Badespaß ade: Immer mehr Schwimmbäder senken die Wassertemperatur

Verwaiste Frei- und Hallenbäder: Wenn Schwimmengehen keinen Spaß mehr macht (Symbolbild:Pixabay)

Nach über zwei Jahren Corona-Diktatur, die vielen die Freude am Leben gehörig vermiest und etliche Aktivitäten verwehrt hat sowie, angesichts einer galoppierenden Inflation, aber auch angesichts von im Herbst und Winter ernsthaft drohenden Blackouts, waren viele Menschen froh, dass sie zumindest im Sommer noch einmal die Ruhe vor dem Sturm genießen könnten; sei es in Form von einem gemütlichen Besuch im Eiscafé, Wandertouren oder auch Schwimmbadaufenthalten. Zumindest letzteres fällt für nicht wenige jetzt ins Wasser – denn immer mehr Badeanstalten sind auf den „frieren für die Freiheit“-Zug aufgesprungen und haben beschlossen, die Wassertemperaturen um mehrere Grad zu senken.

Dies musste ich vergangenen Samstag am eigenen Leib erfahren, als ich spontan beschloss, mit meiner Familie der „Rheinwelle“ im bei Mainz gelegenen Gau-Algesheim einen Besuch abzustatten. Da ich sehr regelmäßig allerhand Nachrichten zu den Themen Corona, Ukraine-Krieg, drohende Gas- und Stromausfälle et cetera verfolge, war mir nicht entgangen, dass es bei dem einen oder anderen Schwimmbad nun gängige Praxis ist, das Wasser kälter zu machen – doch naiverweise befand ich mich im Glauben, dass wenn dem so wäre, dies auch dick und fett auf der jeweiligen Internetseite angekündigt werden würde. Da ich diesbezüglich keinen Hinweis finden konnte, habe ich einfach beim Betreten des Schwimmbads nachgefragt, ging aber – wie bereits erwähnt – davon aus, dass ich einen entspannten Tag zu den gewohnten Wassertemperaturen genießen könnte.

Die Bäder sparen Gas – die Besucher sich den Eintritt

Leider wurde ich von der Kassiererin eines „Besseren“ belehrt und darüber in Kenntnis gesetzt, dass nun, bis auf das Kinderbecken, alle Becken „um ein bis zwei Grad kälter“ seien. Beim erneuten Blick auf die Internetseite der Rheinwelle wurde ich dann übrigens doch auf den diesbezüglichen Hinweis aufmerksam: „Auch die ,rheinwelle‘ spart Gas! Damit die Energieversorgung im Winter gesichert bleibt, zeigen wir uns solidarisch und haben uns entschieden, die Wassertemperaturen unserer Becken im Durchschnitt um ein bis zwei Grad abzusenken. Hierdurch können wir bis zu 1.300.000 kWh Gas im Jahr einsparen, welche dann der kritischen Infrastruktur zur Verfügung stehen kann. Trotz dieser Maßnahme können wir Ihnen weiterhin angenehme Wassertemperaturen mit Wohlfühlcharakter anbieten.“

Zumindest den letzten Satz empfinde ich als blanken Hohn, denn nichts könnte in meinem persönlichen Fall der Wahrheit ferner liegen! Ich empfand die Wassertemperaturen weder als „angenehm“ noch fühlte ich mich wohl. Da meinen Kindern beim Betreten der Becken ebenfalls die Knie schlotterten und sich auch sonst am ganzen Körper eine Gänsehaut bemerkbar machte, erging es offensichtlich nicht nur mir so, zumal auch sonst sämtliche Becken mehr durch Abwesenheit der Besucher als durch planschende, tollende und das Bad genießende Menschen, allen voran Kinder, glänzten – und das an einem Samstag wohlgemerkt! Bei der Rheinwelle handelt es sich auch mitnichten um eine Therme, um die die Menschen bei sommerlicher Hitze einen großen Bogen machen – denn sie verfügt im Badebereich nicht nur über ein großes (und einst wirklich warmes) Außenbecken, sondern im Saunabereich auch über einen echten Besuchermagneten: Eine sehr große Wiese mit einem ebenfalls großen und kalten Teich. Freilich muss nicht jedes „Becken“ jenseits der 30 Grad sein, schon gar nicht im Sommer; aber eben auch nicht jedes deutlich darunter, wie es nun der Fall ist.

