Sonntag, 3. März 2024
Suche
Close this search box.

Etappensieg in Offenburg: Mutiger Umweltschützer bremst Kahlschlag für Radwege

Etappensieg in Offenburg: Mutiger Umweltschützer bremst Kahlschlag für Radwege

Grüner Kahlschlag: Zur Fällung vorgesehener Baumbestand in Offenburg (Foto:Fröhlich)

Nachfolgend soll die Rede sein vom seltsamen Ausgang einer giftgrünen Groteske: In der Stadt Offenburg wurde gerade, quasi stellvertretend fürs ganze Land, eine bedeutsame Kontroverse ausgetragen – mit einem Scheinsieg für Vernunft und Demokratie. Was nämlich eine über das fragwürdige „Green Movement“ initiierte Politik für die kommunale Basis konkret bedeutet, zeigte sich jetzt mustergültig in Baden-Württemberg: Nach einem monatelangen Streit über einen geplanten Kahlschlag in der berühmten „Salmen“-Stadt, einer Wiege des stets bescheidenen deutschen Freiheitskampfes, verfügte die Stadt Offenburg nun widerwillig einen windigen Stopp. Freiwillig waren sie nicht dazu bereit –  denn auch hier, ganz unten im Land, haben einfache Bürger und Kommunalpolitiker eigentlich gar nichts mehr zu sagen. So bitter lautete das eindeutige Fazit.

Alles begann mit in die Öffentlichkeit geratenen städtischen „Planungen“, welche den Gestank von fragwürdiger Hinterzimmer-Politik absonderten. Hierbei ließ sich gut beobachten, wie sich politische „Lenkungs“-Strategen mit Verwaltungschinesisch tarnen, damit der Bürger, der hierzulande nur noch Untertan sein soll, gar nicht erst mitbekommt, was die Obrigkeit durchziehen will: So wurde ein unverständlicher Buchstabensalat über die Bürger gekippt, welchen aber – Gott sei Dank – einer aus dem Volk dechiffrieren konnte: Er übersetzte, was mit “umgestaltender Raumplanung” mit „unklimatisierten“ Fußgängern und Radfahrern, mit “wegweisenden Klimaschutzkonzepten”, mit einem “großflächigen neuen Rad- und Wegenetz”, mit einem “verkehrslenkenden” Einbahnstraßen-System und einer gesamtstädtischen Tempo-30-Regelung für alle PKWs und all den übrigen verklausulierten Maßnahmen in Verbindung mit einem mehr als dubios anmutenden „Masterplan Verkehr konkret gemeint war: In Wahrheit sollte die Stadt “entgrünt” werden (natürlich leider nur botanisch), indem zahllose Bäume hätten gefällt werden sollen. Einmal mehr sollte hier “Klimaschutz” brachial über Naturschutz gestellt werden.

Politisch korrektes Bullerbü

Dieser unausgegorene geplante Beitrag zur deutschen Rettung der Welt, der sich im Detail als planerischer Anti-Umweltschutz offenbarte, mündete daher schließlich in eine Petition, welche die eigentliche Bedeutung des “Masterplans” bürgerverständlich und demokratisch offenlegte: Für ein politisch korrektes Bullerbü sollten hier die Axt zuschlagen und die Säge singen, ein grünes Massenbaumsterben war mit vollem Vorsatz geplant. Der inzwischen „Baum-Anwalt“ genannte Ralph Fröhlich stellte vor lauter Wut und Entsetzen seine Erkenntnis auf „Change.org“ als besagte Petition ins Netz, in der es hieß: “Die Stadt Offenburg, deren Verwaltung und Gemeinderat planen 164 ausgewachsene Bäume für breitere und schnellere Radweg zu fällen. Begründet wird dies durch die Notwendigkeit die Klimaziele der Stadt zu erreichen, indem mehr Radverkehr und weniger Fahrzeuge in der Stadt unterwegs sind.“ So kehrte spät, aber nicht zu spät im weiteren Verlauf doch noch ein kleines bisschen Logik in ein brisantes politisches Vorhaben zurück, welches lediglich einer abstrusen Agenda, hingegen keinerlei konstruktiver oder sachlicher Logik mehr folgt.

