Union: Großer schwarzer Kater

Von Merkel lernen heißt scheitern lernen (Foto:Imago)

Sie sind nicht mehr zu ertragen, „diese Politiker“. Ausnahmen bestätigen die Regel. „Tag der Abrechnung„, titelte „BILD“. Gestandenen Männern in der Union, darunter Jens Spahn und Friedrich Merz, sei auf einmal aufgefallen, daß ihre Partei „destabilisiert & entkernt“ worden sei. „CDU-Politiker üben scharfe Kritik an der Kanzlerin„.

Der große schwarze Kater nach dem Fetzen-Rausch. So viel Alka-Seltzer gibt es auf der ganzen Welt nicht, wie man in der Union nach 16 Jahren fortgesetzten Konsums von „Merkel-Absinth“ bräuchte. Da wurde neben dem Verstand anscheinend der ganze Anstand obendrein versoffen. Wäre es anders, dann wüssten die Herren heute, daß es Zeiten gibt, zu denen man besser den Mund hält, anstatt die Öffentlichkeit mit überflüssigen, weil scheinheiligen Analysen zu behelligen. Daß die Union sich mit der Absinth-Säuferei „destabilisiert & entkernt“, ist seit Jahren bekannt gewesen. Sogar als Ursache für die Existenz der AfD wurde diese Entkernung bei gleichzeitiger Destabilisierung seit Jahren immer wieder bezeichnet. Wer in aller Welt braucht also Mitte Oktober 2021 noch derartig „schonungslose Analysen“? Da hieße es, den großen schwarzen Kater mit einem Rest von Würde, der vielleicht noch da wäre, still und leise zu ertragen und nicht eher den Mund wieder aufzumachen, als bis sich der große schwarze Kater verzogen hat.

Danach allerdings wäre es wichtig, sich weniger mit Merkel, sondern mehr mit den prinzipiellen Fehlkonstruktionen einer Parteiendemokratur zu beschäftigen, die man sich zuvor mit Merkel-Absinth schöngesoffen hatte. Es sieht nämlich sehr danach aus, als gäbe es in der bumsdeutschen Parteiendemokratur etwas, das man gerade in linken Kreisen als „strukturelles Defizit“ bezeichnen würde, wenn man es dort für eines hielte. In linken Kreisen ist es jedoch bekanntlich immer „die Partei“, die Recht hat.

Die Dämonisierung der AfD führte zweifellos dazu, daß diejenigen in der Union, die am heutigen Tage noch der irrigen Meinung anhängen, sie hätten ohne diese Dämonisierung ihr Gesicht verloren, sich für ihre Fehleinschätzung in den Hintern beißen würden, wenn ihnen der große schwarze Kater nach der vergeigten Bundestagswahl nicht jede Bewegung zum stechenden Schmerz gerinnen ließe. Sogar das Wort „Wählerauftrag“ können sie nicht mehr in den Mund nehmen, ohne daß Spott & Hohn über sie hereinbrechen.

Spott & Hohn

In einem Land, in dem jeder Demokrat mit jedem anderen „können muß“, weil das schließlich „Demokratie“ zu sein hat, so das Altparteien-Dogma, hatte man es sich erlaubt, eine demokratisch gewählte Partei, größte Oppositionspartei im Bundestag, zu behandeln, als bestünde sie aus Leprösen. Tatsache ist nämlich: In einem Land, in dem sich über x-beliebige Koalitionsbildungen – die FDP beweist es gerade – auf den Willen der je eigenen Wähler schei*en läßt, hätte eine Schwarz-Blau-Gelbe Koalition die parlamentarische Mehrheit. (Bundestag 735 Sitze, absolute Mehrheit ab 368 Sitzen, Union/AfD/FDP 371 Sitze). Ohne die völlig realitätswidrige Dämonisierung der AfD könnte die Union sich trotz der jahrelangen Merkel-Absinth-Sauferei bequem als Bahamas-Koalitionär in einer Regierung von ihren Alkoholexzessen erholen und regenerieren. AfD und FDP einfach machen lassen, immer schön zustimmend nicken, wenn von dort etwas kommt – und in vier Jahren völlig ernüchtert behaupten, man sei wieder konservativ geworden. Aber so?

