Die Großprojekte der Ampel für das nächste Jahr

Todschick ins neue Jahr (Foto:Pixabay)

Ein Hoch auf das neue Jahr 2023! Nachdem 2022 schon überwältigende politische Erfolge der Bundesregierung gesehen hat, wird 2023 für Deutschland und die, die schon länger oder auch weniger lang dort wohnen, ganz herausragend werden. Die Kompetenz, die Expertise und die intellektuelle Qualität der Entscheider wird mehr als deutlich zu Tage treten und weltweit Bewunderung hervorrufen.

Die kommenden 365 Tage bieten für die beste Ampelregierung aller Zeiten eine Fülle von Möglichkeiten, Geschichte zu schreiben. Der interessierte politische Beobachter wird zweifellos einsehen, dass diese schicksalshaften Chancen vom handelnden Personal erkannt und zielstrebig genutzt werden.

Völlig nebensächliche Aufgaben werden zurückgestellt. Dazu zählen lächerlich unwichtige Dinge wie die Sicherstellung der Energieversorgung für Bürger und Industrie. Auch die Ernährung der Bevölkerung mit gesunden Lebensmitteln ist untergeordnet oder, um es mit dem Fußballer Hans Krankl zu sagen, „primär”. Wiederherstellung der Inneren Sicherheit und des effektiven Grenzschutzes? Unerheblich! Bereitstellung von Renten, die für ein Leben in Würde ausreichen, und Eindämmung der Inflation? Unwichtig! Es stehen weit wichtigere Projekte auf dem Plan der dreifarbigen Ampel-Visionäre.

Projekte wider die toxische Männlichkeit

Nachfolgend nur eine kurze Auflistung: Füllen aller Weihnachtskugeln und Schwimmreifen weltweit mit CO2 zur Rettung des Klimas. Einführung einer „Luft-anhalten-Minute” einmal pro Stunde in allen Länder mit einer Linkshänderquote von mindestens 12,8 pro 132 Einwohner zur Erreichung ambitionierter globaler Durchschnittstemperaturziele. Forcierte Entwicklung und weltweite Einführung des deutschen KFFs (Kuh-Flatulenz-Filter) besonders auf dem indischen Markt; dies bietet außerdem die Gelegenheit für die deutsche Industrie, sich wieder als technischer Trendsetter hervorzutun. Weltweite Umerziehungsprogramme für Carnivore hin zur Akzeptanz von veganer Pampe aus recyceltem Industrieabfall der Marke „Soylent green”.

Diese – wie gesagt wichtigen – Etappen auf dem Weg zum Klima-Endsieg gilt es ab 2023 mit wirklichem Ernst zu verfolgen. Das dringlichste Projekt der nächsten Zeit aber richtet sich gegen die toxische Männlichkeit des beliebtesten Bekleidungsaccessoires des hypervirilen deutschen Urlaubers: Der hellgrauen Sandale, im schlimmsten Fall gepaart mit weißen Tennissocken (die aparten weißen Sandalen der mitteleuropäischen Frau sind natürlich nicht toxisch, sondern ein Zeichen der Gleichberechtigung). Dieses corpus delicti schlimmster Kolonialisierungsphantasien des Homo teutonicus touristicus gilt es umzudeuten: In den Strategiestäben der grünenden Weltverbesserinnenden wurde lange über ein Verbot dieses – zugegeben unfassbar maskulinen – Fussschmuckes diskutiert. Schließlich gehört Verbieten ja zur ureigenen grünen DNA.

Strategie mit Signalwirkung

Die orgiastischen Auswirkungen des Verbote-Erlassens auf das Lustzentrum eines grünen Gehirns lassen sich für Außenstehende letzten Endes schwerlich nachvollziehen; doch nach reiflichem Brainstorming gelangte man zu folgender höchst effektiver Strategie mit weltweiter Signalwirkung: Anstelle eines Verbots von grauen bis dunkelbraunen Sandalen soll X- und Y-Chromosom-Trägern weltweit dieser aparte Ausstattungsgegenstand des gepflegten Cis-Gender (mit oder ohne Penis, ist in diesem Fall unwichtig) schmackhaft gemacht werden. Kein auf Prestige und elegantes Auftreten ausgerichteter Mann?*innen/dingsbums soll an diesem Höhepunkt zentraleuropäischen Chics mehr vorbeikommen.

