Ukraine: Wem gehörte die zerstörte Stadt Bachmut?

Kriegsschäden in Bachmut (Foto:Imago)

Vertraut man den deutschen Medien, ist Bachmut eine ukrainische Stadt, die es gegen die Russen zu „verteidigen“ gelte. Bachmut liegt 580 Kilometer südöstlich von Kiew und 480 km vom russischen Wolgograd entfernt. Doch bis zur nächstgelegenen (russischen) Grenze sind es nur 105 Kilometer. Die Stadt in der einstigen Oblast (Region) Donezk hatte vor 30 Jahren noch 90.000 Einwohner. So wie die Ukraine selbst an „Schwindsucht” litt – ihre Bevölkerung schrumpfte seither bis zum Kriegsbeginn vergangenen Februar um 10 Millionen –, so schrumpft auch Bachmut: 2015 zählte es noch 77 000 Einwohner, vor Beginn des Krieges vor einem Jahr noch waren es noch 74.000. Von diesen waren ethnisch 69 Prozent ukrainisch und rund 30 Prozent russisch.

Zur Vorgeschichte: Nach dem Zerfall der Sowjetunion und nach einem Putsch gründete sich die Ukraine am 21. Dezember 1991; es war eine Unabhängigkeit, die später den östlichen Volksrepubliken Donezk und Luhansk nicht zugestanden wurde (dazu unten mehr). Bachmut selbst ist ein Knotenpunkt von Autobahnen und Eisenbahnnetzen und damit strategisch wichtig – ähnlich wie einst Dresden. Und: Bachmut war ein Zentrum der ukrainischen Salzindustrie; so etwas gibt man nicht gerne aus der Hand. Und ganz so, wie sich vor gut 31 Jahren die Ukraine nach einem Putsch gegründet hatte, so ging es später auch im Donezkbecken nicht ganz ohne Zoff ab: Ab 2014 bildete sich dort eine Volksmiliz respektive Bürgerwehr, die sich – nicht nur, aber vor allem – aus der russischen Bevölkerung rekrutierte.

„Wie Kanonenfutter behandelt“

Am 11. Mai 2014 wurde ein Referendum abgehalten, in dem sich nach Angaben der Organisatoren etwa 89 Prozent der Teilnehmer im Gebiet Donezk für eine Loslösung von der Ukraine aussprachen. Während vom Westen die Unabhängigkeit der Ukraine einst gefeiert wurde, geschah bei der Unabhängigkeitserklärung des Donbas das Gegenteil: Die neue Volksrepublik wurde nicht nur wirtschaftlich geschnitten, sondern von der Ukraine auch militärisch bekämpft. Frankreich und Kanzlerin Merkel versuchten mit ihrer Vermittlung und mit den Verträgen Minsk I und II eine Lösung des Bürgerkriegs mit schon damals tausenden Toten zu erreichen. Mittlerweile erklärt Merkel, die Minsker Abkommen seien nur Taktik gewesen, um die Ukraine gegen Russland aufrüsten zu können…

Aber zurück zu Bachmut: Mitte Januar 2023 lebten dort noch etwa 8 000 Zivilisten. Der Großteil der Ukrainer verließ die Stadt und ging in die Westukraine und nach Westeuropa. Viele Russen ließen sich mit Bussen nach Luhansk und Russland evakuieren. Wikipedia schreibt über die Schlacht um Bachmut: „Laut der ukrainischen Regionalbehörde sind 60 Prozent aller Gebäude in Bachmut komplett zerstört… In der dritten Januarwoche 2023 berichtete der BND den Mitgliedern des Deutschen Bundestages, dass derzeit eine dreistellige Zahl von ukrainischen Soldaten an der Front stirbt. Der BND warnte, dass eine Niederlage in der Schlacht um Bachmut erhebliche Folgen für die Ukraine hätte… Der BND berichtete zudem, dass Russland derzeit eigene Soldaten wie Kanonenfutter behandle und offenbar hohe Verluste der eigenen Streitkräfte toleriere.

