Dienstag, 16. April 2024
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Berliner Wohnraumsozialismus

Berliner Wohnraumsozialismus

Linksgrüne Perversionen: “Klimagerechte” Mikro-Wohnung mit 8 Quadratmetern Gesamtfläche: Feuchter Sozialistentraum für Alman-Habitate, während Migranten in großzügigen Neubauten, Seniorenheimen und Hotels einquartiert werden (Foto:Imago)

New York, Shanghai und Tokio: Auf YouTube kann man sich eine Vielzahl von Videos anschauen, welche typische Mini- und Mikrowohnungen zeigen. Tausend Euro Miete für eine Bruchbude, deren Äquivalent sogar bei einer Katze Klaustrophobie auslösen würde, sind keine Seltenheit. Setzt man sich auf die Toilette, muss man die Füße aus dem Fenster stecken (teilweise gibt es noch nicht mal eine eigene) – und eifrige Leser dürften ebenfalls ein Problem bekommen: Wo schon kaum Platz für ein Bett vorhanden ist, findet sich wohl kaum eine Ecke für ein Bücherregal. Ist die Schuhkarton-Wohnung das Wohnraum-Modell der Zukunft auch in Deutschland?

Erste Schritte in diese Richtung werden in Berlin bereits gemacht – demnächst entscheiden nicht mehr individueller Platzbedarf oder das Einkommen über die Größe der Wohnung, welche man anmieten darf, sondern die Anzahl der potentiellen Bewohner. Und wieder einmal weht mehr als nur ein Hauch von Sozialismus durch die Hauptstadt. Vor meinem inneren Auge entsteht bereits das Bild von winzig kleinen gestapelten Wohnkapseln, in denen man mit dem Kopf an die Decke stößt und das Bett hochklappen muss, um duschen zu können. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es “gerecht” ist, wenn eine Familie mit Kindern weniger Wohnraum zur Verfügung hat als eine alleinstehende ältere Dame. Die Enge trägt zu Spannungen innerhalb der Familie bei und lässt den einzelnen Familienmitgliedern kaum Rückzugsräume. Als ich ein Kind war, saßen wir in den Sommerferien oft zu fünft in der Zwei-Zimmer-Wohnung meiner Großeltern. Von dort aus konnte man Ausflüge in den Odenwald unternehmen, die Bleibe war immerhin billiger als eine Pension. Allerdings kam es ständig zu Reibereien, da es kaum Möglichkeiten gab, einander auszuweichen.

Angewandte Volksumerziehung

Handlungsbedarf zugunsten von Familien gibt es also in den Städten durchaus; allerdings zeugt die in Berlin angedachte Lösung von “Omas Zwangsumsiedlung” nicht nur von völliger Verzweiflung, sondern in vielen Fällen auch von Unmenschlichkeit. Was geht es die Stadt an, wie viel Wohnraum ich beziehen möchte? Vielleicht besitze ich viele liebgewordene Dinge, von denen ich mich keineswegs trennen möchte. Und einmal ehrlich: In den meisten Großstädten kann sich ein Normalverdiener ohnehin nichts Geräumiges leisten. Es sei denn, es wäre schon halb abbruchreif oder beinhaltete eine Insektenfarm. Aber letzteres würde dem Mieter heute wahrscheinlich als Halbpension angerechnet.
Typisch für die Mentalität der Regierenden ist es, die Lösung für ein derartiges Problem in Zwangsmaßnahmen zu suchen. Angewandte “Bürgerpädagogik”, Volks(um)Erziehung, basiert derzeit grundsätzlich auf Strafen. Menschen durch Anreize zu begeistern, ist den Regierenden fremd geworden.

Längst wird es als selbstverständlich betrachtet, auch in das Privateste massiv einzugreifen, Politik macht nicht mehr an der Haustür halt. Bekanntlich ist die Einschränkung jeglicher Wahlmöglichkeiten etwas, das längst nach unten durchsickert. Es wird nicht mehr überzeugt, sondern erzwungen. In der Kita gibt es nur noch veganes Essen, weil jemand das als die einzig richtige Lösung erachtet. Eltern und Kinder werden nicht etwa durch eine entsprechende Auswahl begeistert, sondern schlichtweg überrollt. Eins ist richtig für alle, denn es droht stets ein Notstand, der nur so überwunden werden kann. Wohnungsmangel, Klimawandel oder sonstige Krisen: Der Zweck heiligt die Mittel. Niemand darf abseits stehen, sonst muss er sich moralisch verdorben vorkommen. Man könnte Menschen zum Umzug bewegen, indem man ihnen etwa die Unkosten erstattet oder ihnen im ersten Jahr die Miete bezuschusst, aber wozu, wenn man es als ihre Pflicht betrachtet, nach der Regierungspfeife zu tanzen? Bürger, leiste deinen Beitrag! Jetzt müsste noch der Hinweis auf das Vaterland folgen – aber damit können die Verantwortlichen bekanntlich nicht viel anfangen.

