Corona-Inzidenzen im Keller: Wirklich nur eine Folge des geringeren Krankenstandes?

Schnelltest (Symbolbild:Shutterstock)

Egal, um welche Region oder Stadt in Deutschland es geht, und so unterschiedlich diese Gebietskörperschaften sonst auch sein mögen: Sie alle eint doch die Tatsache, dass die Corona-Inzidenz verglichen mit früheren Wintern auf einem Tiefstand ist und sogar stetig weiter sinkt. So vermeldet beispielsweise die „tz”, dass – Stand gestern, 19. Januar – die „7-Tages-Inzidenz” bei gerade mal noch knapp 60 liegt (am Vortag betrug sie noch 64 und in der Vorwoche 80). In ganz Bayern belief sie sich gestern gemittelt auf knapp 68 (am Vortag beziehungsweise eine Woche zuvor hatte sie noch 72 beziehungsweise 85 betragen). Berlin kann mit ähnlichen Zahlen aufwarten: Die gestrige Tagesinzidenz belief sich auf 64. Bundesweit beträgt der Inzidenzwert laut Robert-Koch-Institut rund 75, wogegen er im Dezember noch bei 236 lag. Das ist teilweise noch niedriger als in vergangenen Sommern. Auch die „Corona-Sterbezahlen” sind stark rückläufig: Binnen eines Tages teilten die Gesundheitsämter dem RKI zuletzt 12.001 Neuinfektionen (Vorwoche: 19 379) und 238 Todesfälle (Vorwoche: 181) mit.

Eine äußerst positive Tendenz – bedenkt man, wie viele Menschen noch im sogenannten „Horrorwinter” 2021/2022 mit dem Coronavirus infiziert waren oder „an oder mit” dem Virus angeblich gestorben sind – was letzten Endes auch als Rechtfertigung für die extreme Ausgrenzung Ungeimpfter herhalten musste, wie sich der eine oder andere vielleicht noch erinnert…! Innerhalb von wenigen Wochen waren die Inzidenzen damals in zahlreichen Regionen „geradezu explodiert”, meldete Ende 2021 etwa „t-online”, und dräute: „Immer mehr Kreise knacken sogar die 1.000er-Marke!” Im Dezember 2021 hatte die „7-Tage-Inzidenz” dann bei 289 gelegen. Davon sind wir nun weit entfernt – und das mitten im Winter.

Jedes Kind weiß: Je mehr man testet, desto mehr Positive gibt es

Wie lässt sich dieser positive Trend begründen? Laut Mainstreammedien liegt es natürlich an der hohen Impfquote – und das, obwohl durch die Impfung bekanntlich weder Eigen- noch Fremdschutz je gegeben waren. Als weitere Gründe werden die angeblich effektiven Schutzmaßnahmen und die „Herdenimmunität“ als Folge der mittlerweile sehr hohen Antikörperverbreitung in Deutschland genannt. Bis auf letzteres, die Immunität, dürfte wohl alles davon gelogen sein. Was in den Leitmedien-Meldungen auch völlig außer acht gelassen oder höchstens am Rande erwähnt wird, ist das Testaufkommen: Jedes Kind weiß längst, je mehr getestet wird, desto mehr positive Ergebnisse gibt es auch. Wie viele Menschen werden denn noch zur Zeit getestet? Niemand weiß es genau, da es seit Mitte Dezember keine diesbezüglichen Zahlen mehr gibt. Warum wohl nicht? Möchte man so etwa vertuschen, dass die Anzahl an durchgeführten Tests zur Zeit derart niedrig ist, dass selbst einem Blinden mit Krückstock auffiele, wie sehr die Inzidenz vom Testgeschehen abhängig ist?

„Statista“ lässt sich entnehmen, dass zu den Hochphasen der „Pandemie“, beispielsweise Ende 2020, weit über eine Millionen Tests pro Woche durchgeführt wurden. Getoppt wurde dies noch Ende des Folgejahres, als sich nahezu jeder, der kein völliges Einsiedlerdasein fristen wollte, zumindest hin und wieder gelegentlich testen lassen musste. In der 47. Kalenderwoche des Jahres 2021 wurden fast 2 Millionen Tests durchgeführt; es war die Boom-Ära der überall aus dem Boden schießenden Testcenter (von denen derzeit viele wegen Abrechnungsbetrugs am Pranger stehen). Entsprechend hoch waren dann natürlich auch die Inzidenzen. Nun sind ja leider seit Kalenderwoche 50/2022 keine Daten zum Testgeschehen mehr verfügbar, doch das, was man bis dahin einsehen kann, reicht voll und ganz, um schlussfolgern zu können, wie hoch die Korrelation zwischen Anzahl der durchgeführten Tests und Inzidenz doch wirklich ist. Seit KW 44 wurden kontinuierlich immer nur rund eine halbe Millionen Tests durchgeführt – also gerade einmal ein Drittel bis ein Viertel wie zu Spitzenzeiten!

