It’s the end of the world as we know it…

Grünes Klima-Nirwana 2050 (Symbolbild:Imago)

Den Weltuntergang hatte ich mir etwas spektakulärer vorgestellt – und dann wird er auch noch von Robert Habeck angekündigt: „Wir werden in eine neue Welt hineinwachsen“, verkündete er diese Woche bei „Markus Lanz“ im ZDF. Was ist das denn für eine erbärmliche Apokalypse? Da schlafen einem noch die Füße ein, so ganz ohne unheilvolle Lichter am Himmel, Erdbeben und mordgierige Außerirdische. Ach – Herr Habeck hat das gar nicht als Drohung gemeint? Das muss einem doch gesagt werden! Es scheint fast, als freue er sich so sehr auf das Ende der uns bekannten Welt, wie weiland Frau Göring-Eckardt euphorisch die bevorstehende Änderung unserer Gesellschaft zelebrierte.

Und das kann einem nun wirklich Angst machen – denn die Grünen werden aller Voraussicht nach Teil der kommenden Regierungskoalition sein. Und wenn Robert Habeck die Folgen seiner Klima- und Energiepolitik so realistisch einschätzt wie seine Kollegin jene der üppigen Migration, dann wäre eine Alien-Invasion vielleicht die leichter zu bekämpfende Bedrohung. Dabei würde wenigstens ein Konsens bestehen, dass es sich um eine solche handelt, spätestens dann, wenn Claudia Roth vaporisiert wird, nachdem sie den Invasoren als Friedensangebot von ihrem Börek angeboten hat. Robert Habeck aber freut sich auf eine grüne neue Welt mit Lastenfahrrad, Windkraft und Elektromotoren. Das sieht vor dem geistigen Auge vieler Bürger enorm friedlich und idyllisch aus, es fehlt nur noch ein Werbeplakat, auf dem Habeck Milchkannen mit besagtem Fahrrad ausliefert.

Grüne neue Welt mit Lastenfahrrad und Windkraft

Warum wird jedem, der sich ein wenig mit der Materie beschäftigt, dann schwindlig bei dieser Vorstellung? Als während des Herbststurms am Morgen das Licht kurzfristig flatterte, jagte mir der Schrecken durch die Glieder: Ist er schon da, der große Stromausfall? Es ist hier vor Ort nicht ganz ungewöhnlich, dass einmal der Saft wegbleibt, aber der Spuk ist schnell vorbei. Aber warum macht das Bundesamt für Katastrophenschutz im Moment sogar Fernsehwerbung für seine Notfallpläne? Vor der Wahl schien doch noch alles in Ordnung zu sein? Haben die uns etwa – Gott behüte! – das wahre Ausmaß des Desasters verschwiegen und mühen sich nun ab, den Bürgern die Finsternis etwas erträglicher zu machen?

Fest steht, dass man im europäischen Ausland langsam ungehalten auf die deutschen Energieexperimente reagiert. Während man rings umher Kernreaktoren der vierten Generation in Betrieb nimmt, setzen die Deutschen lieber riesige Windradfundamente in ihre Wälder, die tatsächlich ein wenig wie ein abgestürztes Raumschiff aus „Independence Day“ aussehen. Unabhängig werden wir damit aber nicht, im Gegenteil: Ein Heer von Technikern arbeitet täglich daran, die empfindsame europäische Stromversorgung aufrecht zu erhalten – und Deutschland wird wie ein humpelnder Kamerad mitgeschleppt, der sich freiwillig in die Schusslinie begeben hat, aber selbst jetzt noch allen anderen gute Ratschläge erteilen will.

Blaue Teufel als Naturschützer

Eine heile grüne Welt ist das nicht, die existiert nur in den Köpfen der grünen Stadtbewohner, die ihr Bio-Gemüse aus dem Öko-Supermarkt beziehen, vollkommen entfremdet vom Prozess des Anbaus. Auch mit Roger Scrutons Oikophilie hat das zeitgenössische Conveniance-Grünsein nichts zu tun. Denn dazu wäre Anpacken nötig. Greta Thunbergs Vorgänger Felix Finkbeiner blieb nicht etwa der Schule fern, sondern rief die Bürger noch dazu auf, Bäume zu pflanzen, um ihre Umgebung lebenswerter zu machen. Heute trifft man bei dieser Tätigkeit die „blauen Teufel“ aus Thüringen an, welche auch noch die Abholzung von Bäumen für Windräder verhinderten, indem sie sich erfrechten, daran Nistkästen für Vögel anzubringen.

Aber mit solchen Kleckereien geben sich weder Robert Habeck noch seine Anhänger von Fridays for Future zufrieden: Da muss schon die Welt gerettet werden – und dann stirbt der individuelle Baum eben den Märtyrertod für das Windrad. Karl der Käfer wird auch von den Grünen einfach weggejagt. Denn das grüne Leben eines Robert Habeck findet nicht in der Natur statt, sondern im schicken Häuschen. Ob er sich vielleicht heimlich schon ein Notstromaggregat zugelegt hat? Vielleicht wird das die erste Vorschrift, welche ein grünes Ministerium erlässt: Bürger, bereitet euch auf harte Zeiten vor! Schnappt euch überteuerten Diesel für eure Generatoren!

