Sonntag, 16. Juni 2024
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Autovermietung Hertz verabschiedet sich von Elektrofahrzeugen

Autovermietung Hertz verabschiedet sich von Elektrofahrzeugen

Als die grüne Welt noch in Ordnung war: 2011 stellte Hertz sein Elektro-Car-Renting-Programm vor. Den Irrweg hat man inzwischen eingesehen. (Foto:Imago)

Der epochale Selbstbetrug der E-Wende, der in Deutschland nach wie vor Staatsdoktrin ist, dämmert immer mehr Unternehmen, die das Scheitern dieses ideologischen Wunschdenkens im Praxisbetrieb schmerzlich büßen mussten. Die sich nach dem plötzlichen Wegfall der Förderung auf Halde häufenden E-Autos, das Herunterfahren der Produktionskapazitäten von nagelneuen Elektrofabriken und die Angst vor der völlig ungeklärten Strom- und Netzversorgung haben ein Umdenken bewirkt. Das für bereits in elf Jahren geplante Verbrennerverbot der EU ist absehbar nicht zu halten.

Doch nicht nur in Deutschland, auch in den USA vollzieht sich der Strategiewechsel zurück zur bewährten, zuverlässigen Antriebstechnik: Hertz verkauft nun 20.000 seiner E-Autos – ein Drittel der elektronischen Flotte -, um davon Verbrennerautos zu kaufen. Grund dafür ist laut “Wirtschaftswoche” vor allem die fehlende Nachfrage der Kunden nach E-Autos.

Wesentlich höhere Reparaturkosten

Wie groß die Unzufriedenheit mit der E-Technologie, der auch in den USA (trotz deutlich billigeren Stroms) lückenhaften Versorgung mit Ladestationen und den unzuverlässigen Reichweiten gewesen sein muss, wird deutlich, wenn man sich vergegenwärtigt, dass Hertz dafür eine zusätzliche Abschreibung von 245 Millionen Dollar in Kauf nimmt.

Ein Grund ist auch, dass durch gleich mehrfache kurz aufeinander erfolgte Preisnachlässe von Tesla der Wiederverkaufswert der Hertz-Teslas gesunken war. Doch es gibt noch einen technologieimmanenten Faktor, der die politischen Befürworter der Technologe dringend auch in Europa zu denken geben müsste: Die Schadensreparaturen kosten bei Elektroautos rund doppelt so viel wie bei Verbrennern. Ein absolutes Unding – und ein erhebliches wirtschaftliches Risiko. Das Unternehmen hat seine Lektion jedenfalls gelernt – und werde nun, so schreibt die “Wirtschaftswoche” – künftig zuerst einmal “aufmerksam die Nachfrage beobachten“, bevor man sich entscheide, nochmals größere Mengen an Elektrofahrzeugen anzuschaffen…

26 Antworten

  1. Tja, manche müssen erst mit dem Kopf gegen die Wand knallen bis er wieder denkfähig ist. Und manche lernen erst durch Schmerz. Und auch hierzulande werden noch viele diesen Schmerz spüren. Aber : selbst schuld.

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  2. Ehrlich gesagt kann ichs gar nicht fassen, dass die überhaupt so dämlich waren welche anzuschaffen….ein Unternehmen solcher Größe sollte doch etwas mehr Sachverstand aufweisen. Wenn sie schon zurückrudern, empfehle ich gleich mal Rikschas und eine Eselzuchtfarm, das hat definitiv die beste Zukunftschance :))

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  3. der Kapitalismus verkauft alles, egal ob es nützt oder nicht, Hauptsache die Kohle stimmt und wer darauf hereinfällt kann eben nicht denken…oder ist bereits Opfer der allgemeinen Verblödung an den Schulen im Fernsehen, den Zeitungen eben allen Medien im Grünen Khmer Wunderland mit Pol Habek und dem kleinen machtgeilen ( die Macht die ihr Friede Springer etc. verleiht) Fettschweinchen mit Aluhut, Geschwurbel und Deutschlandhass an der Spitze

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    1. Da wird definitiv Komunismus/Faschismus mit Kapitalismus verwechselt! In einem kapitalistischen Staat hätte sich das Produkt ohne Staatliche Förderung niemals diese Anzahl an verkauften Eautos ergeben..
      DDR Westen hat den Kapitalismus schon seit Jahrzehnten den Kapitalismus zurückgedrängt und darum ist alles so schlecht auf der Welt!

