Litauen spielt mit dem Feuer und die EU rudert zurück

Russische Fähren in Ust-Luga vor dem Ablegen Richtung Königsberg (Kaliningrad) (Foto:Imago)

Der Wertewesten hat ein Grundproblem mit Russland: Moskau hält sich an Verträge, der Westen nicht. So hat Litauen unlängst den Transitvertrag für die Enklave Königsberg gebrochen, der 2002 als Grundlage für den EU-Beitritt Litauens abgeschlossen worden ist.
Bei den Verhandlungen zur deutschen „Wiedervereinigung“ hatte Gorbatschow Kanzler Kohl angeboten, Königsberg an Deutschland zurückzugeben. Kohl hatte das rundweg abgelehnt (siehe ganz unten). Das kann eine kluge Entscheidung gewesen sein, wenn man bedenkt, dass der sogenannte „Danziger Korridor“ und der damalige Bruch des zugehörigen Abkommens durch Polen einer der Auslöser für den deutschen Angriff auf Polen 1939 war.

Wenn Königsberg wieder zu Deutschland gekommen wäre, hätte ein neues Transitabkommen mit Polen abgeschlossen werden müssen – und wer konnte damals wissen, ob Polen damit nicht wieder Erpressungspolitik betreiben würde. Nachdem Königsberg bei Russland geblieben ist, musste ein Transitabkommen zwischen Russland und Litauen abgeschlossen werden, um Waren auch auf dem Landweg von russischem Gebiet in russisches Gebiet störungsfrei transportieren zu können. Als Litauen 2002 der EU beitreten wollte, wurde ein Vertrag zwischen Russland, Litauen und der EU abgeschlossen, der den Transport von Waren und Passagieren durch Litauen per Bahn garantiert. Dieser Vertrag war eine der Grundlagen für den litauischen EU-Beitritt und die EU steht so auch in der Verantwortung für die Erfüllung dieses Vertrags. Diesen Vertrag hat Litauen jetzt gebrochen mit der Ankündigung, den Transit nur noch selektiv zuzulassen.

Bruch des Transitvertrags war nicht durchdacht

Zunächst überschlugen sich alle, Politiker und Medien der EU, die Rechtmäßigkeit dieses Rechtsbruchs zu erklären. Schnell ist es aber darum ruhig geworden. Litauen selbst betont, dass es mit diesem feindlichen Akt nur den EU-Sanktionen gegen Russland Geltung verschaffe. Die Frage ist nun, ob es der Transitvertrag zulässt, überhaupt zu kontrollieren, was auf der Transitstrecke befördert wird. Russland selbst betont, dass auf dieser Strecke keine militärischen Güter transportiert werden und das ist glaubhaft. Aber wie funktionieren solche Transitabkommen überhaupt? Die Züge, die aus Russland über Weißrussland und dann durch Litauen nach Königsberg fahren, unterliegen keiner Zollkontrolle. Schließlich wird weder in Weißrussland noch in Litauen etwas zu- oder ausgeladen. Die Wagons und Container sind verplombt und dürfen erst in Königsberg geöffnet werden. Man könnte also sagen, es handelt sich bei den Transitzügen um russisches Hoheitsgebiet auf Schienen und innerhalb dessen darf es keine Einschränkungen geben. Man erinnere sich hierzu an den verplombten Wagon, der Lenin von Deutschland nach Russland gebracht hat und in dem auch große Mengen Gold für die Finanzierung der Revolution transportiert worden sind. Der Sinn von solchen Transitabkommen ist, eine vom Mutterland getrennte Exklave ungestört und sicher versorgen zu können.

