Montag, 17. Juni 2024
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Gegen den Strom: Es gibt ein Leben nach der Endzeit!

Gegen den Strom: Es gibt ein Leben nach der Endzeit!

Wenn Geschichte verklärt und nicht erklärt wird, im Guten wie im Schlechten, droht Gefahr (Symbolbild:Pixabay)

Wenn ich nun schriebe: “Verzweifelt nicht!” – würden Sie dann noch weiterlesen…?! Unter Freunden, in Familien und bei Bekannten herrschen derzeit Trübsinn, Resignation, Unlust, Traurigkeit bis hin zur Depression. Kein Wunder: Kein Mensch mag in diesen Tagen noch fröhlich sein. Einmal die Nachrichten an – und man ist für den Rest des Tages bedient. Passend zum beginnenden Herbst kommt jetzt ein finsterer Endzeit-Blues aus Krieg und Massenmord. Purer Horror. No way out. Dabei bringen dunkle Tage wie diese auch so manche Erkenntnis hervor, die man in der Sonne des Lebens oft gar nicht wahrnimmt. Es beginnt zumeist mit Nachdenklichkeit.

Übrigens verlieren nun Plattitüden ihren Sinn: Wer jetzt noch von einem “schrecklichen Krieg” spricht, dem sollte endlich klar werden, dass es keinen “schönen Krieg” gibt und niemand sagen würde, “Mensch, das ist aber mal ein wirklich schöner Krieg“! Es ist alles echt, Worte bekommen wieder Bedeutung. Zum Nachdenken gesellt sich auch schnell das Erinnern.

Keine Napoleon-Obsession in Frankreich wie in Deutschland mit Hitler

Desastres de la guerra“, übersetzt „Die Schrecken des Krieges“, war beziehungsweise ist eine berühmte Folge von 82 Grafiken des spanischen Malers Francisco de Goya, welche in den Jahren 1810 bis 1814 entstanden sind. Diese weltbekannten, aber inzwischen etwas in Vergessenheit geratenen Aquatinta-Radierungen, schildern entsetzliche und barbarische Gräueltaten der Soldaten Napoleons im Kampf mit der aufständischen spanischen Bevölkerung gegen die französische Besatzung – vor über 200 Jahren! Beim nunmehr gezielten Nachdenken und Erinnern tun sich naturgemäß jede Menge „Side Storys“ auf.

Napoleon war also ein grausamer, brutaler Feldherr, verantwortlich für kriegerische Überfälle auf andere Länder (auch auf zahlreiche deutsche Landstriche!), verantwortlich für zahllose Massaker an der einfachen Bevölkerung und eben generell massenhafte Morde seiner soldatischen, plündernden Horden. Das galt damals, lange vor dem “Völkerrecht”, als legitim bis normal im Kriegsfall – und es war eben Krieg. Hier sei einmal nachdenklich eingeworfen: Gibt es eigentlich jeden Abend auch im französischen TV bis zu fünf Doku-Sendungen (!) über den Halunken Napoleon? Erinnert sich Macron ständig öffentlich an die ewige Schuld der Franzosen, welche niemals das von ihnen angerichtete Unheil vor der Welt vergessen dürften?! Wird an französischen Schulen allen Schülern beigebracht, welch ein brutaler Mörder namens Napoleon im Namen Frankreichs all seine Nachbarn überfiel und tausende Tote hinterließ?!

Mangelnde Historisierung

Null. Im Gegenteil: Für die meisten Franzosen ist Napoleon noch heute ein Held seines Landes oder schlicht eine historische Figur. Man kann die Greuel Napoleons zwar sicher nicht mit der Monstrosität des Naziregimes vergleichen, okay, aber es geht hier um eine grundsätzliche, nicht allein graduelle Sichtweise und um gesunden oder ungesunden, verantwortungsbewussten oder neurotischen Umgang mit Geschichte. Napoleon ist historisiert, 220 Jahre nach seinen Triumphen ist die Patina der Vergangenheit genügen verblasst, um Abstand und Verklärung ihre Wirkung tun zu lassen. Bei Hitlers sind es “erst” 80-90 Jahre her, aber immerhin drei Generationen… und man hat den Eindruck, je größer der persönliche Abstand zum Dritten Reich, umso obsessiver schämt und erniedrigt man sich in Deutschland.

