Staatslogik: Ungeimpfte terrorisieren, aber Impfstoff verknappen

Sehen wir hier einen Ungeimpften der Zukunft? (Symbolfoto:Shutterstock)

Viel wird dieser Tage in den freien Medien – auch auf Ansage – über die vollständige Sinnlosigkeit der Covid-Impfpflicht geschrieben. Lassen wir die hier wieder und wieder durchexerzierten Argumente einmal beiseite, nehmen wir an, es gäbe wirklich vertretbare Gründe, sich dieser verfassungswidrigen, hinterhältigen, von rein kommerziellen und keinesfalls gesundheitspolitischen Lobbyinteressen propagierten Forderung anzuschließen. Dann müsste doch, selbst nach der inneren Logik ihrer der Befürworter, jedem klar denkenden Menschen eines schnell einleuchten: Es sind dieselben Politiker, die für diese Zwangsmaßnahme eintreten, die zugleich zu verantworten haben, dass es überhaupt nicht genug Impfstoff gibt.

Damit wird die gesamte Stimmungsmache gegen Ungeimpfte augenblicklich zur Farce: Tatsächlich klagen nämlich, wenige Tage nach der von Jens Spahn verkündeten Rationierung des BionTech-Impfstoffs (sehr zum Segen des Biontech-Aktienkurses, versteht sich!), in ganz Deutschland diverse Hausarztpraxen über zu wenige verfügbare Impfdosen. Auch in Impfzentren wird der „Goldene Schuss“ knapp. Noch fahren zwar die „Fixerbusse“ durchs Land, doch die Schlangen vor ihnen werden länger. Das bedeutet konkret: Wer auch immer jetzt – sei es durch Gruppenzwang oder Mobbing am Arbeitsplatz, durch sublimen Staatsterror wie Drohungen mit Führerscheinentzug und Freiheitsstrafe, durch Bordell- oder Möbelgutscheine oder Gratisbratwurst – erfolgreich zur „Einsicht“ bekehrt wurde und sich dazu bereiterklärt, sich spritzen zu lassen, der hat dazu schon bald womöglich gar keine Gelegenheit.

Ein Hohn sondergleichen

Es wäre ein Ding der Unmöglichkeit, ein Hohn sondergleichen, der allerdings angesichts der beispiellosen politischen Stümperei in dieser Pandemie auch nicht mehr weiter verwundern würde – wenn die Regierung die Beschaffung des Stoffs versemmelt, den sie mit erpresserischen Methoden unters Volk zu bringen versucht zur seriellen Dauerpflicht zu machen. Das wäre in etwa so, als gälte die vielzitierte Gurtpflicht, aber Autos würden ohne Gurte ausgeliefert.

Besonders gravierend dabei (wie gesagt, immer aus der Logik der Impfkampagneros heraus): Die angebliche Gesellschaftsbedrohung durch Ungeimpfte wird von eben dem Staat billigend in Kauf genommen, der ihnen gar keine Gelegenheit bietet, zur Schar der „Geschützten“ aufzuschließen. Damit erzeugt die Regierung erst die „Gefährder“ (aus ihrer Sichtweise), die sie diskriminieren und auszugrenzen versucht. Etwas Vergleichbares kannte man bislang nur bei der künstlichen Fabrikation von „Nazis“ durch V-Leute oder linksradikale Agents Provocateurs.

7 Kommentare

  1. na ja – es geht der zweiten Garnitur ja auch um Gewinnmaximierung – und da weiß jeder BWL-Student, daß man durch Verknappung eines nachgefragten Gutes die Gewinne erhöhen kann.
    Und bei dem mRNA-Hype, den das Terror-Regime ausgelöst hat, kann eine Verknappung die Gewinne durcvh die Decke jagen!

  2. Wunderbar kommentiert!

    Warum wird eine Spritzpflicht angekündigt? Damit die Verängstigten Zeit genug haben, sich FREIWILLIG spritzen zu lassen. Geht der Stoff aus, isses auch gut. Dann lösen sich die Schlangen wieder auf und alle gehen zurück in die Quarantäne. Wer soll die Corona-Tragödie ernstnehmen? Wer kann über die Corona-Komödie noch lachen?

    Je panischer die Marionetten herumhampeln, desto eher verheddern sie sich in den Fäden, an denen sie baumeln. Erste Knoten im Lügengestrüpp haben sich gebildet, indem behördliche Maßnahmen einander zuwiderlaufen. Sie können weder überwacht werden, noch können sie befolgt werden. Aber Gesellschaft und Wirtschaft werden wirkungsvoll ausgebremst.

    Der Erfolg gibt den Marionettenspielern Recht! Allerdings kann es keine Spritzpflicht geben, weil es keine Spritzpflicht geben kann – mangels Masse! Diesen Zirkelschluss ziehe ich absichtlich.

    Sobald die Ungespritzen wieder in der Mehrheit sind, haben wir mit echten Problemen zu kämpfen. Doch das lassen wir mit aller Gemütsruhe auf uns zukommen.

  3. Man darf nicht unterschätzen, welche Sogwirkung die Verknappung hat. Hat schon Anfang 2021 wunderbar funktioniert.

  4. „Es sind dieselben Politiker, die für diese Zwangsmaßnahme eintreten, die zugleich zu verantworten haben, dass es überhaupt nicht genug Impfstoff gibt.“
    Ja, was ist daran so neu und verwunderlich? Endlich trifft es mal Otto Normalbürger könnte man da gehässig sagen, statt nur einige wenige Berufsgruppen. Seit Jahrzehnten hängen nicht nur LKW-Fahrer genauso in der Luft. Wir müssen Fahr- und Ruhezeiten einhalten, es drohen hohe Strafen bis zum Führerscheinentzug und damit Berufsverbot – aber es mangelt immer mehr an ausreichend Park- und Ruheplätzen um diese Vorschriften überhaupt einhalten zu können. Jetzt jammern, wenn es einen endlich mal selbst auch trifft, das wird nix. Nur Zusammenhalt aller kann was bewegen, sonst geht die Salamitaktik der Politik immer weiter und erreicht ihr Ziel. divide et impera, teile und herrsche war schon im alten Rom so wie heute im neuen Brüssel eine bewährte Methode.

  5. Viel interessanter wird es, wenn nach dem heutigen Tag mit dem Beschluss zur Impf-Pflicht 83 Millionen Einwohner zweimal im Jahr geboostert werden müssen, da der Impf-Status nach 6 Monaten ablaufen soll. Und noch viel interessanter wird es, wenn die auf die Ungeimpften einprügelnden Geimpften auf die Seite der geprügelten Ungeimpften aufgrund fehlendem Impfstoff, unzureichender Organisation oder weil sie im eigenen persönlichen Umfeld immer mehr Nebenwirkungen sehen wechseln müssen – herzlich willkommen beim Seitenwechsel. Und noch etwas: Scholz will die Impf-Pflicht ab Februar oder März, d. h. mit dem Verfallsdatum von 6 Monaten des Status ‚vollständig geimpft‘ ist diese Impfung völlig sinnlos, da wir in den Sommer-.Monaten 2020 und 2021 Corona-seitig sowieso kein Problem hatten.

  6. Es erinnert mich an einen alten Verwaltungs-Kalauer: Organisation ist nicht alles, aber ohne Organisation ist alles nichts. Manche Politiker zeichnen sich als Marktschreier aus. Spieglein an der Wand wer hat die tollste Idee im Land – die organisatorichen Voraussetzungen? Lappalien! Vielleicht dreht sich doch noch der Wind und die Menschen merken, welche Windbeutel da zu gange sind.

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