Donbas-Eroberung wohl ausgeschlossen – deshalb alles plattmachen?

Fakt ist weiter: Die umkämpfte Stadt Bachmut gehört weder zur Ukraine noch zu Russland – auch nicht nach der jüngsten Annexion durch Putin! Es ist schlicht ignorant, wenn die Medien berichten, die Russen würden die „ukrainische Stadt” angreifen. Zerstört wird sie im Häuserkampf wohl von beiden Seiten. Die Frage ist, wem das nützt? Russland jedenfalls nicht – denn es hat die Unabhängigkeit der Volksrepublik Donezk acht Jahre lang respektiert, bevor Putin diese Territorien (fraglos völkerrechtswidrig!) annektierte. Warum sollte er selbsterklärten Besitz Russlands zerstören wollen?

Selenskyj hingegen scheint allmählich klar zu werden, dass er den fernen Donbas vor den Toren Russlands kaum erobern kann. Wie groß ist deshalb womöglich die Verlockung, dauerhaft zu zerstören, was einem nicht gehört und auch nicht gehören wird? Und der US-geführten NATO ist es wohl egal, ob Bachmut eine Wohnstadt bleibt oder nicht; ohne die lästigen Wohngebiete am Bein ließe sich zu den 800 Militärbasen der USA einfacher eine weitere errichten – und nur rund 100 Kilometer von der russischen Grenze entfernt! Ein Standort zudem mit einem 160 Kilometer langen Tunnelsystem in Salzstöcke, in dem sogar Panzer stationiert werden können.

Waffen sprechen statt Worte

Unseren Medien scheint die jüngste Vergangenheit egal zu sein. Sie „beglücken“ uns mit Geschichten (wie etwa diese hier, auf einer ganzen Seite abgedruckt). Warum wird nicht hinterfragt, wer diese „wir“ und „unsere“ überhaupt sind? Der Autor des erwähnten Zeitungsartikels befasst sich etwa mit Bildern beispielsweise von dem „Drohnenpiloten Mykyta“, von dem man nur durch Lesen zwischen den Zeilen erfährt, dass er Ukrainer ist, der seinen „Friedensstifter”, die Drohne, in einen Wohnblock aus Sowjetzeiten lenkt. Welche Personen im Artikel wurden da befragt? Warum wurde nicht gefragt, ob die Menschen im Donezk nicht lieber unabhängig bleiben, zur Ukraine zurück wollen oder dauerhaft zu Russland gehören wollen? Oder ob die noch Ausharrenden den Konflikt lieber per erneuter Volksabstimmung über die territoriale Zugehörigkeit entscheiden wollen, oder der Sieg des Stärkeren entscheiden soll, wer künftig in den Ruinen das Sagen haben soll.

Leider wurden die Minsk-Vereinbarungen für tot erklärt. Nun haben eben die Waffen das „Wort“; Waffen, die bereits tausende Zivilisten und 200-000 Soldaten beider Seiten für immer sprachlos machten – indem sie getötet wurden. Auch den deutschen Waffen fielen nicht nur Russen zum Opfer. Gilt also wirklich „Je mehr Waffen, desto besser”??? Alle Scharfmacher, die zu den gelieferten Waffen – mit denen immerhin die russischen (!) Truppen zurückgeschlagen wurden – noch schwerere fordern, sollten sich selbst einmal in die Panzer setzen, die sie fordern. Dabei gilt es zu bedenken: diese Panzer mit den verschiedenen Raubtiernamen (Baerbock: „Tierpanzahs”) lassen sich samt Besatzung mit derselben Art von „Panzerfäusten“ verschrotten, wie dies auch bei den russischen Panzern geschehen ist.

Grün-gelbe Bellizisten an die Ostfront!

