Mittwoch, 22. Mai 2024
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MWST-Erhöhung: Auch der Gastronomie droht jetzt die Übersterblichkeit

MWST-Erhöhung: Auch der Gastronomie droht jetzt die Übersterblichkeit

Rote Ampel für die Gastronomie: Die Mehrwertsteuererhöhung als Sargnagel (Symbolbild:Imago)

Was früher eher die Ausnahme war, wird immer mehr zu Regel: Da freut man sich auf einen spontanen, gemütlichen Abend in seinem Lieblingsrestaurant – und erlebt dann das blaue Wunder, nämlich, dass die Gastronomie, in der man Jahre oder gar jahrzehntelang ein- und ausging, gar nicht mehr existiert oder zumindest kurz vor der Schließung steht! So erging es mir gerade erst gestern, als ich schockiert feststellen musste, dass ein alteingesessenes Mainzer Restaurant geschlossen hatte und ab Januar ganz dicht machen wird. Man habe jetzt lediglich noch dreimal die Woche geöffnet, hieß es seitens des Wirtes.

Daraufhin probierte ich mein Glück in einem anderen von mir sehr geschätzten Italiener, welcher zwar Gott sei Dank (offiziell noch) nicht ans Aufhören denkt, aber dass ich dort, wo es am Wochenende sonst immer zum Bersten voll war, überhaupt einen der heiß begehrten Tische ergattern würde, rief in mir freudige Verwunderung hervor. Des einen Freud ist bekanntermaßen des anderen Leid, denn der noble Italiener war eben nicht, wie in früheren Zeiten, ausgebucht, obwohl es Freitagabend war. Wo man einst nur mit einer Reservierung mehrere Tage im Voraus einen Tisch bekam, kann man nun immer öfter auch spontan aufkreuzen. Dies ist schlicht und ergreifend den immer höher steigenden Preisen sowie der zugleich herrschenden Inflation geschuldet. Hinzu kommt wohl noch der Gewöhnungseffekt aus Corona-Zeiten, wo man sich gezwungenermaßen an den Zustand, nur noch zu Hause zu essen, gewöhnen musste. Ganz ähnlich ergeht es vielen Läden, wo die meisten Artikel einfach wie Blei in den Regalen oder an der Stange hängen bleiben, da sich immer mehr Menschen einfach durch die Lockdowns ans Shoppen im Internet gewöhnt haben und sich nun nicht mehr umgewöhnen möchten.

Massenhaft Probleme im Detail

Wie soll das bloß erst ab Januar nächsten Jahres werden, wenn dann obendrein auch noch die Mehrwertsteuer in der Gastronomie von 7 auf 19 Prozent wiedererhöht wird – und damit genau das umgesetzt wird, was es laut Bundeskanzler Scholz explizitem Versprechen eigentlich “nie wieder” geben werde? Die Gastronomen haben sich fatalerweise auch auf diese Versprechen des verlogensten Kanzlers aller Zeiten verlassen, haben mit der Beibehaltung der 7 Prozent kalkuliert – und jetzt rollt auf Deutschlands Gastrobranche eine Pleitewelle unfassbaren Ausmaßes zu, die das Massensterben infolge der Corona-Spritzen noch um einen Vielfaches übertreffen könnte.

So verkündete etwa das Idar-Obersteiner Hotel Bergkristall gerade erst auf Facebook die notgedrungene Schließung seines Restaurants. Die Entscheidung sei einem alles andere als leicht gefallen, doch schweren Herzens müsse man nach fast 30 Jahren den Gastrobetrieb aufgeben, da man die Aufrechterhaltung finanziell einfach nicht mehr stemmen könnte. Die Hotelführung erklärte, dass man erst in der Corona-Zeit „für sehr viel Geld und auch Schweiß renoviert” habe, so dass man nicht nur mit einem nagelneuen Restaurant, einer neuen Bar sowie einer neuen Rezeption habe aufwarten können, sondern auch ein komplett neuer Frühstückssaal mit Buffet habe angeboten werden können. Dennoch sei man mit vielen Problemen konfrontiert worden, das Hauptproblem seien die finanziellen Gegebenheiten.

