Herr Steinhoefel, der WDR und die amerikanische Selenskyj-Show

Der Tröster (rechts) und der olivgrüne Getröstete (Mitte) (Foto:Imago)

Der Retter der Demokratie, der Verteidiger der westlichen Werte, der heilige Verhinderer einer russischen Eroberung ganz Europas, der hochverehrte Herr Präsident Wolodymyr Selenskyj, Vater aller Ukrainer, ist am Mittwoch in Washington gewesen. Unter anderem hielt er im Kongress eine arg beklatschte Rede. Es war fast wie bei einem Konzert der „Bay City Rollers” vor einem halben Jahrhundert. Und dann das: Eine Kommentatorin des WDR nannte die Veranstaltung einen „Akt der Verzweiflung”.

Einer, dem gar nicht gefiel, daß von einem „Akt der Verzweiflung“ die Rede gewesen war, ist der Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel, ein Mann von Welt, der mit dem Anstand und der Moral auf Du & Du ist. Wahrscheinlich sogar exklusiv. Alle anderen müssen den Anstand und die Moral siezen. Bei Twitter lies er seiner Empörung freien Lauf. Zur rechtfertigenden Unterstützung hatte er einen BILD-Artikel der Mitempörung verlinkt. Und so sah das aus.

Der empörte Rechtsanwalt Steinhoefel – Screenshot Twitter

Steinhoefel scheint damit zu rechnen, daß jemand nicht wissen könnte, wer er ist, und stellt sich bei Twitter mit einer weiteren Zeugenaussage des Springer-Verlags selbst vor. Und das sieht so aus.

Verdienter Freiheitsheld – Screenshot Twitter

Man sieht also, daß sich nicht jeder Verdienst auch in einem Resultat widerspiegelt. Es steht nämlich schlecht um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Und meinereiner ist bei weitem nicht der einzige, der das bei aller „Umstrittenheit des Sagbaren“ feststellt. Die „Bild“ und die „Welt“ sind aber große Profiteure jenes Rests, der von der Meinungsfreiheit noch übrig ist. Wäre es anders, würden ihnen die schwerstabhängigen „unabhängigen Faktenchecker“ einmal auf den Zahn fühlen. Aus irgendeinem Grund jedoch sind die Springer-Erzeugnisse sakrosankt. Das entwertet das obige „Welt”-Zitat leider ein wenig und wirft fast einen physischen Schatten auf den Leumund des Verdienstvollen. Wirklich schade.

Der olivgrüne Oberukrainer machte sich nach zehn Monaten des kriegsbedingten Ausharrens in Kiew gerade auf den Weg nach Washington, als er noch einen Tweet absetzte, in welchem er erklärte, wie er Sinn & Zweck seiner Reise von der Weltöffentlichkeit gern rezipiert haben würde.

Wie der heilige Wolodymyr nach Washington gekommen ist

Er selbst und der POTUS würden sich über die Kooperation zwischen der souveränen Nation Ukraine und den nicht minder souveränen Vereinigten Staaten von Amerika austauschen. Klar: Augenhöhe. Außerdem würde er eine Rede vor dem US-Kongress halten und sich mit etlichen amerikanischen Demokratieverteidigern (immer defensiv) zu verschiedenen bilateralen Gesprächen treffen.

Was die Augenhöhe angeht, sah das in der Realität dann so aus: Ein formschönes Strahlenflugzeug der Marke Boeing holte den olivgrünen Bärtigen mit der rauhen Stimme in Kiew ab. Beschriftet war es mit „United States Of America”. Nicht zuletzt der Farbgebung wegen sah es aus wie das kleinste Geschwisterchen der mächtigen „Air Force One”. Die „Air Force One” ist eine Boeing 747. Selenkyjs Abholflieger war eine 737, wenn ich das richtig interpretiert habe. Ein Airbus wird’s wohl kaum gewesen sein. Das wäre zu europäisch gewesen für den ukrainischen Auftragsamerikaner. Wenn man nun eine 737 und eine 747 mit den Nasen einander direkt gegenüberstellt, wird schon klar, was Augenhöhe auf jeden Fall nicht ist. Aber das muß ja noch nichts bedeuten, vor allem nichts Symbolkräftiges. Jedenfalls nicht, solange man weitere Details unberücksichtigt läßt.

Selenskyj kommt an (Screenshot:YouTube)

Die weiteren Details sahen dann so aus: Am Flughafen empfangen und mit einer Staatskarosse abgeholt wurde der ukrainische Verteidiger der Demokratie und sämtlicher westlichen Werte, der olivgrüne Staatsmann, nicht etwa vom gleichrangigen Staatsmann aus dem Weißen Haus (von wegen „der POTUS und ich”). Noch nicht einmal die Vizepräsidentin der USA war am Flughafen erschienen, um mit Selenskyj zusammen die Ehrenformation auf einem roten Teppich abzuschreiten. Es gab keine Ehrenformation. Einen schmalen roten Teppich gab es zwar, wie maßgeschneidert, um nicht zu protzig zu wirken vor der zierlichen Boeing 737 – und begrüßt wurde der olivgrüne Verteidiger der westlichen Werte vom Protokollchef des Weißen Hauses, Ron Klain. Das ist das Schöne an jedem Protokoll: Daß sich Aussagen machen lassen, ohne ein Wort zu verlieren.

