Islamkritik: Das Dings hat nichts mit dem Dings zu tun, ehrlich!

„Islamophobe“ Realität im Islam: Taliban im Dialog mit selbstbestimmten Frauen (Bild:RAWA/Freeware)

In Afghanistan kämpfen mutige Mädchen für ihr Recht auf Bildung. Afghanistan – was war da noch mal? Ach ja, die Taliban. Wilde Kerle mit Strubbelbärten und Turbanen, mit denen nicht gut Kirschen essen ist. Bis heute habe ich nicht herausgefunden, wie weit die Sympathien der afghanischen Bevölkerung für „Allahs Machine Gun Preachers“ gehen, denn mit der Einführung der Scharia im Land der blühenden Mohnfelder schien sie durchaus einverstanden zu sein. Vielleicht nicht ganz so hoch dosiert wie von den Taliban durch „offensive Religionsbekundungen” (Berliner Lehrersprech!) eingefordert – aber doch so sehr, dass man sich mit vielen Unterdrückungsmechanismen, welche vor allem Frauen betreffen, gut arrangieren kann. Auch wenn es in den deutschen Medien gern verschwiegen wird: Diese Einstellung zu den Rechten und der Bewegungsfreiheit der Frau reist auch im Gepäck der vor den Taliban Geflohenen mehr oder minder stark ausgeprägt in unser Land ein – und schlägt hier Wurzeln.

Durch die Irrungen und Wirrungen, denen wir durch Corona ausgesetzt sind – inklusive der noch immer geplanten Impfpflicht – oder die Ukraine-Krise vergessen wir gerne, dass es in Deutschland ein massives Integrationsproblem gibt. Auch wenn die meisten Migranten aus muslimischen Ländern weit davon entfernt sind, sich wie die Taliban aufzuführen, gibt es doch regelmäßig das, was ich als „untersuchungsbedürftige statistische Ausreißer“ einstufen würde, eine über dem Durchschnitt liegende Zahl von Straftaten nicht nur gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Frauen und Mädchen. Afghanistan ist weit weg, da ist es wohlfeil, sich über den Ausschluss von Mädchen vom Schulunterricht zu empören.

Import von Frauenfeindlichkeit

Schlimm genug, dass der Import von Frauenfeindlichkeit die Errungenschaften bedroht, welche wir uns mühsam erkämpft haben – und das von der deutschen Gendersternchen- und Quotenlobby komplett unter den Gebetsteppich gekehrt wird. Noch schlimmer sind nur die ständigen Klimmzüge muslimischer Verbände, sich hierfür aus jeglicher Verantwortung zu schleichen. „Das hat nichts mit dem Islam zu tun”, behaupten sie und lassen uns glauben, dass jeder, der mit einem herzhaften „Allahu Akbar” auf Un-, Weniger oder Nichtmehrgläubige Jagd macht, einen Koran aus einem Paralleluniversum besitzt, der mit dem eigenen so gar nichts gemein hat. Er wird nicht etwa nur anders oder falsch ausgelegt, sondern heißt nur zufällig so wie das eigene heilige Buch. Wenn die Ungläubigen das doch endlich begreifen würden! Stattdessen werden Stellungnahmen erwartet, Distanzierung und Verurteilung von religiös motivierter Gewalt – denn dafür gibt es nur eine Erklärung: Islamophobie. Da kann man schon verstehen, warum der ein oder andere sich dem Koran aus dem Paralleluniversum zuwendet: Er ist zum Opfer der westlichen Vorurteile geworden. Auch dafür kann man nichts.

Nun ist es menschlich verständlich, die eigene Religion, in der man aufgewachsen ist, vor äußeren Angriffen in Schutz zu nehmen, das würden Juden und Christen ebenso tun. Aber es gibt dabei einen großen Unterschied: Letztere haben eine lebendige interne Diskussionskultur. Gerade was das Rollenverständnis der Frau innerhalb der Gemeinschaft angeht, hat sich viel bewegt. Das sollte man jenen Relativierern, die sich beständig im „Ihr aber auch!”-Sandkastenmodus befinden, möglichst deutlich hinter die Ohren schreiben. In den meisten Strömungen des Juden- und Christentums können Frauen heute das Rabbiner- bzw. Priesteramt ausüben oder es wird über eine größere Beteiligung von Frauen nachgedacht. In Deutschland machte sich das orthodoxe Judentum schon vor über hundert Jahren für weltliche Frauenbildung stark.

