Montag, 22. April 2024
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NATO-Kampfjets für die Ukraine? Georgien lässt grüßen!

NATO-Kampfjets für die Ukraine? Georgien lässt grüßen!

F16-Kampfjets (hier in Formation mit B-1B Lancer-Bombers und F-35A Stealth Fighters) (Foto:Imago)

Ein direktes Kräftemessen zwischen NATO-Waffensystemen und sowjetisch/russischen hat es kaum gegeben. Wenn diese aufeinander trafen, dann spielte sich das in Drittländern ab, zumeist mit örtlichem Personal. Aber selbst dann konnten die Sowjetwaffen den westlichen große Probleme bereiten. Ist diese Erkenntnis maßgeblich für die Weigerung des US-Präsidenten, F16-Jets an die Ukraine zu liefern? Der Georgien-Krieg 2008 hat die Kriegsherren der NATO zutiefst erschreckt. Ich weise in diesem Zusammenhang nochmals darauf hin, dass der Europäische Gerichtshofs nach diesem Krieg festgestellt hat, dass es nicht Russland war, das diesen Krieg angezettelt oder Schuld daran zu tragen hat. Die CIA hatte ihre schmutzigen Finger drin. Georgien hatte damals seit einiger Zeit F16 Kampfflugzeuge aus US-Produktion. Die kamen in diesem Krieg zum Einsatz. Das Ergebnis war, dass russische Kampfpiloten mit russischen Jets die amerikanischen F16 vom Himmel putzten, ohne einen eigenen Verlust. Nun könnte man meinen, die georgischen Piloten wären nicht professionell genug gewesen. Könnte man, wenn ich nicht aus sicherer Quelle wüsste, dass in diesen georgischen F16 auch amerikanische Elitepiloten saßen. Auch die waren nicht in der Lage, die russischen Kampfjets zu besiegen. Nicht einen einzigen.

Die Westmedien schwiegen sich darüber aus, aber in den NATO-Zentralen brannte die Hütte. Es konnte doch nicht sein, dass die hochgelobten NATO-Jets den russischen derart unterlegen sind. Während Russland seine Kampfflugzeuge in den folgenden 15 Jahren weiter entwickelt hat, haben die USA an neuem Gerät fast nur die F35 in die Luft gebracht. Die ist aber derart technik-überladen, dass sie ganz offen als Problemfall bezeichnet wird, der über keine zuverlässige Einsetzbarkeit verfügt. Als die sowjetische MiG 29 1990 zur Luftwaffe kam, sagte mir ein Luftwaffenoffizier, der von der Phantom kam, dass er keinen westlichen Kampfjet kenne, der diesem Flugzeug ernsthaft Paroli bieten könnte. Die MiG 29 zählt nach wie vor zu den favorisierten Jets der Länder des ehemaligen Ostblocks. Die MiG 31 ist das schnellste Kampfflugzeug, das sich im Einsatz befindet.

Die überlegenen Flugabwehrsysteme Russlands

Das russische Flugabwehrsystem S 400 ist das leistungsfähigste System, das es aktuell gibt. Kein Angreifer, der in seine Reichweite kommt, kann das überleben. Obwohl das S 400 im Ukraine-Konflikt noch gar nicht zum Einsatz gekommen ist, meldet Russland, dass man bereits mehr als 200 ukrainische Kampfflugzeuge abgeschossen hat. Darunter eben auch die MiG 29. Das liegt nicht etwa daran, dass die ukrainischen Piloten unprofessionell wären, aber Russland kann das einfach besser. Zum Teil auch, weil die russischen Versionen kontinuierlich weiter entwickelt worden sind. Damit bin ich bei einem wesentlichen Vorteil der russischen Flugzeugindustrie gegenüber der westlichen.

Wenn im Westen ein Flugzeug die Zulassung erhalten hat, militärisch oder zivil, dann wird daran nichts mehr verändert. Das liegt daran, dass, je nach Umfang der Veränderung, eine komplette Neuzulassung verlangt wird. Russland hat da eine andere Philosophie. Was spricht dagegen, in ein älteres Modell ein verbessertes Triebwerk einzubauen und den Rest unverändert zu lassen? Muss man da tatsächlich ein komplettes Zulassungsverfahren anordnen? Im Westen schon, in Russland nicht. So kann Russland seine Flugzeuge ohne großen Aufwand modernisieren. Aber die Unterschiede gehen weiter.

