Man spricht deutsch? In Berlin bald nicht mehr

Endziel Deutschland – und zumeist Berlin: Flüchtlinge im September 2022 auf der Balkanroute (Symbolbild:Shutterstock)

Die Situation sei „extrem angespannt“, schrieb eine Berliner Tageszeitung vor Kurzem erstmals, und sprach in vergleichsweise offenen Worten aus, was andere Medien noch mit schönfärberischer Rhetorik zu relativieren versuchen: Berlin ist längst die Hauptstadt der Migranten geworden. Trotzdem wird auch weiterhin die nüchterne Zustandsbeschreibung einer längst wahrgewordenen „Überfremdung“ bei fortschreitender Islamisierung als rechte Stimmungsmache abgetan, wird die fatale Entwicklung durch Nebelkerzen wie mit „Multikulti“, „Buntheit”, „Internationalität” oder „Vielfalt“ verwässert oder allenfalls durch Umschreibungen wie „Armutstourismus“ verniedlicht. Dabei geht es nicht um Tourismus, sondern auf Dauer ausgerichtete Zuwanderung. Berlin ist als Hauptstadt längst zum Flüchtlings-Hotspot avanciert und gilt als beliebteste Anlaufstelle für Einreisewillige aus den arabischen und afrikanischen Ländern.

Fakt ist: Seit 2009 ist die Berliner Ausländerquote jedes Jahr konstant um ein Prozent angestiegen. Waren es 2009 noch 25 Prozent an Migranten, so wurden Ende 2021 etwa 37 Prozent registriert. Über ein Drittel der Gesamtbevölkerung hat inzwischen einen nicht-deutschen Ursprung – wobei die meisten Ausländer entweder in Neu-Kölln (55 Prozent) oder im Zentrum (44 Prozent) wohnen. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: Bei einer Gesamtbevölkerung von knapp 3,8 Millionen Menschen bilden zwar ungefähr 2,4 Millionen ethnische Deutsche noch die Mehrheit, allerdings haben schon jetzt  570.000 Berliner ausländische Wurzeln. 810.000 sind Migranten von direkter ausländischer Herkunft. Von den zirka 1,4 Millionen Einwanderern entfällt dabei der größte Anteil auf solche aus den anderen EU-Länder (400.000), gefolgt von 183.000 Türken, 150.000 weiteren Arabern, 145.000 Russischstämmigen sowie 112.000 Polen.

Akute Selbstentfremdung

Wie ganz Deutschland leidet also auch die Hauptstadt unter akuter Selbstentfremdung, was sich in so unterschiedlichen Aspekten wie dem zwischenmenschlichem Niveau, der Intelligenz, der Einstellung zum eigenen Land, dem Sozialverhalten, der politischen Auffassung und dem Geisteszustand niederschlägt. Dass mittlerweile mehr als jeder vierte Deutsche (27,2 Prozent der Gesamtbevölkerung) einen Migrationshintergrund aufweist, ist ein weiteres Alarmsignal für die Entwicklung unseres Landes – zumal, wenn man auch die unguten kulturellen Einflüsse auf künftige Generationen berücksichtigt. Die weitaus höhere Geburtenrate unter Zuwanderern als unter autochthonen Deutschen tut dabei ihr Übriges. Deshalb ist Berlin quasi überall.

Unterdessen ist man in der Hauptstadt heillos damit überfordert, die immer neuen Flüchtlingsströme zu kompensieren: Jeden Tag kommen Tausende von weiteren Asylbewerbern über die Grenze, weshalb schon jetzt alle Unterkünfte ausgebucht sind. Provisorien wie eine Containersiedlung am Flughafen Tempelhof gelten als gnadenlos überfüllt; weitere Hostels und ehemalige Hotels sollen deshalb angemietet werden. Auch die Turnhallen sind wieder – wie 2015 – im Gespräch. Vor allem über Tschechien kommen derzeit sehr viele Einwanderer aus Afrika, Syrien und Afghanistan zu uns. Hinzu müssen auch über 80.000 Flüchtlinge aus der Ukraine gerechnet werden, die bei uns sofort die Hartz IV-Grundsicherung erhielten. Zudem lief die Umverteilung auf andere Bundesländer beileibe nicht nach Plan – denn die meisten Bundesländer erklären ihre Kapazitäten inzwischen als erschöpft. Doch obwohl alle Probleme als hausgemacht gelten, verweigern die Gutmenschen Abschiebungen – um sich gleichzeitig für die Aufnahme von immer weiteren Bootflüchtlingen aus dem Mittelmeer einzusetzen. Über die sozialen Medien hat sich längst verbreitet, dass es in der Hauptstadt die weltweit besten Sozialleistungen gibt, während das Bleiberecht schon im Vorfeld beschlossene Sache ist.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf beischneider.

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13 Kommentare

  1. Hört mal auf…meine Heimat Berlin ist ein einziger Müllhaufen…angefangen bei der Regierung über die Polizei bis letztlich hinunter zum Bürger, der zwar unglücklich, aber endlos feige ist…

  2. Solange Frau Faeser Innenministerin ist, wird sich daran auch absolut nichts ändern. Selbst in Berlin geboren würde ich gern noch einmal die Stadt meiner Kindheit besuchen. Einmal nach Jahrzehnten durch das KaDeWe schlendern. Ich erspare es mir. Dableibe ich lieber in dem kleinen Ort in Niedersachsen, wo ich jetzt (noch) in Ruhe leben kann…

    • Welcher Innenminister soll es denn besser machen, außer einer aus der AfD.
      Ihr kleiner Ort in Niedersachsen wird in einigen Jahren genau so sein.
      Wenn Sie das nicht wollen, was 100% kommen wird, dann sollten Sie die einzige Partei wählen, die diese Entwicklungen aufhalten möchte und ein Deutschland verteidigt, wie Sie es kennen.
      Ansonsten still sein, nicht aufregen, denn es gibt ein altes Sprichwort:
      „Jeder bekommt das was er verdient und wählt.“
      Sie werden sich noch wundern, wie ihre Heimat in 10-15 Jahren aussehen wird und was für Veränderungen Sie noch erleben dürfen.
      Dann können Sie Bilanz ziehen, und urteilen über deutsche “ Spitzenpolitiker“ und die Folgen ihrer weisen, klugen Entscheidungen.

