Donnerstag, 25. Juli 2024
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Deutschland steht am Abgrund, doch Gewerkschaften faseln von der 4-Tage-Woche

Deutschland steht am Abgrund, doch Gewerkschaften faseln von der 4-Tage-Woche

IG-Metall-Warnstreik in Hamburg vergangenen November (Symbolbild:Imago)

Dank der Ampel-Regierung befindet sich Deutschland in einem Zustand der rapiden Deindustrialisierung. Unternehmen verlassen das Land, so schnell sie können, weil hier nicht mehr kostendeckend produziert werden kann. Bei den Gewerkschaften führt diese katastrophale Entwicklung aber nicht etwa dazu, dass sie nach konstruktiven Gegenmaßnahmen suchen – sondern nur zu Rückgriffen in die ideologische Mottenkiste der 1970er und 1980er Jahre. So kündigte im aktuellen Tarifstreit etwa der Verhandlungsführer der IG Metall in der nordwestdeutschen Stahlindustrie, Knut Giesler, an, mit der aberwitzigen Forderung nach Einführung einer Vier-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich in die nächste Tarifrunde zu gehen. “Wir wollen eine echte Entlastung für die Beschäftigten erreichen, ohne dass sie deshalb weniger verdienen“, erklärte er. Dies sei auch ein großer Fortschritt für die Lebensqualität und die Gesundheit der Beschäftigten. Die Forderung habe “Strahlkraft” über die Stahlbranche hinaus, sagte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann, schränkte jedoch ein, dass in diesem Jahr mit Ausnahme der KFZ-Branche keine größeren Tarifrunden der IG Metall mehr anstünden.

Bei den Arbeitgebern stößt der Gedanke, die in der Metallbranche geltende 35-Stunden-Woche auf 32 Stunden zu verkürzen, auf wenig Gegenliebe. Die Forderung komme „völlig zur Unzeit”, kritisierte Gerhard Erdmann vom geschäftsführenden Vorstand des Arbeitgeberverbands Stahl zu Recht. Die Unternehmen hätten schon jetzt mit hohen Energiekostensteigerungen zu kämpfen (natürlich schiebt Erdmann diese, politisch korrekt, fälschlicherweise auf den russischen Angriff auf die Ukraine, nicht jedoch – was präziser und eigentlich korrekt wäre – auf die verantwortungslose deutsche Sanktions- und Energiepolitik).

“Positive Rückmeldungen”

Hinzu kämen die Kosten für die Transformation der Branche. Zudem sei eine weitere Arbeitsverdichtung in einer Branche mit Drei-Schicht-Betrieb kaum möglich. Für die Unternehmen würde eine Vier-Tage-Woche schlicht zusätzliche Kosten bedeuten, die nicht zu schultern seien, da es mehr Personal bräuchte, um die zusätzlichen freien Tage auszugleichen.

Giesler spricht dagegen von ausgesprochen positiven Rückmeldungen der Stahlbelegschaften. Seiner Meinung nach würde die Stahlindustrie mit der Vier-Tage-Woche attraktiver für junge Menschen, die beim Umbau der kohlebasierten Schwerindustrie hin zu grünem Stahl in den kommenden Jahren dringend benötigt würden. Zugleich sei sie auch eine Möglichkeit, die im Zuge des grünen Umbaus der Stahlindustrie zu erwartenden Arbeitsplatzverluste zu verhindern. Selbst er kam jedoch nicht um das Eingeständnis herum, dass die Vier-Tage-Woche in der Verwaltung und im Zwei-Schicht-Betrieb deutlich einfacher umzusetzen sei als im Drei-Schicht-Betrieb. Dennoch hält die IG Metall an der abstrusen, aus der Zeit gefallenen und nur innerhalb der völlig abgehobenen Blasen überhaupt aufrechtzuerhaltenden Forderung fest. Für deren Umsetzung geht sie von mehreren Jahren aus, damit die Arbeitgeber bei der Umstellung der Dienst- und Schichtpläne “nicht überfordert” würden. „Wir brauchen hier längere Einschleichzeiten“, meint Giesler. Tatsächlich würde dieses Arbeitszeitmodell kürzere “Ausschleichzeiten” bedeuten – für Firmen, die dann Deutschland erst recht fluchtartig verlassen oder das Handtuch werfen.

