Bundesliga hirnlos: Deutsche pfeifen sich selbst aus

Buh-Rufe beim Eintracht-Saisonauftakt zu den Klängen der Nationalhymne (Foto:ScreenshotYoutube)

Sowas kommt von sowas: „Gnadenloser Pöbelaufmarsch gegen die deutsche Nationalhymne in hessischer Metropole”, so könnte man das absurde Pfeifkonzert zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison beim Eröffnungsspiel der Eintracht Frankfurt gegen Bayern München umschreiben. Die sympathische Sängerin Carolin Niemczyk („Glasperlenspiel”) gab unserer Hymne eine angenehme, persönliche Note, aber im Stadion waren wenig erkennbare ehrbare Gentlemen und schon gar keine Deutschen mit patriotischer Resthaltung, sondern zu viele dominant pöbelnde Chaoten, die sich dank eines vollends nach linksaußen abgedrifteten Mainstreams für Vollstrecker der reinen, politisch korrekten Lehre halten – selbst im Stadion. Niemczyk wurde damit das zweite Frauenopfer eines linksextremen primitiven Frankfurter Pöbels, der sich politisch fragwürdig positioniert. Klingt seltsam?

Aber Moment mal… der Reihe nach. Ein gesundes demokratisches Koordinaten- und folglich auch Parteiensystem sollte aus den Richtungen Links – Mitte – Rechts bestehen. Diese eigentlich in allen westlich orientierten Ländern verankerte politische Gesäßgeographie mag zwar veraltet erscheinen, aber etwas besseres ist bis heute nicht in Sicht. Inmitten dieser Verortung gibt es parteiliche Zwischentöne, Gruppierungen mit neuen und mehr oder weniger radikalen Farben. Geschmacksache. Problematisch wird es, wenn es Schlagseiten gibt, wenn eine Richtung überhand nimmt. In Deutschland steht außer Frage, welche Richtung dies ist.

Linke Hetze in der Eintracht – kein Einzelfall

Woher nun in Frankfurt bei den Fans der politische Wind weht, ist jedenfalls schon länger bekannt – und der Verein hätte gut daran getan, sich hier von falschen Meinungsbildern im ganz sportlichen Sinne fernzuhalten. Hat er aber nicht. Intoleranz, die sich als ein irgendwie berechtigtes „Engagement“ deklariert, kann schnell zur Ursache kommenden Übels werden. Als die Sängerin Helene Fischer 2017 im DFB-Pokalfinale im Berliner Hertha-Stadion in der Halbzeit zwischen dem BVB und der Frankfurter Eintracht auftrat – erntete sie ein gellendes, erschreckend brutal wirkendes Pfeifkonzert. Federführend waren auch damals die linken Fans der Frankfurter, die daraufhin regelrecht randalierten und für einen Eklat sorgten.

Angesichts dieser bizarren und ungesunden Polittendenzen im Sport, die von den Medien als Phänomen völlig ausgeblendet wurden, überraschte unlängst ein Statement von Fußball-Moderator Jörg Dahlmann. In einem Interview hatte dieser mit einer deutlichen Ansage auf den Berliner Vorfall um Helene Fischer Bezug genommen und gezeigt, dass sich der Ex-„Sky”-Moderator tatsächlich noch heute über diesen Sündenfall aufregt – denn dieser Eklat hatte erkennbar typisch teutonische Wurzeln, zeugt er doch von einem Deutschland, welches die „Demokratie” auf den Lippen, aber Hitler und Honecker noch immer in den Stiefeln trägt: „Helene Fischer hat nicht den Fußball kaputt gemacht! – Wir leben in einer Anti-Gesellschaft. Das mag ich nicht. Helene Fischer wurde in der Halbzeitpause des Pokalfinals 2017 bei ihrem Auftritt ausgebuht. Ich hätte ihr applaudiert. So ein Showact ist doch in Ordnung. Beim Superbowl finden die Leute alles geil und fahren auf die Halbzeitshow ab. Bei uns laufen sie Sturm, wenn Helene Fischer singt. Das scheint ein Teil unserer teutonischen Anti-Struktur zu sein.