Der Akt der Verzweiflung

Kurze Zeit nach seiner Ankunft in Washington zog Selenskyj dann unter dem Jubel des Saalpublikums in den US-Kongress ein, um von jener westlichen Meinungsfreiheit ausgiebig Gebrauch zu machen, welche auch in den USA ein Verdienst von Herrn Steinhoefel sein dürfte. Unterschätzen sollte man den Herrn Steinhoefel nämlich nicht. Der heilige Wolodymyr betrat also den Saal – und alle Versammelten, die eine Chance dazu hatten, wollten ihn betatschen. Das waren die, die ihren Sitzplatz nahe am Mittelgang hatten. Dann hielt er seine Rede. Die war tatsächlich bemerkenswert. Der Jubel kannte keine Grenzen.

Der hochverehrte Herr Präsident der Ukraine ist bekanntlich Schauspieler. Und so schaffte er es, mit todernster Miene zu erklären, die Ukraine habe den Krieg gegen Russland bereits gewonnen. Da dachte natürlich jeder zuerst an „militärisch gewonnen”. Erneut brach der ganze Jubel los unter den Repräsentierenden. Aber der Olivgrüne schob etwas Erhellendes nach. Zwar verwendete er das Wort „propagandistisch“ nicht, aber er sagte, der Ukraine sei es gelungen, die ganze Welt davon zu überzeugen, daß sie sich auf die richtige Seite stellen muß. Weil die Ukraine die Demokratie für die westliche Welt auf die bestmögliche Weise verteidige.

Das wäre zwar auch schon ein schöner Sieg über Russland, wenn auch nicht militärisch, aber noch nicht einmal das stimmte. Der weitaus größere Teil der Welt ist sich sehr wohl darüber im Klaren, wer diesen Ukrainekrieg über Jahre hinweg angezettelt hatte – und daß es die Russen nicht gewesen sind. Da aber die meisten Amerikaner glauben, sie selbst seien bereits die ganze Welt, war es natürlich kein Problem, diese Botschaft im US-Kongress an den Mann zu bringen. Der Fachbegriff dafür lautet auf „Bauchpinselei“. Die Rede des olivgrünen Verteidigers der westlichen Werte aus Kiew war tatsächlich ein „Akt der Verzweiflung“. Das hatte die von Steinhoefel gescholtene Redakteurin des WDR in der Tagesschau durchaus richtig erkannt, wenn auch sonst nicht viel von dem zutraf, was sie zu meinen & zu finden hatte.

Frontbericht

Es gibt Neuigkeiten aus der Ukraine, die belegen, wie berechtigt die Rede vom „Akt der Verzweiflung“ tatsächlich ist. Ein Beispiel: In letzter Zeit tauchten immer wieder Handyvideos von ukrainischen Soldaten auf, in denen sie ihre verzweifelte Lage genau beschrieben. Sie würden sinnlos an der Front verheizt, hieß es da. Junge Burschen, keine zwanzig Jahre alt waren zu sehen, sogar eine Soldatin, vielleicht fünfzehn oder sechzehn Jahre alt. Es mangele ihnen an allem, hieß es. Sie hätten keine Verpflegung mehr, sie hätten keine Munition mehr, keinen Platz im Warmen mitten im ukrainischen Winter, viele seien krank und ohne jede medizinische Versorgung. Dann auf einmal gab es diese Videos nicht mehr im Netz zu sehen. Es steht zu vermuten, daß sie gezielt aussortiert worden sind. Dieser Tage tauchte allerdings wieder eines auf – und zwar, nachdem der ukrainische General Zalushny den Soldaten schwerste Konsequenzen für ihre Flucht vor dem Tod angedroht hatte. In diesem Video drehten die Soldaten den Spieß um.

Ukrainisches Video von der Front (Screenshot:YouTube)

Der Filmer wandte sich an den General und den „Star Selenskyj“. „Wir werden das hier überleben”, sagt er in dem Filmchen, das zwei seiner Kameraden in einem verlassenen Schweinestall o.ä. zeigt, wie sie sich über offenem Feuer die Hände wärmen, während einer hustet. Aber ihr, der General und Selenskyj also, solltet „beten, daß ihr den Russen in die Hände fallt, bevor wir euch erwischen”. Nicht um des Sieges Willen (werden wir das hier überleben), sondern um euch „Schwuchteln” („faggots”) auf dem Maidan in Kiew aufzuknüpfen.

Der ganze Text: „Grüße an Herrn Zalushny und unseren Star Selenskyj. Haben Sie es schön warm da draußen? Warum kommen Sie nicht herher, um Fotos mit uns zu machen? Vielleicht könnten Sie etwas zu essen mitbringen? In den Videos sagen Sie immer, alles sei bestens, daß es den Soldaten an nichts mangelt. Jungs, ist es die Möglichkeit, daß wir hier die einzigen sind, die versagen? Was ‚the fuck‘ sind die neuen Zuteilungen? Es sind nicht die Orks, die uns umbringen. Es sind die Kälte und die Sinusitis. Wo bleibt die Verstärkung? Die Kommandeure ignorieren uns unverblümt. Und außerdem, Arschlöcher, versuchen sie, uns Angst zu machen mit der Ankündigung, uns in den Knast zu werfen. Dann steckt uns doch endlich in den Knast, wenn es nicht darum wäre, daß Kerle die Fahrt in den Knast nicht überleben. Denkt immer daran: Wir werden auf jeden Fall zurückkommen, wir werden überleben. Aber nicht um des Sieges Willen, sondern um euch „Schwuchteln“ (faggots) auf dem Maidan in Kiew aufzuknüpfen. Und betet, daß euch die Russen vorher erwischen. Auf die Art könntet ihr wenigstens im Gefängnis am Leben bleiben.” Wie gesagt, nur ein Beispiel.

