Mittwoch, 29. Mai 2024
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Amerikas “struktureller Rassismus” und die bösen Konservativen

Amerikas “struktureller Rassismus” und die bösen Konservativen

Schwarze Subkultur in den USA: Gewaltsozialisation ist ein internes Problem (Symbolbild:Pixabay)

Da fällt mir doch glatt der Latte Macchiato aus der Hand: Unter dem Titel “Das demagogische Quintett” veröffentlicht Hannes Stein von der “Welt” ein Hit-Piece über die “US-Stars” der konservativen Szene, darunter unter anderem Tucker Carlson, Sean Hannity und Candace Owens, das an Niedertracht kaum noch zu überbieten ist. Vor allem der Abschnitt über Owens strotzt nur so vor Bösartigkeit: “Candace Owens ist ein Beispiel dafür, wie sich der heutige Rassismus in Amerika vom Rassismus vor hundert Jahren unterscheidet. Er ist offen für Schwarze, solange diese Schwarze sich zur Überlegenheit der weißen Rasse bekennen.” Das steht da wirklich.

Die schwarze Candace Owens hat sich niemals zur Überlegenheit der weißen Rasse bekannt; sie bezieht sich nicht auf Biologie und Gene, sondern auf Kultur. Und ich sage: Sie hat völlig recht damit. Man muss nur in die von Schwarzen geprägte Hiphop-Szene schauen. Was wird dort promoted? Gewalt, Gangs, Party, Bitches, Drogen, Materialismus. Vor allem in den letzten Jahren ist das Niveau noch einmal deutlich gesunken. Früher hat man Drogen verkauft, um es “raus” zu schaffen aus den Submilieus. Heute, so zumindest mein Eindruck, zelebrieren die jungen Rap-Millionäre ihr Junkie-Dasein geradezu genüsslich. Diese Musik hat einen immensen Einfluss auf Menschen, und ich nehme mich da gar nicht aus: Bis heute höre ich tatsächlich nichts anderes, wenn auch deutlich weniger und eben längst mit dem Bewusstsein, dass die Überzeichnungen der Rap-Subkultur nicht die Realität widerspiegeln und eigentlich Gift für den Geist ist.

“Du bist ja gar kein richtiger Schwarzer”

Das ist vielleicht wenig konsequent, aber immerhin eine Verbesserung. Für mich war als Jugendlicher tatsächlich nur wichtig, den neuesten “Shit”, Tänze oder Slangs zu kennen, weil mir ansonsten meine Leute gesagt hatten: “Ach, du bist ja gar kein richtiger Schwarzer!” Und das ist für einen jungen Menschen, der wie ich in einer Welt zwischen Schwarz und Weiß aufwuchs und damals noch dabei war, seine Identität zu finden, schon verstörend. Und ja: Dann orientiert man sich halt an denen, die reich und berühmt sind. Wenn die dir dann erzählen: “Scheiß auf Schule, du verdienst viel mehr auf der Straße“, und es damit gesellschaftlich offenbar bis an die Spitze schaffen, dann erscheint der Weg auf die schiefe Bahn allzu verlockend. Vor allem, wenn du keinen Vater zuhause hast, der dich auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Auch diese Vaterlosigkeit – ein Problem, das ich selbst durchlebt habe – ist ein innerhalb der heutigen schwarzen Community nochmals deutlich ausgeprägteres Phänomen, wo circa zwei Drittel der Kinder in einem Haushalt mit nur einem Elternteil aufwachsen.

Die Haupttodesursache von schwarzen Männern unter 44 Jahren in den USA ist Mord oder Totschlag mit rund 30 Prozent. Bei Weißen sind es 3 Prozent. 90 Prozent der Schwarzen werden von anderen Schwarzen ermordet. Mit anderen, leider sehr traurigen Worten ausgedrückt: Als schwarzer Mann unter 44 in den USA ist, statistisch gesehen, die größte Gefahr für dein Leben ein anderer schwarzer Mann. Wisst ihr, wie bitter es für mich ist, diese Tatsache auszusprechen?

Das System als Ausrede

Und nein: Ich akzeptiere die Gründe “Rassismus“, “Sklaverei” und “Armut” nicht als Erklärung oder Ausrede dafür, sich innerhalb der schwarzen Community gegenseitig umzubringen. Wenn man nämlich sieht, dass die Gruppe nigerianischer Einwanderer in die USA beispielsweise sehr erfolgreich ist und im Jahr 2018 beispielsweise deutlich mehr als der durchschnittliche US-Bürger verdient hat, dann glaube ich nicht daran, dass es das haargenau selbe, angeblich “rassistische” System in den USA sein soll, das geborene Schwarze davon abhält, erfolgreich zu sein.