Probleme bei der Umschulung

Jeder Flugzeughersteller hat seine eigenen „Philosophie“. Douglas baut anders als Boeing oder Lockheed oder Airbus. Der entscheidende Unterschied zwischen sowjetischen und westlichen Flugzeugen bestand aber im „künstlichen Horizont“. Die liefen genau andersherum. Während die unseren den Horizont immer parallel zum realen darstellen, sah es in den russischen so aus, als ob man sein eigenes Flugzeug von hinten gegenüber dem Horizont sieht. Das heißt, dass die elementaren Reflexe der Piloten beim Blindflug genau gegensätzlich konditioniert waren. Nach 1990, als in Russland auch zivile westliche Flugzeuge Einzug hielten, gab es auch deswegen riesige Probleme. Neben all den anderen, die unterschiedliche technische Ansätze verursachten. Ganz zu schweigen von der Besatzung. Die Sowjetflugzeuge waren im Cockpit zumeist mit vier bis fünf Mann besetzt. Kapitän, Copilot, Ingenieur, Navigator und Funker. Es war für diese ansonsten hervorragenden Piloten eine schwer zu leistende Umstellung, wenn plötzlich nur noch zwei Mann diese Aufgaben bewältigen sollten.

Alle ukrainischen Militärpiloten sind geschult auf und vertraut mit Sowjettechnik mit den Horizonten, die „verkehrt“ herum anzeigen. Jetzt glauben fachfremde Schwachköpfe, sie könnten diese Piloten innerhalb weniger Monate in die Cockpits westlicher Kampfjets setzen. Dabei bin ich noch nicht einmal auf elementare Unterschiede eingegangen, was Technikdesign und deren allgemeine Philosophie betrifft. Sie sollen plötzlich „amerikanisch“ fliegen, auch was Taktik und Manöver betrifft. In der Zivilluftfahrt dauert der Umstieg auf ein anderes Modell etwa drei Monate. Technische Details lernen, Simulator- und Flugtraining. Und das, selbst wenn man nur von einem Boeing-Modell zum anderen wechselt. In derselben Zeit soll sich also ein Ukrainer umstellen, von Sowjettechnik auf die F 16? Werden also NATO-Piloten die F 16 in der Ukraine fliegen müssen? Aber es wird noch prekärer.

Urreflexe sind schwer zu überwinden

Allgemein gilt, nicht nur für Piloten, dass man in Stresssituationen zurückfällt auf die Verhaltensmuster, die man als erstes gelernt hat. Je größer der Stress, desto weiter greift man auf rudimentär gelerntes zurück. Piloten von Kampfflugzeugen sind im Einsatz höchsten Stressmomenten ausgesetzt. Was geschieht dann mit dem Pilot, wenn auch noch der Horizont verkehrt herum anzeigt? Fatale Fehler sind da geradezu programmiert. Selbst noch nach Jahren auf dem neuen Gerät. Da können einem die ukrainischen Umschüler fast leid tun. Sie sollen sich mit einem neuen Gerät mit fremder Technik erfahrenen russischen Piloten stellen, deren Reflexe nicht gestört sind. Da können sie sich gleich die Kugel geben.

Diese Problematik trifft auch auf westliche Panzer zu, wenn auch nicht so krass. Aber was können diese wirklich? Man weiß es kaum. Leopard-Panzer sind noch nie im Kriegszustand gegen russische angetreten. In Syrien hat sich allerdings gezeigt, dass selbst kaum militärisch ausgebildete Kämpfer die deutschen Leos abschießen konnten, mit billigen Panzerfäusten. Der Leo ist also keineswegs die unzerstörbare Festung auf Raupen. Was wird also mit den Leos geschehen, wenn sie auf hochqualifizierte Technik Russlands treffen? Man weiß es nicht, weil es noch nie ausprobiert worden ist. Soviel zu den Panzerlieferungen, die angesichts der Stückzahlen sowieso nur als lächerliches Feigenblatt bezeichnet werden können. Sie werden keinen entscheidenden Einfluss auf das Geschehen in der Ukraine haben.

Georgien als Muster für die Ukraine?