Zu diesem Zweck – so die Planungen – soll eine neue Behörde geschaffen werden, angegliedert ans Außenministerium. Staatsekretäre werden eingesetzt, ein Beraterstab ernannt und ein Schuh-Gleichmach-Beauftragter installiert. An die Vereinten Nationen, die EU, die NATO, das UN-Flüchtlingshilfswerk und das American-Israel Public Affairs Committee (AIPAC) mit Sitz in New York sollen Vertreter dieser Behörde entsandt werden. Lobbyarbeit ist bei diesem Projekt extrem wichtig!

Al Bundy als Projektleiter

Globale Werbefeldzüge zum Zwecke des „Nudging“ sind bereits in Planung und konzentrieren sich hautsächlich auf ärmere Länder, in denen deutsche hellgraue Sandalen als Statussymbol etabliert werden sollen. Frau Bockbier wird als attraktive und vor allem geographisch extrem sachkundige Botschafterin der guten Sache auch in die entferntesten – sogar hunderttausende von Kilometern entfernt liegenden Länder – entsandt.

Um nachhaltig zu verhindern, dass die deutsche Schuhindustrie damit ein gutes Geschäft machen könnte und zudem den zukünftigen Kunden näher zu sein, wird die Produktion ins außereuropäische Ausland verlagert. Al Bundy wurde als Projektleiter für den Aufbau riesiger Schuhfabriken gewonnen. Die Mehrkosten trägt wie immer der bei solchen Aktionen durchaus kooperative deutsche Steuerzahler.

Diese überragende Aktion wird sich nahtlos in die Liste grandioser Erfolgsmeldungen der Ampelnden einreihen und ihren Platz im Guinnes-Buch der wichtigsten politischen Projekte aller Zeiten sichern.

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13 Kommentare

  1. Köstlicher Verriss 👍 zum Jahresende.

    Al Bundy wird den werbeneutralen Tochdown (aka Endsieg) für die neuwoke Schuhindustrie erringen.

    Alles für die Einheitspartei, alles für den WEF-Club.

  2. Verrückte Zeiten, Zeit für Verrückte
    Verrückt kann man dazu nur sagen,
    das ist die Welt in uns’ren Tagen.
    Lass‘ mich jedoch davon nicht leiten,
    von zeitgeistlichen Verrücktheiten.
    Hab‘ Klimaspinnern nicht gelauscht,
    die laue Lüftchen aufgebauscht.
    Zähl‘ mich auch nicht zu jenen Queren,
    die Krankheit als Geschlecht verklären.
    Doch quer steh‘ ich zu all den Mördern,
    die Impfen mit ’nem Gengift fördern.
    Schon gar nicht mag ich Kreaturen,
    die nicht einmal wie Hafenhuren
    für Geld sich andienen Machtgeilen,
    sondern gehorsam vorauseilen
    transatlantischen Befehlen,
    dabei das eig’ne Volk bestehlen,
    verschleudern deutsches Gut und Geld
    für Hirngespinste in die Welt.
    Die Pflicht, deutschen Wohlstand zu mehren,
    sie in das Gegenteil verkehren,
    mästen, als ob sie es nicht wüssten,
    ukrainische Faschisten,
    für die sie Deutschland offenbar
    in einen Krieg ziehen sogar.
    Mehr und mehr im eig’nen Land,
    regt sich der kleinste Widerstand,
    und sei es nur in Witz und Scherzen,
    würden sie gern den ganz ausmerzen,
    denn das ist für sie Hass und Hetze,
    schaffen schon jetzt wieder Gesetze,
    wie sie in Deutschland üblich waren
    in zwölfen und in vierzig Jahren,
    als Typen waren an der Macht,
    über die man eigentlich lacht,
    lachen sollte zur rechten Zeit,
    bevor es wieder ist so weit,
    dass Kopfkranke mit Geistespfürzen
    das ganze Land ins Unglück stürzen.

