Sa, 30. September, 2023

Ukrainer flüchten über NATO-Länder nach Russland

Ukrainische Flüchtlinge (hier in Krakau): Viele ziehen nach Russland weiter (Foto:Imago)

Den russischsprachigen Ukrainern geht es in der Ukraine schlecht. Sehr schlecht. Sie werden drangsaliert von ukrainischen Nationalisten. Viele wollen nach Russland übersiedeln. Das erlaubt die Kiew-Regierung aber nicht. Gibt es einen Ausweg?
Von Anfang an war die Ukraine gespalten. Westlich Kiews dominieren diejenigen, die Ukrainisch als ihre Muttersprache benutzen. Östlich Kiews wird die russische Sprache überwiegend benutzt. Beide Volksgruppen verstehen aber die Sprache der anderen, mehr oder weniger gut. Das Ukrainische kann als Dialekt der russischen Sprache gesehen werden. So wie die polnische, tschechische, serbische und bulgarische Sprache. Dennoch ist es so, dass gerade ältere russischsprachige Menschen Probleme haben mit dem Ukrainischen. Es gibt nur sehr wenige, die beide Sprachen in muttersprachlicher Qualität beherrschen. Mein Vater gehörte zu diesen. So hat er erfahren können, dass ukrainische Nationalisten nur Menschen akzeptieren, die akzentfreies Ukrainisch sprechen können. Vergleichbares trifft auf die „Russophonen“ umgekehrt nicht zu.

Schon vor einem Jahr haben mich Berichte aus Lemberg erreicht, dass dort ukrainische Nationalisten in Supermärkten auftreten, die Menschen den Einkauf von Lebensmitteln verwehren, wenn sie kein astreines Ukrainisch sprechen können. Auch von Ämtern wird ähnliches berichtet. In Schulen und Universitäten ist der Gebrauch der russischen Sprache per Gesetz verboten. Das ist also das Gebaren des Staates, in dem Menschenrechte und unsere Demokratie verteidigt werden. Im Gegensatz dazu wird in den vier neuen Volksrepubliken, die sich Russland angeschlossen haben, auch die ukrainische Sprache in Schulen angeboten. Russisch und Ukrainisch sind dort gleichberechtigte Amtssprachen.

Die Russische Föderation ist ein echter Vielvölkerstaat

Dies übrigens ganz so, wie es in der Russischen Föderation viele Gebiete gibt, die die dortige Muttersprache neben Russisch als Amtssprache pflegen. Und ebenso, wie in der Russischen Föderation Christen, Muslime und andere Religionsgemeinschaften friedlich und problemlos miteinander leben. Nebenbei bemerkt, trifft das auch auf Syrien zu. Darf man da vermuten, dass der “friedliche Wertewesten” diese Staaten zerschlagen will, weil dort vorgeführt wird, wie ein friedliches Miteinander funktionieren kann (ein Zustand, der im Wertewesten kaum zu beobachten ist)?

Wer will es da russischsprachigen Menschen übelnehmen, wenn sie lieber in Russland leben wollen, obwohl sie seit Generationen ihre Heimat in der (West-)Ukraine haben? In einem freien Land, das die Menschenrechte respektiert, müsste es gestattet sein, sich seinen Wohnort frei zu wählen, auch wenn er dann im Ausland, in Russland liegt. Das gestattet die Junta in Kiew nicht. Fühlt sich da jemand an die DDR erinnert, die sogar eine Mauer gebaut hat, damit die Menschen nicht abwandern? So, wie es in der DDR möglich war, Richtung Osten zu reisen, ist es Ukrainern erlaubt, Richtung Westen, Richtung NATO-Staaten, auszureisen.

Die Ukraine entvölkert sich

Statista ist zu entnehmen, dass die Einwohnerzahl der Ukraine im Jahr 1991 51 Millionen betrug. 2021 waren es weniger als 40 Millionen. Wer konnte, hat diesen korrupten Saustall verlassen. Ich erinnere mich noch gut daran, wie viele ukrainische Taxifahrer um 2000 in Chicago unterwegs waren. “Statista” gibt dazu eine erschreckende Prognose: Bis 2050 soll sich die Bevölkerung der Ukraine auf nur noch 33 Millionen reduziert haben. Allerdings ist festzustellen, dass die aktuelle Zahl an Menschen, die noch in der Ukraine leben, diese Prognose schon jetzt unterschreitet. Wieviele Menschen seit letztem Jahr die Ukraine verlassen haben, ist unbekannt. Schätzungen gehen aber von mehr als zehn Millionen aus. Es ist auch unübersichtlich, wieviele Menschen in den neuen Republiken im Osten leben. Die müssen auch abgezogen werden ebenso, wieviele von dort nach Russland geflüchtet sind. Wie sagte man über die DDR? Der letzte macht das Licht aus.

