Sonntag, 16. Juni 2024
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Great Reset im Mietsblock: Hausverwaltung begrenzt maximale Raumtemperatur auf 21 Grad

Great Reset im Mietsblock: Hausverwaltung begrenzt maximale Raumtemperatur auf 21 Grad

Digitale Heizüberwachung und -begrenzung durch die Hausverwaltung (Symbolbild:Imago)

Nicht nur im grünregulierten Deutschland wird die Bevormundung und Reglementierung der Lebensgewohnheit der Menschen zum neuen Normal. Auch in der Schweiz – wenngleich dort auch weniger als Folge politischer Anmaßung, sondern aus übereifrigem “Eigenengagement” einzelner grünideologisch getriebener Unternehmen – kommt es zu klima- und energiepolitischen Eingriffen in die Privatautonomie der Menschen, die man sonst nur aus der sozialistischen Wohnraumbewirtschaftung und Blockwartkontrolle kannte. So schreibt die Schweizer Zeitung “Blick” über einen aktuellen Fall aus Allschwil im Kanton Basel-Landschaft, wo die Hausverwaltung die Mieter mehrerer Neubauwohnungen in einem Mietsblock technisch zwingt, eine maximale Raumtemperatur von 21 Grad nicht zu überschreiten.

Wer versucht, selbst bei eisigen Minustemperaturen die Heizung auf behaglichere Bedingungen einzustellen, wird elektronisch daran gehindert: Per App kontrolliert die Verwaltung die Raumtemperatur in Echtzeit und sorgt für die maximale Obergrenze. Im Winter können 21 Grad gefühlt eisig sein. Entsprechend sauer stößt den Mietern dieser übergriffige Irrsinn auch auf. Die “Baseler Zeitung“, die zuerst über den Fall aus Allschwil berichtete, zitiert einen wütenden Betroffenen: “Ich hätte diese Information gern erhalten, bevor ich den Mietvertrag unterschreibe und nicht erst beim Einzug”, sagt ein Familienvater. “Wir haben zu viert im gleichen Zimmer geschlafen, weil es für die Kinder, die teilweise noch im Säuglingsalter sind, zu kalt war.

“Wo leben wir hier eigentlich?”

Vor allem in Fußbodennähe, wo sich Kleinkinder typischerweise oft aufhalten, sei es viel zu kalt und prompt  seien seine beiden Kinder krank geworden. Zynisch erklärte daraufhin die Hausverwaltung: Wenn es wirklich zu kalt wäre, käme ja der Hauswart. Ein Witz – denn dieser darf erst gerufen werden, wenn die Raumtemperatur 18,9 Grad unterschreitet. “Wo leben wir hier eigentlich?“, machte ein anderer Anwohner seinem Unmut Luft. Wenngleich es sich, zumal in der Schweiz, hier noch um Einzelfälle handelt: Derartige Eingriffe, die zur allmählichen  “Venezuelanisierung” der Lebensverhältnisse in Europa passen, malen sich die Lobbyisten in Robert Habecks “Klima-”, vormals Wirtschaftsministerium und in den staatsnahen grünen NGOs seit langem auch schon für Deutschland in ihren feuchten Träumen aus.

Doch auf staatlicher Ebene lässt sich so etwas, ähnlich wie in der Schweiz, jedenfalls derzeit zum Glück noch nicht autoritär durchsetzen; obwohl die entsprechenden Bestrebungen natürlich längst auch hierzulande in diese Richtung gehen. Das absehbar zu Verarmung oder zu technischen Problemen (durch Stromversorgung, Untauglichkeit im Winter) führende Heizungsgesetz weist bereits in diese Richtung. Und auch die Praxis erster deutscher Energieversorgungsbetriebe, Spezialfahrzeuge mit Wärmekameras durch die Straßen fahren und Infrarotaufnahmen aller Liegenschaften anfertigen zu lassen, um die Wohnungen der Menschen ungefragt auf “verschwenderisches” oder “schädliches” Heizverhalten durchleuchten und so die “Heizscham” zu beflügeln, sind bereits Realität. Unter anderem in Köln, wo der kommunale Versorger “Rheinenergie” auf diese “Heizstasi”-Methoden setzt, sorgte dies jedoch für erheblichen Unmut.