Blicken wir nochmals auf den Georgien-Krieg vor 15 Jahren. Man kann Parallelen zum jetzigen Ukraine-Konflikt erkennen. Die USA haben Georgien aktiv unterstützt, auch mit Ausbildung, Mannschaftstransporten und Material. Außer dass unnötig viele Menschen den Tod gefunden haben, war das nicht zielführend. Entscheidend ist aber, dass sich die georgisch-amerikanischen F16 nicht einmal als ebenbürtig gegenüber den russischen Kampfflugzeugen beweisen konnten, obwohl Georgien diese schon seit etwa fünf Jahren hatte. Alle anderen Kampfflugzeuge der NATO-Armeen sind noch nie im direkten Schlagabtausch mit russischen getestet worden. Sollten diese also jetzt tatsächlich an die Ukraine übergeben werden, mit all den beschriebenen Problemen, auch bezüglich Wartung und Reparatur, laufen die westlichen Spitzenprodukte Gefahr, ihres Nimbus verlustig zu gehen. Ebenso wie die Panzer. Die deutsche Panzerhaubitze 2000 hat sich schon als unzuverlässig und reparaturanfällig disqualifiziert.

Die Erfahrungen im Syrien-Krieg haben noch etwas anderes gezeigt. Zum Beispiel benötigen die deutschen Tornado-Jets pro Flugstunde etwa acht Stunden Wartung. Sie können folglich gerade mal zwei Einsätze pro Tag absolvieren. Die russischen Jets hingegen konnten fast wie zivile Linienflugzeuge operiert werden. Sie flogen fünf bis sechs Einsätze pro Tag. Landen, auftanken, Waffen laden und schon ging es wieder los. Dieser Umstand lässt alle Zahlenspiele über die Anzahl von Kampfflugzeugen Makulatur werden. Wieviele der westlichen Waffen sind aktuell überhaupt einsatzfähig?

Mehr Abschreckung als praktischer Nutzen

Die NATO wird den Krieg in der Ukraine verlieren. Jeder bei Verstand weiß das. Mit der Lieferung von Panzern und dann möglicherweise Flugzeugen wird aber noch etwas wesentlich Schlimmeres zutage kommen. Die NATO-Waffensysteme sind eher Schaufenstersysteme. Sie wirken abschreckend, solange sie nicht entmystifiziert worden sind. Und das werden sie sein, sobald sie in der Ukraine angekommen sind.
So kann man die Entscheidung von US-Präsident Biden, keine F16 zu liefern, eher nicht als kluge Zurückhaltung bezeichnen, sondern vielmehr als den Versuch zu verhindern, dass offensichtlich wird, dass diese hochgelobten Produkte nur dazu taugen, wehrlose Staaten zu überfallen.

Der Ukraine-Konflikt dient dem Westen zur Erprobung, was seine Waffensysteme wirklich taugen – auf Kosten zahlloser ukrainischer und russischer Leben. Aber sobald die NATO diesen Krieg verloren hat, sind die Karten im großen Pokerspiel des Westens neu gemischt und das neue Blatt wird für die NATO alles andere als erfreulich sein. Das macht die Situation so gefährlich – denn was werden die Psychopathen in den Führungsgremien der NATO anstellen, sobald sie sich ihrer Niederlage bewusst werden? Folgen sie dann womöglich dem Motto Englands vor dem Ersten Weltkrieg – “wenn wir schon untergehen, dann bitte der Rest der Welt auch”?

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Anderweltonline.

50 Antworten

  1. Ich kann mir nicht vorstellen, daß die Ukraine noch soviel Piloten oder erfahrene Panzerbesatzungen oder für hochkomplizierte Abwehranlagen usw hat. Auch hier die Vermutung ehemalige Nato Soldaten Söldner mit Kampferfahrung sitzen am Steuer.

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    1. Welcher Natosöldner lässt sich auf ein solches Himmelfahrtskommando ein?

      Da kann nur die Transbundeswehr zeigen,wo der Hammer hängt.

      Alle Nazipiloten raus,Wokepilotenausbilder rein…und “unsere” angelernten Ukraine Panzer/Düsenjäger Piloten,zeigen den Russen wo es langgeht.

  2. Ich würd’s ja so gern glauben, dass die westlichen Waffensysteme den russischen unterlegen sind. Dann müsste der Krieg ja wohl bald entschieden sein, oder?

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    1. Die Realität ist allerdings eine andere. Russland hat einige Waffen, die den westlichen haushoch überlegenen sind. Die hatte ja acht Jahre Zeit.

