Mittwoch, 19. Juni 2024
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Grüne Deindustrialisierung lohnt sich: Kaum Steuern auf Viessmann-Ausverkauf an US-Konzern

Grüne Deindustrialisierung lohnt sich: Kaum Steuern auf Viessmann-Ausverkauf an US-Konzern

Wärmepumpen-Hersteller Viessmann: Maximal steuervergünstigtes Schnäppchen für die US-Wirtschaft (Foto:Imago)

Während Robert Habecks Heizungsdiktatur Millionen Deutsche in die Armut treiben wird, hat sie sich für den Wärmepumpenhersteller Viessmann als riesige Goldgrube erwiesen. Nicht nur, dass die Eigentümer die Wärmesparte des Familienbetriebs für 12 Milliarden Euro an den US-Konzern Carrier verkauft haben – sie zahlen dafür auch nur ganze 1,5 Prozent Steuern. Dies dürften rund 180 Millionen Euro sein. Viessmann erhält 9,6 Milliarden in bar und 2,4 Milliarden als Carrier-Aktien. Für die Steuersumme ist jedoch der durch Verkaufswert minus Buchwert berechnete Veräußerungsgewinn entscheidend. Eigentlich wären die Regeln für eine Personengesellschaft wie Viessmann wesentlich strenger.

Als natürliche Person müsste sie mindestens 25 Prozent Abgeltungs- bzw. Einkommensteuer zahlen. Da die Familie die Tochtergesellschaft jedoch nicht als Kommanditisten, sondern über von ihnen gegründete Kapitalgesellschaften (GmbHs) hält, müssen sie nur fünf Prozent des Veräußerungsgewinns versteuern – maximal 600 Millionen Euro. Aus den knapp 30 Prozent Körperschafts- und Gewerbesteuer ergeben sich dann 180 Millionen Euro.

Lukratives Arrangement

Auch dieses lukrative Arrangement verdankt Viessmann bereits Rot-Grün. Vor gut 20 Jahren wurde ein Gesetz verabschiedet, das fünf Prozent Steuern auf Veräußerungsgewinne vorsah. Selbst das konnte SPD und Grünen nur auf massiven Druck des Mittelstandes abgerungen werden. Eigentlich sollten die Verkäufe komplett steuerfrei sein. Laut dem Anwalt Andre Happel, von der Wirtschaftskanzlei Noerr, geht der Staat davon aus, dass das Geld im Unternehmen bleibe und reinvestiert werde.

Davon habe Viessman auf kluge Weise Gebrauch gemacht. Die Familie sei für den Verkauf „sehr gut aufgestellt“. Manche Firmen würde es versäumen, solche Angelegenheiten rechtzeitig zu regeln, weshalb dann 30 bis 50 Prozent Steuern anfielen. Letzten Monat beschlossen 138 Staaten in der OECD eine globale Mindeststeuer von 15 Prozent, die vor allem internationale Großkonzerne betreffen wird. Dank kräftiger Hilfe von SPD und Grünen ist Viessman dem gerade noch entgangen.

9 Antworten

  1. Tja Gold, sprich Geld stinkt nicht sagt man. Selbst nicht in einer Grube. Aber trotzdem stinkt es. Die Goldgrube der Viessmann ist der Abzug der geschaffenen Werte in Deutschland. Und das auch noch auf Kosten der Steuerzahler. Ich sage doch, das System hat sich auch sein Unrechtssystem geschaffen und dieses wird von den USA gesteuert. Deshalb haben die elitären Verbände in DE und der EU es auch so eilig die nationale Souveränität aufzugeben und sie der WHO zu unterstellen. Wer sind die Führer in der WHO?