Weiter uneingeschränkte Aufnahmebereitschaft für Migranten

Pikant ist natürlich auch der Berliner Ursprung der Idee: Trotz kilometerlangen Warteschlangen vor jeder freien, bezahlbaren Wohnung verkündeten Aktivisten immer wieder “Wie haben Platz!” – natürlich nicht in den eigenen vier Wänden – und forderten die Aufnahme weiterer Migranten. Während in den schicken Kiez-Vierteln der grünen Wählerschaft unter allerlei Ausreden keine Unterkünfte für Migranten geduldet werden, konkurrieren diese anderswo in der Stadt mit den Einheimischen um billigen Wohnraum. Und ausdrücklich hält die Stadt weiterhin an ihrer Aufnahmebereitschaft für noch mehr Zuwanderer fest. Anschwellender Unmut über diese Entwicklung ist natürlich “rechts”, dabei hätte jeder mit ein wenig gesundem Menschenverstand absehen können, wie rasch eine solche Politik die Bürger wütend machen würde.

Aber Berliner Regierungen sind schließlich dafür bekannt, anstehende Probleme, vor allem, wenn sie mit Migration zu tun haben, großzügig zu ignorieren, um anschließend ein Programm gegen Hass und Hetze ins Leben zu rufen. Eine verfahrene Wohnraumsituation wie in Berlin ist sicherlich nicht von heute auf morgen zu lösen. Und eins gibt es noch zusätzlich zu bedenken: Gerade kleine Wohnungen sind selten zu finden und verhältnismäßig teuer. Es ist nicht so, dass gerade Singles sich nicht mit einer solchen Wohnung zufrieden geben würden, aber wenn es keine gibt, kann man auch nicht dort einziehen. Die Pläne dürften also schon an der Realität scheitern. Aber auch das ist bei sozialistischen Ideen ja nichts neues.

14 Antworten

  1. Dresdner Wohnraumkommunismus für Goldstücke:

    Ein Traum wird wahr, ein lebenslanger All-Inclusive-Urlaub in Dresden – allerdings nur für Goldstücke:

    “Mit Kantine und Frisör: Dresdens modernstes Flüchtlingsheim eröffnet”
    https://www.tag24.de/dresden/lokales/mit-kantine-und-frisoer-dresdens-modernstes-fluechtlingsheim-eroeffnet-2944088

    Die Nackt-Statue einer Frau musste weichen, damit die zart besaiteten Goldstücke sich nicht irgendwie erregen:

    “Nackt-Statue vor Männer-Asylheim versteckt”
    https://m.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/dresden-statue-nackte-frau-vor-maenner-asylheim-entfernt-85300160

    Und hier noch ein Blick in das Interieur:
    https://t.me/afddresden/641

    Das alles wissen die Deutschen normalerweise nicht. Und viele Deutsche können sich keinen All-Inclusive-Urlaub leisten.

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  2. ZITAT: “Ist die Schuhkarton-Wohnung das Wohnraum-Modell der Zukunft auch in Deutschland?”

    Na klar, für die Linken. Das nennt sich Gefängniszelle und ist aber nicht so üppig ausgestattet wie das Loch auf dem Foto.

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  3. “Und wieder einmal weht mehr als nur ein Hauch von Sozialismus durch die Hauptstadt. Vor meinem inneren Auge entsteht bereits das Bild von winzig kleinen gestapelten Wohnkapseln, in denen man mit dem Kopf an die Decke stößt und das Bett hochklappen muss, um duschen zu können. ”

    Sorry aber der Autor hat hier keine Ahnung, wenn er glaubt, dass die Sozialisten schuld daran sein sollen.Das sind eher die Neoliberalen, die dafür verantwortlich sind.
    Besseres Beispiel ist hier auch Hongkong, wo über mehrere Jahrzehnte lang die radikalsten Kapitalisten an der Macht waren und Hongkong zu einer der teuersten Städte der Welt gemacht haben. Galileo hatte in der Vergangenheit ein paar Mal gezeigt, wie in Hongkong Menschen in winzig kleinen Käfigen leben, die wie kleine Wohnungen zu Wucherpreisen vermietet wurden. Und zwar weil sich ein normaler Arbeiter in Hongkong keine normale bezahlbare Wohnung leisten kann.
    Erst als die Chinesen wieder die volle Kontrolle über Hongkong übernommen haben, hat Chinas Regime angefangen gegen diesen Mietwahnsinn vorzugehen, gegen die Vermieter die sogar vor den Kameras damit überall rumprahlten, dass diese kleinen Käfige wie Luxusappartements sein sollen, die Menschen sollen gefälligst noch dankbar sein, weil diese winzigen Appartements noch bezahlbar sind.
    Auch ich bin gegen Sozialismus. Doch in diesem Fall bin ich der Meinung, dass Chinas Regime 100% richtig gehandelt hat, um endlich etwas gegen diesen Mietwahnsinn in Hongkong zu unternehmen, womit eine kleine Clicke von Superreichen in Hongkong sich eine goldene Nase verdient hat…
    Der britisch kolonialistische Manchester-Kapitalismus hat in Hongkong viel Ungerechtigkeit entstehen lassen und viel Unheil angerichtet…

