Donnerstag, 18. April 2024
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Das Beispiel Hamburgs zeigt das extreme Stadt-Land-Gefälle bei der Migrantenverteilung

Das Beispiel Hamburgs zeigt das extreme Stadt-Land-Gefälle bei der Migrantenverteilung

“Migrationsstämmige” Bevölkerung in Hamburg (Symbolbild:Imago)

Wirft man einen Blick auf die neuesten Demographiedaten aus Hamburg, dürfte manch einer angesichts der inzwischen horrenden Anzahl an “Personen mit Migrationshintergrund” in Schockstarre verfallen – möglicherweise aber auch nicht, denn schließlich warfen die ununterbrochene Masseneinwanderung seit 2015, die Rückkehr der Taliban in Afghanistan 2021 sowie der Krieg in der Ukraine ihre Schatten voraus. Die nackten Zahlen schockieren dann allerdings doch ein wenig, wenn man sich vergegenwärtigt, dass bereits Ende letzten Jahres – die Zuwächse gehen ununterbrochen weiter in die Höhe – bereits fast 40 Prozent aller Einwohner Hamburgs migrantischer Herkunft waren. Wer angesichts solcher Entwicklungen noch immer nur von “Weltoffenheit” und “Vielfalt” redet und einen planvollen, gewollten Austausch der autochthonen Bevölkerung ins Reich der Verschwörungstheorien verweist, ist mit Blindheit geschlagen.

Die Migrantenanteile sind erwartungsgemäß ungleich auf die verschiedenen Stadtteile verteilt. Auch in Deutschlands zweitgrößter Stadt gibt es Gegenden mit sehr wenigen Migranten und wiederum auch Orte mit fast ausschließlich migrationsstämmiger Bevölkerung. Während etwa im Stadtteil Billbrook sage und schreibe 87,5 Prozent – also fast 9 von 10 – aller Bewohner unmittelbar Vorfahren von außerhalb Deutschlands haben, sind dies in Spadenland gerade einmal 10,6 Prozent. Die meisten der Ausländer bzw. „Deutschen” mit Migrationshintergrund in Hamburg stammen aus der Türkei, Polen, der Ukraine und Afghanistan. Aktuelle Daten sind nicht übermittelt, doch bereits im Jahr 2021 lebten an die 40.000 Afghanen in der Hansestadt. Der weiteren Zuwanderung und hohen Fortpflanzungsraten sei Dank dürften es mittlerweile locker 10.000 mehr sein. In der gesamten Bundesrepublik leben mittlerweile knapp 400.000 Afghanen. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 waren es noch rund 130.000.

Industriegebiet vs. grüne Idylle

Dabei haben die sehr unterschiedlichen Migrationsanteile in den einzelnen Stadtteilen Hamburgs – wie überall – mit einem Gefälle zwischen dichtbesiedelten Industrievierteln und ländlichen Siedlungen zu tun. Dieses Stadt-Land-Gefälle ist auch im Stadtstaat Hamburg gegeben. Bei näherer Betrachtung der Hamburger Quartiere fällt es einem nämlich wie Schuppen von den Augen: Während es sich bei Hamburg-Billbrook um ein recht zentral gelegenes Industriegebiet handelt, das größte zusammenhängende Industriegebiet der Hansestadt neben dem Hafen, das zudem laut Wikipediazwei zentrale große Wohnunterkünfte für wohnungslose Menschen verschiedener Herkunft” aufweist,
ist das Viertel Spadenland dünn besiedelt: “Landwirtschaft und Gemüseanbau prägen das Bild.” (ebenda) Also nicht nur optisch, sondern auch soziodemographisch das genaue Gegenteil vom migrantenreichen Billbrook.

Die krassen Unterschiede zwischen dem Stadtteil mit der jeweils höchsten und geringsten Anzahl an Menschen mit Zuwanderungshintergrund schlägt sich auch in der Altersstruktur der Bewohner nieder; Im Jahr 2020 waren 32,4 Prozent aller Einwohner Billbrooks unter 18 und lediglich 5,6 Prozent der Bewohner über 64 Jahre alt. Im Verhältnis zur gesamten Stadt sind beide Quoten extreme Ausreißer, denn in ganz Hamburg waren 2020 nur 16,6 Prozent aller Einwohner minderjährig, aber 18 Prozent über 64. Die Arbeitslosenquote lag damals in Billbrook bei 16,6 Prozent, doch stadtweit betrug sie lediglich 6,4 Prozent. Auch das durchschnittliche Jahreseinkommen war mit 22.625 Euro weit unter Hamburgs Durchschnitt, der bei rund 39.000 Euro liegt (diese Angaben zum Einkommen laut Statista stammen bereits aus dem Jahr 2013, die Relationen sind jedoch unverändert).
Der Ausländeranteil belief sich bereits vor zehn Jahren auf 74,4 Prozent (in ganz Hamburg lag er bei 17,7 Prozent); inzwischen ist er deutlich gewachsen, und dabei sind die Passdeutschen noch nicht einmal mit eingerechnet.