Die Menschen flüchten aus der Ukraine aus unterschiedlichen Motiven. Darüber habe ich schon vor einem Jahr berichtet: Was soll aber jemand tun, der nur Russisch spricht und nicht in einem Land bleiben will, in dem seine Muttersprache die Ausnahme ist? In die Ukraine zurückkehren? Nach diesen Erfahrungen will man das sicher nicht. Was kann man also tun? Man sucht Wege nach Russland, denn dort kann man als Ukrainer nach wie vor ohne Visum einreisen. Die polnisch-russische Grenze ist aber weitgehend geschlossen. Der letzte noch offene Weg führt über Lettland. So habe ich Berichte erhalten, dass es an fünf dieser Grenzübergänge Staus bei der Ausreise nach Russland gibt, die die Reisenden zu mehrtägigen Aufenthalten an dieser Grenze zwingen. Fünf Tage sind keine Seltenheit. Interessant daran ist auch, dass dort auch Moldawier dabei sind. Auch die haben Angst vor ukrainischen Nationalisten. Es wird berichtet, dass die langen Wartezeiten durch schikanös „gründliche” Überprüfungen entstehen.

Die lange Flucht auf Umwegen

Ob das so geplant war, als allen Ukrainern die freie Einreise in NATO-Länder zugesagt worden ist? Der tatsächliche Ablauf sieht doch so aus: Man verlässt das Elend in der Ukraine. Sobald man draußen ist, muss man sich keine Sorgen machen über Nahrungs- und Transportkosten. Auch ein Dach über dem Kopf wird überall bereitgestellt, inklusive „Taschengeld“. Besonders in Polen wird aber schnell erkennbar, dass man nicht überall willkommen ist. In der BRD gibt es die Sprachbarriere. Das hatte man sich anders vorgestellt. Weil aber russischsprachige auch leicht an Informationen aus Russland direkt kommen, wissen die, wie es in Russland wirklich aussieht.

Jetzt gibt es ein Ziel. So frettet man sich durch Richtung Lettland und kassiert unterwegs die Geschenke. Da nimmt man doch gern die paar Tage Wartezeit an der lettisch-russischen Grenze in Kauf. Nein, das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist es, was Menschen an dieser Grenze erzählen. Zwischendrin sind auch junge Männer, die der Zwangsrekrutierung durch Kiews Schergen entkommen wollen.

Das deutsche Staatswesen steht auf dem Spiel

Insgesamt steht die Frage im Raum, was mit den Ukrainern geschehen soll, die nicht mehr in die Ukraine zurückkehren wollen. Immerhin reden wir nur in Deutschland von weit mehr als einer Million und die meisten von denen sprechen die deutsche Sprache nicht. Vergessen wir nicht, die sind schon jetzt ein Problem für die deutschen Krankenkassen. Die Beiträge, die die Deutschen bezahlen müssen, müssen deswegen erhöht werden. Natürlich auch wegen der vielen Migranten, die nicht aus der Ukraine gekommen sind. Wie lange wird es dauern, bis der deutsche Michel das erkannt hat und dann dagegen protestiert? Das gesamte Staatswesen der Bundesrepublik steht auf dem Spiel. Da kann man nur froh sein über jeden, der den Weg nach Russland wählt. Aber ist es nicht unglaublich, dass Ukrainer ausgerechnet ins Reich des Bösen flüchten wollen?

Im Übrigen habe ich feststellen können, dass die meisten, die ich in München beim Aussteigen aus Karossen mit ukrainischen Kennzeichen beobachtet habe, untereinander nicht Ukrainisch, sondern Russisch sprechen. Ich möchte bezweifeln, dass die jemals in ein Land zurückkehren wollen, wo sie diese Sprache nicht mehr benutzen dürfen. Da kann man nur hoffen, dass nach Ende der russischen Sonderoperation in der dann neuen Ukraine die elementaren Menschenrechte wieder geachtet werden. Andernfalls kann man auch hoffen, dass noch mehr Richtung Russland migrieren und dort gnädige Aufnahme finden. Aber ist es nicht schon fast ein Witz, dass es die NATO-Länder sind, die die Möglichkeit geschaffen haben, dass Kiews Ausreisesperre nach Russland umgangen werden kann?

