Alljährliches Weihnachtswunder: Deutschland 2022 wieder Spitzenreiter bei Asylanträgen

Die heiligen drei Goldstücke (Symbolbild:Imago)

Wenn sich die Weihnachtsgeschichte alljährlich millionenfach wiederholt und jene, denen Herzen, Heime und Geldbeutel geöffnet werden, auch bestimmt keine Heilande samt „Familiennachzug” sind: Dann haben wir es mit dem besten Deutschland zu tun, das es laut unserem Bundespräsidenten (auf mutmaßlich moralischem LSD-Trip) jemals gegeben hat. „Gute” Nachricht zum frohen Fest: Auch 2022 war „Germoney” wieder Spitzenreiter in der Europäischen Union bei den Asylanträgen.

Wie der vertrauliche „Situationsbericht“ zur Migration und Flüchtlingslage Nr. 329 zeigt, der am 14. Dezember 2022 von der EU-Kommission veröffentlicht wurde und über den etliche deutsche Medien heute berichten, haben 190.749 Personen seit Anfang des Jahres in Deutschland Asyl beantragt; das waren 57 Prozent mehr gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die meisten Asyl-Antragssteller in Deutschland kamen in diesem Jahr mit 27 Prozent aus Syrien, gefolgt von Afghanistan (17 Prozent), der Türkei (10 Prozent), Irak (6,9 Prozent) und Georgien (4,0 Prozent). Also quasi alles beim Alten. Der „Situationsbericht“ bezieht sich dabei auf bisher unveröffentlichte Zahlen des Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen (EUAA) vom 13. Dezember.

Verstärkter Migrationsdruck – zusätzlich zur Ukrainer-Kriegsflucht

Der dem Bericht zu entnehmende Datenbestand zeigt, dass der buntesdeutsche Masseneinwanderungsirrsinn damit nicht nur wieder auf Vor-Corona-Niveau readjustiert worden ist, sondern die damaligen Aufnahmezahlen sogar erheblich übertrifft. Auf Deutschland folgen Frankreich mit 115.820 Asylanträgen, Spanien mit 111.220, Österreich mit 106.554 und Italien mit 78.897. Der Anstieg der Asylanträge im Jahr 2022 war gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum in Irland mit 439 Prozent, Estland mit 362,1 Prozent und Österreich mit 202 Prozent am stärksten. Am wenigsten Asylanträge verzeichnen hingegen Ungarn mit beneidenswerten 43 (!), die Slowakei mit 382 und Lettland mit 548 Anträgen.

Damit ist der gesamte Kontinent einem verstärkten Migrationsdruck ausgesetzt.  Doch Achtung – mit dem Ukraine-Krieg haben diese Zahlen nichts zu tun – denn ukrainische Staatsbürger sind in der Statistik weitgehend nicht einbezogen, wie „dts“ klarstellt. Für Ukrainer nämlich gilt wegen des Kriegs in ihrem Land nach einem Beschluss der EU-Innenminister vom 4. März 2022 die sogenannte Massenzustrom-Richtlinie der EU: Ihr zufolge erhalten ukrainische Staatsangehörige in den EU-Mitgliedsländern automatisch einen humanitären Aufenthaltstitel, der ihnen „Zugang zu Bildung, Arbeit, Sozialleistungen und medizinischer Versorgung” verschafft (die letzten beiden Punkte sind die wesentlichen). Sie kommen also noch dazu.

 

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12 Kommentare

  1. „Deutsche verkauften ihre Freiheit für Geld“ „Der andere Blick“: Vollversagen von Medien und Regierung

    Die Neue Zürcher Zeitung fällt ein vernichtendes Urteil über unsere Politiker und Journalisten – nicht nur in Sachen Corona.
    Ebenso bitter wie ihr Fazit ist, dass solche Selbstkritik bei uns undenkbar wäre.