Unermessliche Stromkosten und Preissteigerungen

Die Preise steigen ins Unermessliche, es ist einfach nicht mehr tragbar“, bringen es die Hotelbetreiber auf den Punkt. Dafür sei auch der aktuelle Mindestlohn in Höhe von 15 Euro die Stunde für die Angestellten verantwortlich, im Jahr 2017 habe er noch bei 8,84 Euro gelegen. Dies sei zwar gerechtfertigt, aber eben auch mit hohen Ausgaben für das Hotel verbunden. Hinzu kommen die unermesslichen Stromkosten, die stets gleich hoch sind, egal wie viele oder wenige Gäste gerade da sind. Die in die Höhe schnellenden Preise für allerhand Lebensmittel tun ein Übriges. Die Preise gehen entsprechend rauf: So kostet etwa ein Schnitzel, welches 2018 noch 12 bis 13 Euro kostete, nun 24 Euro, also das Doppelte. Auch Rinderrouladen mit Spätzle haben sich fast verdoppelt, von 15 auf 28 Euro.

Ähnlich verhält es sich mit den Getränkepreisen, wie beispielsweise für Bier oder Wein. Traurig, so das Hotel, habe man feststellen müssen, dass es in kaum einer anderen Branche so viele Insolvenzen sowie Überschuldungen wie in der Gastronomie gebe. Fairerweise muss man allerdings entgegnen, dass dies in der Gastronomie schon immer so war – und dass ausgerechnet die Gastronomie zu den in der “Pandemie” verglichen mit anderen Sparten absolut überprivilegierten Branchen zählte, was staatliche Hilfe und Unterstützungen anbelangte.

Erhöhung der Mehrwertsteuer als ultimativer Todesstoß

Dennoch: Der Preisschock bei Lebensmitteln und Energie trifft diesen an Margen traditionell eher mageren Wirtschaftszweig besonders heftig, so dass man die Beibehaltung der niedrigeren Mehrwertsteuer fest eingepreist hatte. Jetzt aber, da die Bundesregierung ihren gerade geplatzten, weil illegalen 60-Milliarden-Klimanachtragshaushalt abschreiben kann, greift sie nach jedem Strohhalm – und verordnet dreist die Rückkehr zur vollen Mehrwertsteuer. Es ist das Gegenteil von Planungssicherheit für hunderttausende mittelständische und inhabergeführte Betriebe. Das Hotel Bergkristall gibt allerdings süffisant bis bitter zu bedenken und prophezeit: Der Regierung werde die Erhöhung gar nichts nützen, da die Kunden aus Kostengründen die Restaurants einfach wie der Teufel das Weihwasser meiden und zu Hause bleiben werden; ergo wird es hier auch keine höheren Steuereinnahmen geben.

Wie schlimm es wirklich um die Einnahmen der Restaurants bestellt ist, zeige auch die mickrige Gewinnspanne, die mit den Gerichten im Durchschnitt erzielt wird. Wer als Wirt wirklich auf qualitativ hochwertiges Essen Wert lege, könne nicht einmal mehr mit 5 Prozent Gewinn rechnen. Die Konsequenz des Idar-Obersteiner Hauses, wohl stellvertretend für zahllose aus der Branche: „Da wir unseren Gästen die hohen Preise nicht zumuten möchten, können wir unser Restaurant leider nicht mehr wirtschaftlich öffnen!” In Zukunft spezialisiere man sich daher auf mittelgroße Veranstaltungen.

