Donnerstag, 23. Mai 2024
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Israel-Hass auf der Leipziger Buchmesse: Für Scholz und Steinmeier nur Randnotizen

Israel-Hass auf der Leipziger Buchmesse: Für Scholz und Steinmeier nur Randnotizen

Stelldichein des linken Feuilletons mit allen negativen Randerscheinungen: Leipziger Buchmesse 2024 (Foto:Imago)

Sowohl Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als auch Bundeskanzler Olaf Scholz durften in den letzten Tagen einmal mehr die für sie eher ungewohnte Erfahrung machen, ganz persönlich die Folgen der von ihnen unterstützten und unbeirrt schöngeredeten Migrationspolitik zu erleben: Ihre Redebeiträge auf der Leipziger Buchmesse wurden lautstark von pro-palästinensischen Demonstranten unterbrochen, die ihnen ihren blanken Hass auf Israel entgegenschrien. Was die „Aktivisten“ bei dem Auftritt von Scholz genau brüllten, ist medial nicht überliefert; bei Steinmeier verlangten sie jedenfalls einen Waffenstillstand in Gaza, warfen Israel den üblichen “Völkermord an den Palästinensern” vor und kritisierten deutsche Waffenlieferungen an den jüdischen Staat.

Die entrückte Arroganz Steinmeiers („Sie haben Ihre Botschaft hinterlassen, wir sind nicht einer Meinung, aber wir haben Sie gehört“) konnte ihm dennoch einige kritische Fragen im Anschluss nicht ersparen. Genervt meinte er dazu, es handele sich beim Nahost-Krieg um „ein ernstes Thema, über das wir in diesem Lande nicht nur während der Buchmesse diskutieren.” Es gebe unterschiedliche Meinungen, aber „keine einfachen Sichtweisen auf dieses Thema“. Es lasse sich auch „nicht am Rande und mit Unterschriftenlisten erledigen“. Er hoffe sehr, „dass die jetzt aktuell auf Hochtouren laufenden Gespräche um die Freilassung der Geiseln Erfolg haben” und zu einem Waffenstillstand führen, phraste sich das deutsche Staatsoberhaupt aus der Verlegenheit.

Festival der Heuchelei

Tatsächlich stellen Präsident und Kanzler hier wieder einmal mehr das ungeheure Ausmaß ihrer Verlogenheit unter Beweis: Nachdem sie ihre Reden fortsetzen konnten, als die Störer wegkomplimentiert waren, warnten sie jeweils davor, sich in seinen jeweiligen Positionen abzuschotten. Unsere Gesellschaft brauche „Neugier statt Selbstbespiegelung, Offenheit statt Rückzug, Vertrauen statt Misstrauen, Vorschläge statt Vorwürfe“, schwafelte Steinmeier. Lesen sei der Beweis, „dass wir uns trotz unserer Unterschiede verstehen können, dass unsere Gesellschaften, in Deutschland, in Europa mitnichten dazu verdammt sind, auseinander zu driften“, sagte Scholz. Es sei auch eine „täglich praktizierte Bereitschaft“, etwa die „eigene Blase zu verlassen“ oder die „eigene Perspektive in Frage zu stellen“.

Wenn sie mit den Folgen ihrer eigenen Politik konfrontiert werden, die Millionen von Judenhassern ins Land geholt hat, geben sie sich salbungsvoll und appellieren verlogen an die Dialogbereitschaft, die sie der eigenen Opposition systematisch vorenthalten. Die Politiker, die die Gesellschaft am meisten spalten, rufen zum Zusammenhalt auf, den sie selbst untergraben. Das unsägliche Geschwätz von Antisemiten würdigte Steinmeier mit langen und ruhigen Erklärungen und Rechtfertigungen, das eigene Volk teilt er in gut und böse ein. Keinen noch so rationalen Einwand der AfD zur Massenmigration hätten er und Scholz einer Antwort gewürdigt, aber Menschen, die Israel mit Nazi-Deutschland gleichsetzen, genießen Narrenfreiheit. Dies gilt auch für den völlig linksdominierten Kulturbetrieb, wie ihn die Leipziger Buchmesse repräsentiert. Auch hier gehört ein wie auch immer verbrämter Israelhass zum guten Ton. Auch diese Buchmesse erweist sich als neuerliches Festival der Heuchelei, wie sie für die geistigen „Eliten“ dieses Landes typisch ist.