  3. ich glaube, hier fehlt noch was !
    Die wertewestliche Militärindustrie im allgemeinen und die amerikanische Wehrindustrie im Besondern sind ein Ausbund an Korruption. Hier gehen über 50% des Geldes in die Korruption und weniger als die Hälfte in die Hardware.
    In Russland ist das anders – deshalb gibt es im Wertewesten für 1000USD weitaus weniger Technik und etwas mehr Schnickschnack als in Russland – das Material ist entsprechend.
    Und in Russland wird mehr in Ergebnissen gedacht und weniger in Gewinnmaximierung – deshalb waren die Russen die ersten mit Düsenjets aus Kriegsbeute, deshalb waren die Russen die ersten mit Gasturbinen für Schiffe und deshalb waren die Russen die ersten mit Panzerabwehr-Raketen !
    Im westen sind nur die Medien gekauft, um allen zu erzählen, wie gut die US-Waffen und wie schlecht die Russen-Waffen sind!
    Und – Russland hat weitaus günstigeren Zugang zu Rohstoffen – das Titan in westlichen Flugzeugen ist aus Russland.
    Bei einer ernsthaften Auseinandersetzung sitzen die wertewestlichen Plünderer bei weitem nicht im Logenplatz !
    Und das größte Problem im Wertewesten liegt darin, das hier Bankiers und ihre Gewinnerwartungen entscheiden, welche Ausrüstung es gibt und wo sie Bomben sollen – immer schön vom Kamin und selbst bei einer Niederlage im Schutz der Atomraketen ohne eigene Gefahr. Auch das scheint nach allen Informationen in Russland anders zu sein !
    Darauf zu setzen, daß man in Russland wichtige Leute herauskaufen kann, scheint mir in diesem Fall keine erfolgversprechende Strategie !

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  4. Stimmt nicht, die Deutschen haben/hatten MiG-29 aus DDR-Beständen und haben die zum Üben benutzt. Unsere Leute wissen also, wie gut die sind.
    Wir, das Volk, werden nur wie üblich angelogen.
    Wenn die BRD signifikante Mengen an eigenem Kriegsmaterial in die Ukraine liefert, wie verteidigen wir uns dann eigentlich gegen Putin?

    https://www.bundeswehr.de/de/mig-29-russische-jaeger-gesamtdeutscher-himmel-2961952
    “…
    In der Luftwaffe flogen MiGMikoyan-Gurewitsch-29 in der Alarmrotte zur Überwachung des deutschen Luftraums. Daneben waren die deutschen MiGMikoyan-Gurewitsch-29 gern gesehene Sparringspartner bei Manövern in den USA, denn kein anderes NATO-Land verfügte bis dato über Kampfjets aus der ehemaligen Sowjetunion. Doch mit der Einführung des Eurofighters war dann auch das Ende der MiGMikoyan-Gurewitsch-29 in der Luftwaffe absehbar.
    …”
    https://migflug.com/de/kampfjets/mig-29-fulcrum/
    “…
    Westliche Militärexperten rieben sich die Augen nachdem sie die Flugeigenschaften der Luftwaffe-Kampfflugzeuge MiG-29 analysieren konnten. Kein westlicher Kampfjet hatte Flugeigenschaften auf einem ähnlich hohen Niveau. Diese Flugeigenschaften werden bei westlichen Kampfflugzeugen erst in der neuesten Generation wie Eurofighter EF 2000 Typhoon oder Lockheed Martin F-22 Raptor erreicht – also mit rund dreissigjähriger Verspätung. Bei der MiG-29 trägt der abgeflachte Rumpf rund 40% zum Auftrieb bei. Dies macht die MiG-29 speziell bei tiefen Geschwindigkeiten unschlagbar.
    …”

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    1. Die MIG 29 war ein Meilenstein und wurde logischerweise noch weiter entwickelt.

      “Unterschätze” niemals deinen Gegner”

      Auch wenn die Russen (trotz Nato-Presse) es für mich nicht sind.

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  5. Ach wie gut, das wir eine WEF-Escort-Dame als Außenministerin haben. Die Ausgaben für Schminke zahlen sich aus. Alle wirklich guten Frauen Milena Peradovicz, Krone-Schmalz, Alice Schwarzer u.v.m. weg gekeilt! Jetzt haben wir Strack-Zimmermann, was stünde ihr der Gasmasken-Bart.

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  6. Russische Militär-Technik ist in einigen Bereichen mittlerweile überlegen (Auch wenn Buntblöd-“Medien” das Gegenteil behaupten).

    Eingige Mittel- und LangstreckenRaketen-Systeme sind mehrere Jahre voraus – der WerteWesten hat dafür keine Abwehrmittel.

    Ferner ist das russische S400 bzw. S500 Luftabwehr-System (wie im Artikel erwähnt) voraussichtlich das leistungsfähigste des Planeten.

    Der buntblöde WerteWesten will (mit viel Glitzer) untergehen.