    In Hongkongs Schulbüchern steht: Großbritannien übte nur “eine Kolonialherrschaft über Hongkong ausübte, es aber nie eine britische Kolonie war.” Am 1. Juli 1997 gab das Vereinigte Königreich die Stadt nach fast 150 Jahren Herrschaft an China zurück. Hongkong wurde unter der Bedingung abgetreten, dass seine Autonomie und die Aufrechterhaltung seiner politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Ordnung garantiert werden. Hongkong blieb bis ca. 2019 eine Sonderverwaltungszone. Seitdem hat Chinas Regime dort die Macht übernommen und Hongkongs Status als Sonderverwaltungszone aufzuheben um die politische, rechtliche und wirtschaftliche Ordnung sukzessive umzustrukturieren und umzubauen.

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  4. wie Gewählt so geliefert. Selber Schuld. Ich werde im nächsten Jahr auswandern und werde mit sicherheit eine schönere Zeit haben wie in dem Dummland Deutschland…

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  5. Die EU hatte vor ein paar jahren mal eine “Studie” dazu veranlasst, wieviel Migration denn in den Mitgliedsstaaten möglich wäre. Für Deutschland hatte man im Maximalszenario eine künftige Bevölkerungszahl von 200 Mio “ermittelt”…

    Wenn man dann den Inhalt des in zeitlich durchaus nahem Abstand verfassten “Migrationspaktes” betrachtet, der ganz maßgeblich aus Deutschland mitgestaltet worden ist, kommt man zu dem Schluss, dass die 200 Mio wohl offenbar das tatsächliche Zielszenario sind und eher nicht der “Worst Case”. Den Autoren war allerdings schon seinzeit durchaus bewusst, dass dies zu erheblichen sozialen Konflikten führen könne. Oder eher bürgerkriegsähnlichen Zustaänden

    Vor diesem Hintergrund bekommt dann das Handeln von Merkel und jetzt Faeser – oder besser das Unterlassen JEGLICHER Handlung, Massenmigration auch nur irgendwie einzudämmen oder zumindest zu lenken – plötzlich durch Sinn. Allerdings nur dann, wenn man als Prämisse setzt, dass die Gesellschaften Europas, und Deutschland vornweg, ganz gezielt und bewusst zerstört werden sollen.

    Und welch Zufall, ziemlich genau etwa DAS ist auch Etappenziel der “Eliten”mafia WEF auf dem Weg zur Errichtung des New Normal, vulgo Neofeudalismus.

    Zufälle gibt’s…

  6. Das ist aber in Berlin doch nur halb so schlimm wie es aussieht. “Wir haben Platz” wird in Berlin doch wohl noch massenhaft verteidigt. Dann werden doch solche kleinen Einschränkungen akzeptabel sein. Das dieser Vorschlag überhaupt aus der Politik kommen muß und nicht von den linksgrünen Berliner selbst kommt verwundert doch stark. Auch das sie in ihren Bezirken keine Refugees begrüßen wollen kann nur ein Mißverständnis sein. Ich hoffe doch das der Senat dieser Klientel noch mal die Vorzüge näher erklärt. Nicht das das mit Zwang gemacht wird. Wenn ich das richtig verstanden habe sind sie ja auch dabei den Wohnraum zu verdichten. Alles positive Entwicklungen die doch freudig begrüßt werden sollten.

  7. Sie werden bald einige, auch Neger, in eure Wohnungen
    zwangsweise einquatieren.
    Wir sind durch eine faschistische, ideologische Politik
    fertig gemacht worden.
    Wann endlich sind Politiker a.d. Reihe?

  8. Das wird Schule machen, wobei es kaum kleine Wohnungen gibt. Aber derartige Petitessen interessieren die Buntisten nicht.

  9. Ich mußte aus familiären Gründen freiwillig in der DDR als lediger von 1983 bis 1988 in ein Arbeiterwohnheim in einem Hochhaus einziehen. Wir waren zu dritt in einem c.a. 16 m² Zimmer mit einer Kochnische und einem verkeimten 2 Platten Kocher. Duschen und Scheißhaus waren draußen auf einem langen Flur. Dort standen auch große Kühlschränke, worin für jedes Zimmer ein kleines Fach war. In jedem Fach dann die Fressalien für 3 Mann. Na da gab es öfters Ärger, wenn jemand im Suff meine Wurst und Butter weggefressen hatte. Alle 8 Wochen übers Wochenende wurde das Wohnheim geräumt, weil man in allen Kochbuchten und den Versorgungsschächten gegen Kakerlaken spritzen mußte.
    So. Liebe ledigen oder einzeln lebenden Berliner. Dann macht euch mal auf so was gefasst. Wird bestimmt dann sehr kuschelig.