Wie sich Hannes Stein diese überaus ernsten Themen vor seinem deutschen Publikum so zurechtspinnt, dass Candace Owens als Sympathisantin von “White Supremacy” erscheint, ekelt mich ehrlich gesagt an. Solche Journalisten, die stattdessen marxistische Gruppierungen wie “Black Lives Matter” hochjubeln (welche schon auch mal, “mostly peaceful”, ganze Stadtteile zerlegen, sich mit Spendengeldern dicke Villen kaufen und eher Klimawandel und LGBTQ-Krams thematisieren, als über echte Probleme innerhalb der schwarzen Community zu reden), stoßen mich ab. Übrigens: Wenn Stein schon den Rassismus vor 100 Jahren anspricht, dann sollte man ruhig auch nochmal erwähnen, dass die Partei von Sklaverei, Ku-Klux-Klan und Rassentrennung nicht die Republikanische, sondern die sogenannte “Demokratische Partei” war.

12 Antworten

  1. Es sollte allgemein – auch den o.e. Islamophoben und Islamophobinnen – bekannt sein, dass alle Staaten Westafrikas mehrheitlich von Moslems bevölkert sind – mit Ausnahme von Liberia, dessen Bewohner zu 85 Prozent christlich (meist protestantisch) sind.
    Seit die Kolonialherren in den sechziger Jahren Westafrika verlassen haben, ist die Entwicklung in allen diesen Staaten ähnlich.

  2. “Was wird dort promoted? Gewalt, Gangs, Party, Bitches, Drogen, Materialismus. Vor allem in den letzten Jahren ist das Niveau noch einmal deutlich gesunken. Früher hat man Drogen verkauft, um es “raus” zu schaffen aus den Submilieus. Heute, so zumindest mein Eindruck, zelebrieren die jungen Rap-Millionäre ihr Junkie-Dasein geradezu genüsslich. Diese Musik hat einen immensen Einfluss auf Menschen, und ich nehme mich da gar nicht aus:”

    Naja, in den USA wird seit vielen Jahren doch ein Unterschied betont, schon Anfang der 2000-er Jahre, wurde die Trennlinie zwischen der Rap-Musik und der Hip-Hop Musik gezogen.
    Vor allem in der Rap-Musik wird ausschließlich über Bitches, Bling Bling, Money, dicke Autos, Materialismus gerappt.
    Hip Hop Musik befasste sich thematisch lyrisch gesehen ursprünglich, auch in den 1990-ern und 2000-er Jahren fast nur mit den Alltagsproblemen, mit Sozialpolitik der armen Menschen in den US Slums/Ghettos.

    Und was Drogenkonsum angeht. Ich war vor 15-20 Jahren viel in den Clubs unterwegs. In der Techno/Elektro und Rave Musikszene wurde nach meiner Beobachtung in Deutschland sehr viel mehr Drogen konsumiert als in der Hip Hop Szene.

    1. NIKOTIN UND ALKOHOL sind in Deutschland als Droge gewertet? In den USA? Und wie haben sie gewertet? Unter Drogeneinfluss – oder nüchtern?

  3. Mittlerweile geht mich und viele in meinem Umkreis Amerika einen Scheißdreck an. Hier in Deutschland brennt die Luft. sry Jason. Wir haben hier genug von Amerika. Die sollen sich hier verpissen. AMI GO HOME!

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  4. Guten Tag
    Warum bringen sich die Neger dann alles so gerne um? Und dle 10% werden weisse rassistische männliche Polizisten sein.

    Ursache ist der Geist.

    Unter 70 ist es schwer diese Welt zu verstehen.

    Mit freundlich Grüssen

  5. Auf Yuo Tube sieht man Städte wie z.B. Phiadelphia oder Chigako wo Leute verwahrlost an den Strassenrändern dahinvegitieren.Sie stehen unter Einwirkung von Rauschmitteln.Es handelt sich hier um Schwarze,Weiße u.a.Volksgruppen.Es sind die Verlierer der westlichen Wertegemeinschaft und es werden immer mehr.Aber das ist Programm,man soll Kriegsflüchtlingen helfen und im freisten Land der Welt verrecken die Verarmten der Kriegstreibernation.Sie haben die Indianer zum Teil ermordet und des Landes beraubt und heute ist Amerika dabei die Weltherrschaft zu erstreiten.