Nur die Kinderbecken werden verschont – noch

Auch bei Hitze erwarte ich die gewohnten Wassertemperaturen. Erstens ist das subjektive Wärmeempfinden sehr unterschiedlich, Frauen frieren in der Regel schneller als Männer, und zweitens handelt es sich bei der neuen Gasspar-Orgie ja nicht bloß um eine Momenterscheinung, sondern aller Voraussicht nach um einen Dauerzustand. Bei der Hitze erscheint es manch einem vielleicht sogar als herrlich erfrischend, in ein gefühlt eiskaltes Schwimmbecken zu steigen; doch wenn es draußen nicht mehr 30, 35 oder 40 Grad hat, sondern nur noch 20, 15 Grad oder sogar noch kälter ist, wird selbst der abgehärtetste Sibirer beim Sprung in ein Becken, dessen Wassertemperatur nicht (viel) höher als die Außentemperatur ist, nicht mehr in Verzückung geraten.

Kinder ficht das Geschwafel von „angenehmen”, gesenkten Temperaturen erst recht nicht an. Während der ein oder andere Erwachsene sich noch gut zureden und „die Pobacken zusammenkneifen” kann, würde man ein Dreijähriges nur unter größtem Geschrei und Zwang ins Wasser bekommen. Aus diesem Grund verzichten wohl die allermeisten Schwimmbäder – zumindest derzeit noch – auf kältere Kinderbecken. Das nützt den Badeanstalten in puncto Besucherzahlen jedoch herzlich wenig, denn sicher werden keine Eltern nur wegen eines kleinen Kinderbeckens mit ihrem Nachwuchs in eine Therme oder ein Freibad gehen, zumal die Kleinen auch keine Lust haben, stundenlang im selben Becken zu planschen.

Kritik auch von prominenter Stelle

Ein Blick auf die Internetseiten anderer, für mich erreichbarer Schwimmbäder verrät mir bis jetzt nicht, ob und in welchem Maß auch dort schon Zittern und Bibbern angesagt sind. Nur weil dies nicht öffentlich kundgetan wird, heißt das ja noch lange nicht, dass sie es nicht längst tun. Sicher hofft der ein oder andere Badebetrieb, der Temperaturunterschied fiele den Besuchern nicht auf. Zwar kann ich hier nicht auf persönliche Erfahrung zurückgreifen, doch mir kam zu Ohren, dass das Freibad in Alzey ebenfalls nicht gerade mit angenehmen Temperaturen besticht. Auf der Homepage gibt es zwar keinerlei Informationen zu einer etwaigen bewussten Herunterkühlung des Wassers, doch geht es auch hier ziemlich „grün“ zu, denn es wird nur mit Solarenergie geheizt: „Unser Freibad wird ausschließlich über Sonnenenergie beheizt, nächtliche Beckenabdeckungen verhindern eine rapide Temperaturabsenkung. Dennoch können keine verbindlichen Angaben zur Wassertemperatur gegeben werden.“ Wer kein Anhänger der linksgrünen Ideologie ist, sollte also eher einen großen Bogen um dieses Freibad machen.

Selbst wenn es ganz allgemein, also landesweit, noch die ein oder andere Badeanstalt geben sollte, die nicht diesem Trend zum „Freiheitsfrieren” hinterher hechelt, so kann sich dies jederzeit ändern – denn schließlich wird Bädern, die sich der Umsetzung von Sparmaßnahmen verweigern, reichlich öffentlich-medialer Druck gemacht und sie sehen sich rasch dem Vorwurf ausgesetzt, „unsolidarisch” zu sein. Insofern ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch das letzte Schwimmbad einknickt und ebenfalls „für den Frieden friert”. Kritik kommt hierbei auch von prominenter Stelle vom Olympiasieger Florian Wellbrock. „Wie will man da einem Fünf- oder Sechsjährigen beibringen, dass der jetzt ins kalte Wasser gehen muss und Spaß dabei haben soll, schwimmen zu lernen?”, fragt er sich und ergänzt: „Das ist aus meiner Sicht nicht möglich.” Zudem weist der 24-Jährige darauf hin, dass kaltes Wasser nicht nur hinderlich beim Schwimmenlernen ist, sondern auch gesundheitsschädlich: „Der Körper kühlt dann aus und versucht, sich irgendwie von innen warmzuhalten. Das zieht unnötig Energie, die mir dann für das Training fehlt – und macht den Körper anfälliger für Krankheiten.