Der Bruch eines solchen Abkommens ist eine Blockade, auch wenn nur bestimmte Güter vom Transit ausgeschlossen werden. Das ist ein kriegerischer Akt, vergleichbar mit einer Seeblockade, wie sie von England gegen das Deutsche Reich verhängt worden ist. Hier wird sichtbar, dass es immer nur eine Notlösung sein kann, wenn Teile eines Staats isoliert vom Mutterland sind. Es ist immer ein Damoklesschwert, das jederzeit den Frieden stören kann. Genau das hat jetzt Litauen angezettelt, um Russland zu provozieren. Litauen spielt mit dem Feuer, indem es diesen Transitvertrag bricht und man kann davon ausgehen, dass sich Vilnius dafür das Plazet der NATO eingeholt hat. Allerdings war dieser provokative Akt nicht annähernd durchdacht.

Russische Transitzüge durch Litauen sind exterritoriales Gebiet

Es geht mal wieder um den § 5 des NATO-Vertrags. Der sagt unmissverständlich, dass der Beistand der NATO-Staaten nur dann in Anspruch genommen werden kann, wenn ein Mitglied angegriffen wird. Ist aber das NATO-Land selbst der Aggressor, kann es keine Unterstützung erhalten. Das musste schon die Türkei lernen, als es nach seinem Angriff auf Syrien den Bündnisfall ausrufen wollte. Mit seinem Vertragsbruch gegenüber Russland ist nun aber Litauen der nicht provozierte Aggressor. Da hilft es auch nicht, sich auf EU-Sanktionen zu berufen, denn diese können nicht auf eine vertraglich geschützte Transitstrecke angewendet werden. Wie gesagt, die Transitzüge durch Litauen sind für Litauen exterritoriales Gebiet, zumindest was den Warentransport betrifft.

Diese Erkenntnis scheint jetzt langsam in Brüssel durchzusickern. Die EU-Kommission bereitet derzeit ein Dokument vor, das den Transport von sanktionierten Waren nach Königsberg erlaubt, das heißt „von Russland nach Russland“, aber durch das Gebiet der EU. Litauen selbst plant hingegen ein Veto gegen die Entscheidung der EU-Kommission einzulegen. Da muss die Frage aufkommen, was das Ziel Litauens ist und wem sie gehorchen. An dieser Stelle wird erkennbar, dass es mit der vielbeschworenen Einigkeit der EU-Staaten und der NATO nicht weit her ist. Innerhalb der NATO gibt es Falken und diejenigen, die sich einen Rest an Realitätssinn bewahrt haben. Die einen glauben, einen Krieg gegen Russland gewinnen zu können, das größte Land der Erde unter ihre Kontrolle bringen zu können, und wollen deshalb diesen Krieg provozieren. Die anderen wissen um die Gefahren für sich selbst und schrammen knapp an Eskalationen vorbei, die die direkte Konfrontation auslösen könnten. Das gilt auch innerhalb der EU.

Kreml reagierte bedacht mit der Androhung von Sanktionen gegen Litauen

So wird verständlich, warum die EU zunächst versucht hat, die aggressive Aktion Litauens als juristisch zulässig darzustellen, um dann nach Beratung durch qualifizierte Fachleute zurückzurudern. In diesem Sinn hat sich der Gouverneur des Gebiets Königsberg Anton Alichanow auf seinem Telegram-Kanal geäußert und teilt uns etwas mit, was wir eigentlich schon wissen: „In der Europäischen Kommission gibt es mehr Bürokraten als in den Albträumen von Franz Kafka. Aber Menge bedeutet nicht Qualität, und im Falle der Bürokraten schon gar nicht – also haben sie einfach blamablen Mist gebaut, als sie Antworten auf häufig gestellte Fragen vorbereiteten. Und das ist noch milde ausgedrückt.“ Damit verwies der Chef der Region auf die zuvor von ihm selbst aufgestellte Hypothese, dass die Europäische Union bei der Verhängung von Sanktionen gegen Russland das Kaliningrader Gebiet und ihre eigenen Verpflichtungen zur Gewährleistung eines ungehinderten Warentransits aus Russland in diese Exklave nicht mitbedacht und somit schlichtweg vergessen habe. Wie recht er hat!

