Ukraine: Die Kriegsparteien sind beide nicht friedensfähig

Die kompromisslose Haltung hat keine Zukunft: Ukraine-Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk (l.)bei einem Besuch in Wien (Foto:Imago)

Jahrelang war es Selenskyjs Ukraine gewesen, die den Russen im eigenen Land zusetzte. Nun ist es Putins Russland, das dieses Unrecht der ukrainischen Bevölkerung mit einem – fraglos völkerrechtswidrigen – Krieg heimzahlt. „Völker-Recht“ fußt allerdings schon begrifflich auf dem „Recht von Völkern” – das es strenggenommen als verbindliche Norm nicht gibt. Denn international sind Rechtsfragen immer auch – und vor allem – Machtfragen. Und zurzeit kommt die Macht der Kriegsbeteiligten von Panzern, Panzerfäusten, Raketen und deren Lieferanten. Diese Machtdemonstration kann noch weitaus schlimmer enden, als sie anfing.

Und wir Akteure der schreibenden Zunft sind mittendrin und leiden darunter; jedenfalls sind auch wir Angriffen der schlimmsten Art ausgesetzt: Es scheint nur noch Schwarz und Weiß zu geben, genauer: nur noch blau-gelbe oder weiß-blau-rote Bekenntnisse. Russische Flaggen werden heute in Deutschland zum Teil so gedankenlos und blindwütig verbrannt wie ehemals Bücher. Einige kritische Beobachter des Geschehens sind inzwischen gesellschaftlich geächtet und „verbrannt“. Eine (bis vor kurzem befreundete) Bekannte mit ukrainischen Wurzeln lehnt es ab, mit mir – statt dauernd hin- und herzuschreiben, ein persönliches Streitgespräch zu führen, weil „miteinander sprechen nichts bringt”. Es ist ganz so wie in der großen Politik: Jeder wähnt sich selbst im alleinigen Recht.

Das Rad der Geschichte zurückdrehen?

Putin will das Rad der Geschichte zurückdrehen mit der Begründung, die Ukraine habe ihre Existenz nur dem Zerfall der Sowjetunion 1991 und der internationalen Anerkennung zu verdanken. Stimmt; aber so ist es nun einmal: Nicht nur Kriege schaffen Fakten, und dennoch sind sie als geschichtliche Tatsachen anzuerkennen. Deshalb kann man es „Putin dem Großen” auch nicht durchgehen lassen, den russischen Machtbereich wieder auf Gebiete jenseits des Dnjepr auszudehnen. Putin hat dort ebenso wenig verloren wie wir Deutsche in den ehemaligen Ostgebieten. Die Geschichte ist da knallhart: Nix heim ins Reich!

Doch auch die im Budapester Memorandum genannten Grenzen von 1994 halten nicht ewig. So, wie wir Einheimische in Deutschland dereinst das „Hausrecht“ in unserem Land an die Nachkommen unserer Zuwanderer abtreten werden müssen, so ist dies auch heute schon in Teilen der Ostukraine eingetreten, wo die russische Bevölkerung längst zur Mehrheit wurde. Und wenn eine Mehrheit darüber abstimmt, selbstständig und unabhängig sein zu wollen, dann ist das sowohl von dem Staat zu akzeptieren, von dem man sich lossagt, als auch von Ausland. Dies gilt meines Erachtens auch für andere Konfliktherde – und muss respektiert werden;  von Seiten der Völkergemeinschaft, erst recht aber auch von den selbsternannten amerikanischen „Weltpolizisten”. Genau so verhielt es sich wohl auch in den Oblasten Krim, Donezk und Luhansk mit ihren Volksabstimmungen: Diese unabhängigen Gebiete wurden – leider – nur von Russland anerkannt; von der Ukraine wurden die Volksrepubliken acht Jahre lang bekriegt. Vielleicht wäre es ohne diesen „Kleinkrieg“ in der Ukraine nicht zum nunmehrigen großen Krieg gegen ebendiese gekommen.

