Die Rückkehr zum Staatsangehörigkeitsgesetz vor 2000 tut not

Deutschland als Ziel einer politisch gewollten Landnahme (Symbolbild:Shutterstock)

Anfang Januar 2015 – also noch vor dem Migrantenansturm im Herbst 2015 – sprach ich auf dem Landesparteitag in Karlsruhe in meiner Bewerbungsrede um den AfD-Landesvorsitz gegen Bernd Kölmel, dem damaligen Fanboy von Bernd Lucke, über den schleichenden Genozid am deutschen Volk durch die Einwanderungspolitik der Grünen.

Wie richtig und zutreffend meine Analyse schon damals war, kann heute jeder erkennen – und sie beweist mir (ohne mich selbst loben zu wollen), über eine große politische Weitsicht zu verfügen. Zu dieser Aussage stehe ich heute mehr denn je, denn die anhaltende, massenhafte Zuwanderung von Menschen aus aller Herren Länder wird nun wirklich für jeden täglich im öffentlichen Raum sichtbarer. Deren Folgen sind genau diejenigen, die in der Definition vom Genozid beschrieben werden. Und ja: ich unterstelle den Grünen Absicht!

Zerstörung der ethnischen Lebensgrundlage

Die Definition eines „Genozids” ist laut der gültigen UN-Konvention von 1948 eine Handlung, “begangen in der Absicht, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu zerstören”. Dabei handelt es sich um Verbrechen, die zusammengenommen einem Volk oder einer Volksgruppe die Lebensgrundlagen entziehen. Ein Verbrechen, das über kurz oder lang also zur Vernichtung der Existenz des Volkes oder der Volksgruppe führen soll.

Die massive und unvermeidliche Reduktion des deutschen Bevölkerungsanteils in den nächsten Generationen im eigenen Land verglich ich deshalb, nach der obigen Definition, mit einem „schleichenden Völkermord” – durch genau diese hauptsächlich von den Grünen betriebene, inzwischen aber von allen Altparteien mitgetragene Migrationspolitik. Und genau deshalb ist die zentrale Forderung aus unserem AfD-Parteiprogramm nach der Rückkehr zum früheren Staatsangehörigkeitsgesetz, vor dessen Änderung durch Rot-Grün im Jahr 2000, so entscheidend – weil wir sonst in naher Zukunft durch das an die Staatsbürgerschaft geknüpfte Wahlrecht politische Entscheidungen über das indigene deutsche Volk in fremde Hände abgeben.

Dabei werde ich bestimmt nicht tatenlos zusehen. Der deutsche Pass ist keine Ramschware!

 

Dr. Christina Baum ist AfD-Bundestagsabgeordete. Der vorstehende Beitrag erschien auch auf Beischneider.

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11 Kommentare

  1. Vor wenigen Tagen las ich als Überschrift in unserer Zeitung bei einem großen Artikel über einen Migranten (Achtung!): „Die Einbürgerungsurkunde ist auch nur ein Stück Papier“.

    Offenbar hat sich der schreibende Redakteur aus mangelnder Problemerkennung keinerlei Gedanken über diesen Ausspruch gemacht. In der Tat wurde im Artikel deutlich, dass er damit der Wehrpflicht in seinem Heimatland (!) entgegehen konnte. Ja, prima! Früher verzogen sich die damals noch aufstrebend unbekannten Wessies nach West-Berlin, um vom Wehrdienst befreit ihre Solidarität mit ihrem Heimatland zu bekunden.

    Zwei Staatsbürgerschaften ist das Verlogenste, was einem begegnen kann! Niemand lebt emotional in zwei Heimatländern. Entweder ist einem ohnehin alles, was Staatlichkeit betrifft egal, dann ist die zweite schon deshalb überflüssig. Oder man misst diesem Umstand doch eine größere Bedeutung bei, dann ist eine Teilung nur schizophren. Es dürfte in Gesprächen mit diesen Doppelstaatlern (auch zwei Mal wählen!) jedoch in einem Gespräch ziemlich schnell deutlich werden, wozu sich der Betreffende rechnet. Gerade diejenigen, die sich um eine zweite Staatsbürgerschaft bewerben, schwappen geradezu über, wenn es um ihre verlassene Heimat geht. Niemand hätte etwas dagegen, wenn es dabei um Verwandte oder Landschaft ginge, nein, es geht eben fast immer auch im die Solidarität mit dem heimatlichen System – vollkommen egal, ob zwischen Deutschland und diesem Land gerade Spannungen zu verzeichnen sind oder nicht. Das „deutsche“ an der gewählten doppelten Staatsbürgerschaft ist das Geld, der Lebensstandard, die Lebenssicherheit, der eigene Kulturkreis, der sich hier findet – und nicht zuletzt, die ewig stechende Jokerkarte: Nazi. Wie oft habe ich schon gehört, dass eine Ablehnung gegenüber einem Ausländer mit dem Kommentar: Nazi beantwortet wurde! Dank der deutschen Welt-Schuld-Gefühle, die im Grunde nur Juden für sich in Anspruch nehmen dürften, ist geradezu eine Weltschuld geworden.

