Montag, 24. Juni 2024
Suche
Close this search box.

Nur linke Systempfaffen erwünscht: Quedlinburger Pfarrer gefeuert, weil er für AfD kandidiert

Nur linke Systempfaffen erwünscht: Quedlinburger Pfarrer gefeuert, weil er für AfD kandidiert

Evangelischer Pfarrer Martin Michaelis: Gefeuert, weil er als parteiloser Kandidat mit AfD-Unterstützung in den Stadtrat will (Foto:Twitter)

Von Martin Luthers „Freiheit eines Christenmenschen“ ist in der Evangelischen Kirche Deutschlands im Jahr 2024 nichts, aber auch gar nichts mehr übriggeblieben. Zumindest, wenn es um die Freiheit der Gedanken, der Privatmeinung und des Gewissens geht. Das durfte nun der Quedlinburger Pfarrer Martin Michaelis erfahren: Weil er bei den Kommunalwahlen in der sachsen-anhaltinischen Stadt am 9. Juni als parteiloser Kandidat für die AfD antreten will, entzog man ihm sein Amt als Gemeindepfarrer von Gatersleben. „Die Kandidatur eines Pfarrers für die AfD ist mit Treue- und Loyalitätspflicht nicht vereinbar“, teilte die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands (EKM) mit. Es sei zwar „im Interesse der Kirche, dass sich Pfarrerinnen und Pfarrer auch politisch engagieren, dies gilt jedoch nicht für das Engagement in Parteien, die verfassungsrechtlich fragwürdige Positionen einnehmen“, erklärte Personaldezernent Michael Lehmann. Mit der Kandidatur für die AfD unterstütze Michaelis deren Gedankengut. Dies sei „auch angesichts der jüngsten Verlautbarungen des Landeskirchenrates der EKM und der Bischofskonferenz der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands nicht mit dem Amt als Pfarrer vereinbar“.

Rein dienstrechtlich bleibe Michaelis jedoch weiter Pfarrer der Landeskirche. Man werde versuchen, mit ihm über eine neue Verwendung ins Gespräch zu kommen. Durch seine Positionierung für die AfD werde das aber schwierig, so Lehmann weiter. Was er mit politischem Engagement “im Interesse der Kirche” meint, bedarf natürlich keiner weiteren Erläuterung: Wäre Michaelis für die Grünen oder eine andere linke Partei angetreten, die das Christentum bekämpft und Deutschland zum islamischen Siedlungsgebiet umwandelt, die uneingeschränkte Abtreibung befürwortet, den die biblische Lehre mit Füßen tretenden Gender- und LGTBQ-Wahn rundheraus befürwortet, die biologische Zweigeschlechtlichkeit in Frage stellt und Freiheitseinschränkungen im Namen der “Klimarettung” herbeisehnt: Dann wäre seine Kandidatur nicht nur kein Problem gewesen, sondern sogar wohlwollend registriert worden. Eine Kandidatur für die AfD hingegen, die als konservative Partei für das Gegenteil der genannten maximalschädlichen Positionen steht und nicht verboten ist, die im Bundestag und in 14 Landtagen parlamentarisch vertreten ist, die von fast jedem vierten Deutschen gutgeheißen wird und deren Programm noch am ehesten mit der christlichen Lehre beider Konfessionen übereinstimmt, kostet ihn jedoch sein Pfarramt.

Politisches Engagement nur mit genehmer linksgrüner Gesinnung

Michaelis hatte schon 2021 unter Beweis gestellt, dass er die zeit- und systemüberdauernde hündische Staatstreue der Kirchen nicht bereit ist mitzumachen. Nach einem Auftritt vor Kritikern der Corona-Beschränkungen in Sonneberg war er als Vorsitzender des Thüringer Pfarrvereins abgewählt worden. Seit November 2023 ist er in Sachsen-Anhalt tätig. Mit der Kirchenleitung ging er denn auch hart ins Gericht: Diese bewege sich außerhalb des Rechts. Für ihre Entscheidung gebe es keine stichhaltige theologische Begründung. Es handele sich um freie Wahlen, an denen er als deutscher Staatsbürger unter Wahrnehmung seines passiven Wahlrechts teilnehme. Eine Kandidatur dürfe ihm gemäß Grundgesetz nicht zum Nachteil ausgelegt und Gespräche dürften auch mit der AfD nicht verweigert werden, erklärte er.

