Hoffnungsfrohe Weihnachtsgedanken: Muslime missionieren?

Die Weihnachtsbotschaft leuchte allen Gläubigen und Ungläubigen! (Foto:Imago)

Am 19. Dezember jährte sich zum fünften Mal das Attentat eines „Mannes“ auf Menschen, die den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz besuchten – und dies praktisch unter den Augen der Geheimdienste, die ihn lange beobachtet hatten. Es war kein x-beliebiger „Einmann“, sondern wieder einer aus einem ganz bestimmten Kulturkreis. Und es war auch kein beliebiger Markt, sondern ein christlicher Traditionsmarkt. Und auch dieser war keineswegs beliebig gewählt, sondern einer im „Herzen“ (?) von Deutschlands Hauptstadt – in Berlin. Darüber hinaus war es auch diesmal kein Einzelmord mit einem Messer oder Schwert, sondern mit einem LKW. Das entspricht allerdings so gar nicht dem Koran, denn darin kommen LKW so wenig wie Passagierflugzeuge vor. Wirklich nicht.

Doch niemand sollte den Jüngern Muhammads einen Steinzeitislam vorwerfen! Man geht in solchen Kreisen durchaus mit der Zeit. Was den einen ihre Flugzeuge sind, die sie in Hochhäuser steuern, war Anis Amri sein LKW – den er ebenfalls gekapert hatte. Andere schnallen sich Sprengstoffgürtel um und jagen damit Menschen in die Luft. An dieser Stelle ist anzumerken, dass diesbezüglich die „Programmierung“ im Oberstübchen offenbar nicht ganz stimmig ist. Denn solche Anschläge werden auch gegen Menschen ausgeübt, die wie sie selbst auf Muhammad stehen.

Aber auch ohne solche islamischen Exzesse erkennen immer mehr Muslimas und Muslime des 21. Jahrhunderts, dass ihre Herkunftskultur und vor allem Religion ihrem eigenen Leben und dem gesellschaftlichen Umfeld nicht gerecht werden, und dass die islamischen Staaten, die auf Scharia und Hadithen als Rechtsquellen setzen, in ihrer real existierenden Form keine Zukunft haben. Viele sind auf der Suche nach Antworten und Alternativen. Und sie werden oft auch fündig. Entweder im eigenen Umfeld, in dem sie sich heimlich Christen anvertrauen und von diesen aufgenommen werden. Oder durch internationale Hilfsorganisationen, die weitaus öfter Muslimen in ihrer spirituellen und weltanschaulichen Krise helfen müssen als Christen, die sich im islamischen Umfeld allerdings selten zu erkennen geben dürfen. Und wenn es im eigenen Land keine Hilfe und Perspektive gibt, begegnen sie auf der Flucht möglicherweise ebenfalls flüchtenden Christen, auch wenn es derer nur noch wenige gibt.

Jesus als leuchtendes Markenzeichen

Bekannteste Organisation dieser Art ist „Open Doors„, die „im Dienst der verfolgten Christen weltweit” aktiv ist. Deren Januar-Magazin trägt den interessanten Titel „Erweckung im Nahen Osten”. Es geht im Heft um die „Hinwendung von Jesiden, Drusen und Muslimen zu – Jesus”. Jesus ist das „Markenzeichen“ von Open Doors; also kein „Gott“, den eh alle für sich in Anspruch nehmen (und den angeblich größten und alleinigen Gott von allen glauben die Muslime zu besitzen). Die Missionare und Heerscharen an Helferinnen in allen Erdteilen haben erkannt, dass Jesus Christus die Antwort auf die Ratlosigkeit der Muslime sein kann. Kein anonymer Gott also, sondern dessen Sohn und Sprachrohr auf Erden. Und dieser Jesus hinterließ durchaus frohe Botschaften, die in den Evangelien überliefert sind – zur Geburt dieses Erlösers. Vor allem: Friede den Menschen auf Erden – und zwar allen!

Die Arbeit dieser Hilfsorganisationen ist so erfolgreich und wertvoll, dass sie mittlerweile durchaus jener von Bombenentschärfern gleichkommt. Open Doors berichtete bereits von Islamisten, die in Syrien Schlimmes erlebt hatten und selbst dran beteiligt waren. Vor vier Jahren wurde berichtet, dass ein Moslem in Mossul vom Islamischen Staat gekreuzigte Christen sah, die selbst am Kreuz hängend noch mit letzter Kraft sangen und Jesus priesen. Die Details dieser denkwürdigen Geschichte veröffentlichte Open Doors in Heft Nr. 4 / 2017: Ein junger Mann hatte sich dem IS angeschlossen, Christen wurden damals vertrieben oder grausam ermordet. Auch dieser junge Moslem beteiligte sich an deren Vertreibung. Einige Tage nach dem Zwangsexodus der Christen aus dem nordirakischen Terr(or)itorium sah er bei einem Marsch durch die Stadt Männer seines Alters an vier Kreuzen hängen, bewacht von zwei IS-Kämpfern. Zehn Meter von den Kreuzen entfernt schaute er zu den blutigen Männern hoch und hörte, wie einer dieser Männer Gott bat, den IS-Kämpfern zu vergeben. Die andern sangen mit ermattender Stimme, „Zeedo el-Maseeh tasbeeh” – „Lobet Jesus Christus immer mehr.

