Der Wohnungsbau stagniert – obwohl Hunderttausende ins Land strömen

Düstere Stimmung in der Wohnungsbauwirtschaft – obwohl mehr Flächen gebraucht werden denn je (Symbolbild:Pixabay)

Wie alles, was die Ampel-Regierung anpackt, steht auch der vollmundige Plan, 400.000 Wohnungen pro Jahr zu bauen, vor dem Scheitern. Dieses Ziel war im Koalitionsvertrag ausdrücklich verankert worden. Mehrere Verbände wollen die Regierung nun zum Handeln auffordern – unter anderem durch einen 12-Punkte-Plan, der Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesbauministerin Klara Geywitz verpflichten soll, gezielter auf serielles Bauen zu setzen. Daraus wird nichts. Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft (GdW), erklärte: „Wir sind in Deutschland nicht mehr in der Lage, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.” Für dieses Jahr rechnet er nur mit dem Bau von 250.000 Wohnungen, 2023 mit lediglich etwa 200.000 und 2024 sogar mit noch weniger. Man entferne sich also immer weiter von den geplanten 400.000 Wohnungen.

Als Gründe dafür nannte er die erheblich gestiegenen Materialkosten am Bau, die höheren Zinsen sowie gesunkene staatliche Förderung. Dadurch müssten Bauherren bis zu 60 Prozent mehr Miete verlangen als noch vor zwei Jahren. Von der Bundesregierung verlangte er, die Zinsen für Baudarlehen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), eine reine Staatsbank, auf ein Prozent zu deckeln. Die Voraussetzungen seien „dramatisch schlecht“, der Wohnungsbau breche jetzt sehenden Auges ein, sagte er weiter. Die Regierung werde ihr Wohnungsziel „krachend verfehlen“. Zuvor hatte Gedaschko dem zuständigen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck bereits vorgeworfen, die Neubau-Förderung werde „so gut wie plattgemacht“, weil die Programme der KfW vorzeitig gestoppt wurden.

Absurderweise trifft diese Entwicklung auf eine von der Regierung herbeigeführte „Bevölkerungsexplosion“ durch Masseneinwanderung, die den im Koalitionsvertrag festgehaltenen Wohnungsbedarf schon jetzt zur Makulatur werden lässt; selbst eine Verdoppelung der dortigen Zahlen würde den Bedarf nicht decken, weshalb es absehbar einerseits zu immer mehr zweckentfremdeter Nutzung öffentlicher Funktionsbauten (Veranstaltungs- und Turnhallen, Jugendherbergen, Heime) sowie immer mehr wie Pilze aus dem Boden schießenden Zelt- und Containerstädte kommen wird, zum anderen bezahlbarer Wohnraum für Einheimische gerade im unteren Preissegment immer seltener werden wird. Fatalerweise stagniert ausgerechnet in dieser Situation das wenige Geplante zusätzlich.

Klaffende Schere

Interne Umfragen bei den in der GdW organisierten öffentlichen, genossenschaftlichen, kirchlichen und privaten Wohnungsunternehmen ließen darauf schließen, dass etwa 70 Prozent aller geplanten Projekte entweder komplett abgesagt oder zumindest für längere Zeit zurückgestellt würden, so Gedaschko weiter. Aktuell werde gerade noch das fertig gebaut, was in der Pipeline sei. „Und dann wird es immer weniger werden. Es geht einfach nicht mehr“. Zudem würden auch immer strengere Energiestandards die Neubauprojekte ausbremsen. Zwar stehe man hinter den „Klimaschutzzielen”, diese müssten aber auch sinnvoll umgesetzt werden und für die Mieter bezahlbar sein. Die Regierung erhöhe ständig die Ansprüche, fahre aber zugleich die Förderungen herunter. Mit der bisherigen Fördersumme von einer Milliarde Euro im Jahr für ganz Deutschland könnten die Neubauziele nicht ansatzweise erreicht werden, kritisierte er. Mindestens die fünffache Summe sei dafür erforderlich.