Ein Unrechtsakt – aber erwartbar

Russland war, außer an Mariupol, auch an einer Landverbindung zur Krim gelegen. Dieser wäre aber nur durch ein Transitrecht auf zwei Autobahnen durch die Oblaste Saporischschja und Cherson möglich gewesen – ähnlich, wie Westdeutsche 40 Jahre lang nur durch die DDR nach Berlin gelangen konnten. Aber die Schikanen der Ukraine waren irgendwann wohl zu groß geworden – und dann eben trat ein, was befürchtet und wovor gewarnt worden war: Die Russen nehmen sich nicht nur die Autobahn, sondern auch gleich deren Besitzer. Ein Unrechtsakt, ohne Zweifel; so etwas kann und darf natürlich nicht angehen (und in Charkiw im Nordosten der Ukraine hat Russland erstrecht nichts verloren) – aber es war erwartbar. Umso mehr muss Russland nun gezwungen werden, sich aus diesen Gebieten wieder zurückzuziehen.

Dies kann aber nicht militärisch gelingen, sondern muss diplomatisch geschehen. Erfolg können hier nur Verhandlungen haben. Bei endloser Verlängerung des anhaltenden Krieges werden beide Seiten verlieren – und die Ukraine zwingend viel mehr als Russland, nachdem der NATO-Generalsekretär von Bidens Gnaden, Jens Stoltenberg, Selenskyj nun ganz langsam fallen lässt und ihn zu ersten Gebietsabtretungen anhält – und zugleich bereits in Verhandlungen steht, um Russland klarzumachen, dass es eben nicht geht in den neu eroberten Gebieten Volksabstimmungen über den Status durchzuführen, solange nicht alle Einwohner darüber entscheiden können. Die Bevölkerungszusammensetzung vor dem Krieg muss komplett berücksichtigt (und abstimmungsberechtigt) sein. Vielleicht wäre das auch möglich, indem die OSZE den wahlberechtigten ukrainischen Flüchtlingen – bei uns, in Polen und anderswo – die Abstimmung aus dem Ausland ermöglicht; etwa per Briefwahl.

Dilettanten-Deutschland hat als Vermittler ausgespielt

Putins Russland und Selenskyjs Ukraine sind beide nicht friedensfähig und scheiden daher als aktive Architekten oder Schmiede eines möglichen Kriegsendes am Verhandlungstisch aus. Ebenso die deutsche Regierung, allen voran Außenministerin Baerbock, die sich viel zu sehr auf die ukrainische Seite geschlagen hat, um – Voraussetzung für jede erfolgreiche Diplomatie – von beiden Konfliktparteien gleichermaßen als Vermittler oder „ehrlicher Makler“ (wie einst Bismarck) akzeptiert zu werden. Und erst recht scheiden die USA hierfür aus. In Betracht hingegen kommen Diplomaten und Sachkenner weniger Mitgliedsstaaten der OSZE, die sich nicht so unfähig und kurzsichtig wie Baerbock & Co. einseitig positioniert und weit aus dem Fenster gelegt haben: Etwa Frankreich, Italien und vor allem: Diplomaten aus der Schweiz! Kleine Länder haben oft den größeren Blick. Stellvertretend sei hier Michael Derrer von der Hochschule Luzern genannt und auf seinen bemerkenswerten Kommentar verwiesen. Selbstverständlich eignen sich auch Vertreter aus Österreich – als Nichtmitglied der NATO. Und warum eigentlich nicht auch aus dem Nachbarland Ungarn? Polen wäre wiederum problematisch, weil es dort durchaus historische Revanchegelüste gegen die Ukraine gibt. Auch Finnland und Schweden scheiden nun, nach ihren konkretisierten NATO-Beitrittsambitionen, als Vermittler aus.