Kinderreich und jung vs. kinderarm und alt

Im Gegensatz dazu lag der Anteil 2020 an Kindern und Jugendlichen in Spadenland bei lediglich 15 Prozent, also nicht einmal halb so hoch wie in Billbrook. Über 64 Jahre alt waren hingegen fast 23 Prozent. Ausländer lebten hier bloß 4,6 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug gerade einmal 2 Prozent, war also fast nicht existent. Das durchschnittliche Jahreseinkommen war mit rund 35.000 Euro (2013) etwas unter dem Durchschnitt, was der schlechten Infrastruktur geschuldet sein dürfte. Spadenland ist wie bereits erwähnt ohnehin sehr reich an Rentnern und verhältnismäßig arm an Menschen im typischen Arbeitsalter. Erwartungsgemäß ist ferner das Wahlverhalten der wahlberechtigten Bürger in den jeweiligen Stadtteilen. Da, wo es viele Ausländer gibt, wird viel AfD gewählt; da, wo es wenige Ausländer gibt, wird wenig die AfD gewählt, denn diese Menschen leben abseits vom Schuss, quasi in der grünen Idylle und bekommen daher nicht viel von den katastrophalen Verhältnissen, die der Zuwanderung geschuldet sind, mit. Während die AfD in Billbrook 2020 bei der damaligen Bürgschaftswahl fast 24 Prozent von den wenigen wahlberechtigten Bewohnern erhielt, kam die SPD „nur” auf knapp 34 Prozent, die Grünen erhielten immerhin nur 11,5 Prozent. Die CDU erreichte lächerliche 8 Prozent.
Im rentnerreichen Spadenland konnten die Sozialdemokraten allerdings mit unfassbaren 44,5 Prozent glänzen, die CDU kam auf 22,5 Prozent, gefolgt von den Grünen mit 14,5 und die AfD bekam traurige 8 Prozent – also genauso viel wie die CDU in Billbrook!
Dies belegt außerdem, dass ein Großteil der Altparteienwähler noch immer Biodeutsche, meist im höheren Alter, sind.

Damit jedoch auch Migrantenhochburgen wie Billbrook – dort dürfte die Bereitschaft, AfD zu wählen, mittlerweile locker bei 30 Prozent liegen – eine stärkere Wählerwanderung von der AfD zu den Altparteien verzeichnen, möchten diese jeden Menschen, der nicht bei drei auf dem Baum ist, schnellstmöglich einbürgern. Die Demographie Hamburgs veranschaulicht das enorme Stadt-Land-Migrationsgefälle, das auch für die allermeisten anderen Gegenden Deutschlands seine Gültigkeit hat. Wohnt man nur etwas abgelegener von der nächstgrößeren (Innen-)Stadt, prägen biodeutsche Bleichgesichter die Gegend, wogegen man mitten in den Innenstädten hauptsächlich noch auf Menschen dunkleren Teints trifft, von denen die weiblich gelesenen, sofern man das erkennen kann, oftmals verschleiert sind. Natürlich besiedeln Migranten auch immer öfter die abgelegeneren Ecken, sogar in Mitteldeutschland, doch für die nächsten Jahrzehnte dürften diese in der Hand der echten Deutschen bleiben, ganz im Gegensatz zu den westdeutschen Ballungsgebieten.

7 Antworten

  1. Ich war 2019 und 2022 in Hamburg..

    der Rassismus gegen Deutsche ist mittlerweile nicht mehr verdeckt..
    aja – als Kurzreiseziel mit Einschränkungen okay..

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  2. Wir haben Platz. Bunt statt braun. Refugees welcome.
    Schöne Muselkuffnucken- und Negervielfalt bei den Fischköppen. Wünsche denen noch viel mehr davon. Über 90 % der “Hanseaten” wählen die Islamisierungsparteien.

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    1. Warum? Weil die Zuwanderer in den von Deutschen “befreiten” Gebiete natürlich die Umvolker-Parteien wählen.
      Erst wenn es selbst denen “zu bunt” wird und die ebenfalls AfD wählen, wäre eine Umkehr oder Eindämmung möglich. Dürfte aber sehr unwahrscheinlich sein.

  3. Die letzte Kommunikation mit meiner Nichte aus der Umgebung von HH war die Frage :”Du wirst doch nicht die AfD wählen.” so etwa 2018.Heute ist sie 45 und hat noch 25 Jahre bis zur Rente. Extrapoliert man die aktuelle Entwicklung dann dürfte ihr noch viel Freude bevorstehen und da freue ich mich mit ihr.

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  4. Ist genau so wie hier in Bremen. Ich fahre seit x Jahren nicht mehr in die Innenstadt.
    Alle versifft und verdreckt. Überall nur noch Fremde und Billig Läden! Allerdings haben die dummen Bremer anscheinend noch nicht mitbekommen, was sie sich so in den letzten 70 Jahren zusammen gewählt haben. Aber wahrscheinlich ist die Verbildungsquote schon bei 100%!

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  5. Genau. Und überall, wo diese Typen leben, versinken die Wohngebiete im Chaos.Sie hinterlassen Dreck und Müll überall, kaputte Einrichtung und die deutschen Gutmenschen bringen alles wieder in Ordnung. Sie putzen und räumen und reparieren wie die Wilden, um es unseren Neuankömmlingen so lauschig wie möglich zu machen. Unsere fleißige Müllabfuhr arbeitet ununterbrochen damit die neuen Fachkräfte gleich danach ihren Müll wieder vor die Tür schmeißen können, ganz wie bei denen zuhause eben. Genau so beobachtet an einer Umterkunft in meiner Wohnnähe. Das ist das D der Zukunft.