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Anderweltonline.

20 Antworten

  1. Das war doch klar wie Kloßbrühe. Wollte nur niemand hören, dass nicht aller Ukrainer gegen Russland sind. Aber nebenbei bemerkt, die ukrainische Flüchtlinge sind Luxus-Flüchtlinge. Der türkische Friseur meines Sohnes beklagte sich, dass die Ukrainer das volle Programm bestellt ( Extensions) haben und das auf Sozialschein bezahlen wollten. Die dann herbei gerufene Polizei musste das leider bestätigen.
    Wir zahlen gerne.

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  2. Kiews Ausreisesperre besteht nur als Gequatsche…oder kann mir jemand erklären, das sich regelrechte Massen gesunder, junger Ukrainer mit ihren Girls und fetten Autos in Berlin bewegen und so völlig auf Macker machen?

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  3. ” Wie lange wird es dauern, bis der deutsche Michel das erkannt hat und dann dagegen protestiert?”

    Immer die gleichen unsinnigen Fragen, auf welche es schon seit Jahrzehnten die Antworten gibt. Zur Frage hier lautet die Antwort: Bis nach dem totalen Zusammenbruch, so lange werden die BRD-Zombies mitmachen und bezahlen, denn so sind sie halt, die “Mündigen Bürger”.

    Da ich gerade die 11 – 15 Jahren alten Ulfkotte Bücher alle wieder lesen will / damit angefangen habe. Er hatte damals schon über exakt diese Frage geschrieben, die explodierenden Kosten des A-Sozialsystems der BRD, explizit auch Krankheitssystem. Aber auch das muß keiner gelesen haben, war halt nicht genug Zeit seit 2008-2011.

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    1. Und leider ist ja Herr Udo Ulfkotte “plötzlich und unerwartet” am Herinfarkt “verstorben”.

  4. “…dass dort ukrainische Nationalisten in Supermärkten auftreten, die Menschen den Einkauf von Lebensmitteln verwehren, wenn sie kein astreines Ukrainisch sprechen können…”

    Wahrscheinlich wieder eine üble Verleumdung unseres Freundes. Das würde der Werte-Westen nie zulassen. Und die Medien würden darüber berichten wie sie auch über die angeblichen Zwangsrekrutierungen berichten. Nein, nein das kann nicht sein. Fragen Sie einfach höheren Ortes bei glaubwürdigen Leuten nach. Die werden bestimmt in der Lage sein, ohne das sich ihre Gesichtsfarbe ins rot verändert, von allem das genaue Gegenteil zu behaupten.

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  5. “Aber ist es nicht schon fast ein Witz, dass es die NATO-Länder sind, die die Möglichkeit geschaffen haben, dass Kiews Ausreisesperre nach Russland umgangen werden kann?”

    Nein, ein Witz ist das sicher nicht. Es ist die durch und durch logische Handlungsweise von Menschen, die mit Repressalien in ihrem eigenen Land verfolgt werden.
    Im Sommer 1989 vor der Wende haben die Menschenaus der DDR das gleiche gemacht, da ihnen der direkte Weg von ihrem eigenen Staat verbaut wurde. Sie sind über mehrere Länder direkt aus dem Urlaub am schwarzen Meer oder sonstwo im Osten nach Westdeutschland geflohen. Die meisten kamen damals über Österreich in die BRD.
    Auch wenn die EU und die NATO es mit ihrem Aufnahmeprogramm für Ukrainer ganz sicher anders gemeint haben. Sie wollten Rußland als alleinigen Aggressor gegen die arme Ukraine vorführen. Das sich nun ausgerechnet die russisch sprachigen Menschen auf die weitere Flucht Richtung Rußland machen, ist ein glatter Schuß ins Knie für alle westlichen Propaganda Aktionen, die das Bild vom bösen Rußland empfindlich stören. Denn die russische Förderation nimmt hierbei die Rolle des “Guten” ein wie 1989 Westdeutschland. Weswegen es auch kaum oder gar keine Berichte darüber in den Medien der EU gibt. Denn was Wahr ist oder nicht, bestimmt nicht die Wahrheit sondern die US Regierung, die EU Kommission, die Ukraine und die NATO.