Wenn alle Abgeordneten, die jetzt Leopard-II-Kampfpanzer für die Ukraine fordern, diese selbst an die Front fahren würden, könnte auf diese Weise auch das aus allen Nähten platzende Berliner Parlament wieder auf Normalgröße geschrumpft werden. Und dies gilt selbstverständlich gleichberechtigt für weibliche Abgeordnete – die Panzer wurden schließlich auch für Schwangere konzipiert – wie männliche. Angeführt von der Ministerin des Äußersten (A. Baerbock) und beraten von der FDP-Panzerhaubitze (M.-A. Strack-Zimmermann), letztere mehr Waffenlobbyistin als Panzerexpertin, sollten beide das, was sie pausenlos fordern, selbst ja in- und auswendig kennen! Sie sollten selbst einsteigen und in die Ostukraine rollen – begleitet und unterstützt von ihrem grünen Lehrling, Anton „Panzer-Toni” Hofreiter. Die Parlamentsdamen und Hofreiter müssten sich halt vorher die Haare schneiden lassen, damit sie nicht beim Schließen des Panzerturms ihren Skalp verlieren.

Wäre das nicht ein guter Kompromiss: Wenn doch weitere Panzer geliefert werden, dann auch besetzt mit den wahrhaft „schweren Geschützen“ in Berlin? Zur Waffenfrage allgemein und ihren Lieferungen an die Ukraine im Besonderen sei auch auf diesen 20-minütigen Beitrag der „Linken”-Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht verwiesen.

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19 Kommentare

  1. Ja, die Führer der kriegstreibenden Nationen müssten wie es in der
    Vergangenheit üblich war, in vorderster Reihe an die Front. Dann gäbe es mit Sicherheit weniger Kriege. Angeblich hatte der frühere Kriegsminister in China kein Pferd, sondern einen Esel, um nicht so schnell fliehen zu können.
    Also Baerbock, Strack-Zimmermann und Genossen nicht im Panzer, sondern dem langsamsten Fahrzeug der bunten Wehr.
    Und mit der Selbstbestimmung der Völker wird auch mit zweierlei Maß
    gemessen. Was nach dem Jugoslawienkrieg vom Wertewesten anerkannt wurde, gilt für die ukrainischen Gebiete aber selbstverständlich nicht. Und wurden die Einwohner der Krim damals gefragt, ob sie zur Ukraine gehören wollen? Russland hat ja wenigstens abstimmen lassen, wohin die Einwohner
    gehören wollen. In wieweit das angeblich unter Zwang geschah kann ich nicht beurteilen. Aber es war sicher demokratischer als die Bestimmung, zur Ukraine
    zugeschlagen zu werden.
    Und ungewählte sowie gewählte Personen träumen von einem einheitlichen Europa und der ganzen Welt. Diese Zwangsvereinigung wird nur zu weiteren Konflikten, wenn nicht zu Kriegen führen.

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  2. Das ist schon seit lamngem meine Rede: alle deutschen Kriegsgurgeln (Roger Köppel) und Schreibtisch-Strategen an die Front – der Krieg wäre ganz plötzlich zu Ende!

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  3. Fragen über Fragen. Wenn dieser Krieg u. a. dank Deutscher Kriegstreiber weiter eskaliert, interessiert es keinen mehr.
    In meinem Umfeld scheint das aber auch keinen zu interessieren. Alle fühlen sich sicher und sind selbstverliebt. Planung für den nächsten Urlaub in der Türkei oder Korfu. Das Auto könnte auch mal ein neueres sein…..Genau wie in den USA, wo es noch schlimmer ist und man denkt, das es keinen trifft. Wenn es so weiter geht, dann können auch diese Großkotze einpacken. Dann zerfallen ihre Downtowns in Schutt und Asche.
    Die Ukraine hat aber eines den Dummdeutschen voraus. Denn dort gibt es Alarmsirenen bei einem Luftangriff und es gibt Schutzbunker oder tiefe Keller.
    Wenn über Dummland ein Marschflugkörper donnern würde, dann stünden die alle wie Idioten da und würden das für Instagram filmen. LOL
    Bloß dann gibt es kein Instagram mehr.

