Herbstliche Hirngespinste: „Expertenrat“ phantasiert drei künftige Corona-Szenarien herbei

Ist es bald wieder so weit? Bürger im Lockdown (Symbolbild:Shutterstock)

Die Vorbereitungen zur Wiederaufnahme des Corona-Regimes laufen auf Hochtouren: Am Mittwoch stellte der „ExpertInnenrat der Bundesregierung“ einen Bericht vor, in dem insgesamt drei Szenarien für den Herbst skizziert werden: Im „günstigsten“ Fall blüht uns demnach eine im Vergleich zu Omikron harmlosere Variante. Schärfere Schutzmaßnahmen könnten dann unterbleiben, der Schutz auf Risikopatienten beschränkt werden. Dennoch redet man Arbeitsausfälle und Belastungen im Gesundheitswesen herbei, die durch mehr Infektionen (auch durch Grippe) verursacht würden.

Das „Basisszenario“ sieht folgendermaßen aus: „Die durch SARS-CoV-2 hervorgerufene Krankheitslast bleibt ähnlich wie bei den jüngst zunehmenden Omikron-Varianten BA.4, BA.5 und BA.2.12.1. Über die gesamte kältere Jahreszeit kommt es zu einem gehäuften Auftreten von Infektionen und Arbeitsausfällen in der berufstätigen Bevölkerung. Im Gegensatz zur normalen saisonalen Influenza beträgt die Dauer der Winterwelle nicht 2-3 Monate, sondern erstreckt sich in Wellen über einen längeren Zeitraum. Trotz der moderaten COVID-19-Belastung der Intensivmedizin könnten die Arbeitsausfälle erneut flächendeckende Maßnahmen des Übertragungsschutzes (Masken und Abstand in Innenräumen), aber auch Maßnahmen der Kontaktreduktion nach regionaler Maßgabe erforderlich machen (z. B. Obergrenzen für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen).

Paranoia handverlesener Alarmisten

Im „ungünstigsten“ Szenario schließlich dominiert eine neue Virusvariante, die sowohl ansteckender als auch gefährlicher ist. Auch vollständig Geimpfte bräuchten dann eine Zusatzimpfung, um schwere Verläufe zu vermeiden. Krankenhäuser würden stark belastet, Maskenpflicht und Abstandregeln müssten wieder eingeführt und bis Frühjahr 2023 beibehalten werden.

Laut dem Gremium müsse man sich auf alle drei Szenarien vorbereiten: „Besonders wenn eine Überlastung des Gesundheitswesens droht und eine neue besorgniserregende Variante auftritt, ist eine schnelle Reaktion notwendig.“ Dafür brauche es unter anderem eine solide rechtliche Grundlage für die Schutzmaßnahmen, eine zentrale Bund-Länder-Koordination und eine bundesweit einheitliche und schnelle Kommunikation. Impfungen und Infektionsschutzmaßnahmen sollen weiterhin die wichtigsten Präventionsmaßnahmen sein. Die Impfkampagnen sollen intensiviert werden – etwa durch mobile Impfteams, Impfaufklärung an Schulen und reaktivierbare Impfzentren. Einer erhöhten Impfquote und Auffrischungsimpfungen wird zentrale Bedeutung eingeräumt.

Alles bleibt beim Alten

Im Klartext heißt das: Man macht genauso weiter, wie in den letzten beiden Jahren: Eine auch vorher nie bestehende Überlastung des Gesundheitssystems wird an die Wand gemalt, die weitgehend wirkungslosen und gefährlichen Impfungen werden mittels einer umfassenden Propagandakampagne einer zermürbten Bevölkerung aufgezwungen, ohne dass deren negative Aspekte mit einem Wort erwähnt würden. Auch die ebenso sinnlosen und wirtschaftlich wie psychologisch katastrophalen Lockdowns sollen wieder aus der Mottenkiste geholt werden.
Erwartungsgemäß zeigte sich Karl Lauterbach begeistert von den Vorschlägen: „Ausgezeichnete Analyse durch den Corona Expertenrat. Dank an alle Mitglieder, darin steckt viel Arbeit. Die Analyse und Empfehlungen werden auch Grundlagen unserer Vorbereitung für den Herbst sein, die bereits begonnen hat“, teilte er via Twitter mit.