Die Patriots

Als Ursula von der Leyen jüngst verkündete, die ukrainische Armee habe 100.000 Mann verloren, wurde selbst diese stark untertriebene Zahl nachträglich noch aus dem Video ihrer Rede gelöscht. Keinesfalls soll die westliche Öffentlichkeit am Wahrheitsgehalt der Siegesverlautbarungen des megakorrupten und olivgrünen Oberukrainers zweifeln. Die Zuversicht könnte Schaden nehmen. Tatsächlich dürfte die ukrainische Armee von 600.000 Mann im Februar bis auf 194.000 Mann zusammengeschossen worden sein. 400.000 Tote, Verwundete und dauerhaft Verstümmelte. Bereits im Spätsommer wurden die ukrainischen Truppen durch IS-& Al Qaeda-Söldner aus Syrien verstärkt. Polnische Soldaten in ukrainischen Uniformen sollen ebenfalls zu Hunderten gestorben sein. Polen selbst kollabiert bald unter der Last von 4 Millionen ukrainischen Flüchtlingen, während Frau Selenskyj in Paris ihre Weihnachtseinkäufe erledigt und 40.000 Euro innerhalb einer Stunde für das Nötigste auf den Kopf haut. Diejenigen Ukrainer im wehrfähigen Alter, die – dank der Vorsehung? – genug sozial gerechte Teilhabe an der US-ukrainischen Korruption hatten, um sich vom Dienst an der Front freizukaufen, führen derweil ihre McLarens, Ferraris und Bentleys in Monaco aus und speisen in den Gourmet-Tempeln von Zürich und Genf, wenn sie nicht gerade auf den Decks ihrer Yachten in der Sonne lümmeln – das Ganze frenetisch bejubelt vom US-Kongress.

Und der Herr Steinhoefel regt sich über eine WDR-Kommentatorin auf, die nicht ganz und gar auf der verordneten Kommunikationslinie liegt, sondern geringfügig abweicht. In der Tat: Sein behaupteter physischer Ekel, der ganze Widerwillen und die Abscheu samt seiner Reservierung von Anstand und Moral für sich selbst, sagen nichts aus über den „Akt der Verzweiflung“, von dem die WDR-Redakteurin sprach. Über Steinhoefel selbst erzählt sein Tweet allerdings alles. Sein Busenfreund Broder hat sich schon lange vorher geoutet als kosmetische Opposition. Nicht, daß „das System” die beiden Bekenntnishelden noch verstößt!  Ein bißchen kosmetische Opposition steht dem System nämlich ganz ausgezeichnet. Soll keiner behaupten, es dulde keine Patrioten. Die beiden Herren sind da ganz dienlich. Ungefähr so dienlich wie Baerbocks Stylistin für 7.500 Öcken im Monat.

Biden-Tweet – Screenshot Twitter

Die „Patriot Missile Battery”: Eine weitere Fata Morgana, in die flimmernde Luft gesetzt, um dem ausgeplünderten westlichen Steuerzahler im Dienste am glorreichen Sieg des Olivgrünen aus Kiew auch fürderhin die Taler aus der Tasche zu ziehen.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder, man macht das so, wie Biden in seinem Tweet behauptet, nämlich, daß man die Kräfte zur Bedienung des Patriot-Flugabwehrsystems erst einmal ausbildet, damit sie es auch bedienen können. Das dauert Monate. Bis dahin könnte der Krieg vorbei sein. Eine russische Großoffensive mit Vorstößen im Süden steht unmittelbar bevor, ebenso, wie einer aus Weißrussland von Norden her bevorsteht. Die andere Möglichkeit: Man bildet die Kräfte zur Bedienung des Patriot-Systems nicht erst aus, sondern nimmt sofort welche, die bereits dazu ausgebildet sind. Das wären notwendigerweise Amerikaner. Es gäbe zwar auch Deutsche zum Beispiel, aber die Diskussion darüber, ob Bundeswehr auf ukrainischem Territorium aktiv werden soll, darf, will oder was auch immer, würde länger dauern als jede Ausbildung. Das heißt: Patriots in der Ukraine bedeuten zwangsläufig US-Army auf dem Territorium der Ukrainer. Und dann wäre das sogar militärisch noch immer sinnlos. Das Patriot-System der ersten und inzwischen überholten Generation – und um das geht es – ist ein sehr unbewegliches radargestütztes Stationärsystem, das sich nicht in die innerukrainische Militärinfrastruktur inkorporieren läßt. Für die russische Luftaufklärung ist es leicht auszumachen. Und Putin selbst hat bereits furztrocken erklärt, daß es kein Patriot-System in der Ukraine geben wird. Jedenfalls keines, das länger als 24 Stunden überlebt. Westliche Militärexperten geben ihm recht.