Seit Putin Präsident der Russischen Föderation ist und die Kontrolle und Ausbeutung durch das Westkapital beendet hat, versucht der Westen, die NATO, Russland zu unbedachten Handlungen zu provozieren, mit denen man dann einen „gerechten Krieg“ gegen Russland begründen kann. Das begann kurz nachdem Putin im Kreml das Sagen hatte, 1999 mit einer Revolte in Tschetschenien, die von der CIA organisiert worden ist, wie heute nicht mehr abzuleugnen ist. Dann kam 2008 der Georgien-Krieg, für den man auch dem Kreml die Schuld zuweisen wollte. Allerdings musste der EuGH später feststellen, dass auch in diesem Fall die Aggression von Georgien, also wieder der CIA, ausging und Russland keine Schuld zugewiesen werden kann. Und dann 2013/14 kam die ultimative Provokation mit dem Putsch auf dem Maidan, in den die USA fünf Milliarden Dollar investiert hatten, was sie selbst zugeben.

„Gerechter Krieg”

Mit dem Abschuss der MH-17 durch ein ukrainisches Kampfflugzeug sollte eigentlich der „gerechte Krieg gegen den Schlächter Putin“ beginnen, aber auch meine Analyse dieses Verbrechens hat dazu beigetragen, dass es eben nicht so funktioniert hat. Dass seitdem die Krim als Vorwand für Sanktionen gegen Russland missbraucht wird, erwähne ich nur am Rande. Und jetzt eben Litauen, das mit seinem feindlichen Akt um den Transitverkehr wieder Russland als „Aggressor“ einen direkten Krieg gegen die NATO aufzwingen soll. Es zeigt sich aber, dass der Dilettantenstadel in allen westlichen Regierungen den Fachleuten in Moskau nicht das Wasser reichen kann. Wieder reagiert der Kreml sehr bedacht. Er droht Litauen Sanktionen an. Mehr nicht.

Allerdings wird auch hierbei sichtbar, wie inkohärent der Westen agiert. So hat Litauen schon vor Wochen großspurig verkündet, kein Gas mehr aus Russland zu importieren. Jetzt aber kommt raus, dass Vilnius nach wie vor am russischen Stromverbund hängt. Russland hat nämlich angekündigt, diese Verbindung zu kappen und in Vilnius steigt die Angst vor dunklen Nächten. Da zeigt sich wieder, was geschehen kann, wenn nur in blindem Russlandhass gehandelt wird, ohne über reale Konsequenzen nachzudenken. Das gilt für den gesamten Westen, der gerade lernen muss, dass er mit seinen irrsinnigen Sanktionen gegen Russland die eigene Wirtschaft an die Wand fährt.

Der Wirtschaftskrieg läuft schon seit vielen Jahren

Litauen wollte wohl die Funktion Polens einnehmen und den offenen Dritten Weltkrieg einleiten. Russland hat sich dazu unmissverständlich geäußert. Sollte es tatsächlich zu einem offenen Krieg kommen – der Wirtschaftskrieg läuft ja schon seit vielen Jahren – wird Russland innerhalb weniger Minuten ganz Europa „deindustrialisieren“. Man werde in diesem Fall umgehend sämtliche Energieversorgungszentren zerstören und es ist bekannt, in welchem Zustand sich Europa ohne Stromversorgung befinden wird. Nicht ganz die Steinzeit, sondern eher schlimmer. Und es wurden auch schon Töne gehört, dass London als erstes atomisiert würde. Ja, in Moskau weiß man, wo das Böse seine Heimat hat.
Eines sollte den Hasardeuren in Brüssel klar sein: Es ist nicht zu erwarten, dass die USA einen Atomangriff auf Russland starten werden, wenn europäische Machtzentren verglühen. In Washington wird man sich hüten, die Zerstörung der eigenen Hauptstadt zu riskieren, für ein Europa, ein Deutschland, dass sowieso ein lästiger Wettbewerber ist. So wird klar, warum die halsgefährliche Provokation Litauens nicht weiter thematisiert wird und Brüssel unauffällig zurückrudert. Man weiß, dass der Ukraine-Krieg schon zu Gunsten Russlands gelaufen ist und Russland nur noch maximal möglicher Schaden in diesem Stellvertreterkrieg zugefügt werden soll und kann.