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  6. https://report24.news/revolution-der-medien-durch-boykott-schweizer-initiative-ruft-zur-abstrafung-der-systemmedien-auf/

    Juli 2023

    „Revolution der Medien – durch Boykott! Schweizer Initiative ruft zur Abstrafung der Systemmedien auf
    Wir haben die Macht, unsere Medienlandschaft nachhaltig zu verändern”: Das ist die Message hinter dem Projekt (Medienboykott) des Schweizer Vereins WIR. Die sogenannten Leitmedien erfüllen ihren Auftrag als “Vierte Gewalt” schon lange nicht mehr, doch die Bürger sollen dem nicht schutzlos ausgeliefert sein. Die Lösung: Boykott. Denn das führt zu empfindlichen Einnahmeverlusten – und erzwingt so hoffentlich ein Umdenken der Medienschaffenden. Auf der Website des Projekts wird dies als “stilles Enteignen” bezeichnet. Ein Vorbild für den gesamten deutschsprachigen Raum?“

    Kauft keinen Mainstream-Dreck und lest ihn nicht !
    Man muss dort treffen, wo es ihnen weh tut.
    Boykott und nochmals Boykott !

    Eine positive Nachricht kommt von Auf 1-TV.
    Dort ist beabsichtigt, ein für jeden empfangbaren
    Nachrichtensender über Sat-Schüssel und Kabel
    im Herbst als Gegenstück zum dreckigen Mainstream
    auf den Bildschirm zu bringen !
    Das wäre super !

    1. Aus Gründen meiner geistigen Hygiene und weil ich mit Messer und Gabel essen kann sind diese Veranstaltungen für mich ohnehin kein Thema.

  7. Ach ja? Nun, dann sammelt sie ein und fliegt sie aus. Auf direktem Weg. Spart uns viel Geld und Ärger. Diese slawischen Bauern sind kein Gewinn.

  8. Zitat: “… wie in der Russischen Föderation Christen, Muslime und andere Religionsgemeinschaften friedlich und problemlos miteinander leben.” (Zitatende)
    Nebenbei bemerkt: Mit Muslimen kann man nicht “friedlich und problemlos miteinander leben”. Die Ideologie der Muslime gibt diesen dezidiert das Recht, Andersdenkende zu töten. So sicher wie das ‘Amen’ in der Kirche, wird es immer wieder durchgeknallte Muslime geben, die sich auf diese Vorgabe des Koran berufen werden. So war es immer. (In den letzten 22 Jahren ist dies allein in Europa 2500 Mal passiert, dass Andersdenkende von Muslimen unter “Allahu akbar”-Geschrei massakriert wurden.) Da dies so im Koran steht, sind auch die moderaten Muslime merkwürdig still, wenn es mal wieder passiert ist. (Besonders, wenn die radikal-konsequenten Muslime den Ton angeben, ist es für die moderaten Muslime gefährlich, jene zu kritisieren.)
    Den Muslimen gehört in jedem Land, das sich zu den Menschenrechten bekennt, das Recht auf Religionsausübung versagt.
    PS: Ich kenne nur zwei Ideologien, die sich das Recht herausnehmen, andere Menschen töten zu dürfen (bzw. zu sollen): die Nazi-Ideologie und den Islam.

  9. Hier haben sie sich aber zu abenteuerlichen Thesen verstiegen. Die polnische oder tschechische Sprache sind sicher KEINE Dialekte des Russischen! Die Unterschiede sind zu deutlich bereits in der Aussprache erkennbar. Diese Völker vestehen einander nicht und der erste panslawistische Kongress 1856 in Prag musste sich der deutschen Sprache bedienen. (Erscheint heute seltsam – es war aber so!)Das Ukrainische ist sicher nicht mehr als eine “Mundart” der russischen Sprache. So gibt es im Ukrainischen einen “h”-Laut, den das Russische nicht kennt. Ich kenne die russische Sprache (in der einstigen sowjet. Besatzungszone “DDR” aufgewachsen und Verwandschaft in der Slowakei) und im Vergleich mit der Schweiz, wo ich nun lebe, kann ich klar erkennen, dass die hiesigen Mundarten deutlicher von der hochdeutschen Sprache abweichen als das Ukrainische vom Russischen.

