Schöne Neue Welt: Die Narrativ-Terroristen

Lenin und der Schnee von gestern (Foto:Imago)

Dereinst, glauben die Guten, wird die Welt ein menschengemachtes Paradies sein, weshalb es sich lohnt, unermüdlich auf den paradiesischen Zustand hinzuarbeiten. Die Luft wird rein sein, das Wasser überall sauber, die Menschen werden sich in einem gesunden Weltklima alle miteinander liebhaben, sich „gesund“ ernähren, Unterschiede werden ihre Bedeutung verloren haben, Hader & Zwietracht werden der Vergangenheit angehören, der Neid wird verschwunden sein, alles und jeder wird in Harmonie mit allem und jedem leben. Das ist mehr so der Generalentwurf. Ein Hirngespinst also.

Unter den Guten gibt es die Macher. Sie machen zum Beispiel Wein, Möbel, Frisuren und Lieder. Sie sind Weinmacher, Möbelmacher, Frisurenmacher und Liedermacher. Sie sind die Erleuchteten und kreativ in der Kulturfabrik. Ihre Menschenliebe ist schier unermeßlich. Sie fordern jeden auf, sich „einzubringen“ mit seinen Talenten, um „die Zukunft zu gestalten“. Warum? Weil sie sich für unsterblich halten und glauben, daß sie „die Zukunft“ noch erleben werden. Die Zeit geht an ihnen spurlos vorüber. „Macht heute dieses nicht und jenes nicht, macht dafür etwas anderes, damit ihr es in der Zukunft ‚besser‘ habt”, sagen sie. Wer sie für völlig durchgeknallt hält, ist ein böser Mensch. Die Guten sagen: „Ihr müsst heute verzichten, damit eure Kinder und Enkelkinder es morgen ‚besser‘ haben.” Und während sie so reden, geht im Hier & Jetzt alles den Bach runter. Man muß die Guten nicht für durchgeknallt halten, sondern man kann sich sicher sein, daß sie komplett durchgeknallt sind. Evident findet das Leben immer in der Gegenwart statt, in der Zukunft nur theoretisch – und selbst dort nur noch für eine begrenzte Zeit. Nur noch zwei Wochen, nur noch diesen Winter, nur noch nächstes Jahr – dann werden Friede, Freude, Eierkuchen herrschen. Lebt nicht jetzt! Lebt später! Das ist die reine Form des Wahnsinns.

Die Dinge vom Ende her denken

16 Jahre Merkelismus haben eine intellektuelle Wüste aus dem einstigen Land der Dichter und Denker gemacht. Das Credo der Altkanzlerin ist bekanntlich, daß man „die Dinge vom Ende her denken muß“. Das heißt, daß man vorher festlegt, was später als Tatsache feststehen soll, und daß man bis dahin eben das erzählen muß, was zu dem vorher festgelegten Resultat führt. Wahrheit spielt dabei die geringste Rolle. Zielführend muß sein, was man behauptet. Man braucht „Narrative“, Erzählungen über die Wirklichkeit, die weithin für wahr gehalten werden – und zwar ungeachtet der Frage, ob sie wirklich wahr sind. Narrative sind ein Instrument, auch ein Herrschaftsinstrument. Daß dem so ist, läßt sich leicht überprüfen. Nehmen „wir“ beispielsweise das „Pandemie“-Narrativ. Eine Pandemie wäre eigentlich eine Weltseuche, bei der sich die Toten stapeln und eine gigantische Übersterblichkeit herrscht. „Wir“ haben keine gigantische Übersterblichkeit. Eine „Pandemie“ würde auch keine Ländergrenzen respektieren. Viren zeigen an der Grenze keinen Pass vor.