Bundesjustizminister Marco Buschmann will zunächst die Evaluierung der bisherigen Corona-Maßnahmen durch das Expertengremium Ende Juni abwarten, bevor über die Maßnahmen im Herbst entschieden wird. Allerdings ist kaum zu erwarten, dass die Evaluierung allzu kritisch ausfällt. Wäre dies der Fall, würden nicht dieselben, weitgehend gescheiterten Mittel, die ihren Zweck verfehlt, dafür aber ungeheure Kollateralschäden verursacht haben, erneut empfohlen. Vermutlich wird man als selbstkritisches Feigenblatt etwas verhaltene Kritik äußern, am falschen Kurs aber grundsätzlich festhalten. Das alles wäre ohnehin nicht nötig, wenn die Bundesregierung endlich eine umfassende Immunitätsprüfung der Bevölkerung durchführen würde, wie es in Großbritannien geschehen ist, wo Corona keine Rolle mehr spielt. Damit könnte man sich die unseligen Angstkampagnen sparen. Allerdings hält Lauterbachs Ministerium die Notwendigkeit einer solchen Untersuchung für „nicht eindeutig.“

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9 Kommentare

  1. Ich bin immer noch der Meinung ohne Barrikaden vor den Rathäusern, Landtagen oder dem Bundestag, wird sich nichts ändern und man wird die Impfpflicht ohne Rücksicht Verluste durchziehen. Denn schließlich wollen Schwab und Gates ihre Agenda durchziehen. Die Politiker*innen müssen sich vor Angst in die Hose machen, wenn sie mit Fahrrad in ihre Kommune zurückkehren, denn ein Zuhause oder Daheim, kennen sie nicht. Hinter jeder Biegung und einem Schatten müssen sie Corona Geister sehen, die mit faulen Eiern und anderen stinkenden Unrat, nach ihnen werfen. Machen wir wie die Antifanten B Säure in die Impfstationen.

  2. Außer das die Polit Marionetten sich richtig die Taschen voll stopfen,Frage ich mich, was wollen die von uns? Das wir denen am Arsch vorbei gehen sehen wir jeden Tag…also WAS WOLLN DIE VON UNS ???

  3. „Das alles wäre ohnehin nicht nötig, wenn die Bundesregierung endlich eine umfassende Immunitätsprüfung der Bevölkerung durchführen würde, wie es in Großbritannien geschehen ist, wo Corona keine Rolle mehr spielt.“

    Gut das ich die ganzen Leichen auf der Straße gesehen habe und die brennenden Stapel. Mal „Ernst“ beiseite, ich kenne weder einen im Freundeskreis bzw. in der Familie der ernstlich an Carola erkrankt ist, geschweige denn gestorben. Eine Immunitätsprüfung ist wie die Rufe eine Ertrinkenden nach einem kühlen Getränk. Man kann sich also so etwas wie Immunitätsprüfung für die erfundene Bedrohung sparen.

    Euer E. Koslowski II

  4. „…beträgt die Dauer der Winterwelle nicht 2-3 Monate, sondern erstreckt sich in Wellen über einen längeren Zeitraum…“ Ja warum wohl? Dieser Umstand ist den Coronamaßnahmen zu verdanken. Und vielleicht klappt es ja im kommenden Herbst mit der Überlastung der Krankenhäuser. Es wurden weitere Kliniken geschlossen und das Personal dank einrichtungsbezogener Impfpflicht ausgedünnt.

  5. Ein Impfstoff, der nicht vor Wiederholungskrankheit schützt trotz 3 x impfen – braucht unsere besonders aktiven staatl. Pharma-Lobbyisten plus psychischen Druck auf unwillige Impfkandidaten u. letztendlich
    Zwang für den Staatl. Vollzug !!!

  6. ich bin jetzt 66 Jahre alt und habe in meinem Arbeitsleben den Niedergang von 3 Firmen erlebt.
    Es fing jedes mal damit an, daß sich die Firmenleitung für das Wohlergehen der Angestellten interessierte – es kamen Berater mit Tests, und die sollten dann mit irgendwelchen Regeln die Arbeitsleistung steigern usw.
    Nach einiger Zeit sind die Berater dann verschwunden und die Firma betrieb Negativwachstum und Konzentration auf das Kerngeschäft!
    Das erleben wir heute mit Corona !
    Das Regime kümmert sich um die Grippe, gibt ihr einen eigenen Namen und läßt sie aus dem Labor noch etwas aufplustern, um dann im Namen der Gesundheit die Ausbeutung zu maximieren !
    Schulden werden als „Sondervermögen“ versteckt und ähnliche Betrügereien einer Insolvenzverschleppung mehr!
    Der ganze Wertewesten macht es nicht mehr lange, und die „Politiker“ hoffen auf den WEF-Scharlatan – es wird vergebens sein !

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