Helene Fischer pfui, Peter Fischer hui

Wenn sich dann noch im Gefolge der Präsident eines grossen und traditionsreichen Fußballvereins politisch einseitig positioniert, dann birgt das die Gefahr einer plumpen Parteilichkeit, die alles ins Gegenteil verkehrt und mehr Schaden als Nutzen anrichtet – und schwarze Atmosphäre in höllisches Milieu trägt. Frankfurts Vereinschef Peter Fischer ist ein solcher Traumtänzer, der seine im Prinzip apolitische Sichtweise mit markigen Worten umnebelt: „Es kann niemand bei uns Mitglied sein, der diese Partei wählt, in der es rassistische und menschenverachtende Tendenzen gibt.“ Gemeint war damals natürlich – mainstreammedial erwünscht – die AfD. Das war 2018 und sorgte für erwartbaren Medienapplaus und keinerlei differenziertere Betrachtungen – welch‘ Geistes Kind er damit ermutigen würde, den Hass gegen das angeblich Nichtkorrekte aggressiv auszutragen, kam dem Stammtischpopulisten und linken Saubermann Fischer offenbar gar nicht in den Sinn. Kannte er seine Fans nicht?

Wenn man rassistische Entgleisungen, Pöbel und Gewalt von den Sportplätzen weghalten will, dann reicht normal das vorhandene Rechtssystem aus, sollten Ordnerdienste und Polizisten Fairness und Frieden garantieren – oder eben den Rechtsstaat durchsetzen. Was die Besucher von Sportstadien wählen, ist schlicht deren Privatsache, weil sie diese Meinung ja eben auch nicht mit Parteiflaggen ins Stadion tragen sollten. Insofern gehört Politik generell nicht in den Sport, denn von 100 Prozent Wählern geben diese bis zu sechs verschiedenen Parteien ihre Stimme – nimmt man die aktuelle Vertretung derselben im Deutschen Bundestag, darüber hinaus gibt es noch diverse Kleinstparteien. Wenn aber Vereine inhaltliche Parteilichkeiten entwickeln und aus diesen heraus sogar einseitig parteiliche Gefolgschaft erwarten, dann sind sie von demokratischen Vorstellungen verdammt weit entfernt.

Spaltung und Hetze haben im Fußball nix verloren

Der passende Ort für politische Debatten sollte eben vorrangig in Parlamenten sein, neben all den anderen legalen Orten für politischen Meinungsstreit – und nicht in den Fankurven der Sportstadien und bei deren Vereinsmachern. Was aber macht Fischer? „Erbarmen – zu spät! – Die Hesse‘ komme‘”, wie es in einem Lied heisst: „Dass diese braune Bande jetzt offiziell gewählt im Bundestag sitzt, beschämt mich. Aber ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass sie dort wieder rausfliegt.
Auch das sagte großmäulig Eintracht-Präsident Peter Fischer und zwar vor kurzem, im Mai – womit er einmal mehr nicht das Verbindende des Sports, sondern die Spaltung auf die Spitze trieb. Und nicht nur die „Frankfurter Neue Presse“ jubelte hemmungslos hinterher: „Klare Kante gegen Rechts – Kritik an der AfD erneuert“. Dass Präsi Fischer aus „Blau“ mal eben ein sattes „Braun“ machte und sich damit weit über seine Kompetenzen hinaus vollends vergalloppierte, fiel schon kaum mehr ins Gewicht.

Dabei hätte er längst gewarnt sein können, denn der Ungeist, den er in falscher Nähe zu noch falscheren Freunden verbreitet, ist ein toxisches Gift. Wer „rechts“ mit „rechtsextrem“ gleichsetzt, kann kein Demokrat sein, im Gegenteil. Der übelst falsche Faschismusbegriff der DDR hielt unter Angela „FDJ“ Merkel Einzug in den bundesrepublikanischen Diskurs und riss das gesamt Land nach linksaussen – dorthin, wo der Linksfaschismus seinen Platz hat und alles hasst, denunziert, verbieten und zerschlagen will, was nicht ist wie er (also linksextrem). Und von der Präsidentenetage tropft dieser Hass nach unten, in die Fankurve. Fischers falsche Freunde haben sich daher mit ihrer gar nicht mehr so heimlichen Agenda bei den Frankfurter Ultras erfolgreich durchgesetzt – und nicht nur dort.

