Donnerstag, 23. Mai 2024
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Heimatfunk aus Florida

Heimatfunk aus Florida

Mediterraner Flair in Neptune Beach (Foto:privat)

Ich bereise derzeit Florida – mit aufschlussreichen Eindrücken. In Neptune Beach bei Jacksonville im Norden des “Sunshine State“, unweit der Grenze zum Bundesstaat Georgia, erwartet den Besucher südlicher und maritimer Flair mit einem kleinen historischen Stadtkern. Die endlos weiten Strände laden zu langen Barfußwanderungen ein, während die Gaststätten den Besuchern die unterschiedlichsten Möglichkeiten – in schöner Kulisse – bieten. Der Amerikaner liebt seine Freiheit.

Auf die kritische Nachfrage am Flughafen Jacksonville, ob der Mietwagen ein E-Auto sei, lachte die Dame am Schalter erstmal laut los und schüttelte dann energisch (und fast schockiert über diese Frage) den Kopf. So etwas gibt es hier nicht! Kleinwagen, wie sie in Europa üblich sind, sieht man so gut wie überhaupt nicht. Es ist auch nicht notwendig. Überall gibt es ausreichend große Parkplätze, und es wird mit dem Auto vorgefahren. Auf der Straße fährt man mindestens zehn Stundenmeilen (Miles per hour, mph) zu schnell.

Niedrige Steuern

Und wenn die Straßen leer sind, ist auch eine rote Ampel kein Hindernis (rechts abbiegen darf man in den meisten Fällen ohnehin auch bei Rot), wenn gerade kein Polizeiauto in Sichtweite ist. Im “Gunshop” werden Waffen verkauft und im Supermarkt gibt es Medikamente, die in Deutschland nur in Apotheken erhältlich sind. Die Einkäufe werden an der Kasse ganz selbstverständlich in kostenfreie Plastiktüten verpackt und auch kostenlose Wasserspender gibt es häufig. Der Blick auf den Kassenzettel verrät: Die Steuern sind niedrig, sehr niedrig.

Wasser gibt es übrigens auch in den Gaststätten kostenlos. Dafür sind hier hohe Trinkgelder üblich. Und, noch etwas Auffallendes: Eine Regenbogenflagge ist hier weit und breit nirgends zu sehen. Und im Waschsalon wird die Wäsche für wenige Dollar wieder strahlend sauber – während im Radio christliche Lieder über Jesu Barmherzigkeit und das dankbare Beten erklingen. Klimasozialismus und woke Ersatzreligion? Nicht im Trump-DeSantis-Land…

18 Antworten

  1. Wie es um Deutschland “steht”, versteht man immer am schnellsten und besten, wenn man mal kurze Berichte aus dem Ausland angeboten bekommt …
    Viele Deutschen glauben ja, dass sie im “besten Land” der Welt mit den “allerklügsten Köpfen” leben. Diese mentale Fehlsicht könnte sich wahrlich – in zigfacher Hinsicht – aus diese Weise leicht beheben lassen …

  2. Der Amerikaner liebt seine Freiheit – der Deutsche will ins nächste Regime. In unserem linksversifften Kaff: Lauter verdummte unfreundliche Menschen, die glauben, Verarmung, sozialer Zerfall, Vermüllungen, eine exorbitante Verbrechensrate, Moscheen, Verbote, Stasi und Asylcontainer gehören zur “Weltenrettung” einfach dazu. Es lebe der kleine, aber feine Unterschied!

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    1. “Der Amerikaner liebt seine Freiheit”

      Als ob der eine hätte. Die sind genauso geknebelt wie wir.

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        1. Wir haben wohl unterschiedlioche Ansichten zum Thema Freiheit.

          Der Staat hat nichts in meinem Leben zu suchen. Das führe ich selbstbestimmt und eigenverantwortlich.
          Dass ich das führen kann, dafür hat der Staat zu sorgen. Der Staat ist in der Pflicht seinen Einwohnern zu ermöglichen, selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu leben.