Organisation von öffentlichem Widerstand zeitlich nicht möglich

Auch geht die Leitung des Hotels auf das Thema des öffentlichen Widerstands ein, denn in den letzten Jahren wurde der Gastronomie sehr oft der Vorwurf gemacht, sich gegen die Gängeleien der Regierung nicht zu wehren. In dieser Branche habe man schlicht und ergreifend nicht genügend Zeit, um auf Demos zu gehen. Man habe jede Minute damit verbracht, einen betrieblichen Ruin abzuwehren.

Das Idar-Obersteiner Unternehmen befindet sich in „guter Gesellschaft”, denn es ist nur eines von etlichen Hotels, welches sich für immer von seinem Restaurant verabschieden muss. Teilweise betrifft dies sogar solche, die erst vor kurzem ihre Pforten geöffnet hatten: So etwa das Bochumer Taco Flex, welches erst im Sommer 2022 eröffnet hat. Ein anderes Restaurant, das Natcha in Düsseldorf, konnte die unfassbar hohe Monatsmiete in Höhe von sage und schreibe 19.000 Euro einfach nicht mehr stemmen.

Viele weitere Pleiten werden folgen

Besonders traurig ist auch die Pleite des Leipziger Nobelrestaurants Falco, da es Ostdeutschlands einziges Zwei-Sterne-Lokal war: „Wir haben alles in unserer Macht stehende getan, um den Betrieb aufrechtzuerhalten, aber die wirtschaftlichen Herausforderungen sind einfach zu groß“, muss der Generalmanager des The Westin Leipzig, zu dem das Falco gehörte, schweren Herzens zugeben. Man sei „sehr stolz auf die 18 Jahre, in denen wir Gäste aus aller Welt bewirtet und kulinarische Höhepunkte geschaffen haben“.

Dies ist nur ein winziger Ausschnitt all jener Restaurants, welche dieser Tage aufhören zu existieren oder in den nächsten Monaten das Handtuch werfen müssen. Leider ist es der Regierung wichtiger, mit Steuergeldern auf Biegen und Brechen irgendwelche unsinnigen Klima-Maßnahmen durchzudrücken als die Gastrobranche am Leben zu erhalten. Letzten Endes entsteht ein Teufelskreis, immer mehr Restaurants müssen aufgeben und zugleich werden immer weniger neue eröffnet werden, denn wer möchte schon sein ganzes Geld und Herzblut in ein Lokal stecken, wenn man genau weiß, dass es kurze Zeit später ohnehin pleitegehen wird?

45 Antworten

  1. 👺Tjaaa, ich könnte mir diese Preise zwar leisten, aber ich werde nicht kaufen!!!
    Angebot und Nachfrage👻
    Z.B. Döner 9EURO, ohne mich!!! Mal sehen wer länger durchhält😵‍💫🇩🇪😵‍💫

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    1. Bei all der Pleitewelle der letzten Jahre, ist euch allen mal aufgefallen, dass seltsamerweise, wie von Geisterhand doch ständig neue Besitzer aufschlagen, von denen NICHT ein Einziger Deutscher Herkunft ist? In meiner Stadt machen so viele deutsche Geschäfte/Betriebe/Restaurants dicht und immer sind diejenigen die renovieren/umbauen alles Molukken. diejenigen die dann da arbeiten, alles Molukken. diejenigen die da einkaufen alles Molukken. Seltsam, dass die mit ihren Spätkäufen, Spielehallen, Shishabars, Dönerbuden und Friseuren NIE ein Geldproblem haben mit ihrem Geldwäsche- und Steuerbetrughandel? Alles ist gewollt. noch 4 Jahre dann gibt es DEN Deutschen nicht mehr. Und dann wird dieses Land DIE KLOAKE Der Welt. Geistlos gottlos charakterlos wertelos. Ein riesieger gigantischer Scheißhaufen. Schade drum aber der Dummdeutsche DummMichel wollte es leider nicht anders.

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  2. Wir sind früher oft und gerne zum Essen “ausgegangen” und könnten uns dies einkommenstechnisch auch heute noch problemlos leisten. Aber es ist nicht der “Corona-Gewöhnungseffekt”, der das verhindert, sondern vielmehr das “Corona”-Langzeitgedächtnis. Wir tragen ungern Geld zu Faschismus-Mitläufern.