In der Petition, die inzwischen von knapp 25.000 Menschen aus der Region unterzeichnet wurde, führte Initiator Fröhlich weiter aus: „Verloren gehen die Bäume vor allem für das Microklima in der Stadt. Sie produzieren Sauerstoff und binden CO2, vor allem aber spenden sie wichtigen Schatten, der verhindert, dass die Stadt sich immer weiter aufheizt.“ Letztere unvermeidliche Folge des beabsichtigten Baumfrevels soll den derart raumgreifenden “Klimaschützern” und Stadtplanern etwa nicht bewusst gewesen sein…? Das ist eigentlich kaum zu glauben. Verdeutlichen wir uns nochmals: Grundsätzlich beträgt Deutschlands Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß lediglich geringe 1,8 Prozent, weltweit führend sind hierbei mit mehr als der Hälfte der Emissionen China, USA, Indien und Russland. Angesichts dieser Tatsache sind die über die Grünen lancierten und politisch durchgeboxten Ziele, wie unter anderem der besagte “Masterplan Verkehr”, schon vom Ansatz her eigentlich absurd, unverhältnismäßig unbegründet und weit übertrieben. Viel Rauch um nichts also? Denkste! Deutsche Städte sollen im Namen des „Klimaschutzes“ baumfrei werden. Das ist nicht verrückt – sondern ein bitterböser Plan.

Mit Umweltschutz hat all das nichts zu tun

Denn in diesem hinterhältig gestrickten “Masterplan” steckt das absurde Gesamtziel einer “Mobilitätswende, hin zu einer Gehkultur und mehr Radfahrenden, weg vom Autoverkehr in unseren Straßen.“ – das verkünden die Grünen seit dem entsprechenden Beschluss innerhalb und ausserhalb des Landtages. Gehkultur auch für Rollstuhlfahrer? Gehen Sie doch mal wieder auf der Schwarzwaldhochstraße spazieren! Wie sich inzwischen landesweit beobachten lässt, sind nicht nur die Städte des Südwestens von diesem „Masterplan Bäume fällen, Autos verbieten“ betroffen. Allein in der Hansestadt Hamburg, entlang der idyllischen Außenalster, wurden unlängst an die 80 Bäume für den Ausbau von Fahrradwegen gefällt. Aber was haben abgeholzte Bäume und verbotenes oder tempobehindertes Autofahren mit “Klima” zu tun? Welchen Sinn ergibt solch ein Agieren?! Sicher ist: Mit Umweltschutz hat all das nicht das Geringste zu tun. Was scheinbar irre und wirr erscheint, ist in Wahrheit ein Hinweis auf die wahren Ziele, welche politisch angestrebt werden und über ein Netzwerk als böse Planspiele vorangetrieben werden.

Der genannte „Baum-Anwalt“ grub sich tief in die Materie ein, die raffinierte Gegenseite bemühte sich mit fiesen Tricks, unter sich zu bleiben. Doch unbeirrt forderte Ralph Fröhlich Einblick in Akten und Planungsvermerke, berief sich auf das „Landesfreiheitsinformationsgesetz“, während die dreisten Masterplan-Vollstrecker der Stadt seine Auskunftsbegehren mit absurden Verwaltungsgebühren parierten (300 Euro sollte jede Anfrage mindestens insgesamt kosten, berechnet mit behördlichen Stundensätzen von jeweils 27,50 Euro). Doch das Mauern half nichts, Fröhlich blieb hartnäckig – kein Wunder, war er doch bereits einem entscheidenden Vorgang auf die Spur gekommen und wollte sich auch mit noch so deftigen Wuchergebühren nicht von weiteren Enthüllungen abhalten lassen. Unbeirrt wirbelte er weiteren Amtsstubenstaub auf – und brachte so Unglaubliches zutage.

Ein “Masterplan” als sinistres Ansinnen

Mit der Planung beauftragt hatte die Stadt, übrigens in Person ihres CDU-Oberbürgermeister Marco Steffens, das Unternehmen “Modus Consult”, das unter anderem auch einen Firmensitz im benachbarten Karlsruhe hat. Und siehe da: Ein von der giftgrünen Landesregierung teilweise finanziell munitioniertes Netzwerk sogenannter „Experten“ und angeblich „unabhängiger kompetenter Beratungsagenturen“ hat ein ganzes Spinnennetz zwischen Städten und Kommunen im Ländle geknüpft – und allesamt haben sich die willigen Helfer des besagten „Masterplans Umgestaltung“ den sinistren Ansinnen verschrieben, ein anderes Land zu erschaffen. Gleichwohl verheddern sich diese Scheinkompetenten selbst vielfach in ihrem Gestrüpp aus Unternehmens- oder Städteberatung und purer Ideologie.