Doch zurück zu “n-tv”, “Welt TV” oder ZDF: „Hitlers Hunde“, „Hitlers Frauen“ und „Hitler hatte nur einen Hoden“. Abend für Abend, auf Wunsch auch in der ARD-Mediathek gefühlt hunderttausende TV-Sendungen und Formate über Hitler und die deutsche Wehrmacht, Himmler und die NS-Mythologie, Hitler auf dem Obersalzberg, Hitler und die Juden. Und so weiter, und so fort. Die Überhöhung und Tabuisierung werden so unfreiwillig fortgeschrieben – und das nicht unbedingt zum geistigen Wohle der Deutschen.

Gespenster der Vergangenheit

Ketzerische Fragen: Waren Dschingis Khan, Mao oder Mohammed bessere Menschen als Adolf Hitler? Und noch wichtiger: Setzt man sich in anderen Ländern mit den Gespenstern der Vergangenheit auseinander und wenn ja, wie? Namentlich kommt hier Russland in den Blick,  dessen böse Vorgeschichte mit Stalin – abgesehen von Rotchina – quantitativ das Dritte Reich wahrscheinlich sogar toppte. Wird dort geschämt, gebüßt, selbstgehasst, rituell gejammert? Nichts! Stalin gilt 70 Prozent der Russen als große Persönlichkeit. Die Mongolen sind sich wegen Dschingis Khan keiner Schuld bewußt. Die Ugander sind allenfalls froh, dass Idi Amin keine Jungfrauen mehr schändet oder die Zentralafrikaner, dass Bokassa seine Gegner nicht mehr in den Kochtopf wirft und verspeist.

In China ist Maos KP immer noch in dessen  Geiste  an der gewohnten Macht. Und kein Araber würde sich jemals für die Greueltaten des Islam-Erfinders, also für den Kaufmann und brutalen Kriegsherren Mohammed, entschuldigen. Und Erdogan nimmt gerade neuen Anlauf zur endgültigen Vernichtung und Vertreibung von Armeniern und Kurden. Selbst für die Amis war die Verseuchung des Dschungels (und seiner Bewohner) in Vietnam mit „Agent Orange“ auch nur „business as usual“.

Abgedroschenen Phrasen von Scham und Entschuldigung

Auch wenn der industrielle Massenmord der Nazis historisch in seiner grausamen Effizienz und Menschenverachtung wohl einzigartig war: Aus heutiger Sicht genügt die Feststellung, dass es diese Zeit gab, und es muss die Pflicht im Bewusstsein gehalten werden, dass sich solches nicht mehr wiederholen darf (allerdings zeigt die Gegenwart, dass aus Geschichte wenig gelernt wurde und nein, damit ist nicht die AfD gemeint, sondern genau ihre Ausgrenzung und der Umgang mit ihr). Sich jedenfalls für eine „historische Schuld“ über achtzig Jahre lang offiziell, in zunehmend abgedroschenen Phrasen und noch dazu inhaltsleer-aufgesetzt zu schämen und zu entschuldigen: Das ist historisch bei einem Volk einmalig.

Die ersten 20, 30 Jahre nach dem Krieg wäre diese Scham notwendig gewesen; sie wich jedoch einer Verdrängung. Dass es danach, Gründungsmythos der 68er, zu einer Aufklärung und schmerzhaften Aufarbeitung kam, war richtig und wichtig. Doch daraus wurde eine fixe Idee, , ein hohler Zwang und ein Reflex. Fazit: Wer so etwas verabreicht und verordnet bekommt und wie böses Gift verinnerlicht, der muss doch zwangsläufig von Komplexen befallen werden, kann am Ende nur politisch verhaltensgestört herumlaufen und entwickelt „kollek-tief“ bis ins Unterbewusstsein hinein eine Haltung wie ein eingesperrtes Tier im Zoo, welches auch noch ständig begafft wird.