    Es waren nämlich reichlich Gastronomen im Umgang mit “ungeimpften” Gästen ganz vorne dabei beim Ausgrenzen. Und ich sehe keinen einzigen Grund, deren Pleiten nun irgendeine Träne hinterher zu weinen. Good riddance, ihr habt euch kaufen lassen und damit selbst ins Abseits geschossen.

    Diese Folge war übrigens schon beim ersten Lockdown absehbar und vereinzelt auch thematisiert worden. Auch, dass gemäß “Great Reset”-Zielen von WEF-Schwab der Ruin von großen Teilen der mittelständischen Gastronomie und Reiseindustrie ein wünschenswerter Meilenstein in diesem “window of opportunity” war.

    Das Merkel-Regime hat dann mit “Geld drucken” die Verbände ruhiggestellt und deren Wohlwollen für alle weiteren “Maßnahmen” gekauft. Dass das Spätfolgen haben würde, war eigentlich unübersehbar. Wenn jetzt also irgendwer große Überraschung mimt, ist das entweder Dummheit oder Heuchelei im ganz großen Stil.

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    1. @Hans Wurst: bravo, genau so sehe ich das auch! Und wenn die schon keine Zeit mehr haben um für deren Existenz zu protestieren Zitat: Organisation von öffentlichem Widerstand zeitlich nicht möglich – ja dann kann es noch nicht so schlimm sein. Wir waren schon jahrelang in keinem Restaurant mehr. Der Zug ist schon lange abgefahren und war schon vor 10 Jahren erkennbar. Das hat was mit Sozialismus zu tun und bekanntlich verträgt sich Sozialismus nicht mit Dienstleistung. Aber das wollen die Genossen ALLE nicht hören… Darum können die jetzt ihren Kantinen-Komponenten-Fraß für 30 Euro das Tellerchen, alleine auslöffeln.

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    2. Dem kann ich nur zustimmen.

      Und wenn man sich die Merkel-Reden in Davos (zunindest) vom 23.01.2019, und Annual Meeting 2020 sowie die vom 09.03.2020 (IHKD) Flüchtlinge/EU-Außengrenze/Türkei/Wirtschaftsbez./Corona anhört, dann ist diese Entwicklung so gewollt.

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    3. Nicht nur als Verweigerer zum medizinischen Versuchskarnickel wurde einem der Eintritt verwehrt.
      Es ist schließlich auch weit vor “Cardola” schon schick & scheußlich gewesen, den AfD-Anhängern und/oder Mitgliedern die Tür nur von außen zu zeigen.

      Sorry aber für mich ist das einfach nur Gastronomensterben von seiner schönsten Seite ………..

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    4. Von allen “Schnitzelkneipen”, die ich früher besuchte, waren nur 2 dabei, die nicht am Ausgrenzen mitgemacht haben; seither besuche ich nur noch diese beiden.

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  3. Das mit der Gastronomie war doch schon immer ein Problem. Wenn von mir ein Gastronom eine Handwerksleistung wollte musste er immer 100% Vorkasse tätigen. Wenn ich es mal nicht tat bekam ich auch kein Geld und er/sie verschwand nach einiger Zeit nach einer Insolvenz auf nimmer widersehen. In der Stadt wo ich jetzt wohne wechseln seit Jahren schon immer die Betreiber, fast immer mit passdeutsches Personal. Fast nur ausländische Eigentümer die verpachten. Fast wie im Taubenschlag. Jahrelange Eigentümer, Passdeutsche, Kaufen sogar die Immobilie auf wo die drin sind.
    In der Einkaufstraße, Seiteneingang, hat einer sogar aus einer Kneipe eine Wohnung gemacht. Eigentümer des großen Miethauses ein Passdeutscher auch mit Laden Gewerbe, nur an Passdeutsche vermietet. Echte deutsche Kneipen gibt es doch nur noch ganz selten und das doch schon seid vielen Jahren.