    • Dann wissen Sie ja was aus unserem Land wird, Sie sind Realist, genau wie ich.
      Heute bereits gibt es Verdrängung.
      Meine größte Sorge ist:
      Durch die immer höher werdende Zahl zukünftiger „Neudeutscher“ sehen diese Menschen schlicht und einfach keine Notwendigkeit mehr sich zu integrieren.
      Im Endeffekt werden wir uns Ihnen anpassen, dieser Prozess hat längst begonnen, es gibt zig Beispiele dafür.
      Was sollen wir tun?
      Die einzige Möglichkeit ist über die Wahl, und selbst die ist nicht mehr demokratisch.
      Denken Sie an die Aussage Merkels:
      „Die Wahl muss rückgängig gemacht werden“. ( rechtmäßig durchgeführte Wahl )
      Oder die völlige Ignoranz gegenüber der AfD in Ostdeutschland, wo die Partei im Durchschnitt ca. 25% flächendeckend hat.
      Trotzdem wird die Partei, letztendlich der Wählerwille gleichgültig ignoriert.
      Es sind keine guten Zeichen für unser Land, die Zukunft und das demokratische Parteiensystem.
      Ich bleibe bei meiner Meinung.
      Es stinkt in Deutschland, und es stinkt immer stärker.
      Leider.

  3. In Bürlün wird eben alles vom Ende her gedacht. Das Problem ist über Abschiebungen gar nicht mehr lösbar. Um wirklich eine bemerkbare Entlasstung zu erreichen müßten Zigtausende außer Landes geschafft werden! Wie soll das gehen? Es müßten täglich zig Flieger die Leute nach hause bringen oder nach dort wo sie behaupten hergekommen zu sein. Davon abgesehen, daß die dort auch keiner will. In die meißten Länder dürfen wir auch gar nicht abschieben, Affghanistan, Syrien, Ukraine, Jemen, Somalien sind nur einige Länder wo die Migranten besonderen Schutzstatus haben. Und wenn, ich sage und wenn, wir da wirklich etwas unternehmen würden hätten wir Ruck Zuck den EuGH am Hals der uns schon verklickern würde was wir dürfen und was nicht. Der Drops ist gelutscht, der Keks gegessen. Um Bürlün ist es nicht Schade, Shithole eben.

    • @ Holger 24. September 2022 Beim 10:42
      „…Multikulti ist grandios gescheitert.“

      Das sagte die lebens-und menschenfeindliche Kanzlerin der Flüchtlinge:
      16.10.2010: „Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!“, sagte Kanzlerin Angela Merkel auf dem Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in Potsdam. Merkel, bevor sie rotgrün wurde, zu Multikulti und Asyl-Ansturm:

  4. Gut ausgebildete Dt. Fachkräfte verlassen zu Zigtausenden die politisch u. wirtschaftl. latente
    BRD, während Zigtausende meist ungelernte, bildungsferne, ohne Schul-u. Beruf-ausbildung,
    orientalische UN-Siedler , mit guter Rund um Versorgung, u. monatlichen Abgreifen Dt.maroden Sozialleistungen gemütlich auch – ohne Integrations Anstrengungen u. ohne Arbeit in der BRD gerne leben ! Die politische gewollten, Millionen Muslimische jungen, wehrfähigen
    Männer erwarten zu Recht durch Millionen Flutungen u. ihren stetig steigende Geburtenraten,
    daß zu ihren Gunsten in ca 20 Jahren aus Deutschland ihr lieb gewordenes Kalifat geworden ist! Dann wird anstatt Hartz 4. o. Bürgergeld – tägliche Arbeit zum Überleben notwendig sein !!

  5. Es sind nur die üppigen Sozialleistungen der Hauptgrund für Migranten aus Nahost und Afrika zur Massenmigration nach Europa. Denn ohne die üppigen Sozialhilfegelder würde die grosse Mehrheit davon hier keinen Fuss auf den Boden bekommen.

  6. Wegen fehlender Bodenschätze etc. hat Deutschland nur eine Chance durch sehr gut
    ausgebildete Fachkräfte. Sieht man sich die Situation an den Schulen und Universitäten an, so kann man sehen, dass möglichst viele Studenten und Schüler erfolgreich durch die Examina gedrückt werden, um den Anschein zu erwecken, alles wäre ok. Zum Beispiel war mal die RWTH eine renommierte Universität/TH. Allerdings hatte die Landesregierung beschlossen, wenn möglich allen Studenten einen Studienabschluß zu ermöglichen, frei nach dem Motto, alle machen Abitur, also schaffen auch fast alle das Studium. Alle sind zufrieden, Schüler, Eltern, Studenten und die Politiker. Die Professoren lachen sich kaputt und staunen über das Niveau. Ist aber egal, dauert ja ein paar Jahre, bis sich das entspricht. Zumindest eine Legislaturperiode.

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