Stattdessen muß sich das ganze Land abseits des heiligen „Wählerauftrags“ von Roten und Grünen vollends gar gegen die Wand fahren lassen, während die Herren von der Union wehleidig über den großen schwarzen Kater klagen. Der gelbe Gelegenheitsliberale, von dem man sich fragt, ob er eigentlich überhaupt noch eine Partei hinter sich hat, so mucksmäuschenstill, wie es hinter ihm bleibt, entpuppt sich derweilen als der „Schläfer“, als den ihn meinereiner seit Jahren im Verdacht hatte. Vor über fünf Jahren bereits – genauer: seit Bekanntwerden der äußerst merkwürdigen „Liste Kurz“ in Österreich – hatte meinereiner drei junge Politiker im Verdacht, globalistische Marionetten an den Fäden der tatsächlichen Macht zu sein: Macron in Frankreich, Kurz in Österreich und Lindner in Deutschland als „Schläfer“, als globalistischer „Notnagel“, der zum Einsatz kommen soll, wenn Merkel ausfällt. Der deutsche Liberalismus in Gestalt der FDP sei eine Fata Morgana, hatte ich damals geschrieben.

Dieser Tage entpuppt sich das als zutreffende Einschätzung. Die FDP hat keinen Wählerauftrag, um mit SPD und Grünen zu koalieren, sondern sie war für das exakte Gegenteil gewählt worden. Rot-Grün verhindern hätte sie sollen. „FDP-Wähler“ ist jetzt definitiv ein anderes Wort für „naiver Traumtänzer“. Wäre vor vier Wochen bekannt gewesen, was heute Realität zu werden scheint, hätte die FDP nicht halb so viele Stimmen bekommen wie sie erhalten hat. Von wegen „Wählerauftrag“. Bei den Grünen musste die „European Young Leaderin“ wegen ihres krass unterschätzten Hangs zur unversteckbaren Fehlleistung – aus kosmetischen Gründen also – in den Hintergrund treten, stattdessen darf der grüne Quotenfiffi jetzt endlich sein Gesicht in die Öffentlichkeit halten – und die „European Young Baerbock“ fungiert fürderhin diskret im Hintergrund als „His Masters Voice„.

Von wegen Wählerauftrag

Daß das alles überhaupt so laufen kann, ist einzig und allein dem Umstand geschuldet, daß die verkaterten Herren aus der Union, die heute Frau Merkel zur alleinigen Sündenböckin für ihre eigene Rückgratlosigkeit und ihre antidemokratische Gesinnung der vergangenen Jahre machen wollen, lieber nach der Pfeife einer rot-grünen Journaille um die Leprastation namens AfD herumgetanzt sind, anstatt zu realisieren, wer in Zukunft unverzichtbar sein würde, um nicht von ebendieser Journaille im Jahre 2021 mit über die Klippe gestossen zu werden.

Wenn schon wählerwidriger Koalitions-Rudelbums („Demokraten müssen miteinander können“), dann aber mit allen Beteiligten. So aber stellt sich dieser Tage heraus, daß dieses ganze „Demokraten-müssen-miteinander-können-Gerede“ ebenfalls nie etwas anderes gewesen ist, als vergifteter Verbalseim, einzig und allein in die Welt gesetzt, um den Wähler hinter die Fichte zu führen. Hätte man das jemals ernstgemeint bei den Altparteien, dann wäre bei aller Abneigung gegen die Koalitioniererei der Prinzipienlosen, die nebenher auch noch die ganze Sinnlosigkeit „verschiedener Parteien“ offenbart, wenigstens eine „Bahamas-Koalition“ möglich geworden, die noch einigermaßen dem entsprochen hätte, wofür sich die Wähler mehrheitlich ausgesprochen hatten. Noch einmal: Die parlamentarische Mehrheit von 371 Sitzen hätte auch eine Schwarz-Blau-Gelbe Koalition gehabt. Mit der wäre der Durchmarsch der rot-grünen Globalisten noch zu stoppen gewesen. Allerdings gegen den Willen von „Schläfer Lindners“ tatsächlichen Auftraggebern, denselben, deren andere Sprachrohre in Deutschland Spahn und Baerbock heißen, in Frankreich und Österreich Macron und Kurz.