  3. https://reitschuster.de/post/ab-2023-finanzamt-verdient-bei-privatverkaeufen-mit/

    „Ab 2023: Finanzamt verdient bei Privatverkäufen mit
    Neues Plattformen-Steuertransparenzgesetz“

    Von Kai Rebmann

    „Wer unliebsame Weihnachtsgeschenke oder Erinnerungsstücke an eine längst verflossene Liebe auf einem der einschlägig bekannten Online-Marktplätze verkaufen will, der sollte jetzt noch schnell handeln. Denn mit dem Jahreswechsel tritt eine für Privatverkäufer nicht ganz unwichtige Gesetzesänderung in Kraft. Ab dem 1. Januar 2023 müssen Amazon, Ebay und Co. sämtliche Transaktionen ihrer Nutzer den jeweils zuständigen Finanzämtern melden. Grundlage hierfür ist das sogenannte Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG), das wiederum auf die EU-Richtlinie 2021/514 (DAC 7) zurückgeht. Von einigen ganz bestimmten Ausnahmen abgesehen, können Privatverkäufer vom Fiskus künftig zur Kasse gebeten und zur Zahlung von Einkommen- und/oder Umsatzsteuer aufgefordert werden.“

    Quelle: reitschuster.de vom 31.01.2022

    https://www.smartsteuer.de/online/lexikon/u/unternehmer/

    „Ein Unternehmer ist jemand, der eine berufliche oder gewerbliche Tätigkeit selbständig ausübt.
    Die Möglichkeit, Unternehmer zu sein, bezieht sich auf:
    natürliche Personen (Einzelpersonen, die ein Unternehmen de jure im Sinne des UStG betreiben)“
    Für die Unternehmereigenschaft ist es unablässig, ob die ausgeführten Umsätze umsatzsteuerpflichtig oder umsatzsteuerfrei sind.

    Der Unternehmerbegriff ist in § 2 Abs. 1 Satz 2 UStG geregelt. Danach ist Unternehmer, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbstständig ausübt. Gem. § 2 Abs. 1 Satz 3 UStG ist gewerblich oder beruflich jede nachhaltige Tätigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen fehlt oder eine Personenvereinigung nur gegenüber ihren Mitgliedern tätig wird. Gewinnerzielungsabsicht ist nicht erforderlich.“

    Quelle: smart steuer v. 16.12.2022

    Die Definition eines Unternehmers gibt es bereits schon seit zig Jahren.
    Demnach kann sogar ein Unternehmer dann einer sein, wenn er wiederholt Sachen zum Verkauf anbietet und es ist unerheblich ob man das eigentlich im Glauben, das man mein Privatperson zu sein und nicht angemeldeter Unternehmer ist.
    D.h., das schon allein die Wiederholungsabsicht etwas zu verkaufen ausreicht um die Unternehmenseigenschaft festzustellen.

    Neu ist allerdings die erzwungene Meldung, z.B. von Internetverkaufsplattformen an den Fiskus.
    Dabei entsteht sogar eine Art Mehrfachbesteuerung, zum einen bei einem Warenneukauf mit der vom Laden erhobenen Mehrwertsteuer und danach bei einem Weiterverkauf
    noch einmal abzuführende Steuern, wie Einkommens- und Umsatzsteuer !

    Wieder solch ein „Ding“ der EU und der hiesigen Regierung um Privatleuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und die totale
    Kontrolle auszuüben !
    Gesetze, die gegen den Mensch Bürger wirken, damit mögl.weise u.a. Massenzuwanderungen, etc. dadurch mitfinanziert werden können !
    Die Schlinge staatlicher Überwachung wird immer enger gezogen !
    Pfui !

    11
    • Steueranpassungsgesetz = Schüffel- und Abzockervorschrift !

      Der Fiskus sollte seine Kontrollen bei Politikern intensivieren.
      Denn wer sucht, der wird auch finden !!!
      Die Staatsanwaltschaft in Brüssel hat es vorgemacht, mit
      durchschlagenden Erfolgen und einen Teil des dreckigen
      Sumpfes i.d. EU trocken gelegt.