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  7. Man sollte auch berücksichtigen, das Serbien den Ami-Bomber der sich (Tarnkappenbomber)
    nennt am Stück vom Himmel geholt haben, womit die Bombardierung Serbiens ein rasches
    Ende nahm.
    Wie auch immer solche (Tests) von Waffensystemen im Kriegsmodus – ist auf das schärfste zu
    verurteilen. Es handelt sich dabei auch um Menschen die sinnlos geopfert werden.

    Wenn die USA weiter diesen Krieg befeuert, seine Sekte von Milliardären und vor allem
    die CIA nebst MOSSAD nicht unter Kontrolle bringt, wird es zwangsläufig zum Untergang der USA kommen. Das gilt auch für Deutschland mit der Wahnvorstellung die stärkste Armee innerhalb NATO stellen zu wollen.

    Vor Jahren schrieb mal ein D-Soldat der im YU-Krieg war das er die getöteten/verbrannten
    Kameraden seelisch nicht verkraften kann.
    Ob er seinen Fehler eingesehen hat – für diese IRREN in den Krieg zu gehen blieb offen.
    Als Antwort gab ich ihm leider noch eins oben drauf – die Waffen mit denen seine Kameraden
    getötet wurden, hat Deutschland an die Kriegsparteien verkauft.

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    1. Im Irak-Krieg kamen täglich Särge mit US-Soldaten in Ramstein an, die sich selbst eine Kugel verpassten. Das weiß ich genau. So was kommt natürlich nicht an die Öffentlichkeit.

  8. Soweit ich weiß, kommt noch etwas dazu:
    In der russischen Luftfahrt wird durchgängig das metrische System verwendet. D.h., Höhe in m und Geschwindigkeit in km/h, nichts mit Knoten und Füßen.

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  9. Danke für diese Einschätzung. Und ich hoffe, dass sie im Großen und Ganzen in der Realität auch zutreffend sein wird.

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    1. Ach, da fällt mir noch ein, was ist wohl, wenn der Leopard 2, der offenbar ein Spitzenprodukt der deutschen Rüstungsindustrie ist, den Russen in die Hände fällt?

      Während die Deutschen gendern, lernen die Russen.

  10. Das mit den “umgekehrten Horizonten” wußte ich noch gar nicht, und real bin ich noch nie geflogen (also als Pilot), aber immerhin am Flugsimulator (also am PC).
    Das ging prompt in die Hose, als ich spaßeshalber mal rechts und links an der Maus umgestellt hatte. In schwierigen Situationen greifen vor lauter Hektik die eingeprägten Reflexe, da bleibt dann nur die Tastenkombination für den Schleudersitz.

  11. Ich weiß sowieso nicht, wieso wir immer noch den amerikanischen Technikschrott kaufen! Schließlich basiert deren Düsentechnik auf unserer. Wir sollten wieder unsere eigenen Waffen herstellen, wenn es denn schon sein muß. (Was ich aber immer noch nicht begreifen will, da der Krieg nur durch Verschulden zustande gekommen ist, wie leicht hätte er vermieden werden können!) Der F-35 hat nur EIN Triebwerk. Allein das reicht normalerweise, um damit nicht über Europa fliegen zu dürfen. Die meisten Jäger haben heute nämlich ZWEI Triebwerke und die werden in D auch verlangt. Normalerweise. Und Sturmgewehre? Wer hat´s erfunden, das STG-44? Hä? Eben. Ausserdem weiß man nie, welche “Sollbruchstellen” Amerikaner in ihre Export-Modelle so einbauen. Ich traue den Brüdern leider überhaupt nicht mehr. Nirgendwo. Das kam nicht von ungefähr, das haben Sie sich verdient.

  12. Was passiert eigentlich, wenn Russland diesen verbrecherischen Krieg gegen die Ukraine gewinnt? Herrscht dann wieder Friede, Freude, Eierkuchen, ist dann die Welt wieder in Ordnung? Oder wird dieser hässliche, glatzköpfige Gnom aus Moskau (der so genannte lupenreine Demokrat) samt seiner Entourage (Lawrow etc.) nicht weitere “Ländergewinne” (z. B. in Richtung baltische Staaten) anstreben um nächste Schritte in Richtung “alte ruhmreiche Sowjetunion” zu machen? Und wie soll es mit diesen Mördern und Misanthropen jemals wieder ein vernünftiges zusammenleben geben?