Nicht nur „Welt“-Leser sind gespalten

So wird Deutschland wohl immer mehr zum Land der Nichtschwimmer – bislang schon aufgrund der zahlreichen muslimischen Einwanderer, die es aus ihren Heimatländern nicht gewohnt sind, zu schwimmen, und neuerdings jetzt aufgrund der eisigen Wassertemperaturen. Die Leserkommentare unter dem zitierten „Welt”-Artikel geben Wellbrock jedenfalls recht und dürften auch dem ein oder anderen passionierten Schwimmbadbesucher aus der Seele sprechen. So heißt es da etwa: „In unserem kommunalen Schwimmbad dürfte nach einer Absenkung bald sicher Eiskunstlauf möglich sein…”. Ein anderer Leser schreibt: „Kinder leiden lassen, um Fracking und Atomkraft in Deutschland zu verhindern?”. Wieder andere merken an: „Aber die Mehrheit wählt nun mal linke Parteien mit Ökowahn… wie gewählt, so geliefert”, „Es soll keiner sagen, man habe es nicht geahnt, was Menschen ohne jede Ausbildung und Ahnung in der Regierung anrichten!”, oder „Zum Glück interessieren im besten Deutschland aller Zeiten Kinder niemanden, haben wir die letzten beiden Jahre ja gesehen. Also alles gut. Sarkasmus off.

Natürlich gibt es auch jede Menge Leser, die das ganz anders sehen und dabei auf ihre eigene Kindheit verweisen: „Unser Rekord beim Schwimmen im Schulsport etwa 1970 lag bei 17 Grad Wassertemperatur. Und da ist in den Kindheitserinnerungen älterer Mitleser sicher noch etwas Luft nach unten. Das soll jetzt nicht heißen, dass 17 Grad eine angenehme Temperatur sind. Sonst hätte ich mir diese Zahl nicht gemerkt. Normaler Schwimmunterricht war damit aber noch möglich.“ Ein anderer Leser schrieb: „,Kinder werden leiden‘ – ihr habt sie doch nicht mehr alle… Kinder leiden in Kriegsgebieten aber nicht bei 1 Grad weniger Wassertemperatur. Vielleicht werden sie endlich mal weniger verhätschelt und stattdessen mal abgehärtet. Aber dazu reicht 1 Grad Temperaturabsenkung sicher nicht. Früher wurde in See schwimmen gelernt, auch bei 18 Grd. Celsius!

Früher war das ja auch so“ ist kein Argument

Natürlich haben diese Leser recht: Ein bisschen kaltes Wasser ist nicht vergleichbar mit einem Krieg und es mag ja auch richtig sein, dass man in früheren Zeiten in der Regel mit kälteren Schwimmtemperaturen vorlieb nehmen musste. doch früher war vieles anders. Schließlich hatte man einst auch keine Elektroautos (und ganz früher gar keine Autos); früher wurden Frauen, wie in islamischen Ländern heute noch, zwangsverheiratet oder Kinder wurden wie selbstverständlich, auch in der Schule, verprügelt. Nur weil etwas früher so war oder „früher auch funktioniert” hat, heißt das noch lange nicht, dass wir zum status quo ante zurückkehren und dies auch noch begrüßen sollten – wenn wir seither doch gemerkt haben, dass es auch besser geht. Abgesehen davon: Mir ist es beispielsweise persönlich wichtig, mich nicht an zu viele neue Zustände zu gewöhnen, die uns als „solidarisch”, „wichtig”, „sinnvoll” der „alternativlos“ verkauft werden – sonst komme ich möglicherweise noch an den Punkt, an dem ich anlasslose Corona-Tests, Massenimpfungen oder Masken gutheiße oder zumindest kritiklos hinnehme (umgekehrt könnte man hier ja seinen Kritikern entgegenhalten, dass man früher nie bei irgendeiner Krankheit – und war sie noch so gefährlich – derartige Vorsichtsmaßnahmen vorgenommen hatte; dies aber nur am Rande…).

In solch kaltem Wasser, wie es die „Welt”-Leser berichten, möchten sich jedenfalls weder meine Kinder noch ich aufhalten, ergo werden wird Bäder mit gesenkter Temperatur in Zukunft meiden. Zudem geht es in den Kommentaren ja überwiegend um Schwimmunterricht; die meisten Menschen gehen jedoch nicht nur zum Schwimmen bzw. um dies zu lernen ins Schwimmbad, sondern um entspannt im warmen Becken zu verweilen. Dies fällt nun ins Wasser.

Ob sich das Gassparen bezahlt macht?