Der Hüter der Meinungsfreiheit hat gesprochen

Noch ärger: Der Ex-UN-Waffeninspekteur & Ex-US-Marine-Intelligence Officer Scott Ritter forderte NATO-Generalsekretär Stoltenberg jüngst sogar unverblümt auf, sein ignorantes „Maul“ zu halten. Auch der von Donald Trump vorgesehene – und vom US-Senat verhinderte –  US-Botschafter für Deutschland, Colonel Douglas Macgregor, attestiert, daß die politische Kriegsrhetorik unverantwortlich sei und daß Militärexperten im Westen die Hände über dem Kopf zusammenschlügen angesichts der Ignoranz in der politischen Kriegsrhetorik. Jedoch der Herr Steinhoefel …

Deutschland wäre nicht das Mutterland aller superdemokratischen Meinerleins & Finderleins, wenn nicht ausgerechnet derjenige, der sich um die Meinungsfreiheit verdient gemacht hat wie kaum ein anderer, seinen emotional durchgequirlten Senf zum Kommentar einer ohnehin schon genügend unbedarften WDR-Redakteurin abgeben dürfte. Steinhoefels Wort hat Gewicht. Und zwar genau das richtige. Das ist das Gewicht, das es für ihn selbst hat. Das muß man zur Kenntnis nehmen, und sei es, daß man es als „Mensch mit Moral und Anstand” mit „physischem Ekel, Widerwillen und Abscheu” tun muß.  Es hat schließlich derjenige gesprochen, der sich um die Meinungsfreiheit in Deutschland so verdient gemacht hat wie kaum ein anderer. Attestiert wurde ihm das von einem Redakteur des Springer-Verlags. Deshalb wird’s wohl auch stimmen.

Ach so, ehe ich das vergesse: Am Besuchs-Outfit des Olivgrünen in Washington wurde auch herumgemäkelt so nach dem Motto: Hätte sich der westwertrettende und demokratieverteidigende Oberukrainer nicht etwas Anständiges anziehen können, wenn er schon dem US-Präsidenten die Hand schütteln- und im US-Kongress eine Rede halten darf?- Klare Antwort: Nein, hätte er nicht.

Veraltet und ohne Wiederkennungswert im Krieg: Der Vorkriegs-Selenskyj in einem Popsong-Video (Screenshot:YouTube)

Selenskyj ist seit zehn Monaten eine Kriegsmedienmarke, die eines hohen Wiederkennungswerts bedarf. Selenskyj muß die Farbe olivgrün haben, weil er sonst nicht richtig wirkt. Zumal er ja nicht gerade der Größte ist. Coca-Cola muß schließlich auch braun bleiben. Der Weihnachtsmann muß rot bleiben – und der Mercedes-Stern muß dreizackig bleiben. Am Logo gut eingeführter Marken ändert man besser nichts. Selenskyj ist eben olivgrün und hat seit Februar 2022 einen Bart. Joe Biden hingegen kann sowohl auf die Farbe olivgrün als auch auf den Bart verzichten. So erfordert es die Rangordnung in der wertewestlichen Demokratie. Und das Wort „Proxykrieg” gibt es auch nicht wegen nichts. Auftraggeber und Auftragnehmer. Boeing 737 und Boeing 747. Das hat schon alles seine Berechtigung.

 

 

 

 

 

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40 Kommentare

  1. Wirklich, ein sehr interessanter Artikel.
    Videos, mit fast gleichlautendem Inhalt, soll es angeblich auch auf russischer Seite gegeben haben.
    Dabei dachte ich, dass man die Handys (auf beiden Seiten) inzwischen längst einkassiert hat, damit die eigenen Stellungen nicht geortet werden können?!

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  2. Ja, gesteuerte Opposition nennt man das wohl.
    Bei Tichys Einblick, die ja von Steinhöfel sehr medienwirksam in einem Rechststreit gegen Correctiv verteidigt wurden, gibt es im Ukrainekonflikt auch kein vertun.
    Die sind da mindest so stramm auf Linie der Amerikaner wie Baerbock und Strack-Zimmermann…

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    • Wer ist denn „Strack-Zimmermann“? Etwa das Double aus der alten „Adams Family“ mit dem extrem eingeschränkten Wortschatz…der, die, das ist hier, dort und da „falsch abgebogen“…mehr kommt aus dieser verkniffenen, kriegsgeilen Gestalt ja wohl nicht raus? Naja und der Sportunfall Baerbock…jedem Interessierten ist bekannt, dass das Gehirn bei bestimmten Sportarten an das Schädelgehäuse schlägt…wer glaubt, das macht nix, sieht sich ja wohl belehrt…

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  3. Dann gehört auch dieser Jurist zu denen die “ Zwangsimpfung“ laut Correctiv/Faktenchecker
    als nicht Rechtswidrig verteidigt.
    Mit anderen Worten – diese Faktenchecker ignorieren sogar das GG Art.2 – und somit einen
    Staatsstreich anführen.

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  4. Über Geschmack lässt sich ja streiten, aber dieser Pianospieler zeigt deutlich, welch Geisteskind er ist und sein klatschendes Publikum genauso.
    Uns so einer soll die Welt retten, ich lach mich schlapp…

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    • @Angelique Simon: Nein schlapp lachen kann man sich nicht. Mir sind die Worte im Munde stecken geblieben. Es ist zum Heulen. Wegen dieses Clowns sollen wir also im Winter frieren, wird unser Steuergeld dorthin veruntreut und dazu sollen wir noch unser eingespartes Geld an Weihnachtsgeschenken zu diesen Hampelmann lt. Papst transferieren. Diese plumpe Marionette der USA reißt uns mit freundlicher Genehmigung der US-Rüstungsindustrie mit in den Abgrund.