20 Antworten

  1. Ja. In der Schweiz wohnen und leben aber auch größtenteils Gehirngeschädigte. Auch dort hauptsächlich in den Großstädten. Man kapselt sich dort hinter seinen Milliarden auf der Bank irgendwie ab
    , brüstet sich mit seiner Liberalität und will Neutral sein. Scheiß auf deren “Demokratie”. Dort haben die Bekloppten auch das Sagen. Die Schweiz ist auch ein Europa – Drecksloch und will es nur nicht wahr haben. Dieses “Neutrale” können die sich sonst wohin schmieren. Die Politische Anmaßung ist dort zwar geringer aber die Insassen dieses Landes drehen genau so am Grünen Rad wie die Bekloppten hier in Dummland. Ich sehe keinen Unterschied.

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  2. Zu Ceaușescus Zeiten durften zeitweise die Wohnräume in Rumänien auf max. 12°C beheizt werden, da wegen der chronischen Devisenknappheit die Energiekosten das Land stark belastete.
    Bei einer minimalen Temperatur von 12° C, so die offizielle Begründung für die “Maximaltemperatur” in den Wohnrumen , würde niemand zu schaden kommen.
    Wenn dann aber doch jemand durch die ungesunde Kälte in den Wohnungen verstrab, wurde gegen diese post mortem wegen Selbstmord ermittelt!

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  3. Ich habe wahrlich kein Verständnis für Gängelung, aber als Normalverdiener in einem 354 Jahre alten Fachwerkhaus sind Temperaturen von 21°C für uns wohlige Wärme. Wir heizen maximal auf 18°C, den Rest kann ein dummer Steuerzahler, der auf dem Lande zwei Autos vorhalten muß, um zur Arbeit zu kommen, kaum stemmen.
    Mein Tipp: elektrisch zuheizen, wenn der Raum mit höherer Temperatur genutz werden soll.

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    1. Beim “ZU”-Heizen aus anderen Wärmequellen regelt der Themostat der Zentralheizung die Heizwasserzufuhr ggf. bis auf Null entsprechend ab. Es bleibt solange bei den 21 Grad, bis die “Zusatz”-Heizung voll übernimmt.

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      1. Man wird zweckmässiger Weise was basteln müssen, ein um den Thermostanten klappbares Gehäuse, dessen Wände mit Peltierelementen gekühlt werden. Damit kann man dann die tatsächliche Raumtemperatur nach oben korrigieren.

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      2. ich hab einen kleinen ventilator vor dem heizkörper… super umluft .. die wärme dreht sich im zimmer … wohlig warm : sofort und günstiger…

    2. Noch ein bessere Tipp. Ein beheizten 12 V Motorradanzug anziehen und eine 12 V Bleibatterie auf den Rücken schnallen. Man friert garantiert nicht. Aufladen der Bleibatterie dann an einem Fahrraddynamo, denn die Kobolde aus der Steckdose sind doch sehr teuer.

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  4. Nun ja… In meinem Haus beheize ich nur ein einziges Zimmer, das Wohnzimmer. Die Maximaltemperatur beträgt (im Winter) 17 Grad, Schimmel hatte ich in den ganzen Jahrzehnten noch nie. Ich trage das ganze Jahr über kurze Klamotten außer die Temperatur fällt WEIT unter Null Grad. Tägliche Spaziergänge, gelegentliches Eisbaden morgens oder abends beleben ungemein – Abhärtung ist besser als jede Giftspritze!
    Natürlich kann das nicht jede(r) machen, aber 21 Grad finde ich doch völlig ausreichend für jede(n). Selbstverständlich muß das jede(r) selbst entscheiden können und darf AUF KEINEN FALL von anderen erzwungen werden!