Die genannten fünf von insgesamt 57 OSZE-Ländern jedoch wären vielleicht in der Lage, eine Lösung zu finden, die weder Selenskyj noch Putin ausschlagen könnte, ohne einen noch gravierenderen Gesichtsverlust hinnehmen zu müssen als der bereits eingetretene. Nur eine Verhandlungslösung kann weitere hunderte Tote täglich auf beiden Seiten verhindern – und die Zerstörung eines Landes, das auch ohne Krieg schon seit seiner „Existenzgründung” 10 Millionen Einwohner ins Ausland verloren hat. Irgendetwas scheint in der Ukraine, auch ohne Putin, gewaltig schiefzulaufen. Trotzdem: Die überzähligen Wohnungen dort bräuchten nicht auf diese barbarische Weise zerstört werden, während bei uns hunderttausende neue Unterkünfte für die Übersiedler gebaut werden müssen.

Internationale Einpeitscher

Pläne für ein Referendum in der Partisanenhauptstadt” lautete der Titel eines hochinformativen Artikels in verschiedenen Tageszeitungen vom 9. Juni. Dieser war so treffend, dass er – auf Veranlassung von wem auch immer – bei der „Badischen Zeitung”, die ihn auch veröffentlicht hatte, inzwischen wieder von der Homepage genommen wurde. „Kiew macht keinerlei Anstalten zu Friedensverhandlungen”, bedauerte darin der Autor Dmytro Durnjew in seinem Artikel. „Es sieht so aus, als entscheide sich das Schicksal der russisch besetzten Gebiete auf dem Schlachtfeld”, befürchtet er abschließend. Ein Schlachtfeld, das man dem ukrainischen Volk lieber ersparen würde. Aber die internationalen Einpeitscher erproben dort nun ihre Waffen – und je weiter entfernt diese Einpeitscher sitzen, wie etwa die USA, umso rücksichtsloser spannen sie die Ukraine vor ihren Aufrüstungskarren gegen Russland. Dabei könnte am Ende Europa (und mit ihm Deutschland) auf der Strecke bleiben.

Schon vor dem Krieg lebten – ohne die bereits eingedeutschten Ukrainestämmigen – 155.310 Ukrainer in unserem Land; derzeit dürften es 750.000 sein. Diese benötigen rund 250.000 Wohnungen – was die Ukrainer nicht zu bedrücken scheint: Uns wird weiterhin tagtäglich vorgeworfen, nicht genügend Waffen zu liefern, oder Gleichgültigkeit unterstellt: „Hauptsache Schnitzel auf dem Teller und das Bier, Brot und Spiele, und es ist warm unter dem Allerwertesten”, lautet ein Satz aus einer Zuschrift. Der ukrainische Botschafter in Deutschland Andrij Melnyk hat zwar nur zwei leibliche Kinder – aber unzählige Kinder im Geiste, die nur noch nach „Waffen, Waffen, Waffen“ lechzen.

Ukraine war schon vor dem Krieg am Ende

Melnyk ist längst das genaue Gegenteil eines Diplomaten; so jemanden kann man nicht an einer Friedenslösung beteiligen. Den Ukrainern muss der Gedanke eines Friedens notfalls ohne sie, ohne ihr eigenes Zutun vermittelt werden. Deren Beharren auf alleinige „Selbstbestimmung” und ihre Forderung, dass wir ihre Wünsche gefälligst ausnahmslos und prompt zu erfüllen hätten, liegt selbst jenseits aller (tödlichen) Vernunft. Ihnen steht selbstverständlich das Recht zu, bis zur letzten Panzerhaubitze zu kämpfen und für eine letztlich wohl verlorene Sache sterben – aber dann bitte nicht mit uns, die wir Selbiges schon zweimal in unserer jüngeren Geschichte durchleiden mussten!

Und noch etwas sei der Ukraine und unserer Politik mit auf den Weg gegeben: Die DDR hielt sich immerhin 40 Jahre, bis sie zerfiel. Die Ukraine hält sich immerhin schon 30 Jahre. Aber es hängt von ihrer Bereitschaft zur Flexibilität, zum echten demokratisch und zivilgesellschaftlichen Wandel ab, ob sie am Ende nicht doch das Schicksal der DDR teilen wird. Das Land sackte gleich nach seiner Gründung rasant ab, dümpelte 20 Jahre wirtschaftlich vor sich hin, war schon vor dem russischen Angriff ziemlich am Ende, ausgeblutet und ausgeplündert und von Ausländer abhängig – und könnte inzwischen auch uns als seine größten Unterstützer wirtschaftlich und finanziell, schlimmstenfalls sogar militärisch, mit in den Kollaps reißen. Der Anfang ist leider gemacht.