Nationale Identität aus 12 Jahren

Ein tragfähiger, legitimer nationaler Gründungsmythos der Deutschen könnte sich etwa voller Stolz auf die Badische Revolution berufen. Selbst die Vorgeschichte der Germanen über die deutsche Aufklärung bis hin zum bedeutsamen Wegbereiter des Nationalstaates, Bismarck, und all den deutschen Blüten in Kultur, Architektur, Technik, einem deutschen Erfindergeist von Weltgeltung bis zum Ende der Weimarer Republik: All dies müsste eigentlich in jeder Schule als Grundlage der Nation gelehrt werden und entsprechend unser Leben durchdringen. Natürlich, ohne hierbei die Schattenseiten zu verschweigen. Doch es ist immer nur das Dritte Reich. Die NS-Tyrannei jedoch ist nicht der Urstoff, aus dem wir gemacht sind! Leider wird noch heute Schülern in einer fahrlässigen Geschichtsverengung und -reduktion eingetrichtert, dass unsere Identität aus zwölf Jahren Nazis, Adolf Hitler und Holocaust besteht.

Und genau dieses Bild zerbricht jetzt – ausgerechnet im Gaza-Streifen, der derzeit so etwas wie die Hölle auf Erden ist. In der Hölle von Gaza und schon im Vorfeld der bestialischen Hamas-Massaker in Israel waren und sind die Befindlichkeiten der Deutschen scheißegal. Reality sucks.

Wenn das deutsche Nie-wieder-Täter-Volk mit der Hamas leidet…

Nichts geht mehr. Nichts passt mehr. Alles schlechtes Schauspiel. Erbärmliches Absaufen in Krokodilstränen. Das „Tätervolk“ leidet dieser Tage in gewohnt grosser Zerstrittenheit, teils heftig geistig verwirrt und politisch orientierungslos. Nicht gerade wenige, welche sich unter der herrschenden Nazikeulen-Moral in Nischen und Höhlen einrichteten, versuchen sich beim Auftauchen an die Oberfläche aufs schwankende Moralboot namens „Beide-Seiten-haben-Schuld-Täter-und-Opfer-sollen-sich lieb-haben“ zu retten. 80 Jahre geistige Fehl- und Unterentwicklung haben aus Deutschland ein geistig degeneriertes Land gemacht – intellektuell ist der deutsche Mainstream nur noch elaborierter Kot, stinkende Notdurft in Diensten der Obrigkeit und der von den Finanzeliten gesteuerten NGOs und ihrer Kampagnenbefehle.

Eine Gutmenschen-Kamarilla hat sämtliche Schaltstellen der Macht besetzt, hat sich der Staatsfinanzen in eigener Sache bemächtigt, lässt das Denken und das Meinen kontrollieren und streng lenken, benutzt „die ewige Schuld der Deutschen“ für profane eigene Zwecke. Was das alles mit Hitler und den Juden zu tun hat? Nichts. Gar nichts. Diejenigen, welche gar nicht laut und oft genug ihr „Nie wieder!“ gebetsmühlenartig sprechen und wie wild Richtung „Nazis“ zeigen, schimpfen und nach Ausgrenzung rufen, glauben ihren „Antifaschismus“ nicht einmal mehr selbst. Bis jetzt. Jetzt kommt der politmoralische Lackmus-Test für alle. In der hohlen Pose des Nie-wieder-Aufsehers wurden Geschäfte gemacht, Steuergelder in Parteikassen abgeräumt und Villen für Staatssekretäre und Minister und Parteibonzen gebaut.

