Verarscht! Fahrverbote drohen demnächst auch für E-Autos

Totgeburt E-Mobilitätswende? (Foto:Imago)

Wer glaubte, mit der Anschaffung eines E-Autos hätte er die Unbilden möglicher Fahrverbote oder -beschränkungen durch Umweltzonen wegen Feinstaubbelastung und dergleichen – oder auch mit Blick auf das kommende Verbrennermotorenverbot – clever umschifft und sich die eigene Mobilität unter allerreinstem Gewissen gesichert, dürfte demnächst reichlich blöde aus der Wäsche gucken: Grundsätzlich müssen in Zukunft nämlich auch die Besitzer von Elektroautos um die Stromversorgung ihrer Fahrzeuge fürchten. Grüne Politiker fahren alles an die Wand – auch die eigenen Reformpläne. Das ist ein in Stein gemeißeltes Naturgesetz. Sie stolpern immer wieder über ihre eigenen Lebenslügen. Wenn es nicht an der Technik liegt und nicht an fehlender Infrastruktur, dann ruinieren sie in ihrer Hypermoral eben die Energieversorgung, die zum Antrieb ihrer rollenden Ablasskabinen notwendig ist.

So werden E-Autos nun, in Zeiten jederzeit drohender Blackouts, zunehmend zur Bedrohung für die überlasteten Stromnetze. In Deutschland kommt man damit aktuell gerade noch klar, doch die Schweiz hat nun als erstes Land in der vergangenen Woche einen ganzen Katalog mit Beschränkungen der Energienutzung auf den Weg gebracht; diesen Monat noch soll darüber abgestimmt werden. Zum Thema E-Autos heißt es darin: „Die private Nutzung von Elektroautos ist nur für zwingend notwendige Fahrten gestattet (zum Beispiel Berufsausübung, Einkäufe, Arztbesuche, Besuch von religiösen Veranstaltungen, Wahrnehmung von Gerichtsterminen)“. Davon wären rund 110.000 E-Autofahrer betroffen.

Palette weiterer grüner Grausamkeiten

Die Schweiz wäre damit das erste Land in Europa, das im Notfall Fahrverbote für E-Autos einführen würde. Zu den weiteren hier initiierten Maßnahmen gehört übrigens auch die Reduzierung des Tempolimits auf Autobahnen von 120 km/h auf 100 km/h – sowie eine ganze Palette von Grausamkeiten im Privatleben: Wäsche dürfte nur noch bei maximal 40 Grad gewaschen werden, der Betrieb von Wäschetrocknern und Bügeleisen wäre verboten, die Nutzung von Streamingdiensten und Gaming-Computern stark eingeschränkt und Kühlschränke dürfen nicht mehr bei unter sechs Grad betrieben werden.

Schon aufgrund dieser für grünlackierte Sozialisten verlockenden Details zur Alltagsreglementierung mit Verboten und Verhaltensvorschriften, die weiter in die privaten Lebensbereiche eingreifen als die Corona-Maßnahmen, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, dass auch die Ampel-Koalitionäre ganz feucht im Schritt werden und derartige Planungen fieberhaft auch für Deutschland vorantreiben werden. Auch die Grundkonzeption der totalitären Mangelplanspiele ist den regierenden deutschen Volkserziehern bestens vertraut und daher mehr als verlockend: Der Notfallplan besteht aus vier „Eskalationsstufen“, wobei das Fahrverbot für E-Autos erst ab der dritten Stufe greifen würde. Vom Infektionsschutzgesetz her ist die deutsche Politik inzwischen gewohnt und hinreichend konditioniert, derartige Stufenpläne zu exekutieren, so dass man hier garantiert früher oder später dankbar Anleihen nehmen wird.

Schuld ist Deutschlands Energie-Irrsinn

Bis es so weit ist, werden sich Interessenten ab sofort nun noch genauer überlegen, ob sie sich ein E-Auto zulegen werden – zumal wenn gerade im Winter die reelle Gefahr besteht, dieses gar nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt nutzen zu dürfen. Ironischerweise ist es nun, wie nicht anders zu erwarten, die Energielobby, die zum Sturm gegen den Notfallplan bläst. Die Schweizer Auto-Importeursvereinigung „Auto Schweiz“ erklärte kategorisch, bei dem Abstimmungsverfahren im Dezember zu den geplanten Einschränkungen gegen jedes Elektro-Fahrverbot anzukämpfen. „Auto Schweiz”-Geschäftsführer Andreas Burgener verwies darauf, dass der Strombedarf der E-Autos in der Schweiz 2021 gerade einmal 0,4 Prozent am Gesamtbedarf betragen habe.