Allerdings rechnet zur Zeit noch niemand ein, welchen Schaden, welchen Imageverlust die NATO nach dem Sieg Russlands in der Ukraine erleiden wird. Man wird sich eingestehen müssen, dass kein Land NATOstans irgendeinen Einfluss darauf nehmen wird, wie die neuen Grenzen in der Region aussehen werden. Einzig Polen scharrt schon mit den Hufen, sich den Westteil der Ukraine einzuverleiben. Aber das wird sicher nicht „Annexion“ genannt werden, denn Polen gehört ja zu den Guten. So kann man nur hoffen, dass auch in Litauen Einsicht einkehrt und man Abstand von Provokationen nehmen wird, wenn dort wegen Strommangels die Lichter ausgehen. Aber immerhin hat man dann ja eine sanktionskonforme Transitstrecke. Das wird den Litauern ein gutes Gefühl geben, in langen, kalten und dunklen Nächten.

 

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Anderweltonline.

18 Kommentare

  1. Interessanter Artikel. Aber, glauben Sie, Herr Haisenko, Putin verfolgt keine eigene Agenda und ist auch bereit dafür Gesetze zu brechen und Verbrechen zu begehen? Bei Schwarz-Weiß-Malerei werde ich immer misstrauisch…

  2. Was bilden sich eigentlich diese kleinen Länder ein, wer und was sie wären.
    Sie wollen nur noch mehr Geld, Militäreinrichtungen und wohl möglich in einen
    3. Weltkrieg hinein ziehen.
    Pfui und abermals pfui !
    Ich habe keine Lust für deren Größenwahnsinn arbeiten zu gehen und Steuern
    zu bezahlen, das gleich gilt für die Urkreine insbes. für den unerträglichen
    Botschafter, der einfach kein Benehmen im Auftreten gegen Personen unseres
    Lande hat.
    Jetzt werden von dort nicht nur stetige Waffenlieferungen, Gelder f.d. Erwerb von
    Waffen, vielmehr Aufbauhilfen in hunderten von Milliarden gefordert um die Urkreine
    zu modernisieren.
    Ticken die noch ganz richtig.
    Ist es nicht schon genug, das wir ca. 1/2 Million von denen hier aufgenommen haben
    und sie sich in H4 begebe dürfen ohne das ein Ende abzusehen ist.
    Es hat uns in anderen Fällen gezeigt, das Alimentierte nicht gerne das Land wieder
    verlassen, denn für die meisten ist H4 mit seinen Zusatzleistungen immer noch höher
    als ein Arbeitslohn in dem anderen Land.
    Wer soll den Kriegswahnsinn noch bezahlen.
    Sollen wir Bürger nur noch Nachteile dadurch haben?

    • Diese kleinen Länder im Baltikum kommen mir vor wie irgendeine kleine Kröte die einen ausgewachsenen Mann vors Schienbein tritt und danach ‚droht‘: Wenn du mir was tust so sag ich es meinen Brüdern und die verhauen dich dann fürchterlich.

      • So ist es ja schon gelaufen. Nur, dass die „Brüder“ dann nicht kamen und es böse für die „kleine Kröte“ ausging. Leider auch böse für den Rest der Welt…
        Diese Politiker ignorieren die Geschichte. An Dummheit kann man da eigentlich nicht glauben…

  3. Wenn Polen sich die Westukraine zurückholt, ziehen sie sich dann auch aus den deutschen Ostgebieten zurück? Auf die angebotene Rückgabe Königsbergs hat Kohl ja verzichtet. Aber laut Potsdamer Abkommen sind die deutschen Ostgebiete nur bis zum Abschluss eines Friedensvertrages unter polnischer bzw. sowjetisch/russischer Verwaltung. Ich hoffe die Ampelkoalition nutzt die Chance, Deutschland wieder territorial zu vergrößern – stellt euch vor, wieviele Milliarden Klimaflüchtlinge wir dann noch aufnehmen können.