Marktmieten von „künftig 16 bis 18 Euro netto kalt pro Quadratmeter“ seien für die breite Mittelschicht schlicht unbezahlbar, so der GdW-Präsident. Dabei wird es allerdings absehbar nicht bleiben. Die weiter klaffende Schere zwischen von der Politik geschürter Nachfrage durch Migration einerseits und reduzierten Angebot andererseits sorgt für alarmierende strukturelle Engpässe. Auch Gerd Landsberg , der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, erklärte, dass die steigenden Baukosten derzeit dazu führen würden, „dass zahlreiche Neubauprojekte im frei finanzierten sowie im geförderten Wohnungsbau auf Eis gelegt beziehungsweise nicht neu begonnen werden.” Gerade in Ballungszentren führe dies zu einer weiteren Wohnraumverknappung und damit verbunden auch zu einem Mietenanstieg. So zeigt am Ende auch dieses Regierungsvorhaben wieder die übliche Mischung aus großen Zielen, schlechter Planung, Missachtung der Realität und widersprüchlicher Handlungen. Am Ende wird man auch hier das Problem, das man lösen wollte, verschlimmert und etliche neue Probleme geschaffen haben. Etwas anderes ist von dieser komplett unfähigen Bundesregierung auch nicht zu erwarten.

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12 Kommentare

  1. Die Mieten der Neubauten sind selbstverständlich bezahlbar – für die Zugewanderten. Da zahlt schließlich das Sozialamt, respektive der Steuerzahler.

  2. Bei einer Bundesbauministerin, die als Politikwissenschaftlerin absolut nichts vom Bauen versteht, ist die Pleite vorprogrammiert. Der Rest der Mannschaft ist ebenfalls ahnungslos. Natürlich war es von vornherein absehbar, dass Deutschland keine günstigen Wohnungen mehr bauen kann. Die ganzen Bauvorschriften sind nicht dazu angetan, dass günstige Wohnungen entstehen könnten. Auch vor einer Inflation war das ein nicht einhaltbares Ziel gewesen. Dazu kommt noch ein anderer Fakt. Wenn jährlich eine mittlere Großstadt nach Deutschland kommt, fehlt irgendwann der Platz, um Wohnungen überhaupt bauen zu können. Deutschland ist schon jetzt sehr zersiedelt. Auch das wusste man vorher. Dazu braucht man nur eine Landkarte anzusehen. Aber trotzdem wird immer noch alle Welt nach Deutschland eingeladen. Es ist auch nicht mit Wohnungen allein getan. Die Infrastruktur muss auch gebaut werden, Straßen, Kindergärten, Schulen, Ärztehäuser und Märkte für den täglichen Einkauf. Da es sowieso an Personal hinten und vorn fehlt, steht auch die Frage im Raum: Wo bekommt man Erzieherinnen, Busfahrer oder Straßenbahnfahrer, das impliziert natürlich, dass auch Schienen und Stromleitungen gebaut werden müssten, Ärzte, Kassiererinnen usw. usf. her. Jedes Jahr eine große Stadt! Wenn in der Regierung Leute mit mehr Verstand und weniger Ideologie säßen, wüssten sie, dass ihre bunten Träume weder bezahlbar sind noch überhaupt durchführbar. Es sei denn, man verfrachtet alle in Tiny-Häusern. Das wird den Goldstücken aber nicht passen, schätze ich mal. Dazu kommt auch noch der Strombedarf. Da unsere „segensreiche“ Regierung uns die Stromquelle aus Jux und Dollerei abgeschnitten hat und wir terroristisch im Auftrag der USA unserer Gasleitungen beraubt worden sind, woher will man für alles Strom herholen? Den Klax mit Katar, wo sie uns ein Trostpflästerchen verpassten, kann man vergessen. Dafür müssen auch noch Terminals gebaut werden. Wenn wir dann noch bedenken, WAS uns diese Invasion von angeblichen Flüchtlingen im Jahr selbst kostet und wie wir das Geld in der Welt herumschmeißen sowie vergegenwärtigen, was wir dem Naziregime in der Ukraine an den Hals werfen, ist es gar nicht mehr möglich, irgend ein Bauvorhaben zu sponsern. Natürlich wäre es trotzdem möglich. Ich schätze, Deutschland könnte schon jetzt Pleite sein, aber der Computer ist willfährig und generiert immer neues Geld. Die nächsten Generationen bekommen diese Schuldenlast ganz fett zu spüren bis zum Deutschen Kollaps. Ich hoffe nur, dass ich dann schon tot bin, aber ich bin in dieser Beziehung pessimistisch. Übrigens, diese Person, die man als Bauministerin auf den Stuhl gehoben hat, ist mit 16 (!) in die SPD eingetreten. Mit 16!!! Ein indoktriniertes Kind, das sich zu fein ist, zu arbeiten.