Dass es in der einst so energiestabilen Schweiz überhaupt zur Blackoutgefahr kommen konnte, liegt wieder einmal zum einem Gutteil an der selbstmörderischen deutschen Energiepolitik: 2021 bezog die Schweiz 5,7 Milliarden Kilowattstunden Strom – vor allem aus Frankreich und Deutschland. Da in Frankreich viele Kraftwerke ausfallen und überholt werden müssen und die deutsche Politik in dem Wahn lebt, seine Energieversorgung ausschließlich mit Sonne und Wind gewährleisten zu können, müssen die Eidgenossen mit einer massiven Einschränkung, wenn nicht mit dem Zusammenbruch ihrer Stromversorgung rechnen. Ob und wann auch in Deutschland erste Fahrverbote für E-Autos bevorstehen, wollten das Wirtschafts- bzw. Verkehrsministerium auf Anfrage von „Focus” zunächst nicht beantworten. Mit Rationierungen oder Einschränkungen ist aber selbst dann zu rechnen, wenn es wider Erwarten nicht zu „Brownouts” (geplanten regionalen Abschaltungen) oder Blackouts kommen sollte – weil der Netzausbau dem Lastausbau massiv hinterherhinkt. Während der Traum der deutschen E-Mobilität also ohnehin erheblich ins Stocken geraten ist, trägt die deutsche „Energiewende“ auch noch zu Rückschlägen bei der Schweizer E-Auto-Versorgung bei. Sie ist eben ein echtes Erfolgsmodell, die deutsche „Energiewende”…

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17 Kommentare

  1. Sehr schön. Es muss so richtig heftig kommen, damit die Leute merken, was sie mit ihrer „Wahl“ angerichtet haben. Voll auf die Fresse! Yes!!!

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    • 50 liter benzin geht immer wo unter zustellen… strom in dosen –
      wird in zukunft für „ALLE“ unmöglich…
      laufen wie die grünen deppen ist klimafreundlich… … und wer nicht laufen will kann sich ja festkleben… der vollverblödung sind in dummland alle türen und tore geöffnet…
      wer politdeppen als vorbild hat kann dann als volldepp in dem sumpf der geistig zurückgebliebenen die verbrecher mit volksverarschen unterstützen…
      wird zeit dass die letzte generation ihr wahlgeschwätz einlöst… sich auflöst und weg damit…. der letzte löscht die kerze aus… denn licht gibt es schon lange nicht mehr…

  2. @FAHRVERBOTE DROHEN DEMNÄCHST AUCH FÜR E-AUTOS
    das ist so mit allem, was die Politik da so vorgibt !
    Wer erinnert sich nicht an das „Spritzen für die Freiheit ?“
    Und dann – Ausgangs- und Kontaktsperren !

    Und das mit den E-Autos ist doch absehbar, wenn man die Entwicklung auf dem Energiesektor sieht – das Regime zerstört mit Absicht.
    Das Ziel ist die Demobilisierung der Bürger – zusammen mit der de-Industrialisierung wird es gelingen – und in dem zukünftigen Agrarstaat nach Morgenthau wird sich ihr Bewegungsradius auf das beschränken, was sie erstens : zu Fuß erreichen können und 2. ihnen das Regime erlaubt nach einem social scoring system !

    Da werden sich noch viele wundern, die heute auf Kentler setzen ! Immerhin wurde er von allen Flügeln der Blockpartei gestützt !

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  3. Auswanderung in ein Nicht-EU-Land ist die einzige Rettung vor Faschismus, Diktatur
    und Rechtsmissbrauch.
    Denn insbes. unsere Nachkommen sollten eine sichere und gute Zukunft haben, was hier
    schon lange nicht mehr der Fall ist.

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  4. Ich fasse es nicht, was im Lande alles abläuft.
    Das soll Demokratie sein?
    Politik ./. das eigene Volk lässt grüßen.

  5. Das gibt ein Problem bei der Post.
    Die hat fast komplett auf E-Autos umgestellt.
    Wenn die jetzt nicht mehr fahren dürfen und die alternative die Dieselfahrzeuge nicht mehr in der Stadt fahren dürfen wer bringt mir dann die Post?
    Oder muss ich die dann mit meinem umweltfreundlichen Fahrrad im Winter abholen? Ach Scheisse, dass ist ja ein E-Bike. Geht also auch nicht.
    Hoffen wir dass die Klimakatastrophe bald kommt damit es im Winter wärmer wird und sich diese Probleme von alleine lösen.