  4. @“Multi-Dilettanten“ auf den diversen Ebenen:

    Entschuldigung, ich weiß natürlich, was ihr zum Leben braucht, um nicht einzugehen wie verdorbenes Gemüse, nämlich das Machtgefühl zu züchtigen, natürlich auch Pflege, ein warmes Bett, Reispudding usw.
    Ihr braucht das Gefühl, von der Gemeinschaft gehasst zu werden und ihr wollt sie mit euren Fähigkeiten, die ihr euch seit vielen Jahren durch immer denselben Ablauf trainiert habt, beeindrucken und am besten diktaristisch im Faschismus zu übertrumpfen.
    Nur wird das nichts insbes. das nicht alle mitmachen, wenn ihr euch immer nur mit Dummheiten aufhaltet und rummotzt über uns und stetig nachteiliges einfallen lässt.

    Ihr müsst nach draußen gehen und euch der Welt offenbaren, Kontakte mit intelligenten demokratisch dem Humanismus verpflichtenden Menschen knüpfen und zusammen Essen gehen, euch dem Partnertausch hingeben und rostige, schmerzhafte Ketten sprengen und locker Party machen, was weiß ich.

    In meiner und in vielen anderen Städten gibt es viele junge Talente, mit denen ihr euch nicht nur nicht messen könnt, nicht weil ihr einen Kladderadatsch habt, sondern weil ihr jede Konfrontation als Wettbewerb anseht, den es zu gewinnen gilt, sonst ist alles aus.
    Ich sag’s euch, ein paar dieser jungen Talente werden euch hier und anderswo nicht nur hassen und einen Anti-Götterkomplex entwickeln, wenn es später überhaupt noch Resourcen gibt und der Bürger das wünscht.
    Hab ich schon erwähnt, dass viele von diesen jungen Talenten (nicht ich) in ihrer Freizeit an der Integration von Multi-Dilettanten beteiligt sind, weil ihr euch in die Gesellschaft nur weiter fortschreitend deintegriert und als Feinde betrachtet werdet?

    Es gibt unzählige Versprechungen sich und sein Leben zu verjüngen, zu normalisieren.
    Das wahrhaftige Lebenselixier findet auch der winzigste Kleingeist nur in sich selbst und in allem was ist.“

    Verfasst von Andy Z…………. in abgeänderter Fassung

  5. Diese Kriegstreiber lassen wahrlich nichts unversucht, um doch noch zu ihrem „großen Krieg“ zu kommen. Ich lese gerade die Vorgeschichte zu „Pearl Harbour“ und vergleiche sie mit der jetzigen Situation. Es hat sich nichts geändert. Provokationen und Handelskrieg von dem „Guten“ (immer und angeblich die USA) bis dem „Bösen“ (einst Japan, jetzt Russland) „der Kragen platzt“ – wie man umgangssprachlich fomulieren darf.

    Die USA sind mit Abstand der aggressivste „Verteidiger“, den es je gab. Dass die Marionetten-Staaten glauben „Partner“ zu sein, spricht für deren Einfalt. Regieren sie einfach nur als Marionetten oder sind sie einfach zu blöd, um hinter die Wahrheit zu kommen?

    Wie verlogen ist das Schweigen der USA und insbesondere auch der deutschen Politiker, die nicht einmal dem Mut aufbringen, einen Zwerg-Partner zur Raison zu rufen! Von Versuchen, das Ganze endlich auf die diplomatische Schiene zu bringen, ist im Westen weit und breit nichts zu sehen. Allein schon dies ist ein Indiz dafür, wer diese Auseinandersetzungen im Vorfeld zu einem Krieg wirklich „will“!