Allmählicher Realitätsschock

Für nichts! Nur für den Selbsterhalt der politischen Klasse, welche das Schuldvieh zur Arbeit schickte, sich aber deren Recht auf Eigenständigkeit und eigene, nationale Interessen, strengstens verbat. Deutschlands vollkommen falsche Haltung (!), sich als politischer Zwerg in aller Welt devot als eigeninteressenlos respektive ohne nationale Interessen zu positionieren, war und ist nur noch eine Lachnummer. Das Lachen ist vorbei. Es geht an dieser Stelle wenig um das aktuelle Drama rund um die Israelis, Gaza und die Hamas. Putin und die Ukraine sind auch nur indirektes Thema. Es geht um viel mehr. Der jetzt langsam einsetzende Realitätsschock, im Angesicht des islamisch motivierten Massenmordes an wohl bald 2.000 unschuldigen jüdischen Opfern und ihren Gästen aus aller Welt, bedingt eine qualvolle Echtzeit-Wahrnehmung für die moralischen verqueren Nischen-Deutschen.

Es hat damit zu tun: Wer sich nicht selbst liebt, der kann auch andere nicht lieben. Daher waren alle grossen Lippenbekenntnisse aus der deutschen „Moralpolitik“ gegenüber Israel auch immer triefendste Verlogenheit. Al-Quds-Aufmärsche im ökolinks verseuchten Berlin, Steuergelder in Milliardenhöhe für die geistigen Hitler-Holocaust-Erben an die aktiven Judenhasser in Palästina und Umgebung, ein Quasi-Verbot der Islamkritik in Deutschland (Hitler wäre begeistert!) und andere extreme Widersprüchlichkeiten kommen aufs Parkett. Nichts stimmt hier mehr. Alles ist Lüge. Alles stinkt vor besoffener Heuchlermoral der massgeblich machtausübenden, verantwortungslosen Raff-Eliten. Liebe ist für korrupte Machenschaftler nicht mal nur ein Wort. Aber Vaterlandsliebe und Heimatliebe beim Volk sind eine Gefahr für korrupte Allerwelt-Eliten, in diesem – IHREM – Deutschland.

Parteiübergreifende Identität als Silhouette am imaginären Horizont

Gut daran ist, dass sich nun zunehmend eine erstmals wohl große und wirklich echte Anteilnahme und Sympathie für den Staat Israel und seine Bewohner herausbildet und auch bei uns Ansätze parteiübergreifender Identität als Silhouette (am imaginären Horizont) erkennbar werden. All dieses ist noch keine Prognose. Aber der Putz bröckelt, das Geländer ist weg, die ersten Säulen des Alten kippen um. Die Schrecken des Krieges sind eine leider dominante und permanente Erscheinung der Menschheitsgeschichte seit Anbeginn. Im 20. Jahrhundert kulminierte diese blutige Tradition. Erster und Zweiter Weltkrieg, Vietnam-Krieg – selbst in den schönsten Woodstock-Jahren und danach hatten wir nie kriegsfreie Zeiten. Das ist die bittere Erkenntnis, die aber gerade jetzt auch den Umkehrschluss hierzulande zulässt, dass es auch einmal wieder alles besser werden kann – auch noch während der Katastrophen um uns herum.

Aufgepasst: Schutt und Asche und Kriegsgräber und das übliche „Nie wieder!“-Gelaber jener Gestalten, die bereits dann erneut Panzer und Munition fürs nächste Mal bestellen, muss die Menschheit endlich zu verhindern lernen. Aber: Aus jeder Katastrophe sollten alle Freigeister gestärkt hervor- und vorangehen, anderen Mut machen und niemals aufgeben. Die Evolution ist eine Treppe, auf der nächsten Stufe winkt ein planetarisches Bewusstsein. In Woodstock sang Richie Havens “Freedom” und Country Joe McDonald schleuderte den US-Generälen sein empörtes „F-U-C-K“ auf der Bühne entgegen.

Giordanos Erbe

Es war also auch kein Friedensfestival, sondern ein musikalisches Fest inmitten von Krieg und Gewalt. Es ist also immer Krieg irgendwo. Wollen wir nun an den gegenwärtigen Scheusslichkeiten in Berg-Karabach, in der Ukraine und im Gaza-Streifen verzweifeln? Dann hätte das buchstäblich Böse für immer gewonnen und die Welt wäre wie in „Mad Max“ nur noch ein kaputter Schrotthaufen mit kaputten Freaks und Gangs.