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  4. kein mitleid von mir

    haben sie nicht alle mitgemacht?
    der zutritt zu gaststätten wurde von diesen strenger kontrolliert als die einreise nach deutschland.

    nicht zu vergessen die staatlich geförderte abzochke durch umsatz-ausgleich statt gewinn-ausgleich!

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    1. RICHTIG !!! Zusätzlich noch Förderung wie z.B. Geschirrspüler, Kühlschränke usw. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit „Speisen zum Mitnehmen“ anzubieten (ob da alles versteuert wurde?). Jammern auf extrem hohen Niveau.

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  5. Bei einem Schnitzelpreis von über 20 € werde ich nicht mehr bestellen. Am Preis des Schweines für den Landwirt liegt es jedenfalls nicht (Preise waren erhöht, sind aber schon wieder 30% gefallen).
    Das meiste. steckt sich Verarbeitung, Zwischenhandel und Logistik ein. Ja und in der Gastronomie, da müssen dann halt die Kosten runter, steigende Preise ist dauerhaft ausgeschlossen.

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  6. Gastronomiesterben? Mir kommen die Tränen der Rührung!
    Requiem, fort mit em…
    Ich brauche die Gastronomie ebensowenig, wie sie meinte, Ungeimpfte oder AfDler nicht zu brauchen!!!
    Ett gip keen grödder Leid, als watt der Mensch sich selbst andeit!
    Kein Bier für “Ungeimpfte”, für “Rechte” usw….
    Immer schön Altparteien gewählt, meist sogar Mitglied….
    Überhöhte Preise, selbst für einfachste Pizza, reguliert sich alles von selbst!

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    1. Wie blind muss man seine, solch einen Kommentar abzusetzen?
      Unglaublich. Viel Ahnung von nichts, und davon viel!
      Zum Fremdschämem! Und wenn schon: …und wem das nicht gelungen, geht in Versicherungen..!
      Mein Gott, was gibt es für “seltsame” Leute.

  7. @GASTRONOMIE
    ja – der WEF hat anders geplant !
    Und wer Blockpartei wählt, bekommt WEF geliefert !

    Wie hat vor kurzem jemand geschrieben :
    “Wahlen sind kein Gesellschaftsspiel
    Es war alles vorhersehbar und wurde verkündet, jährlich steigende CO2 Bepreisung, (in 6 Wochen kommt die nächste Runde),Mauterhöhungen,Verbrennerverbote, Lieferkettengesetz, Deutschlandhass , ideologisierte Bildung, ungesteuerte Migration etc.
    doch nicht einmal die direkt betroffenen AN haben sich richtig informiert oder sich die Mühe gemacht, die Folgen zu bedenken.”

    Dumme Sache, wenn man trotzdem Blockpartei gewählt hat !

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  8. Auch sehr hilfreich der Kommentar des “Bundes der Steuerzahler”: Wir begrüssen das. Schließlich gehen nur die wohlhabenden Menschen essen.

  9. Geliefert wie bestellt!
    “Auch geht die Leitung des Hotels auf das Thema des öffentlichen Widerstands ein, denn in den letzten Jahren wurde der Gastronomie sehr oft der Vorwurf gemacht, sich gegen die Gängeleien der Regierung nicht zu wehren. In dieser Branche habe man schlicht und ergreifend nicht genügend Zeit, um auf Demos zu gehen. ”
    Ach nee!
    Im Osten finden/ fanden die Demos montags statt, wenn die meisten Gaststätten Ruhetag haben. Mein Bruder als Gaststättenbetreiber ist seit vielen Monaten dabei gewesen. Als Einziger aus seinem Einzugsgebiet. Weil die anderen Armleuchter- Kollegen zwar immer fürchterlich jammern, aber keiner bei gleichen Ausgangsbedingungen je dort gesehen wurde, hat mein Bruder inzwischen das Handtuch geschmissen. Er meint, daß er für Andere nicht mehr hilft, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Traurig, aber logisch. Bei den Wessies kommen noch die Etablissements dazu, die sich mit Anti-AfD in der Gleichsetzung mit Nazis aus dem Fenster gelehnt hatten. Hochmut kommt vor den Fall. Und wenn die Schnitzelkneipe zumacht, kann man ja noch ins Adlon gehen, oder?