Dass der Verfassungsschutz die Partei in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextremistische Bestrebung einstuft, hält auch Michaelis – rundum zutreffend – für ein durchsichtiges parteipolitisch motiviertes Manöver durch eine weisungsgebundene Behörde. Da es ihm bei seinem kommunalpolitischen Engagement in Quedlinburg vor allem um Fragen des Denkmalschutzes geht und nicht um die weltanschaulichen Reizthemen, die den um Machtverlust bangenden Linksstaat gegen die AfD auf den Plan rufen, machen Diskriminierung und Pfarreiverlust für Michaelis – der ja von der AfD nur unterstützt wird, selbst jedoch parteilos ist – noch absurder. Wenn die EKM die Position vertreten würde, dass Pfarrer generell keine politischen Ämter ausüben dürfen, wären die Maßnahmen gegen den Pfarrer zumindest konsequent und nachvollziehbar. Die Begründung Lehmanns selbst bringt die Heuchelei jedoch auf den Punkt: Engagement ja – aber nur mit genehmer Gesinnung. Die Evangelische Kirche bestätigt damit wieder einmal, dass sie heute weniger eine christliche Kirche denn eine Vorfeldorganisation der Grünen ist.

16 Responses

  1. Dreckskirchen mit ihren schmutzigen Antidemokraten als
    Macher, die das Volk spalten, statt wie es im Buch der Bücher steht, zu einen !

    Tretet aus diesem politischen Kirchenjoch zu Hunderttausenden aus, denn es kann nicht sein, was diese
    politischen Funktionäre aus den Kirchen und dem Glauben machen.

    Wenn ich schon den Dickleibigen Marx sehe und höre, kommt Ekel und gröbste Verachtung auf.
    Da gleich gilt auch für den politisch linksgrünlichen Typen Bedford-Strohm.

    Habe bereits seit mehr als 30 Jahren dem Kirchenladen, welches ich als großen Wirtschaftsbetrieb bezeichne, den
    Rücken gekehrt und es nicht bereut.
    9 % der zu zahlenden Einkommenssteuer gespart und das waren Tausende und aber Tausende von DM, die bestens anderweitig verwendet werden konnten !

    Habe auch bemerkt, das sich Funktionäre beider Kirchen dem Islam-Glauben und deren Vertretern, man kann es nicht anders sagen, als das sich anbiedern !

    Abwarten, in spätestens 20 Jahren wird der Islam Kirchen und weiteres Eigentum erobern, beschädigen und Christen im Lande jagen und noch mehr !
    So wird es dann in der gesamten Politik aussehen, wir werden nur noch eine Minderheit sein, die sich dem Islam
    unterordnen muss mit wenig bis gar keinen Rechten.

    Die Rechtsordnung könnte dann auch die islamische Sharia sein.
    Besser vorher sterben, noch besser dorthin auswandern, wo der Islam sich noch nicht breit gemacht hat !

    Die letzten Vorbereitungen für die Verbreitung des Islam durch Massenzuwanderung hat bereits die grünlinke Politik gesorgt.
    Pfui und abermals pfui, wie hier unsere Kultur, unsere Sicherheit, unsere Sozialkassen u.v.a. mehr durch dümmste Politik kaputt gemacht wird.
    Anders, besser wählen, alternativ wählen, das wäre erst einmal eine Teillösung der Probleme !

    23
    1
  2. Einfach anmaßend, menschenverachtend, erbärmlich und verlogen!

    Die Clique der “Nächstenliebenden” – ach ja?!