    Darüber sollte man sich in diesem “russophilen” Portal mit den vielen “russophilen Kolumnen” (fast täglich neu) und eben solchen Kommentaren mal Gedanken machen!
    Nein, die Aggressoren und Kriegsverbrecher sitzen eindeutig in Moskau (es ist nicht die Nato oder die USA, das Wort “Stellvertreterkrieg” in diesem Zusammenhang ist eine Nebelkerze, ein Ablenkungsmanöver!) und diese gehören “an die Wand gestellt” oder am nächsten Ast aufgehängt!

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    1. @Karl-Heinz

      “Was passiert eigentlich, wenn Russland diesen verbrecherischen Krieg gegen die Ukraine gewinnt?”

      Der Krieg Russlands ist nicht verbrecherischer als der Krieg der USA gegen den Irak, gegen Serbien, Libyen etc..
      In Serbien z.B. hat die USA die Unterdrückung einer Minderheit zum Anlass genommen einzugreifen, und man möchte sich gar nicht vorstellen was die USA getan hätten wenn statt Kosovo-Albanern US-Amerikaner unterdrückt worden wären und Serbien nicht am anderen Ende der Welt liegen würde sondern ein aggressiv und provozierend auftretender Nachbarstaat gewesen wäre den eine feindliche Macht zum militärischen Stützpunkt ausbaut.

      Die Schizophrenie der Russland-Hasser kennt keine Grenzen. Einerseits verspotten sie Russland wegen seiner Schwäche, andererseits beschwören sie die Gefahr einer Invasion durch Russland herauf.

      Es gibt keine Anzeichen dafür, dass Russland mehr will als legitime Sicherheitsinteressen zu verteidigen und die russischsprachige Bevölkerung zu schützen.
      Für einen Krieg gegen die NATO hat Russland weder den Willen noch die Mittel. Es ist die USA und die von ihnen gesteuerten Vasallenstaaten, die eskaliert haben bis Russland angesichts des unmittelbar bevorstehenden Einmarschs der Ukrainer in Donezk/Lugansk etc. die Nerven verloren und angegriffen hat.
      Auch jetzt wäre eine Beilegung des Konfliktes relativ einfach zu erreichen.

      Eine dauerhafte Friedenslösung würde aber Zugeständnisse seitens der Ukraine bedeuten. Gebt Russland die Gebiete, die historisch russisch sind und eigentlich schon 1991 an Russland hätten gehen müssen, also die Krim, und findet für Donezk und Lugansk eine Lösung, die eine Diskriminierung der mehrheitlich russischsprachigen Bevölkerung dort verhindert. Vereinbart Neutralität für die Ukraine und Ausbau des Handels etc.

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    2. Kalle, waren Sie zufällig in der gleichen Schule wie unser Kandesbunzler , ich meine wegen der miserablen Geschichtskenntnisse? Und was die aktuelle Lage – oder die kürzere Vergangenheit – betrifft, sind diese Fakten auch einer unerklärlichen Vergesslichkeit anheim gefallen? Lassen Sie mich wetten, Sie beziehen Ihre Allerweltskenntnisse aus der BILD? Gut, da wären noch weitere Erklärmuster möglich….

      1. Das haben Sie wunderschön gesagt! Und diplomatisch! Diese Eigenschaft fehlt mir, deswegen schicke ich ihm auch keine Antwort (sie würde eh nicht durch die Moderation gehen!).