Es lohnt die Erinnerung an einen guten Menschen, der in den letzten Kriegstagen noch von der Gestapo in Hamburg gefoltert wurde und seine gesamte Familie in den Vernichtungslagern der National-Sozialisten verlor. Der deutsch-jüdische Schriftsteller Ralph Giordano, der eindringlich vor allen (!) Wesensarten des Faschismus – also Links/Rechts/Islam und was sonst noch alles – gewarnt hatte, gab uns sein Vermächtnis mit auf den Weg. Wir sollten es annehmen, denn pure Resignation ist keine Lösung, ist Aufgabe, macht handlungsunfähig. Der Aufstieg zur höheren Erkenntnis ist immer den steinigen Weg wert – auch durch Ruinen und Abgründe hindurch. Oder, wie Ralph Giordano, der unerschrockene Humanist, sagte: „Gut und Böse lassen sich physikalisch einfach erklären. Das Böse muss sich einfach nur fallen lassen, was es dem Bösen so leicht macht zu gewinnen. Das Gute hingegen muss sich mühsam, quasi gegen die Gesetze der Schwerkraft, erst einmal aufrichten und erheben.

17 Antworten

  1. Kennt noch jemand eine Franziska von Almsick ? Sie hatte es als junge Frau zu bemerken gewagt, dass sie sich mit “dem historischen Phänomen Hitler” befasst. Es gab einen einzigen Aufschrei. Da wagt doch jemand, sich auf eigenen Wegen geschichtliche Vorgänge zu erschliessen. Was uns Herrschaften wie Guido Knopp & Co. serviert haben war in sich widesprüchlich und spürbar entfernt von den tatsaächlichen Ereignissen. Das haben viele – aich Franziska v. A. – gespürt. Inzwischen haben sich die Kehlköpfe heiser geschrien und die dazugehörigen Köpfe verstehen die Welt nicht mehr.

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  2. Tja, der Deutsche ist sich selbst der größte Feind und müsste eigentlich vor sich selbst geschützt werden. Was leider verstörend wirkt: Wir iin der westlichen Hemisphäre haben immer noch die schönste und sicherste Menschheitsphase hinter uns und schlittern in die größte Katastrophe aller Zeiten rein. Bin gespannt, was für Narben erst dieser offensichtlich gescheiterte Scheißdreck hinterlassen wird?? Generell sollte die Gesellschaft wie der menschliche Körper behandelt werden: Wenn es irgendwo wehtut, zwickt oder brennt sofort Pillen nehmen, einreiben oder zum Arzt gehen. Und nicht erst abwarten bis aus dem kleinen Pickel ein riesen Geschwulst geworden oder erst dann handeln wenn mal wieder alles zu spät ist!

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  3. Wenn die tatsächlichen Ereignisse aus den berühmten 12 Jahren und die der Vergangenheit als Ganzes veröffentlicht würden, käme es zu mehr als nur Turbulenzen weltweit.

    Die Lüge zur Wahrheit zu machen ist eines der grausamsten Verbrechen überhaupt da dadurch eine Gewaltspirale sozusagen immer akut und latent bleibt sowie nach Belieben ausgelöst werden kann.

    Ein sehr anschauliches Beispiel sind Religionen die allesamt gar keine plausible Gründungsgeschichte haben können.

    Religionen die verlangen und durchführen dass ihren Gläubigen Fleisch aus dem Genitalbereich herausgeschnitten wird sind mir genauso suspekt wie die welche davon ausgehen das der Mensch Verantwortung an einen Gott abgeben könnte?

    Gott bzw. eine Schöpfung kennt mit Sicherheit keine Religionen oder Götter die mehr Wert haben als andere, oder Völker die auserwählt wären?

    Menschen tragen mit absoluter Sicherheit immer die volle Verantwortung für ihr Denken und Tun.
    Alle Menschen haben immer die Möglichkeit sich für ein zivilisierte Lebensführung zu entscheiden und sich der Ehrlichkeit verpflichtet zu fühlen.