    Da fehlen jetzt ein paar Sprüche aus dem NT, die mit ihre Aussagen die Aktualität einiger Bibelworte unterstreichen …

    10
    1. oh gott oh gott…..ich hätte noch 14 afd- mitglieder, sind aber alles 4-8 jährige knäblein…
      gelle herr pfarr das geht doch immer… aber ja mein sohn… komm mal mit in den kirchenkeller… muss dir was zeigen…

  3. Das Hauptmerkmal der evangelischen Amtskirche (EKD) ist ihre maximale Verlogenheit.
    Die Bischöfe, General-Sup., der Konsistorial-Präsident, Konsistorialräte, Kirchenräte usw. (viel seltener die Pastoren) des BEK (DDR) rekrutierten sich zum Großteil aus MfS-Mitarbeitern, während viele ordinierte Pastoren in der EKD-West treue Trojanische Esel Mao Tse Tungs oder der DKP waren.
    Jeder erinnert sich gewiss an jenen EKD-Boss, dazu Landesbischöfin mit einer ganzen Latte von höchst ehrwürdigen Ämtern, der vor einigen Jahren eine eindrucksvolle Fasten-Predigt absonderte mit der Aufforderung, öfters das Auto stehenzulassen und auf Alkohol ganz zu verzichten. Aber Gott ist gerecht und läßt sie zwei oder drei Tage später HINTER einer roten Ampel in dem teuersten VW-Produkt von der Polizei erwischen – voll wie ein Pole am Zahltag.
    Bei dieser evangelischen Kirche gilt Luthers Satz, da „wäre ich eher eine Sau geworden denn ein Christ“.

  4. die evangelischen kirchen waren im sogenannten 3. reich die ersten die sich bei den nazis angebiedert hatten >>>>>DEUTSCHE CHRISTEN Pfui Deibel. Tretet in Massen aus beiden Kirchen aus:beide taugen nichts.Die Bischöfe schwelgen mit vom deutschen Staat finanzierten Gehältern, und rufen zur christlichen Solidarität mit den Armen der Welt auf. Ich habe nur äußerst selten gehört das die kirchlichen Großkopferten etwas gespendet haben. Spart euch euer Geld dann habt ihr mehr davon.

    9
    1
  5. Links und Rechts sind lediglich die Handlanger der Mitte. Alle gemeinsam bewegen sich in einer Fiktion, die sie – zusammen mit ihren Anhängern – als “alternativlos” und deswegen auch für “ernst” erachten, was insgesamt typisch für ein Herrschaftssystem ist, wo es im gemeinsamen Kopfknast nur noch darum geht, die “ungerechten” gegen “gerechte Autoritäten” auszutauschen.

    Den Feind, den man dabei im Gegner zu erkennen meint, ist lediglich eine Projektion des eigenen “Ichs”, als der Feind selbst, alle Lager letztlich vereint im gemeinsamen Gegeneinander, die Schuld beim andern suchend.

  6. Verrückte vergehen sich bei uns im Land wie die Heuschrecken. Haben wir sonst keine Probleme?
    Wer gefeuert werden müsste steht doch wohl außer Frage, aber sicher kein Pfarrer

    4
    1
  7. An welche Zeiten erinnert mich das nur, egal, ist nicht das erstemal, dass sich die Kirche Systemen anbiedert.

  8. Die Kirche ist die Heimat Satans und der pädophilen Kindermörder! Als “Nächstenliebe” jagten und fingen sie Menschen und richteten sie grausam! Ein Jeder der nicht aus der Kirche ausgetreten ist oder austritt ist für mich ein Mittäter, denn sie machen es wieder!

  9. Absolut unfassbar und skandalös. Man will es nicht glauben, was hier vor sich geht. Der Laden fliegt bald mit einem grossen Knall auseinander. Es wird immer offensichtlicher, dass die Prophezeiungen wahr eintreffen.

  10. Wie in einem anderen Kommentar schon erwähnt habe ich den Eindruck diese gesamten von der Kirchensteuer finanzierten Kirchen sind die Nachfolger der “Deutschen Christen” des 3. Reiches. Es gibt gewiss auch einige Pfarrer die wirkliche Christen sind, aber die Regel ist dies nicht. Christen sind, um dies hier klar zu stellen, nicht die Getauften und im sog. christlichen Abendland Geborenen sonder die Nachfolger Jesu Christi u. nicht die Mitglieder irgendeiner Kirche od. Organisation.