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  3. Aber aber, wer wird denn diese kompetente Regierung so beschimpfen! Schließlich hat jetzt der Rat der Stadt Mainz beschlossen, Tampons, Binden und „Menstruationstassen“ (was zum Teufel ist das?) kostenlos und natürlich auch auf Männerklos bereitzustellen! Schließlich quillt das Stadtsäckel über aufgrund des Wohltäters der Menschheit, Ugur Sahin, mit seinen wohltuenden Impfstoffen, die so viele Leben gerettet haben!

  4. Eines sollte man nicht vergessen, sollten weiter massiv Wohnungen für die Neubürger gebaut werden, so müssen die Wohnungen bzw die Kommunen weiter die Zeche zahlen bis zum bitteren Ende. Denn wie man sieht oder mitbekommt, leben die meisten von Stütze. Etliche verdienen sich ein Zuerst als Dealer oder schließlich Clans an, doch der Staat bzw die Kommune wird weiter abgezockt. Strom, Miete und und sind zu bezahlen und dies geht schnell in die Millionen. Doch was macht die Regierung finanziert der Grünen ihrem Bettvorleger mit Millionen weiter das Schleppergeschäft und wer weiß ob er überhaupt einen Zuschuss braucht. Wie geschrieben, die Wohnungen werden Millarden verschlingen nur der Eigentümer wird abkassieren und Kasse machen, ist es die Kommune dann ist es ein Verlustgeschäft.

  5. ein depp weis nicht dass er ein depp ist…
    das ist gut so…
    viele, viele deppen wissen nicht dass sie deutschdumm sind…
    das ist nicht gut so….
    aber alle wissen, wenn der strom und heizung ausfällt hilft auch kein polit-depp mehr…
    dann sind alle deppen gleich ….
    dumm dümmer deutsch…

  6. 400000 wohnungen im jahr… merkste jetzt vielleicht dass du auch ein depp bist ………..oder warst…
    zu spät…
    deine deppen ruinieren gerade das land…
    denn deutschland wird nicht regiert:
    deutschland wird ruiniert… !

  7. tja, da liest man nichts von etwa „Kampf der Wohungskrise“. Wenn es um Dinge zugunsten der Bürger geht und „Ziele“ nicht erreicht, who cares?

    Wobei mE ohnehin die Wohnungskrise billigend herbeigeführt wurde. Angefangen bei Rot-Grün 1998-2005 mit dem Verkauf bundeseigener Immobilien an „Investoren“, die Länder die weniger Mittel in den sozialen Wohnungabau investierten, obwohl die Sozialbindungen aus dem 90ern ausliefen. Zu wenige kommunale Wohnungsbaugenossenschaften. Schuldenbremse, bekloppte Auflagen für Neubauten.
    Dazu gewollte Angebotsverknappung durch importierte Nachfrage.

    Das Land tut für seine Normalbürger nichts mehr.

  8. Genossen! gaaar kein Problem, wozu haben wir den „neuen“ Lastenausgleich der 2024 wirksam wird. Die ganzen Einliegerwohnungen werden dann mal als freie Wohnungen gesehen, schwuuuups schaut das links-grüne Michel-Gender-dingsbumms aus der sich selbst gestellten Steuerfalle dümmstens aus der Wäsche. Da wird noch einiges an Abschöpfen der Sahne kommen, das kann ich garantieren! So mancher wird sich mit seinen gefühlten Milliönchenreihenhaus noch mehr als wundern wenn er plötzlich neue Mieter hat…

  9. Verstehe gar nicht, was ihr alle wollt! Die Bundesmafia ist doch sehr vorausschauend. Warum sollten die denn unnötigerweise neue Wohnungen bauen, wenn dank der Spritzerei bis 2025 sowieso genügend Wohnraum frei wird?! Habt ein wenig Geduld, es läuft und es werden genügend Unterkünfte für Neubürger freigespritzt!

  10. Wir spenden lieber für bedürftige einheimische Familien mit Kindern die vom Staat keine Unterstützung erhalten.

  11. Natürlich alles schlecht . 400 000 Wohnungen . Auf welchem Bauplatz denn und zu welchem
    Preis und das für neuankommende Flüchtlinge F. gehören in die einfachste Unterkunft ZELTE.
    Wir Deutsche haben nach dem Krieg auch als Flüchtlinge harte Zeiten gehabt und neue aus
    Afghanistan und Somaliea bekommen kostenfrei Wohnungen Danke liebe Regierung.
    Grenzen zu !!!! Wer aus Afghanistan kommt ,durchquert viele friedliche Länder z.B. IRAN und da sind die Menschen in Sichertheit Franco

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