Ländergrenzen sind zugleich Narrativgrenzen. Das ist evident. Wenn man es unterläßt, der polnischen Regierung zu unterstellen, daß sie das polnische Volk von einer herbeidefinierten Pandemie dahinraffen lassen will, hilft ein Blick auf die Weihnachtsmärkte in Polen, um zu erkennen, was in Deutschland ein zielführendes Narrativ ist, und daß es mit der Realität nicht das geringste zu tun hat. In Polen sind die Weihnachtsmärkte geöffnet und gut besucht. Keine Pandemie in den Köpfen. Schweden eignet sich auch. Die jüngste Gesetzgebung in verschiedenen Bundesstaaten der USA erlaubt es. In Deutschland existiert eine Pandemie und in Österreich, in weiten Teilen der EU existiert eine – und auch dort nur in den Köpfen. Es gibt und es gab kein Geschehen, das wahrheitsgetreu als „Pandemie“ zu bezeichnen wäre. Die „Pandemie“ ist ein zielführendes Narrativ, eine als allgemeingültig etablierte Erzählung von der Realität. Ein grausames Märchen für Autoritäts- und Hierarchiegläubige.

Im Übrigen ist die Altkanzlerin eine Anhängerin des australischen Philosophen Peter Singer. Dessen Theorie zum Präferenzutilitarismus besagt im Kern, daß alles menschliche Denken nur der Rechtfertigung seines Willens diene. Einen Willen hat die Altkanzlerin zweifellos. Und weil es 16 Jahre lang um ihren Willen ging, hat sie behauptet, man müsse „die Dinge vom Ende her denken“. Wer seinen Verstand an der Pommesbude für eine Tüte Fritten eingetauscht hat, der glaubt tatsächlich, das sei eine realistische Herangehensweise. Ist sie nicht. Es ist eine ideologische Herangehensweise. Es ist „Merkelismus“.

Merkelismus in Reinform

Fakt ist: Der statistische Durchschnittsbürger hat ungeachtet seines Alters, seines Geschlechts, seiner Komorbidität und seiner je individellen Lebensführung eine 99,8-prozentige Wahrscheinlichkeit auf seiner Seite, daß er eine Infektion mit dem gar gräßlichen Virus überleben wird. So etwas ist keine Pandemie. Das ist noch nicht einmal eine Epidemie! Es sind lediglich bestimmte Gruppen innerhalb der Bevölkerung, deren Überlebenswahrscheinlichkeit geringer als 99,8 Prozent ist – und dann weiß man auch noch nicht, wie lange sie „überleben“ würden. Fest steht, daß letzten Endes absolut niemand überlebt. Fest steht, daß er dann, wenn er sich der Impfung verweigert, eine 100-prozentige Sicherheit hat, nicht an möglichen Nebenwirkungen der Impfung zu leiden oder gar an der Impfung zu versterben. Er wird sterben, zweifellos, aber eben nicht an der Impfung. Und mit einer 99,8-prozentigen Wahrscheinlichkeit auch nicht am Virus. Wie bescheuert muß man sein, sich unter diesen Voraussetzungen eine „Impfpflicht“ schönzureden?

Wie bescheuert muß man sein, die Anmaßung derer, die eine solche gesetzlich verankern wollen, nicht als die krasseste staatliche Übergriffigkeit der gesamten Nachkriegszeit zu begreifen? Wie bescheuert muß man sein, sich mit idiotischen Begriffen wie „Neuinfektion“, „Inzidenzwert“, „Coronazahlen“, „Fallzahlen“ und „Auslastungsquoten“ der Intensivstationen in Prozent ins Hirn scheißen zu lassen – und sich dannn auch noch rege an einer Schwachmatendebatte im Korridor solcher Begrifflichkeiten zu beteiligen, auf daß nur ja der Welt die „eigene Meinung“ nicht vorenthalten bleibe? Wie hirnverbrannt muß man sein, um sich die Reportage über einen einzigen Coronapatienten, der dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen ist, andienen zu lassen als einen Beweis für die Gräßlichkeit von „Pandemie“? Wie durchgeknallt muß man sein, den „Pandemietoten“ nicht die Zahl der Kranken, Depressiven, Suizidanten, Impfgeschädigten und Impftoten gegenüberzustellen, die nicht durch die „Pandemie“, sondern durch die tatsächlichen Maßnahmen gegen eine „herbeidefinierte Pandemie“ – das Narrativ also – jede Lebensfreude im Hier & Jetzt verloren haben? Wie gottverdammt krank ist diese „menschliche Gesellschaft“ eigentlich geworden von den Narrativen, die sie sich seit Jahrzehnten von völlig abgedrehten Ideologen in den Rachen stopfen lassen hat?