Für Tests besteht schlichtweg kein Anreiz mehr

Und da „Corona“ in unserer Gesellschaft glücklicherweise immer weniger ein Thema ist und das Virus seinen Panikzauber verloren hat, und weil es ohnehin kaum noch 3G-, geschweige denn 2G-Maßnahmen gibt, besteht immer weniger Anreiz, sich testen zu lassen. Gut möglich, ja sogar wahrscheinlich, dass sich zurzeit gerade einmal noch lächerliche 100- oder 200.000, ja vielleicht sogar nur noch 50.000 Menschen auf Corona testen lassen und die Inzidenz deswegen im Keller ist. Zudem ist es ja schon lange kein Geheimnis mehr, dass ein Großteil der positiv Getesteten überhaupt nicht krank war, die Inzidenz also überhaupt nicht aussagekräftig war. Karl Lauterbach scheint die daraus resultierende Gefahr für seinen Rest-Alarmismus erkannt zu haben – und hat die Corona-App nun entsprechend ändern lassen, dass künftig Panikhysteriker, die sich zuhause immer noch wie irre testen, ihre Ergebnisse dort selbst zur „Warnung“ anderer Einpflegen können. Dass er damit der „Pandemie“ durch ein scheinbar steigendes Infektionsgeschehen noch einmal Leben einhauchen kann, ist kaum anzunehmen:

(Screenshot:Twitter)

Tatsache ist: Wer sich heute noch testen lässt, ist entweder einem völligen Wahn anheimgefallen – oder tatsächlich symptomatisch krank, so dass zumindest ein halbwegs nachvollziehbarer Grund zum Virusnachweis besteht, wogegen in der Vergangenheit wie gesagt Hinz und Kunz einen Negativ-Beleg benötigte oder wollte. Dass die Inzidenz damals also durch die Decke schoss, war angesichts dessen doch klar wie Kloßbrühe. Heute dagegen sind der PCR-, aber auch der Schnelltest eigentlich Relikte vergangener Zeiten, weshalb offiziell kaum noch jemand infiziert ist. Dies macht sich freilich auch bei den sogenannten „Corona-Toten” bemerkbar. Früher wurde fast jedem kurz vor oder nach dem letztem Atemzug noch ein Teststäbchen in den Rachen oder in die Nase geschoben, um so viele „Covid-Tote” wie möglich zu generieren.

Natürlich möchte ich die hohe Immunität in der Bevölkerung nicht in Abrede stellen, auch sie spielt hierbei eine große Rolle – aber eben auch das deutlich verminderte Testaufkommen. Mit dieser beispiellosen staatlich geförderten, zum Milliardengeschäft für Profiteure gemachten Testroutine hätte man JEDE ansteckende Krankheit zur „Pandemie“ machen können. Ferner belegt dies, dass Corona auch in den vergangenen Jahren nie auch nur annähernd die Gefahr gewesen ist, als die sie dargestellt wurde. Hätte man früher ähnlich wenig wie jetzt getestet, hätten wir damals wahrscheinlich ein sehr ähnliches Szenario, zumindest jedoch deutlich geringere Zahlen an Infizierten und Toten, gehabt.

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10 Kommentare

  1. „Jetzt sind die guten alten Zeiten,
    nach denen wir uns in zehn Jahren
    zurücksehnen.“
    Peter Ustinov

    oder auch:
    Schlimmer geht immer und steigernd !

    • Erneut ist wissenschaftlich nachgewiesen worden, dass der PCR-Test eine Corona-Infektion nicht feststellen kann. Prof. Dr. Ulrike Kämmerer von der Universität Würzburg hat in ihrem jüngsten Gutachten die Mär vom zuverlässigen Diagnostikmittel zum Nachweis von infektiösen SARS‐CoV‐2 Viren zerlegt. Das Testergebnis sei nur ein Laborwert, der niemals eine valide Aussage über das Vorhandensein infektiöser Viren erlaube. fasadenkratzer.de

  2. weniger Tests ?
    keine Bratwurst mehr ?

    Wie muß man wohl den niedrigschwelligen Testanreiz definieren, um noch auf die Inzidenzen zu kommen ?
    Wie wäre es mit einem Schnitzel ? Wenn dann die Restaurants mit einbezogen werden als Lieferanten, haben alle was davon !
    Vielleicht gibt es ja Weltkonzerne, denen diese Restaurants gehören, die könnten sich dann mit einem Beratervertrag oder einer Spende bedanken – so ganz unauffällig – der Berater könnte dann auch nach der Politiker-Karriere kommen!
    Es ist schon erstaunlich, daß sie trotz aller Tricks und Betrügereien keine Inzidenz mehr hinbekommen, mit denen sie Maßnahmen begründen können !
    Vielleicht noch mal zu einem der Weißkittelstricher ! Gegen Geld wird es doch ein Gutachten geben, daß auch eine kleinere Inzidenz gewichtige Maßnahmen benötigt – ein Minuswachstum im Pandemiefachgebiet !
    Ok – auch die Staatsmedien kosten wieder Geld, um die Geschichte zu Hypen und Widerspruch zu zensieren – vielleicht noch ein Wumms gefällig ! Da wird sich doch wohl noch was kaufen lassen !