Gerade der verkaterte Spahn ist es, der heute Krokodilstränen wegen Merkel vergießt, um zu verschleiern, weswegen er tatsächlich zerknirscht ist. Hätte die Union bei der Wahl nur ein klein wenig besser abgeschnitten als die SPD, wäre er statt Lindner zum Aufsteiger geworden. Jetzt muß Spahn die Rolle jenes „Schläfers“ übernehmen, aus der Lindner hervortreten konnte. Das muß doch jemandem auffallen!? 2017 konnte sich Lindner nicht mit der Union und den Grünen auf eine Koalition einigen (Lindner damals: Lieber nicht regieren, als schlecht regieren) – und vier Jahre später sieht der Gelegenheitsliberale ausgerechnet in einer Ampelkoalition (!) eine „historische Chance“? Wieviele Tomaten muß man eigentlich auf den Augen haben, um nicht zu erkennen, was da am deutschen Souverän vorbei tatsächlich gespielt wird? Ein weiteres Indiz bleibt noch abzuwarten: Sollte die rot-grüne Journaille den Gelben, der selbst keine gelbe Journaille hinter sich hat, künftig schonen, dann wüßte ich sofort, warum. Weil die Journaille wüßte, daß es sich gar nicht um einen Gelben handelt. So wenig, wie es sich bei Merkel je um eine Schwarze gehandelt hat.

Verschiebung in die Profillosigkeit

Natürlich hätten die Unionsherren im Zustand des großen schwarzen Katers auch an der Regierung bleiben können, wenn sie in den Jahren zuvor nicht so dermaßen kurzsichtig gegen die AfD gestänkert hätten. Natürlich war ihnen klar, weswegen die AfD überhaupt auf der politischen Bühne erschienen ist. Nur: Damals erschien es ihnen angezeigt, so zu tun, als wüssten sie es nicht. Schließlich stand hoch über ihnen die Pfarrerstochter aus der Uckermark mit ihrem untrüglichen Gespür dafür, wer ihr beim Verschieben der Union in die Profillosigkeit gefährlich werden könnte. Das mußte Friedrich Merz nicht sonderlich tangieren. Schließlich hatte er ja einen bestens bezahlten Job bei Black Rock und war auch so bestens vernetzt mit den wirtschaftlichen Größen des Landes. Aber jetzt würde er sein eigenes Kalkül gern der Frau Merkel in die Schuhe schieben? Nicht, daß es nichts gäbe, das man Frau Merkel in die Schuhe schieben kann – das schon, und nicht zu knapp -, aber nie war es billiger als heute. Und genau das ist es, was die Düpierten bei der Union im Augenblick zum Vortrage bringen: Daß sich „billig“ steigern läßt. Ihr verkatertes Gejaule auf Kosten der historischen Heimsuchung im Kanzleramt ist das billigste Gejammer, auf das jemals jemand den Anspruch erhoben hat, daß es als „staatstragende Besorgnis“ zu verstehen sei.

Die SPD hat ihr ursprüngliches Klientel, die „Arbeitnehmenden“, zugunsten linksmoralisierender Globalesoterik verraten, die Grünen haben den konkreten und natürlicherweise regional notwendigen Umweltschutz zugunsten einer globalistischen Menschheits- und Weltrettungsrhetorik verraten, ergänzt um dasselbe linksmoralisierende Esoterikgelaber, das sich die SPD nach merkelschem Vorbild zueigen gemacht hat – und spinnt komplett in „konstruierten Realitäten“ und „Narrativen“ herum. Die Union hält gerade die Quittung für das Aufgeben noch der letzten konservativen Grundsatzpositionen in der Hand – und weigert sich selbst am heutigen Tage noch, das als korrekte Quittung anzuerkennen, sondern schiebt lieber Merkel alles in die Schuhe, – und die FDP entpuppt sich als genau die gelbe Überflüssigkeit im Sinne des Wählers, für die sie meinereiner seit Jahren gehalten hat. Den jüngsten Verrat an ihren Wählern verwirklicht im Augenblick die FDP. Allen gemeinsam ist – und hier sind auch Teile der AfD nicht auszunehmen – daß sie das völlig realitätsfremde Narrativ aufrechterhalten, die öffentliche Meinungsbildung erfolge durch politische Parteien, die Medien berichteten darüber – und zuletzt bilde sich der Wähler seine Meinung.