Unterirdische Ausfälle schon beim Feindbild Hopp

Denn zum Linksextremismus gehören erkennbare Zeichen und Formeln, Symbolfiguren des Hasses und Reflexe. So ist man etwa gegen starke Unternehmer, wie den Bundesliga-Mäzen Dietmar Hopp, der sein Geld unter anderem mit seinem Tübinger Curevac-Unternehmen verdient. Hopp steckte rund 800 Millionen Euro in gemeinnützige Zwecke, noch einmal rund 400.000 Euro in den Aufbau der TSG Hoffenheim, wo er mal in seiner Jugend Kreisliga-Stürmer war. Auch hier meldeten sich Fischers intolerante Linksfaschos zu Wort: Dubiose Kreise bis zu den Ultras hetzten und hassen in den Stadien gegen Hopp, sobald bei Spielen der „kapitalistische“ Sponsor im Hintergrund eine vermeintliche Rolle spielt. Auf Google wird scheinbar harmlos – und damit erkennbar parteilich – unter dem Namen Hopp süffisant als Frage vorgegeben: „Warum ist Dietmar Hopp so unbeliebt?“ – dreist entkoppelt vom dafür verantwortlichem linken Ressentiment, welches von extremistischen Hasspredigern geschürt wird. „Der Unternehmer“ war das Feindbild der DDR, dagegen half nur Verstaatlichung – bis die Wirtschaft der Bonzen zusammenbrach. Heute nun aber marschieren überall in deutschen Stadien Ultras mit ihren infantilen Hassplakaten gegen Hopp auf. Man wird übrigens aber Google niemals fragen hören, warum denn Angela Merkel oder die Grünen „so unbeliebt“ sind. Warum wohl?

In Fischers Vereinsbude sorgte dabei noch ein weiterer Eklat für den deutlichen Hinweis, dass der Herr Präsident selbst dem Extremismus Tür und Tor geöffnet hat. Antikapitalismus, Hass gegen „kapitalistische Events“ und gegen die Showbranche, das ganze Business passt nicht ins Weltbild der Ultras, welche sowas wie die DDR nicht für grundsätzlich schlecht halten. Aus der Kritik am „Kommerz“ und der provinziellen Abneigung des grossen Entertainments wurde in unseren Stadien das Einfallstor für linksextreme Meinungsfaschisten, die am Ende für Gewalt gegen Andersdenkende, für ihre eigene Intoleranz als Mass aller Dinge kämpfen.

Hymnen-Bashing als deutsches Syndrom

Doch was hassen die extremen Linken am meisten? Na klar: Deutschland, und des Weiteren seine Nationalhmyne, seine toxische Mehrheitsgesellschaft, weiße Männer (neuerdings) und jeglichen Nationalstolz. Und so kam es, wie es kommen musste: Alle hätten wissen müssen, welche „Werwölfe“ sich da bei diesem nationalen „Vollmond“ erheben würden, welch ein „Roumor“ geegen die „rechte“ Hymne und gegen Nazis erschallen würde, wenn man ausgerechnet vor diesem linken Pöbel diese Hymne der Deutschen von Niemczyk würdevoll inszenieren und professionell vortragen lässt.

Einige Kommentatoren merken, an, das im Ausland doch Eminem oder auch Beyoncé in Stadien singen, beim American Football doch jede Menge Show und Tanz stattfinden – in Brasilien ist fast immer Karneval, lass da mal eine Mannschaft Meister werden! Aber Deutschland? Finster, ungeduscht, unrasiert, schlecht gekleidet, muffige Politgesichter und geistig vertrocknete „Linksgerechtigkeit“ sowie dümmliche „Weltrettung“, miese Laune gegen Rechts und Freude auf Tempo 30 und geschlechtergerechtes gegenseitiges Anpinkeln auf den Genderklosetts. Deutschland ist nur noch doof und peinlich – was nun auch die ausländische Presse immer mehr kopfschüttelnd bemerkt. Das heruntergekommene Land der Freaks und nicht ganz dichten Nulldenker – oder, wie „RTL News” schreibt: „Schon zum Introvideo der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zur neuen Saison begannen die Pfiffe … während die Musikerin, die Teil der Band Glasperlenspiel ist, die Hymne sang, wurden sie noch lauter. Die 32-Jährige zog durch, sang bis zum Ende und bedankte sich trotzdem beim Publikum. Die andere Hälfte des Stadions klatschte. Auch von den Spielern und Bänken gab’s viel Applaus … kurz darauf begann das Spiel – und die Pyro-Show der Frankfurt-Ultras, die im eigenen Block massiv Pyrotechnik zündeten. Schwarz-weißer Nebel im Stadion. Der nächste vergiftete Gruß an den DFB.

 

16 Kommentare

  1. Fischer ist natürlich ein übler Spalter und Hetzer. Dümmliche Showeinlagen, vorgetragen von noch dümmlicher wirkenden Hüpf- und Trällermäuschen, braucht im Fußball aber auch niemand. Ich denke auch, viele die da gepfiffen haben, wussten gar nicht, welches Lied das Blondchen anstimmen wollte. Die pfiffen nur, weil sie verhindern wollten, dass dieser amerikanische Superbowl-Unsinn Einzug hält.

  2. Jedes we machen diese Ultras/Hoolz einen auf Krieger,aber auf der strasse gehen müssen die Senioren.. peinliche poserbrut..