  2. Wer auf die CDU baut, baut auf Sand Wie die Partei den Beitrag zum Abstieg Deutschlands in die dritte Liga leistet

    Lothar Bolz hat kürzlich geäußert, er würde optimistischer ins nächste Jahr gehen, wenn es in Deutschland eine Opposition gäbe.
    Dem kann ich mich nur anschließen.
    Eine Opposition ist von der CDU weder in Thüringen noch in Deutschland zu erwarten. Von Vera Lengsfeld.

  3. Darum wird es auch höchste Zeit, dass in Deutschland die Älteren auch spät im Leben noch einmal bereit sind, sich zu verändern und endlich in Altersheime zu verschwinden, anstatt in ihren viel zu großen Häusern und Wohnungen noch immer wertvollen Platz für schutzsuchende Zukunftsdeutsche zu vergeuden.

    „Ich wünsche mir, dass die Älteren auch spät im Leben noch einmal bereit sind, sich zu verändern.“ – Frank-Walter Steinmeier (SPD) Weihnachtsansprache am 24.12.2022

  4. Und das wird nie mehr aufhören, wenn man nicht endlich reagiert und diesen Strom aufhält. Aber von Seiten dieser Hampelregierung wird nichts dagegen getan, sondern die illegale Masseneinwanderung gefördert und gefordert. Diese Clowns bilden sich ein, dazu gehört auch die Asylmafia einschl. dem kompletten Wirtschaftszweig Asyl, dass das Ausnutzen der Einheimischen endlios weitergeht und damit ihre immensen Gewinne. Sollen sie das glauben.

  5. Dazu gesellen sich noch zehntausende bis einige hunderttausend Südosteuropäer, die aus Rumänien, Bulgarien und Albanien hier ganz legal via EU-Niederlassungsfreiheit eindringen dürfen, die lediglich 900€ an Eigenverdienst nachweisen müssen und denen der Asozialstaat nach kürzester Karenzzeit ebenso offen steht, wie allen anderen. Berlin arbeitet daran, die Karenzzeit abzuschaffen. Man bemerkt, dass es für politischen Schwachsinn immer eine Steigerung gibt und zwar bis alle tot sind.
    Zu behaupten, dass unser größenwahnsinniges Sozialsystem keinen Anreiz zur Einwanderung darstellt, wie es die Regierung tut, grenzt meiner Meinung nach an Rassismus, da man den Menschen unterstellt, zu blöde zu sein, die Vorzüge des landesruinierenden Asozialstaates, also von üppigen, dauerhaften Geschenken, zu erkennen.

  6. Alle diese angeblichen Flüchtlinge haben keinen Cent in die Sozialkassen eingezahlt und werden das Zeit ihres Lebens auch nur in geringem Umfang tun. Alle diese Personen werden eines Tages verrentet werden und sind auf weitere Zuschüsse in Milliardenhöhe angewiesen. Alle diese Personen nehmen täglich medizinische Dienste in Anspruch, wollen bezahlte Wohnungen mietfrei haben und Nahrungsmittelgutscheine, um die Tafeln aufzusuchen, zudem noch Taschen- und Kindergeld, das ja reichlich fliesst. Ein Staat, der sich dermassen verausgabt und ausnutzen lässt, hat sein Existenzrecht längst verloren.

  7. Also erstens hat Österreich umgelegt auf die Einwohnerzahl ein x-faches an Asylanträgen nämlich über hunderttausend.

    Von einer Regierung wo die Klimasekte Grün vertreten ist macht so etwas möglich.

    Deutschland hat eine gute Oppositionspartei die AfD!!!

  8. Deutschland ist eines der wenigen Länder in Europa, in dem Geflüchtete noch einigermassen willkommen sind, auch wenn diese, mit Ausnahme der Ukrainer, längst nicht mit offenen Armen aufgenommen werden. Dennoch sind die Perspektiven für Migranten und Flüchtlinge in Deutschland gut. Es gibt wenige Abschiebungen und das finanzielle Auskommen durch die Sozialhilfe ist, im Gegensatz zu anderen Ländern, gut gesichert. Gut möglich, dass Aufnahme, Versorgung und Integration Deutschland bald überfordern werden.

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