          Das ist weder in den USA, noch in deren Kolonie möglich. Der Staat entmündigt jeden Bewohner durch das BtmG. Er will über meinen Körper und mein Leben bestimmen. Er will mich zum Sklaven machen, der NICHT selbstbestimmt und eigenverantwortlich lebt.
          Das ist das Gleiche wie in den USA.
          Schau Dir die Impfpflicht an. Das ist Körperverletzung mit möglichen Todesfolgen. Das nennt man, glaube ich, fahrlässige Tötung.
          Schau Dir die Coronazeit an. Freiheit?

          Freiheit?
          Deren Freiheit ist für mich so eine Zwangsjacke, wie die, die ich hier habe. Diese Zwangsjacke kommt ja auch aus den USA.

          Freiheit und USA? Muahahahahahaha …
          Schau dir ihre Gefängnisse an. Dort sitzen, wie hier, unschuldige Menschen drinnen.

          Die USA haben ja noch nicht einmal den gewählten Präsidenten auf dem Thron, sondern einen Betrüger, der Demenz hat.
          Freiheit? USA? Echt jetzt? 🙁

      1. Die meisten Yankees sind viel zu dumm (primär im Sinne von ungebildet), als daß die ihre Situation begreifen könnten.

        NOCH ist das in DACH deutlich besser, aber die herrschenden (rotgrün) Faschisten arbeiten daran, das auf US-Niveau zu senken.

        Außerdem gilt bei Anglos der satanische Spruch: “Right or wrong, my country” weshalb für Anglos generell deren gigantische Massenverbrechen wie Dresden oder die Rheinwiesenlager überhaupt kein Problem sind.

        Möge der Schöpfer die Karma-Konten dieser Anglo-Raubmöderstaaten fällig stellen!

  3. Bei aller Kritik an unserer woken grün-linken Regierung und deren politischen Auswüchsen: man muß aber auch kein Loblied auf Verschwendung und bewußte Umweltzerstörung singen.
    Wichtig ist ein vernünftiger Umgang mit allem und ob dazu verschreibungspflichtige Medikamente im Supermarkt und Plastikmüll an allen Ecken und Enden gehören, wage ich zu bezweifeln.
    Amerika wäre da nicht gerade mein Vorbild.

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    1. Von verschreibungspflichtigen Medikamenten war nicht die Rede . Die kann man auch in den USA nicht in den Supermaerkten kaufen.
      Plastikmuell koennen Sie in den USA suchen, ausser in den aermeren Vierteln der Grossstaedte.

  4. Ich lebe in Florida und kann die freie Atmosphäre bestätigen. Es fällt besonders bei Besuchen in Deutschland auf, wie frei und unkompliziert hier alles ist. Auch war Corona hier schon im September 2020 (!) vorbei. Dank unseres Gouverneurs. Allerdings würde ich, was die Geschwindigkeiten auf den Straßen angeht, aus ‘mindestens’ 10 mph schneller als erlaubt, eher ‘höchstens’ 10 mph schneller als erlaubt, machen. Die US Polizei ist, was das angeht, relativ entspannt (ganz im Gegenteil zu Deutschland), aber übertreiben sollte man das nicht. Das weiß ich aus Erfahrung 😉

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  5. Zwar nicht ganz so pietistich, aber ähnlich freizügig und preiswert geht es mit mindestens genauso gutem Wetter auf der Insel Teneriffa zu. Nur mit den Parkplätzen hapert es, obwohl es ausreichende gibt, doch dafür sind zu viele Mobilisten auf der Insel. Egal, wer an der Costa Adeje lebt, kann sich hier auch zu Fuß alles erlaufen, oder mit dem öffentlichen Bus preiswert fortbewegen, oder mit dem Leih-Fahrrad oder Leihelektro Scooter die Gegend erkunden. Waffen braucht man hier nicht, weil die Menschen friedlich sind und die Polizei schnell überall vor Ort ist. Von diesen “Sheriffs” gibt es hier auf der Insel 4 verschiedene: Policia Nacional; Policia Local; Guardia Cevil und Policia Canario, die alles unter Kontrolle haben. Ein weiterer Vorteil: Es gibt hier keine Hurricanes, keine gefährlichen Haie und keine giftigen Tiere und mit 7% Mst sind die Kararen zudem preiswert. Nachteil: Immobilien sind sehr teuer, weil rar. Aber das ist überall so.