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  10. Die Verbrecher richten sich ein, die Marktwirtschaft paßt sich diesen
    langsam an, auf daß auch sie von der Neuordnung profitieren können.
    Alles gestern noch Verwerfliche, morgen schon lapidare Handhabe.

    Die große Masse hat sich längst weggespritzt, sie weiß es nur noch
    nicht, der Verbrecher feiert schon mal vor.

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  11. Läuft, wie vom WEF gewollt.
    Übrig bleibt die Systemgastronomie.
    Musste da spontan an den Film “Brust oder Keule” mit Louis de Funès denken.
    Die Älteren werden sich erinnern. In den Klassikern findet man so manchen Weitblick
    (ich möchte, dass ihr mich ab jetzt Loretta nennt), oder nur Zufall?

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    1. Was gilt als letztes was die Altparteiirren der AfD noch vorwerfen können?

      Das sie sich auf das “er hat Jehova gesagt,steinigt ihn!!!”Syndrom berufen.

      Was die erste Vorraussetzung für Spitzenpolitiker der Altparteien ist,sie müssen die Bibel der
      “Das darfst du als deutscher nicht sagen”Bibel in und auswendig können.
      Da bleibt für andere Kenntnisse wenig Hirnmasse übrig.

    2. Das mit dem Zufall ist eine ulkige Sache.
      Das WEF beschäftigt “Futurologen”, die nach Eigenauskunft (Norbert Häring hatte darüber berichtet) u.a. aus Populärmedien ihre Entwürfe und Ideen einer erstrebenswerten Zukunft ableiten.

      Das ist mir deshalb noch in Erinnerung, weil da der dystopische Film “Minority Report” genannt wurde, der aus WEF-Futorologen-Sicht eine ideale Form der Gesellschaft zeige (Totalüberwachung = totale Sicherheit).

      Die von ihnen genannten Filme haben aber eher sehr feines Gespür für damals schon anlaufenden Irrsinn gehabt, der jetzt in voller Blüte steht. Also eher prophetisch als Zufall.

  12. Die 60 Milliarden Euro sind doch noch gar nicht ausgegeben, so durfte ich es gestern im TV von einem FDP Mitglied erfahren.
    Diese sind lediglich “fest zugesagt”.
    Da jedoch die Umverteilung von unten nach oben fest versprochen ist, muss sie auch eingehalten werden!
    Was kümmern da schon weitere Pleiten?
    Was kümmern da schon weitere vernichtete Existenzen?
    Es kommt.mir so vor,als wäre genau das das Ziel der (H)Ampel Regierung.

  13. Einige Kommentatoren hier sollten doch souveräner mit der Tatsache umgehen, dass die meisten Menschen anfällig für Propaganda und meinetwegen auch bestechlich sind.

    Schadenfreude beim Ruin der Gastronomen, weil sie Mitläufer sind?

    Wenn Deutschland untergeht, geht ihr mit unter.

    Oder habt ihr eine doppelte Staatsbürgerschaft und werdet dann nach Groß-Israel auswandern?