    • Die OECD hat kürzlich unserem gierigen Buntland eine Steuerreform empfohlen – die Gier im Verhältnis zur „Leistung“ fällt international auf.

    • Vielen Dank f.d. Hinweis.

      https://youtu.be/SsUpVwP5at0

      „FINANZAMT JAGT RESELLER ab 1.1.2023 auf EBAY AMAZON & Co. – Steuertransparenzgesetz kommt“

      Gängelungen, Kontrolle, Menschen für den „Raffstaat“, der sich ihn zu eigen gemacht hat, weiter gläsern zu gestalten.
      Zur Vollendung der totalen Kontrolle wird der digitale Euro
      beitragen.
      Nur die Dummen, die jetzt noch mit Karte bezahlen, haben den
      dann kommenden Knall nicht gehört/wollen ihn nicht hören.
      Volksgegner machen es möglich.

  4. „Die kommenden 365 Tage bieten für die beste Ampelregierung aller Zeiten eine Fülle von Möglichkeiten, Geschichte zu schreiben.“

    Immer immer.Ich möchte nur an die Millionen Impfdosen erinnern, die man entsorgen muss. Aber Klabauterbach wird das schon richten, die Haltbarkeitsdaten einfach verlängern, passt schon. Stell dir vor, du bist im Supermarkt und abgelaufene Lebensmittel werden einfach mit einem neuen Label überklebt!
    Skandal-bei Klabauterbach und Co geht das schon. Die nächste große Lachnummer ist das 9€Ticket für Hartzer! Man braucht einen Berechtigungsnachweis Berlin Ticket S,ansonsten ist man Verbrecher!Dieser solle jedem Hartzer beim nächsten Leistungsbescheid mitgeschickt werden oder worden sein. Natürlich hat den keiner bekommen. Will man,ich habe es Tagelang versucht,bei der BVG den Antrag online ausführen-nichts. Sobald ich die Daten,Bescheid und Kopie Ausweis hochladen will,da erscheint immer, das man kein QR-Code-den vom Leistungsbescheid finden kann.So soll man dann im Übergang den Bescheid als Kopie immer bei sich tragen-einfach genial. Und das für gerade einmal drei Monate.Und für die es noch nicht wissen in Berlin-der Berlin Pass ist ab 1.1.2023 Geschichte. Wir bekommen unseren nächsten Bescheid im November 2023, oder da ja das Bürgergeld angeblich laut Medien pünktlich im Januar ausgezahlt wird doch schon früher. Da sich ja die Leistungen ändern wird jeder der Millionen Hartzer erneut angeschrieben und erhält neuen Bescheid.
    Diese Regierung toppt wirklich alle, die vor ihr im Bundestag saßen,jede.Ich sage jetzt schon voraus, das neue Jahr beginnt genauso beschissen wie das alte endet.Garantiert. Und wenn die Nato und Baerbock ihre Kriegshysterie weiter anheizen, dann brauchen wir bald keine Regierung mehr. Oder die sitzen warm und geschützt im Bunker und warten 200 000 Jahre, bis die Radioaktivität verflogen ist. Da haben sie dann genug Zeit, sich die Impfdosen, die keiner haben wollte zu verabreichen. Schönes neues Jahr Euch hier.

  5. Nun liebe Kinder gebt fein acht, ich hab euch etwas mitgebracht!
    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht Deutschland auf Kurs. „Bleiben wir dem Weg treu, den wir im vergangenen Jahr eingeschlagen haben“, sagte Scholz in seiner Neujahrsansprache, die bereits am Freitag aufgezeichnet wurde und am Silvesterabend bei verschiedenen Fernsehsendern ausgestrahlt wird. Der „Zusammenhalt“ des Landes sei „unser größtes Pfund“, so der Kanzler.