So heißt es etwa auf der Homepage der Beratungsfirma “Modus Consult: “Klimaschutz und Lufthygiene sind zwei wichtige Themen, die in der heutigen Welt immer wichtiger werden. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind, und es ist wichtig, dass wir alle unseren Beitrag leisten, um ihn zu bekämpfen. Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist der Einsatz von umweltfreundlichen Technologien und der Vermeidung von Treibhausgasen. Die Stadt- und Verkehrsplanung muss hier ihren Beitrag leisten … Deshalb ist es wichtig, dass wir Maßnahmen ergreifen, um die Luftqualität zu verbessern, zum Beispiel durch den Einsatz von sauberen Energien oder den Ausbau von Radwegen. Insofern muss auch hier die Stadt- und Verkehrsplanung ihren Beitrag leisten.” Was soll hier denn bitte eine „unabhängige“ Beratung sein? Es wirkt eher, als ob ein Grüner am Megaphon steht und ultimativ fordert, dass alle bedingungslos „ihren Beitrag leisten“ und ihm sofort aufs Lastenrad folgen müssen – denn wir alle müssen schließlich grün wählen, grün denken und “unseren Beitrag leisten”! Was für eine üble Propaganda im Agentur-Tarnanzug, powered by „The Länd“ des Herrn Kretschmann!

Abholzen verboten!

Doch zurück zu Fröhlichs Recherchen: Dieser konnte – da er sich nicht abwimmeln ließ – nachweisen, dass ein klares Verbot im Naturschutzgesetz existiert, welches den Schutz des Baumbestandes in Städten (insbesondere sogar bei Baumalleen) eindeutig regelt und deren Erhalt zumindest klar priorisiert: Abholzen verboten! Möglicherweise haben bei “Modus Consult” ja etliche Führungskräfte das grüne Parteibuch, denn deren „Beratungsergebnis“ erwies sich laut „Baum-Anwalt“ Fröhlich als primitive Axt im Wald – meilenweit entfernt vom echten Umweltschutz. Im „Offenburger Tageblatt“ (OT) – nur als Druckausgabe verfügbar – ließ sich am 7. Juli darüber lesen, dass die Stadtregierung und ihre Verwaltung mit verschwendetem Steuergeld makabren Unsinn eingekauft hatte, nämlich das sinnlose Abholzen ohne jede Rücksicht auf bestehende Gesetzeslagen: „Fröhlich fragt nun, wie es sein könne, dass ein Planungsentwurf der Firma (Modus Consult, Anm.d.Verf.) vorgelegt werde, der diesen Punkt komplett missachte, und sämtliche Bäume entfernt und neu gepflanzt werden sollen. Gehe es hierbei nur darum, maximale Fördersummen zu erreichen und die Baumquartiere der Stadt kostengünstig zu erneuern, fragt Fröhlich weiter und verlangt zur Klärung Einsicht in die Auftragsunterlagen.“ Darauf folgte der Hinweis der Stadt, dass das eben nur sehr teuer zu haben sei; eine Gebühren-Brandmauer gegen Aufklärung im Interesse des Souveräns, der Bürger??

Doch zur Entfernung der Bäume: Den Baumbestand erneuern, indem man den alten wegholzt? Wie soll das denn gehen? Abwarten, Sie werden sich gleich wundern! Denn es kommt noch schlimmer. Im Rahmen der veröffentlichten Aufklärungsarbeit rund um die Petition gegen das politisch gewollte Baumsterben in Offenburg kam heraus, dass es bei der Skizzierung des konkreten Abholzungsvorhabens einmal um “nur” 111 Bäume ging. Von dieser Zahl redete die Stadt auch weiterhin stur, als die geplante Abholzung von 164 Bäumen schon ausgemachte Sache war. Da begannen bereits der Rückzug und der verzweifelte Versuch, hauptsächlich mit der SPD, den Vorgang wieder hinter die Kulissen und mit Verzögerung aus der Diskussion zu holen – um bloß nichts an dem bösen Vorhaben zu ändern! Doch es wurde brenzlig – vor allem, als herauskam, dass unabhängig von den in der Petition betroffenen Bäumen, im Rahmen der regulären gärtnerischen Stadtpflege, bereits im ersten Quartal 2023 über 800 Bäume gefällt wurden – und das waren 200 mehr als im Vorjahr. Und wofür erfolgten diese exzessiven Rodungen?