Nicht von dieser Welt

Man fragt sich, auf welchem Planet Giesler und seine gewerkschaftlichen Mitstreiter leben. Sie haben offenbar keinerlei Bewusstsein für die gesamtwirtschaftliche Stimmung und die politisch-ökonomische epochale Krise, in die die unfähigste Regierung aller Zeiten (die der zweitunfähigsten Regierung aller Zeiten vor 18 Monaten ins Amt gefolgt war) Deutschland geführt hat. Nur Apparatschiks und kryptosozialistische Funktionäre können die dramatische Abwärtsspirale nicht sehen, die sich in Deutschland mit atemberaubender Geschwindigkeit beschleunigt. Stattdessen reden sie daher und fordern noch mehr sozialen Luxus, als befände das Land sich in einer Boomphase, an der es nur endlich angemessen zu partizipieren gelte: Immer weniger Arbeit für gleichen Lohn – und das trotz Rentenkrise, Fachkräftemangel, des unaufhaltsamen arbeitsplätzebedrohenden Vormarschs künstlicher Intelligenz und einer äußerst ungewissen politischen Zukunft – und jetzt schwadronieren sie auch noch über die Vier-Tage-Woche.

Ihre Forderungen würden nur dazu führen, dass eine vom Nichtstunlohn namens Bürgergeld kaum mehr unterscheidbare “Work-Life-Balance” den  Anreiz, überhaupt noch arbeiten zu gehen, weiter verringert. In ihrem Wolkenkuckucksheim ist den Gewerkschaften jeder Realitätsbezug abhandengekommen. Sie sollten besser selbst schnellstens in der Wirklichkeit ankommen und ihrer Klientel helfen, die Augen zu öffnen: Denn ein großer Teil der Beschäftigten wird sich bald darum sorgen müssen, überhaupt noch Arbeit zu haben. Angeblich zu lange Arbeitszeiten – ob pro Woche oder aufs Leben gesehen – werden dann das geringste Problem sein.

24 Responses

  1. Ich bin für die 0 Stunden Woche und zwar solange bis alle Politdarsteller unter den Steinen verschwunden sind, aus denen Sie einst hervorgekrochen sind.
    Dann können wir neu verhandeln.

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    1. der Vorschlag von Dr Krall ist die einzig richtige Antwort . Alle deutsche Unternehmen sollten umgeend Insolvenz anmelden . Dann hat der korrupte staat keine Steuereinnahmen mehr .
      und muss abtreten weil der geldhahn zu ist .
      Nur eine Rosskur führt zum erfolg .

  2. Wir stehen vor dem Abgrund und machen jetzt den großen Schritt vorwärts.Die Gewerkschaften betreiben seit Jahren die Zerstörung der Lebensgrundlagen ihrer Mitglieder.

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  3. Fernab der Realität ist eben fernab der Realität.
    Der Westen ist nur noch peinlich. Keine Intelligenz, keine Würde, da ist – nichts.

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  4. Tja Herr Schwarz, warum nicht? Wer ist denn Deutschland und wer steht denn ab Abgrund? Die die uns ausbeuten oder die Ausgebeuteten? Sie haben offensichtlich immer noch nicht verstanden, das die Entwicklung einer Gesellschaft nur mit denen funktioniert die sich auch für die Menschen selbst stark machen, damit diese es der Gesellschaft auch zurück geben können. Oder sie wollen es nicht verstehen.

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  5. Berichtigung: es muss heißen “Wer ist denn Deutschland und wer steht dann am Abgrund”?

  6. wenn die Politiker jetzt schon die 0 Tage Woche haben, oder sieht einer was da gemacht wird ausser kafkaeskem Blödsinn?
    Dann können die Gewerkschaften auch die 3 Tage Woche fordern

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  7. Zitat
    ” Sie haben offenbar keinerlei Bewusstsein für die gesamtwirtschaftliche Stimmung und die politisch-ökonomische epochale Krise, in die die unfähigste Regierung aller Zeiten (die der zweitunfähigsten Regierung aller Zeiten vor 18 Monaten ins Amt gefolgt war) Deutschland geführt hat”

    Ei!
    dann war das vor 80 Jahren die dritt Schlechtesten dran? 😉 😂

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  8. Seht es doch positiv. Um so schneller geht es hier zu Ende, der Irrsinn links/ grüner Utopien der Deutschlandabschaffer. Warum sollen die, die noch Werte schaffen bis zum Umfallen arbeiten, während die politischen Herrscher/ Nichtskönner das Geld zum Fenster rausschmeißen.