Lobbyistinnen (es sind tatsächlich meist Frauen, die hier Stellung beziehen) des Islams hingegen erklären uns, wie sehr ein Kopftuch zur Wertschätzung der Frau beitragen würde – auch wenn sie es selbst gar nicht tragen, weil sie von den eigenen Lobpreisungen offenbar auch nicht überzeugt sind. Oder die bewusst westlich auftreten, um uns von ihrer Aufgeschlossenheit zu überzeugen. Denn es wird von der eigenen Internetblase durchaus überwacht, was die „Schwestern“ tun. Das musste diesmal auch Sawsan Chebli erfahren, die immerhin noch einen Tweet nachschob, in dem sie eine große muslimische Organisation aufforderte, den Taliban deutlich zu machen, dass auch muslimische Mädchen in die Schule gehören:

(Screenshot:Twitter)

Der Shitstorm setzte prompt ein – sie solle gefälligst gegen die Israelis vorgehen, welche den Mädchen in Gaza die Schulbildung verweigerten! Die Kuh, die man eigentlich triumphal schlachten will, soll vorher noch ordentlich gemolken werden – und Europas Linke stellt schon einmal den Melkschemel durch korrekte Haltung parat.

Einmal abgesehen davon, dass Israel weder für das Schulsystem in Gaza verantwortlich ist und auch sicherlich nicht daran interessiert, das von der EU für solche Zwecke an die Palästinenser gespendete Geld in Form von selbstgebastelten Raketen auf den Kopf zu bekommen: Es greift auch hier wieder das „Alle anderen sind schuld”-System, das wir nur zu gut kennen. Die Mädchen und Frauen in Afghanistan, die für ihre Bildungschancen kämpfen, verdienen unseren größten Respekt. Schon allein deshalb, weil sie begriffen haben, wie wichtig es ist, für sich selbst zu kämpfen, anstatt andere das für sie erledigen zu lassen. Für Deutschlands Schulen sehe ich hingegen schwarz. Denn unsere politisch korrekten Verantwortlichen stellen sich blind und taub. Und so wird ein Hauch Afghanistan bald auch durch unsere Klassenzimmer wehen. Und das hat dann wieder nichts mit dem Islam zu tun.

8 Kommentare

  1. Der „gelebte Islam“ zeigt die ganze Verlogenheit des Gender-Feminismus. An Proteste, gar vor Ort, ist gar nicht zu denken, was ich grundsätzlich gut verstehen kann, aber umso peinlicher wird es, wenn nicht einmal verbal, weit in fremden Landen, aber auch mitten in unserer deutschen Gesellschaft diese Frauenverachtung kritisiert und thematisiert wird. Wo soll eine Fortschritt herkommen, wenn grundlegende Themen tabuisiert werden? Einfach erbärmlich!

    Und darüber, wem man humantitäre Hilfe leistet, sollte man ruhig einmal nachdenken und Standards einfordern! Auch Hilfe sollte nicht unter Verleugung der eigenen Standards erfolgen.

  2. „Das hat nichts mit dem Islam zu tun!“
    Die Wirklichkeit zerschellt an der Macht der Psychosen. Das ist oft identisch mit linker Ideologie!

  3. Das Dings hat nichts mit dem Bums zu tun… weil diese Form der Gehirnwäsche mittlerweile endemisch ist, ist kaum noch jemand in der Lage, Zusammenhänge herzustellen und Schlußfolgerungen zu ziehen. Und wehe dem Nazi, der sich das noch traut, dem wird in NRW demnächst die „Anti-Verschwörungs-Einheit“ auf den Hals gehetzt, auch wenn es dafür noch keine Rechtsgrundlage gibt. Die zukünftige RG-Koalition in Düsseldorf wird das in Form einer Verordnung regeln, was sich bei Corona bewährt hat, darf als Blaupause für weitere Grundrechtseinschränkungen genutzt werden. Und wehe demjenigen, der das kritisiert, der zahlt auch als Geimpfter die 25.000 € Zwangsgeld, wo kommen wir denn dahin, wenn der Souverän außerhalb der genehmigten Zeiten – alle 4 Jahre sonntags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr – das Maul aufreißt?
    Die SPD hat in den 25 Jahren 19 Jahre die Regierung gestellt und ist somit für das Chaos mitverantwortlich, interessiert nur leider niemanden.
    Deutschland hat fertig!!

  4. „dass es in Deutschland ein massives Integrationsproblem gibt“

    „Integration“ ist die Erschaffung eines neuen Balkan, mit den gleichen Folgen.