    Wie für Neujahrsansprachen üblich, brachte der Kanzler nichts Neues: Er erinnerte an die Situation in der Ukraine und kritisierte Putin für „einen imperialistischen Angriffskrieg“. Die Europäische Union und die NATO stünden nicht gespalten da, wie in manch früherer Krise. „Sondern so geeint wie lange nicht“, sagte Scholz. „Und wir in Deutschland sind nicht eingeknickt, als uns Russland im Sommer den Gashahn zugedreht hat.“ Der Kanzler warb für Maßnahmen der Koalition wie Änderungen beim Wohngeld oder die Gaspreisbremse. Die Neujahrsansprache im Wortlaut:

    „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute Nacht geht ein schweres Jahr zu Ende. In keinem Jahresrückblick fehlen die Bilder des 24. Februar, als im Morgengrauen die ersten russischen Raketen in Kiew, Charkiw, Odessa und anderen ukrainischen Städten einschlugen. Putin führt einen imperialistischen Angriffskrieg, mitten in Europa. Diese Zeitenwende stellt auch uns und unser Land auf eine harte Probe. Viele machen sich Sorgen wegen des Kriegs. Wir fühlen mit den Ukrainerinnen und Ukrainern, die selbst an Tagen wie heute keine Ruhe haben vor den russischen Bomben und Raketen. Und wir alle spüren die Folgen dieses Kriegs auch in unserem Alltag: beim Einkaufen im Supermarkt, an der Tankstelle oder wenn wir die Strom- oder Gasrechnung bezahlen. Und doch handelt die Geschichte dieses Jahres 2022 nicht allein von Krieg, Leid und Sorge. Putin hat die Ukraine eben nicht in wenigen Tagen überrannt, wie er geplant hatte. Ganz im Gegenteil: Tapfer verteidigen die Ukrainerinnen und Ukrainer ihre Heimat – auch dank unserer Hilfe.

    Und wir werden die Ukraine weiter unterstützen. Die Europäische Union und die NATO stehen nicht gespalten da, wie in manch früherer Krise. Sondern so geeint wie lange nicht. Und wir in Deutschland sind nicht eingeknickt, als uns Russland im Sommer den Gashahn zugedreht hat. Weil wir uns nicht erpressen lassen! Auch das, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ist für mich die Geschichte des Jahres 2022. Sie handelt von Zusammenhalt und Stärke – und ja, auch von Zuversicht.

    An dieser Geschichte haben Sie alle mitgeschrieben – überall in unserem Land. In Wilhelmshaven an der Nordsee, zum Beispiel. Vor zwei Wochen hat dort die „Höegh Esperanza“ festgemacht – ein schwimmendes Terminal, das uns künftig mit Flüssiggas versorgt. Das neue Terminal und die dafür nötigen Leitungen haben unsere Ingenieurinnen und Facharbeiter in nicht einmal 200 Tagen gebaut. Schon in den kommenden Wochen und Monaten gehen weitere Flüssiggas-Terminals in Betrieb – in Lubmin, in Stade, in Brunsbüttel. Damit machen wir unser Land und Europa dauerhaft unabhängig von russischem Gas. Und zugleich kommen wir so durch diesen Winter.

    Übrigens auch dank gut gefüllter Gasspeicher und weil wir gemeinsam in den vergangenen Monaten Energie eingespart haben. Das bleibt auch in den kommenden Monaten wichtig. Und dafür möchte ich Ihnen schon heute ausdrücklich danken! Die Geschichte des Jahres 2022 handelt von einem Land, in dem wir uns für andere einsetzen. Von 29 Millionen Freiwilligen und Ehrenamtlichen landauf und landab. Von dem überwältigenden Mitgefühl und der Hilfsbereitschaft, mit denen so viele von Ihnen den Geflüchteten aus der Ukraine begegnen. In Köln habe ich Frauen und Männer getroffen, die ukrainische Kriegsflüchtlinge versorgen.

    Unter den Neuankömmlingen war damals eine ganze Frauenfußballmannschaft, einige mit ihren Kindern. Nicht nur ihr Hab und Gut mussten diese Frauen in der Ukraine zurücklassen. Sondern auch Ihre Ehemänner, Freunde, Väter und Brüder. Dass wir helfen in solcher Not, das zeichnet uns aus. Das macht unser Land zu einem menschlicheren Land. An der Geschichte unseres Landes in dieser Zeitenwende schreiben auch diejenigen mit, die sich für unsere Sicherheit einsetzen. Zum Beispiel bei der Polizei oder bei der Bundeswehr, in unseren Feuerwehren oder bei den Rettungsdiensten.