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  5. Wegen der schlechten Winterausrüstung ist die russische Armee doch bald nicht mehr handlungsfähig.
    Laut Berichten droht bis zu 100.000 russischen Soldaten der Tod. Entweder durch Erfrieren oder, wenn sie Feuer machen um sich aufzuwärmen, durch die ukrainische Artillerie.

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    • Mag sein! Kann aber sein das es genau umgekehrt ist. Wo erfahren sie dieses Erzählungen aus tausend und einer Nacht? Also zumindest berichten ukrainische Soldaten was ganz anderes. Und die müssen es ja eigentlich besser wissen als wir, oder? Auch wenn deren Hinweise beständig aussortiert werden, wie in Youtube zum Beispiel, ändert das nichts an deren Aussagen, außer das diese nicht gehört werden sollen. Und das wiederum sagt mir wessen geistiges Kind viele sind im Westen. Das empfinden Sie das nicht auch so, oder?

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    • Ja, ja, natürlich. Laut Berichten ist Russland zwar das Land, in dem der Winter erfunden wurde, aber natürlich haben die keine Winterkleidung. Woher sollen die wissen, was Winter ist? Schließlich haben nur die allerklügsten Russen Väterchen Frost erfunden. Und in Stalingrad sind die Russen damals alle erforen, während sich die Deutschen zu Tode geschwitzt haben. Auch Napoleon – kein Erfolg, weil: Viel zu warm für die Franzosen inmitten der erfrorenen Russen. Kühlerfrostschutz haben die Russen vermutlich auch keinen, weswegen dort im Winter alle Kühler einfrieren und platzen. Laut Berichten muß man allen Berichten laut glauben. Keinesfalls selber denken! Lieber sofort einen Leserbrief schreiben. Bravo!

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    • „laut Berichten“ von wem ? Atlantik-Brücke ? Fücks grünes Propagandazentrum „liberale Moderne“ ? US „Think Tanks“ ? MI5 ?

      Wer solchen offensichtlichen Schwachsinn in die Welt setzt oder verbreitet, hat eine Agenda.
      Oder einen Auftrag. Bei dir vermute ich mal, dass es Dein Job ist.

      Aber immerhin adelt es Portale wie dieses hier, wenn Deine Auftraggeber es für notwendig erachten, derlei Bullshit hier als „user Kommentar“ einbringen zu lassen.

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    • Russland hat ganze Battalione mit sibirischer Kampferfahrung und natürlich entsprechender Ausrüstung. Wahrscheinlich wartet Putin nur auf den Winter?
      Allerdings werden die Amis dann extrem kalte Ärsche bekommen! Und das nicht nur wegen der Temperaturen.

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    • Du schaust noch Fernsehen, nicht wahr?
      Das merkt man!
      Laß es sein, das tut Dir nicht gut!
      Merksatz:
      Schnaps macht blöde, Fernsehen macht blöder und danach kommt Söder!

  6. Ob Steinhoefel und Broder nur Kosmetik-Oppositionsattrappen sind, dazu möchte ich mir kein Urteil anmaßen.

    Allerdings hat mich persönliches Erleben zu der Überzeugung gebracht, das auch bei durchaus sehr intelligenten Menschen die Folgen einer das ganze Leben andauernden Indoktrination möglicherweise ein unüberwindbares Hindernis darstellen, bestimmte Geschehen oder Fakten aus neutraler Distanz betrachten oder gar werten zu können.

    Ich hatte im März diesen Jahres einen Freund gefragt, wieso er eigentlich glaubt, dass dieselben Medien und Politiker, die ihn seit Anfang 2020 nach seiner eigenen Erkenntnis im perfekten Gleichschritt belogen haben, nun auf einmal beim Thema Ukraine die Wahrheit verkünden. Und zwar wieder in perfektem Gleichschritt. Die Frage wusste er nicht zu beantworten.

    Mir hat sich dadurch aber erschlossen, wieso er keine Antwort hatte.

    Nicht nur in Westdeutschland ist seit 1933 (!) antirussische Propaganda ohne Unterbrechung allgegenwärtig. Seit etlichen Generationen dient „der Russe“ unhinterfragt als Feindbild, über alle Medien. Von Adolfs Volksempfänger über die Nachkriegszeitungen bis in die Hollywoodfilme wurden Russen als trinkfreudige, hinterfotzige, stumpfsinnige und brutale Untermenschen gezeichnet. Die Diffamierung von Russen als „Orks“ seitens der Ukrainer illustriert diese Sicht perfekt.

    Das Problem mit einer derart kontinierlichen Darstellung ist, dass die Hersteller solcher Propaganda irgendwann ihren eigenen Erzählungen glauben. Weshalb das NATO Militär auch gerade aus allen Wolken fällt, in welchen Stil ihre seit Jahren sorgfältig ausgeklügelten Szenarien für den Krieg in der Ukraine zerbröseln. Ähnlich der Wehrmacht in WK2. Oder weiland Napoleon. Die hatten auch ihren eigenen Erzählungen geglaubt, wie toll sie selbst sind und wie stumpf „der Russe“.

    Und genau das ist das Problem des Wertewestens allgemein, und vermutlich auch von Leuten wie Steinhoefel und Broder: der weit verbreitete Glaube an die eigenen, seit Generationen gepflegten, aus reiner Propaganda bestehenden Erzählungen, wie „der Russe“ so ist und was sie antreibt, die „Orks“ .