Quadratische Kübelkultur

Aufmerksamen Zeitgenossen und Einheimischen fiel schon seit längerem auf, dass sich im Offenburger Stadtbild eine quadratische „Kübelkultur“ ausbreitet: Alle – meist mickrig kleinen – Pflänzchen kommen in Kübel, die aussehen wie seriell gestanzte Bottiche. Seelenlose Planquadrat-Anmutungen, Reißbrett-Romantik, anders gesagt: Geballter Mist von regionalen Politikern, die man getrost als ästhetische Wildsäue bezeichnen könnte! Gibt es da einen Zusammenhang zum Petitionsthema? Ja. Denn, weitaus schlimmer noch: Überall wurden – und werden hier weiterhin – Bäume gefällt, meist uralte wunderschöne Baumarten, mal an der Stadtmauer, mal in der Innenstadt (wegen angeblicher “Umgestaltung”). Nachfragen bei der Stadt wurden stets beschieden, dass „Experten“ zum Fällen geraten hätten. Aha! Sollte man hier nicht eher von grünen „Axt-Perten“ sprechen…?! Oder waren die 800 Bäume vielleicht plötzlich an Corona erkrankt? Man wird ja mal fragen dürfen.

Bereits früher, vor gar nicht langer Zeit, hatte sich die Stadt Offenburg mit einer weiteren überflüssigen und regelrecht peinlichen „Expertise“ bis auf die Knochen blamiert: Da war im Auftrag der kommunalen Regenten von einer Freiburger Agentur eine „Gestaltungsfibel“ für die City erarbeitet worden, zu der ein Leserbrief im OT anmerkte, diese würde ihn doch „sehr an die DDR erinnern“: Alle Kübel (!) gleich groß, alle Sonnenschirme gleich, alles gleich, Tische und Stühle auch gleich. Normung ist das erkennbare System dahinter und der DDR-Vergleich ist gar nicht so abwegig – denn mit „Ökosozialismus“ lässt sich all das recht gut erklären, worum es hier in Wirklichkeit geht – und es ist mehr als eine Geschmacksdiktatur! Einerseits werden die Städte zu endlosen Fußgängerzonen umgebaut, zu welchen kaum noch ein Lieferant gelangt, mit Marktplätzen, die oft nur noch so lebendig sind wie ein Friedhofsvorplatz, während Baumärkte und Discounter längst vor den Städten die Menschen anlocken; kein Wunder, schließlich will der Einkauf auch transportiert werden und wer will schon nach endloser Parkplatzsuche seine Bier- und Wasserkästen mitsamt Klopapier durch endlose Fußgängerzonen an gleich aussehender Kübel-Monotonie vorbeischleppen, zurück zu seinem Auto, das am Ende in einem der überteuerten Parkhäuser oder auf einem der noch teureren, strafzettelbedrohten “parkraumbewirtschafteten” Plätze abgestellt wurde?

Amtsstuben hinter einstigen Schaufenstern

Lebensmittelgeschäfte gibt es in den Städten kaum noch, das Leben erblasst (sieht man von den Bereicherungen orientalisch-afrikanischer Subkulturen ab) , immer mehr Leerstand in bester Lage – Grüne sind mit ihren Fahrrädern zunehmend unter sich. Weshalb nun gleich die nächsten „Berater“ anrücken und für die leeren Läden ganz tolle, neue „Konzepte“ anbieten: „Ein Laden, mehrere Mieter“ war beispielsweise unlängst in der Zeitung zu lesen –  und die frei dilettierende Obrigkeit der Stadt, die offenkundig nur noch das ausführt, was sich andere „Experten“ so alles an blankem Unsinn und destruktivem Müll ausdenken, plant nun sogar, etliche Verwaltungseinheiten zu dezentralisieren, einzelne Ämter hinter den leeren Schaufenstern anzusiedeln und sich in ehemaligen Klamottenläden beispielsweise mit einem eigenen „Quartiermanagement“ einzunisten. So kann der Steuerzahler auf Umwegen auch mal zum Ladenmieter in der City werden (kleiner Scherz). Bei solchen grotesken Vorhaben wundert man sich über die Zerstörung der wenigen grünen Oasen und altehrwürdigen Bäume kaum noch.

