Donnerstag, 18. April 2024
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Erst hetzen, dann “Rassismus” plärren: Linke Bloggerin will Kabarettistin Monika Gruber zensieren

Erst hetzen, dann “Rassismus” plärren: Linke Bloggerin will Kabarettistin Monika Gruber zensieren

Böse “Rassistin”: Monika Gruber (Foto:Imago)

So kennt man Deutschlands Haltungsblockwarte: Stets Riesen im Austeilen und Zwerge im Einstecken, sparen nicht mit raunenden Vorurteilen und an Volksverhetzung grenzenden Verdächtigungen, wenn es gegen jegliches verbliebene deutsche Brauchtum und traditionell von Alman-Eingeborenen noch ausgeübte, ohnehin im Verschwinden begriffene Freizeitaktivitäten geht; dafür verfallen sie beim kleinsten kritischen Gegenwind in die Opferrolle und ziehen die Rassismus-Karte. So muss man wohl den Versuch der Bloggerin Roma Maria Mukherjee bewerten, der Kabarettistin Monika Gruber jetzt gerichtlich verbieten zu lassen, ihren vollen Namen in deren aktuellem Buch zu erwähnen. Mukherjee hat dazu nun, wie der “Stern” berichtet, bei der Pressekammer des Landgerichts Hamburg den Erlass einer Einstweiligen Verfügung beantragt.

Roma Maria wer? Zur Erhellung: Es handelt sich dabei um jene Bloggerin, die im vergangenen März – “als Privatperson” – via Twitter vor der angeblichen Infiltrierung der deutschen Handarbeitsszene (wo also freizeitliches und gemeinschaftlich betriebenes Häkeln, Stricken und Sticken angesagt sind) – durch “rechtsextreme Frauen” gewarnt hatte. Diese, schrieb Mukherjee, “unterwandern aktuell aktiv auch die textile Hobbyszene (z.B. zum Thema Stricken).” Es folgte ein dringender Appell an ihre vierstellige Twitter-Community: “Bitte setzt euch aktiv damit auseinander, wer was anbietet!“ (Tweet: siehe unten). Gerührt-verständnisvoll fasst der “Stern” – der die auf Twitter unter ihrem vollen Namen schreibende Bloggerin unsinnigerweise, aber demonstrativ nur “M.” nennt – zusammen, was Roma Maria Mukherjee zu dieser bemerkenswerten Einschätzung vermeintlich qualifizierte:  “M. hat mehrere Jahre als professionelle Kunsthandwerkerin gearbeitet, kennt die Szene aus eigener Anschauung, hatte ein Seminar zum Thema Rechtsextremismus besucht… Darüber hinaus bezog sie sich unter anderem auf Warnungen der Bundeszentrale für politische Bildung und die der Amadeu Antonio Stiftung.” Na, dann! Vor allem die überragende Expertise der von Stasi-Kahane gegründeten, von der Bundesregierung bis heute finanziell üppig gepamperten linksradikalen Amadeu-Antonio-Stiftung lässt da natürlich keinen Zweifel; die stellte ja auch schon hochwissenschaftlich fest, dass Mädchen mit geflochtenen Zöpfen ein Indiz für ein völkisch-nationalistisches Elternhaus sind.

(Screenshot:Twitter)

Fassungslos über den von Mukherjee getwitterten perfiden Rotz, gegen den sich auch etliche Textil- und Handarbeitsfans entsetzt zur Wehr setzten, waren damals nicht nur die meisten Kommentatoren in den sozialen Medien; auch Monika Gruber quoll angesichts dieses bösartigen Geschwurbels offenbar die Milz über. Als Co-Autorin des Buches “Willkommen im falschen Film” (gemeinsam mit Podcaster Andreas Hock) nimmt sie den grün-woken Wahn und das zunehmend hysterisch-totalitäre Meinungsklima in diesem Land aufs Korn – und zitiert darin, im Kapitel “Wenn Nazis stricken“, den besagten Post von Mukherjee. Gruber schreibt, eine Freundin habe ihr kürzlich den Tweet einer “selbst ernannten Influencerin und Tugendwächterin geschickt“, und nennt an dieser Stelle deren vollen Namen: Roma Maria Mukherjee. Der Nachname ist übrigens indisch – weil Mukherjees Vater Inder ist. Dazu kommentiert Gruber: “Von solchen verstörenden Gedanken mal abgesehen, ist es mir ein Rätsel, was jemand mit einem solchen Namen in der ‘textilen Hobbyszene’ treibt? Ich hätte sie eher beim tantrischen Shakren-Turnen oder einem veganen Urschrei-Seminar verortet.” Außerdem spekuliert Gruber darüber, ob der Name ein Pseudonym sei: Vielleicht heiße Roma Maria Mukherjee “im wahren Leben doch eher bloß ‘Maria Müller’“, was aber “schwer nach ‘Bund deutscher Mädel’ klingt“, so die Kabarettistin süffisant. Deftig und direkt? Durchaus. Gedeckt von der Kunst- und Meinungsfreiheit, zumal als Replik auf einen derart unterirdischen und verleumderischen Tweet, der eine ganze Kunst- und Handwerksszene ins Zwielicht rückt? Auf jeden Fall!