    • Könnte mal jemand denen in Berlin mit den Bildungsdefiziten mitteilen, daß wir in Süddeutschland Mittelgebirge haben und ich z.B. 17% Steigungen mit dem Fahrrad nicht schaffe?

    • strom sparen…
      der ist zu rar um damit die grünen deppen fort zubewegen…
      die sollen ihre plastik-scheißkarren schieben… und ihr lastenfahrrad nehmen…
      umweltschutz dient allen…

  6. Die Merkelns einfach nicht! Sie sollen überhaupt nicht Auto fahren, egal mit was für einem Antrieb! und schon gar nicht Flugreisen, oder Fleisch fressen. Sie sollen sich endlich zudröhnen, die Klappe halten, die Bude nicht mehr wie 19C heizen, in die GEZ-Glotze rein sehen und beim Fußball oder was halt gerade läuft, hurra schreien und warten bis Sie geimpft werden. Dann werden Sie kurz ein Glücksgefühl haben und das Ende ist dann so wie im Film Soylent Green oder auch 1984. Glauben Sie nicht, dann hören Sie sich den Harari vom WEF an, evtl machts dann Klopf-Klopf-Klopf wie bei der Berliner Polizei. Alles andere hier, ist reines Gelaber über Symptome gemäß tricksen-tarnen-täuschen, damit die Mehrheit es möglichst lange nicht kapiert wie sie vergackeiert und letztlich versklavt werden.

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  7. ein E-Auto braucht für 100 km etwa 20kWh, gerade im Winter. Wenn das monatlich nur 1.000km fährt, 200 kWh + Ladeverluste 10-20%, macht 220-240kWh Strombedarf. Ungefähr das, was so ein Durchschnittshaushalt benötigt.

    Macht schon Sinn, die kalt zu stellen, im Falle eines Falles.

    Bei Preisen von bis zu 90 Cent/kWh bei Schnellladern fährt ohenhin nur die Elite. Was im Rahmen der grünen Demobilisierung ja auch gewünscht ist.

  8. „Grüne Politiker fahren alles an die Wand – auch die eigenen Reformpläne.“

    SIE TUN, WAS SIE TUN SOLLEN! https://ogy.de/pgmp

    Es glaubt doch hoffentlich niemand, dass die hirntoten Schwachköpfe der Klimasekte irgendetwas entscheiden. Es sind Handlanger, die Net Zero, Agenda 21…2050, Great Reset, CBDC, SCS, UBI und CO2-Account durchsetzen sollen für die totale Herrschaft der wenigen über alle anderen, das ultimative globale Sklavensystem: https://ogy.de/tpx3

    Peter Koenig ist geopolitischer Analyst und ehemaliger leitender Wirtschaftswissenschaftler bei Weltbank und WHO: „Die große Lüge: Weltweite Energieknappheit und mehrere Krisen – alle erfunden – zur Zerstörung der westlichen Zivilisation gedacht“ – https://ogy.de/mt90

  9. Ich habe mich mal in die Gedankenwelt einer allseits bekannten Physikerin begeben und mich eine Weile in den Hoehen ihrer ausgefeilten wissenschaftlichen Logik treiben lassen . Und tatsaechlich offenbarte sich mir die geballte Weisheit dieses Hosenanzugs : Natuerlich muessen E-Autos rundherum mit kleinen Fahrtwindgeneratoren bestueckt werden , die nicht nur den Akkumulator , der fuer die Antriebsenergie zustaendig ist , sondern auch einen weiteren „Einspeise-Akku“ aufladen , und zwar je schneller , je mehr wir „gasgeben“ . So wuerde dann aus einem Ladestopp ein Entlade- oder besser Insnetzeinspeisestopp , bevor der Einspeise-Akku ueberlaufen kann und die clever erwirtschafteten Elektronen nutzlos auf die Strasse tropfen , was sag‘ ich : fliessen ! Stroemen !! Wem diese Erkenntnis zu merkelwuerdig erscheint , mag mir vorwerfen , nicht mehr alle Gurken im Glas zu haben . Wer mir allerdings folgen konnte , muss mindestens so gruen sein , wie die Gurken , die mir fehlen .

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