Doch inzwischen äußern sich sogar Journalisten der lokalen Medien leicht kritisch: „Die Bäume sollen erhalten bleiben und nicht für Radwege geopfert werden. Dies machten auch die mehr als 350 Besucher in der proppenvollen Reithalle mit ihrer Anwesenheit und ihren Wortbeiträgen überdeutlich. In der nunmehr monatelangen Debatte war die Zahl von 130 Bäumen genannt worden, die im schlimmsten Fall hätten weichen müssen. Diese Gefahr ist gebannt: FDP-Fraktionschef Thomas Bauknecht drängte in der Sitzung darauf, dass über den verbindlichen Baumerhalt abgestimmt wird. Daraufhin einigte sich OB Marco Steffens in einer kurzen Sitzungspause mit den Fraktionssprechern darauf, den Beschluss zu fassen, die Planungen ‘unter Erhalt der Bestandsbäume’ fortzusetzen, wofür es ein einstimmiges Votum gab. Die Stadtspitze bekräftigte am Dienstagmittag beim Pressegespräch im Nachgang zur Ratssitzung, den Auftrag des Gemeinderats sehr ernst zu nehmen. Die Prämisse bei den weiteren Planungen sei ganz klar, ‘die Bäume zu erhalten’, betonte Baubürgermeister Oliver Martini. Es sei denn, die Bäume seien krank oder kaputt, dann werde es Neupflanzungen geben, ergänzte OB Steffens: ‘Das wird jeder verstehen.‘”  Und gleich geht die Verarsche wieder von vorne los. OB Steffens muss wohl teuflisch gegrinst haben, als er das sagte – denn allein mit dieser Methode hat er in diesem Jahr ja wohl bereits 800 Bäume gefällt. Die waren also alle krank, Herr Steffens? Ja, sicher!

Artenschutz für Deutschlands gefährlichste Partei

OT-Lokalchef Christian Wagner bemühte sich in einer Kolumne um versöhnliche Einordnung: Er sei froh, dass es Offenburg mit dieser peinlichen Eskapade nicht in TV-Sendungen wie “Extra 3” oder “Mario Barth deckt auf!” geschafft hatte, schrieb er. Wagner bilanziert: „Am Ende war es doch gar nicht so schwer, den einzig richtigen Beschluss zu fällen: nämlich die Bäume zu erhalten! Das erspart es uns glücklicherweise, in den einschlägig bekannten Satire-Sendungen der Lächerlichkeit preisgegeben zu werden. Die Stadtverwaltung kann noch so sehr auf Zwänge, Auflagen, Vorschriften und Richtlinien verweisen, die die immer enger geschnürten Klimaschutzvorgaben des Gesetzgebers und nicht zuletzt die ehrgeizigen Klimaschutzziele des eigenen Masterplans Verkehr Offenburg 2035 nach sich ziehen: Wenn man sich dabei derart verrennt und am Ende unsinnige Vorhaben wie das Abholzen von Bäumen zugunsten von Radwegen herauskommen, erweist man dem Anliegen einen Bärendienst…

Doch mit seinem Fazit irrte der Kollege. Er ist offenbar bemüht, den journalistischen Artenschutz für „Deutschlands gefährlichste Partei“ (Sarah Wagenknecht), die seit ihrer Gründung so seltsam mutierten Grünen, wieder in den medialen Schutzraum zurückzuholen: “Offenburg ist übrigens überall: Sehr oft konkurrieren derzeit in Deutschland Naturschutz mit Naturschutz und Klimaschutz mit Klimaschutz. Die Lehre aus dem Offenburger Baum-/Radweg-Dilemma ist für alle gültig: Gut gemeinter Aktionismus hilft nicht weiter. Nur mit sinnvollen Projekten kann man die Menschen überzeugen.“ Das ist ein unglaublicher Blödsinn: Naturschutz konkurriert nicht, er kollidiert mit dem monströsem “Klimaschutz”! Denn die Bewahrung der Natur zieht gegenüber dem angeblichen und alles überspannenden „Klimaschutz“ stets und immerdar den Kürzeren! Die konkret sicht- und erlebbare Umwelt wird fürs abstrakte “Klima”, was immer das sein soll, geopfert und über den Haufen geworfen!