    • Na der Beef zwischen euren Städten is ja auch nicht mehr „normal“, als Außenstehender findet man das noch ne zeitlang recht amüsant, bis einem klar wird dass das überhaupt nicht mehr lustig ist…

  3. Veganern fehlen wesentliche Spurenelemente u. a., was einmal das Hirn wachsen ließ. Wobei die Hymne irgendwie deplatziert ist bei dieser Veranstaltung. Aber das entschuldigt nicht ein derartiges Verhalten.

    • Unser Gehirn besteht zum Großteil aus Cholesterin. Unsere Nervenenden übrigens auch.
      Je weniger Cholesterin im Körper ist, desto unintelligenter ist der Mensch.
      Das ist kein Quatsch.

      Dann ernähren sich viele salzarm, was die Nieren schlecht bis gar nicht arbeiten lässt. Giftstoffe werden dadurch nicht über die Nieren und dem Urin ausgeschieden, sondern im Körper eingelagert.
      Vegan macht krank.
      Soja und die Produkte daraus machen blöd. Von der Unfruchtbarkeit und Impotenz ganz zu schweigen.
      Getreide verblödet uns. Je mehr Vollkorn darin enthalten ist, desto schlimmer wirkt es aufs Gehirn.
      Maximal sollte 500er Mehl gegessen werde.
      Bei dem bekomme ich schon Pickel, Hautausschläge und Durchfall. Das 405er vertrage ich noch.
      Vitamin D3 (richtig: Hormon D3) sorgt für die Verkalkung der Blutgefäße. Nimmt man dazu noch Kalzium, dann kann man auch gleich auf den Herzinfarkt warten.

  4. Vielleicht pfeiften die Zuschauer bei unserer Nationalhymne weil kaum noch ein Detscher auf dem Platz war ? Medien und Ampel werden sich für die gelungene Umerziehung , gegenseitig auf die Schultern klopfen

  5. war Habeck auch da : „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

    • Warum verpisst er sich dann nicht?

      Er ist ein Volksfeind und Hochverräter. Wieso vertritt er dann das deutsche Volk?

  6. Hab mir gerade sagen lassen, daß es nicht um die Hymne ging. Sondern um die Entwicklung des Fußballs generell – Kommerzialisierung etc. Es soll auch vor und nach der Hymne gepfiffen worden sein.
    Habe es nicht gesehen

    • Da gibt es mehrere Versionen, allgemein mag der „linke Block“ das Bonzentum im Fußball nicht, es sei ein Sport der Arbeiterklasse etc. und die „Nationalhymne“ gilt sowie als faschistisch weil es ja die gleiche wie im 3.Reich sei, nur mit „abgespeckten“ Text…

  7. Das war in der Tat ganz, ganz übel! „Fremdschämen“ reicht da nicht mehr! Proleten-Pack! Man müsste mal erfragen, was sich diese Pfeifen-köpfe dabei eigentlich gedacht haben ..

    Könnte man sich das bei irgendeiner anderen Nation vorstellen, dass die eigene Nationalhymne mit einem Pfeifkonzert quittiert wird? Dass dabei zwangsläufig auch eine Sängerin dadurch gröbstes beleidigt wird? – Nie und nimmer, never ever!!!!

    In der Tat kann man darüber streiten, ob da eine Nationalhymne gespielt werden muss, wenn da auf den Platz auf beiden Mannschaftsseiten eine durch und durch bunte, farbige und schwarze, selten weiße, zusammengekaufte Truppe auf dem Platz steht. Irgendwie doch noch Sklavenmarkt – auch wenn die damit zusammenhängenden Personal-Preise dies alles andere als betätigen. Ob diese „Eröffnung“ als „national-deutsche Angelegenheit“ gesehen werden kann, darüber kann man trefflich streiten.

    Eine Nationalhymne wirkt bei diesem Potpourri erwählter Balltreter schon von vorneherein etwas deplatziert, wenn ich ehrlich bin.

    Deutsche kann man in Profi-Mannschaften inzwischen mit der Lupe suchen. Jeder Fan mag seine eigenen Ausländer noch kennen, aber beim Meinungsaustausch mit einem Fan eines anderen Vereins dürfte es eine ziemlich holprige, lediglich annähernd lautmalerische Angelegenheit werden. Doch gepfiffen haben ja nicht diejenigen, die auf dem Platz standen, sondern diejenigen, die ein sportliches Ereignis sehen wollten.

