Ampel-Pläne zu Wahlverwandtschaften: Die Zerstörung der Kernfamilie

Muslimische polygame Großfamilie – demnächst ganz legal? (Symbolbild:Imago)

Dass FDP-Bundesjustizminister Marco Buschmann das von der Ampel geplante, neue gesetzliche „Modell für Lebensgemeinschaften aktiv vorantreibt, erweist sich als die vorerst letzte Verifizierung der These, dass die FDP in den Koalitionsverhandlungen tatsächlich nicht nur umgefallen ist, sondern programmatisch gekapert, politisch kastriert und restlos enthirnt wurde. Eine Roadmap zur ultimativen Zerstörung des traditionellen Familienbildes geht nun allen Ernstes mit „liberaler“ Unterstützung in ihre nächste Etappe.

Nachdem die „Ehe für alle“ und die restlose rechtliche Emanzipation gleichgeschlechtlicher und transgender-konformer Partnerschaften längst verwirklicht sind – was vielleicht nicht jedermanns Zustimmung fand, aber in einer toleranten und liberalen Gesellschaft nur folgerichtig war -, soll es nun darum gehen, „alternative Lebensentwürfe“ penetrant und aggressiv zum Maß aller Dinge zu machen – und die (ganz wertfrei ausgedrückt) natürliche Heteronormativität endlich zu „überwinden“, indem man sie in einem traditionsfeindlichen, kulturmarxistischen Säurebad auflöst. Wer dem woken, linksbunten Panoptikum nicht mit Hurra huldigt, wird verächtlich gemacht und einer individualistischen Zwangsdegeneriertheit aussetzt, die dann hinter Menschen, die von Heimat sprechen, hinter der klassischen Vater-Mutter-Kind-Familie, hinter Mädchen mit geflochtenen Zöpfen oder Anhängern deutschen Liedguts rechtsextreme Volkstümelei wittert – wenn nicht Schlimmeres.

Kulturmarxistisches Säurebad

Was mit Workshops zur „sexuellen Orientierung“ von Dreijährigen, mit der Sexualaufklärung vorpubertärer Schüler inklusive Veranschaulichung von Analsex, Vulven-Malen und schwulen Zungenküssen, mit der zunehmenden Verlagerung von Erziehungsrechten hin zum Staat und seinen Organen seinen Anfang nimmt, soll nun seine gesetzgeberische Vollendung in einem Regelwerk finden, das fortan so ziemlich jede erdenkliche Konstellation des Zusammenlebens über die Dimensionen von Geschlecht, Alter, und sogar biologischer Verwandtschaft hinaus staatlich fördert – und zudem demutsfrei alle bisherigen menschlichen Limitationen – seien diese körperlich, kulturell oder sozial – der „freien Willensentscheidung“ unterwirft. Fortan darf im Prinzip dann jeder selbst definieren, mit wem er „verwandt“ sein mag, wer wessen Eltern, Kinder, Geschwister, Lebensgefährten oder Ehepartner sein möchten. Und alles, was sich „liebt“ oder penetriert, hat fortan die gleichen Rechte wie die jahrtausendelange Institution einer auf natürliche Fortpflanzung hingeordnete zweigeschlechtliche Ehe.

Konkret orientiert sich diese Politik natürlich an sinnvoll anmutenden Zweckkonstellationen, innerhalb derer fortan Möglichkeit geschaffen werden sollen, „jenseits der Ehe rechtlich abgesichert Verantwortung füreinander zu übernehmen”, so Buschmann gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Ein solches Modell könne „zum Beispiel eine Lösung sein für Menschen, die im Alter ihren Partner verloren haben oder schon lange allein sind und sich fragen, ob sie den Alltag noch ohne Hilfe schaffen.” Wenn sich etwa eine 80-Jährige und eine 70-Jährige für eine Wohngemeinschaft zusammentun wollten, um „so lange wie möglich selbstständig leben” zu können, dann gebe es rechtliche Probleme – und die wolle man beseitigen.

„Formen des Zusammenlebens“ anderer Art

Ein nettes Ablenkungsmanöver: Hier geht es nicht um Mehrgenerationen-Wohnprojekte oder Altenpflege. Gegen diese Arten von Lebensgemeinschaften und ihre staatliche Förderung hat garantiert niemand etwas einzuwenden – denn die so bezeichneten Wahlverwandtschaften sind echte Verantwortungsgemeinschaften. Dafür braucht man kein eigenes linksgrünes gesetzliches U-Boot. Nein, hier geht es um „Wahlverwandtschaften“ ganz anderer Art, die ebenfalls begünstigt werden sollen – und die bringen massive Probleme mit sich: Denn das, was der rotgrünen Ampel hier vorschwebt, ist die Legalisierung und (auch steuerliche) Privilegierung von Formen der zwischenmenschlichen Koexistenz, die eben auch kulturfremde oder eklatant perverse Beziehungen umfassen. Bloß spricht von diesen natürlich keiner.