 

Dieser Artikel erscheint auch auf der Webseite des Autors

35 Kommentare

  1. Warum Russland gezwungen wahr, militärisch in die Ukraine einzumarschieren, verschweigt der Autor. Warum erwähnt er nicht, daß Kurruptski auf der Münchner Antisicherheitskonferenz, den Bau von Atomwaffen angekündigt hat. Die technischen Vorraussetzungen haben und zig Tonnen Plutonium auch. Dazu kommen die Biowaffen Labore und das Dekret von dem Schauspieler, die Krim militärisch zurückzuholen sowie der Dauerbeschuss von Donezk und Lugansk. Dann hat man den Laptop sichergestellt auf dem sogar Termin zum Angriff gefunden wurden. Nur Russland ist nicht Deutschland und schaut zu bzw geht freiwillig zum Abgrund.

    • Alles richtig! Die Menschen in der Ostukraine haben 8 Jahre lang vergeblich auf Hilfe gehofft. Wird über diese berichtet? Nein, denn das sind ja Russen und die sind die Bösen. Genaugenommen werden alle Menschen in der Ukraine belogen, betrogen und hinters Licht geführt. Die Kriegsgewinnler halten sich in ganz anderen Territorien unserer Erde auf. Bezahlen müssen immer die kleinen Leute mit Steuern, dem Verlust von mühsam Ersparten und kleinen Vermögen.

  2. 👺Was heißt hier -Heim ins Reich-!!!
    Schland hat den Krieg verloren, keinen Friedensvertrag, Waffenstillstand mit Russland, ist für Russland -mit Recht- schon lange Kriegs Partei, und nützlicher Idiot der Verunreinigten Staaten von A! Punkt👺🔥

  3. Ein äußerst interessanter Eintrag über den man nachdenken sollte …

    Zitat: “ Teilen der Ostukraine eingetreten, wo die russische Bevölkerung längst zur Mehrheit wurde.“ Wieso wurde? Ich nehme an, dass da schon längst und schon immer eine russische Bevölkeung existierte. Und wie die ukrainische Regierung mit dieser Bevölkerung umgegangen ist, dafür gibt es auch einige Beiträge …

    Noch ein Zitat: “ Melnyk ist längst das genaue Gegenteil eines Diplomaten; so jemanden kann man nicht an einer Friedenslösung beteiligen.“
    Genau das ist das Problem. Es gibt vor allem Hetze und keinerlei Bereitschaft einen Kompromiss zu suchen.

    Und eben noch ein Zitat aus diesem bemerkenswerten Beitrag: “ Genau so verhielt es sich wohl auch in den Oblasten Krim, Donezk und Luhansk mit ihren Volksabstimmungen: Diese unabhängigen Gebiete wurden – leider – nur von Russland anerkannt; von der Ukraine wurden die Volksrepubliken acht Jahre lang bekriegt.“
    Was gibt es an diesen Fakten und den zwangsläufigen Folgen noch zu zweifeln? Die Ukraine war von Anfang an ein gespaltenes Land und diese Spaltung sollten alle anerkennen und diesen unsinnigen Krieg endlich beenden. Was geboten wäre, liegt klar auf der Hand. Die unterschiedlichen Interessen sollten offengelegt werden. Damit wäre die Lösung für jeden neutral Denkenden auch klar.

    Ich erspare mir weitere Hinweise – den Beitrag einfach ochmal mal in Ruhe lesen …

    • Ich habe mir beim Lesen des Beitrags auch noch die Frage gestellt, wieso es richtig ist, dass Deutschland die Abtretung der Ostgebiete akzeptiert. Meines Wissens wurden die Deutschen nie darüber befragt…
      Niemand würde auf die Idee kommen, die Ukraine müsse die Abtretung der verlorenen Gebiete an Russland akzeptieren, nur weil sie den Krieg verloren haben.