  10. UKRAINER STIMMEN MIT DEN FÜSSEN ÜBER DAS KIEWER REGIME AB

    Wer fragt eigentlich nach den wahren Motiven der Ukrainer, die Flucht zu ergreifen? Dieser Frage ist Peter Haisenko von Ansage.org nachgegangen:

    • UKRAINER FLÜCHTEN ÜBER NATO-LÄNDER NACH RUSSLAND“

    Das Titelfoto zeigt ukrainische Flüchtling in Krakau, von denen viele nach Rußland weiter ziehen möchten. Bei denjenigen, die in Frontnähe die Auswirkungen des Krieges am eigenen Leibe verspüren, ist die Frage einfach zu beantworten. Aber wie kommt es, daß der größte Teil der Ukraineflüchtlinge freiwillig nach Rußland, dem Land des absoluten Bösen auswandern? Erstens sind sie Rußland enger verbunden als Kiew und dem Westen – und zweitens sind die Lebens- und Arbeitsbedingungen in Rußland für sie besser als in der Ukraine.

    Die meisten der ukrainischen Flüchtlinge stammen jedoch aus Regionen, die nicht oder kaum von den Kriegswirren betroffen sind. Welche Ambitionen treibt diese um, der Ukraine den Rücken zu kehren? All diese Fragen werden uns weder von den westlichen Politikern noch von den abhängigen Medien beantwortet. Der Großteil der ukrainischen Flüchtlinge sind de facto Wirtschaftsflüchtlinge, die sich von der Aufnahme im Westen finanzielle Vorteile erhoffen. Andererseits werden sie zusätzlich davon getrieben, den Restriktionen und Zwangsrekrutierungen des totalitären Kiewer Regimes zu entgehen. Die russischstämmigen und russischsprachigen Personen wollen sich berechtigterweise den Nachstellungen und Verfolgungen der Staatsmacht entziehen. Das russische System erscheint ihnen anscheinend attraktiver und lebenswerter als das ukrainische! Deshalb stimmen sie mit den Füßen ab.

  11. Ach, Deutsche Sozialaemter sind jetzt schon Russland.
    Mei, ist der Putin flink und gewitzt, und zu dem auch nicht protzend.
    Klamm heimlich, noch mehr Personen hier her manoevrieren, die dieses money for nothing System endlich mal zum kollabieren bringen werden.

  12. Obwohl ich es nicht machen wollte … nun doch ! Es ist eine Frage, ob diese “Ukrainer” auch Ukrainer in unserem Verständnis sind. Unsere Begrifflichkeiten sind auch bei diesem Thema aus dem Gleis geraten. In Polen wird schon länger beobachtet, dass viele der geflüchteten “Ukrainer” reines Russisch sprechen. Dort kann man diese beiden Sprachen zumindest unterscheiden. In Deutschland oder der Schweiz kann sicher kaum jemand diesen Unterschied erkennen. Dort ist jeder, der aus der Ukraine kommt halt ein “Ukrainer”. Aber auch viele Russen aus dem Osten der Ukraine reisen auf diesem Ticket in den Westen und je weiter nach Westen sie kommen, um so geringer ist das Risiko, dass sie als Russen erkannt werden. Im Osten ist dieses Risiko deutlich höher und um Konflikten aus dem Weg zu gehen, reisen diese “Ukrainer” dann nach Russland aus.

  13. Zitat: “Beide Volksgruppen verstehen aber die Sprache der anderen, mehr oder weniger gut. Das Ukrainische kann als Dialekt der russischen Sprache gesehen werden. So wie die polnische, tschechische, serbische und bulgarische Sprache. ” Ende Zitat

    Das ist Quatsch.

  14. Was die vielen ukrainischen Soldaten und ihre Familien für ihre eigene Freiheit, als Staat und damit auch die westliche Freiheit leisten, ist von unschätzbarem Wert. Auch wenn dieser Abwehrkrieg den Westen ein Vermögen kostet, gibt es dazu keine Alternative, ausser später selbst um sein Land zu kämpfen. Und da gibt es niemanden im Westen, der das ernsthaft will.