    3. @Karl Heinz. Es ist richtig, der Krieg in der Ukraine ist ein russischer Angriffskrieg. Das sollte man in aller Form verurteilen. Junge Soldaten auf beiden Seiten und Zivilisten verlieren aufgrund höherer Machtintetessen ihr Leben. Die einseitige Verurteilung Russlands ist jedoch grober Unfug! Haben Sie sich schon einmal mit der jüngeren Geschichte Russlands und der Ukraine beschäftigt? Nein? Okay, das dachte ich mir schon. Sonst würden Sie anders urteilen. Schon mal was vom “Holodmor” gehört? Stalin versuchte die Menschen in der unbequemen Ukraine auszuhungern, mindestens 3-4 Millionen Menschen bezahlten ab 1930 dafür mit ihrem Leben. 1941 überfiel die Wehrmacht die Sowjetunion und besonders die Westukrainer sahen in den Deutschen ihre Befreier vom Stalinregime. Gemeinsam mit Wehrmacht und Waffen-SS kämpfte man gegen die ungeliebten Russen. Leider erstmal erfolglos, ab 1945 hatten die ukrainischen Kollaborateure nichts mehr zu Lachen. Unter Nikita Chruschtschow (damals Parteichef in der Ukraine) begann die “Hasenjagd” auf die ukrainischen Russenfeinde. Einer der meistgesuchten Hauptakteure war Stephan Bandera, hatte sich nach Deutschland abgesetzt. 1959 erwischte ihn aber doch ein Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes, sein Grab befindet sich heute noch auf dem Münchner Waldfriedhof. Der Nazi Bandera gilt bis heute in der Ukraine als Held, ab 1991 wurden Denkmäler errichtet und Straßen nach ihm benannt. Nach 1991 und besonders nach 2014 erfuhren die nationalistisch-faschistischen Bestrebungen in der Ukraine eine Renaissance. Die Russen im Donbass wurden mit Waffen bekämpft, angeblich wurden dort ab 2014 mindestens 15.000 Menschen von ukrainischen Militärs getötet. Die Abkommen Minsk1/2 folgten, die Staatsführungen aus Russland, Ukraine, Belorussland, Frankreich und Deutschland waren anwesend. Und vor paar Wochen haute die Konferenzteilnehmerin Merkel raus, dass es ihr (und den Hinterleuten) gar nicht um einen Frieden und um die Menschen im Donbass ging. Die durften aus ihrer Sicht munter weiter sterben. Man wollte Zeit gewinnen (wortwörtlich!). Man wollte die Ukraine in der Zwischenzeit militärisch gegen Russland stärken.
      Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, sehr geehrter Karl Heinz, mir jedenfalls fehlen bei derartigen Aussagen der allseits so beliebten Ex-Kanzlerin einfach nur die Worte. Fährt zu einer Konferenz und betreibt dort ein linkes Spiel. Menschenleben ihr egal. Die Frau gehört nach so einer Aussage ins Gefängnis!

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      1. Sehr geehrter @Machmüller, sie lenken mal wieder, wie so oft, vom eigentlichen Thema ab, sie werfen Nebelkerzen! Die Ukraine ist nach dem Zerfall der Sowjetunion ein eigenständiger Staat, auch die Krim war Teil des nunmehr unabhängigen Staates! Russland hat diesen souveränen Staat in einem barbarischen und völkerrechtswidrigen Akt militärisch am 24. Februar 2022 angegriffen! Das sind die Fakten und Tatsachen! Die vorgeschobenen Gründe für dieses kriegerische Verbrechen durch Moskau (Putin, Lawrow und Konsorten) sind abenteuerlich und lächerlich (Ukraine von Faschisten befreien usw.)! Nein, die waren Faschisten sitzen in Moskau! Haben sie schon mal registriert lieber @Machmüller, wie die Schargen in Moskau die eigene Opposition im Lande behandeln? Der zur Zeit einzige und wahre Störenfried in Europa ist Russland! Wie viel kriegerische Aktionen sind von diesem Land seit dem Zerfall der Sowjetunion eigentlich schon vorgenommen worden? Einfach mal “googeln”, sie werden staunen! Nicht umsonst sind die baltischen Staaten und Polen höchst alarmiert! Schweden, lange Jahre ein neutrales Land, und Finnland drängen in die Nato!
        Glaubt Putin eigentlich, mit diesem Krieg im Interesse des “russischen Volkes” zu handeln?
        Dieser Krieg kann unmöglich im Interesse des russischen Volkes sein zumal hier ein
        “Brudervolk” angegriffen wurde und die russische Bevölkerung am meisten unter den Sanktionen des Westens zu leiden hat (die Oligarchen in Moskau leiden am wenigsten)!
        Es bringt auch nichts, die Gräueltaten Moskaus mit ähnlichen kriegerischen Taten der USA in der Vergangenheit zu Relativieren! Das wären ungefähr so, als wenn meine Tochter ihr schlechtes Schulzeugnis damit entschuldigt, dass ihre beste Freundin ein noch schlechteres hat! In diesem Sinne, bleiben sie gesund!

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        1. Der Krieg in der Ukraine begann im Juni 2014. Den ersten Schuß feuerte die ukrainische Luftwaffe auf ein Verwaltungsgebäude im Donbass.

      2. Schön, dass Sie sich so viel Mühe geben. Leider lohnt sich die Mühe nicht, an Betonköpfen prallen Fakten ab, ähnlich wie Wassertropfen an Teflonpfannen

  13. Die EU heizt unterdessen beim Gipfel in der Ukraine den Krieg weiter an. Die Blutmühle erhöht ihre Drehzahl.

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  14. Mit dieser Armee kommt V. Putin nicht mal bis nach Riga oder Tallinn, selbst wenn die NATO keine Panzer und Kanonen hätte..