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  14. Es ist jetzt schon trotz der 7% beträchtlich teurer geworden und die Qualität hat gleichfalls nachgelassen. Man geht halt dann statt zwei mal im Monat nur ein mal ins Restaurant. Bedienstete und gute Köche werden sich anderweitig beschäftigen als Quereinsteiger und es werden noch weniger. Einerseits bin ich gar nicht überrascht, da schon zur “Coronazeit ” gewisse Menschen der Eintritt verwehrt wurde und Restaurant und Hotelbetriebe sich auch nicht öffentlich wehrten, ob es nun was bringt oder nicht sei dahingestellt, sehr viele Betriebe sind konform. Nun finde ich für sie auch nicht gerade viel Mitleid und hoffe oder bin gespannt ob sie sich vor dem Untergang endlich energisch in Szene setzen.

  15. Was macht eigentlich die DEHOGA, die vorgibt, die Interessen der Hotels und Gaststätten zu vertreten ? Wäre es nicht bereits in Corona-Zeiten wünschenswert gewesen, ihre Mitglieder zum Boykott der zwangsweisen Schließungen und Ausgrenzungen aufzurufen und eventuelle Bußgelder aus der Gemeinschaftskasse zu bezahlen? Ein Einzelmitglied ist schutzlos, aber alle zusammen sind eine Macht.

  16. Gastwirte können mich mal nett am Arxxx lecken.
    Die Preise sind doch jetzt schon sehr hoch und wenn sie
    noch weiter nach oben gehen, dann wird dieser Zweig
    auf uns verzichten müssen.
    Hinzu kommt, das zur “C-Märchenzeit” nur gespritze, nur mit Maske eingelassen wurden.
    Schon allein deshalb können mich solche am Arxxx lecken!
    Wir wohnen nah an der Grenze zu Polen, da gibt es sie noch die gut bürgerlichen Gasthäuser und die haben faire, günstige Preise!

  17. Von der DEHOGA kam relativ wenig bis garkeine Gegenwehr als die Regierung während der Pandemie alle Gaststätten und Restaurants für 7 Monate geschlossen hat , auch als die ungeimpften monatelang ausgesperrt wurden passierte nichts . Anstatt jetzt mal auf die Barrikaden zu gehen um die MwSt Erhöhung zu verhindern, sieht die Reaktion mehr wie ein hilfloses winseln aus . Kriegt endlich mal den Arsch hoch und macht was gegen diese bürgerfeindliche Politik anstatt euch als deren Handlanger missbrauchen zu lassen !

  18. Nun ja, Gastronomen standen während der Plandemie auch enorm unter Druck (drohende Schließung). Kann mich auch an einen Fall erinnern, dass eine Filiale der System-Gastronomie in einer Nicht-Großstadt Kaffee-Togo zum Mitnehmen für Geimpfte und Ungeimpfte anbot und dafür bundesweit von den MSM – selbst im TV – übelst beschimpft wurde (Kommentar einer RTL-Moderatorin: “Geht’s noch?”).
    Die Geldwäsche-Gastronomie wird’s überleben, die brauchen keine Gäste. Kenne mindestens einen derartigen Betrieb, welcher seit gut einem Jahr geschlossen ist, aber immer noch existiert.

  19. Ich stimme dem Grundtenor im Prinzip zu: Unvergessen und nie verziehen ist das Gebahren der Gastronomen während der Corona-Inszenierung! Ein lokaler ‘Studentenkeller’ hat z.B. zuerst um Spenden seiner Gäste gebettelt, um während Corona ‘überleben zu können’ – und dann mit 2G wieder eröffnet.
    Das übliche ‘Ungeimpfte müssen draußen bleiben’ haben praktisch alle Gastronomen mitgemacht statt Rückgrat und Anstand zu zeigen und bei dieser Impf-Apartheid nicht mitzumachen.
    Aber kann es sein, dass dieses nun folgende Gastronomiesterben gewollt ist? Da sich Widerstand häufig genau dort regt, wo Menschen zusammenkommen und sich unüberwacht und unkontrolliert austauschen?
    Im Internet lässt sich jede Regung des Einzelnen verfolgen und zuordnen – in der Kneipe nicht!
    Vielleicht ist dies einfach eine weiter perfide Strategie des Great-Reset, um jede Verbrüderung, jedes Zusammenkommen der Menschen zu unterbinden? Für mich zeichnet sich hier ein sehr hässliches Gesamtbild dessen, wie die Gesellschaft zersetzt und transformiert wird: Hin zum haltlosen Einzelkämpfer ohne soziale oder familiäre Bindungen, ohne Glaube oder Wertegerüst und damit leicht zu manipulieren, zu beeinflussen und zu kontrollieren!

