Freitag, 19. Juli 2024
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Spanien-Wahl: Kein Rechtsruck, aber Hoffnung für den Konservatismus

Spanien-Wahl: Kein Rechtsruck, aber Hoffnung für den Konservatismus

Die Führung der siegreichen Volkspartei feiert gestern Abend den Erfolg, auch wenn der weniger klar ausfiel als erhofft (Foto:Imago)

Bei der gestrigen vorgezogenen Neuwahl in Spanien blieb der von den europäischen Mainstreammedien befürchtete „Rechtsruck“ aus. Weder die konservative Partido Popular (PP) noch die sozialistische PSOE von Ministerpräsident Pedro Sanchez konnten die erforderliche Mehrheit für eine Regierungsbildung erreichen. Dennoch kann sich die PP unter ihrem Spitzenkandidaten Alberto Nunez Feijoo als Wahlsiegerin betrachten: Sie gewann 48 Parlamentssitze hinzu und kommt nun auf 136. Wenn es auch – trotz der 33 Sitze für die rechte Partei Vox – nicht für die absolute Mehrheit von 176 Sitzen reichte, ist damit eine weitere linke Regierung in Europa von den Wählern abgestraft worden.

Sanchez rief die Neuwahlen aus, da er und seine Unterstützer aus dem Linksbündnis seiner Minderheitenregierung, bei den Regional- und Kommunalwahlen Ende Mai eine krachende Niederlage einfuhren. Schlauerweise verlegte er den Wahltermin, für Südeuropa völlig ungewöhnlich, auf die Sommerzeit – in der wohl berechtigten Hoffnung, dass viele Wähler sich in den Ferien befinden, das Schlangestehen in der Sommerhitze scheuen würden und die heillos in die Defensive geratene Linke ihre eigenen Leute aus Panik leichter mobilisieren kann.

Sanchez als internationaler Sozialist, nicht Vertreter spanischer Interessen

Genau wie im Rest Europas und den USA, hat auch die spanische Linke sich völlig von ihren sozialen Wurzeln gelöst und sich bedingungslos dem Wahnsinn der woken Idiotie verschrieben. Immer weiter ausufernde Transgesetze und Sanchez` Versuch, die Niederlage der Linken im Spanischen Bürgerkrieg von 1936 bis 1939 dadurch rückgängig zu machen, dass er die Überreste des damals siegreichen Diktators Francisco Franco aus dessen Ehrenmal entfernen ließ und bei seiner Vereidigung 2019 als erster Ministerpräsident demonstrativ auf Kreuz und Bibel verzichtete, hatten bei vielen Spaniern von Beginn an Befremden ausgelöst.

In seiner weiteren Amtszeit präsentierte Sanchez sich dann folgerichtig mehr als internationaler Sozialist, denn als Vertreter spanischer Nationalinteressen. Auch seine unentschiedene Migrationspolitik und sein Entgegenkommen gegenüber Separatisten, die stärkere Autonomie oder, wie Katalonien, die völlige Unabhängigkeit anstreben, wurden ihm vorgeworfen. Spanien droht nun eine monatelange Pattsituation, die vermutlich zu weiteren Wahlen, vermutlich gegen Jahresende, führen wird. Es bleibt abzuwarten, ob es den rechten Parteien dann besser gelingt, ihre Wähler an die Urnen zu bringen.

11 Responses

  1. @Sanchez als internationaler Sozialist, nicht Vertreter spanischer Interessen
    was noch fehlt : unter Anleitung des WEF und der US-Oligarchen – wie alle “Europäer” – die nichts anderes sind als Vasallen – deren Herren jetzt eine neue Normalität anstreben !

  2. Nach dieser Wahl werden Länder wie Deutschland, Österreich oder die Schweiz noch viel mehr illegale Einwanderer für die Sozialsysteme bekommen.

    1. Und werden sich darüber freuen und bei den nächsten nationalen Wahlen nach noch viel mehr verlangen.

    1. Gleiches gescheitertes System, “Demokratie”, gleiche Ergebnisse. Tun sie überrascht …

  3. Dann, auf die Neuwahlen im Herbst abwarten, wenn die vielen Wähler vom Urlaub zurück sind. Wird sich deren Chaos ja dann hoffentlich drastisch ändern? Wo verbringen die wohl den Urlaub bei über 30 Grad? Haben die auch einen kranken Lauterbach in Spanien? 😎

    1. Haben die auch einen kranken Lauterbach in Spanien? 😎

      Das Gott sei Dank nicht, dafür aber das deutschsprachige Mallorca Magazin, das politisch korrekt auf die fake Klima Hype aufgesprungen ist.

      Heute 12.30h – 28 Grad Cel.

      Die Temperaturen bewegen sich die nächsten 7 Tage zwischen 28 bis 31 Grad, also total normal für die Balearen und Jahreszeit.

  4. Herr Löwengrub ist wieder dabei sich das Desaster schön zu saufen. Seine “konservative” Hoffnung, diese PP, ist auf Augenhöhe zur CDU, also viel Erfolg da etwas in Richtung konservativ zu finden. Es ist zu 100% NWO.

    “Genau wie im Rest Europas und den USA, hat auch die spanische Linke sich völlig von ihren sozialen Wurzeln gelöst”

    Wahnvorstellungen vom Herrn Löwengrub. Am gesamten Linkssystem war noch nie etwas sozial. Marx war ein Parasit, der lebenslang das Geld anderer Leute verbrannt hat und sich dafür eine Pseudoberechtigung (Ideotologie) ausdachte. Und noch dümmere Leute hängen diesem Irrsinn bis heute an, obwohl er nie etwas anderes als Untergang, Leichenberge, Ruinen und Elend erzeugt hat, egal wer, egal wo es gemacht wurde.

    Kaum kamen die Linken in der BRD erstmalig an die Macht, explodierten die Schulden und die Umvolkung lief so richtig an. Aber das verdrängen die BRD-Deppen ja grundsätzlich, wenn sie auf ihre Fake-Helden Brandt und Schmidt schauen. Wer Geld ausgibt, welches er nicht hat, ist niemals sozial. Es ist die a-sozialste Bande überhaupt.

    1. @ Marcus Junge

      “Seine “konservative” Hoffnung, diese PP, ist auf Augenhöhe zur CDU, also viel Erfolg da etwas in Richtung konservativ zu finden. Es ist zu 100% NWO.”
      ‐——

      Diese Aussage ist falsch: Die PP ist keine Merkill CDU, die mit Linksfaschisten paktieren würde, wie Merkill oder der Black Rock Frontmann, Fritze Merz. Mag durchaus sein, dass Teile der PP mit der NWO Agenda des Herrn Schwab sympathisieren, das gilt aber nicht für die Gesamtpartei, die in grossen Teilen noch konservativ, und das im besten Sinne, ist.

      Und vor allen Dingen gibt es keine ,Brandmauer gegen Rechts’, also gegenüber der Vox Partei, sodass durchaus die Chance besteht, dass sich hier in Spanien bald etwas ändern wird.

      Kleines Beispiel gefällig: Die Balearen werden seit den letzten Regio Wahlen konservativ regiert.

      Seit letzter Woche ist die Erbschaftssteuer für Immobilien zu grossenTeilen abgeschafft, das gleiche gilt auch die Grunderwerbsteuer. Damit hat die PP ihr erstes Versprechen eingelöst.