  4. Mag sein, dass auch Putin … ähm, ich sage mal: nur sehr eingschränkt friedensfähig ist, aber er hat immerhin etwas zu bieten: eine Alternative zu „Great Reset“, zu US-amerikanischer Vormundschaft, zu Islamisierung und zum Kontrollstaat à la China. Unter den (obgleich mehr oder weniger wirkungslosen) Sanktionen des Westens scheint Russland geradezu aufzublühen. Erneuerung des Hochschulsystems, Intensivierung wichtiger internationaler Partnerschaften, ein neues Selbstbild als „Kontinent der Freiheit für Rechtskonservative“, als Repäsentant europäischer Tradition (siehe hierzu https://meduza.io/en/feature/2022/06/10/the-viceroy?utm_source=email&utm_medium=briefly&utm_campaign=2022-06-10)-
    Nun gut, man muss das nicht alles glauben. Aber es ist in sich schlüssig und realisierbar, und es wäre immerhin eine Hoffnung.
    Im übrigen frage ich mich: Was sollte zwei nicht friedensfähige Parteien dazu bewegen, friedensfähige Vermittler zu akzeptieren? Würde namentlich Selenskij sich herablassen, mit einem Schweizer zu verhandeln (außer natürlich, wenn es um Waffenlieferungen oder Finanzhilfe geht)?

    • Ich füge ergänzend hinzu: Was sollte die USA dazu bewegen, Friedensbemühungen zugunsten der Ukraine zuzulassen? Es waren die USA, die diesen Krieg seit Jahren vorbereiteten, und die ihn JETZT brauchen, um auf Kosten der europäischen Verbündeten Rußland zu besiegen und anschließend mit China um die Weltherrschaft zu streiten. Dies muß geschehen, BEVOR die USA mit dem Dollar als Weltwährung auch noch ihr letztes Machtmittel verlieren.

  5. Das ist die beste Analyse, die ich zum Ukraine-Konflikt gelesen habe.

    Die Sowjetunion war ein künstliches Staatengebilde und ist zum Glück auf friedliche Weise zerfallen.

    Die Ukraine ist ein künstliches Staatengebilde, wie die Angliederung der Krim im Jahre 1954 zeigt, und wird ebenso zerfallen, aber leider mit Waffengewalt.

    Und abschließend noch zu Baerbock: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass Baerbock das Wesen der Diplomatie begreift.

  6. Was für ein Glück, dass wir die Friedensengel USA/EU/NATO haben, die bereits mehrere Länder in Schutt und Asche, mehrere Millionen Menschen ermordet und die Welt mit Waffen überschwemmt haben.

    • Aber die Kriege, Mord-Aktionen von SU und Putin sind Euch verlogenen Putin-Lutschern wohl entfallen: 1953 DDR, 1956 Ungarn, 1968 CSSR, mehrfach Polen, 1978f. Afghanistan; Syrien, Tschetschenien 2x, Georgien, Ukraine usw.!! – Und immer wieder: Der Imperialismus der USA war meist brutal, haben sich aher oft auch rausgehalten wie in Angola, aber man lebt(e) als von den USA dominiertes, besetztes Land und Volk x-mal besser ald in den Satrapien der SU, des Islams (Türkei, Araber) oder KP Chinas!!

