Extremisten unter sich: Faeser teilt sich die Bühne mit Hass-Rapper

Faeser (l.) mit Massiv (r.) (Screenshot:Youtube)

Dass Antisemitismus in Deutschland nur dann bekämpft wird, wenn er von Rechtsradikalen, nicht aber von islamischer Seite kommt, war schon eine triviale Note, bevor mit der hessischen SPD-Provinzpolitikerin Nancy Faeser ein Antifa-U-Boot und eine linksradikale mutmaßliche Verfassungsfeindin im Bundesinnenministerium installiert wurde. Seitdem der Linksstaat auch diese Schlüsselbehörde erfolgreich infiltrieren konnte, hat sich die Blindheit gegenüber allen sonstigen, zahlenmäßig weitaus größeren Gefährdergruppen wider den Rechtsstaat massiv gesteigert. Im Wahn, letztlich alle nicht-linken, konservativen, liberalen, corona- und impfkritischen und generell oppositionellen Strömungen in Deutschland ins Lager des Rechtsextremismus zu rücken, sind objektive Neutralität, politische Zurückhaltung und Äquidistanz der Regierenden permanente Fehlanzeige geworden.

Dies konnte diese Woche wieder eindrucksvoll mitverfolgt werden, als sich, im Zuge einer Farce von „Preisverleihung”, einander schulterklopfende Haltungs-Brahmanen unter Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz wieder mal gegenseitig Lametta umhängten für ihren „Einsatz gegen Rassismus und Extremismus”. Im konkreten Fall ging es um „Menschen”, die sich nach dem rechtsextrem gelesenen Attentat eines psychisch schwer gestörten Geisteskranken in Hanau „besonders engagiert haben”, sprich: die also die passenden Duftmarken an den richtigen medialen Hausecken setzten, um in den erlauchten Zustand der Preiswürdigkeit erhoben zu werden.

Keine Berühungsängste

Bei der verliehenen Auszeichnung handelte es sich um den Hamza-Kurtović-Preis – und zu den Preisträgern gehörte, neben der regierenden Linksextremistin Faeser, ein berüchtigter Antisemit und Hetz-Rapper: „Massiv”, ein in Pirmasens unter dem Namen Wasiem Taha geborener Sohn palästinensischer Eltern, der ursprünglich mit so geistreichen Songs wie „Wenn der Mond in mein Ghetto kracht“ bekannt wurde und später vor allem durch schamlose Anti-Israel-Hetze auffiel. Weil „Massiv“ als Vertreter der muslimischen Hauptschutzgruppe des Staates zum idealen Vertreter eines Migrantifa-Deutschlands gelten kann, an dem die regierenden Altparteien hingebungsvoll arbeiten, bestehen auch keine Berührungsängste für die deutsche Innenministerin, mit solchen Gestalten das Podium zu teilen.

Es ist eigentlich schwer vorstellbar, dass niemand aus dem Wasserkopf von Faesers Beratern gewusst haben will, dass „Massiv“ seit  Jahren durch seine öffentlich bekundete Sympathie für den radikalen Islam und seinen als Israelkritik verbrämten Antisemitismus auffiel; 2015 veröffentlichte er etwa das Lied „Verurteilt“, in dem er den berüchtigten Salafisten Bilal Gümüs als Helden und Rassismusopfer glorifiziert. Und während der Bomben-Angriffe der radikal-islamistischen Hamas auf Israel im Jahr 2021 verglich er auf Instagram den Gazastreifen mit dem Warschauer Ghetto, und behauptete, Israel würde das Trinkwasser der Palästinenser „versalzen” (womit er das uralte antisemitische Klischee von den Juden als Brunnenvergiftern bediente). In diesem Zusammenhang hatte er auch den Schauspieler Elias M`Barek für dessen „Stoppt Antisemitismus“-Post kritisiert. Schon zuvor hatte Taha alias „Massiv“ bereits wiederholt die Verschwörungstheorie verbreitet, dass Israel hinter den Terroranschlägen des 11. September 2001 stecke.

„Gewisses Verständnis”

Antisemitismus ist im von islamischen und arabischstämmigen „Künstlern“ dominierten deutschen Gangsta-Rap keineswegs eine Ausnahmeerscheinung; auch die Rapper „Kollegah” und „Farid Bang” waren in ihren Texten bereits durch widerwärtige antisemitische Auswüchse aufgefallen. Angesichts der offenkundig allgemein eher unterdurchschnittlichen Intelligenz, Bildungsferne und gänzlicher Intellektbefreiung weiter Teile der deutschen Gossen-Sprechgesangszene sollte man ihre präpotenten Verse zwar ohnehin nicht überbewerten – doch keinesfalls sollte man sie aufwerten durch staatliche Auszeichnungen und vor allem die Präsenz von hochrangigen Amtsträgern und Regierungsvertretern (so sehr auch Figuren wie Faeser ihre Ämter und Positionen mit Aussagen und Handlungen bereits in den Schmutz gezogen haben).