Der Klimawandel ist Realität. Auf den kommt es den Guten auch gar nicht an. Menschengemacht muß er sein, der ganz natürliche Klimawandel. Sonst nützt er nichts, der Klimawandel, zur Erreichung des Ziels. Wie macht der Mensch den Klimawandel? Mit der Industralisierung macht er ihn. Woran kann er das erkennen? Am „vorindustriellen Zeitalter“. So geht das Narativ. Meine Fresse: Es gibt tatsächlich eine unglaubliche Vielzahl an Denkbehinderten, die mit „vorindustrielles Zeitalter“ unter Klimagesichtspunkten so etwas wie einen Idealzustand erkennen, den es wiederherzustellen gilt. In der Zukunft. Kein Gedanke daran, von welcher Dauer so ein „vorindustrielles Zeitalter“ notwendigerweise sein müsste. Es wären die 4,5 Milliarden Jahre, in denen die Erde besteht, abzüglich etwa 270 Jahre Industrialisierung. Den Homo sapiens gibt es seit ungefähr 300.000 Jahren, Knochenfunde seiner Vorläufermodelle, etwa die des Homo heidelbergiensis, sind etwa 600.000 Jahre alt, wenn ich mich nicht irre. Die gesamte Menschheit existiert überhaupt erst im bislang letzten 13.500stel (!) der gesamten Erdgeschichte. Aber – „vorindustrielles Zeitalter“!

Die Symptome

Es gibt eine unglaubliche Zahl an Leuten hierzulande, die ernsthaft glauben, „vorindustrielles Zeitalter“ sei etwas anderes als der explizite Verweis auf das Industriezeitalter. Was es an Klimawandel über den gesamten Zeitraum der Erdgeschichte bis zum ersten Menschen gegeben hat, ist schier unglaublich! Und alleine innerhalb des winzigen Bruchteils der Menschheitsgeschichte. Alpengletscher, die bis ins heutige München reichten! Erst gestern noch – also vor 2000 Jahren – Weinberge in Großbritannien! Ein Land unter Eis und Schnee, das bei seiner Entdeckung vor 1.200 Jahren „Grünland“ (Grönland) genannt wurde. Aber „vorindustrielles Zeitalter“ und „Pandemie“? Um Himmels Willen: Was unterscheidet die Bewohner heutiger „Kulturnationen“ der westlichen Welt noch von einem narrativgeschädigten Affenstall!? –  Nichts mehr. In diesem Affenstall fragen „Powerfrauen“ in den sozialen Medien, ob sie die Luft in ihren Autoreifen einmal im Jahr durch frische Luft ersetzen müssen – und ob die Werkstatt das im Rahmen eines Kundendienstes miterledigt. Und sie bedanken sich artig für die Auskunft, wichtig sei nur, daß im Sommer Sommerluft in den Sommerreifen ist und im Winter eben Winterluft in den Winterreifen. Wegen der Lufttemperatur im Reifen. Und das habe ich nicht erfunden. Das ist so.