    Wenn bei der Begrüßung der Prominenz, insbesondere von Regierungsmitgliedern, gepfiffen worden wäre, träfe dies auf mein vollstes Verständnis. Pfeifen bei einer – und zwar jeder! – Nationalhymne ist primitivstes Niveau. Einfach unterirdisch!

    Deutschland, Deutschland, wie tief bis du gesunken?!
    Einigkeit und Recht und Freiheit – wir pfeifen darauf. Im Niveau der Pfeifer wohl eher: Wir sch…ßen darauf! – Das sollte zu denken geben.

    Fussball schafft Idole und war mit der Weltmeisterschaft 1954 einst die eigentliche Gründung einer Bundesrepublik Deutschland. Doch mit den heutigen Verhältnissen – gerade im Fussball – tut sich Deutschland nicht überraschend verdammt schwer. Wer kann sich noch auf Vereinsebene mit den Rundumverkauften, sich Rundumvekaufenden noch identifizieren?
    Die in diesen Tagen erfolgten Trauerfeiern um „Uns Uwe“ wirken wie aus der Zeit gefallen. Es dürfte der letzte Versuch gewesen sein, sich noch mit etwas „typisch deutsch-Vorbildlichem indentifizieren zu wollen …

  8. Bei TikTok haben die meisten Leute geschrieben, dass es nur darum ging, dass „Einigkeit und Recht und Freiheit“ durch die Regierung vernichtet wurden und somit die Hymne nicht mehr auf das passt, was Deutschland mal war. Also Protest gegen die Regierung, nicht gegen die Hymne und schon mal gar nicht gegen die Sängerin.
    War trotzdem ein falsches Signal, da es wohl viele, so es denn tatsächlich so gemeint war, dann auch falsch verstanden haben. Man hätte da lieber ganz laut mitsingen sollen, das wäre in die richtige Richtung gegangen.

    • Die deutsche Hymne beginnt mit den Worten:

      Deutschland, Deutschland über alles …

      Wie kann sich ein Volk seine Hymne verbieten lassen. Und ich verstehe wirklich nicht, warum die erste Strophe verboten wurde.

    • Ute, ich sehe es ähnlich, nur den Schlusssatz nicht. Das Land ist nur noch ein Siedlungsgebiet. Der Rechtsstaat ist obsolet. Das GG ist zerschreddert worden. Man raubt uns unsere Sprache mit Genderquatsch und unsere Kultur, die es ja sowieso angeblich nicht gibt. Wir sind die Köterrasse, darf man ungestraft sagen. Wir haben keine Nationalmannschaft mehr. Das Regime kann mit Deutschland nichts anfangen. Also, was soll das ganze amerikanische Getue, nur weil die Bundesligasaison anfängt. Ergo, was soll es mit der Nationalhymne, wo national doch schon rechtsextrem und Nazi ist oder ewiggestrig. Die Saat geht auf. Dem Regime geht es doch eigentlich am Axxx vorbei, was wir kleinen Ameisen, was wir in deren Augen sind, machen. An diesem Ort mit vor allem Migranten auf dem Spielfeld oder auf den Rängen ist es Perlen vor die Säue geworfen. Würde auch nichts bewirken, wenn alle kräftig mitsingen würden, weil sich dann die Herrschaften auf die Schulter klopfen könnten. Pfeifen war die bessere Lösung – die Protestlösung. Eine Lösung, die die Herrschaften sicherlich nicht wollten. Wir sollen doch alle ein Kollektiv mit Spritze, nachhaltig und solidarisch sein. Nun, die Herrschaften haben sich getäuscht. Auch die ernten, was sie gesät haben.

      • Liebe Rollenspielerin, ist ganz schön brutal, diesen ganzen unseligen …ach, mir fällt kein stubenreines Wort dazu ein, aufzuzählen. Täglich wird man damit konfrontiert und kann vor Sorge um seine Kinder und Kindeskinder nicht schlafen. Das dann auch noch so geballt vor Augen geführt zu bekommen, drückt richtig auf’s Gemüt, auch wenn man das alles weiß.
        Du hast sicher Recht, auch das laute Mitsingen hätten viele falsch deuten können. Ich bekomme immer noch eine Gänsehaut und Pipi in die Augen, wenn ich unsere Nationalhymne singe oder höre. Schon immer, aber je älter ich werde, umso mehr berührt sie mich.
        Es lohnt sich zu hoffen und dafür zu kämpfen, dass der Stolz auf dieses Land wieder Oberhand gewinnt und den Menschen endlich klar wird, was sie verlieren, wenn sie nicht endlich in die Puschen kommen und diesen Gestalten das geben, was sie verdient haben. Mich wird nichts davon abhalten dabei zu sein.

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