Pandemie ohne Gesundheitsminister: Keiner will am Ende hängen

Alle kompetenten Minister der alten und neuen Bundesregierung auf einem Bild (Foto:Imago)

Ruprecht Polenz kann tatsächlich auch noch Tweets mit Informations-, nicht bloß Ätz- und Hetzgehalt absetzen: Was er heute früh früher als viele andere bekanntgab, wohl unter Berufung auf interne Informationen, kann getrost als Knüller bezeichnet werden: Die neue Ampelkoalition plante offenbar allen Ernstes, die Regierungsgeschäfte ohne Gesundheitsminister aufzunehmen. Das Amt, derzeit noch geschäftsführend vom Pharmalobbyisten Jens Spahn besetzt (der ohnehin jenseits von Gut und Böse ist und als „in too deep“ bezeichnet werden kann), sollte erst nach der Pandemie wieder vergeben werden.

Lassen wir hier einmal beiseite, was es eigentlich bedeutet, wenn inmitten einer angeblichen Gesundheitskrise das zuständige Fachministerium vakant bleibt; ein Krieg kann zwar ohne Generalstab schwer gewonnen werden, doch die Laienspieltruppe an fachfremden Amateuren und Aktivisten , die es jetzt in die höchsten Ministerämter schafft, wird sicher auch noch nebenher mitbewältigen – denn wer als „Völkerballexpertin” und Trampolinmatratze das Auswärtige Amt leitet, der macht auch noch das nebenher locker mit.

Der eigentliche Grund dafür, dass den Job unter ernsthaften Kandidaten wohl niemand machen will, ist der, dass sich den Schuh des obersten Krisenmanagers in dieser kritischen Phase niemand anziehen will. Vermutlich dämmert denen, die gerade auf der Flucht nach vorne in den totalitären Impfstaat sind, dass sich der Volkszorn, den sie derzeit noch auf Ungeimpte richten, schneller gegen sie selbst wenden könnte als ihnen lieb ist. Da wäre dann „der/die/das Gesundheitsminister” natürlich erste Anlaufstelle. Sie haben, auf gut Deutsch, blanken Schiss. Die Ahnung, dass in diesem Staat etwas ganz fürchterlich falsch läuft und sich gesamtgesellschaftlich in eine äußerst  bedenkliche, bedrohliche Richtung entwickelt, scheint sich hier bereits durchzuschlagen.

Stockholm-Syndrom-Opfer rufen nach Lauterbach

Die naheliegende Lösung, die von völligen Stockholmsyndrom-Opfern der panikverhetzten Bevölkerung zuletzt sogar noch mit Bürgerinitiativcharakter propagiert wurde, den hochgradig verhaltensauffälligen überführten Lügner, falschen Propheten und Berufsneurotiker Karl Lauterbach (aka „SPD-Gesundheitsexperte“) zum Minister zu machen (unter anderem durch den Hashtag „#WirwollenKarl„, ist wohl vom Tisch. Zwar wäre Lauterbach der einzige Kandidat gewesen, der so scharf auf dieses Amt ist, dass ihn auch spätere etwaige Konsequenzen im Falle einer politischen „Corona-Dämmerung” oder gar Umsturzes genauso wenig jucken würden, wie er sich bisher um seine unzutreffenden Prognosen einen feuchten Kehricht geschert hat; doch die SPD fürchtet wohl, bei einem Kippen der Stimmung einen beispiellosen Wäherverlust hinnehmen zu müssen, wenn sich Lauterbach im Amt als ebenso unsäglich erweist wie bei seinen zahllosen Talkshowauftritten.

Gleichwohl, so berichtete heute Mittag nun „n-tv“ in seinem Liveticker in Abweichung von Polenz‘ Tweet, soll das Amt des Gesundheitsministers nun doch besetzt werden, und zwar von einem noch nicht näher benannten SPD-Politiker. Lauterbach aber soll es nicht werden, er bleibt uns also – dieser Meldung zufolge – wenigstens auf der Regierungsbank weiterhin erspart.

16 KOMMENTARE

  1. Das verstehe ich nicht, denn Grusel-Karl würde dieses Ampel-Kabarett doch erst richtig vervollständigen.

  2. „Menschenverachtend: Merz fordert: „Kein Ungeimpfter mehr im Büro““
    Ansage v. 24.11.2021
    Dieser radikale Neoliberalist will CDU-Vorsitzender werden?
    Alle drei Kandidaten taugen für die Bürger nicht die Bohne !

    Faschisten, Kapitalisten, Diktatoren unter sich, die nur eines zum Ziel haben,
    uns Bürger ihren Irrsinn zu diktieren, uns zu erziehen, zur Nadel zu zwingen,
    Freiheiten zu nehmen, gesetzwidrig u.a. im Sinne der Pharma vorgehen.
    Das ist Diktatur pur.
    Ich wage eine Prognose, es wird brutale Unruhen mit äußerster Härte geben und
    Politiker und ihre Helfer werden Teile sein.