  4. Guten Tag
    Wie immer Schuldkult und NSDAP kein Ursachenforschung es ist der internationale Levite der führt und besitzt und verdient und die Völker vergiftet das wissen sie.
    Ich kann ihnen mal Taten senden der 20 30 Jahre senden.

    Sadismus gegen deutsche 15 Jahre lang.

    Mit freundlich Grüssen

  5. Bildung ist für mich der Schlüssel um etwas zu erreichen. Kinder müssen Lehrpersönlichkeiten und Erwachsene kennen , die über den allgemeinen Mainstream hinaus Bücher lesen…vielleicht sogar Bücher im Schrank haben.
    Neugierig machen und nicht nur an der Oberfläche kratzen, solche Artikel wie diesen, als Diskussionsgrundlagen schaffen.

    Selbstbildung als Ziel um die Welt zu verändern. Auch “Gegen den Strom’, ja!

  6. Leider verstellt das gewiss unvergleichliche Verbrechen an den Juden einen sachlicheren Blick auf “Hitler” und “Das Dritte Reich”. Und alle Sieger können von Glück sagen, dass ihnen auf ewig die massenweise Vernichtung der Juden in die Karten spielt.
    Bei der Aufzählung der Sender hat der Autor leider die Spartensender der ARD und des ZDFs (Alpha, One, Neo, Info) unterschlagen. Dort wird tagtäglich etwas über das Dritte Reich verbreitet! Es geht nicht darum, dass da etwas gänzlich falsch wäre, nur das es eben stets gänzlich einseitig bleibt. Deutschlands Aufschwung kann schon gar nicht mit einer erfolgreichen Politik der Nazis erklärt werden.

    Ein US-Präsident Lincoln wird als Sklavenbefreier gefeiert, obwohl ihm deren Schicksal zu Beginn des Krieges ziemlich gleichgültig war. Weitere Präsidenten hielten sich auch noch danach Sklaven gehalten.
    Roosevelt und selbst ein Chruchill bewunderten bis etwa 1936 noch einen Adolf Hitler, der Deutschland wieder auf „Vordermann“ gebracht hatte. Aber genau das war doch das, was im Wirtschaftskampf nicht sein durfte. Danach wurde nur noch taktiert, ob und wie der Krieg gegen Deutschland, mit oder ohne Russland usw. geführt werden könnte. Hitler wollte keinen Weltkrieg. Das steht für viele, die sich um eine objektive Sicht bemühen, heute fest. Er wollte allerdings endlich die polnischen Unterdrückungsmaßnahmen gegen Deutsche und gegen „Danzig“ beenden. Richtig. Und Polen weigerte sich, mit Deutschland zu verhandeln, weil ihnen für einen willkommenen Krieg gegen Deutschland unabhängig vom Beginn und Grund, Unterstützung und Kriegsbeitritt zugesagt worden war. Man muss die Geschichte nur einmal untersuchen und richtigstellen.

    Doch dank der menschenverachtenden Judenvernichtung bleibt für einen Hitler nicht einmal ein „gewisses Verständnis“ übrig. Vergessen ist auch, dass die Judenvernichtung nur deshalb als großes Verbrechen durchgeführt wurde, weil alle anderen Staaten sich weigerten Juden aufzunehmen. Und gerade in Polen und der Ukraine waren Juden ebenfalls verhasst. Aber diese „Kleinigkeiten“ und anderweitige Völkerrechtsverletzungen will niemand kennen oder sehen: Man hat ja „die Juden“ als ewiges Pfand gegen Deutschland!
    Dass die Nazis auch darüber hinaus verbrecherisch gehandelt haben, trifft durchaus zu. Aber da suche man die Unterschiede zu anderen Diktatoren und Monarchen. Folter war gewiss keine “Erfindung” der Nazis. Und gefoldert wird noch heute – wenn auch woanders.