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    • Bei Steinhoefel und Broder steht eines stets im Vordergrund: Selenski ist Jude, also ist er ein guter Mensch und will nur das beste für sein Land. Egal wie viele Menschen auf dieser Welt von Juden umgebracht werden, die sind immer im Recht. Immer!
      Wäre Selenski ein orthodoxer Christ, sähe die Sache schon ganz anders aus!

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    • @Rex Kramer: Ich sehe bei allen Verlautbarungen, die Selenskyj von sich gibt, ein Bild vor mir, 1945, der Führungsbunker in Berlin. Bis zum Schluss, als noch die alten Männer und die Jugendlichen verbluten mussten, war der Sieg ja immer noch zum Greifen nah.

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  7. Ja, den Mist habe ich auch gelesen. Und das Herr Steinhöfel uns hinter eine Bezahlschranke von Bild führt sagt alles über Ihn, Bild und den Beitrag selbst.

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  8. Nun, was es mit diesem Herrn Steinhoefel auf sich hat, ist mir wurscht! Ganz anders als hier der Kommentator sehe ich allerdings die Gefahr, die von den „feiernden und klatschenden USlern“ ausgeht. Vorbilder für alle Kriegstreiber. Diese Parlamentarier sind beängstigendes Spiegelbild der us-spezifischen Bildungsferne und Manipulation. Wissen die überhaupt, wo Europa, gar die Ukraine oder Russland liegen? Wen sie da unterstützen? Wissen die wirklich nicht, dass mit ihrem Segen der Krieg durch klammheimliches Einmarschieren eingeleitet bzw. ausgelöst wurde? Wissen die nicht, dass man ein expandierendes Bündnis kaum „Verteidigungsbündnis“ nennen kann?
    Völkerrecht oder BElange anderer Staaten hat die US-Kriegsherrn noch nie interessiert, um so leidenschaftlicher schwafeln sie von Werten und Menschenrechten, foltern ohne rechtliche Verfahren und schicken Drohnen schon mal an unliebsame Feinde. Von Frieden wollen sie alle ja ganz offensichtlich überhaupt nichts wissen. Bei einem Krieg den eigenen Finger am Abzug haben, dass geilt eine ganze Nation auf! Millionen, Milliarden Dollar, was soll’s – die Rechnung bezahlen bislang (1. und 2.WK) stets die anderen. Worum es eigentlich geht, weiß von denen doch keiner. Ist ja auch egal – Hauptsache es wird geballert. Eine Nation die offenbar immer noch nicht aus ihrer Wild-West-Pubertät herausgekommen ist.

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  9. Unsere Familie hat den faschistischen „Rotfunk“ bereits seit
    vielen Monaten vom Receiver verbannt.
    Für das Lügen- und Weglass-Mainstream-Programm sind
    überbeahlte Intendant und Programmdirektor verantwortlich.

    Leute, macht es ebenso und schaut/hört den Dreck nicht mehr !

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  10. Hallo Max,
    hoffe Du hast Spaß, mit der neuen Karre!
    Ich wünsche dir ein schönes Fest, und ein gutes, gesundes Neues.
    Damit Du uns erhalten bleibst!
    Es wäre traurig,gar trostlos, deine Artikel nicht mehr genießen zu können!!!
    Mit freundliche Grüßen
    Thomas Meyer

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  11. Wer auf der Achse oder bei Tichy schreibt, ist Transatlantiker, hasst alles russische und zieht ständig über die einzig echte Opposition her. So auch Steinhöfel, der auch schon Mal einen illegalen Kriminellen verteidigt und sich damit brüstet, wenn es der Karriere dient. Ob es nun Steinhöfel, Broder, Tichy oder Norbert Bolz ist. Die gehen mir alle am A…. vorbei, weil es Dummschwätzer sind.

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  12. Eigentlich ist es ganz einfach: Sobald das Jubelgeschrei in den MS-Medien anfängt bei gleichzeitiger Unterdrückung und Verächtlichmachung von Gegenstimmen, handelt es sich um Propaganda. Nach dem „1000-jährigen“ Reich wieder eingeführt im Herbst 2015 in Westdeutschland von dieser alten Schabracke aus der Uckermark. Ach ja, „Achgut“, wo Broder und Steinhöfel wirken, mal so mal so – Exzellente Berichterstattung in Sachen Corona, aber seit Februar dümmliche Regierungs- und Kriegspropaganda.

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  13. Wie ein Gott wird dieser Sely behandelt.
    Die Natod-Oberkommandierenden beraten in ihren Hinterzimmern
    derweil über eine Ablösung. Wie könnte man diese – da wahrscheinlich grausam-
    den Russen in die Schuhe schieben?