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    • @Der Knecht
      Dieser Krieg SOLL weitergehen weil er sich herrlich als Begründung missbrauchen lässt um sämtlichen „notwendigen Umbauten“ an der Gesellschaft einen Schuldigen zu geben.
      Ich weiß aus mehreren absolut verlässlichen Quellen das Deutschland seit Beginn der Sanktionen ZU KEINEM ZEITPUNKT eine Gefährdung der Energieversorgung hatte.
      Nur um das klarzustellen, die sogenannten Energiespeicher haben NICHTS mit der permanenten Versorgung zu tun, diese wird von zigtausenden Einzelhändler abgedeckt die weltweit über Großhändler einkaufen.
      Es ist praktisch UNMÖGLICH das Ursprungsland des bezogenen Energieträgers zu ermitteln, oft wird es sogar vermischt um die vereinbarte Liefermenge zu garantieren.
      Die „Regierung“ versucht den Eindruck zu erwecken das einzig sie selbst der Einkäufer sei und sie selbst bestimme von wem oder woher sie kauft, kompletter Blödsinn!
      Wer jetzt „ja aber“ meint – nur so ein kleiner Hinweis – wo bitte sind die „spürbaren“ Einschränkungen? – Ganz einfach, bei der breitflächigen Erhöhung der Energiepreise!
      Alles fährt, alles heizt, alles produziert wie eh und je, die „kriegsbedingte Energiekrise“ ist eine komplette Propagandalüge!

  4. Was sind ethnische Ukrainer? Leben dort so viele, die sich auf die Wikinger als ihre Vorfahren berufen? In der Ukraine leben so viele Ethnien, dass es doch äußerst schwerfällt, von ethnischen Ukrainern zu sprechen. Die Ukraine ist ein zusammengewürfelter Staat, der hätte funktionieren können, wenn die Führung der Ukraine es gewollt und keine Oligarchen die Bevölkerung verarmt und letztendlich eine Apartheid eingeführt hätte. Wenn man die umliegenden Staaten betrachtet, die Gebiete abgeben mussten, bleibt nichts von der Ukraine zurück. Ethnische Ukrainer? Das bezweifle ich.

  5. nach alter amerikanischer Sitte gehört sie dem, der sie verteidigen kann – und da zählt letztlich, wer die größte Wumme hat !

    Zum Recht gehört als Basis das Selbstbestimmungsrecht der Völker laut Völkerrecht – aber das gilt nur, wenn es den US-Oligarchen nützt und wurde schon vor hundert Jahren schneller gebrochen, als es aufgeschrieben werden konnte !

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  6. V. Putin nennt die Invasion „Spezialoperation“ und sein Aussenminister S. Lawrow behauptet, die USA seien verantwortlich für den Krieg in der Ukraine. Weiter kann man von der Realität nicht entfernt sein. Beide Statements sind an Zynismus kaum zu übertreffen. Auch S. Lawrows bizarrer Vergleich der gegenwärtigen Russlandpolitik des Westens mit der Shoah ist völlig daneben. Plumpe Propagandamaschen die in Ländern mit freien und unabhängigen Medien nicht verfangen werden.

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    • na ja – erinnern sie sich noch an Brunnenbohren und Mädchenschulen und robuste Friedensmissionen mit der Koalition der Willigen ?
      Da ist das eine so gut wie das andere !

      Und wenn ich an die NATO denke, an Fuck-the-EU-Nuland und 6 Mrd USD, den Maidan, Beschießungen und Verbote der Sprache, ab Biowaffen-Labore und Corona – mir scheint, es ist die beste aller schlechten Erklärungen !

      • Die Stichworte sind natürlich treffend, aber ich frage mich, ob das dann viele Ahnungslose verstehen!? Dass das hier verstanden wird, will und darf ich noch hoffen …

    • Schau, höre und lies weiter die System/Lügenpresse, ist für Menschen die es nicht mal schaffen in der Suchmaschine was anderes einzugeben als die üblichen Verdächtigen. Ergo wie für dich gemacht.
      Jeder der will, findet ohne Ende historische sowie gut recherchierte Artikel und Abhandlungen zu dem ganzem Kriegszauber.