Verräter durch die Bank

Allesamt reden sie sich in die Illusion hinein, sie seien die Agendasetter. Es läuft anders. Eine rotgrüne Journaille bildet die öffentliche Meinung, mithin also die des Wählers, – und die Parteien hecheln dem hinterher, von dem sie annehmen, daß es der Medienkonsument „meint & findet.“ Logisch: In der Dreierkonstellation von Politik, Medien und Wähler sind Politiker die einzigen, die sich wählen lassen müssen. Das erzwingt die Unterordnung unter jene öffentliche Meinung, die medial produziert wurde, und vereitelt eine Beschäftigung mit dem, was in der Realität abseits aller ideologischen Vorlieben der Verantwortungsbefreiten im Medienbetrieb tatsächlich anstünde.

Vom Atlantik bis an die deutsch-polnische, die deutsch-tschechische, die österreichisch-ungarische, und mit Einschränkungen die österreichisch-slowenische Grenze befinden sich die EU-Bürger in der Geiselhaft entsetzlicher Parteiapparatschiks, die nur mehr damit beschäftigt sind, zu verschleiern, wer der „Master“ ist, auf dessen „Voice“ sie tatsächlich hören. Diejenigen, die der eigentliche Souverän zu sein hätten, sind das längst nicht mehr. Der große schwarze Kater, unter dem die Union heute stöhnt, war so vorhersehbar wie die Christmette am Heiligen Abend und das natürliche Ende jeder Legislaturperiode. Und wenn es nur noch einen Funken Anstand dort gäbe, dann würden die verkaterten Herren wenigstens jetzt endlich einmal für ein paar Jährchen den Mund halten und sich schweigend ihrer gigantischen Fehlleistungen der vergangenen Jahre schämen.

Aber leider: Sie sind in den vergangenen Jahren eine einzige Zumutung gewesen – Polenz, Merz, Spahn, Wanderwitz (erledigt), Brinkhaus, Laschet, Kretschmer, Söder und Konsorten – und es sieht danach aus, als wollten sie auch in Zukunft eine bleiben mit ihrer unverschämten Verantwortungswegschieberei. Merkel hätte vor Jahren gestoppt werden müssen. Vor Jahren! Was sich dieser Tage in der Union abspielt, ist nichts weiter als ein Aufguß dessen im Kleinen, was im Großen praktisch konstituierendes Merkmal der vormaligen Bundes- und heutigen Bumsrepublik geworden ist: Je länger der 8. Mai 1945 zurückliegt, desto mutiger werden die Widerstandskämpfer. Im Kleinen kämpfen sie jetzt tapfer gegen eine „besiegte Merkel“. Was für eine billige und abgeschmackte Nummer.

8 KOMMENTARE

  1. Vorsicht ihr Luschen. Mutti kann Euch immer noch kräftig in den Arsch beissen, wenn Ihr sie beleidigt. Denn sie vergisst und verzeiht niemals.

  2. Sieht denn niemand den großen rosa Elefanten, der mitten im Porzellanladen steht? Das Konstrukt aus Regierung und Opposition war schon immer Wählerbetrug! Parlamente weisen durch die Spielregel „Regierung und Opposition“ ein Manko auf: Alle Mandatsträger sind gewählt. Aber nur die Parteien, die eine Regierung bilden, fungieren als Arbeitsbienen. Alle anderen sind Drohnen, die auf Kosten der Steuerzahler ihrem Wählerauftrag NICHT nachkommen dürfen. Daher mein Vorschlag: ALLE MANDATSTRÄGER leisten Regierungsarbeit. Ihr Einfluß ist nicht nur von ihrer Stimme abhängig, sondern auch von der Anzahl der Sitze im Parlament. Damit kann sich die Mehrheit wesentlich wirkungsvoller etablieren.

    Noch ein Aspekt: Die eigentlichen Verwaltungsfachleute sitzen gut qualifiziert und erfahren in der Verwaltung und nicht im Parlament. Viel teurer Unsinn wird von ahnungslosen Mandatsträgern verzapft und die Fachleute, die es besser wissen, müssen sich mit dem „politisch Gewollten“ auseinandersetzen.

    Regiert die eine Partei, wandert die Karawane in einer Richtung. Regiert die andere Partei, dann dreht sich die Karawane im Aktenstaub um und zieht in neuer Richtung weiter. Kein Wunder, daß Bürokraten in den Augen von Steuerzahlern das Ansehen von Kamelen genießen. In der Öffentlichkeitsarbeit der Verwaltungen wird der politische Einfluß gerne verniedlicht. Aber er ist es, der zum Geldverschwenden und zur Schuldenmacherei angetrieben hat.