    1. Natürlich ist es auch Teil des Great Reset und gewollt, aus von Ihnen genannten Gründen. Jedoch sind die Stammtische schon mit aufkommen der sozialen Medien und der Zockerei den Bach runter. Die Generation Stammtisch liegt im Sterbebett oder hat bereits das Zeitliche gesegnet. Dahingehend hätte nichts unternommen werden brauchen. Auch könnte man ja statt 2 Bier in der Gstro schon lange eine Kiste billiges Bier fürs Wohnzimmer kaufen.
      Wo es aber sicher der Verheizung diente, ist der Einzelhandel. Und natürlich wollen die nicht das wir uns persönlich im kleinen Rahmen treffen. Wahrscheinlich verbrennen sie bald wieder Leute als Hexen, die zusammen im Wald spazieren gehen, denn da entzieht man sich ja auch noch zum Teil sogar dem Satelitenauge…
      Wobei, wenn es so weiter geht, braucht man eh nicht reden, da reichen Blicke um sich zu verständigen.

  20. Soo, jetzt kommt hier natürlich nur Mitleid auf bei den Wirten, die kein 2G mitgemacht haben! Alle anderen haben diesen Terror brav mitgestaltet und so überhaupt erst ermöglicht, dass flächendeckende Repression erreicht werden konnte, sie haben sich zu Exekutivhandlangern der Coronafaschopolitik gemacht, so wie heute soziale Medien zensieren als selbige Polithure!!!
    Dazu muss ich sagen, wer Berufslügnern, allen voran einem der Schlimmsten glaubt, vor allem wenn er das Wort “nie” ins Maul nimmt, DEM IST NICHT MEHR ZU HELFEN!!!
    Und jetzt würde es gelten zusammenzustehen (alle ne Weile schließen und zusammen klagen, gemeinsam Bürgergeld beantragen), das ist allgemein so, das gilt für alle, es ist Zeit für den Widerstand. Derjenige, der es noch immer nicht gerafft hat, das die auf einem Zerstörungstrip sind und wir sozusagen die größten Feinde innerhalb der eigenen Reihen oben dran haben, der ist sowieso verloren und soll ruhig den Bach runter gehen!
    Ich bin ja dafür, dass wir einen Generalstreik machen, damit die Politbonzen mal ne Weile nix zu fressen haben, wir versorgen uns natürlich gegenseitig. Ich bin dafür, das wir das ausführen, was Annalena sagt, lasst es uns gemeinsam verenden 😀
    Am besten solange bis unsere Peiniger sich unendlich um 360° frei drehen…

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  21. Nochmals vorsorglich, falls mein bereits gesendeter Kommentar “untergegangen” sein sollte … (Ich sehe in nicht!)

    In einer freien Gesellschaft sollte freier Umgang der Menschen und Meinungsfreiheit nicht nur möglich, sondern als systemrelevant gefordert und verteidigt werden. Aber zu Recht wurde und wird von den Herrschenden erkannt, dass jeder Kontakt und Meinungsaustausch auch gefährliche Aspekte beinhalten könnte. Die „Wahrheitspresse“ sollte dem Volk als Informationsquelle reichen.
    In Lokalen, Gaststätten, Kneipen etc. und beim Zusammensein wird womöglich nicht nur dummes Zeug verbreitet, sondern vielleicht werden eben auch Gedanken und Informationen ausgetauscht, die nicht so ganz im Sinne einer gesicherten Herrschaft sind. Familienfeiern werden mit dem Wegfall vieler