  6. Welcher normale Mensch mietet denn in den USA eine E-Karre?….. Ich will einen V8 und gut iss.

    Fahre in Deutschland ja auch einen Ami V8, warum das im Urlaub ändern?

    Gut, wir hatten 1999 einen Buick Electra Park Avenue mit 3,8 Liter V6 mit Kompressor…. war auch o.k. 😊

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  7. Ja.
    Aber nur wegen irgendwas mit Hitler und dem Zweiten Weltkrieg.
    Und natürlich trägt der Deutsche Lederhosen und Tiroler Hut, trinkt die meiste Zeit des Tages Bier und lauscht ansonsten der Schwarzwälder Kuckucksuhr.

    Natürlich gibt es dort keine Regenbogenflaggen, die Bestände der ganzen Welt haben wir gehortet… 🤦‍♂️

    Ansonsten ist Florida im Augenblick das genaue Gegenteil von Kalifornien.

    Gut für Florida, sehr schlecht für Kalifornien. Ich denke auch, dass DeSantis einen guten Präsidenten abgegeben hätte.

    Da dies aber nun nichts wird, wollen wir hoffen, dass Trump und die Republikaner das Ding schaukeln…

    1. “wollen wir hoffen, dass Trump und die Republikaner das Ding schaukeln…”

      Was würde sich bei uns ändern?
      Gar nichts!

      Seit dem 8. Mai 1945 haben viele Präsidenten den amerikanischen Thron bestiegen. Kein einziger wollte etwas für Deutschland tun. Und hat auch nichts für Deutschland getan. Sondern im Gegenteil. Wir waren immer nur Mittel zum Zweck. Seit 1990 werden wir nicht mehr gebraucht und abgewickelt.
      Trump? Biden? Micky Maus? Völlig Wurscht, die machen die Politik nicht. Auch Trump nicht. Und der sagt ja nie “Germany first”, sondern “Make Amerika great again.” “Amerika first”.
      Das sollte doch mal zum Nachdenken anregen. Denn die amerikanische Kolonie Germany ist Geschichte. Ruiniert. Zugrunde gerichtet. Danke USA dafür.
      Er lebt in einer Welt, die es so nicht mehr geben wird. Er hat eine USA, die untergeht.

      Aber interessant wird es alle Mal, was wird, wenn er, wider Erwarten, doch den Thron besteigen darf.
      Die Harrys, die in der Presse schon als Präsident vorgestellt wurde, weil Biden nach spätestens 6 Monaten zurückgetreten wäre, ist kein Präsident. Biden ist nicht zurückgetreten (worden).

      Was soll das werden, wenn es fertig ist?

  8. Ich bin auch seit Jahren “part time resident” in Florida und kann viele Schilderungen bestätigen. Was mir im direkten Vergleich mit Deutschland am besten gefällt, ist der gegenseitige Respekt und die Gelassenheit, mit anderen Ansichten und Lebensentwürfen umzugehen. Niemand versucht hier, seine Mitmenschen zu erziehen (schon gar nicht ungefragt), und die Frage, ob der andere die Blauen oder die Roten wählt, hat keinen Einfluss darauf, ob die beiden sich zum Bier verabreden. Niemand neidet dem anderen sein schönes Auto, sein grosses Haus oder sein Steak. Denn jeder weiss: Ich kann das auch erreichen – ich muss nur fleissig sein.
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    Besonders drollig war der direkte Vergleich während der Corona-Zeit: In Deutschland ängstigten sich die Leute zu Tode; in Florida waren Geschäfte, Kneipen, Schulen und alles andere offen. Wer wollte, konnte sich testen oder impfen lassen und Maske tragen. Wer nicht, liess es bleiben. Easy as that. Und trotzdem blieb das behauptete Massensterben aus.
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    Wäre ich Bundestagspräsident, würde ich mal ein Flugzeug voller Parlamentarier aller Fraktionen eine Woche nach Florida schicken, um sich anzuschauen, wie Demokratie wirklich funktioniert.

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