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  7. Wenn dieser Krieg eines lehrt, dann das man Doppelmoral, schiefe Vergleiche, anmaßende Besserwisserei und das Anlägen gegensätzlicher Maßstäbe zur hohen Kunst der Verlogenheit steigern kann.
    Egal, was die USA schon veranstaltet haben: Gut! Alles, was um Russland herum passiert: Schlecht!

    Wem derart seine ethischen Maßstäbe abhanden kommen, sollte einfach die Klappe halten!

  8. @Peter Lüdin: Sie vergessen eines: Die Russen im Donbass sollten vernichtet werden bzw. verjagt werden. Sie haben nicht die richtige Herkunft. Sie haben, nach Lesart der Ukraine, keine Wikingerabstammung. Seit 2014 morden ukrainische faschistische Truppen im Donbass. Die Abkommen, die Deutschland unterstützt hat, waren Fake-Abkommen, wie Merkel sagte, um die Ukraine aufzurüsten. 2014 wurde ein demokratisch gewählter Präsident mit USA-Geld und Unterstützung gestürzt. Deutschland war auch daran beteiligt. Es ist nur verwunderlich, dass Putin so lange gewartet hat, im Vertrauen auf die Verträge, um seine Landsleute zu schützen. Es ist egal, Völkermord bleibt Völkermord, egal mit welchem Namen man sie bezeichnet. Bei der kürzlichen Heldenverehrung von Bandera wurde gesagt, dass die Ukraine erst wieder sicher wäre, wenn es kein Russland mehr gäbe. Sogar die Christen sind in der Ukraine nicht mehr sicher. Die orthodoxe Kirche soll zerschlagen werden. Sie soll mit einem Wikingerkult ersetzt werden. Die faschistische Ukraine ist ebenso esoterisch, wie damals das Hitlerregime, was den Heiligen Gral gesucht hat. Wie im 3. Reich gibt es kultische Handlungen abends im Feuerschein mit Treueschwüren, Wolfsangeln und Dreizack. Der Dreizack ist ein jüdisches Symbol eines jüdischen Reiches, dass vor Jahrhunderten in Teilen der jetzigen Ukraine existierte.
    Übrigens, auch das Völkerrecht hat Putin hinter sich. Es gibt dort einen Artikel, der gerade solche Aktionen, wie sie Russland im Verein mit den Republiken im Donbass begonnen haben, zum Schutz der russischen Bevölkerung erlaubt.

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    • Das mit dem Völkerrecht aus Ihrer Sicht würde mich genauer interessieren!

      Ich sehe Putin zwar in einem absolut unumgänglichen Verteidigungskampf, bei und mit dem er die russisch-stämmige Bevölkerung schützen wollte und will, aber die Beschießung der Infrastruktur ist dem Grunde nach völkerrechtswidrig, das muss ich trotz allem einräumen. Dies ist für mich allerdings, wie bei jeder Notwehrhandlung auch in gewöhnlichen Strafrecht gerechtfertigt und damit eben auch keine „Völkerrechtsstraftat“. Bei der Notwehr ist der sich Wehrende grundsätzlich nicht an Grundsätze der Verhältnismäßigkeit oder ähnliches mehr gebunden. Er darf nur nicht „im Exzess“, das heißt weit über das erforderliche Maß hinaus den Angreifer verletzen oder gar töten. Doch von „Exzess“ kann jedenfalls bei der militärischen Führung keine Rede sein. Als „Exzess“ und natürlich ohne die Vorgeschichte werden uns nur zertrümmerte Wohnblocks präsentiert!