  6. “This country has been complicit since its creation, and not just in the act of chattel slavery. I believe the harms that have been perpetuated on and against black Americans have both historical as well as present impacts. When white Americans say I didn’t do it, that may be factually true, but it doesn’t speak to whether they benefited or not, because they are benefiting. And because they have benefited, there is a moral obligation [to] be willing to invest in this. Centuries of harm and destruction of black lives, black bodies and black communities should be met with centuries of repair.“ – Eric McDonnell, chair of San Francisco’s reparations committee, 16 January 2023

    „Dieses Land ist seit seiner Gründung mitschuldig, und zwar nicht nur bei der Sklaverei. Ich glaube, dass die Schäden, die schwarzen Amerikanern zugefügt wurden, sowohl historische als auch gegenwärtige Auswirkungen haben. Wenn weiße Amerikaner sagen: ‚Ich habe das nicht getan‘, dann mag das faktisch wahr sein, aber es sagt nichts darüber aus, ob sie davon profitiert haben oder nicht, weil sie davon profitieren. Und weil sie davon profitiert haben, gibt es eine moralische Verpflichtung, bereit zu sein, in diese Sache zu investieren. Jahrhunderte des Schadens und der Zerstörung schwarzer Leben, schwarzer Körper und schwarzer Gemeinschaften sollten mit Jahrhunderten der Reparatur beantwortet werden.“

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-11645001/Woke-San-Fran-reparations-panel-5m-checks-plan-chaired-life-coach.html

    Das ist eben der Vorteil von Identitätspolitik: Wenn man Menschen anhand ihrer Gruppenidentität klassifiziert und ihr den Vorrang vor der individuellen Identität einräumt, dann kann man ihnen eine Gruppenschuld zuschreiben und für immer von ihnen profitieren.

    “If somebody decides to loot a Gucci or a Macy’s or a Nike because that makes sure that the person eats, that makes sure that that person has clothes. That’s reparations. That is reparations.“ – Ariel Atkins, Leader of BLM, August 10, 2020

    “All y’all white motherfuckers get the fuck out and give black people back their homes! Reparations baby!” – BLM in Seattle am 13.08.2020

    Schwarze, die vom Sklavenhandel profitiert haben – wie das afrikanische Volk der Aschanti, das im 18. und 19. Jahrhundert zu den übelsten Sklavenhändlern Afrikas gehörte, das Hunderttausende ihrer afrikanischen Nachbarn entführte, um sie als Sklaven an die Europäer zu verkaufen – die werden von Nancy Pelosi und Kamala Harris sogar geehrt, indem sie sich mit Aschanti-Schals um den Hals hinknien, bis sie nicht mehr aufstehen können.

    Während Schwarze, die da nicht mitspielen wollen, dann eben nicht mehr schwarz sind.

    “If you have a problem figuring out whether you are for me or for Trump then you ain’t black.“ – Joe Biden am 22.05.2020

    Stein’s Bösartigkeit ist doch noch putzig dagegen..

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  7. In der “Welt” steht unter dem Autor Hannes Stein “Freier Korrespondent”. Ich habe einige Jahre lang für ein Provinzblatt als freier Journalist gearbeitet, mit finanziell nur mäßigem Erfolg. Mich würde daher interessieren, wieviel Hannes Stein für seinen Stuß bezahlt bekommt.

  8. “This country has been complicit since its creation, and not just in the act of chattel slavery. I believe the harms that have been perpetuated on and against black Americans have both historical as well as present impacts. When white Americans say I didn’t do it, that may be factually true, but it doesn’t speak to whether they benefited or not, because they are benefiting. And because they have benefited, there is a moral obligation [to] be willing to invest in this. Centuries of harm and destruction of black lives, black bodies and black communities should be met with centuries of repair.“ – Eric McDonnell, chair of San Francisco’s reparations committee, 16 January 2023

    „Dieses Land ist seit seiner Gründung mitschuldig, und zwar nicht nur bei der Sklaverei. Ich glaube, dass die Schäden, die schwarzen Amerikanern zugefügt wurden, sowohl historische als auch gegenwärtige Auswirkungen haben. Wenn weiße Amerikaner sagen: ‚Ich habe das nicht getan‘, dann mag das faktisch wahr sein, aber es sagt nichts darüber aus, ob sie davon profitiert haben oder nicht, weil sie davon profitieren. Und weil sie davon profitiert haben, gibt es eine moralische Verpflichtung, bereit zu sein, in diese Sache zu investieren. Jahrhunderte des Schadens und der Zerstörung schwarzer Leben, schwarzer Körper und schwarzer Gemeinschaften sollten mit Jahrhunderten der Reparatur beantwortet werden.“

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-11645001/Woke-San-Fran-reparations-panel-5m-checks-plan-chaired-life-coach.html

    Das ist eben der Vorteil von Identitätspolitik: Wenn man Menschen anhand ihrer Gruppenidentität klassifiziert und ihr den Vorrang vor der individuellen Identität einräumt, dann kann man ihnen eine Gruppenschuld zuschreiben und für immer von ihnen profitieren.