    Ich freue mich herzlich, wenn irgendein Dunkelhäutiger oder sonstiger Mensch zu mir sagt: Ich bin Deutscher! Echt ist dies jedoch nur, wenn damit ein „nur“ verbunden ist. Alles andere ist dreiste Lüge, Opportunismus oder Betrug.

    Wenn Deutschland irgendwie wieder etwas in der Welt gelten will und sich auch das Ansehen einer großen Nation verschaffen will, muss sie für staatsrechtlich klare Verhältnisse sorgen. Welcher Maler käme auf die Idee auf seinem Malbrett erst einmal alle Farben zu mischen, bevor er zu malen anfängt? Erst wenn alle Farben auf dem Gemälde ihren Platz gefunden haben, kann man ein Werk verstehen oder bewundern. Wer sich einbürgern lassen will, soll dies tun dürfen, wer dagegen mit der gezinkenten Karte „Doppelstaatler“ spielen will, sollte dahin zurück, wo einfach Verhältnisse herrschen.

  2. Einen gewalttägigen Mob und die Vollversogung in die Sozialkassen,
    das braucht keiner a.d. Welt.
    Frau von Storch hat vor Jahren betr. Grenzsicherung einmal im übertragenen
    Sinne folgendes gesagt:
    „Wenn erforderlich müssen wir unsere Grenzen, das Land vor illegaler Einwanderung
    mit Waffengewalt schützen“.
    Wie recht sie behalten hat und was unternehmen die Verantwortlichen i.d. Politik,
    sie lassen eh jeden rein, wer einmal im Lande ist, wird nicht abgeschoben und
    das Land und die Sicherheit ist bereits eh im Ars..
    Keine Frau traut sich bei Dunkelheit mehr auf die Straße, denn sie haben Angst
    vor Raub, sexuelle Nötigungen, Vergewaltigungen und dem Tod durch einen
    Abschaum von Kriminellen !

  3. Trotz Angst von Dt. Frauen, Mädchen Kindern besonders bei einsetzender Dunkelheit alleine auf die Straße, öffentliche Beförderungsmittel zu benutzen, Parks oder Stadt zu bummeln, angegriffen zu werden -interessiert Dt. Politiker wenig – es wird einfach geleugnet, im Gegenteil weiter unkontrollierte Hundert -tausende meist bildungsferne Integrations -Unwillige muslimische Wirtschaftflüchtlinge, anonyme Terroristen,
    Familien-Verbrecher-Clans, von allen Einfluteten Orientalen, arabischen, muslimischen meist jungen Männern zu 80% ohne Pässe mit dem Wort “ Asyl “ beschert eine Rundumversorgung mit Taschengeld auch
    ohne Arbeit u.U. Lebenslang !!!

    • Sehr guter Hinweis!
      Darauf sollte man einmal die kämpferisch aufgelegten Feministinnen hinweisen!
      Welche Lebensqualität geht denn für Frauen und Mädchen verloren, wenn sie bei jedem Gang außer Haus überlegen müssen, wie sie unbelästigt und sicher nach Hause kommen können? Wie oft etwas erst gar nicht wagen, weil die Umgebung, der Rückweg deutliches Risikopotential birgt?

      Im Kopf behalten – für das nächste „Schänder-Geschwafel“, dass die dümmsten Akzente setzt!

  4. „Dabei werde ich bestimmt nicht tatenlos zusehen.“ Interessant! Und sagen Sie mir auch, was Sie zu tun gedenken? Dieses Land ist bereits verloren: es wird von grünen Hohlbirnen regiert, und – was noch schlimmer ist – von grünen Hohlbirnen bevölkert ist (sonst wären sie ja nicht an die Regierung gekommen!).

  5. „Genozid am deutschen Volk“ – riskieren Sie damit nicht einen geharnischten parteiinternen Ordnungsruf, verehrte Frau Baum? Ist es das wert? Herz sagt Ja, Kopf sagt Nein. Wen kümmert anno 2022 noch deutsche Identität? Politik, Medien, kommerzielle Reklame haben die Mehrheit unserer Mitbürger längst plattglobalisiert. Man steht nicht mehr auf dem Boden einer Tradition, man treibt mit dem Trend. Für die Eingeborenen geht es eigentlich nur noch darum, in Würde aussterben zu dürfen. – Just darum: Danke, dass Sie unsere Fahne hochhalten!

  6. Schön gesehn…Aber was nützt das, wenn das von einer Partei kommt,die zwar zu 200% Recht hat,aber nirgendwo Einfluss hat,um WIRKLICH WAS ZU ÄNDERN?? Wenn wir,die INDIGENEN DEUTSCHEN nicht SEHR BALD und GESCHLOSSEN auf die Straße , werden wir sang und klanglos von der Welt verschwinden!!

    • Und wenn wir indigenen Duetschen bald und entschlossen auf die Straße gehen, verschwinden wir MIT Sang und Klang. Demographisch ist das m.E. schon jetzt nicht mehr abzuwenden. Sei’s drum …

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