    Im besten Falle ist es die Beibehaltung der fremden Kültür und Sitten (+ Religionen), unter (Vortäuschung der) Achtung der örtlichen (BRD-)Gesetze, bis man genug Kültürfremde hat, um diese zu ändern.

    Wer von „Integration“ schwafelt hat gar nichts verstanden und ist ein Teil des Problems. Assimilation oder Untergang. So einfach ist das. Und Moslems, insbesondere in den Mengen, kann man nicht assimilieren. Von all den anderen Bereichern fangen wird da noch gar nicht an.

  5. „Das hat nichts mit dem Islam zu tun. Männer wollen Frauen kleinhalten&kontrollieren.“ – Sawsan Chebli (SPD) am 26.03.2022

    Natürlich hat das nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen schon vor ihrer ersten Menstruation als Ehefrauen mißbraucht werden können (Sure 65:4) und zwar ab 9 Jahren (Sahih al-Bukhari 5133, 5134, 5158), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen in der Ehe dem Züchtigungsrecht des Mannes unterworfen sind (Sure 4:34), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen ihrem Mann jederzeit zur Verfügung stehen müssen (Sure 2:223), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen sich erst loskaufen müssen, um sich scheiden lassen zu können (Sure 2:229), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen im Erbrecht schlechter gestellt sind (Sure 4:11), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen vor Gericht nur halb so glaubwürdig sind wie Männer („wegen der Unzulänglichkeit ihres Verstandes“, Sahih al-Bukhari 2658), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen bei ihrer Vergewaltigung vier Zeugen ihrer Unschuld benötigen (Sure 24:4), sonst werden sie selber wegen Unzucht verurteilt, hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen nur halb so viel Entschädigung wert sind wie Männer, sollten sie ermordet werden (4.9 im Scharia-Handbuch „Reliance of the Traveller“, Amana 1997), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen wie Esel oder Hunde alleine durch ihre Anwesenheit Gebete von Männern ungültig machen (Sahih Muslim 510, Sahih al-Bukhari 511), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass Frauen während ihrer Menstruation zu „unrein“ sind, um den Koran lesen zu dürfen (Sure 56:79; Malik 1/199; an-Nisai 8/57; Ibn Hibban 793; al-Baihaqi 1/87), hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Denn der Islam ist eine wunderschöne Religion.

    „Der Islam ist eine wunderschöne Religion.“ – Sawsan Chebli (SPD) am 31.05.2012

  6. Jedenfalls haben sie hier schon erreicht, daß keine Frau mehr alleine nachts nach Hause geht, was früher selbstverständlich war.

  7. Ist schon ein paar Jahre her, wir hatten noch keine Unterführung und Familie „Osman“ ( ich nenn sie mal so ) kommt vom Einkaufen. Die Frau mit mehreren Einkaufstüten, der Pascha 5 Schritt vorneweg. An der geschlossenen Bahnschranke kommen Beide zum Stehen…..und Frau Osman erdreistet sich doch tatsächlich sich NEBEN ihn, anstatt 5 Schritte hinter ihrem Göttergatten zu Stehen. Herr Osman fackelt nicht lange und gibt ihr eine Ohrfeige. Dann trottet die Frau mit ihren Einkaufstüten ein paar Schritte zurück und Beide warten auf den vorbeifahrenden Zug. Daß da noch mehr Passanten gestanden haben, die die Szenerie beobachtet haben, interessierten Herrn Osman mal ünerhaupt nicht – und das hier ist Deutschland ( zum. war es das damals noch ) und kein orientalischer Wüstenstaat ! Ich habe auch nicht mehr mitbekommen, ob sich die anderen Passanten erbost haben, ich war am Vorbeifahren. Das alte türkische Ehepaar sehe ich immer noch des Öfteren, er, mit stolzgeschwellter Brust vorneweg, die Frau hinterher – bepackt mit den Wocheneinkäufen.

  8. Ja und?
    Wen juckts. Habe meine eigenen Sorgen.
    Die Frauen sind da nicht besser als die Männer. Du lernst sie kennen, wenn Du ihnen beistehst. Da dreht sich plötzlich alles gegen dich. Die Frauen gehen auf dich los.
    So wissen sie wenigstens wo ihr Platz ist und der Islam funktioniert. Im Gegensatz zu den tollen Feministen, die Männer als ihre Feinde ansehen.
    Was ist jetzt das Problem?

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