  3. Dafür ist der Krankenstand an Geisteskranken immer weiter ansteigend. Man sehe und höre sich um. Dazu „Umfragen“ zur Stimmung in Dummland. Dieses Land hat fertig.

  4. Antwort zur Titelüberschrift:
    Nein- es ist eine Folge der Verringerung der Nasenpopelei bei Zunahme der Erkenntnis, dass der PCR- oder YWD- Test ein Riesenbetrug war und noch immer ist.

  5. https://youtu.be/U0rBBMStw9Q

    „Erst Panzer, dann Kampfjets, dann deutsche Soldaten? Wer stoppt den Wahnsinn?“

    „Unsere neuen deutschen Kriegs- und Waffenfreunde aus FDP, Grünen, Union und SPD sind zu Hochform aufgelaufen und fordern, dass Deutschland endlich den Weg für die Lieferung von Leopard2-Kampfpanzern frei macht. Die Ukraine werde „schwerere Waffen und mehr moderne Waffen“ bekommen, denn dies sei der „Weg zum Frieden“, hat NATO-Generalsekretär Stoltenberg bereits angekündigt.“

    Sarah Wagenknecht vom 20.01.2023

    Es braut sich Unheil an und der Westen ist leider total besoffen und fern den Realitäten.
    Herr Putin wird sich das wohl nicht mehr lange anschauen.
    Er wird so antworten, das der politische Westen es bedauern wird, das
    er sich in diesen Krieg auf Druck der unsäglichen Amis als Kriegsteilnehmer u.a. durch
    schwere Waffenlieferungen eingemischt hat.

    Der 3. Weltkrieg mit Einsatz von vernichtenden schmutzigen Waffen könnte kommen
    und die Verantwortlichen und Kriegstreiber werden sich dann aus Europa ganz fix verpi….

  6. Mir können diese Verbrecher nicht die Augen verkleistern. Sie sind ja auch auf anderen Feldern mittlerweile erfolgreich. Trotzdem werden sie was diese Geschichte betrifft bald ne neue Katze aus dem Sack lassen. Es gelingt ihnen immer wieder die Menschheit auf Trab zu halten und von einem Chaos ins andere zu treiben. Wir müssten den Spieß mal umdrehen. Zum Beispiel den Regierenden überall und täglich neu zeigen was wir von ihnen halten. Selbst auf Zetteln in Einkaufszentren etc. wem gehört die Straße? Nutzt sie! Macht es öffentlich das ihr diesen Krieg und diese Klimaheuschrecken oder Plandemisten nicht wollt diese KI so nicht wollt wie es die Eliten uns aufdrücken wollen. Zeigt ihnen das wir keine Angst mehr haben vor Ihnen.

  7. „… oder tatsächlich symptomatisch krank sodass zumindest ein halbwegs nachvollziehbarer Grund zum Virusnachweis besteht, …“
    Es besteht überhaupt kein Grund zum Virusnachweis, weil dieser Test von Anfang an keine Krankheit nachweisen konnte. Dafür war er auch nicht gedacht.
    Übrigens ist das alles ein alter Hut.
    Dafür gibt es jetzt im Winter einen sehr hohen Krankenstand in der Bevölkerung. Natürlich hat das nichts mit Corona zu tun, sondern die alljährliche Grippe wird getoppt durch die überaus anfälligen Gespritzten. Ich kenne das in der Familie, die im Gesundheitswesen arbeitet, die andauernd krank ist und nach deren Aussage, viele Arbeitskollegen auch immer erkranken. DAS ist das Schlimme, wofür dieser Coronalüge gesorgt hat. Diese Menschen werden wohl ihr ganzes Leben lang sehr anfällig für jede Krankheit sein. Man hat sozusagen durch die Spritze lebenslang Patienten gezüchtet, die Medikamente verbrauchen müssen und den Profit der Pharmaverbrecher mehren und die Schuld der Regierung, die ganze Berufsgruppen gezwungen hat, sich spritzen zu lassen, sollte man auch nicht außer Acht lassen. Das ist das heutige Problem. Nicht irgendwelche Inzidenzen oder ob sich nun jemand testen lässt oder nicht. _Das war und ist immer Pillepalle.

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