  7. In Russland dem sogenannten Kernland leben viele ,,sogenannte“ Ukrainer, die mit Russen verheiratet sind. Meine Frau stammt aus dem Nordural und ihr Bruder war mit einer Frau verheiratet, deren Eltern aus der Ukraine stammten und in einem kleinen Dorf Tschaitanka genannt lebten und dort ein Grundstück und Haus besaßen. Die Landessprache war nun einmal vor dem Zusammenbruch der Sowjetunion russisch. Das Ziel der EU und ihres Auftraggebers USA ist die Aufspaltung von Ländern siehe Jugoslawien und das Zusammenführen in einen Riesenstaat EU genannt. Verständlich für mich mit normaler Schulbildung alle anderen sogenannten Experten sind gekaufte und manipulierte Quatschköpfe. Das Vorbild sind nun mal die Vereinigten Staaten und sie wollen die Einheitswelt genau wie vor vielen Jahren eine Clique genannt Nazis, die auch nach der Weltmacht strebten. Deshalb arbeiten in Deutschland auf einmal alle zusammen wie zu DDR-Zeiten seien es Linke oder CDU FDP usw. Früher hieß die Truppe Nationale Front. Wie sich doch alles gleicht und wiederholt es wird kein Kommunismus und auch nichts anderes es wird eine neue Diktatur der Besser wissenden. Allen anderen sei gesagt, Schnauze halten oder endlich aufwachen.

  8. Melnyk: Ukrainer verlassen enttäuscht Deutschland

    Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hat bekundet, seine Landsleute machten Deutschland mitverantwortlich für viele Tote in der Ukraine. Dies begründete er mit dem Ausbleiben von Waffenlieferungen im Kampf gegen Rußland. „Es gibt keine Zwischentöne, es gibt nur schwarz und weiß und da muß man sich entscheiden“, sagte er der Bild-Zeitung mit Blick auf die Bundesregierung.
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/melynk-schuld-tote/

    Die ukrainische Regierung in kiew hatte schon vor 2 Wochen erklärt, dass wenn die Ukraine diesen Krieg verliert, das nur allein Deutschland zu verantworten hätte. Denn laut ukrainischer Regierung würde die Ukraine diesen Krieg nur mit deutschen Waffen gewinnen können. Britische und US Amerikanische Waffen seien hier wenig hilfreich und unbedeutend. Kein Witz.
    Ich hatte solche Meldung vor ca. 2 Wochen gelesen…

  9. Danke für diesen m.E. ausgewogenen, qualifizierten Beitrag. Er trifft zu 95 % meine An- und Einsichten.

  10. Zur Krim es gab es ein Volksentscheid der für Russland entschied. Die OSZE Protokolle sind auch lesenswert. Besonders von Anfang Februar 1000. de Explosionen im Donbas. Dazu die Allee de Engel. OSZE Folterbericht vom 15 April 2016.Durch Geheimdienst, Armee und Polizei. Dazu wird die Armee seit 2015 von usa und nato trainiert. Die Biolabore in Ukr bestätigt durch Nuland vorm usParlament am 8 März unter Eid. Die Ukr führt Krieg gegen die russischstämmige Ukrainer. Die demokratische Ukr verbietet Parteien die Sel nicht passen. Das jeden Tag X junge kraienr verheizt werden ist Sel egal Mehr Geld mehr Waffen. Medizinische Hilfe hat er nicht verlangt/gefordert.Das P. mit seiner Sozialisierung im Geheimdienst jetzt Krieg führt war abzusehen. Keine Waffen und Geld mehr sofort Sund P an einen Tisch. Den amis ist es egal Wieviele Ukr. noch sterben. Wobei einige Armeeeinheiten von SpecialForces Offizieren geführt werden.

    • Passt!
      …………
      Und das Schönste daran: Das alles weiß unsere Regierung so gar nicht!! Nie gehört, nie gelesen, nie berichtet, nie gedacht, nie für möglich gehalten – da man sich auf die Verbreitung von Kriegshetze und Lieferungszusagen konzentieren musste!
      Was interessieren schon Fakten, wenn man schon eine Ansicht übernehmen will/muss!?

      Haben wir nicht auch einen Auslandsgeheimdienst, der da vielleicht zu etwas mehr Wissensmehrung in den oberen Etagen beitragen könnte oder gibt es für diese Regierung nur noch einen überforderten Inlandsgeheimdienst?

  11. Ich möchte nur einen Punkt kommentieren:

    Selinski war/ist mit Volldampf voraus die Ukraine den Amis zu überlassen.
    Das konnte und kann RU – NICHT zulassen.
    Wie letztlich die Ukraine Aufgeteilt wird, Heute nur Spekulation.