  14. Ich habe mich über zweierlei gewundert: Erstens, dass eine WDR-Kommentatorin so etwas im WDR sagen darf, also eigentlich die Bankrotterklärung für den Heiligen Krieg gegen Russland, und Zweitens über die Reaktion von Herrn Steinhöfel darüber. Von Letzterem hätte ich mehr verlangt, aber eigentlich sollte es mich nicht wundern. Viele im Westen von Deutschland leben geistig immer noch im Kalten Krieg gemeinsam mit den Altparteien.
    Ich warte nur noch auf den Moment, wo die USA diesen Politclown endlich fallen lässt. Eigentlich hat der sogenannte Wertewesten schon den Punkt überschritten, wo er mit einigermaßen Gesicht wahren aus der Sache herauskommen könnte. Wenn der Krieg zu Ende sein wird, wird jeder auf der Welt sehen, WIE der sogenannte Wertewesten mit den USA an der Spitze zu den endgültigen Verlierern in der Geschichte geworden sind. Sie hätten es wissen können, dass sie bei den Russen keinen Blumentopf gewinnen können, aber die Großmannssucht und Arroganz war und ist größer als die wahren Möglichkeiten des sogenannten Wertewestens. Sie schicken ein Signal in die Welt, dass sie das ukrainische Volk geopfert haben für einen Wirtschaftskrieg mit Russland und einen Politclown der schon seit 2014 alle Werte mit Füßen tritt. Der Westen hat offenbart, dass er immer noch ein faschistisches Antlitz hat, weil er den Terror Selenskyjs gegen die Russen und gegen die restliche ukrainische Bevölkerung befeuert hat mit faschistischen Banden, mit Auflösung sämtlicher Oppositionsparteien und Verschleppung derer Führungskräfte, mit Tötung von Ukrainern, die angeblich oder wirklich die Russen unterstützt haben, mit der Auflösung eines Gerichtes, was ihm nicht gefallen hat und noch vielen weiteren Terrormaßnahmen gegen sein eigenes Volk bis hin zu dessen Vernichtung. Wer sich mit Hunden schlafen legt, wacht mit Flöhen auf und ist kein Deut besser als diktatorische Staaten wie z.B. Nordkorea.

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  15. Schön geschrieben, wie immer von Erdinger! Bez. Selenski: Ich denke er wird in absehbarer Zeit die Farbe seines Outfits ändern. In Russland haben die in ihren Gerichten so lustige Käfige, in denen dann die „zu-verurteilenden“ sitzen. Dort wird, zu gegebener Zeit, auch der Oberukrainische Komiker sitzen, wahrscheinlich in einem baby-blauen Trainingsanzug. Oder so. Oder es kommt ganz anders… aber dass der engagierte Schauspieler mit halbwegs heiler Haut aus seiner selbstgewählten Nummer wieder rauskommt? Wer glaubt denn soawas noch (vielleicht der Steintölpel)

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  16. Die Achse-des-Guten, achgut.com, ist eine Scheinopposition, wie einige andere Blogs auch – zb Hadmut Danisch, der bei der Coronadiktatur genauso mitgemacht hat, wie die Regierung selbst.

    Bei achgut.com fällt das auf bei Themen wie Ukraine/Russland und Israel. Ukraine steht für Freiheit und Demokratie, dagegen Russland für Faschismus und Diktatur. Und beim Thema Israel ist jede Form von Kritik bereits Antisemitismus. Da Broder, der Oberzionist, aus einer Überlebendenfamilie stammt, besitzt er selbstverständlich das Narrenrecht auf die totale Meinungsfreiheit. Und dieser Steinhoefel ist sozusagen der Consigliere des Blogs. Da es bereits einige Zensuren einerseits und Angriffe der bezahlten Faktenverdreher andrerseits gab, wurde Steinhoefel aktiv.

    Insgesamt ist der Blog achgut.com nur weiteres Baustein in der Mauer unserer Diktatur. Auch wenn bei der Coronadiktatur dagegen geschrieben wurde, sind Broder und einige Schreiber ordnungsgemäß durchgespritzt. Zudem vertritt man die Auffassung, dass Covid-19 existiert, obwohl es nie nachgewiesen wurde.

    Übrigens scheinen auch die Kommentatoren entweder BOTS zu sein, oder eine ausgewählte Elite, denn egal wie oft ich kommentiert habe, nicht ein einziger Kommentar wurde veröffentlicht.

    So funktioniert Diktatur. Man nimmt Systemtreue, die im Internet Blogs erstellen, schreibt manch kritisches, aber insgesamt weicht man nicht vom Regierungskurs ab. Die Leser aber glauben: jawohl, das ist die Stimme der Freiheit.

    Wie gut, daß man selber einen Blog erstellen kann.

    • @Cyniker: Ich war eine ganze Zeit auf achgut und meine Kommentare wurden nie zensiert. Ab Russland-Ukraine, als ich auf die geschichtlichen Hintergründe verwies und sinngemäß schrieb, was das Völkerrecht für die Zustände in der Ostukraine auch sagt, bin ich als Troll und alles Mögliche beschimpft worden. Seit der Zeit, habe ich keine einzige Zeile mehr dort gelesen. Bei Tichy bin ich seit Corona sehr zensiert worden und ich habe mein Konto dort aufgelöst, weil das niemand nötig hat, zensiert zu werden und trotzdem weiter zu kommentieren.

      • Ich begann erst spät bei achgut zu kommentieren bzw versuchte, zu kommentieren, Ende 2021. Aber egal, was ich schrieb, höflich, unhöflich, kritisch, sachlich, unsachlich… nicht ein einziges Mal las ich meinen Kommentar.

        Bei Tichy habe ich nie kommentiert. Und den Hadmut Danisch schrieb ich persönlich an in Bezug zu seinen corona-Lügen, der wurde nicht nur unsachlich, sondern pampig wie ein Kleinkind, so daß ich den nicht mehr ernst nehmen konnte.