  3. Die Tatsache, dass es Schwierigkeiten gibt, einen Gesundheitsminister zu benennen, weil keiner den Job machen will, sagt mir mehr über die Sicherheit der Covid-Impfstoffe als jede medizinische Studie.

  4. Wollen wir wetten, dass derjenige, der jetzt Gesundheitsminister wird, jetzt schon weiß,
    1. wie lange er den Job machen muss,
    2. wann und wie er aus dem Amt des Gesundheitsministers hinausbefördert wird und
    3. wie es nach dem Amt des Gesundheitsministers karrieretechnisch nach oben weitergeht.
    Wer immer jetzt noch Gesundheitsminister wird, hat doch jetzt schon den Arbeitsvertrag in der Privatwirtschaft für die post-politik-Zeit unterschrieben.

    Spahn hat seine Villa ja auch vor oder recht früh in der Pandemie-Zeit bekommen. Also quasi Vorkasse.

  5. Mit Lauterbach werden sie dann die Zwangsspritze einführen, und Militär und Polizei werden losziehen. Meine Firma macht inzwischen Personalinventur und filtert die Ungespritzten heraus.
    Nur noch eine Frage der zeit, bis aus dieser Richtung ein Angebot kommt, daß ich dann nicht ablehnen kann, weil sie meine Familie als Geisel haben.
    Eine Kündigung anzunehmen und dann doch Zwangsgespritzt zu werden, kann ich mir da nicht wirklich leisten.
    Und mit der Russisch-Roulette-Spritze und den folgenden Regelboostern wird es kein Spaß mehr !
    Dieses Terrorregime wird nicht lange halten – spätestens wenn in einigen Monaten die Wirtschaft zusammenbricht und das AAA-Rating im Lokus verschwindet, werden die Karten neu gemischt !
    Allerdings muß man erst einmal die Spritze überleben !

  6. @zdago einfach durchhalten! Habe auch Familie und Kinder und beuge mich trotzdem nicht. Einen Job kann man finden, eine ruinierte Gesundheitbleibt vtl für immer!!

  7. Alle Chargen dieser mRNA-Spritzbrühen sind m.E. unterschiedlich. Das konnte man schon unter dem Mikroskop bei diversen Proben feststellen. Das ist wohl auch der Grund all der verschiedenen Nebenwirkungen. Nun mag man sich fragen „Wieso sollten die unterschiedlich sein“? Meiner Überlegung nach aus einem ganz einfachen Grund: weil man eben genau diese unterschiedlichen Reaktionen erwartet und nun feststellen will, WELCHE Inhaltsstoffe bzw. Gen-Unterschiede zu WELCHEN Ergebnissen führen! Das mag für den Moment unwahrscheinlich klingen, aber WIE SONST außer experimentell sollte man das herausfinden können? Vielleicht bewirkt ja eine dieser Variationen sogar ewige Gesundheit und/oder Langlebigkeit? Wer weiß das schon!? Eins ist jedenfalls sicher: der verwendete QR-Code dient zu mehr als nur zur Kennzeichnung des Spritzstoffes. Dafür wäre nämlich ein simpler BAR-Code mehr als ausreichend. Mit dem QR-Code kann man aber ALLE relevanten Daten zur späteren Auswertung speichern bzw. auswerten: Alter des Impflings, Herkunft, Vorerkrankung, Nebenwirkung, Blutgruppe und was der Dinge mehr sind.
    Für eine einfache Erfassung von Nebenwirkungen oder Charge der Spritzbrühe wäre dieser Aufwand nicht erforderlich. Es macht NUR IN DIESEM ZUSAMMENHANG SINN

  8. Ich plädiere für die Wiedereinführung der Todesstrafe. Nicht für lommelige Serienmörder, die ihre Opfer in mühsamer Handarbeit einzeln abschlachten, sondern etwa mit dem Wortlaut:
    „Wer vorsätzlich mehr als eine Million Menschen wesentlich und nachhaltig an Gesundheit oder wirtschaftlicher Existenz schädigt, muss mit dem Tode bestraft werden“.

  9. Keine Sorge, der dümmliche ungepflegte Medienkaspar wird´s schon machen…das ist für seine armseelige Figur doch der Lebenshöhepunkt…

  10. Österreich hat den Paragraphen Landzwang und der muß Anwendung finden!

    § 275 StGB Landzwang StGB – Strafgesetzbuch

    (1) Wer die Bevölkerung oder einen großen Personenkreis durch eine Drohung mit einem Angriff auf Leben, Gesundheit, körperliche Unversehrtheit, Freiheit oder Vermögen in Furcht und Unruhe versetzt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.

    (2) Hat die Tat

    1. eine schwere oder längere Zeit anhaltende Störung des öffentlichen Lebens,

    2. eine schwere Schädigung des Wirtschaftslebens oder

    3. den Tod eines Menschen oder die schwere Körperverletzung (§ 84 Abs. 1) einer größeren Zahl von Menschen zur Folge oder sind durch die Tat viele Menschen in Not versetzt worden, so ist der Täter mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.

    (3) Hat die Tat aber den Tod einer größeren Zahl von Menschen nach sich gezogen, so ist der Täter mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.

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