Das sieht Mimose Mukherjee natürlich ganz anders: Sie versteigt sich sogleich aufs professionelle Herumopfern, die Paradedisziplin der zu Chablis & Chebli sozialisierten Betroffenheits- und Empörungsszene, die sich – eingehegt im gratismutigen Wohlfühl-Widerstand und getragen von der “Mehrheit der Anständigen” (wie sie dieser Tage gerade wieder hunderttausendfach auf den Straßen gegen die kriminalisierte Opposition aufmarschiert) – berechtigt wähnt, allem und jedem die Nazi-Keule um die Ohren zu hauen, Menschen nach Belieben unter Generalverdacht zu stellen und sie mit braunem Dreck zu bewerfen. Natürlich unterstellt Mukherjee, herrje, Gruber nun gleich “Rassismus. Doch das ist nicht alles: “Über ihren Anwalt ließ die Bloggerin mitteilen, sie habe Drohungen bekommen, in denen von ‘Vergewaltigung und sogar Mord’ die Rede sei”, rapportiert der “Stern” tief betroffen, und konstatiert entrüstet: “Kalkulierter Tabubruch zahlt sich aus!” Der Tabubruch liegt für diese Journaille, wohlgemerkt, natürlich nicht darin, dass hier die Handarbeits- und Textilkunstszene durch einen lupenreinen, realen Fall von Hass und Hetze in Misskredit gebracht und als quasi rechtsextremistischer vorpolitischer Raum verunglimpft wurde – sondern dass es eine Kabarettistin wagt, sich mit dieser Verunglimpfung satirisch auseinanderzusetzen. Artikel 5 GG ist jedenfalls final tot, sollte diese Einstweilige Verfügung gegen Gruber ernsthaft bei Gericht durchgehen.

19 Antworten

  1. Zur Entspannung zur Schmutzpolitik einmal etwas anderes.

    https://tvthek.orf.at/profile/Eroeffnung-Kulturhauptstadt-Bad-Ischl/13895988/Eroeffnung-Kulturhauptstadt-Bad-Ischl/14209962

    Hier der künstlerische „Pudertanz“ (ziemlich weit hinten im Link zu schauen).

    Ich empfinde Kunst, Nacktheit von Männern, Frauen, Behinderten (keine Model), so wie uns Gott geschaffen hat, absolut o.k.
    Nichts ist für mich abstoßend oder gar obszön, bitte
    weiter und mehr von dieser Kunst.

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  2. Man kann davon halten, was man möchte, aber immerhin hat mich die Bloggerin dazu gebracht, das Buch der ‘Gruaberin’ zu kaufen. Ich hoffe, erstere verlangt jetzt keinen Anteil am Honorar.

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  3. Komisch nur, wie sich alles verschlechtert, seit dem die Gutmenschen die Welt verbessern wollen. Ansonsten sind die linken Kleingeister ganz vorn mit dabei, wenn es um jeglichen Machtmissbrauch geht: Seit Ewigkeiten berechtigterweise nichts zu melden haben, aber wenn man einmal am Drücker ist, dann bekommt man den Hals nicht voll und schlägt über alle Stränge hinaus. Die große Stunde der Unwichtigen und Bedeutungslosen und dann benimmt man sich wie der Elefant im Porzellanladen. Darüber hinaus haben wir viel zu viele ungute fremdländische genetische Einflüsse, die alles nur verwässern und kaputt machen.

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  4. Der Marsch durch die Institutionen ist erfolgreich beendet: Auch die Justiz ist gleichgeschaltet! Gell, Herr Haldenwang? Und so ist es leider ziemlich sicher, dass “dieser Einstweiligen Verfügung gegen Gruber” stattgegeben wird. Es ist schon drollig: Wir haben genug ethnisch deutsche Katastrophenweiber (natürlich denk’ ich da nicht an Baerbock, Roth, Göring-Eckhardt, Lang-wie-breit, Haßelmann, Chebli, Faeser, Esken, usw.), wozu brauchen wir noch welche mit Migrationshintergrund? (achso, Chebli ist gebürtige Palästinenserin – und ihr Vater arbeitet als Germanist in der Volkshochschule – sorry, vergessen, wo!)

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  5. ein kuh ist eben eine kuh… dein depp ein depp und uninteressantes eben uninteressantes… herr wirf hirn herb…

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  6. Es ist einfach nur zum kotzen, was bilden sich dies linken Dummbacken einfach nur ein? Einfach ignorieren, das wirkt meistens Wunder.

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  7. So?
    Vater Inder, und dann auch noch Roma! Doppelt diskriminiert!
    Widerlichster Opferkarten-Opportunismus!
    Und im Vergleich zu den von dieser Sorte Mitläufer diskriminierten Menschen, hier Monika Gruber, ein veritables Spatzenhirn.

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  8. “M. hat mehrere Jahre als professionelle Kunsthandwerkerin gearbeitet, kennt die Szene aus eigener Anschauung, hatte ein Seminar zum Thema Rechtsextremismus besucht… ”

    Wer kann es wagen der Dame mit diesem phänomenalen Werdegang Kompetenz absprechen ?

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  9. irgendwie erinnert mich diese ganze Gedanken- und Gesinnungskontrolle an die McCarthy-Ära in den USA – wurde sogar in Indiana Jones 4 noch zum Thema – aber getoppt haben sie ihr Vorbild schon !
    Und wie in den USA werden die Fanatiker am Ende viel Schaden angerichtet haben, aber nicht daür zahlen müssen !
    Aus der Politik werden die perfekten Verbrechen begangen !

  10. Mir reichen schon die Nachnamen um zu wissen, dass es sich da wieder um Importe handelt, die, anstatt diesem Land dankbar zu sein, nur ihre Töpfe voll ScheiXXe über dieses Land ausschütten. Warum gehen sie nicht in die Länder ihrer Eltern, wenn sie so stolz auf ihre Wurzeln sind?

  11. Ich kann mit den Begriffen Links oder Rechts nichts mehr anfangen.

    “Links”ist das komplette Establishment,das sich um die Interessen der Arbeiterschaft einen grossen Furz interessiert.

    Was “Rechts” ist die Opposition…einfach zu erklären,oder habe ich da was vergessen?