  2. es lebe die bananenrepublik -brd……..
    Bundesregierung will bis zu 250.000 Kenianer ins Land holen
    Kenia und Deutschland verhandeln über ein Abkommen, das es Kenianern ermöglichen würde, rund 250.000 unbesetzte Stellen in Deutschland zu besetzen.
    Ziel des Abkommens ist es, die Migration von Fachkräften, Facharbeitern und angelernten Kenianern nach Deutschland zu erleichtern. Weiterlesen auf africa-businessinsider-com.translate.goog
    frage:
    wo sind die merkelfachkräfte…?
    antwort:
    bei harz4 die beste firma in dummland mit den besten sozialleistungen…
    viel geld für nix arbeit:
    mehr sozial geht nicht…
    dafür mehr assozial:
    bei den rentnern… denk mal nach…!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. “9,6 Milliarden in bar” sind sicher mehr ein Koffer.
    Ein Personengesellschaft ist ganz sicher keine natürliche Person, zudem kann man nur eine (juristische oder natürliche) Person haben, denn die Person ist eine Fiktion, und wer möchte schon eine Fiktion sein?

  4. “Grüne Deindustrialisierung lohnt sich: Kaum Steuern auf Viessmann-Ausverkauf an US-Konzern”

    Liegt das nicht eher an der Globalisierung ? Ich meine, dass viele ausländische Firmen und US Konzerne kaum Steuern zahlen müssen?
    Wichtig ist doch, wo sich der Unternehmenssitz befindet.
    Viele Unternehmen, vor allem aus den USA haben ihren Unternehmenssitz in Irland. Irland betreibt seit vielen Jahren Steuerdumping, wovon Großkonzerne massiv profitieren. Auch Luxemburg betreibt Steuerdumping, Merkels Marionette
    Jean-Claude Juncker lässt grüßen.
    Globalisierung bedeutet nichts anderes als die Amerikanisierung.
    Es gibt viele US Konzerne , die in der EU nur 0,3-0,5% oder weniger Steuern zahlen, während dieselben Konzerne in den USA weit höhere Steuern zahlen müssen.Dadurch entgeht dem Steuerfiskus in der EU viel Geld.
    Es gab mal vor paar Jahren einen Streit zwischen der EU auf der einen Seite udn Apple sowie Irland auf der einen Seite, weil Apple in Irland kaum Steuern zahlen musste. Apple hätte viele Milliarden Steuern nachzahlen müssen, forderte die EU. Irland’s Regierung und Apple weigerten sich. Daraufhin mischte sich die US Regierung als Beschützer von Apple ein und drohte offen den EU-Politikern.Es wurde vor einem EU-Gerichtshof geklagt. Danach hat sich das schnell wieder beruhigt.Apple muss bis heute keine Steuern nachzahlen.

    “Marktkonform bedeutet dabei insbesondere gewinnträchtig für die Dienstleistungsanbieter, die insbesondere aus den USA kommen.
    Innovativ heißt, unter Kontrolle der westlichen IT-Unternehmen.”

    http://unserekorruptewelt.blogspot.com/2011/05/amerikanisierung-globalisierung-und-die.html
    https://jungefreiheit.de/politik/2009/globalisierung-heisst-amerikanisierung/

    Übrigens die Briten lügen.
    Die Briten haben von der EU sehr wohl auch massiv profitiert, weil viele Unternehmen in EUropa ihre Unternehmenssitze in britische Steueroasen verschoben haben udn die Briten dadurch massiv profitierten.Den Briten gehören immer noch viele kleine Inseln, die bis heute immer noch von vielen Konzernen und Unternehmen als Steueroasen bzw. als Briefkastenfirmensitz genutzt werden.

  5. @KAUM STEUERN AUF VIESSMANN-AUSVERKAUF AN US-KONZERN
    da braucht dann ein fachkompetender Politiker nicht einmal einzugreifen – funktioniert jetzt auch so !
    Er hat wohl auch wenig Zeit – ist schließlich mit Wumms und Doppelwumms und Dreifachwumms beschäftigt !

  6. Leider gibt es auch kein funktionierendes Kartellamt mehr,
    denn es hätte bei dem Verkauf an die unsäglichen Amis
    ihr Veto einlegen müssen.

    Zu dem alt Alternative wäre nach dem GG die Verstaatlichung
    dieser Schlüsselindustrie erst einmal geprüft und ggfls. durchgeführt
    werden müssen.

    Ich sehe bei dem Verkauf durch Untätigkeit durch Regierung und Behörde Rechtsbruch zum Nachteil für unser Land und die Menschen !

    Wie borniert muss man als Politik sein um einer Ami-Heuschrecke so in
    deren Gewinnmaximierungsflossen zu spielen.

    Ami go home !