Putin-Macron: Social Distancing beim Spitzengipfel

Mindestabstand übererfüllt: Macron, Putin (Foto:Imago)

Diplomatische Verwerfungen wegen unklarer Testergebnisse auf einen harmlosen Schnupfen, Zoff wegen nicht eingehaltener Mindestabstände; potentielle Atomkriegsgefahr, weil etwas mit dem Corona-Schnelltest nicht in Ordnung war: Was noch vor einigen Jahren in jeder drittklassigen Hollywood-Drehbuchskizze für einen trashigen B-Movie abgelehnt und wegen allzu arger Konstruiertheit als schwachsinnig verworfen worden wäre, ist heute brandgefährliche Realität geworden: Beim Treffen zwischen Wladimir Putin und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll der russische Staatschef seinen Gast auf Abstand gehalten haben, weil Macron sich weigerte, zuvor einen PCR-Test zu absolvieren.

Die ursprüngliche Sorge Macrons soll eigentlich die gewesen sein, dass er fürchtete, durch den Abstrich könne seine DNA in den Besitz russischer Wissenschaftler gelangen. Eine noch schlechtere Drehbuchidee? Nicht wirklich; Sicherheitsbedenken dieser Art bestanden auch schon vereinzelt bei westlichen Staatsbesuchen in China.

Gesundheitsprotokolle statt Diplomatie

Unter dem Eindruck früherer mutmaßlicher Geheimdienstanschläge sowohl auf ausländische Politiker (man denke an den Dioxin-Anschlag auf den ukrainischen Präsidenten Wiktor Juschtschenko) als auch auf Dissidenten (Wien, Berlin-Tiergarten…) ist es mehr als nur Paranoia, hier von denkbaren künftigen Gefährdungszenarien auszugehen – selbst für ein französisches Staatsoberhaupt. Offiziell nannten französische Medien als Grund für Macrons Testverweigerung freilich Unmut über ein schikanöses Gesundheitsprotokoll der russischen Behörden, das viel zu zeitaufwendig gewesen sei.

Unfähige „Trottel*Innen“ und minderqualifizierte Quereinsteiger, die von deutscher Seite aus Außenpolitik betreiben; undiplomatische Provokationen von jenseits des Atlantiks; unnötige Corona-Testhürden: Wenn es demnächst wirklich in Europa wieder knallen sollte, kann man die Schuld jedenfalls klarer als irgendwann zuvor in der Geschichte famosem Dilettantismus und künstlich geschaffenen Nebensächlichkeiten zuschieben: Außenministerinnen, die nicht einmal korrekt Englisch können, senilen US-Präsidenten und kafkaesken Infektionsschutzritualen.

4 Kommentare

  1. Fake. Auf Justschenko wurde nie und zu keinem Zeitpunkt ein Dioxin-Anschlag verübt. Justschenko hat sich einer kosmetischen Behandlung unterzogen, die schiefgelaufen ist.

  2. Daß die Außenministerin grottenschlechtes Englisch spricht, wäre hinnehmbar. Wenn in ihrem Lebenslauf nicht stehen würde, daß sie in London Völkerrecht studiert hat.

  3. Jetzt ist die Katze aus dem Sack !!!!

    DIEBSTAHL von DNA-Daten !!!

    Deshalb die weltweite Pandemie, um an die DNA von JEDEM BÜRGER zu kommen.
    Die Amis arbeiten schon seit Jahren an so einer Datenbank.

    BEGRÜNDUNG : JEDER BÜRGER STEHT UNTER GENERALVERDACHT ein krimineller zu sein!!! ausgenommen die gewählten!!

    Deshalb ist die Polizei auch soo eifrig Hilfe zu leisten. Für die gute alte Polizeiarbeit fehlt den heutigen was.
    Rechtswidrige Beweisnahme ist mit einem Beweisverwertungsverbot belegt.
    ILLEGAL BESCHAFFTE BEWEISMITTEL.

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