Denn zur bitteren Wahrheit im besten Deutschland aller Zeiten zählt, dass „Toleranz“ gegen einen Import-Islam mit oft fließenden Übergängen zum politischen Lobby-Islamismus zumeist mit Blindheit gegenüber Antisemitismus vergesellschaftet ist. So ist in weiten Teilen der deutschen Politik, hiesiger Medien und des linken Bildungsbürgertums als Israelkritik getarnter Judenhass nicht nur verbreitet, sondern wohlgelitten. Auch wenn „Massiv” eher vom Bodensatz her kommt: als Moslem und aufgrund seiner palästinensischen Abstammung genießt er hierzulande bei den  tonangebenden Eliten ohnehin Narrenfreiheit und kann daher in solchen Kreisen selbst bei krudesten Thesen – die sich von Attila Hildmann & Co. nicht unterscheiden –  allzeit auf ein „gewisses Verständnis“ (um Sartres einstige RAF-Versteherformel zu zitieren) hoffen. Mehr noch: Er taugt sogar zum wandelnden Testimonial für Antirassismus und Integration. Was zu beweisen war.

11 Kommentare

  1. Antifa-Faeser handelt nach dem Motto:
    „Ist ein Mensch unbequem,
    dann ist er rechtsextrem.“

  2. Dem Gestammel von Rappern konnte ich noch nie etwas abgewinnen, aber ich bin ja auch zu alt für diese Primitiv-„Musik“. Wenn sich aber eine Ministerin in diesem Milieu wohlfühlt, gibt das sehr zu denken, wenn sie die dort maßgeblichen Strömungen derart unterstützenswert findet. Auch so verabschiedet sich Deutschland kulturell.

    Diejenigen, die in Deutschland tatsächlich ernst machen mit Antisemitismus, sollten eben nicht nur auf deutsche Tongeber (wer ist da überhaupt noch gegen Juden; und wer gegen den jüdischen Staat?) und Töne achten, sondern aus durchaus gegebenem Anlass auch auf die Tonangeber mit islamischen Wurzeln. Aufgrund der politischen Verhältnisse ist in Palästina und im arabischen Raum, einschließlich dem in Deutschland, der Antisemitismus (bedenkenswert: auch die Araber sind schließlich Semiten / haben gleiche ethnische Wurzeln!) wesentlich verbreiteter und grundsätzlicher. Anscheinend sollte der Verfassungsschutz inzwischen auch einige Ministerinnen unter Beobachtung stellen …

    • Absolut richtig und ich kann das geplappere von diesen Krakelern auch nicht ab.
      War schon immer so und wird auch so bleiben, wer nicht singen kann, der macht halt monotone
      Laute.

  3. Nicht doch, ein besseres „gesellschaftliches Engagement für den Kampf gegen jeglichen Extremismus und Rassismus“ kann man sich doch gar nicht mehr vorstellen:

    „Lern mal zu schießen anstatt Pantomime zu spielen… Lak ich kidnappe eine Boeing und schieß auf deine Family… Denn was übrig bleibt, könnt ihr Hunde fressen. Und eure hunde Fressen geben mir ein Grund zum Stechen…“ – Sinan-G feat. Massiv, Hausverbot in Tel Aviv, Veröffentlicht 2015

  4. Nethanyahu steckt hinter 911
    Kann man recherchieren im Netz unter American Intelligence Media AIM oder Henry Makow oder Benjamin Fulford oder einige weitere

    Gruß Rolf

  5. Das Ganze ist mit 2 Worten auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht:
    Lebender Dreck.

  6. Die vielen deutschen Opfer von Mihigru-Tätern sind den Hanau-Gedenkern wurscht!
    +
    Godeke Michel 3:45 AM · Feb 20, 2022·Twitter for Android

    Der Täter von Hanau war ein psychisch kranker Mann. Paranoide Schizophrenie. Rathjen wäre dafür nie verurteilt worden, sondern in die Forensik gekommen. Wie der Täter von Würzburg.

Kommentarfunktion ist geschlossen.