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  9. deutsche gewerkschaften werden von USA Parasiten kontrolliert seit 1945 .
    also alles klar worum es geht um WEF Agenda umsetzen

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  10. Der Psychopath hat es geschafft !

    Der nie endende Gesichtsmaskendreck wird nie ein Ende haben.
    Sie fällt mit dem kommenden Wochenende, so offiziell.

    Der Psychopath hat Krankenhäusern, Ärzten, etc. ein Hintertürchen
    für weitere Züchtigungen offen gehalten.

    Wenn diese oder gar der Handel auf ihr Hausrecht bestehen, muss der Dreckslappen im Gesicht bei betreten aufgezogen werden.
    Glaube aber kaum, das bei einem tatsächlichen Notfall bei Gesichtslappenverweigerung Patienten abgewiesen und nicht behandelt werden dürfen.

    Für solche Maßnahmen habe ich nur noch ärgste Verachtung und noch viel mehr !!!

    Unsere Familie wird den Hausarzt nach 30 Jahren wechseln, wenn wir einen Arzt ohne Maskenzwang gefunden haben.
    Meine Frau hat seit Jahren COPD und bekommt bereits ohne Maske realtiv schlecht Luft und Sauerstoff.

    Denn der bisherige Arzt hat bereits mit seiner Geldgier in Centren, wo er als “Spritzarzt” lange Zeit viel Geld verdient und Patienten das Gift in der Praxis zur Verspritzung aufgedrängt hat (wir haben ihm klar zu verstehen gegeben, das er das bei uns unterlassen soll), ist eh nicht mehr vertrauenswürdig.

    Die Maskenpflicht wird somit niemals enden, weil sich viele Ars..löc… an die unendliche Volkszüchtigung halten werden.

    Ein Faschist, Psychopath, Pharmalobbyist und Volksgegner hat absolut nichts in der Politik verloren.

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  11. Es geht hier um eine längst überfällige Maßnahme. Die einzige “sanfte” Möglichkeit, der grotesken Geldverschleuder-Politik ein Ende zu setzen. Bedeutet in der Gesamtbilanz aller Effekte für die Arbeitstätigen nur Gutes.

  12. 4 tage ist immer noch zu viel…
    alle deutschen wollen ab sofort die gleiche arbeitszeit wie die merkelgäste und andere verbrecher… das geht seit jahren super… viel geld für nichts tun ausser aufs amt sich fahren lassen… da sitzen die vollkranken gestörten, die jeden mit unseren steuergeldern vollstopfen…
    da will ich auch hin… sofort………..!!!!!!!!!!!!!!!!
    null tage pro monat arbeiten… ok…
    und das 30 tage gehalt für alle…
    nur so geht dummland…
    ihr volldeppen…

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  13. Vier-Tage-Woche ist doch kein Problem. Aber eben ohne Lohnausgleich. Auch in vielen anderen Branchen realisierbar.

    Vier- anstatt fünfmal die Woche den Wecker stellen ist doch ok. Spart Zeit und schont die Umwelt.

    Wenn man älter ist und sein Geld nur noch für das monatliche Leben braucht, ist der Verdienst dann oft völlig ausreichend.

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  14. Hahaha

    35 Std.Woche ? 32 Std.Woche? , Ich lach mich schlapp , Ich bin froh wenn ich 50 std in der Woche NICHT überschreite , weil ich dann die Gesetzliche Grenze reisse , Die wollen 4 Tage woche und übersehen ganz nebenbei , das das Kapital und die Industrie Fluchtartig das Land verlässt , während wir mal nebenbei so mal daher gesagt bekommen, Flüchtlingsobergrenze ? nöö nöö 12 von 10 Flüchtigen kommen aus der ukraine ( sarkasmus /sollen 8 von 10 sein ) Habek ? atomkraftwerke ? kein problem sie stehen ja in der ukraine und sind ja schon gebaut , im gegensatz zu den AKW die in DT stillgelegt werden , wählermeinungen sind egal , da wir im Krieg mit russland sind und naja ansonsten vergessen wir einfach was uns unangenehm ist , passt ja schon irgendwie , Der Bauernstaat ist gnadenlos im heranrennen denn weder Ochs noch Esel halten diese Idioten auf oder wie war der Spruch nochmal ?? Der Staat kassiert durch die Inflation nochmal richtig Steuern hinterher und was macht er damit ? scheißt es in die Welt hinaus , ich bin echt am überlegen es dem Kapital und der Industrie gleichzumachen , dann gehe ich der Arbeit hinterher , weil viel zu fahren wird es bald nicht mehr geben (zumindest in Dummland / solange dieser schrott von Volltrotteln noch weitergewählt wird).

