One World, one Nation? Rassismus und Diskriminierung sind auch unter Muslimen weit verbreitet

Das Rassismus-Gejaule geht meist gegen Deutsche – dabei diskriminieren sich die Zuwandererethnien untereinander noch mehr (Symbolbild:Pixabay)

Bei der diesjährigen Schwulenparade des Christopher Street Day in Karlsruhe wurden mehrere Teilnehmer von 30 Männern mit „südländischem Erscheinungsbild” verprügelt und eine Regenbogen-Fahne verbrannt. Auch an anderen Orten der Stadt soll es zu ähnlichen Übergriffen gekommen sein. Der „Journalist” und Podcaster Malcolm Ohanwe, Araber mit dunkler Hautfarbe und afrikanisch anmutendem Nachnamen, berichtete vor zwei Jahren im „Spiegel” über seine ersten Rassismuserfahrungen, die er mit Türken machen musste. Über die anti-israelischen pro-palästinensischen Auswüchse durch Araber bei diversen Aufmärschen wurde an anderer Stelle ja schon mehrfach berichtet.

Alles kann jedoch getrost unter einem Nenner zusammengefasst werden: Genauso, wie das Gerücht existiert, es gäbe keinen Rassismus von Schwarzen gegenüber den Weißen, so ist es ein absolutes Ammenmärchen zu behaupten, die Muslime wären völlig frei von Aversion, Hetze und Diskriminierung gegen Andersartige. Im Gegenteil: Dass man ausgerechnet jenen Menschen, die den Hass auf Juden und Christen wieder salonfähig machen, auch noch gutschreibt, sie kennen weder Rassismus noch Vorurteile, ist nur ein weiterer Beleg für die Naivität und Weltfremdheit der selbsternannten „People of Color”.

Fatale Traditionen

Ihr habt alle AIDS!“, „Schwarze Afrikanerinnen heiraten wir nicht!“, „Du bist dreckig und dumm!“, „Nestbeschmutzerin“ oder „Wir Muslime haben Euch die Zivilisation gebracht!“ sind nur ein paar von vielen drastischen Beschimpfungen, welche die Schwarzafrikanerin Aaliyah aus Aachen über sich ergehen lassen musste. Zwar ist sie selbst eine Muslima, wird jedoch von ihren Glaubensbrüdern und –schwestern wie ein Mensch dritter Klasse behandelt, wie sie 2019 in einer ZDF-Reportage berichtete. Dabei sprich die junge Frau selbst von „völkischer Überlegenheit“, wenn es um die „weißen Muslime“ geht. Auch Führungspositionen innerhalb des Islams werden nur an hellhäutige Araber und Orientale vergeben. Und die Frauenquote? Hier würden unsere Feministinnen endlich mal erfahren, was männliche Dominanz tatsächlich bedeutet.

Generell ist die Abwertung schwarzer Menschen („Colorism“) sehr weit verbreitet. Weiß gilt auch im Islam als die Hautfarbe der Herrscher, was durch den islamischen Kolonialismus in Afrika bedingt wurde, wo der Islam über 1.300 Jahre lang wütete und mit schwarzen Sklaven handelte. Für Kritik ist man wie immer in keinster Weise zugänglich. Hingegen haben Menschen den Islam aufgrund des anti-schwarzen Rassismus schon wieder verlassen. Unter anderem, weil auch Männer aufgrund ihrer Hautfarbe bei der Eheschließung herabgewürdigt werden, wie ein Deutsch-Kongolese in der besagten Reportage erzählt. Der anti-muslimische Rassismus wäre hingegen die „reinste Heuchelei“, so der Betroffene. Man würde sich zu den Opfern schlechthin stilisieren, jedoch das eigene menschenfeindliche Weltbild unverblümt ausleben, zumal die Muslime auch noch jede Menge Unterstützung von den linken Gutmenschen für ihr moralisch fragwürdiges Benehmen erhalten.

Vor allem viele Türken fallen negativ auf

Die Türken zeigten gerne mit den Fingern auf den oben genannten Ohanwe, um ihn dabei als „Zenci“, dem türkischen Wort für Nigger, zu beleidigen. „Ein buntes Klassenzimmer ist nicht gleich eine rassismusfreie Zone“, so der Migrant im Spiegel“-Interview von 2020. Auch mit Tieren wurde er schon verglichen. „Anti-schwarzer Rassismus sprießt und gedeiht nur so in Familien mit arabischem, türkischen, afghanischem oder bosnischem Hintergrund“, berichtete Malcolm weiter. Ferner bestätigte er die imperialistische Vergangenheit des osmanischen Reiches mit seinem millionenfachen Sklavenhandel. Und dass man hier liebend gerne alle Verbrechen verromantisieren würde. Im Libanon oder den Arabischen Emiraten würden Afrikaner noch heute für die niedrigsten Arbeiten ausgebeutet werden. Selbst der gemeinsame Glaube ist da keine Aufwertung. Heulen die Türkinnen bei uns rum, weil sie wegen des Kopftuches keinen Job erhalten, so ist man deutlicher weniger verlegen, wenn es um die Diskriminierung anderer am Arbeitsplatz geht. Unverfroren behauptet man zudem noch, das HIV entstanden sei, weil die Afrikaner Affen vergewaltigt hätten.