  12. Man muss der Ukraine auch schwere Waffen liefern, damit Russland das bekommt was es verdient.
    Dieser Krieg darf von Russland nicht gewonnen werden.
    Alles zurück an die Ukraine, einschliesslich der Krim.
    Bei der kommenden Weltordnung darf Russland keine Rolle mehr spielen. Die Sanktionen können auch nach Kriegsende noch ein etwas weiterlaufen, damit jene, die V. Putin unterstützen, noch etwas länger leiden.

  13. Nun ist es Putins Russland, das dieses Unrecht der ukrainischen Bevölkerung mit einem – fraglos völkerrechtswidrigen – Krieg heimzahlt.

    Ich frage mich immer und immer wieder, warum diese kleinen politisch korrekten Gesten in kritischen Artikeln explizit stehen müssen. Sind es fehlende Cojones der Autoren mit Angst vor dem Mainstream? Oder ist es gar die Unwissenheit darüber, was dieses Ukrainer-Regime mit ihren Nazis der extremen Gattung unter Führung der Amis seit mindestens 2014 dort im Osten der Kokaine mit den Russen angestellt haben und immer noch anstellen! Der Autor verschweigt in seinem Artikel komplett die Gründe für diese militärische Operation der Russen.

    • Weil es keine politisch korrekte Geste ist, sondern eine Tatsache, an der auch noch so überzeugende „Gründe“ nichts ändern.

  14. Herr Matissek, auch ihre Meinung ist mir heilig, und ich lese sie gerne. Was sie meinen also egal welche
    politische Handlung – rechtfertigt keinen Krieg.
    Frei übersetzt – verantwortungsloses Handeln der Politiker und Allgemein – ist die Grundlage ihrer Meinung?? Ich würde sagen manche Menschen haben sich an die „aggressive Markteroberung“ gewöhnt
    und als die wahre Demokratie erkannt. Jeder der sich dagegen wehrt wird/muss vernichtet werden.

    Ich habe weiter oben nur dazu Stellung genommen, weil ich dies vorhergesehen habe.
    Es ist ein GRUNDRECHT – was einen mit Gewalt oder aggressivem Verhalten nehmen will, sich
    verteidigen zu dürfen. Und das mit allen Mitteln und Folgen. Was lehrte mich meine Mutter:
    fange niemals einen Streit an, aber wenn kein Ausweg – dann schlage mit aller Gewalt als erster zu.

    Was hat ihnen ihre Mutter beigebracht??
    HG

    • Nach Ihrer Argumentation gab es nur gerechtfertigte Kriege in der Geschichte. Einschließlich der Eroberungs- und Vernichtungskriege Hitlerdeutschlands.

  15. Herr Matissek, aggressive Markteroberung, EU Ausweitung, NATO-Osterweiterung u.a. sind neuzeitliche
    Vorkommnisse – darüber gibt es noch keine Geschichte.
    Aber was meinen Sie Herr Matissek, was aggressive Markteroberung ist ? Hitler tat es auch um nach
    Propaganda Aussage “ zum Wohle des Volkes“ in Wahrheit zum Wohle der Industrie die Adolf finanzierte.
    War die Allianz und der Krieg gegen HItler auch ein Verbrechen, dessen man Heute Putin beschuldigt??
    Selinski hat den Krieg gegen RU vorbereitet, und wie es Heute schon teilweise öffentlich – hauptsächlich
    von den Deutschen angestiftet. Die Deutschen waren auch Federführend in der Zerschlagung YU dort auch
    einen Bruderkrieg angezettelt. Ziel MARKTEROBERUNG !!! EINKESSELUNG SERBIENS
    Frage – wenn morgen Serbien mit Hilfe diese Einkesselung mit Krieg durchschlagen will – auch Verbrecher??

    Wie gesagt – diese westliche Gemeinschaft darf ALLES und wer sich dagegen Wehrt ist ein Verbrecher
    Herr Matissek – so einfach funktionierte diese Welt noch nie !!!!