  6. Als Westberlin eine Blockade durch die Russen durchmachen musste sprach man wie so oft vom bösen Russen.Heute will man Russland in Kaliningrad blockieren und behauptet auch noch frech es wäre keine Blockade…Eines scheint seit ewigen Zeiten richtig zu sein der Russe ist immer Schuld der Kaiser,Hitler und“ unsere Demokraten „scheinen sich da einig zu sein ,der Feind steht wie immer im Osten…Warscheinlich will man mit solchen Blockaden die Situation noch verschärfen.Mir wird übel mit solchen Politikern die den Konflikt noch verschärfen…..

  7. Danke für den Beitrag. Er sollte all jenen die Augen öffnen die Zweifel hegen, wenn sie denn ihre Zweifel mit Wissen entlasten wollen. Aber ich denke viele in Deutschland lesen das gar nicht. Und nicht nur Litauen spielt mit dem Feuer schaut in die EU. Nochmal mein Hinweis schaut mal nach den Niederlanden (Aufstand), kein Wort bei uns. Youtube hat alles gelöscht. Und hört mal auf das Geseier eines Stoltenberg, von mehr als Dreihunderttausend Soldaten gegen Russland und von Scholz betreffs des Einsatzes der Bundeswehr im Innern. Der Feind steht im eigenen Land und der EU nicht in Russland. Die Eliten heizen den Krieg gegen die eigenen Völker jetzt richtig an.

  8. Deepest Purple, was glauben sie welche Regierung auf dieser Erde, die nicht korrumpiert wurde, keine eigene Agenda hat? Doch darum ging es hier nicht. Hier ging und geht es um bi – und multilaterale Verträge, zwischen Russland Litauen und der EU. die und das hat Methode einseitig von der EU und Litauen gebrochen wurden. Um nichts weiter ging es, als einen Krieg gegen Russland anzuheizen. Es ist schon beschämend und ein Skandal, das Länder einseitig Verträge brechen und dann denen die Schuld in die Schuhe schieben die sie einhalten.

  9. „dass er mit seinen irrsinnigen Sanktionen gegen Russland die eigene Wirtschaft an die Wand fährt.“

    also aus meiner Lebenserfahrung wurde den Big-Playern immer geholfen. Nur den Kleinen halt nicht. Auch jetzt stützt man z.B. gerne die Gasversorger, die sich nicht an Verträge halten müssen, nicht aber bzw. völlig unzureichend die Verbraucher. Die bekommen -überaus witzig- ein Sonderkündigungsrecht wenn Gasversorger rechtlich abgesichert Verträge brechen dürfen.

    Insofern werden Teile der Wirtschaft (Freizeit, Spaß, Kultur) an die Wand gefahren. So wie auch große Teile des Volkes. Möglicherweise ist das aber billigend gewollt und sehr klug durchdacht…

  10. Schon zu Anfang des Krieges hätte V. Putin schnelle Erfolge gebraucht da er sich einen Abnutzungskrieg nicht leisten kann.
    Innenpolitisch scheint er die Situation noch unter Kontrolle zu haben und auf eine zunehmende Radikalisierung der öffentlichen Meinung zu setzen.
    Aussenpolitisch sind die gezielten Angriffe auf Zivilisten eine Katastrophe und werden das Bild Russlands auf Jahrzehnte belasten.
    Hinzu kommt noch, dass Russlands Armee nicht so schlagkräftig ist wie man es gerne nach aussen zeigen wollte und die immensen Verluste an ausgebildeten Soldaten und Material.