6 Antworten

  1. Hauptsache, unseren islamischen Neubürgern wird jede Menge Puderzucker in den ******* geblasen. Und auch die übliche “Aus der Geschichte nichts gelernt?!”-Leier kann man wohl vergessen: Einfach die politischen Vorzeichen ändern, dann passt es wieder.

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  2. https://www.compact-online.de/dresden-brandmauer-gegen-afd-gefallen/

    22.03.2024

    „Dresden: Brandmauer gegen AfD gefallen.
    Paukenschlag in Dresden: Erstmals stimmten CDU, FDP und Freie Wähler einem AfD-Antrag zu. Linke sind außer sich. Spielt die Brandmauer bald schon keine Rolle mehr? Damit befasst sich die COMPACT-Spezial-Ausgabe „AfD – Erfolgsgeschichte einer verfemten Partei“.„

    Tja, so geht Politik der Vernunft.
    Wage eine Prognose, die Bezahlkarte wird in Zukunft nicht mehr allein entscheidend sein für die unnötige und Milliarden Euro teure Masseneinwanderung um sie zu reduzieren !
    Da kommt sicherlich nach der Regierungsübernahme der AfD noch effektiveres anderes.
    Es ist zwingend notwendig, denn die vielfachen Analphabeten kosten nur und bringen für unsere Volkswirtschaft nichts, rein gar nichts !

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  3. https://www.politikversagen.net

    22.03.24

    „Dorf mit 50 Einwohnern soll 260 Asylbewerber unterbringen – Mädchen in Angst
    Burg Stargard, Mecklenburg-Vorpommern. Die Siedlung Kreuzbruchhof zählt gegenwärtig rund 50 Einwohner und beherbergt bereits 80 Asylbewerber. Nun sollen weitere 180 Plätze hinzukommen, sodass dann 260 Asylbewerber untergebracht werden können. Ein Mädchen sagte, es habe Angst, wenn es allein mit mehreren jungen Asylanten im Bus unterwegs sei. Weiterlesen auf nordkurier.de“

    Die feindliche Dorfübernahme kann die Folge einer fern der Ratio liegenden Einwanderungs- und Zuordnungsdiktatur für uns Einheimische
    werden.
    Wage eine Prognose, Kriminalität, wie Einbrüche, Diebstahl, Körperverletzungen, Vergewaltigungen u.v.a. mehr kann in das Dorf durch dieses Klientel gebracht werden !

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  4. Und? Würde man gleiche Maßstäbe anlegen, dann wäre “Israel-Haß” kein Problem, da der Haß auf Deutschland (oder andere Staaten, z.B. den größten der Welt oder den “großen Satan”) zum erwünschten Verhalten der “Mündigen Bürger” gehören. Es gibt auch kein Gesetz gegen “Haß auf einen Staat”. Wie wäre es, wenn Sie daher entweder von “Juden” oder der Dummenfloskel “Antisemitismus” schreiben, sofern dieser in Leipzig vorlag oder sich vom Schuldkult befreien und nicht auf “Israel-Haß” aufspringen. Zuerst sind es immer die willkürlichen Maßstäbe, bei gleicher Sachlage, die einen ankotzen (zumindest mich), so auch hier, bei dem Thema.

  5. Bei insgesamt rounabout 30 tausend Toten in Gaza, wohl mindestens die Hälfte Frauen und Kinder….ist es wohl kein Hass oder Antisemitismus, wenn ein paar Palästinenser dort herumschreien.
    Jedenfalls weniger befremdlich als deutsche Bauern, die wegen ihrer Unzufriedenheit Bäume und Mist auf unbeleuchtete Strassen kippen.
    Woraufhin mehrere Autos dort hineinrasten