    Auf einem Truppenübungsplatz in Bergen in der Lüneburger Heide habe ich erlebt, wie gewissenhaft unsere Soldatinnen und Soldaten trainieren, um unser Land, unsere Freunde und Alliierten gegen alle Bedrohungen zu verteidigen. Dafür verdienen sie höchsten Respekt – und unsere Dankbarkeit. 2022 habe ich Deutschland als ein Land erlebt, das innovativ ist. In Schwarzheide etwa, in der Lausitz. Dort haben mir junge Facharbeiterinnen und Techniker voller Enthusiasmus gezeigt, wie sie künftig alte Batterien recyceln, die wir für Elektroautos nutzen werden. Oder in dem kleinen Ort Allendorf in Nordhessen. Da entwickeln unsere Ingenieurinnen und Ingenieure moderne, hocheffiziente Luft-Wärme-Pumpen. Hier bei uns in Deutschland – für eine saubere Zukunft, für kommende Generationen. Und ich denke an all‘ diejenigen, die solche Geräte dann montieren und einbauen. In München habe ich mich mit einigen von ihnen getroffen – mit Handwerkerinnen und Handwerkern, Elektronikern, Schornsteinfegerinnen und Installateuren.

    Sie haben mir gesagt: „Wir sind die Problemlöser, wenn es um den Klimaschutz und um die Energiewende geht“. Und das stimmt! Auch sie sorgen mit ihrer Arbeit dafür, dass unser Land eine gute Zukunft hat. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Orte wie München und Allendorf, wie Köln und Schwarzheide, Bergen und Wilhelmshaven gibt es überall in unserem Land. Orte, wo man hart arbeitet und tüftelt. Wo alle mit anpacken. Und wo man zusammenhält und füreinander da ist: In Vereinen und Bürgerinitiativen, bei der Freiwilligen Feuerwehr, in Krankenhäusern und Pflegeheimen, in Schulen und Kindergärten, auf Dorf- und Stadtfesten. Das ist Deutschland zu Beginn dieses neuen Jahres! Ein starkes Land. Ein Land, das mit Tatkraft und Tempo an einer guten, sicheren Zukunft arbeitet.

    Ein Land, das sich unterhakt, gerade in schweren Zeiten. Ein Land, in dem wir niemanden zurücklassen – egal ob in der Stadt oder auf dem Land, ob alt oder jung, ob gut situiert oder weniger wohlhabend, ob hier geboren oder erst später hierhergekommen. Damit alle in Deutschland mit den gestiegenen Preisen zurechtkommen, haben wir im vergangenen Jahr große Entlastungspakete geschnürt. Morgen, am Neujahrstag, treten weitere Neuerungen in Kraft: – Das Wohngeld, das allen hilft, die für geringe Einkommen arbeiten gehen oder die von einer kleinen Rente leben. – Ein deutlich höheres Kindergeld und ein höherer Kinderzuschlag, so dass unsere Familien mehr im Portemonnaie haben. – Steuerentlastungen – insgesamt 19 Milliarden Euro – für die vielen, die jeden Tag arbeiten und sich anstrengen hier in unserem Land. – Und schließlich deckeln wir die Kosten für Strom, Gas und Fernwärme.

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, unser Zusammenhalt ist unser größtes Pfund. Darum wünsche ich uns am Beginn dieses neuen Jahres eines: Bleiben wir dem Weg treu, den wir im vergangenen Jahr eingeschlagen haben! Gehen wir ihn mutig weiter! Vor allem aber: Halten wir auch im kommenden Jahr zusammen – zwischen München und Wilhelmshaven, zwischen Schwarzheide in der Lausitz und Köln im Rheinland! Wo immer Sie heute Nacht das alte Jahr verabschieden und vielleicht mit Ihrer Familie, mit Freundinnen und Freunden auf das neue anstoßen: Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass dieses neue Jahr für Sie ein gutes Jahr wird!“

    • Wenn ich die Visage schon sehe, bekomme ich die Krise.
      Noch ärgerer wird es, wenn die „Halbglatze“ den Mund aufmacht.
      Er ist nicht für voll zu nehmen.
      Ein zweitklassiger 20%ger Volksgegner kommt als
      gefährlicher Wolf im Schafspelz daher um es zu züchtigen
      und der Demokratie den Dolchstoß zu geben.