Ziel sind die 15-Minuten-Megacities der Zukunft

Schlimmer noch: Die meisten Maßnahmen der „Klimaschützer“, wie der Betonbodenbau der Windräder und hierfür auch das Abholzen ganzer Wälder, beweisen die absurde, umweltschädliche und letzten Endes auch inhumane Politik eines fanatischen Sektiererhaufens und dessen bekanntermaßen dubiosen Hintermännern und Unterstützern. Darunter etwa ein Upperclass-Hallodri Hal Harvey, der von der Rockefeller Foundation mit Milliarden für derlei Projekte „on the Job“ geholt wurde – wie sich selbst bei Wikipedia oder sogar in „Bild“ lesen lässt (Verschwörungspraxis statt -theorie!!!) – man denke an den unlängst enthüllten und schnell wieder totgeschwiegenen, unfassbaren Graichen-Skandal, der eigentlich ein Habeck-Skandal war und ist.

Was ist nun geplant? Die Megacities der Zukunft sind das Ziel, hierhin führt der Weg und  Bäume sind nur noch im Weg. Baukastensysteme sind nicht nur in Begrünungskübeln, sondern auch im Wohnraum geplant: Alle Menschen sollen in diese Städte ziehen, in “klimaneutral” parzellierten Grundflächen, am besten direkt überm Discounter wohnen, Strom und Heizung sparen, nur noch kontrollierte Medien konsumieren, idealerweise fleischlos oder Insekten fressen und nicht mehr reisen. Individuelle Verkehrsmittel außer solchen für Selbststrampler sind verpönt. Das ist die Vision. Und wer angesichts dieser Entwicklung heute auf Eigenheime oder gar Neubauten setzt, ist pfui! Derartige Pläne sind übrigens ganz real; ein gewisser Klaus Schwab hat sich hierzu unlängst explizit und eindeutig geäußert. Der Erfinder des WEF will das so: Megacities à la China, für jeden Menschen nur noch einen erlaubten Bewegungsradius von 15 Minuten zur Abdeckung aller Bedürfnisse, dann husch!, schnell wieder zurück ins Wohnklo. Alles in ständiger Erwartung der nächsten Klima- oder “Pandemie”-Lockdowns! Die Hamburger Jusos sind von dieser totalitären 15-Minuten-Idee übrigens derart begeistert, dass sie gleich mal die Absperrung aller Stadteile in HH forderten.

Planungen schon viel weiter gediehen

Wer da immer noch glaubt, hinter all dem politischen Irrsinn stecke kein Ziel und das sei doch alles gar nicht so gemeint, dem sei dringend empfohlen, etwas mehr auf Details zu achten. Wie auch auf dieses, welches die Baumeister in Offenburg endgültig entblößt: Rein „zufällig“ kam dort nämlich nun ein „Gärtnermeister“, etwas unpassend und voreilig, mit einer sicherlich ebenfalls von Experten mitkreierten „Erfindung“ auf den Markt. Das OT textete, dazu, ohne überhaupt nur einen Zusammenhang zum Baumfäll-Stopp zu erkennen: „Mobile Bäume fürs Zentrum in Offenburg – Gärtnermeister hat Baumcontainer erfunden … Thomas Simon befasste sich mit der Problematik, dass man sich gerade im Hochsommer mehr Bäume (!) wünscht. Allerdings würden Bäume jede Menge Platz (!) in den oft begrenzten städtischen Bereichen brauchen .. „mir schwebte da eine Lösung vor, die nachhaltig und klimaneutral ist.”  Offenbar hatte niemand in der dortigen Verwaltung mit solch heftigem Widerstand gegen das geplante Baummassaker gerechnet, so dass die internen Kübelstadt-Planungen also schon längst viel weiter gediehen waren (obwohl die kommenden Lego-Cities mit ihrer Klotzarchitektur intern schon sehr weit gedacht sind). Eine Hand wäscht die andere… Dumm nur, dass da jetzt das Abholzen erstmal verschoben wurde!