    Es gibt noch andere Wahrheiten, die aber hier unpassend sein könnten.
    HG

    • RE: „Facherfahrener“ im Serbo-Lügen

      Es war 1991f. kein Bruderkrieg in EX!!-Jugoslawien (=realem Serbo-Staat), denn die (jetzt gerne national unabhängig lebenden) Slowenen, Bosniaken, Kroaten, Kosovaren wollten keine Brüder der Serben sein, sondern sich endlich vom drückenden serbischen Joch befreien. Und wer dazu dreist als Serbo-Agent lügt und Freiheit, Anstand, Demokratie, Humanität mißachtet, bei dem ist es dann kaum verwunderlich, daß er es zu Putin und seinen Verbrechen ebenso tut. – Und Rußalnd war ja ewig Serbiens Herr und Verbündeter im Bösen gegen andere, beide haben große Schuld am Attenat 1914 und dem Ersten Weltkrieg (und auch am Zweiten!), aber tun bis heute unschuldig, machen auf Opfer. Komisch, daß kaum andere Völker unter den Serben und Russen leben wol(t)en und man schon zu Napoleons Zeiten sagte in Deutschland: Lieber den Franzosen als Feind als den Russen als Freund!! – Und das 1991.f erneut in seiner Hetze gegen Öst. und D. undankbare Serbien sollte nicht vergessen, auslassen, daß es gar kein Serbien mehr gäbe, wenn nicht Österreich unter Prinz Eugen dieses Land von den Türken zurückerobert hätte!! Und wie sagte mal dazu ein kroatischer Professor in einem TV-Interview: Ruhe auf dem Balkan könne man nur bekommen, wenn man die 6 Mio. Serben nach Ostasien verpflanzte!!

  16. Moin! Kann mir bitte jemand den von der Badischen Zeitung gelöschten Artikel des Autors Dmytro Durnjew per Mail zukommen lassen? Oder auch nur den ursprünglichen Link dazu? Möglicherweise ist es darüber in einem Archiv zu finden. Danke, Gruß und einen erholsamen Feiertag auch.

  17. Es ist klar das es keine Wunderwaffe gegen Russland gibt. Allerdings verbrennt Russland pro Woche eine halbe Jahresproduktion ihrer Panzer im Krieg. Das wird auf Dauer nicht gut gehen.
    Die Ukraine hat heute mehr Panzer als zum Kriegsbeginn. Russland wird also totgerüstet.

  18. An Erdinger, kewil, Hübner und Co.:
    =======================================

    Wer Kriminelle unterstützt, ist selbst kriminell. Das gilt auch für Parteigänger des neo-sowjet. Brutal-Despoten + Hitler-Wiedergängers (s. Errichtung der Dikatur +zuletzt extreme Repressionen), der sich ja längst vor 2002 schon innen- wie außenpolitisch mit Verbrechen hervorgetan hat!

    • „Wer Kriminelle unterstützt, ist selbst kriminell. Das gilt auch für Parteigänger des neo-sowjet. Brutal-Despoten + Hitler-Wiedergängers (s. Errichtung der Dikatur +zuletzt extreme Repressionen), der sich ja längst vor 2002 schon innen- wie außenpolitisch mit Verbrechen hervorgetan hat!“

      Meinen Sie mit dieser Aussage den Massenmörder und Neocon-Faschisten George W. Bush oder den Drohnenkönig der Demofrauds Barack Obama?
      Übrigens in diesem Zusammenhang gab es bis heute noch keine EU-Sanktionen gegen die USA oder gegen die Bush/Obama-Vertrauten!

  19. Künstle war in den 80ern real -als ANTI-Nato-Aktivist- ein pseudo-pazifistischer SU-Agent und ist real -nach demselben Muster- aktuell ein PUTIN-Agent!!

  20. Russland ist zwar ein grosses Land, jedoch hat Russland sowohl Probleme mit der Produktion der Waffen als auch mit dem Nachschub an Soldaten, da es das Land mit der zweitgeringsten Bevölkerungsdichte der Welt ist. Um so absurder ist in dem Lichte der Bevölkerungsdichte V. Putins Expansionsdrang.

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