So ergeben sich gerade in Verbindung mit der durch die Ampel massiv geförderten weiteren islamischen Problemzuwanderung nach Deutschland – insbesondere auch dem Reizthema „Familiennachzug“ – hier völlig neue Implikationen; das neue „Modell für Lebensgemeinschaften“ könnte so etwa den rechtlichen Rahmen der Viel- oder Kinderehe bieten. Oder für aufenthaltsrechtlich produktive „Partnerschaften” von halbdementen 90-jährigen deutschen Frauen mit 18-jährigen unbegleiteten Flüchtlingen (Standesbeamte können ein Lied von solchen bisherigen Scheinehen singen). Fortan soll gelten: Wo die Liebe hinfällt, hat der Staat wegzuschauen. Doch nicht nur mit Blick aufs Thema Migration, auch auf die Leib- und Magen-Identitätsvisionen linksgrüner Gesellschaftsumformer der LBQGT-Lobby und Konsorten wird die Umsetzung der gesellschaftspolitischen Ampel-Projekte sehnlichst erwartet: Kinder, die von vier Homosexuellen zugleich aufgezogen werden, oder Eltern, die – je nach Selbstfindungsperiode – wöchentlich ihr Geschlecht neu definieren – nichts soll bald mehr unmöglich sein. Die Selbstverwirklichungsphantasmen zu Lasten Dritter dürfen frei ausgetobt werden.

Vorgeschobener Handlungsbedarf

Buschmann gibt sich entweder arglos, oder er lebt tatsächlich hinterm Mond, wenn er diese eigentlichen, neosozialistischen Absichten hinter dem Gesetz nicht erkennt. Die von ihm angeführten Beispiele rechtlicher Unsicherheiten für bisherige Lebensgemeinschaften „vom Mietrecht bis zu Auskunftsrechten beim Arzt” als Grund für angeblichen Handlungsbedarf sind glatt vorgeschoben – denn diese Ausnahmefälle könnte man auch durch entsprechende Rechtsverordnungen oder Entscheidungsempfehlungen im jeweiligen Einzelfall lösen. Die Behauptung des Justizministers, dass die neue „Verantwortungsgemeinschaft für Menschen, die keine Liebesbeziehung verbindet”, niemandem etwas wegnehme, sehr wohl aber vielen „das Leben etwas einfacher macht”, kann nur als grenzenlos naiv oder bösartig aufgefasst werden.

Fakt jedenfalls ist: Es bröselt alles weg, was dieses Land einst groß, sicher und lebenswert gemacht hat. Der Wohlstand wird umverteilt ins Ausland, Neubürger werden sesshaft gemacht und alimentiert, Traditionen, Heimat und Werte werden ausgehöhlt und geschleift – und nun wird auch noch der rechtliche Rahmen zur Beseitigung der Kernfamilie als kleinste Bausteine eines funktionierenden sozialen Miteinanders gesetzt. Die Linken sind fast am Ziel mit der Zerrüttung und Selbstzerstörung Deutschlands.

5 Kommentare

  1. 18 Jähriger MUFL heiratet 90 jährige demente Frau….oder so ähnlich muß ich mir das vorstellen, oder ? Diesen linken Verbrechern ist auch nichts zu asozial, nichts zu unmoralisch und verwerflich, andaß man nicht ein paar „Jungtalente“ hier legal einpflanzen könnte ……einfach nur widerlich !

  2. Knallhart geht es dabei um die Legalisierung der islamischen Vielehe. Dazu ein Video mit Oliver Flesch:

    „Auch das noch: „Ampel“ öffnet absurder Vielehe Tür und Tor!“
    https://youtu.be/AtB0-IJBuDU

    Meiner Meinung nach erlaubt die Scharia die Vielehe nur, wenn der Mann auch für seine Frauen sorgen kann.

    Aber in Deutschland übernimmt das dann der Wohlfahrtsstaat.

  3. Na ja, man muss das verstehen, ein multikultureller, multiethnischer und multisexueller Staat, kann auf Dauer nicht funktionieren, wenn seine kleinsten Einheiten, die Familien als Keimzellen der Gesellschaft, nicht auch multikulturell, multiethnisch und multisexuell sind.

    Ethnisch homogene Familien nach klassisch restriktivem Sexualmuster sind schließlich die Quelle von Xenophobie, Rassismus und Homophobie. Wer in seiner Wohnung oder in seinem Haus von klein auf ohne Migranten und ohne LGBTQ-Exemplare aufwächst, wird erst sehr spät – zu spät – die Segnungen einer multikulturellen und multisexuellen Gesellschaft erfahren können – in der Kita, in der Schule, im Dorf, in seiner Stadt oder in seinem Land.

    Und was nützt das alles, wenn Menschen sich dann doch immer wieder in ihre monokulturelle heterosexuelle Familie zurückziehen können? Erst wenn dieser Anachronismus bis auf die Wurzel ausgerottet ist, dann endlich wird kein brauner Wind mehr durch Deutschland wehen und Multisexualität zur Norm werden können.

    „Zwei deutsche Eltern, vier deutsche Großeltern: Da weiß man, woher der braune Wind wirklich weht.“ – Margot Käßmann beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 24. bis 28. Mai 2017 in Berlin

    „Wie selbstverständlich ist es geworden, dass ein Pfarrer homosexuell ist und mit seinem Mann ins Pfarrhaus einzieht. Kirchenvorstandsmitglieder sind homosexuell, ja selbst Oberlandeskirchenräte leben das offen! Und auch Frauen können sagen, dass sie eine Frau lieben.“ – Margot Käßmann am 22.04.2018

  4. Das GG scheint für Faschisten nicht mehr da zu sein.
    Geistige Tiefflieger machen was sie wollen.
    Vielweiberei, Vielmännerei, etc. scheinen für die kommunistischen
    Multi-Dilettanten das Ziel zu sein.
    Sie kennen keine roten Linien mehr.
    Sie machen was sie wollen, weil sie beim Höchstgericht auf einen
    unsäglichen Abicker ihres Faschismus setzen können.
    Pfui !

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