    Denke ich an Deutschland in der Nacht , bin ich um den Schlaf gebracht

    Gut´s nächtle

  15. Die Gewerkschaften bzw. deren Anführer sind doch schon lange an der Leine der Politik. Auf der anderen Seite, warum sollen denn die Deutschen mehr arbeiten, wenn sowieso das Geld ins Ausland geschafft wird und im Inland die nicht arbeitenden Zugezogenen (Fachkräfte usw.) durchgefüttert werden. D steht am Abgrund dank unserer (nicht meiner) Politiker.

  16. Komisch: Im Heute-Journal des ZDF wurde gerade wirtschaftliche Aufbruchstimmung verbreitet.

      1. Wat denn nu ? “War nicht alles schlecht was früher mal gut war” Wenn es gut war, kann es nicht schlecht gewesen sein sondern nur schlecht gemacht werden. Seit ihr im Westen jetzt auch auf den Gedanken gekommen, das früher nicht alles schlecht war? Dann frage ich mich, wieso ihr das was in der DDR gut war vehement ablehnt? Weil ihr die Fragwürdigen Sieger seid?

  17. Die Konzerne tragen die Politik doch mit.

    Warum sollen sich die Leute jetzt 5 Tage jede Woche den Arsch aufreissen nur damit ebenjene Mischpoke sich dumm und dämlich verdient. Können Sie mir das erklären?

    Ich finde die Forderung super – 3 Tage/Woche wären noch besser.

    Ausserdem haben wir doch überall Digitalisierung und die – so wurde uns seit den 1980ern – versprochen , macht uns das Leben leichter und nimmt uns die Arbeit ab.

  18. Mehr zu arbeiten ist mitnichten eine Lösung für unsere aktuelle Situation bzw. “Krise”! Wäre auch nur Hälfte des Wohlstandes aus der in den letzten Jahrzehten massiv gestiegenen Wirtschaftsleistung nicht von einer kleinen, Elite abgesaugt bzw. verschwendet worden, könnten wir heute mit 50 in Rente gehen und hätten eine 3 Tage Woche! Wundert es denn hier niemanden, das wir nach so einem wirtschaftlichen Wachstum nun idealerweise trotzdem bis 70 arbeiten und dann tot umfallen sollen?!
    Da unsere hiesigen Gewerkschaften allerdings Systemgewerkschaften, die in etwa mit denen in der DDR vergleichbar und somit ein schlechter Witz sind, ist alles was die fordern natürlich heiße Luft. Wie es aussieht, wenn Gewerkschaften funktionieren, kann man hingegen in Frankreich sehen.

  19. Sollen sie machen. Die Deutschen sehen seit fast zwei Jahrzehnten zu, wie ihr Land heruntergewirtschaftet wird, ihre Kultur, von Werten möchte ich nicht sprechen, denn Dummheit ist kein Wert, demontiert wird und sie schreien nach Verboten, nach Hilfe von Vater Staat.

  20. Fordern kann man alles. Ich würde heute keiner Gewerkschaft mehr beitreten.

    Gott sei Dank habe ich alles hinter mir.

  21. Diese
    als Gewerkschaften getarnten rotgrünen Unterorganisationen
    beteiligen sich fleißig an der wirtschaftlichen Zerstörung des Landes.
    Ganz im Sinne des GRÜNEN POLITBÜROS!
    Zitat:

    “… Nur Apparatschiks und kryptosozialistische Funktionäre können die dramatische Abwärtsspirale nicht sehen, die sich in Deutschland mit atemberaubender Geschwindigkeit beschleunigt.”

    Das sehe ich etwas anders, genau diese Abwärtsspirale ist ja das schon lange geplante Ziel(genau genommen seit 1968)
    ebendieser “Apparatschiks und kryptosozialistischen Funktionäre”!!