Die Lieblingsopfer der Öffentlich-Rechtlichen

Zensur (Symbolbild:Imago)

Die Weiterbeschäftigung Nemi al-Hassans, die am Ende sogar dem linksislamophilen WDR  untragbar schien, durch das ZDF beweist einmal mehr, dass für Framing-Günstlinge mit weltanschaulich positiver Zukunftsprognose – weiblich, migrantisch, Kopftuch, „israelkritisch“, Allah statt Allaaf – beim Gebührenfernsehen alle Hühneraugen zugedrückt werden. Das System lässt seine Lieblings-Influencer nicht verkommen – ob es sich um überführte Lügner und neurotische Panikmacher wie Karl Lauterbach handelt, der weiterhin hetzen und einschüchtern darf, oder um eine Palästina-Aktivisten, die als Musterbeispiel für Integrationsversagen selbst im akademischen Milieu dienen kann. Irgendeiner öffentlich-rechtlicher Kanal erbarmt sich immer.

Umso unerbittlicher erfolgt die wirksame Eliminierung von Kritikern der dunklen Seite der Macht – etwa „coronakritischen“, „klimaskeptischen“ oder sonstwie „leugnerischen“ Stimmen, selbst wenn sich diese noch so behutsam und dreifach faktenabgesichert aus der Etappe wagen. Hier sind die Gesinnungs-Kammerjäger sofort zur Schnelle – und ersticken unerwünschte „Meinungsvielfalt“ bereits im Keim. Das Beispiel des der ARD-Mitarbeiters Ole Skambraks, der gewagt hatte, in Paul Schreyers wissenschaftlichem Online-Magazin „Multipolar“ subtile Kritik an der Corona-Berichterstattung seines Arbeitgebers SWR üben, schwebt als drohendes Menetekel über allen anderen Vertretern der GEZ-gespeisten Zunft: Wagt ja nicht aufzumucken! True News, die unerwünschte Standpunkte bestärken, sind automatisch Fake News!

Unerwünschte True News sind Fake News

Während die einen also beim ZDF weiterwirken dürfen, auch wenn sie bei Budenhass-Demos mitliefen, wird Skambraks aus seiner Kritik an einem Sachthema ein Strick gedreht. Dabei hatte er – sogar mit offenem Visier und unter eigenem Namen – dem SWR und anderen Sender lediglich vorgeworfen, sie würden ihre Verpflichtung zu einer ausgewogenen, objektiven Berichterstattung teilweise zugunsten einer erwünschten „Regierungstreue“ missachten. Kritik an der Corona-Politik der Bundesregierung wede pauschal als „rechts“ stigmatisiert, selbst renommierte Experten würden diskreditiert. Durch diese Einseitigkeit trage der SWR leider zur Spaltung der Gesellschaft bei. Dort wollte man von solchen Vorwürfen natürlich nichts wissen – und konterkarierte Skambraks persönliche Meinung durch sinngemäßen Verweis darauf, dieser nähme ja überhaupt nicht an den entsprechenden Redaktionssitzungen teil und könne schon deshalb nicht wissen, über welche Themen warum berichtet werde; als könne sich der Privatmann und Medienkonsument Skambraks kein eigenes Bild über die SWR-Berichterstattung machen.

Der Höhepunkt der Dreistigkeit des Stuttgarter Senders war dann die Begründung für Skambraks Rauswurf: Man habe „kurz nach seiner öffentlichen Kritik“ in einem Gespräch eine „zweiwöchige Auszeit und öffentliches Stillschschweigen“ vereinbart, um die Sache intern zu klären. Weil Skambrags kurz darauf jedoch in der österreichischen Talkshow „Talk“ im Hangar7 seine Kritik am SWR erneuert habe (siehe hier und hier) und anschließend auf ein weiteres „Gesprächsangebot“ nicht reagiert habe, sei dann die die Kündigung ausgesprochen worden. Mit seiner Kritik an der redaktionellen Corona-Bearbeitung habe dies ausdrücklich nichts zu tun. Dem entgegnet Skambraks, die Vereinbarung habe sich lediglich auf Äußerungen in den Sozialen Medien, nicht aber auf Medienanfragen bezogen. Nach dem ersten Gespräch habe der SWR keinen weiteren Kontakt zu ihm gesucht.

Wie mittlerweile immer in solchen Fällen macht sich auch Facebook umgehend mit den Gegnern der Meinungsfreiheit gemeinhin: Die Herausgeber des Magazins „Multipolar“ wiesen am Wochenende darauf hin, dass beim Versuch, Skambraks offenen Brief über Facebook zu teilen, folgender Warnhinweis erschienen sei: „Teilweise falsche Informationen – von unabhängigen Faktenprüfern überprüft.“ Diensthabende Zensoren waren in diesem Fall die manipulativen „Faktenchecker“ der Deutschen Presseagentur (dpa), die Skambraks „Falschbehauptungen“ vorwarfen. Die Multipolar-Herausgeber beklagen die erneut bodenlos-tendenziöse Wahrheitsklitterung durch den dpa-„Faktencheck„. Diese habe von Skambraks ausführlicher und mit Quellenangaben dargelegter Kritik „willkürlich und ohne erkennbare Systematik“ fünf Einzelpunkte herausgegriffen; zudem sei bereits die Überschrift des „Faktenchecks“ faktisch gelogen gewesen, weil darin das, was dann im Text selbst als „umstritten“ bezeichnet werde, von Anfang an als „Falschbehauptung“ etikettiert sei. Der „Faktencheck“ selbst wird von den Multipolar-Herausgebern sodann ausführlich widerlegt.