Traumatisiert verließ er anschließend den IS und schaffte es zu fliehen. Sein Weg führte ihn nach Istanbul, wo er von einer Gruppe Menschen erneut das Lied der vier Gekreuzigten hörte – und sich daraufhin spontan den Christen anschloss. Konvertiert kehrte er nach Mossul zurück – wie viele andere Glaubensgenossen ebenfalls – in eine ehemalige Hochburg des Christentums. Denn in der Türkei gibt es Christen fast nur noch in der Umgebung von Istanbul, zumeist hinter Klostermauern, oder in einigen versprengten, ständig bedrohten Gemeinden.

Ausweg für desillusionierte Mohammedaner

Auch das Institut St. Justinus scheint recht erfolgreich zu sein, wie mir ein Bekannter von dort berichtet. Dieses „Werk der Erstverkündigung und der Neuevangelisierung” in Österreich ist auch in der Türkei rührig aktiv. Sein aktueller „SOS-Aufruf“ Nr. 24 gilt der dramatischen Situation der Christen im Vorderen Orient, insbesondere dabei dem schweren Los der zahlreichen Flüchtlinge aus Syrien, Irak, Iran und zuletzt Afghanistan, die sich im Apostolischen Vikariat Anatolien aufhalten. Dort laufen aktuell zwölf Projekte, darunter vier rein humanitäre und acht mit ebenfalls missionarischem Charakter. Und auch dort finden immer wieder desillusionierte, irritierte Jünger Muhammads zum Christentum. Übrigens: Auch in Deutschland wenden sich durchaus manche Muslime dem Christentum zu und lassen sich gar taufen. Oft allerdings schenken ihnen die Behörden keinen Glauben und denken an eine aufenthaltsrechtliche Finte (teilweise übrigens auch, weil die zuständigen deutschen Beamten mittlerweile selbst an nichts mehr glauben), und schicken sie sogar wieder in die islamischen Hochburgen zurück, von denen sie sich zu lösen versuchen.

Ebenfalls zu nennen wäre auch die HATUNE-Foundation: Hatune Dogan ist eine neue Art  Mutter Teresa – nur, dass sich ihr Wirkungskreis nicht auf Kalkutta beschränkt, sondern Projekte in 18 Ländern unterhält und betreut. Mehr als 5.000 Ehrenamtliche leisten vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe, unabhängig auch von religiösen Institutionen, aber mit einem unverkennbar christlichen Selbstanspruch.

Aus dem Baby-Hospital der Caritas in Bethlehem wäre mir nicht bekannt, dass die überwiegend aus Deutschland stammenden Spenden und damit realisierten Hilfen für überwiegend palästinensische Familien mehr bewirken könnten als eine kostenlose Krankenhausversorgung auf höchstem Niveau. Das muss es aber auch nicht; es ist schon viel erreicht, wenn die Väter der Kinder, denen von Christen geholfen wurde, sich keiner militanten Palästinenserorganisation mehr anschließen. Oder weiterhin Juden bekämpfen – aber nicht nur in Nahost, sondern auch hier in Deutschland.

Möge also das kürzlich aus Bethlehem geholte und wie in jedem Jahr in alle Welt verbreitete Friedenslicht auch fehlgeleitete Herzen vieler zweifelnder Muslime und Muslima erleuchten! Amen.

Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors.

10 Kommentare

  1. Faschisten für viele Jahre in die Käfige und gut ist.
    Es wird ein Fest werden, wenn die freiheitsraubenden Affen wieder
    dort untergebracht werden, wo sie seit Jahren eigentlich längst hin gehören.

  2. Ich folge ‚Ansage’ fast täglich. Aber WTF?? Am 19.12.2016 gab es in Berlin am Breitscheidplatz einen Anschlag. Für den 20.12.2016 am Gendarmenmarkt war mir bisher nichts bekannt. Wie können wir uns über die fehlende Datenlage des Regimes beschweren wenn solche faktenfreie Artikel bei uns passieren? Bitte! Sonst sitzen wir wie eine lahme Ente in der Zielscheibe.

      • Geehrter Herr Matissek, dann verbessern Sie bitte auch das Wort „Habiten“ in das richtige Wort „Hadithen“. Danke!

      • „Korrigiert“, Herr Matissek? Dann hat Ihnen die Autokorrektur erneut einen Streich gespielt. Auch heute steht noch immer der 20.12. im Artikel, nicht der 19.12.. Auf eine Neues!

  3. Daß sein Ausweis im LKW gefunden wurde, zeigt, dasselbe einst bei 9/11 im Staub der eingestürzten Hochhäuser, daß da was oberfaul ist und Geheimdienste mitspielten!!

  4. Mir ist der Beitrag zu einseitig ausgerichtet. Auch der Islam missioniert, und Konvertiten werden im Islam gehypt.

    Deshalb stelle ich dem Beitrag dieses Video mit Irfan Peci entgegen:

    „Ex-Dschihadist Irfan Peci klärt über das Wesen des Islam auf (Zusammenschnitt)“
    https://youtu.be/Et_GzsKG3V0

    • Nachtrag:

      In weniger als einer Minute zum Islam konvertieren!

      Bindend ist es nach islamischem Recht, wenn der Konvertit die Schahada vor zwei volljährigen muslimischen Zeugen spricht:

      „🎉Wie spricht man das Glaubensbekenntnis aus (Shahada, Schahada) 🎉“
      https://youtu.be/b88SplXUcOU

      Mich macht es einfach wütend, wie wenig Politiker (oder die, die es sein wollen), Journalisten, Pastoren, Lehrer usw., also all jene, die über den Islam Beischeid wissen müssten, vom Islam wirklich wissen.

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