      Wenn sie nur das gemeint haben, sind wir uns einig. Falls Ihnen noch etwas anderes als Rechtfertigung oder gar als explizit durch das Völkerrecht Erlaubtes vorschwebt, wäre eine Ergänzung hilfreich.

  9. Wenn die Einwohner nicht zusammen leben wollen,muß man am Verhandlungstisch eine Lösung finden (ohne Millitär)!-Serben und Kroaten einigten sich in Grenzgebieten über einen Bevölkerungsaustausch !!!

  10. Die Ukraine wird fallen, daran ändern auch Panzerlieferungen nichts mehr, das ist nur Kanonenfutter.
    Es gibt zu wenig passende Munition, kaum noch Treibstoff, keine Ersatzteile, kein Wartungspersonal, keine Techniker, ist ein Leopard beschädigt kann er nicht repariert werden…
    Panzerlieferungen = reine Propaganda um „das Volk zu beruhigen“!
    Russland hat die gesamte Versorgungsstruktur der ukrainischen Kriegsführung zerstört, überall brechen deren Fronten auf, Russland startet jeden Tag zig Scheinangriffe um die ukrainische Verteidigungslinien zu dehnen und damit zu schwächen.
    Steht auch nur eine einzige NATO-Einheit auf ukrainischen bzw. russischen Boden, geht die Party erst richtig los, der Westen hat in Wirklichkeit längst den Schwanz eingezogen, diese Panzerlieferungen sind nichts weiter als ein Notpflaster, tatsächlich bedeutet es das sie die Ukraine endgültig im Stich lassen, sie soll sich nun selbst freischießen, danach wird geheuchelt was das Zeug hält – „…man hätte schließlich alles getan…“

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    • Die Panzerlieferungen durch krautistan haben den Zweck krautistan in einen Krieg mit Rußland zu verwickeln zumindest die wirtschaftliche Zusammenarbeit nachhaltig und langfristig zu zerstören.
      Unsere „Freunde“ ,die das alles fordern halten sich selbst zurück um keine Kriegsbeteiligung zu riskieren.Man schickt die krauts vor.
      Napoleon :“Die Deutschen sind das leichtgläubigste*Volk ,sie glauben jede Lüge….“

      richtig übersetzt :dämlichste

      • @caesar
        Die „Panzerlieferungen“ bestehen aus ganzen 14 Stück, das ist keine Unterstützung sondern eine Beleidigung!
        Als ich meinen Kommentar schrieb ging von annähernd 100 Stück aus, als ich heute von der „großen“ deutschen Unterstützung gehört habe musste ich im Pausenraum mal kurz reflexartig ablachen.
        Deutschland ist weder verteidigungsfähig noch operationsfähig, zu den „besten“ Zeiten als wir noch etwa 6000 Panzer hatten (derzeit lächerliche 300) und wenigstens 2 einsatzfähige Kriegsschiffe (derzeit größte Kriegsschiffklasse der Marine sind niedlich kleine Fregatten), galt Deutschland schon nur als bedingt verteidigungsfähig!
        Die derzeitigen ukrainischen Streitkräfte sind der Bundeswehr schon mehrfach überlegen, wir würden eine echte kriegerische Auseinandersetzung mit Russland meiner Einschätzung nach bestenfalls 9-10 Stunden durchhalten und danach wäre Ende, kein einziger „deutscher“ Schuß wäre mehr zu hören.
        Außerdem maschiert da niemand ein, bei einem Angriff tritt der NATO-Fall in Kraft, d.h Nuklearkrieg, also passiert überhaupt nichts.
        Russland hat unmissverständlich klar gemacht das es im Falle einer NATO-Intervention Nuklearwaffen einsetzen wird, man kann den Gestank der vollen Hosen des aufschwätzerischen Westens schon förmlich riechen…

        • Guter Mann! Sie übersehen anscheinend vollkommen, dass mit der deutschen Panzerlieferung die Tür für viel Weiteres und weitere Länder aufgestossen wurden!
          Mit dem Lachen würde ich deshalb vielleicht noch etwas warten …

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