Peinliche Herumgeopfere

Tatsächlich können sich öffentlich-rechtliche Medienmacher (hier konkret der SWR), dpa und Facebook blind darauf, dass die meisten Menschen sich nicht die Mühe machen, die Angelegenheiten selbst zu prüfen. Was verschwiegen wird, nehmen sie nicht wahr, und berechtigte Sachkritik an politischen Fehlentwicklungen, die als „Falschmeldung“ diffamiert wird, nehmen sie nicht mehr ernst – sondern  geben sie so verwässert weiter, dass man aus Skambraks leicht einen weiteren „Verschwörungstheoretiker“, „Coronaleugner“ oder ähnliches machen kann. Und Nemi al-Hassan wäre, wenn keine bösen „rechten“ oder „rassistischen“ Spielverderber ihre Verfehlungen angeprangert hätten, nur eine weitere bunt-diverse Vorzeigemigrantin gewesen, die das Wissenschaftsmagazin „Quarks“ als Nachfolgerin der zur unerträglichen Corona-Rechthaberin und No-Covid-Jüngerin mutierten Mai Thi Nguyen-Kim präsentiert hätte. Nguyen-Kim wechselte kürzlich übrigens ebenfalls zum ZDF; sie kann dort mit al-Hassan ja eine Gewerkschaft gründen, den Club der von Rassisten und Covidioten zu Unrecht gemobbten Opfer.

Das eigentliche Opfer einer Zensur, die auch hier wieder einmal in faktischem Berufsverbot gipfelte – Ole Skambraks – kann nicht auf „Spurwechsel“ zum Nachbarsender hoffen; er dürfte auf der virtuellen Blacklist der Öffentlich-Rechtlichen als zeitlebens verbrannt geführt werden, so wie Ex-MDR-Kabarettist Uwe Steimle. Pardon wird nicht gegeben. Anders als al-Hassan verzichten Skambraks jedoch auf peinliches Herumgeopfere. Zum Verhalten des SWR äußern sich dafür die Multipolar-Macher explizit: „Die Senderverantwortlichen leben inzwischen in einer Realität, die hermetisch gegen jeden Zweifel abgeschottet ist und die mit massiver Gewalt verteidigt wird.“ Skambraks Rauswurf sei nicht zuletzt auch zur Einschüchterung der eigenen, noch kritisch denkenden Mitarbeiter gedacht, die aus Angst vor Jobverlust schweigen würden – nach dem Motto:Bestrafe einen, erziehe Hunderte. Der Sender und namentlich dessen Intendant Kai Gniffke hätten nun zumindest für klare Verhältnisse gesorgt.

3 KOMMENTARE

  1. Was regt Ihr Euch auf? Es schauen dort eh nur Vollidioten zu.
    Schnaps macht blöde, Fernsehen macht blöder und danach kommt Söder!
    Es gibt jetzt genau zwei Möglichkeiten: Die Zuschauer schalten alle ab und die Läden verrecken, weil ihnen die Werbeeinnahmen fehlen (auch die ÖR leben davon!), oder das stupide deutsche Volk schaut weiter.
    Im ersten Fall erledigt sich das selber, im zweiten Fall haben die, die es machen vermutlich Recht.
    Schuld an allem sind die, die es konsumieren und damit zum Erfolg machen und die auch gemacht haben, daß es aufrechten und freien Menschen so schlecht geht!
    Wer ist schlimmer? Der versoffene, stammelnde und völlig wissensfreie Klabauterbach, oder die degenerierten Fleischklumpen, die ihm beeindruckt lauschen und zustimmend nicken?

  2. Bislang dachte ich, der WDR befände sich am Boden der Medienkloake. Nun hat es den Anschein, dass diese Kloake weitere Etagen hat und dass das ZDF doch tatsächlich noch unterhalb des WDR angesiedelt ist. Dort landet das, was der WDR herunterspült.

  3. Die obengenannten Eigenschaften,weiblich, migrantisch, Kopftuch, Islamkonditioniert usw. sind die perfekten Opfereigenschaften und pretesdenieren gerade zu zum ueblichen Gejammere und Gegreine dieser Ethnie.
    Welche Nationalitaet ist Ole Skrambas eigentlich?
    Falls er Europaer ist, eine weisse Hautfarbe hat, dazu noch heterosexueller Mann ist, der es wagte auch nur leise Kritik zu ueben, dann ist er entweder Querdenker, Nazzzi oder gehoert zum poesen Taetervolk.
    Also kein Verstaendnis, Gnade, Vergebung fuer ihn. Auch Verteidigung oder Verstaendnis geht in seinem Fall gar nicht (Irony off)

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