Das Narrativ der Narrativ-Terroristen reicht völlig aus, um von Natur aus verstandesbegabte Menschen zum Vieh werden zu lassen, das es gern bequem hat in seiner Denkfaulheit. Hauptsache, das Vieh darf sich für gleichberechtigt halten. Es läßt sich (des)informieren – und hält sich hernach für informiert. Weil das kleidsam ist. Sich selbst noch den Kopf zu zerbrechen – wozu? Man kann ja bei der Mehrheit nachfragen. Dann kann das Vieh in aller Unschuld auch Sätze zum Besten geben wie den folgenden: „Freilich gibt es einen menschengemachten Klimawandel. Das kann doch jeder sehen. Alle wissen es. In meiner Jugend hatte es Schnee von November bis März. Heute nicht mehr. Das ist ganz klar nicht normal. Das ist ein unnatürlicher Klimawandel. Wer das nicht erkennt, ist doch blöd. Viel blöder als ich. Ich kann das nämlich erkennen.“ Luisa Neubauer, der hellsten aller Blitzbirnen, reichen schon die Wetteraufzeichnungen der vergangenen hundert Jahre, um zu wissen, daß der Klimawandel auf gar keinen Fall ein natürliches Phänomen sein kann. Wer in aller Welt hat dieses vernunftbegabte Geisteswesen Mensch eigentlich in den Käfig seiner eigenen physischen Existenz gesteckt? Wer in aller Welt hat diesen Menschen weisgemacht, sie seien zu ihren eigenen kurzen Lebzeiten das Maß aller Dinge? Und wer hat erkannt, daß sich genau diese kollektive Zerebralphimose dazu eignet, mit Narrativen Macht über die Eingekerkerten im Zerebralgefängnis auszuüben? – Ideologen! Wo kommen die wiederum her?

Eine zugegeben etwas schräge, aus arbeitstechnischen Gründen stark verkürzte Einmischung in die christliche Glaubenslehre, die dennoch nichts anderes ist als eine Lehre von Menschen für Menschen: Es gab einmal eine Zeit, in der Menschen erkannt hatten, daß ihr Verstand ums Verrecken nicht ausreicht, sich die Unerklärlichkeit zu erklären. Evident war nur, daß es die Unerklärlichkeit gibt. Ein schönes Bild ist dieser einsame Mensch, der am Strand sitzt und die vielen Sterne am klaren Nachthimmel bestaunt. Was soll das alles? Wo bin ich? Warum bin ich? Warum bin ich ich und nicht ein anderer? Warum muß ich sterben? Warum bin ich zur Welt gekommen, wenn ich doch sowieso sterben muß? Warum jetzt? Warum nicht früher? Warum nicht später? Wo fängt das alles an und wo hört das alles auf? Was ist die Ewigkeit? Was ist die Unendlichkeit? – Und dann kam ihm eine Idee: Das ist Gott. Aber was ist Gott genau? Ich will wissen, was Gott genau ist! Sofort poppte ein Theologe neben ihm aus dem Sand am Strand auf (Pop-up-Theologe) und wollte ihm erklären, was Gott ist.

Anthropozentrismus – von Menschen für Menschen

Es hat aber nichts genützt, weil sich wieder nur zwei Menschen mit ihrem begrenzten Verstand unterhalten haben. Sie wollten eben das Unerklärliche klären. Ding der Unmöglichkeit. Sie einigten sich darauf, daß Gott das Wort ist und daß er der Anfang und das Ende von allem sei, weil das noch die klügste Erklärung war, die sie finden konnten. Fortan beteten sie zu Gott, um nicht zu vergessen, wie vorsichtig sie in ihrem Urteil angesichts der evidenten Beschränktheit ihres eigenen Begriffsvermögens sein müssen. Es gibt das memento mori, das römische Kaiser bei ihren Triumphzügen davor bewahren sollte, angesichts des Jubels der Massen überzuschnappen und sich selbst für Gott zu halten. Das war, so weit sich das mit dem Verstand beurteilen läßt, sehr, sehr weise. Ein Subalterner flüsterte dem Kaiser während des Triumphzuges immer wieder leise zu: „Bedenke, daß du ein Sterblicher bist„.

Zurück zum Strand: Jedenfalls war den beiden Menschen am Strand klar, daß sie jemanden bräuchten, der ihre Einsicht zum Gesetz macht, auf daß alle etwas von ihrer Vier-Buchstaben-Erklärung des Unerklärlichen hätten und einfach damit leben konnten, ohne unproduktiv am Strand herumsitzen zu müssen. Der Mensch lebt zwar nicht vom Brot allein, aber ohne Brot lebt er eben gar nicht. Dann trennten sie sich in aller Freundschaft, der eine wurde gläubig – und aus dem Theologen, der kurz zuvor aus dem Sand aufgepoppt war, wurde der erste Papst. Der erklärte den Menschen dann sehr verbindlich, was das Unerklärliche genau ist und schützte so die Strände davor, überlaufen zu werden, was wiederum gut für die Meeresschildkröten war. So ungefähr ist das gewesen. Ich schwör bei Gott.