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    1. @Peter Lüdin: Stimmt, wenn man ausschließlich GEZ-Propaganda konsumiert, dann kann man schon zu so einem Resultat kommen. Aber vielleicht können Sie mir noch andere Quellen nennen?
      Auf “Welt.de” wird man nicht müde, bei Berichten über den Ukrainekrieg sich ständig auf “Geheiminfos” des britischen Geheimdienstes zu berufen. Einfach nur noch lächerlich. Da steckt in jedem 007-Spielfilm wesentlich mehr Wahrheit!
      In Anlehnung an James Bond wahrscheinlich auch der Bericht von ukrainischen Rambos, die auf ihren eBikes russische Panzer jagen.
      https://www.welt.de/politik/ausland/video238938137/Militaerexperte-Guido-Schmidtke-ueber-E-Bikes-die-mit-Panzerabwehrwaffen-bestueckt-werden.html

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  15. Immer wenn gesagt wird DIE oder DIE sind DIE oder DIE oder DIE waren es, waren es immer DIE anderen nämlich DIE die glauben ihnen gehört alles nach See, Handels und Piraten Unrecht.
    Das Kriegesgebaren der Amis (Militärischer Arm) ist nur der ausgelagerte Auftrag der Tommys (Finanzieller Arm) gegen die Jerrys also das alte Katz und Maus Spiel im Namen von Weiss und Gelb (Besitzer der WELT und der MENSCHEN) nach päbstlicher Bulle.

    Weiss Rot Blau Union Jack
    Weiss Rot Blau US Flagge
    Weiss Rot Blau Russische Flagge
    Weiss Rot Blau Französiche Flagge
    Weiss Rot Blau Niederländische Flagge
    Weiss Rot Blaue Märchenstunden allerorten…

  16. Leider ist die Darstellung des Kräfteverhältnisses zwischen NATO und Russland viel zu optimistisch.

    Die Militärausgaben betrugen in Russland 2021 z.B. 66 Mrd$
    Dazu im Vergleich: USA 801 Mrd, UK 68 Mrd, Frankreich 57 Mrd, Deutschland 56 Mrd, Italien 32 Mrd …. . Die USA allein gibt schon seit Jahrzehnten jedes Jahr mehr als 10 mal soviel auf wie Russland.
    Nicht nur bei Militärausgaben, sondern auch bei der Wirtschaftskraft liegen Welten zwischen Russland und der NATO: BIP 2021: Russland ca 1,8 Bill$ (nicht viel mehr als Australien), USA 23 Bill, und sogar Italien noch vor Russland.
    Beim Menschenpotential ist Russland mit seinen 145Mio Einwohnern auch klar unterlegen.

    Es mag Faktoren geben (vor allem: niedrigere Löhne, höhere Anteil Industrie am BIP in Russland), die darauf hindeuten, dass das Missverhältnis im Bezug auf das militärische Kräfteverhältnis nicht ganz so groß ist, aber andererseits gibt es einen entscheidenden Faktor, der klar für die USA spricht: die Überlegenheit ihrer Hightech-Industrie und -Forschung. Denn darauf kommt es im modernen Krieg vor allem an.

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    1. 800 Mrd –
      12 x 2 Mrd für Unterhalt der FTs
      Mehrere Mrd. für atomare subs (bleiben wir mal konventionell)
      Die Atombomberflotte
      Die Atomwaffen und ICGMs müssen nicht rausgerechnet werden denn die Kosten tragen die US-Energiebehörde
      Aber rausrechnen muss man dann auch noch die gewaltigen Kosten für 1000 St¨tzpunkte in der ganzen Welt, die meisten davon werden nicht von den Gastländern bezahlt das geht nur bei den besiegten Ländern DE und JP
      Und dann Fehlschläge in den Prototypen und die Baukosten.
      Der neue FT der Ford klasse, Zumwaldt und 1 dutzend weitere desaster.
      Und reguläre Neubauten, 2 weitere FT der herkömmlichen Klassse und so weiter.

      Keine Ahnung was dann bleibt, sagen wir mal die Hälfte?

      Und davon geht dann wieder die Hälfte drauf und versickert in den tiefen Taschen des Militärischen Komplexes.

    2. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen – da müssen Sie schon das BIP nach KKP nehmen. Und da liegt Russland an 6. Stelle weltweit, direkt hinter Deutschland.