    “If somebody decides to loot a Gucci or a Macy’s or a Nike because that makes sure that the person eats, that makes sure that that person has clothes. That’s reparations. That is reparations.“ – Ariel Atkins, Leader of BLM, August 10, 2020

    “All y’all white motherfuckers get the fuck out and give black people back their homes! Reparations baby!” – BLM in Seattle am 13.08.2020

    Schwarze, die vom Sklavenhandel profitiert haben – wie das afrikanische Volk der Aschanti, das im 18. und 19. Jahrhundert zu den übelsten Sklavenhändlern Afrikas gehörte, das Hunderttausende ihrer afrikanischen Nachbarn entführte, um sie als Sklaven an die Europäer zu verkaufen – die werden von Nancy Pelosi und Kamala Harris sogar geehrt, indem sie sich mit Aschanti-Schals um den Hals hinknien, bis sie nicht mehr aufstehen können.

    Während Schwarze, die da nicht mitspielen wollen, dann eben nicht mehr schwarz sind.

    “If you have a problem figuring out whether you are for me or for Trump then you ain’t black.“ – Joe Biden am 22.05.2020

    Stein’s Bösartigkeit ist doch noch putzig dagegen.

  9. Laut FBI Statistik wurden 2013 in den USA, Zahlen bezogen auf eine Million “members of the murderer’s race”:

    — 9,83 Weiße von Schwarzen ermordet
    — 10,22 Weiße von Weißen ermordet
    — 0,77 Schwarze von Weißen ermordet
    — 53,94 Schwarze von anderen Schwarzen ermordet.

    Diese 0,77 sind der rassistische Skandal, gegen den sich die Black Lives Matter Proteste richteten.

    Das ganze Ausmaß der Verlogenheit und Charakterlosigkeit der Journalunken zeigt sich daran, daß sie einen drogensüchtigen Kriminellen, der eine schwangere — schwarze! — Frau mit der Waffe bedroht und ausgeraubt hat und bei einer Polizeikontrolle an seinem Drogencocktail starb (“I can’t breathe”), zum Opfer-Helden hochstilisiert wurde.

    Candace Owens finde ich klasse!

  10. Amren Ausgabe 2013

    Hier kann Euch geholfen werden:

    US Crime rates

    There are dramatic race differences in crime rates. Asians have the lowest rates, followed by whites, and then Hispanics. Blacks have notably high crime rates. This pattern holds true for virtually all crime categories and for virtually all age groups.
    In 2013, a black was six times more likely than a non­black to commit murder, and 12 times more likely to murder someone of another race than to be murdered by someone of another race.

    Interracial crime

    In 2013, of the approximately 660,000 crimes of interracial violence that involved blacks and whites, blacks were the perpetrators 85 percent of the time. This meant a black person was 27 times more likely to attack a white person than vice versa. A Hispanic was eight times more likely to attack a white person than vice versa.

    Urban centers

    In 2014 in New York City, a black was 31 times more likely than a white to be arrested for murder, and a Hispanic was 12.4 times more likely. For the crime of “shooting” — defined as firing a bullet that hits someone — a black was 98.4 times more likely than a white to be arrested, and a Hispanic was 23.6 times more likely.

    If New York City were all white, the murder rate would drop by 91 percent, the robbery rate by 81 percent, and the shootings rate by 97 percent.
    In an all­-white Chicago, murder would decline 90 percent, rape by 81 percent, and robbery by 90 percent.

    https://www.amren.com/the-color-of-crime/

    Es gibt neuere Daten, die kann man sich herunterladen!

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  11. …Da fällt mir doch glatt der Latte Macchiato aus der Hand: Unter dem Titel “Das demagogische Quintett” veröffentlicht Hannes Stein von der “Welt” ein Hit-Piece über die “US-Stars” der konservativen Szene, darunter anderem Tucker Carlson, Sean Hannity und Candace Owens…. das an Niedertracht kaum noch zu überbieten ist

    Na, WER hätte DAS gedacht`:

    Info
    Hannes Stein ist ein deutsch-US-amerikanischer Journalist, Blogger und Buchautor. Er ist seit 2007 Kulturkorrespondent der Welt in den USA, ebenso Autor der Jüdischen Allgemeinen, sowie des 2017 gestarteten Gemeinschaftsblogs ehemaliger „Achse des Guten“-Autoren mit dem Namen „Salonkolumnisten“. (Wikipedia)
    Geboren: 15. Februar 1965 (Alter 58 Jahre), München, Deutschland