    Hitler ist als Verbrecher nicht anders einzustufen als irgendein anderer Diktator, Herrführer oder Monarch, nicht anders als ein Stalin, ein Mao oder noch genug andere Verbrecher. Wenn man nur an Millionen Opfer denkt, fallen einem auch sofort Indos, Indianer und Armerier ein. Aber das ist nicht alles. Aber solange man sich an Hitler, den Nazis und der Shoah/dem Holocaust „abarbeiten“ kann, muss und darf man von nichts anderem sprechen. Hitler wurde zum deutschen Alleinstellungsmerkmal aufgebauscht und die Früchte wachsen bis heute.

    Und noch einmal, damit es auch der Dümmste mitbekommt: Für Hitlers Verantwortung für die Judenvernichtung sehe ich keinerlei Rechtfertigung, Entschuldigung oder gar Sinn, sondern sehe nur, wie damit bis heute „Politik gemacht“ wird! Wer Menschen umbringt, ist ein Verbrecher – die Größenordnung mag das eine sein, aber weitere Unterschiede lassen sich bei zahllosen Herrschern gerade nicht ausmachen. Welche anderen Herrscher haben nicht schon Kriege begonnen und den Tod und das Elend Tausender hingenommen? Mehr will ich dazu nicht mehr sagen.

    1. Der Korea-Krieg begann 1950 mit dem Überfall Nordkoreas auf Südkorea. Nachdem im ersten Jahr beiderseitig größere militärische Operationen stattfanden, endete der Krieg 1953 remis (faktisch mit einer Niederlage der USA) mit einem Waffenstillstand. Bei Familienfeiern war Korea damals das alleinige Gesprächsthema. Da hörte ich meinen ersten politischen Witz – es währte freilich sehr viele Jahre, bis ich dies als Witz erkannte und verstand.

      Vor Kurzem ist man in Österreich auf Hitler gestoßen – er hatte keine Schuhe an und stapfte in Strümpfen durch den Schnee. Auf dieses seltsame Verhalten angesprochen, erklärte er: „ … damit man mir nicht wieder einen Krieg in die Schuhe schieben kann.“<<
      Österreich war mir unbekannt, immerhin hieß so ein Installateur in meiner Heimatsadt. Von Hitler wußte ich überhaupt nichts, doch galt er unter meinen Altersgenossen (ich war um die sechs Jahre alt) als äußerst wichtige Märchenfigur, zwar eine virtuelle, doch irgendwie permanent mächtige.
      Ob der mehrheitlich diffusen Teile hätte ich die ganze Sache nach spätestens einer Woche vergessen, doch da ich in einem (damals noch) sehr schneereichen Mittelgebirge aufgewachsen bin, war mir die Vorstellung einer erwachsenen, barfuß durch den Schnee laufenden Respektsperson derartig des Merkens würdig, dass ich diesen Witz Jahrzehnte nicht vergaß.

  7. “Napoleon war also ein grausamer, brutaler Feldherr, verantwortlich für kriegerische Überfälle auf andere Länder (auch auf zahlreiche deutsche Landstriche!), verantwortlich für zahllose Massaker an der einfachen Bevölkerung und eben generell massenhafte Morde seiner soldatischen, plündernden Horden. ”

    Das stimmt so definitiv nicht .
    Zu diesen barbarischen Exzessen während der Napoleonischen Zeit kam es in der Tat nur in Spanien, als in Spanien ein asymmetrischer Guerilla- und Partisanenkrieg begann, der wie in zahllosen Konflikten zu einer Gewaltspirale führte.
    Ansonsten wurden prozentual Pferde sowie Lebensmittel requiriert und es gab die unbeliebten Einquartierungen, aber im heutigen Deutschland gab es diese Dinge an der Zivilbevölkerung nicht.

  8. Nimmt statt der genannten zwölf Jahren die ersten sechs, so sieht es bei objektiver Betrachtung gar nicht so düster aus. Darf man zwar nicht ansprechen, ist aber wahr.