Orwell, Huxley, Verne oder Wells – einen derart peinlichen Abgang der Zivilisation hatte keiner der großen Dystopia-Autoren auf dem Schirm gehabt. Aber auch die Dreistigkeit der städtischen Planungsvollstrecker ist unglaublich. Es ist ein Plan. Ein schrecklicher Plan.

19 Antworten

  1. Eine Weisheit aus der Türkei passt genau dazu.
    Der wald wurde immer weniger und stand auf . Da sagte die Axt ich bin eine von euch mein stiel ist aus Holz . Also lkies der wald weiter abholzen .und der wald ging zu grunde

    18
    1
  2. Überall wo die GRÜNEN KHMER das Sagen haben das gleiche Spiel!!!
    Auch in Dresden wurden noch nie so viele Bäume gekillt wie unter den Grünen Khmer.Selbst im Großen Garten wurde ein so noch nie dagewesener Kahlschlag veranstaltet.Die Begründungen waren die selben wie hier im Beitrag angeführt -Bäume angeblich krank oder notwendige Fällungen für Neupflanzungen von Arten die dem sogenannten Klimawandel besser widerstehen.Sie wollen alles zerstören und ihrem irren Weltbild anpassen!!!

    35
    1. “…..oder waren diese Bäume an Corona erkrankt? Man wird ja noch mal Fragen dürfen……” Es ist hier wirklich unglaublich, was hier für Idioten herangezüchtet werden. Und keiner bietet hier endlich mal effektiv parolie. Es ist wie eine Seuche, die in jetzt, hier und heute wahrlich existiert. Selbst unter Honecker konnte man, trotz Rohstoffmangels, mit Sicherheit ausgehen, daß solche kranken Maßnahmen durch solche kranken Hirne, wenn man überhaupt noch Hirn dazu sagen kann, nie umgesetzt wurden.

  3. So ist das in einem Land, das von ideologischen Politikern u. (Selbstzensur) regiert wird und das ein Volk hat das in masochistischer Dummheit immer noch die Altparteien wählt.

    29
  4. Es muss etwas in der Luft oder im Wasser sein, dass es immer mehr Gestörte mit totalem Realitätsverlust in diesem Land gibt, und nur ein verschwindend kleiner Teil des Volkes scheint immun dagegen zu sein.
    Als normal tickender fühlt man sich regelrecht umzingelt von Idioten jeglicher couleur.

    26
    1. Welcome to my world. Oder wenn man sich so seit 20 Jahren am Stück so fühlt und absolut machtlos ist daran etwas zu ändern, während es ständig schlimmer wird.

      Keine Angst, hinterher ist es dann wieder keiner gewesen, insbesondere die bei “Polizei”, BRD-Stasi, Verwaltung, Medien nicht. Und man hat auch gar nichts wissen können.

  5. Vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Wichtig ist aufzuzeigen, welche Planungsziele (15 Minuten-Stadt u. a.) dahinterstehen und wie der Klimahysterie fast alles Vernünftige geopfert wird.

    Grüne stehen auch durch ihre Lügen über den Klimawandel den Zielen der Menschenschinder wie Stalin und Mao u. w. , näher wie den Zielen und Bedürfnissen der Menschen den Umweltschutz, Naturschutz, Freiheit und Demokratie unter einen Hut zu bringen.

    Der Wahnsinn in Deutschland hat eine Farbe: Grün.
    Diese Partei ist verfassungsfeindlich, gefährlich und gehört bekämpft.

    32
    1
  6. Es geht und ging nie um unsere Gesundheit. Es geht und ging nie um Klimaschutz. Es geht darum, daß Volk in Angst und Schrecken zu halten. Um Befehl und Gehorsam. Um Demütigung, Bevormundung und Drangsalieren.
    Es gibt keinen menschgemachten Klimawandel. Das wissen die kommunistischen Grünen natürlich auch. Wir sollen gefälligst gehorchen und werden in 15-Minuten-Städte eingepfercht. Das ist der Plan. Wir müßen uns bald für alles Genehmigungen von den Behörden holen. Wer dagegen verstößt, wird bestraft. Wir laufen geradewegs in eine lupenreine Diktatur. Zum Teil sind wir schon drin. Siehe Coronamaßnahmen.