  3. @Eine rotgrüne Journaille bildet die öffentliche Meinung
    wirklich – oder nicht doch einige Investoren, deren Meinung die Journaille unter die Leser, Hörer und Seher bringt ?
    Die Spur des Geldes führt von den Medien nicht zu ihren Konsumenten, sondern zu einige Philanthropen der Finanzelite !

  4. Der große schwarze Kater verschwindet nicht von selbst.Für die CDSU heißt das der gesamte Führungskader muß verschwinden sonst verschwindet die ganze Partei.Der Verrat der FDP wird ihr endgültig das Genick brechen.Auch für SPD und Grüne sieht die Zukunft nicht rosig aus.Wer die Lebensgrundlagen der Bürger zerstört muß damit rechnen ,daß die Bürger irgendwann reagieren.Sie sägen den Ast ab,auf dem sie sitzen.

    • Wer die Lebensgrundlagen der Bürger zerstört, der muss mit kaum mehr als dem baldigen Ableben der Bürger rechnen. Mit was sollen sich die Bürger wehren, ohne Lebensgrundlagen? „In zehn Jahren werden Sie nichts besitzen und glücklich sein.“ oder „In zehn Jahren werden Sie keinerlei Mittel zur Abwehr mehr haben und uns vollkommen ausgeliefert sein.“

  5. Und wieder eine gute Analyse, die den Erkenntnisprozess voran bringt. Lindner als Yellow Submarine, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. Lindner erschien unwichtig, irrelevant, nicht der Beobachtung würdig, so wie die FDP insgesamt. So kann man auch ohne Wahlmanipulation das Ergebnis bestimmen. Man verteilt seine Marionetten derart, dass bei einem weitgehend beliebigen Wahlausgang mindestens eine gut positioniert ist.

    Dann brauche ich aber auch zunehmend eine gute Antwort auf die Frage: Warum überhaupt noch zu einer Wahl gehen? Welchen Sinn hat die Handlung dann überhaupt noch?

  6. Das amerikanische Zweiparteien Wahlsystem, habe ich immer als undemokratisch empfunden. Doch wusste man, vor allem bevor es Computerbetrusysteme und die korrupten Briefwahlytem in democrap. Staaten gab, wer im House oder Senat die Mehrheit hatte.
    Dazu sogar nur mit 535 gewaehlten Politikern, inklusive oberstes Gericht und President und dies bei 330 Millionen Einwohner und nicht wie in D. mit uber 700 Abgeordneten, bei 83 Millionen Buergern.
    Weiterhin werden in US Richter, Polizeichefs, Sheriffs und Staatsanwaelte auf County Ebene und auch
    auf Bezieks Bundesstaatsebene gewaehlt und sind nicht verbeamtet, wie in D. Fals diese Urteile wie in D. faellen wuerden, waehren sie bei den nachsten Wahlen abgewaehlt und ihren Job los.
    Auch die Governors haben viel mehr Entscheidungsfreiheit in Ihren Staaten und muessen sich nichts von D.C. aufzwingen lassen und wenn, dann nur in langen Gerichtsprozessen.

    Bei dem sogenannten hochgelobten demokratischen Parteiensystem in Deutschland, weiss man letzten endes nie, wer mit wem eine Regierung bildet und somit die Waehler vera….t. Siehe der yellow Submarine Vergleich. Siehe auch Schleswig-Holstein oder Berlin
    Auf die Wahl des Bundeskanzlers oder Presidententen hat man sowieso keinen Einfluss, den das entscheidet die jeweilige Partei und die Bundesversammlung.
    Waehlen sollte man nur um eine Partei, wie die AfD zu staerken. Ich verstehe auc die Bedenken derer nicht, die dann doch FDP gewaehlt haben. Die Wahlen sind doch geheim, da schaut niemand ueber die Schulter, was man ankreuzt. Viele Deutsche sind wohl so abgedreht, dass der Schuldkult bis in die Wahlkabine wirkt und man nicht Naziii oder reaaechts sein will. Und dies obwohl man sieht was in D. los ist und die Zukunftsplaene von RGG einigermassen kennt. Totale kognitive Disonanz. Es gibt auch die Moeglichkeit ungueltige Stimmen abzugeben, denn diese Stimmen muessen gezaehlt werden, entziehen jedoch den Parteien den Wahlgeldausgleich, der sich nach der Anzahl der abgegebenen Stimmen fuer die jeweilige Partei richtet.

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