    1. Das eine ist bloß ohne das andere nicht denkbar gewesen und die zweiten sechs waren von Anfang an geplant.

      1. Das stimmt so nicht! Alle – Staltin, Hitler, die Gruppe um Churchill und die um Roosevelt rechneten alle damit, dass es irgendwann zum Krieg kommt. Gerade ein Stalin stand zu Beginn des deutschen “Überfalls” alles andere als “wehrlos” da. Er verfügte schon damals über mehr Panzer als die deutsche Wehrmacht. Er trug damals immer noch den Gedanken an eine Weltrevolution in sich, mit der er ganz Europa überrennen wollte. Erst der verlustreiche Krieg und die erforderliche Unterstützung durch die anderen Allierten brachten ihn von dieser Vorstellung/Strategie doch ab.
        Da es um “Danzig” und die Behandlung der Deutschen in Polen ging, hätten die Polen gewiss auch verhandelt, wenn sie nicht durch Frankreich und England in ihrer eigenen Politik gegen Deutschland bestärkt worden wären.
        Nach dem Krieg hat man bezeichnender Weise nirgends Dokumente gefunden, die eine Ausweitung auf eine “Weltherrschaft” als Ziel hätten erkennen lassen. Bei den unseligen Reden nach mehr Raum im Osten könnte man auch unterstellen, dass es dabei eben um Gebiete gehen sollte, in denen bereits seit Jahrhunderte Deutsche siedelten. Das gäbe dieser Sache ein gänzlich anderes Gesicht.
        Die politische Lage war durchaus verzwickt, aber Hitler und den Nazis generell eine “Alleinschuld” am 2.Weltkrieg zuzuweisen, entspricht im Ergebnis nicht der historischen Wahrheit und Interessenlage. So weit ich es lesen konnte, war man sich in der Führung durchaus der Grenzen bewusst.
        Roosevelt brachte die Amerikaner damit zum Kriegeintritt, dass er ihnen etwas von einem Angriff (mit eroberungs- und Unterdrückungsabsicht versteht sich!) Deutschlands gegen die USA vorlog.
        Man mag Hitler eine große Schuld zuweisen, und die Verbrechen an den Juden auch allemal vorhalten, aber die Bedingungen und Umstände hätten schon die Siegermächte nach dem Ersten Weltkrieg gesetzt. Und sie wussten und wollten das.

  9. Der Artikel ist ein klares Statement der Sorte: “Sowohl als auch, oder vielleicht auch nicht”

    ZITAT: “All dies müsste eigentlich in jeder Schule als Grundlage der Nation gelehrt werden und entsprechend unser Leben durchdringen. Natürlich, ohne hierbei die Schattenseiten zu verschweigen.”

    Regel 1: Wer wirklich bei sich etwas ändern will, der sollte zuerst mal diejenigen ignorieren, die ihm mit Sprüchen wie “Natürlich, ohne hierbei die Schattenseiten zu verschweigen” kommen. Diese Denkweise führt doch gerade dazu, dass man am Ende nur noch die Schattenseiten betrachtet. Wenn ich schon “Natürlich” lese. Natürlich verschweigen andere Nationen ihre Schattenseiten und kommen deshalb mit ihrer schattigen Vergangenheit viel besser zurecht. So wird ein Schuh draus.

    Regel 2: Jeder sollte den ernsthaften Versuch unternehmen, zu lernen, selbständig zu denken.

  10. wir sind doch bereits im neuen 3.Reich unter grüner Fascho Anleitung angekommen, wo Rufmord, Denunziation, Korruption, Faschismus, Massenhysterie, und bald wahrscheinlich auch der Bau von gewokten, gegenderten, inkludierten und von der Kirche gesegneten Konzentrationslagern möglich sein wird.
    Die seelische Grausamkeit dieser Zeit übertrifft bei weitem alle vorausgegangenen Katastrophen

  11. Wieviele Menschen wurden von den genannten Diktatoren eigenhändig (!) getötet? Von Hitler abgesehen, ist uns da was bekannt?
    Napoleon hat dies, Pharao Dingsbumms hat … “Befehlsketten”?
    Und Niemand konnte oder kann sich dem Machtwort dieser Gestalten “entziehen” und rennt wie hypnotisiert los und gibt die Tötungsbefehle an andere weiter, die dann …?!