    • welche gezielten Angriffe auf Zivilisten?? warst du dabei?? kannst du es belegen, bezeugen u. unter Veröffentlichung deines Klarnamen zu dieser Aussage stehen?? dann bitte darum 😉

  11. „Polen demonstrieren gegen Massenzustrom von Ukrainern“
    report24 v.04.07.2022

    https://report24.news/polen-demonstrieren-gegen-massenzustrom-von-ukrainern/

    Versuchen Sie hier einmal eine bezahlbare 2,5/3,5 Zimmer Wohnung b.d. Wohnungsgesellschaften
    insbes. b.d. Kommunalen zu bekommen.
    Da läuft nichts. Habe bei 5 unterschiedlichen Wohnungsgesellschaften nach Wohnungen telef.
    angefragt.
    Alle antworteten, das sie Wohnungen für Ukrainer bereits vielfach vergeben haben und weitere für diese Personengruppen vorhalten und bereit stellen müssen.
    Hier wird sich u.a. dieses Problem herum sprechen und die Zuneigung für dieses Klientel
    wird auf Dauer nicht aufrecht erhalten werden.
    Warum dieses Klientel direkt nach Ankunft hier H4 erhält, ist mir unverständlich.
    Das ist der Einstieg in die Steuergeldverschwendung, was auch für anderes eingewandertes Klientel
    wegen dem Grundsatz der Gleichbehandlung Schule machen wird.
    Wer glaubt, das die Masse wieder zurück ins Herkunftsland geht, der kann auch an den
    Klapperstorch glauben, der die Kinder bringt.
    Denn die Sozialleistungen mit weiteren Leistungen, sprich Vollversorgung, ist höher als es ein einfacher Arbeiter/Arbeiterin im Herkunftsland zuteil wird !

    Hinzu kommen noch die stetigen Waffenlieferungen, Milliarden über Milliarden und neuerdings
    fordern die Oligarchen a.d. Ukraine noch Milliarden für Aufbauhilfen des Landes.
    Wir bewegen uns in den 3. Weltkrieg und ich möchte nicht mehr hier sein, wenn Herr Putin
    auch mit uns wirklich ernst macht !

  12. Aus aktuellem Anlass:

    RT DE meldet „G20-Außenministertreffen: Baerbock lehnt
    Gespräch mit Lawrow ab“

    Das kann man als Feigheit vor dem „Feind“ interpretieren.
    Das wundert jedoch nicht, was hätte diese ministeriale
    Darstellerin einen gestandenen Diplomaten entgegenzu-
    setzen? Wenn Herr Lawrow sich räuspert, bekommt diese
    US-Marionette ein posttraumatisches Belastungssyndrom!

    Genauso feige ist es, einen Provokateur und Hasardeur
    wie Melnyk, nicht des Landes zu verweisen.

    Nachdem der Majestätsbeleidigungs-Paragraph vom BfV
    neu eingekleidet wurde, ist bei öffentlichen Äußerungen,
    sofern sie gegen das „West-Narrativ“ gerichtet sind, Vor-
    sicht geboten.

    Zum Abschluss noch ein paar mediale Tipps:
    • „Der Wegscheider“ vom 03.07.22 (servus.tv) und
    • Kontrafunk „Morgenmagazin“ vom 04.07.22

  13. ich stimme den aussagen u. vorhersagen voll zu — nur eines würde ich an putins stelle anders machen, falls es tatsächlich zu einem großen krieg zwischen Russland u. der NATO kommen würde, nämlich nicht Europa sondern zuerst die USA u. GB mit allem was zur Verfügung steht attackieren, um damit die wirklich Schuldigen zuallererst von der Erdoberfläche tilgen u. dann Europa die Chance zu geben durch Aufgabe der aufoktroyierten Haltung gegenüber noch mit einem blauen Auge aus der Misere zu kommen..

  14. Das sind für mich immer wieder Höhepunkte des Tages: Artikel zu lesen wie diesen, worin ein Autor mit profunder Sachkenntnis ein Thema auf hohem Niveau und zugleich nachvollziehbar durchleuchtet. Danke, Herr Haisenko, für Ihre Beiträge.

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