Mir ist übrigens schon klar, dass viele finanziell ohnehin schon gebeutelte Bäder Gas sparen müssen oder kollektiv bestrebt sind, einem landesweiten Blackout vorzubeugen und einer Verschärfung der Krise Einhalt zu gebieten. Leider aber wählen sie dafür meines Erachtens den genau falschen Weg: Denn erstens werden die wenigsten Schwimmbäder einen Teufel tun und das tun, was eigentlich angebracht wäre: Die Regierung für ihre schädliche und unverantwortliche Energie- und Sanktionspolitik kritisieren. Und zweitens nehmen sie mit ihren Temperatursenkungen in Kauf, dass vielen Menschen das Baden – wie mittlerweile so vieles in Deutschland – keinen Spaß mehr macht.

Wenn die Besucher scharenweise wegbleiben, herrscht bei den Badeanstalten übrigens ebenfalls Ebbe in der Kasse, und das erst recht, wenn es draußen wieder kälter wird und die Besucher fehlen, die sich bisher auf Entspannung im (nun nicht mehr warmen) Thermalbad gefreut haben. Der Schuss könnte finanziell also auch nach hinten losgehen.

8 Kommentare

  1. und es ist gut so – das es so ist – und es ist gut so wenn man sagt – es war früher auch so – diese dekadente verweichlichte gesellschaft – und es ist gut so – das es so kommt.

    sprach ein verweichlichter knabe –

  2. Frau Steinmetz, seien Sie froh, daß Sie noch ÜBERHAUPT in ein Bad gehen KÖNNEN! Vielfach schließen die Städte Bäder ganz, oder sie müssen wegen der Multi-kulti-Bengel mit Messer besser fernbleiben!

  3. Ich weiß worauf sie hinaus wollen. Aber sich jetzt im Hochsommer mit seit Wochen um die, bzw jenseits der 30grad Lufttemperatur beschweren das die Becken nicht beheizt sind?
    Wie „kalt“ war das Wasser denn… 25C?
    Untragbar!! Skandal!!

    Ich bitte Sie, das ist lächerlich!

  4. Deutschland macht dicht! – Erst einmal die Gasleitungen, indem man dafür sorgt, dass durch einen Wirtschaftskrieg und Taktierei kaum noch Gas nach Deutschland kommt. Dann sorgt man dafür, dass mangels Nachfrage (zu kaltes Wasser) die Hallenbäder und demnächst wohl auch die Turnhallen geschlossen werden. Die Wohnungen und selbst Schulen werden ohnehin schon heruntergekühlt.

    Sportliche Betätigung für Alt und Jung oder gar Wellness? – Ja, wo sind wir denn? Die Alten sollen vor den Fernseher und die Jungen auf ihrem Smartphone herumdaddeln!

    Selten sah man einen freiwilligeren und gigantischeren Abstieg eines ganzen Landes und seiner Bevölkerung. Das hat fast schon Kriegscharakter. Na ja, stimmt ja auch bei richtiger Betrachtung. Ein ideologischer Angriffskrieg mit faulsten Begründungen.

    Ein guter Beitrag zum „Fat Reset“!

  5. Da wieder mal die Politiker, Funktionäre und Lobbyisten an die Mitbürger Forderungen stellen bzw. Einschränkungen oder Verzicht einfordern, etwa in den aktuellen Beiträgen „Badespaß ade:…“ wie auch „Sozialistische Belehrung für Häuslebauer“ (bei dem, warum auch immer, die Kommentarfunktion deaktiviert ist), ist es doch wohl nicht zu viel verlangt, wenn diese „Oberen“ (als solche werden sie sich wohl sehen) sich auch so gläsern und gefügig machen, wie sie es von ihren aus ihrer Sicht „Untertanen“ verlangen und das Verlangte aber auch vorleben.

    Wer von jenen, die etwa separat stehende Häuser verbieten wollen, hat selbst ein solches Haus?
    Wer, der Reduzierung des Wasserverbrauchs und der Wassertemperatur fordert hat einen eigenen Swimmingpool, gar mit Wasserheizung.

    Wer von jenen, die von Eltern erwarten, ihr Haus, also ihre Jahrzehnte lange Heimat, zu verlassen weil die Kinder ausgezogen sind und das Haus nach der übergriffigen Meinung der Oberen nun zu groß sei, leben das vor?

    Wie oft und wie lange duschen sich jene die vom Bürger Einschränkungen erwarten?