Viele Jahrhunderte später kam in Deutschland jedoch ein ausgesprochener Klugscheißer zur Welt und sagte: „Da schau her, ich habe ja einen Verstand! Wozu brauche ich noch so einen Papst? Was hier los ist, das kann ich mir aber auch ganz alleine erklären. Bibel her, ich lese mal nach. Und weil die anderen alle so ausschauen wie ich – Auge, Auge, Nase, Strich, fertig ist das Arschgesicht – erkläre ich ihnen jetzt, daß sie ebenfalls alle keinen Papst brauchen, weil sie einen je persönlichen Bezug zu Gott haben.“ Das war der Ursprung der anthropozentrischen Religion unter Martin Luther. Geärgert hatte er sich zuvor über das Bodenpersonal des Unerklärlichen – und zu Recht. Luthers Anthropozentrismus im Glauben hat sich dann im Lauf der weiteren Jahrhunderte verselbständigt, „weiterentwickelt“ sozusagen, hundert neue Konfessionen sind entstanden, alle predigten sie einen je persönlichen Bezug zum Unerklärlichen – und eines Tages waren dermaßen viele bauernschlaue Sätze über Gott gesprochen, daß sich alle selber für Gott hielten. Jeder sein eigener Gott. Und so wollten sie sich dann auch aufführen – zum Segen der Anderen, selbstredend. Interpretationen von Bibeltexten noch und nöcher. Aus dem Nächsten wurde der Übernächste und sogar mit einer gerechten Sprache wurde die Bibel noch getunt.

Geschnatter im Unerklärlichen

Es hätte gereicht, einen zu haben, der allgemeinverbindlich erklärt, wozu die Bibel verpflichtet. Ende des Geschnatters im Unerklärlichen. Praktiziertes Leben. Von 1517 führt jedoch eine schnurgerade Linie über 1789 nach 1917. Dann das Jahr 1917: Das Zeitalter der Ideologen, diesen menschlichen Göttern, entblößt seine mörderische Fratze und die Eigengötter jubeln begeistert. Fortan hagelte es Narrative, daß eine Heuschreckenplage ein Kindergarten dagegen ist. Der vorläufige Endpunkt ist 2021. Die Macht haben die Narrativ-Terroristen in ihrer göttlichen Weisheit.

Es heißt, selig seien die Armen im Geiste. Was ist mit den Ärmsten der Armen im Geiste? Auch selig? Man weiß es nicht. Vermutlich werden sie sich von den Narrativ-Terroristen versklaven oder umbringen lassen. Oder sich kampflos ergeben und mit Videospielen in einer virtuellen Welt vorgaukeln lassen, das sei ihr Leben als Mensch auf Erden. Anthropozentrismus – die Enthirnung in der Unerklärlichkeit. Geburtsdatum, Sterbedatum – Anfang und Ende von allem. „Mein Gott“, „mein Klimawandel“, „meine Pandemie“, „meine Freiheit“. Zu verwaltende Biomasse. Wer nicht mitmachen will, ist kein Rindvieh, sondern ein asoziales Schwein.

Es gibt Pullover aus Schafswolle, welche „die Menschen“ von heute in der westlichen Welt austricksen könnten. Deutschland, das ist nicht mehr Geist & Kultur. Das ist Viehhaltung. Was muß das Vieh? Fressen und scheißen muß das Vieh. Was ist Futter? – Materie. Die wiederum ist auch Voraussetzung für die Entwicklung von Geist. Ein verhungerter Geist ist ein toter Geist. Mater, Materie, Materialismus ist die reine Säugervariante. Feminismus ist der Turbolader. Die Herrschaft der Materie über den Geist. Die Hölle. Eine Ampelkoalition der Narrativ-Terroristen. Was macht man mit Terroristen? Sich ihnen ergeben? Niemals. Solange es noch Reste von Geist gibt: Man setzt ihrem Great Reset stattdessen den Great Resist entgegen. Wir haben eine Kulturgeschichte. Machen wir endlich etwas daraus, anstatt uns etwas daraus machen zu lassen!

