen weil Geld und Profit oberste Priorität haben, auf die „glorreiche“ Idee kamen, Spieler anderen Mannschaften weg zu kaufen, bzw. aus dem gleichen Holz geschnitzte Manager der anderen Seite sich ihre Spieler weg kaufen ließen.

    Wenn dann meinetwegen ein Münchener für Dortmund oder gar für Madrid spielt, ist fraglich, was dann überhaupt diesen Spieler mit der neuen Mannschaft, der Stadt und den Fans verbindet.

    Da dies nun mal über die Jahrzehnte zur Normalität geworden ist, warum nennen sich dann Fußballvereine immer noch nach ihrer Stadt, mit der sie doch heutzutage genauso wenig zu tun haben wie die berühmte Kuh mit dem Sonntag.

    Sollten dann nicht Fußballvereine besser nur noch mit Nummern versehen werden, weil die Stadt in dem sie zufällig ansässig sind sowieso keine (emotionale) Rolle mehr spielt?

    Alle, vom Politiker, Manager, Funktionär, Sportjournalist, bis zum Sponsor, haben dem Treiben und Werteverfall tatenlos zugesehen. Höchstens wurden Spieler hochgejubelt, wenn sie sich clever mit hohen Summen weg kaufen ließen.

    Die jüngst stattgefundene Uwe Seeler-Gedenkfeier hat diese ganze Heuchelei schonungslos aufgedeckt. Durch die Bank wurde von allen Trauerrednern deutlich und zu Recht hervorgehoben, dass Uwe Seeler bodenständig seinen Hamburgern stets treu geblieben und ihm das charakterlich/menschlich hoch anzurechnen sei.

    Damit haben aber doch diese hohen Tiere quasi im Umkehrschluss offen gelegt, dass sie von „käuflichen“ Fußballern, heute Standart, charaktertechnisch wenig halten.
    Aber macht ja nichts, bald ist Uwe Seeler wieder vergessen, dann wird wieder der Mammon bejubelt und der schicke teure Flitzer des Fußballstars bewundert.

    Also auch wieder diese Beliebigkeit von Werten und Bewertungen, gerade so wie es in den Kram passt.

    Ähnlich ist es mit dem einst schlechten Ruf des Söldners.

    Vor ein paar Tagen habe ich kurz in eine TV-Reportage über Söldner in der Ukraine reingeschaut. Ich weiß nicht mehr welcher Sender, aber ich zappe meist durch und schnappe vieles nur kurz auf.

    Es war aber dennoch gleich zu erkennen dass diese Reportage schon fast wie eine „Seifenoper“ aufgemacht war, als ob Söldner zu sein das normalste der Welt sei. Und wenn sie für die Ukraine kämpfen ist das was ganz gutes. Und auch ganz normale Familien haben sie die ernährt werden müssten usw., wie menschlich.

    Gestern kaufte ich nach langer Zeit eine Packung Speiseeis. Erst zuhause entdeckte ich auf der Packung ein früher nicht vorhandenes aufgedrucktes blau/gelb unterlegtes Herzsymbol mit der Aufschrift „MADE IN UKRAINE“.

    Aber hallo, ich wollte einfach ganz unpolitisch nur ein Eis essen und nicht übergriffig mit solchem Solidaritäts-Schmu belästigt werden.
    Ich soll also das Eis kaufen nicht des Geschmackes/Genusses wegen, sondern weil ich mit dem Kauf ungefragt die Ukraine im Krieg unterstützen soll.

    Ich habe zuvor nicht gewusst das es dort hergestellt wird, aber jetzt weiß ich es (danke an den Hersteller). Deshalb werde ich nie wieder ein Produkt von einem Hersteller kaufen der seine Kunden derart übergriffig und respektlos zweckfremd einspannt.

    Es scheint sich zunehmend eine Art neue Religion zu etablieren, ich würde sie „prinzipien- und werteneutraler Opportunismus“ nennen.

    • Sehr gut, alles mal von einer so persönlichen Warte aus geschrieben, regt zum Nachdenken an. Irgend eine Kette hat ja auch das Moskauer Eis in Kiew-Eis umgetauft. So blöd. Ich würde das bei denen nicht kaufen. Es ist eine bestimmte Rezeptur, die das Moskauer Eis zum Moskauer Eis macht. (Nebenbei gesagt, schmeckt das originale, was wir in der DDR hatten noch viel besser.)

  11. „Der Islam ist Teil unserer Gegenwart und unserer Zukunft.“ – Wolfgang Schäuble (CDU) am 28.09.2006

    Und deshalb kann diese Bundeshymne sowieso niemals Teil unserer Gegenwart und unserer Zukunft sein – sie zu singen beleidigt schließlich die Gläubigen:

    „… man sollte wissen, dass Singen oder Hören von Singen beleidigend ist, außer … wenn es jemanden in einen edlen Geisteszustand versetzt, der einen an das Jenseits erinnert.“ (40.3 im Scharia-Handbuch „Reliance of the Traveller“, The Classic Manual of Islamic Sacred Law ‚Umdat al-Salik by Ahmad ibn Naqib al-Misri, Amana 1997, Seite 775).

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  12. Jetzt ist es soweit….jetzt wollen die Korrupten Verbrecher uns komplett unserer Identität berauben!?? Wie tiefuss mman sinkeen?? Die sind schlimmer als der LETZTE ABSCHAUM 🤮🤮👿👿

  13. @Blues, soweit will ich gar nicht gehen.Falt ist: Viele Jahrzehnte Umerziehung haben aus diesem Volk ein Lemming-Volk gemacht. Wer sich heute klaren Blickes umschaut und die Realität ausspricht, der wird verachtet, weil er nicht mitwill auf dem Weg zur Schlachtbank – und einige Schafe meinen immer noch, sie wären die Profiteure.

  14. Man muss das Feld nicht den Deppen überlassen! Gestern beim Turnen und beim Triathlon in München konnte man die deutsche Nationalhymne hören, mitgesungen und an der Strecke auch Fahnen wehen sehen …
    Irgendwie geht das Deutsche doch nicht ganz verloren. Und wenn es nur beim Sport ist …

    Da ich mich gerade mit der Völkerschlacht bei Leipzig befasse, ist es auch ernüchternd zu lesen, wie Preußen und Russen zusammen gekämpft haben und die Sachsen erst in der Schlacht auf ihren Verbündeten Napoleon endlich pfiffen und letztlich damit auch für ein gesamt-deutsches Nationalgefühl samt Befreiung sorgten. Das dann erst mal wenig Positives folgt, steht auf einem anderen Blatt ..

    Napoleon spielt heute keine Rolle mehr, aber schön zu schön wäre es, wenn auch heutzutage viele Deutsche endlich erkennen würden, wer ihr wirklicher Feind und wirklicher Freund ist. Damals stellten sich viele herausragende Deutsche in russische Dienste – heute gar allzu viele in amerikanische.
    Gar nicht auszudenken, wenn Deutsche und Russen wieder einvernehmlich zusammenarbeiten würden, wie sie es in den Befreiungskriegen (Jawohl!) taten …

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