      Die Kammer hätte einem herkömmlichen Anwalt schon lange
      für seine Taten Berufsverbot erteilt.

      Sachliche Aufklärung mit konkreten Tatenbeispielen der Dilettanten im Arbeitskollegenkreis, bei Verwandten, bei Verwandten und insbes. bei unseren Alten ist wichtig und
      wird zum positiven Dominosteineeffekt !
      Der Kampf gegen Spezialrote + unsägliche Grünlinge hat erst
      begonnen und er wird zu gewinnen sein !

  6. Ja – ist ja alles richtig!!!
    Mir ist nur aufgefallen, wie wir Bürger zum Jahresende reagieren!
    In meinem Lebensumfeld, bei Lidl, gab es beinahe eine Keilerei, weil die Knallkörper alle waren. Des weiteren Schlangen, wie einst nach 1945.
    Bis etwa 23 Uhr der vergangenen Nacht wurde geknallt, was das Zeug hält und genau um 24 Uhr hatte ein Mitbürger sich gemüßigt gefühlt, das gesamte Silvesterprogramm ablaufen zu lassen – etwa zwei Stunden.
    Ja nun leben wir ja in einem der freisten Länder, der freien Welt – in der DDR wäre dieser Knallverstoß schon nach wenigen Minuten unterbunden worden – aber wir leben in einer freien Demokratie!?
    So frei, dass anscheinend eine Mehrheit keine Probleme sieht, außer sich mit einem, sagen wir großen Bumms, vom alten, noch halbwegs erträglichen Jahr in ein neues mit offenem Ausgang zu verabschieden.
    Also ehrlich? Ist das Galgenhumor? Gleichgültigkeit oder der Manipulation gedankte Unwissenheit?
    Vor dem Zweiten Weltkrieg war das übrigens ähnlich! In der Wirtschaftskrise oder als unsere Vorväter vor Stalingrad „froren“ um nicht zu schreiben, grausam zu Grunde gingen – tanzten die Deutschen im Kaffee Kranzler oder unterm Weihnachtsbaum. Oder so ähnlich?!
    Energieknappheit, Versorgungsengpässe, drohender Atomkrieg, Immobilienkrise, steigende Inflation, Verschärfung der Krise – dieses Mal betrifft es auch den gesamten Mittelstand – und so weiter und alles unter der Fackel der US-Freiheitsstatue – schön grün bemalt?
    Tut mir leid – mein Kommentar trifft wohl nicht ganz das Thema des Beitrags? Soll er auch nicht, aber er kann ergänzen und darauf aufmerksam machen, dass wir von dieser, im Beitrag erwähnten und belächelten, Politik geführt werden und grundsätzlich die Pflicht haben – es ist für uns Bürger die erste Bürgerpflicht nach einem amerikanischen Gründungsvater – oder hätten, eben diese Politik lauthals zu kritisieren und das so lange, bis Veränderungen sichtbar werden.
    Stattdessen verstecken sich viele von uns noch hinter den Corona-Masken, warten darauf dass ihnen gesagt wird, was sie tun sollen – ja und Silvester dürfen sie Feuerwerk anzünden – während hinter den Kulissen der Sturm tobt!
    Anschließend wird wieder bekanntgegeben was der Einzelhandel verdient oder nicht verdient hat – praktisch eine Zumutung – oder?
    OK! Lustiger Beitrag über die Großprojekte der Ampel, mit vielen Wahrheiten gespickt! Aber wäre es nicht besser endlich konkreter zu werden und anstatt wie losgelassene Zauberlehrlinge „herumzuballern“ die Politik mit Demos und „Volksentscheiden“ (Petitionen) zum Handeln zu zwingen???
    Naja, was solls? Guter Rutsch – es könnte aber sehr holprig werden!!!!
    Und die Zukunft hält nicht nur Grünes für uns bereit!!!

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