5 KOMMENTARE

  1. Eine gelungene Abrechnung!

    Zitat: „Es heißt, selig seien die Armen im Geiste. Was ist mit den Ärmsten der Armen im Geiste? Auch selig?“ – Nein, sie erkären sich selbst für heilig und sehen sich in göttlichem Auftrag!
    Wieviel bitterböser Spott in den Evangelien gegenüber den geistig Verarmten steckt, haben die Bruchstücks-Christen bis heute noch nicht erkannt/verstanden! – Zum warum, kann man nachlesen: Denken statt glauben; Jesus, Römer, Christentum.

    • „Bitterböser Spott in den Evangelien gegenüber den geistig Verarmten . . “ — Danke für diesen Impuls, das ist mir eine neue Sichtweise, der ich nachzugehen werde!

  2. Die Dinge vom Ende her denken. Dann war dies Merkels Vorstellung von Deutschland? Wie sieht dann die Vorstellung von Scholz, Habeck und Klein-Annalena aus? Mad Max lässt grüßen.

  3. @die Menschen werden sich in einem gesunden Weltklima alle miteinander liebhaben,
    das wird doch auch – wir sind mit der neuen Regierung auf dem besten Weg dorthin !
    Sie müssen das nur positiv sehen wie die Kanzlerin der Herzen – die sagte auch immer „uns geht es gut!“
    und da sie in der Pluralis Majestic sprach und damit nur sich selbst meinte, hatte sie auch völlig recht – für die anderen hat sie ihre Glanzleistung vollbracht und die Zahl der Tafeln von unter hundert auf über tausend gesteigert.
    Und mit Zwangsspritzen-Kalle werden wie auch alle Menschen glücklich machen – indem wir sie mRNA-Spritzen. Danach kommen die Juristen aus Amerika und erklären ihnen das Urteil des US Supremecourt;
    https://www.supremecourt.gov/opinions/12pdf/12-398_1b7d.pdf
    Geimpfte sind infolge der DNA- oder RNA- genmodifizierten Impfung, auf die die Impfstoff-Hersteller die Patente besitzen, bereits unmittelbar nach ihrer ersten Impfung in den Besitz des Patentes-Inhabers übergegangen

    Und Polizei und Militär werden sie überzeugen, daß nur die wenigen Ungespritzten noch Menschen sind, und denen wird es gut gehen – und die gespritzten sind nur überflüssiges Menschenmaterial, das sein Leben täglich neu aushandeln darf !
    Und so fügt sich alles nach dem Willen der Transhumanisten der WEF !

  4. Sehr geehrter Herr Erdinger,
    ich lese eigentlich viel. Sogar ziemlich viel in letzter Zeit. Alles mögliche, man möchte ja nicht im eigene Saft versauern. Da empfiehlt es sich andere Gedanken zu lesen. Und Ihre Gedanken sind besonders erbauend (nicht ironisch gemeint).
    Dieser Text passt exakt wie die Faust auf das Auge (so wie fast jeder Text von Ihnen, diesmal haben Sie aber das Auge perfekt getroffen).
    Eigentlich kenne ich niemanden (zumindest im zeitgenössischen Journalismus), der so fein und präzise den ganzen Wahnsinn unserer heutigen Zeit heraus ziseliert und damit unsere „Gesellschaft“ präsentiert und somit zur Schau stellt wie sich in ihrer eigenen Scheiße suhlt.
    Gut ist Ihre Anregung zum „Great Resist“. Kommt natürlich nur für „die Menschen“ in Frage, die sich nicht als Vieh halten lassen. Das ist ein großer Unterschied zu: die sich für Vieh halten (ohne es zu merken, natürlich), das sind in der Regel die Systemkonformen.
    Stellt sich nur noch die Frage wie man diese Resist gestaltet.
    Oder ob es sich überhaupt noch lohnt.

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