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    1. So Einen hatte ich auch in meinem damaligen Wohnort als Nachbarn. Der lief nur mit kurzer Turnhose bei Schneefall zur Zustellanlage, DDR Briefkastensammelanlage. Erst wunderte ich mich, dann stellte ich fest es war ein Säufer der sich ständig von innen wärmte und eine dicke Fettschicht besaß.

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      1. Mit Drogen hatte ich noch nie zu tun (dazu zähle ich auch Alkohol und Zigaretten) und einen Ric…da-L..ng-Anzug trage ich auch nicht. 😉

  5. Gegen rationales Verhalten ist kein Kraut gewachsen!

    Was machen Verkäufer von Gebrauchtwagen: Sie ändern den Kilometer-Zähler!
    Was machen Menschen, die ihre Gesundheit schützen wollen? Sie ändern……………………………

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  6. Würde ein Hausbesuch beim Leiter der Hausverwaltung
    Normalität für kurzfristige Zukunft bewirken?

    Kommunale Versorger sind das größte Übel !

    Ich kann mir das hinterherlaufen bei Graet-Reset nur so erklären, das Schlüsselfunktionsinhaber mit viel Geld von
    dreckigen Kapitalisten geschmiert wurden !

    Auch in unserer Stadt hat der Oberbürgermeister mit seinen
    Abnickern im Stadtrat eine 15 Minuten Stadt einzuführen.
    Als Oberbürgermeister ist der automatisch Verwaltungsratsvorsitzender der Sparkasse.
    Und was macht er, er gibt Anweisung sukzessive Filialen
    zu schließen, zu Lasten insbes. der Alten, Behinderten, Kranken, etc.
    Es gab im letzten Jahr eine Publikation von Boris Reitschuster, welche Städte (Bürgermeister) bei dem Unsinn von 15/10 Minuten Städten in Deutschland mitmachen !
    Leider finde ich den Artikel nicht mehr.

    Vielleicht möchte jemand mit einem Link dazu beitragen?

  7. Wer die Schweiz aufgrund ihrer Volksabstimmungen für ein Musterland der Demokratie hält, täuscht sich. Man denke nur daran, daß dort viele – vorsichtig ausgedrückt – zweifelhafte Organisationen wie die WHO, die Impfallianz GAVI von Bill Gates und das World Economic Forum (WEF) nicht nur eine Heimstätte erhalten, sondern auch noch die Befreiung vor jeglicher straf- und zivilrechtlichen Verfolgung. Nicht einmal bei Verdacht auf schwere Straftaten dürfen die Räumlichkeiten dieser Organisationen durchsucht werden. Das sind Rechte, von denen Mafiaclans nur träumen können.

  8. “eine maximale Raumtemperatur von 21 Grad nicht zu überschreiten.
    Wer versucht, selbst bei eisigen Minustemperaturen die Heizung auf behaglichere Bedingungen einzustellen …”

    21 °C ist 3 °C wärmer als bei mir in der Stube. 21 °C ist behagliche Wärme, vor allem wenn es draußen eisig ist.

    Die Temperatur ist also nicht das Problem, sondern dass sie dazu gezwungen werden.

    “kommt es zu klima- und energiepolitischen Eingriffen in die Privatautonomie der Menschen, die man sonst nur aus der sozialistischen Wohnraumbewirtschaftung und Blockwartkontrolle kannte.”

    @Jochen Sommer, woher kennen Sie das denn? Oder wird, wie auch bei Mirjam einfach was behauptet, ohne dass das bewiesen wird?
    Ich habe in der DDR so etwas nie kennengelernt. Damals konnten wir uns die eisigen Winter, die es tatsächlich auch gab, Energie- und Geldmäßig wunderbar leisten.

    Dahingehende Probleme gibt es erst seit wenigen Jahren. Also nichts mit Sozialismus, sondern purer Kapitalismus.

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