Aber nach dieser finsteren Durststrecke wird es ganz großartig im grünen Paradies aussehen. Das hat bei den Sozialisten schließlich auch immer geklappt – fast jedenfalls. Also beim nächsten Mal bestimmt.

8 KOMMENTARE

  1. Cannabis Freigabe und Stromausfall passen zeitlich gut zusammen, denn ein bekifftes Volk macht keinen Ärger, wenn die sich den Arsch abfrieren…

  2. Wenn Habeck sagt: „Wir werden in eine neue Welt hineinwachsen“, dann ist klar, was er damit meint, nämlich die Welt, die in dem Buch „COVID-19: DER GROSSE UMBRUCH“ von Klaus Schwab, dem Gründer des Weltwirtschaftsforums, und Thierry Malleret beschrieben ist.

    In dem Buch wird eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft beschrieben, die man auch so ausdrücken kann:
    „Du wirst nichts besitzen und du wirst glücklich sein“

    Aber es kommt noch schlimmer:

    Annalena Baerbock wurde vom Weltwirtschaftsforum zur „Young Global Leader“ 2020 gekürt. Die Auserwählten absolvieren ein fünfjähriges Führungs-Ausbildungsprogramm. Es wird finanziert von einer, von Klaus Schwab, großzügig finanzierten Stiftung für den globalen Führungsnachwuchs und von Spenden der Großkonzerne. 

    Aber das ist noch nicht alles:
    Auch Angela Merkel durchlief, beginnend 1992, das Programm als es noch „Global Leaders for Tomorrow“ hieß.

    Das alles und viel mehr kann man hier nachlesen:

    „Warum Baerbock dank Weltwirtschaftsforum eine hochkompetente Nachfolgerin für Merkel wäre“
    https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/baerbock-weltwirtschaftsforums/

    Analena Baerbock hat in ihrem Lebenslauf alles mögliche hinzugedichtet, dass sie aber
    zu den „Young Global Leader“ des WEF gehört, erwähnt sie nicht – ganz bewusst.

    • Und was zeigt uns das? Das eine stattliche Anzahl von Idioten (Baerbock und Co.) durchaus sinnvoll ist und auch gewollt. Es gibt keine Zufälle. Verstand, Vernunft, richtig verstandene Demut, Anstand, Respekt und Ehrlichkeit, das war gestern oder auch schon länger, vorbei.

      Heute hat einer geschrieben, hör auf, immer so schwarz zu sehen. Ich musste ihm recht geben. Weil in einer bunten Welt, kann man ja gar nicht schwarz sehen. Der Weltuntergang oder eine schöne, tapfere neue Welt, grüne Energie und Umweltschutz, Kampf dem bösen Virus, impfen bis der Sarg kommt. Ja, wieso nicht.

      In einer Welt, wo innerhalb eines Jahrhunderts zwei grauenvolle Kriege geherrscht haben, und der Krieg nie enden will, da brauchen wir doch eine neue Generation von Führungskräften, mit Weitblick. Nicht wahr?

      Ob die einen Satz noch fehlerfrei sprechen können, viel Meinung haben, aber keine Ahnung, was macht das für einen Unterschied? Das „Heute“ wurde schon „Gestern“ beschlossen. Wir stehen jetzt genau da, wo wir hin mussten. Zitat Dr. Delgado: „Der Mensch hat kein Anrecht auf ein eigenes Bewusstsein“. Ja, wieviele Menschen gibt es denn heuer noch, die sich bewusst sind, wie knietief wir in der Scheisse stehen?

      Die Rechnung ist einfach. In meiner ehemaligen Heimat, der hochgelobten (gelogenen) direkten Demokratie, sind 70%, statistisch gesehen, geimpft. Ca. 15% durfte man nicht impfen, weil man sich dann der vorsätzlichen Tötung schuldig gemacht hätte. Bleiben 15% vernunftbegabte Individuen. Ob sich die Wenigen ihrer Entscheidung bewusst sind oder nur unsicher, weiss ich nicht. Meine Meinung zu der ganzen Weltgeschichte ist und bleibt immer dieselbe. 5 – 8% standhafte, gescheite und ehrliche Menschen. Der Rest sind Arschlöcher und Hurensöhne. Nicht schön, aber hart.

  3. „„Du wirst nichts besitzen und du wirst glücklich sein““
    Da hat der Schwab doch glatt das Ende des Satzes nicht mehr ausgesprochen. -das wir dich am Leben lassen -? Oder wie.

  4. die überschrift ist nur für ami`s.
    der text für wen ???
    grüne neue welt (mit gelben lackschuhen) kann sich keiner leisten.
    was wollen die 5 % parteien eigentlich ??
    aber der lauterbach ist auch nicht besser.

  5. an die moderation.
    also mal ehrlich, eure zensur dauert ja länger als bei der nato.
    sie sollten sich mal selber prüfen, amerikanische überschriften und hinweise !!

    sind wir noch in deutschland ??

  6. Ich sehe das auch so, dass besser die deutsche Sprache verwendet werden sollte, und nicht die englische. Eine Überschrift „Es ist das Ende der Welt, wie wir sie kennen …“ halte ich für inspirierender und sehr einprägsam.

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