  4. Ja, so lange dämmert es !

    Was sich betriebswirtschaftlich als richtig herausstellt, werden die aktuellen Staatsdiener natürlich nicht begreifen. Bei einem Regierungswechsel wird die Amtshaftung eingeführt. Dann wird wirtschaftliche Vernunft auch bei der Untertanen des Souverän einkehren

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  5. Die Überschrift (“Hertz verabschiedet sich von Elektroautos”) ist ein wenig irreführend. Sie wollen nur geplante weitere Käufe zurückstellen und 1/3 ihrer Elektroflotte verkaufen, wie im Artikel ja richtig erwähnt wird.

    Interessant ist, dass der Betrieb von Elektroautos Hertz mehr kostet als der Betrieb von Verbrennerautos.
    Auf der Seite des Bundesministeriums für Umwelt … (BUMV) steht dazu:
    “Elektrofahrzeuge sind zunächst eine ziemliche Investition. Dafür spart man aber beim Fahren, denn die Kosten für Strom sind in der Regel geringer als die Spritkosten an der Tankstelle. Die Erfahrungen zeigen zudem, dass auch Verschleiß und Wartung weniger zu Buche schlagen.”
    Tja, wem soll man mehr glauben?

    1. Tja, wem soll man mehr glauben?

      Die Antwort steht in Ihrem Text: Bundesministerium für Umwelt

      Bekanntlich sind ja alle Ministerien von der rotgrünen und stets lügenden Sekte unterwandert.

      #Die Energiewende ist nicht teurer als eine Kugel Eis.
      #Die Sonne schickt uns keine Rechnung.

      Nur aufgrund dieser beiden Sätze, hätte man diese Pisa-Absolventen und Bretter-Abiturienten schon auf einer Liege innerhalb einer Irrenanstalt fixieren und mit den stärksten Medikamenten ruhigstellen müssen, um die Gesellschaft vor diesen Subjekten dauerhaft zu schützen.

      Mit den besten Grüßen

  6. Auch in der Wirtschaft gibt es „Naturgesetze“. Jeder strebt nach einem vernünftigen Ergebnis, nach Gewinn. Fall sich etwas nicht rechnet, macht man etwas Unvernünftiges nicht. Die unumstößlichen „Naturgesetze“ gelten für den Staat nicht, wenn es darum geht, gegen Gesetze zu verstoßen z.B. gegen das Gesetz der Schuldenbremse, wobei hanebüchene Begründungen bemüht werden. Der Staat braucht ja auch keinen Gewinn machen, weil er unbegrenzt Schulden machen kann, was einem Privatunternehmer nicht möglich ist.

    1. as sind eben keine Fachleute, wie Ingenieure, Physiker etc., das sind Kaufleute, BWLer, Juristen, die in den Geschäftsleitungen sitzen und gerade deshalb Karriere gemacht haben, weil Sie jeden Unsinn nachplappern.

  7. die autos werden unter stenger beobachtung zurückgenommen, entschädigt von habecks leuten, so habe ich gehört…
    angeblich will ahbeck damit alle asyli zu einem fahrbaren untersatz verhelfen in dem jede familie eines geschenkt bekommt… steuerfrei und vollversichert..
    wie immer halt wenn man dummland fertig machen kann… und das tun die politversager täglich rund um die uhr…
    hallaluia….. jagt sie fort… holt die bauern und treibt sie mit deren traktoren auf die äcker zum arbeiten…

  8. Ich frage mich, was für durchgeknallte Hilfsschüler in der Chefetage bei Hertz arbeiten, dass solche gravierenden Fehlentscheidungen getroffen werden. Man kann hin sehen wo man will, überall Inkompetenz, bodenlose Dummheit, Nachlässigkeit, Pfusch, Gewissenlosigkeit und Betrug.