        Während den letzten Jahren zeigte sich so einiges, negatives unter den Bloggern.

        Da ich aber einen eigenen Blog habe, sind meine Kommentare auf anderen Blogs für mich mehr ein Luxusproblem :)))

      • @ Rollenspielerin

        Ich finde es interessant und mitteilenswert, wo zensiert wird. Wenn man einige Kommentare der betreffenden Person gelesen hat, hat man an anderer Stelle entweder selbst bemerkt, dass es „grenzwertig“ wird – oder schlichtweg nachvollziehbar oder schlichtweg wahr ist.

        Bislang habe ich von Ihnen noch nichts gelesen, was ich als „grenzwertig“ oder zensurwürdig ansehen würde! Gut, wenn Sie oder andere, die von derartigen Erfahrungen wissen, eben dann aussteigen.

        Schöne Feiertage trotz allem – allerseits!

        • …der betreffenden Person…

          Nennen Sie den Fisch doch Fisch, oder Cyniker Cyniker oder fehlt Ihnen dazu der Mut?!.

          Was ist denn „grenzwertig“? Sprache und vor allem die Schriftsprache ist glücklicherweise das einzige Mittel, das keine Verletzten hinterlässt. Und wenn man sich die Literatur anschaut, dann haben wir einerseits einen Goethe, auf der anderen einen Charles Bukowski. Beide haben das Recht auf ihren Stil, beide hatten das Recht, ihre Gedanken zu äußern. Ob der Sprachstil des einen missfällt, des anderen aber nicht, spielt absolut keine Rolle.

          Das ist ja das Problem von Faschisten, dass sie bereits mit der Sprache den Menschen einsperren und kontrollieren wollen. Wer von grenzwertig faselt, sollte sich erst einmal im Klaren darüber sein, was dieses Wort überhaupt bedeuten soll. Im Grunde gängeln.

          Ich schreibe in meinem Blog einen lebhaften und klaren Stil. Wenn ich ab und an ein paar Begriffe aus dem Gossenjargon nutze, dann, weil sie passen. Stil ist Persönlichkeit, Persönlichkeitist Stil (sofern vorhanden). Wer diese als grenzwertig bezeichnen will, derjenige begrenzt wohl eher seine eigene Persönlichkeit ein.

          Wer Kommentare zulässt, sollte sich von der reinen Schriftsprache nicht fürchten.

          Sicher, es geht auch in Ernst Jandlcher Form: tatata tata tatata tata… tut auch keinem weh :))))))

  17. Broder & Steinhöfel (und auch Reitschuster), so sehr sie ansonsten auf „unserer“ Seite sind , sind nun mal leider auch bekennende Putin-Feinde. Nicht gewusst? Hass ist manchmal unerklärlich.

    • Es ist schwierig das gesamte Spektrum der „Regierungskritischen“ zu verfolgen. Man müsste schon das Völkerrecht und auch die Zusammenhänge kennen, um eine „faire Meinung“ bilden zu können. Das gelingt tatsächlich überraschenderweise nur wenigen und an wenigen Stellen.

      Sahra Wagenknecht fährt da m.E. die einzig richtige Linie, indem sie den russischen Angriff als völkerrechtswidrig bezeichnet, aber zugleich darauf hinweist, dass auch das klammheimliche Vorrücken der USA und die Stationierung von Raketen gegen das Völkerrecht und die Zusicherungen keiner NATO-Osterweiterung (warum denn überhaupt diese?) der USA verstoßen.
      Entscheidend ist für mich, wer zuerst völkerrechts- und vertragswidrig (auch mündliche Verträge sind bindend) gehandelt hat und wer vor allem keinerlei Anstalten macht, überhaupt in Verhandlungen einzutreten – das ist die NATO unter der Federführung der USA. Vergleichsweise hilft es auch, beide Vergehen in den größeren politischen Zusammenhang zu stellen und die jeweiligen „Taten“ oder vermeintliche Taten zu vergleichen.
      Wie viele Kriege gingen in den letzten Jahrzehnten eindeutig von den USA aus – und wie viele von Russland? Und sollte sich ein Russland durch die Verlogenheit der NATO nicht massiv bedroht fühlen? Und rechtfertigt dagegen diese „angegriffene Ukraine“ das Wohlwollen und gar bis ins Extreme gesteigerte Kriegsbereitschaft des Westens?
      Wie so oft: Hinter halben Wahrheiten stecken oft ganze Lügen!
      Die USA könnten den Krieg jederzeit beenden. Dass Russland die russisch-stämmige Bevölkerung schützen will/wollte, steht mit dem Völkerrecht in Einklang. Für eine weitergehende Strategie – Eroberung ganz Europas! – gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Das war von Anfang an eine bewusst kriminelle Verleumdung!

      Egal, wie man die Schuldfrage sehen und verteilen möchte:
      Wer nicht vorbehaltslos für Friedensverhandlungen eintritt, macht jedenfalls gemeinsame Sache mit „Tätern“ und kann sich seine moralische Aufgeblasenheit schenken!

  18. Auffallend ist, dass von der Mehrheit der Russen nicht der Krieg an sich infrage gestellt wird, der Unmut hängt lediglich mit den ausbleibenden Erfolgen zusammen.
    Wenn die Ukraine in einer Woche hätte eingenommen werden können, dann wäre die überwiegende Mehrheit der Russen überglücklich mit dem Krieg.

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