Die „One World, one Nation“-Fetischisten müssen sich schon längst gefallen lassen, durch ihre erzwungene Durchmischung mehr Hass und kulturelle Differenz aufzuwerfen als ihnen selbst lieb sein dürfte. Wie sich Lehranstalten, die gleichzeitig eine „Schule gegen Rassismus“ propagieren, in der die deutschen Kinder jedoch zur gemobbten Minderheit gemacht werden, jetzt noch rausreden wollen, ist ebenfalls eine Frage für sich. Internationale Wochen gegen Rassismus sind deshalb nur das Zerrbild einer modern-dekadenten Toleranz für Menschen, die ständig welche für sich selbst beanspruchen, jedoch bei weitem keine verdienen.

 

Dieser Beitrag erschien auch auf beischneider.net.

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4 Kommentare

  1. Den Rassismus an einem Volk oder einer Volksgruppe festzumachen ist genauso naiv und dümmlich wie Rassismus an sich. Rassismus hat viele Gesichter und fängt im kleinen zum Beispiel beim Dialekt einer Sprache an (Siehe hier Sachsen und Berliner). Rassismus ist ein Verhaltens- Muster das die Herrschenden in Politik und die Medien benutzen um die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Anstatt die Ursachen zu bekämpfen, zum Beispiel gleichberechtigtes Miteinander aller Menschen hervor zu heben, egal welcher Hautfarbe und Sprache werden die Unterschiede überbetont. Menschen brauchen Kommunikation, das setzt solidarischen Umgang miteinander voraus und keine Hass- und Feindbilder. Vernünftiger Umgang und die Achtung des anderen als Mensch, nicht seine Kriminalisierung an sich, ist die Grundvoraussetzung um Rassismus nicht aufkommen zu lassen. Dazu gehört auch die Sozialisierung des Menschen um ihm die Möglichkeit zu geben in einer Gesellschaft zu leben. Anti- Rassismus kann man lernen. Wenn man Mensch bleiben will sollte man es lernen. Siehe hier auch der Umgang mit Russland.

  2. Bleibt nunmehr Staat- bzw. Staatsgewalt in gewissen Ausführungen den Muslimen
    straffrei überlassen?
    Wie weit sind wir Dank der Politik eigentlich verkommen?
    Auf der anderen Seite, welchen Mehrwert bringen Schwulen/Lesben-Öffentl.
    Zurschaustellungen?
    Hinzu kommen dabei noch Außergewöhnliche als divers Diverse.
    Derartige Triebbarkeiten, muss das denn öffentlich sein?
    BRD hat fertig, fertiger geht gar nicht mehr.

  3. Makumba !
    Rassismus gab es schon vor 50 Jahren in Deutschland allerdings ausgehend von langen farbigen Selbstdarstellern , die bei Neckermann , Showschnitzten um die Verkaufszahlen afrikanischer Schnitzereien zu steigern . Wiedergesehen am Abend in der Disco , war kein weibliches Wesen , trotz männlicher Begleitung vor ihnen sicher . Da gab`s von uns Nazi Weißbroten was zwischen die Hörner .
    Zu dieser Zeit gab es überwiegend “ hier arbeitende “ Italiener , Spanier und Juguslawen . Ich hatte einen italienischen Kumpel der mit seinen Geschwistern , soviel Geld Nachhause schickte um nach 5 Jahren wieder nach Italien zugehen wo ihr Vater in der Zwischenzeit ein Taxiunternehmen aufbaute.
    Die Muslime , viele Türken kamen erst später und betrieben sofort Vetternwirtschaft , Autohandel und drängten Deutsche Händler aus dem Markt , kauften nur bei Deutschen wenn es nicht anders ging . Auch wußten die als erste wo eine günstige Wohnung frei wurde , die sie unter Beschlag nahmen . Durch deren Lautstärke und Beschlagnahme des Umfelds , zogen Einheimische aus.
    Später , waren sie die ersten die in Deutschland ohne Steuern zuzahlen gut lebten . Nein Zigeuner waren das nicht ? Die wollten meistens Teppiche in Zahlung geben und betrieben Handel auf Märkten .

    Wenn man Heute sein Auto privat verkaufen möchte oder ein gebrauchtes Auto sucht , landet man zu über 90 % bei Muslimen und muß leere Versprechungen und Beleidigungen in kauf nehmen ! Weis jemand warum das so ist ?
    Vielleicht machen die Schrottfahrzeuge wieder fahrtüchtig und haben TÜV Beziehungen ?
    Ich weis , Thema verfehlt : 6 setzen

  4. Immerhin wird hier ein Tabu gebrochen. Dennoch die leider üblichen Halbwahrheiten (nicht dem Artikelautor anzulasten).
    Araber haben historisch keineswegs helle Hautfarbe als ideal angesehen, sondern ihre eigene in der Mitte: die Weißen waren zu hell, die Schwarzafrikaner eklig dunkel: der Rassismus enstand im muslimischen Arabien (Lesetip: Dario Fernandez Morera ‚The myth of the Andalusian Paradise‘).
    Auch haben die Araber keineswegs nur Schwarzafrikaner versklavt: Mehr als Hundert Jahre länger als die Europäer Schwarze nach Amerika verschleppten (die sie im Übrigen von Arabern gekauft hatten!) haben Araber weiße Europäer versklavt – man rechnet mit mehreren Millionen (Lesetip: Egon Flaig ‚Weltgeschichte der Sklaverei‘)
    Ausnahmsweise Empfehlung ZDF mediathek:’Freibeuter der Meere: die Korsaren Teil 1′ (bei aller Einseitigkeit bemerkenswert ehrlich).
    Daß Millionen weiße Europäer versklavt wurden, verschweigt Malcolm Ohanwe wohlfeil: könnte er sich als schwarzer Araber sonst noch im Spiegel ertragen?

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