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    1. grober fehler….das alles ist geplant ungewollt….nichts davon ist dummheit und inkompetenz….nur ein dummer inkompetenter würde das glauben……

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      1. Nicht immer ….die bunten…. Kullern essen und….. dazu Schnaps schlucken… Mal Luft schnappen…hey die Sonne scheint…:-))))

  9. Es dauert sehr lange bis das Management internationaler Großkonzerne und das von kleineren Woken Unternehmen merkt was gefragt ist, was nutzbar und gewollt ist. Solches Management ist nicht einmal “zum in der Pfeife zu rauchen” zu gebrauchen. Waren wohl internationale Goldstücke mit BLM- ,Rassismus- und Gendererfahrung.

    1. träum weiter…..jaja, hitler ist die rettung….nein die grünen sind es….nein allah ist es….nein jesus…..mir ist vor lauter rettung schon ganz schwindelig….oder ist es doch das bier….*prost

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  10. bitte sagt mir, das das hier nicht die geistige elite deutschlands ist…..egal….einfach immer weiter grade aus….. :)))

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  11. Um den ganzen Elektroautowahnsinn mal eiseinander zu nehmen:

    Standard ist heute, dass ein Verbrennerauto 8 Liter/100 km braucht. Faustformel: pro 200 kg Zuladung brauchts 1 Liter/100 km mehr. Elektroautos bringen etwa 1200 kg mehr auf die Waage, heisst Mehrverbrauch 6 Liter oder zusammen 14 Liter/100 km, nur eben kein Benzin, sondern Elekttroenergie.

    Wirkungsgrad Verbrennermotor etwa 35 %, Kraftwerke erreichen bis zu 65 %. Toll, 30 % eingespart ! Denkste ! Mindestens 10 % Verluste, bis die Elektroenergie an der Ladesäule ist und weitere 10 % beim Laden/Entladen.

    Wenn ich nun mit dem Elektroauto fahre, muss das Kraftwerk 90 % von dem Verbrennen, was ich mit einem Verbrennermotor verbrauchen würde, also 0,9 X 16 = 14,4 Liter auf 100 km, während ich aif der selben Strecke mit einem Verbrennermottor nur 8 Liter brauchen würde.

    Dann kommt dazu, bei km-Stand 80’000 ist der Akku hin, ein neuer Akku kostet 20’000 heisst 0,25 € Abschreibung pro km oder der Akku lässtt sich nicht tauschen und das ganze 50’000,- € Auto muss abgeschrieben werden, heisst 0,625 € pro km Abschreibung. Mit Ladekosten, Reifen etc. kommt man da schnell auf Kosten von 1,- € pro gefahrenen km. Wer kann sich denn dann noch ein Auto leisten ?

    Damit ist das E-Auto-Zeitalter gleich schon wieder zu Ende , ais Umweltschtzgründen und finanziellen Gründen.

  12. Alle Argumente sind seit langem allen bekannt: Teure Anschaffung, lange Ladezeiten, geringe Reichweite, nach Verbrauch der Batterie kein Verkauf mehr möglich. Fazit: Anschaffung beispielsweise für den grünen Herrn Obertudienrat als Angeberobjekt empfehlenswert, um beim Bio-Markt standesgemäß mit dem E-Auto vorzurollen und die Öko-Kartöffelchen im Jutesäckchen einladen zu können und …das Wichtigste: Damit das alle sehen können.
    Bei E-Auto-Fahrern ist etwas merkwürdig: Sie gucken einen nie an. Nie. Den Kopf erhoben und stur geradeaus blickend, scheinen sie immer irgendwas in großer Ferne anzupeilen. Zweitens: Auf der Autobahn sieht man sie dann ganz verändert wieder: Langsam fahrend auf der rechten Seite zwischen zwei Lastwagen im Windschatten eingekeilt, starr auf ihr Instrumentenbrett starrend und vermutlich den rot blinkenden Stromnotstand erwartend. Hahahahaha, sorry.

  13. Das Geschäftsmodell läuft nun mal so : die Finanzelite bringt etwas auf den Markt was eigentlich keine Sau braucht bzw kaufen oder einnehmen will . Danach haben die Politiker dafür zu sorgen die Gesetze so zu ändern, das ihre Bürger gezwungen werden diesen Schuld zu nehmen ! Siehe Elektroautos, Wärmepumpen , Corona Impfstoffe….. genau so wird es auch mit künstlich hergestelltem Obst , Fleisch und Gemüse kommen ! Deshalb werden unsere Bauern gerade aufs Abstellgleis geschoben. Die braucht man dann nämlich nicht mehr .