    7
    0
    1. “Wir laufen geradewegs in eine lupenreine Diktatur.”

      Nennt sich Demokratie. Die schlimmste aller Diktaturen, denn die dummer Mehrheit hat das Sagen. Oder noch schlimmer: die Minderheit bestimmt über die Mehrheit. Sie ist die Diktatur, die sehr schwer zu bekämpfen ist.

      Jeder Regierungsform ist letztendlich eine Diktatur.

      Übrigens: Es geht um Geld, einzig und alleine um Geld.

  7. Es wird immer deutlicher: Die Grünen wollen alterantivlos ohne Rücksicht auf Natur- und Klimaschutz (!!) ihre ideologischen Ziele (Abschaffung aller “Freiheits-Elemente” und Eigenverantwortung) abschaffen!
    Windkrafträder müssen …, Radwege müssen …, Fleischkonsum muss …, Autoverkehr muss …,
    Eigenheime müssen … usw.

    Hier wird auch für die Stadt grün-ideologisch festgestellt, dass Ferienwohnungen “Zweckentfremdungen” seien und diese Wohnungen so dem Wohnungsmarkt “entzogen” würden! Schöner kann man das eigene politische Versagen im Wohnungsbau nicht offenlegen! Keinerlei Hemmungen in private Rechte einzugreifen. Art.14 GG ist eine weitere Vorschrift die grün-ideologisch in die Tonne getreten wird.

    4
    1
  8. Je weniger Bäume es in den Städten gibt, desto mehr Chancen entstehen für weitere Rekordtemperaturmessungen.

    1. Ne Werner.
      Es gibt tatsächlich Studien, die besagen, dass Bäume die Luftzirkulation stören und es dadurch wärmer in den Städten wird.

      Wäre interessant, ob das stimmt oder nicht.
      Aber ich möchte in keiner Stadt, wie München oder Hamburg leben, die kaum Bäume in der Stadt haben wie hier in Berlin.
      Die beiden Städte kamen mir irgendwie tot vor.

  9. Die Bäume behindern letztendlich das 5G-Netz, welches zur unbeschränkten Überwachung der Verwaltungsmasse, unbedingt benötigt wird.

  10. Wir dürfen den Grünen Wahn mit all seinen Untertanen nicht Herr werden lassen und müssen uns wehren. Mit Bürgerinitiativen die sich gemeinsam zusammen setzen und sich beraten und gemeinsam an unsere Land und Kreispolitiker schreiben und sie auch zur Frage/Meinungsäußerungsrunden veranlassen. Die müssen wissen das wir nicht dacor sind und gegen diesen allgemeinen geplanten Irrsinn friedlich dagegen sind und auch den sogenannten zusammengepfriemten Notstand und sonstige Fragwürdige Gesetze die nur der Lobby und nicht den Menschen dienen, nicht Folge leisten werden.

    5
    1
  11. Es ist leider zu befürchten, dass all dies nicht rein zufällig passiert, sondern dass ein Plan dahinter steht, nämlich “The Great Reset oder die Neue Weltordnung”.

    In diesem Zusammenhang dürfen wir nicht 5G vergessen…5G funktioniert nur, wenn auf kurzer Distanz viele Verteilerstationen installiert sind. Bäume stören die Übertragung bei z. B. beim autonomen, bzw. kontrollierten Fahren

  12. Wells war einer der Architekten der neuen Weltordnung. Der hatte das “auf dem Schirm”.

  13. Mit viel Aufmerksamkeit las ich diesen Artikel und auch an unserem Wohnort, der Stadt Reims in Frankreich, wurden unglaublich viele ehrwürdige, gesunde Stadtbäume einfach abgeholzt – man wolle junge Bäume nachpflanzen wurde uns mitgeteilt!
    Der grüne Wahnsinn grassiert grenzenlos.

  14. Die 5G Technologie wird von Bäumen geblockt und die ist aber Voraussetzung, um zukünftig die Menschen in den Städten zu kontrollieren.