    Wer dieser Leute, vor allem der Grünen, verzichtet freiwillig auf tagtägliche zentimeterdicke Schminke auf der Visage und teure Show-Frisuren, was die Umwelt bei Herstellung, Anwendung und Entsorgung der Mittel extrem mit diversen Chemikalien belastet?

    Weitere Beispiele gibt es zur Genüge.

    Dass wohl so manche Vorderer in ihren Ansprüchen an andere sich selbst ausklammern, lässt doch schon erahnen, wie sie sich verhalten würden wenn ihre ihnen vorschwebende Gesellschaftsform vollends wahr würde, sie werden wohl genau so wie die DDR-Bonzen, ja wie alle Führer sozialistischer Regime vergleichsweise in Saus und Braus leben wollen.

    Die moralische Legitimation dafür sehen sie darin, doch gutes für „ihr Volk“ getan zu haben und sie sich deshalb ihr luxuriöses Leben erarbeitet, „verdient“ haben.

    Die einerseits ins Mikrofon schimpfen „müssen wir denn jeden Dreck aus dem Westen übernehmen..“, aber besonders nach der Wende sah man dann bestätigt, was vorher schon vermutet wurde, diese Heuchler hatte sich reichlich mit „dem Dreck aus dem Westen“ eingedeckt. Ich glaube für die Funktionäre gab es sogar ein eigenes Kaufhaus mit Westware.

    Entlarvender für solche Doppelmoral/Heuchelei kann die Aussage des Erich Mielke nicht sein, er stammelte:

    „ich liebe doch alle, alle Menschen..“ und legte dabei theatralisch seine Hand auf die Brust.

    https://www.youtube.com/watch?v=1XBEqyu5Mck

    Das war doch auch eine Art Versuch, sein privilegiertes Leben moralisch zu rechtfertigen.

    Interessant auch das Gelächter aus dem Saal, wohl auch von Leuten die vorher doch alle im Regime mitgemischt haben.

    Typisch auch für viele Vorderer ist, dass sie zwar die Menschheit retten wollen, aber noch nicht mal mit sich selbst im Reinen sind.
    Das scheint bei manchen sogar schon äußerlich erkennbar zu sein.

    Etwa Ministerpräsident Kretschmann:
    Sein Markenzeichen ist sein permanent misslaunischer Gesichtsausdruck.
    Einen ähnlichen Gesichtsausdruck zeige ich höchstens für ein Paar Sekunden, wenn ich zwar die richtigen Zahlen angekreuzt, aber den Jackpot dennoch nicht gewonnen habe, weil die Lottomaschine die falschen Zahlen zog.

    Entweder ist dieses mürrische Gesicht Kretschmanns eine Masche um damit Seriosität und Autorität vorzugaukeln, dann tut er aber zuviel des Guten, oder er ist von Selbstzweifeln oder gar Selbsthass gepeinigt und sollte da mal an sich arbeiten.

    Vielleicht geht es ihm und seines Sinnesfreunden ähnlich wie mir mit den Lottozahlen, die „Mao-Bibel“ umschreibt wohl die für ihn richtige, aber die Gesellschaft entscheidet sich immer noch für die für ihn falsche Gesellschaftsordnung.

    Eigentlich seltsam, die Grünen setzen sich vehement, z.T. fanatisch und irrational für Natur und Umwelt ein, scheinen aber sozialistische Gesellschaftsordnungen erstrebenswert zu finden, obwohl diese der Natur des Menschen entgegenstehen.

    Der Mensch will nun mal seinen individuellen Fähigkeiten entsprechend Leisten und im Wettbewerb mit anderen leistungsgerecht belohnt/anerkannt werden (Leistungsprinzip, für Ego und Wirtschaft gesunder Wettbewerb).

    Es ist aber doch grundsätzlich nicht zu viel verlangt dass Politiker erst mal mit sich selbst im Reinen sein sollten, innere Widersprüche, falls sie die überhaupt wahrnehmen, aufarbeiten, bevor sie sich aufs Parkett der großen Politik wagen.

  6. Kann ich mich anschließen- lächerlich. Und dann noch die Sibirier mit reinziehen, denen 4° C kaltes Wasser genügt. Kinder sind da auch schmerzbefreit. Die baden auch in der Ostsee mit 17 bis 20° Wassertemperatur.

  7. Da geht es doch nicht ums Frieren und Gassparen für ein höheres Ziel, sondern einfach nur um eine Reaktion auf die Preiserhöhungen des Gasversorgers. man kann entweder beim Gasverbrauch sparen oder den Eintritt erhöhen.

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